Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 75 (17.9.1935)
- Date
- 1935-09-17
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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Nr 75, 17. IX. 1935 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seile 7 Palästina vor der Zweiten Alijah gerät aufs Feld oder in die Werkstatt zu gehen! ist schon zu einem organischen Teil des Alltags geworden. Vom eigenen ״Sidur-Awoda“ zur Arbeit eingeteilt, fühlt sich jeder seinem Arbeitsplatz gegenüber verantwortlich. Die meisten fühlen sich in der Arbeit sehr wohl und arbeiten auch schon weitgehend selbständig. Es ist klar, daß die Arbeit als das neue Element im Leben des Einzelnen mit ihren Fragen und Schwierigkeiten im Vordergrund der Bemühung und des Interesses steht. Alle Energie muß sich um die Frage konzentrieren, ein Leben zu führen, in das das Moment der Arbeit, und wenn auch nur in einem beschränkten Sinne, das des Kollektivs eingetreten ist. Die zweite Tageshälfte ist dem Lernen gewidmet. Die Lernstunden des Sommers waren hauptsächlich dein Hebräischen gewidmet, wobei nach Möglichkeit Quellen gelesen wurden, die die Verbindung mit jüdischem Kulturgut anbahnen sollten. Außerdem wurden Geschichte, Grundfragen der Landwirtschaft, Heimatkunde, insbesondere im Zusammenhang mit Fahrten, gelernt. Die meisten haben jetzt das Maß an Kenntnissen erreicht,־ das es ermöglichen wird, Im Winter die einzelnen Fächer in Hebräisch als Unterrichtssprache zu lehren. Auf diese Weise werden auch die Lehrer und andere geeignete Chawerim aus Ein-Charod hinzugezogen werden können. Der Lehrplan umfaßt T’nach, Geschichte, Literatur, Natur- und Heimatkunde und Fachkurse. Nur unregelmäßig konnten im Sommer Veranstaltungen wie Oneg Schabbat, Ncschafim, Musikabende, Chor, Sport u. a. stattfinden. Am Schabbat wurde die Möglichkeit, die nähere Umgebung kennenzulernen, genutzt; am Abend herrschte meist große Müdigkeit. Trotzdem fand eine Reihe von Zusammenkünften statt, insbesondere die wöchentlich abgehaltene Assefa Klalit — auf der alle Fragen organisatorisch-gesellschaftlicher Art geklärt werden. Die Wissens- und gefühlsmäßige Verbindung mit dem Lande wird vor allem durch die Fahrten geschaffen, die uns schon durch das ganze Land geführt haben. Wenn aber vom Entstellen einer Beziehung zum Lande die Rede ist, so muß zugleich von der großen, inneren Fremdheit diesem Lande und seiner Geschichte gegenüber, gesprochen werden. Nirgends zeigt sich vielleicht deutlicher, wie weit der Prozeß der Assimilation fortgeschritten ist. Wie bei der deutschen Aliajh überhaupt, so ist auch hier an diesem Punkt die Spannung zwischen den Menschen der 2. und 3. Alijah etwa und denen der jüngsten am deutlichsten. Sofern sich aber eine Beziehung zum Land ambahnt — und dafür gibt es manche Anhaltspunkte — so tragt sie einen wesentlich