Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 54 (5.7.1935)
- Date
- 1935-07-05
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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JDDISCHE RUNDSCHAU NR. 54, 5. JULI 1935 Sport - Rn n d s c 11 a n Makkabi gegen R. j. F. Rundblick auf die Sportplätze Beim Be zi r k s-S port f cst in Leipzig, das vom Bar Kochba Leipzig veranstaltet wurde, wurden die Vorrunden Im Handball und FuBball Mitteldeutschland gegen Schlesien dtircHgefiihrt. Das Fußballspiel war eine einseitige Angelegenheit für die Mitteldeutschen, die schon mit 2:0 in die Halbzeit gehen konnten. Den Schlesiern, denen man das mangelnde Training anmerkte, wollte nichts gelingen, und sie mußten sich von Mitteldeutschland 0:6 ausscheidcn lassen. Im Handball dagegen zeigten auch die schlesischen Makkabim gutes Können; mußten aber auch hier den routinierteren Mitteldeutschen weichen, die das Spiel 6 :3 (3 : 1) beendeten und sich auch hier die Anwartschaft für die Zwischenrunde erwarben. ln den leichtathletischen Wettkämpfen sah man bis auf wenige Ausnahmen nur mäßige Leistungen. Den 100-111-Lauf gewann Mansfeld-Chemnitz in 11,4 vor Rittberg-Dresdcn in 11,9 Sek. Den Hochsprung für Frauen brachte die Makkabiah-Teilnehmcrin Fried mit 1,33 m an sich. Im Kugelstoßen für Männer überschritt mir Weiner-Drcsden die 10-m-Gre11ze und wurde mit einem Stoß von 10,22 m Erster. Ein schönes Rennen gab es im SOO-m-Lauf für Jugend (Jahrgang 1919/20), den S. Silbcrmann-Drcsdcn mit 2:15,2 Min. vor H. Silbermami-Dresden mit 2:16 Min. gewann; Dritter S1 atkowsk i •Lc i p z ig (2:17 Min.), Vierter Sommerfeld-Chemnitz (2:17,2 Min.). Das von Bar Kocliba-Hakoah und H a g i b o r gemeinsam aufgezogene JugendfuBballturnier In Berlin an dem sich auch E i 111 r a c h t - Bo r u s s i a und Teiltonia-Nordstcrn mit ihren Jugendabteilungen beteiligteil, war ein voller Erfolg für die Veranstalter. Die Spiele nahmen durchweg einen interessanten Verlauf. Das Spiel von Teutonia-Nordstern gegen Bar Kocliba-Hakoah zeigte die gute Technik der Hakoahner, denen es gelang, ihren Gegner mit 5:2 zu schlagen. Sieger in der Gesamtwertung wurde Eintracht-Borussia mit drei Spielen, drei Siegen und 11 :1 Toren. An zweiter und dritter Stelle endeten Hakoah und Teutonia- Nordstern. Durch das bessere Torverhältnis rückte Hakoah an die zweite Stelle. An letzter Stelle folgt Hagibor ohne Sieg. Die Resultate waren im einzelnen: Lcutonin -Xord'-tcrn —- BK.-Hakoali Schüler 3:3. Ein(rarh1-liorü׳-si.i — BK. Hakoah Jugend 0 1:0. Teutonia ■NordMom —■ ll:1״ibor Jugend B 5:1. EinnacliMloiu—ia — tlagilxir Jugend A 3:1. Binirnrhl-Bora-vsi.i — Hagibor Schüler 7 :0. Tcutom.'i-Nordstein — Blv.-Hakoah Jugend A 2 : 5. Außer Wettbewerb: ' Tculoniii A'ordSern — Hagibor 11. Schüler 3:0. Teutonia-Nordstern — BK.