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Jüdische Rundschau · 1935-08-30 · Heft 70 (30.8.1935) · page 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 70 (30.8.1935)
Date
1935-08-30
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 14 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 70, 30. VIII. 1935 Briefe an die Redaktion Aus dem Reich Schach M nsscr in Ben Schemen 22. .N*s“u-' 1935 All die Krsl.ik’ u ח י der ,. | u!l ixe!!en RumLehau D Sehr geehr י e Redaktion! In Nr. 06 Hm.■!־ Zri'Uitg Vt! oit'c'n׳!u'0.u־s> '־de unter der \ ‘d!r ■ 4*ch1ifi .,NN awr in H«׳n־Si־|n׳־nc1i‘' finr MFleilung, die einer׳ lk‘>i׳'htignn" b/.\v, einer Hr^n :!,־h;.4׳ l'׳cdar!. 1 )er erfolgn-i. \v NN'.cmrfutid Hi! Ben-S1 hemm \M das Frgehnis einer sv-ten 1,1t when geן! ׳j!ev•• ikaiiי• her! I 'n'e: -!1 leie!; dir v11< 1־ der in? (!c-)j;hYd! a! 1־־O!;!er! I"! :1 un!׳ v<m Pr. W. Stern au-gv׳ui!rt wurde. ]he׳-e l'n'erui׳ hting benutzte d;e voi HU'-gegan:׳eoe geilte;webe L n* ifTuirluinr!,!11 .11 1 י יי r 11! uüage. Zur kinführung in ikrijs, 2H. 1935 An d׳־׳>! ■׳! :•e 1 .ן. i!׳ r ,,lüde i?h * ine \' ־’ ־ 1 ׳׳in 1' M .. ־■ ,־ . M 7U een 1 1!׳!״. ■ ■ ־' g־t: .g 1; i׳ M. F F.h ( b! ׳ ־ e. fk: T־vw : M- He־!,- Ile! : , r ..1 ,•;•1 .־m־l "* er Ü!M er" 1\• 31 1:־-d . 1 ־׳.!;-״ e! t! '3';־׳!•■־־. U 4! 1 )es Bohrpiinkt, an dem dir a!11'״!־)׳r bhnüehe \Nüw-.<pn״‘׳gf geiunden worden יין!, wurde als der optimale Punk! durch die geopln •Gkalw׳ he Mesomg bc* .-tiimnt. Aut Grund diews Krio!gtw, der dem Kinderikuu Ben- Sehemen eine große Kniwirkhing ermöglich?, ha? der Leiter de.י־ Kinde!dort cs, I)r. I .dammi, au den Keiler der ,,PahwUm׳ (ie<!11(ן y•neu! Society*‘. Pr. Stern, ein Dank ~ch leiben ge-andt. Wir lullen Sie. Ihre Miiirihmg in o! >r 1 igma 1111U־m Sinne zu he- 1 :eilt igen.! Io! haeh'ung-voH 1 he Pale'tine Geophvdcal S.k i ly l)r. Stern. M. J. hin (»orion ].,niubmirg, ]ür Kinder und lugend bebe die drei einiarhen i? - 1.« 1:e: ..Au ■* M:d1,1 •־׳!, und Agada“ (ehenndF i'H'i Seine km ei ׳. b.eilen b in denen für drei Alt׳'! - •‘ulen die wichtig•»!,־!! Ke• .׳«; den md Murdien an den 1:.׳ oben S(U!!;!düngen n<־u er/äh 11 - ud. Im!.du!!!her M. J. hi» t 1- ׳׳ r »e! 3 ■■ 1 \!י״ allen I )m׳״'n die ]931 r! '.ebieneru' f mm!,! bl!3s. -<;;!,?׳ zu ■.eintun 10. Todestage, I, m ח u v! hin 11 o r! o n Jede* £tse\ ein Wei&e* Von den Ausgaben mit Kongreß-Berichten ■iahen Exemplare zu Werbungs-Zwecken zur Veriügung. Senden Sie uns bitte Anschriiien. an die wir Probs-Nummern senden dürfen. Vtiiuefe-AUeiluHty .luden und Jiidisdies im Rundfunk Freitag, 30, August: NVwu (507). ln.10: K, MendcL%ohn. S'ocUwlm (1339), 173:5! 1 . a. Kol Nida״ von Rnsch. ״־-- Lu\cmbürg KI3041. 10: K. a. onenbaeh. —- London National (1500), 21: K. a. BU1». — I.uwmbing (1304). 21.45: ü. a. Mo.,.kow.skL Sonnabend, 31. August: VN' . g (507). 12: W a. Goldm.nl:. Korngold. Kuxciubutg l 1304•), 13.05: S!