anderen Charakter, als die der ״Alten“. Langsam nur erfolgt die Umstellung auf palästinensisch« Maßstäbe. So ist es verständlich, daß der Ausgangspunkt des erzieherischen Weges nicht — wie bisher — das Land als solches, oder ideologisch-<|eistige Zusammenhänge sein können, sondern die reale, starke Be- Ziehung zu Ein-Charods Wirtschaft und Menschen. Das Alter der Chawerim <l?r Gruppe (16—18jährige) und der Aufbau ihres Lebens hier gibt ihnen die Alöglichkeit, in Arbeit, Sprache und in die Fragen des Landes einzudringen. Chanoch Reinhold Es sind noch nicht vierzig Jahre her, da unternahm der verdiente protestantische Theologe und Professor an der Universität Berlin, Hermann v. Soden, eine Reise nach Palästina — nicht um, wie er selbst in seinem Vorwort bemerkt, ״heilige Sehenswürdigkeiten sich anzusehen, sondern jene in der Zeit vollzogene ewige Geschichte an deren Schauplatz unmittelbar zu" erleben“. — Das sehr lebendige Buch, in dem er auf Orund seiner Briefe nach Hause seine Rcisceindrücke schildert ״Reisebriefe aus Palästina“ (Berlin 1901) liest sich heute wie... ein Papyrus. Es scheint ein völlig anderes Land, das er schildert ... und zwar nicht nur deshalb, weil, wie natürlich, sein Bück vor allem auf die Berichte der Evangelien und die deutschen Templer-Kolonien geleitet wird. ״Das glich ja beinahe dein Auszuge der Kinder Israels — so viel Schwierigkeiten und Hemmnisse zu Wasser und zu Land stellten sich meiner Reise ins Gelobte Land entgegen!1‘, so beginnt der Bericht des Reisenden. Vergeblich müht sich sein Schiff bei Jaffa zu landen; wie ein an Ketten gelegtes Ungetüm bäumt sich das Fahrzeug, am Strande sieht man di« großen Boote — aber keins wagt sich heraus auf den Gischt. Denn alljährlich verschlingt dieser hafenlose, klippenreiche Strand zahlreiche Opfer. Endlich müssen sie weiterfahren bis Beirut, dem einzigen ausgebauten Hafen an der ganzen Ostküde des Mittelmeeres, um dort drei Tage auf Rückfahrgelegenheit zu warten. — Statt bei dein ״unnahbaren Jaffa“ ankern sie endlich vor Haifa und versuchen, in siebzehnstündiger Wagenfahrt quer durchs Land von Haifa nach Jaffa zu gelangen, ״ln Europa gälte solche Reise für Menschen und Tiere als unmöglich!״, ruft der sonst sehr beherzte Reisende aus, wenn wieder einmal die 5—7 m tiefen Rinnsale im Weg die Fahrt erschweren — sind sie zu iang, sie zu umfahren, so muß der Wagen dachsteil hinab und an der andern Seite ebenso hinauf. Daß er dabei nicht kippt und die Pferde nicht kopfüber stürzen, wird selbst einem erfahrenen Rosselenker Europas wie ein Wunder erscheinen. — Merkwürdig unverändert dagegen im Vergleich mit den Eindrücken eines Palästinapilgers von heute wirkt die Altstadt von Jerusalem: die ״jüdisehen Basare“, das Gewirr von Gassen und Gäßehen, der Tempelplatz, der wie ein Magnetberg die Frommen aller Bekenntnisse immer wieder