-Hakoah Hl'. Schüler 2:4. Makkabi SQddeutschland schlügt Makkabi Westdeutschland 0:4 (4:3) hei der im Rahmen des Westdeutschen Staffeltages in Wuppertal stattgefundenen Vorrunde im Handball. Trotz der großen Hitze wurden gute Leistungen gezeigt. Von Beginn an gab es einen spannenden Kampf. Die Westdeutschen fanden sich anfangs besser zusammen und konnten auch mit 2 : 1 in Führung gehen. Der westdeutsche Sturm als bester Mamischaftsteil machte der gegnerischen Vertekiigung, in der die Makkabiahspiclcr Flörsheim und Schließer aufopefrnd wirkten, schwer zu schaffen. Allmählich setzte sich aber der süddeutsche Angriff durch und konnte bis zur Pause eine knappe 4 :3-Fiiiming hersteilen. Nach Seiten- Wechsel versuchten die westdeutschen Makkabim durch eine Umstellung eine Resultatverbesserimg herbeizuführen. Es gelang ihnen auch tatsächlich der Ausgleich. Dies wurde zum Auftakt eines scharfen Endspurts beider Mannschaften, der den Zuschauern schöne Kampfmomente brachte. Die routiniertcrcn Süddeutschen rissen i!1 den letzten Minuten mit zwei weiteren Toren den Sieg an sich. Vor Beginn des Spiels richtete Rabbiner Dr. Prinz, der dem Spiel beiwohnte, herzliche Begrüßungsworte an beide Mannschaften. Mit einem Handballsieg der Frankfurter B. K.-Damen endete das Spiel, zu dem zum Abschluß der diesjährigen Spiclsaison der Bar Kochba Frankfurt die I. Damenhandballmannsebaft des RjF. Heilbronn, die durch ihre überlegenen Siege in Sikkieutscliland sich eines guten Rufes erfreuen, eingeladen batte. Den Heilhromierti, die eine junge und sympathisch-fair kämpfende Mannschaft haben, stellte der Frankfurter Makkabivcrcin eine kombinierte Elf, die sich aus drei Spielerinnen seiner südwestdeutschen Meisterschaft und acht Schülerinnen zusammensct/tc, entgegen. Es zeigte sich, daß der Frankfurter Bar Kochba über hoffnungsvollen Nachwuchs verfügt; die jungen Frankfurter Makkabimädels fügten sich sehr gut ein und führten ein schönes Spiel vor. In dem fairen und schnellen Kampfe erwiesen sich die Frankfurter Bar Kochbanerinnen den Heilbronnern Handballdamen überlegen und gewannen mit 7:2 (3:0) Toren. Zur Einweihung des Itus-Sportplatzes In WQrzburg hatte 11 us Wiirzburg den Bar Kochba Frankfurt geladen. Vor vielen Zuschauern lieferten sich beide, derzeit wohl stärksten jüdischen Mannschaften Deutschlands ein schnelles, abwechslungsreiches und technisch-hochstehendes wie auch vorbildlich faires Spiel. Beide Mannschaften waren sich' ziemlich ebenbürtig, die Frankfurter vielleicht etwas besser. Nach dem Seitenwechsel drängten die Frankfurter die Würzburger in ihre Hälfte zurück, ohne daß ihnen jedoch gelang, das gute Würzburger Abwehrtrio und den famosen Torwart zu überwinden. Dem Würzburger Mittelstürmer dagegen glückte es, einen Durchbruch mit dem krönenden Torschuß abzuschießen. Ergebnis 1:0 (0:0) für Wiirzburg. — Vorher standen sich die I. Jugendmannschaft des Itus Wiirzburg und die I. Schülermannschaft des BK. Frankfurt gegenüber. Die Frankfurter Schüler mußten den Würzburger Jugendlichen den Sieg 6:2 überlassen. Ein lang• erwartetes Zusammentreffen Der Deutsche Makkabi-Kreis und der Sportbund des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten haben einen leichtathletischen Verbandswettkampf vereinbart, der am Sonntag, dem 14. Juli, aut dem Sportplatz der Jüdischen Gemeinde, Berlin-Orutiewald stattfinden wird. Die besten Leichtathleten beider Verbände aus dem ganzen Reich werden ain Start sein und dadurch der Veranstaltung einen spannenden Verlauf garantieren. Es werden folgende Konkurrenzen ausgetragen: Für Männer: 100 m, 200 m, 400 m, MO m, 3000 m, Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen, Speerwerfen, Diskuswerfen, 4 x 100-1n-Staffel und 4 X 400-m־Staffel. Für Frauen: 100 m, Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen, Speerwerfen, Diskuswerfen, 4 X 100-m-Staffcl. Die einzelnen Konkurrenzen werden zweifellos hart umkämpft sein und eine gute Uebersicht über die besten jüdischen Leichtathleten geben. Während der Deutsche Makkabi-Kreis als Grundlage seiner Verbandsmannschaft sicher auf seine Makkabiah-Teilnehmer zurückgreifen wird, dürfte sich der Sportbund des RjF., welcher in diesem Jahr leichtathletische Wettkämpfe noch nicht ausgetragen hat, hauptsächlich auf die Teilnehmer des soeben beendeten Schulungskurses in Ettlingen stützen. Voraussagen über den Ausgang des Kampfes schon jetzt zu machen, dürfte schwierig sein. In einzelnen Konkurrenzen Beim Sportfest In Manchen gab es folgendes Ergebnis: Fußball: (TUS. Nürnberg — JTUS. München 3:1 (3:0); Schüler: JTUS. Fürth ~ JTUS. München 1:6 (0:3). Tennis: Hamen-Einzel: Toni Guttmaun. Gemischtes Doppel: I.oni Guttmann-Goldstern. Herren-Doppel: Goldstern-Kahn. Zu einem interessanten Ergebnis kam es bei da! Makkablmelsterschaften In C. S. R. Die 10O-m-Meisterschaft gewann Fritz Gerber (Breslau) in 11,4 Sek. leicht vor Freund II Hagibor und Kaufmann (Bratislava). In der 4x100-m-StaffeI konnte eine kombinierte Staffel (Pinkus-Breslau, Gerber-Breslau, Wasser-Prag und Weiner- Silein), die außer Konkurrtenz mitlief, Hagibor Prag sicher schlagen. Broniatowski kam beim Kugelstoßen zu einem Ergebnis von 10,79 tn. Die teilnehmenden Sportler hatten unter der großen Hitze sehr zu leiden, ihre Leistungen wurden außerdem durch heftige Gegenwinde beeinträchtigt. Makkabi-Schwimmerfolg in Oesterreich Bei den in Wien vom österreichischen Schwimmverband veranstalteten Olympiaprüflingsschwimmen unter Teilnahme namhafter Schwimmer aus Amerika, Frankreich und England vermochten die Schwimmer der Hakoah Wien schöne Erfolge zu erringen. Itn 100-m-Crawl für Frauen wurde die Wiener Hakoahnerin A. Pick mit 1:19 Min. Zweite und J. Deutsch mit 1:19,8 Min. Dritte. Im 200-m-Brustschwimmen für Frauen-Jugend wurde Frl. Wagner Dritte in 3:43,8 Min. und im 100-m-Rückenschwimmen für Männer HOTEL du $ae ZÜRICH Lage, Einrichtung und Führung begründen seinen Weltruf Zimmer ab Fr. 9.— Pension ab Fr. 18.— wurde Nassau in 1:17 Min. Dritter. — Auch an den in Klosterneuburg unter Beteiligung ausländischer Sch w int ine r statigefundenen Olympiaprüfungen konnten die Wiener Makkabischwimmer Erfolge erzielen. Im 100-m-Crawl für Frauen gelang es Frl. Deutsch, den ersten Platz in der guten Zeit von 1:19,2 Min. vor ihrer Klubkameradin Pick (1:19,8 Min), zu belegen. Ed eis endete im 50-m-Brustschwimmen für Knaben in 42,6 Sek. auf den zweiten Platz. Im 100-m-Craiv! für Jungmannen wurde Groß mann Dritter in 1:12,5 Min. und im 100-m-Rüekenschwimmen wurde Nassau in 1:18,1 Minuten Dritter. Amerikas jüdische Leichtathleten in großer Form Amerikas jüdische Leichtathleten haben in dieser Saison bewiesen, daß man von ihnen für die Zukunft noch manche Ueherraschung erwarten kann. Noch hat die Saison ihren Höhepunkt nicht erreicht, und schon hören wir von einigen jungen jüdischen Studenten, die großartige Leistungen gezeigt haben. Der