־ha! 1 ן>!,t 11?,נ־j. u. a. Die |udin van llalvvv. — Kud.ipt550 )!־׳). u• a.: (\t“.ud11uov׳;-Tcd1,M־01,1'}' -- \)־ h׳u\c (329): K<d N.ditוו!!\ ־ Hrurb. -״— Monif* (.,’nicu (255). 21: i . a, knlon-tem. — Hil\e1>urn (1875), 21.10: U. a, UUcnbath, Mtvcibver. — huvfinbuig (1304), £1.10: S. 11a 1 Ijila!itui, u. a. Mu»z־ kow-ks. ״־-- R.ga (515), 21-15: I . a. Mrn!l!,l>>obn. Montag, 2. September: I. u\! n׳!׳!!rg (131^4!. 13.05: SrlMUplaMen, u. a. KoiiägTd: 19.25: Dr. f*>-, < '41hli.uK (Köln) singt Uratu!itn-Arieit; 21.45: l . Cnvlurv-i '1 edc-M'o. Nächste Abfahrten nach Palästina. Dampfer .,Roma“ am 2. Scpt. ab Genua. Dampfer ״< u-nmalemme“ am K Sejvt. ab Triest. I )anipfer ,.Rulonia“ am 4. Scpt. ab Konstan/a. Dampfer I’a;e<1111,1“ am (). Scpt. ah Triest. Dampfer ״Mar. Pacha“ am (). Scpt, ah Marseille. Dampfer ״Fsperia“ am 8. Scpt. ah (lenua.! >;!inpier .,Dalilea“ am 11. Scpt. ab Triest, Dampfer ,.Garnaru‘‘ an! 12. Sept. ab (1enua. Dampfer ״Tel- Aviv״ am D ^ent. ah Triest. Dampfer ״Pilsna“ am 13. Sept.ab Triest. Dampfer .,Patria“ am 13. Sept. ab Marseille. Dampfer ״AtiMjnia״ am 11. Scpit. ah Triest. Dampfer ״Oerusalennne“ «1m 1?. Sept. ah Triest. Von unseren Berichterstattern Bearbeitet von .1, Mieses Dresden. Ks ist /.u?1cm Bericht in Nr. f8׳ nachr.utragen, »laß außer den erwahuHui 1 lerien no1 ׳!!!ie lltuiiu Wie^dnuiim und Zimmering in den N'orstand der Zt)G. gewählt worden sind. Fiscnach. Am 18, August )und in der Synagoge eine I10r7l-Bialik־ l'cicr sia't. Di(־ ( irdcukirdr! f! T t K.ind^oiicht s!iircktor a. D. Aberfhum, Leipzig. Sicgiried Kittberg, Ohrdruf» rezitierte Gedichte von Bialik. Frankfurt a. M. An Stelle von!>!׳. Alt Schüler, der seinen \Vohnsj17. nach!,al.t'!Ina veilegt hak wurde Dr. Haus Mannheim aus Berlin /um 1 lictarzt der chinirgiwhen Al)!ei!ung des K1 ankenhauises der Israelitischen Gemeinde Frankfurt a. M., f kigcrnstraße, gewählt. Hamborn. Am 1. August veranstaltete die ZOG. eine I!er?.!- und Bialik-Gcdenkfeier. Die Gedenkrede hielt pr. S. W^^sermnnn, Ober־ i!au-en. Die Peier wurde umrahmt dim'T N'orlesuug von Gerüchten, vorgetragen dtmh den llalKmin! und lleelialii/. Hannover. Drae] Aller, der Oberkantor der Svnagogen-Gemeinde, ver* laut Hannover, da er eine An־U‘l!ung bei der Jüdischen Gemeinde in Joliannesinitg (Sn-lainka) tu halten hat. Insterburg. Am 20. August spra<'h Georg KopydlowsJd, Stettin, irber die Autgaben?le-, NIX. ZionDenk׳ u1gre> ^■י un<] gab einen! eb(־!bbrk über den heu*!gen Vand der / inni-t i.v 'neu Bewegung. Kaiserslautern. Im Auitrag?U■^ KU. s|ua׳. b Heim׳. Kteudenbetger iiaeh N’oriiibrnng <10י S! hmabilms: ,,Kim־ Rehe durch da:, jüdi-ehc Pal:K!i־n;T in der überhilhcn Synagoge am 22, August vor einer begeht(״! len /.ubbriTM'hait. Kassel. Am 20. August beging Soruinardirektor Dr. Felix K a 7. a r u s in voiDer hrisehe s<־i!1en 70. Grbuiigag. Drr fubilar, ein Schüler des Bredaiier kahl iim-i ouii in,י־ ס, h.