zwang, hier ihr Heiligtum zu errichten. In dem Völkergewirr, das in den Städten Palästinas den Reisenden verwirrt, spielen im alten Lande der Juden die Juden selbst eine äußerst untergeordnete Rolle. Das war bekannt. Aber gerade, wenn man aus dein Palästina von heute kommt, sind die Beobachtungen, die der sehr imvoreingenommene und ■kenntnisreiche Reisende an ihnen macht, von großem Interesse. — Noch ehe er nach Jerusalem, dem Ziele seiner Sehnsucht, kommt, datiert er einen Brief aus ״Zammarin, Rothschildsche Judenkolonie“ und fügt, wohl weil er die Verblüffung seiner Leser daheim bei diesem ungewohnten Namen Voraussicht, gleich hinzu: ״Wer weiß, wo das ist?!“ — Die gleiche Frage ist man versucht, an den Leser von heute zu richten; denn nicht jeder weiß, daß ״Simarin“ der arabische Name jener Kolonie ist, die wir alle heute unter dem Namen Sichron Jaakow — oder ״Sichron“, wie man kurz sagt — gut kennen. Was fällt nun dein deutschen Reisenden von damals an dieser Siedlung zunächst auf? — ״Auf der Höhe des ersten waldbedeckten Hügels liegt Zammarin (das übrigens doch seit der Gründung im Jahre 1885 schon Sichron hieß — die arabischen Begleiter hatten wohl dem Fremden den Namen übermittelt), eine blühende Kolonie, aus Rothschildschem Gelde erbaut, bevölkert von, dem Eindrücke nach, von ihrer Existenz befriedigten russischen Juden, mit prächtigem Fernblick nach den OaTiläischcn Bergen auf der einen, nach dem durch den grünen Ackerstreifen der Ebene Saron von den Bergen getrennten blauen Meer auf der andern Seite. Berg und Tal sind in Weingärten verwandelt, in denen wir freilich nur Araber arbeiten sahen. Solcher Kolonien, teils von Rothschilds, teils spätere selbständige Gründungen von Juden, die sich trotz des inzwischen ergangenen Verbots in das Land einzuschniuggeln wußten, gibt es übrigens eine ganze Reihe. .Man erkennt sie von fern an den roten Ziegeldächern. Merkwürdig war, daß diese Juden gar keinen... ״ausgeprägten“ Jmlcntyp in unsernt westeuropäischen Sinne hatten, in Berlin oder in Frankfurt hätte sie wohl niemand für Juden gehalten.“ ״Nächst den Arabern sind die Juden am zahlreichsten an Lanae ... Und wenn! auch viele von ihnen fleißige und geschickte Handwerker sind — am Handel scheinen sie nur schwach beteiligt, die meisten von ihnen sollen von Unter- Stützungen aus dem Auslände leben — niemand wiru diesen schwankenden, schleichenden Gestalten Zutrauen, daß sie das Land verwalten und in Ordnung halten, geschweige es wieder unter Kultur setzen könnten....“ Und dennoch sieht auch dieser, wie man sicht, durchaus nicht zugunsten der Juden voreingenommene Mann eine größere Zukunft voraus, die der großen Vergangenheit nicht unwürdig sei. Sie scheint ihm — und das ist wieder v־erblülferid — vom Lande selbst miszugchen. ״Freilich — man kann nicht glauben, daß das, was man hier vor sieh hat, das Ende sei. Diese Natur ist nicht geschaffen, uni in Ruinen zu v e r w i 1 d e rn am zertret e n 1 u v e r s c h m a c h t c 11. Wie heißt das Krinntnachcrsehe Lied?.... ״es muß ein Morgenrot die Schlafenden einst wecken!