noch sehr junge, aber äußerst talentierte Student Jack L e v y geu׳ann in Boston das Diskuswerfen mit 48,79 m und erreichte auf der gleichen Veranstaltung außer Konkurrenz sogar die respektable Leistung von 51,81 tnü Nicht minder veranlagt scheint Sammy Klopstock zu sein, der die 110-m-Hürden in 14,4 Sek. gewann und daher zu den besten Hürdenläufern Amerikas gerechnet werden muß. Der Marathonmeister der Makkabiah, William Steiner, versuchte sich bei einem Sportfest in New׳ York auf einer ihm gar nicht liegenden Strecke, den 5000 m. Trotzdem kam er noch an dritter Stelle in 16:06 Min. durchs Ziel. Henry Ciemann (Kanada), einer der wenigen Geh- Sportler, der erste internationale Klasse darstcllt — in der vergangenen Saison stellte er nicht weniger als zwei neue Weltrekorde in dieser Disziplin auf —, verbesserte die 1500 m und 1 engl. Meile (1609 m), beteiligte sich an einem großen internationalen Gehen über 50 km und ging unter 71 an ■dein Rennen beteiligten Gehern als Sieger hervor. Julius ״Judy“ Finkeistein, der Makkabiahsieger im Kugelstoßen, stieß die Kugel 14,40 m weit, womit er seine Leistling auf der Makkabiah um einen Meter iiberbot. Schließlieh ist noch von der Leistung des New Yorker Hochschülers Colten zu berichten, der 1,88 m übersprang. B. J. hat der _ Deutsche Makkabi-Kreis zweifellos die bessere Chance, jedoch werden bei diesem ,Wettkampf nicht nur die Sieger der einzelnen Konkurrenzen, sondern der gesamte Mannschaftsdurchsehnitt gew ertet und dadurch wird der Ausang der Kämpfe wieder offen, da in jeder Konkurrenz rei Verbandsleilnehmer starten werden. Es ist zu hoffen, daß nicht nur die Aktiven an diesem! Tag ihr Bestes geben, sondern auch die jüdische Bevölkerung Berlins ihren Teil zum Gelingen •dieser interessantesten aller bisher durchgeführten Sportveranstaltungen beitragen wird. * Dieser Verbandskampf stellt ein lange von der jüdischen Sportöffcntlichkeit erwartetes Ereignis dar. Die Diskussion über die sportlichen Qualitäten beider Verbände ist schon lange im Gange und auf dem Papier ist hierüber schon mancher Strauß ausgefochten worden. Verschiedene Gründe haben immer wieder verhindert, daß diese Rechnung einmal aut der Aschenbahn beendet würde. Nun führen beide Verbände nicht nur ein lokales Sportfest durch, sondern werden keine Mühe scheuen, um ihre besten Sportler aus dem ganzen Reich zusammenzuziehen. Die Elite des jüdischen Sports in Deutschland wird auf eine in Sportfest vereinigt sein. Die Organisation wird von beiden Verbänden gemeinschaftlich durchgeführt. Für den Sieger des Verbandskampfes, dessen Ausgang völlig offen ist, hat der Reichsausschuß jüdischer Sport verbände einen wert- ,vollen Preis gestiftet. Was bringt der Sonntag? Leichtathletik In Berlin Hagibor veranstaltet ein AnFängersportfes t. Die Hauptmeldungen liegen vom Bar Kochba-Hakoah und JTSC. (15 vor, die allein 200 Aktive an den Start schicken. Gut besetzt sind die Jugendjahrgänge, deren Wettbewerb ein Form von Dreikämpfen ausgeschrieben sind. Beginn: 14 Uhr; Ort: Sportplatz Gruncwald. FuBball und Handball In Dresden Fußball: BK. Leipzig 1. Herren — BK. Leipzig; I. Herren, BK. Leipzig II. Herren — BK. Leipzig 11. Herren, BK. Leipzig I. Jugend — BK. Leipzig 1. Jugend, BK. Leipzig 