ü ul1!־r 33 fahre da-, Ka-^rler Ke!1rerM־mu:ar umi die mit ihr verbunden(! ioval. YolkvwhuU geleitet uih! 7ahln׳i׳ he Kehrer In rar Zahlreiche w i»cn>chal! liehe Arlnufen sind anseiner Feder geflossen. Köln. \!un 13. bn 20. AugU'־: fand ein FäcHeti tür die Mittlerenv 1'b. 1!I des Ihn!!ה!!!!:!! stan. IFutmuml. Du--ehhuf. sowie /ahlreieh♦־ kleinere Orte des Kuhrgebiete- und der Kölner Bund Ixtuligten ־-ieh daran. 1 m <len ('hawerim einen Fr-^atz iiir ein Sommerlager zu geben, waren un Programm neben der Lemur bei! : llebiai-eh, 'Fcnaeh, Pala-t uiakunde, tisglieii iiH iiHue Stunden spordhhrn 'Fraininga und Wrtf-pielc vorges(1!־en. Die Pegis׳'ha war in biindhiher und lern* mäßiger Beziehung ein voller Krholg. Leipzig. Der Jüdische Kulturbund vermittelte die Bekanntschaft mit den Knwmble•, des Berliner Kuli 111 burnies (()!che-ter, Kammeroper und Kieinkun-thühnc}• Solist enahende gaben Alexander Kipnis, K uttc Leonard und l)e!a Kipin-kaja. Non elnlubmischen Künstlern erschien ianjn K’ry-Zun-cr. eine Konzertpiaiiistin großen Stils. Das Leipziger MendeLsohn- Fii! (Ilella (’Id־ nk-Klavier, l.eo Sehwurz. Yi׳;|;ne, Paul Blu1mn*ehi, Cello) gab drei Kluvier-'l 1 n!~, sii!i^!i-eh ־■ org-am.-t dtiierenzieri und in der Spielfolge gut gmkdgert. f.oüe Leonard s»cl!10 \N (0ke zeitgeiHi-si-ehei jüdix iier Koinpon i׳ ten zur Diskussion. Wolfgang Ro-e war ihr ein msu.sterlichet־ Begleiter. Wartburg,!־bau Hilde Kugeimami (Ka-!e') hielt einen Vortrag über ihre Reiseeindrücke in Palästina. Ankündigungen Frankfurt am Main: C'hug I w;]׳ .־:bt״!-!׳ ime! Landstr. 65. Am 31, August, 6 1 hr, Otieg Sehabbat. N’?o׳trug Dr. Abraham Rand über: ,,S. J. Agnon“; an-chließe 1k! S-ieha und ןsa 1:1 -1 tuen-i-ehe Lieder. -. Kftln! NN icderau!nähme de: Gnippen»rhett der KZNb am 3. Sept., 8.30 L hr, , Junggruppe“, am 5. Sep!., 8.45 Llir, ״Arbeitskreis־•. Familien - Nachrichten Frati Jenny F. h r I i r!1, ״eli. Biberieki. I.eipzig, Karkir. ]6, beging am 2(5. August den 80. (;eburi.,tag. Herr Seltulleilcr und teium Siegfried Plaut, Rerkiinghausen, bcge'h! am 11. September den 60, Heburtaag. Frau F.inni R o > e 11 b a u 111, Cdorl, Kreis Brilon, Aroisen-Laitd, beging am 28. Augu-t den 70. Geburtstag, Herr A. \\ o 11 I und Flau Mailira, geh. Coniizer, Buberitz (Pommern), bcgclien am 4. Sepiemlier di׳- -überne Hoclrzeit. Bar Mizwah-Termine Am 21. September -23 ״. i:.lul; Adolt Hary, Sohn von Simon Bar-v. Schonebeck (Llbe). XH. Kongreß des Weltsdiadibundes ־/.u Warschau An den Ländcrwcttkümpfcn zu Warschau beteiligen sich folgende zwanzig Nationen: Argentinien, Dänemark, England, Estland, Finnland, Frankreich, Jugoslawien, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Oesterreich, Palästina, Polen, Rumänien, Schweiz, Schweden, Tschechoslowakei, Ungarn, Vereinigte Staaten. Jede Mannschaft besteht aus vier Spielern, wozu ein fünfter als Stellvertreter hinzukommen