“ Der Verfasser der ,,Reisebilder“ ist lange tot — er fiel einem Unglücksfall zum Opfer. — Aber sonst wäre er in diesen Jahren vielleicht schon einmal wieder ״desselbigen Weges gefahren“ und hätte es selbst noch erlebt, wie merkwürdig sich seine Proplwzeiung verwirklicht hat ... und verwirklichen wird. B. B, St. (Schluß des Palästina-Teils) HEBRÄISCHE BEILAGE DER JÜDISCHEN RUNDSCHAU Redanftoni Dr. S. Ka(6ko מוסף עבר י״ט »לול תרציה׳ גליון ס״ז Nr. 75, 17. SEPT. 1935 נער חלוצי מגרמניה בא! -w ן- * ־ T T * *T IV <?{9ל' 3וי?ה) נאניה אחת באו לפני ימים אחדים למעלה משמונים ׳1 Y1 ▼ ־ י * י נערים ונערית מגרמניה - חברי־החלוץ הצעיר והסתדרויות הנוער. הרוב נא לתל־חי. לקנל את פניהם באו הגברת ה• &1לד׳ מניה שיחס. בא־צזו V ־ 1 T “ ,התאחדות עולי ־ גרמניה״- ולראש וראשונה — ־ ־ ־ , * י f ז הצעירים והצעירות מעולי־גרמנידי׳ שבאו מתל־חי׳!• ן• “ V י •* מעמק יזרעאל ומעמק הירדן• רק לפני חצי־שנד. או שנה עזבו אף הם את גרמניה ואיזו שנויים2 התהוו8 כבר בחייהם: המלבושים׳ הפנים» הכל נשתנה! מתוך הרגל4 הם מדברים ע1ד ביניהם גרמנית׳ אבל רבם יודעים כבר עברית יפה ומתגאים6 כי הם׳ ״סברס• אמתיים... ומה גדולה היא הסקרנות8 לראות את ר״זזדשים" ולהראות את עצמם! -־ והלוא ב״חדשיפ׳ הם רואים את דמותי־פניהם הם• שלפני חצי־שנה או שנה— ד• לשומרי־השער קשה לשמור על הדגלים הפזיז1ת* מדי פעם בפעם ,מתגנבים" אחדים אל הנמל׳ תופסים אותם ומוציאים אותם׳ אבל הם חוזרים ונכנסים• והנה הגיעה הספינה• שלום! שלום! שלומו- נשמעים קולות מכל הןיברים• מכרים חובקים* זר■ את זה׳ מתנשקים׳ והצעירים משתדלים לשלום ברגשותיהם ... מעשה־גגר"! השעה מאוחרת - ממהרים למקום־לינה»׳ ולמחרת ש 1 > ־ד־ י * t זיו _ לתל־תיו נזכרתי בדברי חיים אראזורב: ,בפעולתנו למען אחינו בגרמניה - אמר - עלינו להתרכז" בדברים v •ד י 1 ־ r עיקריים׳ כדי להגיע לו־בר של ממש - הצלת" הנוער מגרמניה הוא הדבר הכי־חשובו" ממשיכים18 f y ו- ־ - ן. את המפעל׳ אשר המנוח*8 התחיל נו• אולם היודע <T r I I הנוער׳ מי הוא אבי־חניין הצלתם ז .׳דגר.-ס• דנגי כמעט בכל" הארצות קיימים ועדים» למען הספריי׳ הלאומית האוספים ספרים בשבילה(ביהוד מצמיגים * הועדים בגרמניה ופולניה) ומחובתם« של כל היהודים וביחוד של הציונים לעזור למוסתו הלאומי והתרבותי הזה׳ שילך ויעשר נהנה ובחנה”. 1) Hafen. 2) Veränderung. 8) eintreten; 810h bilden. 4) Gewohnheit. 5) stol* nein! sieh berUhmen. 0) Neu- Bierde. 7) Gestalt. 8) umarmen. 9) Mann. 10) Über• naohtung. 11) »loh konzentrieren. 12) Bettung. 18) fort- *eteen. 1«) Yeritorbener. Könnt»». 88) rieh aus»elchn»n, 29) Pf 'cht. 80) mebrfaoh. וית-קפ^רים1 ק8$י ו?!