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Jüdische Rundschau · 1935-09-03 · Heft 71 (3.9.1935) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 71 (3.9.1935)
Date
1935-09-03
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Wr. 71, 3. IX. 1935 JÜDISCHE RUNDSCHAU S« '3 9 Die Auswanderungsmöglichkeiften für die Juden Deutschlands Von Ernst Kahn, New York Immer wieder wird die Frage gestellt: Wohin sollen, wohin können die Juden Deutschlands auswandern, wo doch, abgesehen von Palästina, die Weit allenthalben verschlossen ist? Di« Zahl der Auswanderer Bevor eine Antwort hierauf gegeben wird, sei zunächst der Umfang der möglichen Auswanderung untersucht. Ich glaube, daß es heute in Deutschland kaum mehr als 420000 Juden gibt; zu diesem Ergebnis komme ich auf folgende Weise: Bei der letzten Volkszählung (Juni 1933) zählte man, sofern man das jetzt wieder zurückgekehrte Saargebiet berücksichtigt, noch etwa 503 000 Juden; seit dieser Zeit sind nach meiner Schätzung weitere 66 (X)0 ausgewandert; außerdem aber muß für die seither verstrichenen 2*/4 Jahre mit einem Stcrbeübersdiuft von etwa 17 000 gerechnet werden. Von diesen 420 000 Juden darf schon wegen ihres Alfers nur ein Teil hoffen, im Ausland eine Existenz, aufzubauen. Ich schätze nämlich den Altersaufbau der deutschen Juden (2. Hälfte 1935) 0 bis 20 Jahre: 84 000 Seelen =-• 20 0/0 20 bis 35 Jahre: 75 600 Seelen — 18 0׳.״ 35 bis 45 Jahre: 71 400 Seelen 0/0 17 =־ 45 bis 60 Jahre: 105 000 Seelen — 25 0/0 über 60 Jahre: 84 000 Seelen --■= 20״/» Summe: 420 000 Seelen =^100״/o Diese Tabelle erhebt natürlich keinen Anspruch auf Oenauigkeit; das ist mangels entsprechender amtlicher Erhebung undenkbar. Sie ist auf Grund von Weiterschreibungen und möglichst vielen Erhebungen auch unter den Auswanderern entstanden; immerhin wird w-ohl ihre annähernde Richtigkeit kaum bestritten werden. Charakteristisch nur ist das immer anormaler werdende Verhältnis zwischen alt und jung unter den in Deutschland verbliebenen Juden. Um es an einem Beispiel klarzumachen: Wenn heute nur mehr ein Fünftel von ihnen unter 20 Jahren ist, so ist dies mit 36,4 "0 in der deutschen Bevölkerung von 1925 in Parallele zu stellen: während ein Anteil von 20 «0׳ der Bevölkerung in den Altersklassen über 60 Jahre zu vergleichen ist mit einem Anteil von mir 9,3 «>/0 in der allgemein deutschen Feststellung. Eine Vergreisung sondersglcichcn ist durch die Ehelosigkeit und Geburtenbeschränkung früherer und durch die Auswanderung der letzten Jahre eingetreten; rund die Hälfte aller Juden in Deutschland dürfte heute über 43 Jahre sein! So bedenklich man unter mannigfaltigen Gesichtspunkten diiese anormale Altersverteilung auch finden mag, so crleichtert sic doch wohl das Auswaiiticrungsproblem. Denn ein sehr erheblicher Teil der älteren Jahrgänge wird kaum an eine Verpflanzung denken und denken können. Sofern nicht ganz besondere Verhältnisse vorliegen, und es sich nicht um die später noch zu behandelnde und schon beginnende Uebersiediung von Eltern zu ihren Kindern haudelt, liegt wohl das geeignetste Aller für eine Emigration nicht erheblich über 40 und nicht tiheblich unter 18. Jahren (soweit es sich nicht um Kinder handelt, die mit ihren Eltern das Land verlassen oder die etwa mit der Jugcndalijah nach Palästina kommen). Zwischen 