darf. Die Vertreter Palästinas sind: Foerder, [;noch, Dobkin, Winz, C/erniak. In den bis zum 26. August gespielten Runden hat die Mann- Schaft von Palästina folgende Resultate zu verzeichnen gehabt: 1. Runde (2) Palästina — Italien (2); 2. Runde (0) Irland Palästina (4); 3. Runde (1) Palästina — Frankreich (3); 4. Runde (3) Lettland - Palästina (I); 5. Runde (30) Palästina Schweiz (',4); 6• Runde (3) Jugoslawien gegen Palästina (1); 7. Runde (3) Polen - Palästina (1); 8. Runde (2) Dänemark — Palästina (2). 9. Runde (1) Palästina — Oesterreich (3). 10. Runde (2) Finnland — Palästina (2). 11. Runde (2' ״■) Palästina — Litauen (l’b). 12. Runde (20) Estland — Palästina (Pb). - Somit hat Palästina in den ersten zwölf Runden 220 Zähler erreicht, also annähernd 50 0,0 gewonnen. Nachstehend geben wir eine von dem palästinensischen Meister Foerder, der bis zum vorigen Jahre in Breslau lebte, ganz vortrefflich durchgeführtc Partie. Foerder Naegeli (Pa lästina) (Schweiz) Weil! Schwarz Unregelmäßige Eröffnung 1. S 13• 1״ S £846־ 2. c2--c3 1)7■ he 3. b2 -P3 1. c8 - -b7 4. P vl — b2 «7 i?e 5. (2־ — c4 J. fB-g7 6. d2*-<14־ 0—0 7. 1. (1■—e2 d7 —de 8. 0 -0 S fa8 47)־ 9. I) dl -c2! . Dü־-er der dem Turm das Feld dl lrei macht, richtet sich gegen fiel! Plan . des N’aehzichenden, t7:׳-.c-5 zu spielen. 9. T 18 08 10. T fl -eil! L 1)7.04 Füll 7w erk!(v er Zug: besser wäre .״ 1״rt 1) dB < 8. 11. n,2 (1 t) <48 -08 12. S bl .r3 1. 04 —117 13. t) d - c2 a7 3 5 D:e>pr '/.ng. \ m /.11'iunmenhang mit dem 1 laHb-oIgendcn, führt zu ein er Block! v rang der *»<־ h w n r 7 c ח Stellung. Schwarz ־-ollte lieber 13.07 - - e5 spielen. 14. T al--cl 07- -05 15. ä4 —d5 I)c8—b8 16. S 13 -g5 ..... ( in iru geei״ne‘c!! Augenblick den Sjtriiigcr naoh r4 zu ziehen. 16. ... . . I. b7cB 17. T dl -H2 S d7 - fB 18. ־F a--<il I. cB - d7 Besser wäre L c8!5, um e3 11'11-.-!2י.־\0!(] 11/ 4־׳. womit den feindlichen Springern das Feld e4 gennrnnicn wird. 19. a2— .34 ח bB —08 20. h2.113 h7־־־h6 21. S ־-5״t4 S f8--h7 22. K rtl- F2 ..... Foerder hat. ehe er zum diroktrn Angriff nherßc!!!, init großer Dmdcht eine feste. keinerlei schwachen. Punkt aufweisendo Stellung aufgebaut. 22. S f6><e4 23. Se3Xe4 f. d7.-f5 24. Lb2Xß7 L (5X04 Stellung nach dem 24. Zuge von Schwarz IT# X « 25. r>c2--l)2! . Blhiorlu'r hat Weib die Partic im gediegenen Positionsstil geführt. Jetzt beginnt der takti-rhr Teil des Kam|1fes, bei dem .,die Galerie“ nui ihre Rochnung kommt. 25.!16 ~h 5 Falk 25. .... 17 - (6. so 26. PR7xh6. gfig5. 27. Pc2--h5 thw. zugunsten von Weiß. 26. 27. 28. 29. 30. 31. F g7 -116 12 -13 «2r4! l)3Xg4 1, c2.(131 I ) b2 r2 Aut 31. . . W eit. die T dl hl r T1I2 112 im 32. g4XI5 33. c3.e4 Schwan! auf 33. . 34. 34. 35. 36.!7- 16 F e4••■ (5 115Xg4 P 15 — 47 K S8.(7 16 15 .... T gS hatte staikr Fortsetzung 32. nebst K 112 - gl un«! \uge. I. <17X15 T 08 — hB hat nichts Besseres: P 15 d7 würde vernicluend sein. 1 S 117־.16 P f5 — -h3 K!12 I. 116 5״ c4 r5f Foerder hat rhanren sehr eni r 36. 