1. Knaben — BK. Leipzig I. Knaben. Handball: BK. Leipzig I. Herren — BK. Leipzig I. Herren, BK. Leipzig I. Damen — BK. Leip/ig I. Damen. Die Spiele beginnen vormittags <) Uhr, die Hauptspiele nachmittags 4 Uhr. Ort: Radrennbahn, Reick. Boxen In DOsseldorf Die rührige Boxstaffel des Makkabi Düsseldorf führt einen Kampfabend gegen den JBC. Makkabi Köln durch. Die beste westdeutsche Klasse, darunter Makkabimeistcr, werden in den Ring steigen. Von den Paarungen sind Cohn- Düsseldorf gegen Bart «rer - Köln und K 1 i n - g e r - Düsseldorf gegen Reiff 1 - Köln hervorzuheben. Ort: Sporthalle des Makkabi Düsseldorf, Königsberger Str. 26; Beginn: 20 Uhr. FuBball In Duisburg Die B e z i r k s p o k a I v o r r u 11 d e im Fußball zwisehen den Makkabi-Ausw ahlmaiinschaften von Süddeutsch land und West d e 111s c 111;1 ״ d findet in Duisbürg statt. Beide Bezirke werden in stärkster Besetzung antreten. In beiden Mannschaften befinden sich Makkabiah- Spieler, so daß mit einem spannenden Verlauf zu rechnen ist. Beginn: 16 Uhr. _ Palästinensischer Sportbericht T c I - A w i w, irr! Juni In Haifa fand zu Schawuoth das traditionelle Schwimmfest statt. Neben den Makkabivereinen Haifa und Tel-Awiw war der arabische Sehwimmklub Haifa und der Club Enfants de Neptune Bevrouth am Start. 1111 Gcsanitklasscment siegte der Makkabi T el-Awiw vor dem Makkabi Haifa. Den interessantesten Kampf gab es im lOO ni-Crawlschw immen. Der palästinensische Meister Wilhelm (.V1. H.) konnte sich nur mit Handschlag vor dem noch sehr jungen Herschberg (früher Gera) in 1:07 Min. ins Ziel retten. Die arabischen und syrischen Schwimmer kamen nie über die letzten Platze hinaus. Itn Wasserballkampf revanchierte sich der Makkabi Haifa für seine kürzlich in Bevrouth erlittene 3 :2-Niederläge mit 8:2. Das andere Wasserballspiel gewann der Makkabi Tel-Awiw gegen den Suimniing club Haifa mit 8:0. Der ehemalige T ennis Weltmeister Co c h e t passierte auf seiner Weltreise Palästina und trug in Tel-Awiw einen Schaukampf gegen den früheren Berliner Willi Davidmarin aus. Cochct gewann natürlich, ohne je aus sich herausgehen zu müssen, ganz überlegen. Im Fußball steht der Kampf um den palästinensischen Pokal im Mittelpunkt des Interesses. Die Mannschaft der Hakoah Tel-Awiw, die sich fast ausschließlich aus Spielern aus Deutschland zusammensetzt, steht bereits in der Vor- Schlußrunde und hat die besten Aussichten, in das Finale zu kommen. Der Makkabi spielte vor etwa 3000 Zuschauern gegen eine Universitätsmannschaft ans Aegypten 1:1. Dem Hapoel gelang es, die gleiche Mannschaft mit 3 :()Zuschlägen. Lasar Dünner Alfred Lesser, der I. Vorsitzende der Berliner Sportgcmeinschaft im RjF., will sich, wie wir hören, von seiner sportlichen Tätigkeit zurückziehen. Nicht nur sein Verein erleidet hierdurch einen großen Verlust, sondern auch der jüdische Sport Deutschlands insbesondere die jüdischen Fußballer werden diesen verdienstvollen Mann nur schwer ersetzen können. Vielleicht wird cs aber doch noch gelingen, die unermüdliche Arbeitskraft Alfred Lessers in irgendeiner Form dem jüdischen Sport zu erhalten. Dosjflleff£sar,lesJf* pikanJe /100t KV O 1 ARTHUR FABISCH BBBÜW i Hl 1 AI am -■י׳יי נ׳ י־ Cc.c Uu Dt C°V° *4*OüsaU