18 und 40 Jahren •dürften heute in Deutschland noch rund 125 000 Juden stellen. Daß sie nicht alle auswandern werden, ist klar; andererseits werden manche unter und über diesen Altersklassen emigrieren. Nimmt man auf Grund dieser Ausführungen an, daß 1m Laufe einer gewissen Zeitspanne 150 000 Juden nach einer neuen Heimstätte suchen, während die restlichen 270 000 mit einer ständig steigenden Abgabe an den Schnitter Tod in Deutschland bleiben, so erhebt sich die Frage, welche Länder diese Auswanderer aufnehmen können und wollen. Wohin knon die Wanderung gehen? Das Problem scheint mir zwar außerordentlich schwierig, aber lösbar unter der Voraussetzung, daß die ,.gewisse Zeitspanne“, von der oben gesprochen wurde, nicht zu eng begrenzt ist. Das scheint in de/ Tat die wichtigste Frage. Alles das vorausgeschickt, sei, um einem Lösung-Versuch näher zu kommen, zunächst eine Schätzung der bisher erfolgten Auswanderung versucht. Die Zahlen unterscheiden sich wesentlich von denen des High Commissioners für Auswandcrcrfiirsorge; sie haben mit ihnen den Charakter der Schätzung gemeinsam; sind aber vielleicht doch der Wahrheit etwas näher. Auswanderung von Juden aus Deutschland (bis 1. September 1935) Nach Nach Palästina 28 000 Oesterreich!!.Ungarn’) 1 000 Frankreich 16 000 Südeuropa 2 800 Vereinigte Staaten 10 000 Nordeuropa 1 000 übriges Amerika 2 500 Rußland 3 000 Polen־) 8 000 übriges Europa 1 000 England 5 000 Südafrika 2 500 Holland 3 000 übriges Afrika 800 Belgien 1 000 Asien «)00 Tschechoslowakei*) 3 500 Summe 1 )0 000 Diese Zahlen bieten in gewisser Beziehung Fingerzeig für die künftigen Möglichkeiten. einen Es scheint, als ob P a 1 ä stina immer mehr und mehr das Auswandcrungsland der Juden aus Deutschland wurde; zwar werden die Möglichkeiten für die sogenannten Kapifalisien künftig infolge der schwierigen Transferfrage recht kompliziert sein; aber für Chaluzim und hoffentlich auch für Kinder werden sieh die!Möglichkeiten erweitern lassen. Hier in Amerika wird vermutlich in der nächsten Zeit gerade für die Ueberfiihrtmg von Jugendlichen nach Erez Israel manches zu erreichen sein. Immer mehr setzt sich hier die Erkenntnis durch, daß eine Ueberführung der Kinder nach Palästina in jeder Beziehung der gutgemeinten Halbadoption in den Vereinigten Staaten, an die manche Kreise gedacht haben, vorzuzichen ist. Auch bei vorsichtiger Abschätzung der Möglichkeiten sollte Palästina in der Lage sein, alljährlich 12 000 Juden aus Deutschland aufzunehincn. Frankreich hat sich bis jetzt als eine schwere Enttäusc’ming erwiesen. Damit ist aber keineswegs gesagt, daß die Zukunft nicht bessere Möglichkeiten bieten könnte, sobald einmal die dortige Krisis überwunden sein wird; denn Frankreich ist auf Grund seiner rückläufigen Bevölkerung das gegebene europäische Einwanderungsland; die gegenwärtige fremdenfeindliche Praxis ist eine Folge der vorübergehenden Arbeitslosigkeit. Freilich, wir haben mit einer scharfen Gegnerschaft dort z.11 rechnen: die französischen ״Israclites“ werden alles tun, tun eine Einwanderung von der anderen Seite des Rheins zu verhindern; aber sic sind ja nicht allmächtig. Für jene, die nicht nach Palästina können, wollen oder sollen, weil sie entweder zu alt sind oder ideologisch nicht dahin passen, scheint mir mit jedem Tag mehr