37. 05 ■ efif! K 17־ 38. (3Xr4 S r h w a r 7. h o [ [ n u n g? a 11 f. seiiu’ Angriffs- ■'sch au?genutzt. S 16 - g4 a b 11 i e r die Partie /im dem Hebräischen t'on Dr. Max Mayer, Jerusalem 1, Fort,, trang fiachdruck ,erboU* ״Dort t?l sch«;1 izi'r Ilasallstem“ . . . ״Die Talsonko is| öd(׳. Die Sonne sertgl dort“ — so waren! »eine Worte. Was kann man tim;' So isl (Las Land. Wir werden gehen. (.legen unser» Willen werden wir gelten. Er brauclit uns, alter im gleichen Maße brauchen wir ihn. Langsam, wacher als sonst, verlassen die Arbeilslcute die Versammlung, ,liz.clttik gehl slill in seine IJaracke, ohne seinrn schlafenden Solm zu wecken, und mit gedämpfter Stimme sagt er /!! (Ilianna: ״Man gehl, Clianna. Wir alle gelten. Die Arbeit wird groß sein.“ CJtanna silzt nahe hei ihm, Wirkt ihn an und schöpft aus ilnn das Vertrauen /.um Werk, zur Kraft seiner Hände, und zum Segen der Arbeit, die ihnen nunmehr winkt. Mit >ieh׳n Worten, wie es sottd nicht seine Gewohnheit ist, und mit ungewöhnlicher Munterkeit wiederholt Jizchak die Worte, die der Ingenieur Agar über das Werk und über die Arbeit gesprochen hatte. Die rhythmischen Atemzüge ihres Sohnes Dawid, der jenseits der W antl schlief, erwärmten das beisammensitzende Paar, das diesmal spät aufblieb. Beide waren müde, in ihren Augen war bereits der Schlafnebel aufgegangen und trotzdem saßen sie und sprachen. ׳— Mit großer Sorg.‘ sclmiirle Chanrta das Bündel mit der Wegzehrung für Jizchak. der in einigen Tagen in die Talsenke hinausziehen sollte. Jizchak lachte mit männlichem Stolze: ״Wozu alle diese \ orbiTeitüntzou? Der W eg ist nicht weil. Ich werde doch regelmäßig nach Hause kommen.“ Aber Clianna weiß), daß dort Hitze und Fieber herrschen, und der Arbeit viel sein wird: ..Jizchak, sei vorsichtig bet der Arbeit, heim Essen und auch heim Schlafengehen.“ —• Lntl indem sie in das Bündel ihre Sorge mlleinhüiidell, wiederholt sie: ..Jizchak, sei ja vorsichtig dort.“ Die Augen Dawids leuchteten vor kindlichem Stolze darüber, daß sein Aalt•!• Jizchak Teilnehmer an einem großen I.ebenswerk geworden ist: ..Vater geht zu dem großen Werk in der Steppe.“ 2. KAPITEL Das Oe dl and wischen den sonnenversenglen Kalkbergen, auf dem Wege, der zur Talsenke liinabführt, sammelte sich mühselig und langsam der Troß. Man ging gruppenweise. Steinhauer, Ziinuicrleute, Beton- und Metallarbeiter. An ihnen vorüber fuhren Maschinen und Lastaulomohile hinab, mit Jlisensrhienen, Zement und Holz Maden. Das Eisen wurde in der glühenden Sonne 90 heiß, daß die Hand es nicht berühren konnte. Kalkstaub lag auf den Gesichtern, die Kehle brannte vor Hitze und Durst. Die weiße (Ihaiissoeschlaiige gürtete die Bergwände ein und schlängelte sich über tiefe, felsbesäte Abgründe. Der Anblick der Oede war beim gleißenden Licht der Sonne furchtbar: Stein und Fels und Bergabstürze, da und dort goldgelbe Domsträucher und grüne Flecken des Lotus. Als das Oedland sich plötzlich zwischen dem Tor der Berge enthüllte, setzten sich die Marschierenden gruppenweise zur Buhe. Sie wischten den rinnenden Schweiß ab, schöpften im Schatten von Felszähnen Luft, hefteten ihre Lippen immer wieder an die W assergefäße und stöhnten mit heiserer Stimme: ״Da ist es, das Oedland!