אויני3ך9יטאי בית־הספריס הלאומי והאוניברסיטאי בירושלים הוא נעת בית־הספרים הגדול ביותר בכל ארצות־המזרה הקרוב« והנהו לא לבד מוסד2 לאומי חשוב, אלא גם ך,כרה* תרגותי מן המדרגה הראשונה׳ שכל הוקי4 נחכמת־ישראל זקוק לו• ראשית־כל- דברים אחדים על תולדותיו6 של בית־ספרים זה• בשנת 1872 פרסם הרב יהושע השיל ק1ל ק1רא ליסד בירושלים ספריה על שמו של משה מונטופיורי. אולם לאחר שהתחילו בעבודה׳ הטילו» רבני־ירושלים בשנת 875: הרסי על הספריה׳ בשל "ספרי־המינווד• הנמצאים פה׳ ומונטופיורי דרש׳ שהמוסד הזד. לא יקרא על שמו. בשנת 1892 יסדו ,בני־ברית" הירושלמיים, לרגלי שנת הארבע מאות לגירוש ספרד9 ולתהילת־העליה היהודית משם לא״י את "אוצר הספרים מדרש אברבנל10 בירושלים"• אולם תקופת־הפריחה« של הספריה הלאומית מתח־לה מ־1ם זה׳ שהד״ר יוסף הזג 1ביץ׳ איש־ ביאליסטוק, החליט להתמסר" בלב ונפש לעבירה רבת־ערךייזו• ע1ד בביקור( בארץ׳ כחבר־ד,משלחת " של "היובבי־ציוך בא הרעיון במוחו ש■ הד״ר חזנוביץ ליצור סם־יה לאומית בירושלים• נמשך שנים אחדות עלה בידו לאסוף כ 000 10 ספר ובשנת 1919. כאשר הספריה עבריה לרשותו, של ההסתדרות חציונית׳ היו בד, כבר כשלושים אלף כרכים6». לאחר שנה נתמנה לעמוד בראשה וזד״ר הוגו ברגמן. שהביא אותה נמשך 15 השנים האחרונות לרמה5» הגבוהה׳ שעליה היא נמצאת כיום• הספרית הלאומית מונה כיוס 000 300 ספרים במפות שוניות- ביחוד עשירה המחלקה היהודית׳ המכילה»» בערך שליש6' מכל הספרים. מספד כתבי־היד3׳ השמורים ב ספריה מגיע ל 900. רובם"2 בעברית׳ אך מהם גם בערבית- תורקית׳ אישפניולית ואידיש. מלבד אלה נמצאים ברשות הספריה כ 70 אינקונבלים׳2 (המקום הראשון במחלקה זו תופס אוסף׳-־האינקזנ3לים של זלמן ש־וקן. שהעמידו לרשות הספרית לפי שעה ל 10 שנים>. סרק בפני עצמו הם הארכיונים 28 הרבים השמורים בספריה (ארכיוניהם של; דוד וולססון. אחד־העם׳ אוסישקין׳ פרץ סמולגסקץ׳ חובבי־ציון מאודיסה ואחרים). לספריה הלאומית שייך גם אוסף־הספרים של הבארון גינצנורג׳ שכפי שמבטיחים יודעי־דבר84 הוא אחד האספים העשירים בעולם• ספריה זו נקנתה ע״י הספריה הלאומית עוד בשנת 1917 במחיר הצי־מיליון רובל. אולם השלטון ברוסיה מסרב « עיד למסור את הספריה לידי־קוניה". 1) Bibliothek. 1) tnsittntlon. 8) Notwendigkeit. 4) Tot »ober. 5) Bntetchungegcs. liiohte (Biographie)■ 6) warfen; auferlegen. 7) Bann; Feine■ 8) Ketzerei. 0) Ve 110 l.nrg aus Spanien. 10) Abrabane) {1137—I50B). 11) BlilWreit. 12) »ich widmen, l.i) wertvoll. 14) Delegation. 15) Band. 18) Rohe. 17) umfassen. 18) >/,. 19) Manuskript. 2») meirt (ihre Mehrheit). 21) Inkunabeln. U) Sammlung. SS) ArehiT. 24) Sachkenner. 25) *Ich weigern. 28) Ihre Käufer. והנה הן עומדות כאן שזופוידשמשי ונועצות את המעדר במרץגלומים*. מי הביא אותן הלם ( הנה) ואמר להמיר8 חיים בחיים? מי צוד, להכות במעדר T * *׳י באבן ולעקור ןבלית?°‘ - תעדרנח היקב סביב לטיח (■- עץ יןטן) ואת היבלית תעקרנה עם השורש ואחר ת&רפנה אותה׳ פן״ תבוא הרוח ותביא א1תה חזרה2» - מזהיר א1תן החירש. העובד לרגלי־ ההר והד8׳־ קולו יגשא באייר בא לכרם יהודי לבוש ,קפוטה"4» ארוכה ומעדר בידיו• במתינות8» היא מוריד את המעדר. פושט את הקפוטה ומתחיל לעבוד. כעבור רג ,ים שמעתי את נשימתו16 הכבדה. ראי י טפות־זעה7׳ מתגלגלות 1 ד י ־* r t ו ממצחו על לחייו הצנומות■ ר,ידים הבלתי־מאמגות8» ׳ * * 1 י ־ «\ * א1חז1ת במעדר - מלמד מעירה קטנה בליטא-!־!- •זיזז ז - "זיידע. רוט זיך אביסל »פי! (סבא׳ תנוחקצת)- אמרתי לו. והוא מחיךי« ואומר! ,קל יותר להכניס את המעדר באדמה מאשר את ,התורה,״ לראשי־ הנערים*... ואגב־דבור"» הוא פושט את הדתיי־ הצמד• ונשאר בכת■ ת לבנה ו״טלית־קטנה"8*•׳• חם• v! \ ד!