Nordamerika eine gewisse Aussicht zu bieten. *) Rückwanderung! KKL-Tagung in Berlin Teilnahme Ussischkms Am Sonntag, dem 15. September, veranstaltet die ZVfD. eine KKL-Tagung, an der sämtliche Mitarbeiter des KKL sowie die Ortsgruppenvorstände aus dem Reich teilnehmen werden. Die Tagung beginnt Sonnabend abend. Ihre Bedeutung erhält sie durch die Anwesenheit von Herrn Ussischkin, der sich bereiterklärt hat, zu dieser Tagung nach Deutschland zu kommen. Nachmittags w'ird voraussichtlich ein Mitglied der neu gebildeten Exekutive über das Thema sprechen ״Nach dem Kongreß“. Ueber die Einzelheiten dieser bedeutsamen Veranstaltung werden wir noch berichten. Schon während der letzten Depressionsjahre ist ein st:indiger Strom von Einwanderern aus Deutschland hierhergekommen, den ich auf 11)000 schätze; ich glaube, daß zur Zeit Monat für Monat nicht unter 300 NeiiaiAonimlinge landen; das Entscheidende scheint mir zu sein, dal! diese verhältnisrnällig große Zahl selbst in den schlechten Zeiten nie irgendwie aufficl. Sollten die Zeiten besser werden, so müßten die Möglichkeiten, hier unterzukommen, namentlich für jüngere Menschen mit viel Sprachkenntnissen und wenig Anmaßung, nicht schlecht sein; die große Schwierigkeit besteht natürlich darin, die Cimvanderungserlaubnis zu bekommen; die Be- Ziehung zu einem Verwandten oder nahen Bekannten, der ein sogenanntes Affidavit unterzeichnet, ist wohl der einzige Weg, wie diese Klippe umschifft werden kann. Eine Ein- Wanderung von etwa 5(KX> Menschen vielleicht auch mehr jährlich nach den Vereinigten Staaten sollte sich, durchfuhren lassen. Es würde zu weit fuhren, hier die Aufnahmemöglichkeiten der übrig er! Länder zu erörtern, immerhin hat die Erfahrung der letzten 2g■ Jahre gelehrt, daß auch in dal Zeiten der schlimm sten Depression kein einziges La ml der Vi eit sich der Einwanderung völlig verschlossen hat; ich habe im Laufe der letzten Monate direkt oder indirekt Nachricht von Bekannten aus 42 Ländern bekommen, darunter Costa Rica, lndien, Manila, Japan, Kolumbien, Aegypten. Mandscl!uko, (״hi!1a; warum sollte bei einer Besserung der Lage nicht die Aufnahmet'äliigkeit dieser Länder steigen? Wir dürfen nicht vergessen, daß in 2' .. Jahren nicht weniger als 90000 Juden, also etwa!0 000 im Jahr, Deutschlan<1 verlassen haben. Gewiß geht es (!rauem׳ m von ihnen sehr schlecht und den meisten nicht sehr gut; in tatsächlieber Not sind außerhalb von Paris relativ w enige. Die Aussichten Werden nun die Aussichten für die jetzt Auswandcrndcn sich verbessern oder verschlechtern? Das ist mit einem Wort schwer zu sagen. EntsZ.ieidend hängt das wohl davon ab, oh sich <lic weitere Emigration geordnet vollziehen kann; unbedingt erschwerend wird fraglos die Unmöglichkeit der Gcldtransfcrierung wirken; vieles wird abhängen von der fachlichen und geistigen Vorbereitung der Auswanderer. Kenntnisse aller Art, vor allem auch reichliche Sprachkeniitnisse, die man ..'eh sehr wohl zu Hause erwerben kann, werden das Schicksal erleichtern. Meine entscheidende Hoffnung aber ist die Tatsache, daß mit jedem Tage mehr der bisher Ausgewanderte!» in ihrer neuen Heimat, wenn auch oft auf steinigem Boden, Wurzel schlagen. Denn eine der Hauptschwierigkeiten der ersten Auswanderer war der Mangel an Beziehungen. Die fast fünfzigjährige Unterbrechung der Emigration ans Deutschlaut! 