“ ״Hier werden wir schwitzen, wie wir Zeit unseres Lebens nicht geschwitzt haben.“ ״Alan wird ein Bad einrichten.“ ״Ein Schmelzofen!“ Die Männer hefteten ihre Augen an die Talsenke, die sich zu ihren Füßen erstreckte und von heißen Nebeln und Rauchwölken der stets brennenden Distel fehler cirigehüllt war — ein ringsum zwischen Bergen (׳ingeschlossenes Oedland. ״D a s ist das Land. Stämme Israels!“ — ging eine Stimme von einem Ende der Gruppe zum andern. Last automobile fuhren immer wieder vorüber und verschwanden an den Windungen der weißen Straße, und große M asehinen knirschten, stampften, pusteten, wirbelten Bauch, Petroleum und Benz.iiigeruch .־füf. Die in Staub und Hitze des Melalls eingelnillten Maschinenführer sliegen von Zeit zu Zeit ab, hockten, schwarz und rußig, nieder und untersuchten; dann lenkten sie wieder die Maschinen vorsichtig, unter Rufen und Pfiffen auf den Abhängen der Straße, an den Bändern ries Abgrunds. ״Ile, langsam! Siehst du nicht die Kurve? Halt!“ Der vom Lärm des Metalls und vom Stöhnen des großen Eisengebildes taube Führer hörte nicht; ein greller Pfiff: ,.Hall! Hol dich der Satan!■‘ und die Maschine blieb stehen. Donnerwetter! Sind deine Ohren tanh?“ Lnrl wieder Pfeifen und Rufe: ״Weiter! Langsam! Rechts! Jetzt links, zum Teufel! Geradraus! Uff, Gesellschaft, vielleicht habt ihr Wasser zum Trinken?“ — Kies- und Betonmaschinen, Walzen und die großen ״Maulwürfe“ tasteten langsam ihren Weg. Von jetzt an ließen die ArheiUleiile ihr Bereich der Müdigkeit und des!Nachgebens hinter sich, liehen der Maschine ihre Hand und wurden mit einem Schwünge ins Bereich des Werkes geschleudert. Die Tage Irannten zwischen den gi nnen llügeli) des Oecllands; die Sonne sengte die Eisen schienen. Eisenwerkzeugo und Masehineu, der Staub lagerte auf den Haufen der Zementsäcke, den nackten Armen und den Augenbrauen. Die Gesichter der Arbeitsleule wurden noch gebräunter, ihre Körper vertrockneter, ihre Hackenmuskeln gespannter, die Gesichter spitzer, die Haarenden durch die Sonnenglut wie dunkles Flachs so hell. Tage ttiid Nächte vergingen wie ein schwerer Traum von Arbeit, Gluthitze, Schweiß und Qualm des Oedlands. Durstig und schweißtriefend wurden die Männer von den Lallen de« '['als vr׳r«״h’nn׳1״n. Betäubt kehrtet( sie zur Mahlzeit und Buhe zurück. Zur Abendzeit waren ihre milden Muskein durch die schrecken- und schlaf verbreitende Stille der Oednis erschlafft — —

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