* ' י ־ ▼ הוא מניף (־־־ מרים) במעדר׳ הציציות מתנפנפות. הגוף הרזה מתנודד• יום־יום פגשתיו עובד. יום יום פושט תחלה את הנגד הארך וכעבור שעה גם את ההזיה החמה׳ חופר ועוקד את הןבגית־ וכשתקשה עליו העבודה׳ הוא מאמץ אח כל שריריו» ולוחם עד שמנצח• ,נצחתי״ו - מביעות עיניו וטפיות־זעה נגרות» מפניו ונעלמות בתוך זזקנו הארך• אך יש שנאנח פתאום מעומק־הלב- למד. נאנח ז - אולי על שניית־הכלא6־» - ,בחדר" הצר בלי אור ן v v v זו : ואויר׳ ואולי על זה שאחר כה לנעוץ את המעדר באדמת־מולדתו! ״. רבות המחשבות תחת המצח הגביה והחרוש־קמטים«. בס1ךוזייו התקשר המלמד הליטאי עם האם־האדמה..- * t * ־1 t ft t «ןגר-הסו^ת־ $וו י«ן8ת סוים) 7) •onnverbrannt, 8) Jngendltmft (Energie). 9) wechseln, täuschen.!0) Knaulgras, 1!) damit nicht. 12) zurück. 18) Widerhall. 14) Kaftan. 1£) langsam; gelassen. 16) Atmen. 17) BehwelJtnopft». 18) ungeübt. 18) lächeln. 20) wahrend den Sprechen», 21) Weete. 22) ,Kleiner- T&Uth• auch ,Arba-Kaufet* genannt. 28) Muskel. 24) rinnen; flleBen. 25) Gefängnis, 26) Baneel. ידיעות קצרו־ת: באוניברסיטה בקינסלנר (אוסטרליה) הוכנסה השפה העבוית לתכנית־ הלמודים של האוניברסיטה• הרב נתן לוין נתמנה למרצה׳ בקתדרה2 זו¬ ם1וזרים ערבים אחרים בחברון עזבו את העיר ויצאו לירושלים. פי באין יהודיים בעיר התמעט" הפדיון4 בזמן האחרון. בקשר עם הבחירות לאספת־הנבחרים6 בארץ יערן בערים:ירושלים. תל־־אייב וחיפה מפקד» של היהודים. על־מנתי לקבוע את מספר בעלי־זבות־הבהירה8• 3פרום1 של הא׳ אבו־שוב ברמלה נתגלה מעיף של מים מינרליים• המעין נתגלה בזמן חפירת־באר בהחחרויות־שחיה0» בפולניה זכתה ילדה יהודית בת שתים־עשרה ושמה פסטור בפרס" הראשון. פמו־כן הצלי» עיור שלוש בהוריות יהודיות בהישגים2» גדולים בשחיח• . בפתח-תקוה התחילה עביודת־הנטיעיות לגך־ד,צבירי3׳. הגן הצבורי ישתרע על שטח של 10 דונמים במק1ם גב1ה ויפה• מהלקח החקלאות הממשלתית מודיעה, שבע1נת"־ הנטיעות 1934/35 נטעו בא״י 215 137 1 עצי־פרי <חוץ מעצי־הדר) ו 860 198 1 עתילי־גפנים6׳ בה,׳» נפתח בית־פועלים על שמו של ברנד. חגיגת חנונת־הבית»׳ התקימר. בתערוכה• נשאו נאומי־ברכה: הסופר א. ו• רבינוביץ׳ בן־צבי בש: הועד הלאומי׳ בורלא בשם אגודת הסופרים'ואחרים. T I מראשית תרצ״ג ועד היום נוסדו על אדמת הקהק״ל 30 000 81ישובים הושיט• שטח־ההתישבות« מגיע ל .2000 דונם ומספר המשפחות - ל 1ופרם נרם הדש נוטעים כאן במרחק מילים8 משאון העיר. חלוינ1ין חדשות באו לעבודה• שפת־מולדתף ע1ר נפיהן־-ננות גרמניה הן. זר‘ היח להן עד כה עמן• זר היה סבל־המיוגיו6׳ זר גם יפי» מולדתן החדשה• T*' * 1• ׳ T "I Y “ 1) üciäent! 27־Katheder. 8) verringert werden. 4) SrlOe. (Einnahmen). &) , Abgeordneten-Yereammlunt?“ 1äienftebite InsmnS der Jaden Palietinas). B) Zahlung. 7) na Zwecke. B) Wahlberechtigte. 9) Quölle. 10) Schwimm• klrnplo. 11) Prämie; Preis. 12! Leistung. 18) Stadtgerten. lil s-ison. 15■ Weinstock. 16) Kinwelhungifeet ir^AnsledlanjBfläohe. 1) Weinberg. ,])Meile, 8) Heimat. 4) fremd. 6) I*lde■ der Mausen. 8) Schönheit. —- . — — . ■Jftd. Katiouaslonds—np'prj