'ließ es an Beziehungen in der Fremde fehlen. Die nahen Freunde sind jetzt da, und bei aller Hochachtung vor der Sachkunde und der Aufopferung der verschiedenen Komitees ist die Auskunft und die Gastfreundschaft und die Sorge eines Bruders oder eines Schulfreundes von größerem Wert als die sämtlicher 1 lilfs-dellc״ /!kiiihiuh. I hui nicht nur der Brüder, sondern auch der Sühne und Töchter. Denn die Auswanderer mußten keine Juden sein, wenn sie nicht auch Sehnsucht nach ihren alten Ehern halten! Aus dem Hebräischen von Ur. 'ßlax Mayer, Jerusalem 2. Fortsetzung Nachdruck verholen Für einen Augenblick verschwindet der Schal (er! vom nararendurehfurclilen Gesicht Haschids, auch der weiße Fleck seines Auges erscheint wie hinahgedrückt, und dann kommt es Almer vor, als ob sieh die einsnme mul trnun'ge Lebensgeseliichle eines dürftigen, nur aus zwei Decken zusammengenähten Zeltes vor ihm entrolllo. Die Arbeilsleule, im Kreise sil/rnd, schwätzen unter sieh, während sie nichts als ihre 1 losen anhahen und die kühle des Abends ihnen den Schweiß von! Körper verflüchtigt. ,,Bei meinem Lehen, Abncr" — beginnt der Sleinhauer zu sprechen — ״ihm fällt, es h'irliter, sein Lehen zu leben als nnsereinem. Drückt. ihn die Singe des Lebon-unlei halt- «der der KindererziehungP Braucht er Arzt, Arzenei'7'' ״W ie die Tiere des Fehles vu'nlm sie geboren, sterben und werden ins Grab geworfen“ — bemerkt auch I s s a r, der Führer der Lokomotive 11. I. — ,,Wenn ihn der 11 imgri■ plagt, geht er auf die Straßen, stiehlt, niurdct und nimmt alles, was ihn! unter die Hände kommt.“ Basch id fühlt die Worte, kauert sieh wieder auf seinen Beinen zusammen, mul der .Schallen der .Steppe umfächelt sein Gesicht. Ein Stöhnen entringt sieh seiner Brust. Wie feindselig horcht er auf das Ger«le der ״Fremden", und vier alle Geist der Zelte erwacht in 111m, ein Geist, der Feind- Schaft und des Hasses gegen jeden Fremden, der sieh nähert. ״Der Fuchs in leibhaftiger Gestalt“ ״~~ hänseln die l 111 sitzenden Almer, der seine hraun»11׳ Augen in die Schatten■ konlraste der Steppe versenkt. ״Das ist das Oedland, das du so gern hast.“ ״Der Orient 1“ Abrier bemüht sieh, das Gerede zu unterbrechen. Baschiil, der fühlt, daß! Ahne!• nicht, wie die ..Fremden“ seh'vätzt, die nichts als ihre kurzen Hosen anhahen, spricht ihn freundlieh an: ״Fürwahr, Chawadja, Abncr ist wie ein Herr all seiner Worte und Taten." 111 der Abendsehwüle der ring-um eingeschlossencn Steppe horchen die l msilzenden auf die erwachenden Laute der Nacht, und das Herz Almers antwortet mit, stillem, brennendem Sehnen: ״Erzähle, Raschid, filier das, was in der Steppe sich anspinnt." Und Raschid erzählt, und während er erzählt, sind die Enden seines Mantels nach hinten geschlagen, der Knaul seines Stockes ist fest über sinne Schultern gepreßt und Ilirtenschrei und Srhakalgehenl wird ans seiner Erzählung hörbar. Alle horelii'M mit angeh,•11 lenem Atem auf. Nicht alles ist verstandlieh, aber alle fühlen eine Al t Sein eekenslnunn, der sie einhüllt, in den sie wie mileingew oben sind, fühlen seine Hitze und w r!•den von seinem Pulsschlag gestoßen, Haschid kommt zu Ende und verabschiedet sieh von den l msloliemlen, den Stock über -einer Schulter, Und das Echo seiner Erzählung hebt noch in •len 1'iher die Steppe geneigten Bergen. Die Arbeilsleule rütteln sieh auf, um nach ihren Solila fslättcn zu gehen, recken ihre Glieder, denn den ganzen Tag halten sie an der Maschine, au Slem und leisen ״!•aibeitel, und :11 ir 11 morgen werden sie so arbeilen, und so alle Tage. . . . ״Wenn das Werk crriehlel und die Stepp«• in bewohnbares Land verwandelt sein wird, werden diese zusammen mit den Moskitos jenseits der Beige verschwinden" . sagt Jizchak. indein 1*1 auf Baschids Fußspuren weist. ״Die Zelle werden vor der .Maschine verschwinden" hemerkle ein anderer. Die Leute zerstreuen sieh, jeder nach seiner Seite. Nur Abncr silzt noch laue׳• Zeit und horcht auf die Laute der Nacht in der Steppe. Dem schwarzäugigen Jungen scheint das l.elvcn im ()(׳(Hand ringsum unaufhörlich zu weben. Mit der Einfall von M ilden und der Einbildung Alteingesessener des Oedlands vollbringen sie ihr«• sinnlosen lleldenliit«׳!!: verüben Raub und Diebstahl, ohne davon Gewinn zu halten; veranstalten ziellosen Kugelregen in den Schoß der Nacht. Und so finden sie den Tod im Schallen des Zellteppiehs, unter rinnii!■'eigenbäum oder am Bande de- Weges. Die ärmliche \ 11־ ><•!I in der lenne wird!11T>1׳nh11׳ erledigt, die reif»■ i ruelil von dem v ereiii/el len f eigenh.n! n 1 gepflockt, die Srlia fr bringen da- (ie-ciieiik ihn•!־ Wolle. 11 ml d 1l’lenl sehüllelt ki-ug -einen Ivopl neben dem Z׳׳M I m11׳ und über allem schwebt ein aller, muf l'iger Gernim, d.-r Scliullgeruch von Generationen. Alme!■ scheint daß die Ma-rlnne des Werks bei ihrer Ankunl I den Zvirndaden des allen I,eitentkr :-äeppe dun'11rissen 1ml, Der /.cm—ene laden wird sieb rnelil mehr zusammenktiüpleii. und daärmhehe Gewebe wird wie Spinnenfäden /('1'Z H 11 > i , \A(׳nll M O UM'I 1DJ i h II 1 M 1 111 Sil’ f .1111'!, 1)1'* S«1l׳C dos Orionls z^rfiilli und diu WIm'IscIiw;»dun 111־"- Ordlimds z<’r- |>io Klo^ior und kuppt'11! an don Spitz חיי d!׳r Ijorgo I’allon in sieh zusammen und werden zu aschgrauem Occllandsslaiib, gleich einem allen Tongefäß, dabei Henilinmg zu Asche w ird. . . . Lüge ist die Sage vom Oedland. Lüge die Pruplirlie ultcr den ()riciil: das Oedland 1s! Delscldal. der Orient eine Mensehen in a-se. so zahlreich wir der Sand am I Irr des )leeres, der Nuniade krank und versklav!, lahm Iäli i g aus l.ebeiissch«ache und Menschenscheu. 3. KAPITEL A b n e r eil früher Jugend halte Ahne!• den Anblick der W fiste in sich aufgenommen. In dem kleinen Dorf Teuia, (las beule aus I (•brrsee am Bande des ()<•«11 and-, gegenüber dem großen Wadi errichlel hallen, sog Mmer!las Geheimnis der Wild!■ in sich ein. Die Erwaeh-enen imlerlvirilen sich stets über die vor Rauh unsichcmi Wege und die A agabimdeii, die ins Oedland hinahzielien. sich da und dort zu -«,11a fTen machen und jenseits der Berge In der W ü-le ver■schvv indem \ orüberziehende «•rziddlen von den gelieimni-vollrn Kräften der Wüste, die im Sturm jede \n-icdl11ng und kiillur wegfegen. Es scliieii Ahne!־, daß mit Einbruch de Nacht durch das große Wadi ,Schallen aus dein Ord'aud 11 ■1!־׳ der niedrigen )lauer, die Tema ijmgihl, krierlien mul au 1 ׳! 'יוinaul- und hinüberkiel lern. Als der W ellkricg dakleine Dorf der Siedler abgeschlossen halle, standen plötzlich die wenigen Häuser verwaist den Borg-

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