Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 50 (21.6.1935)
- Date
- 1935-06-21
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Palästinensische Umschau NR. 50, 21. JUNI 1935 Der ״Gesetzgebende Rat“ Die Mitteilung des stellvertretenden Sekretärs der Palästina- Regierung vor der Mandatskommission des Völkerbundos in Genf, daß die Palästina-Regierung in der nächsten Zeit an die Durchführung ihres Plans, einen Gesetzgebenden Rat (״Legislative Council“) in Palästina einzurichten, herantreten wird, hat in Palästina begreifliche Aufmerksamkeit hervorgerufen. Der Plan des Legislative Council ist nicht neu. In der Verfassungsurkunde von 1922 wurde bereits dieser Rat, der die Teilnahme der Bevölkerung an den Regierungsgeschäften bewirken soll, eingesetzt. Bei den darauffolgenden Wahlen haben sich aber nur die Juden beteiligt, dagegen nicht die arabische Majorität der Landesbevölkerung, denn die Araber waren mit den beschränkten Kompetenzen dieses Rates nicht zufrieden und forderten — im Sinne ihrer Deutung der Kriegsversprechungen der Alliierten — vollständige Unabhängigkeit des Landes unter einer deinoliratisch gewählten Regierung. Seit dieser Zeit ist das Projekt von der Regierung beiseitegestellt worden. Aber jeder High Commissioner hat das Terrain sondiert mit der Absicht, zu prüfen, ob die Voraussetzungen für die Durchführung sich gebessert haben. Nach den Unruhen des Jahres 1929, die bei den Verhandlungen der Untersuchungs-Kommission (Shaw-Kommission) zum Teil auf die politische Un- Zufriedenheit der Araber zurückgeführt wurden, hat dann die damalige Labour-Regierung im Weißbuch vom Oktober 1930 neuerlich die Zusicherung einer schrittweisen Dcmokratisierung durch Errichtung: eines Legislative Council gegeben. Dieses ״Passfield-Weißbuch" wurde zwar im Februar 1931 durch den Brief MacDonalds an Dr. Weizmann in wichtigen Punkten abgeändert; der Punkt bezüglich des Gesetzgebenden Rates blieb aber davon unberührt. Seit damals fühlt die Regierung sich an ihr Versprechen gebunden, wenn auch die Durchführung in den letzten Jahren immer wieder verschoben wurde. Higli Commissioner Wauchope hat erklärt, er wolle erst abwarten, wie sich die Zusammenarbeit in den neu gewählten Stadtverwaltungen bewährt, bevor an die Errichtung einer Vertretungskörperschaft des ganzen Landes geschritten wird. Als Wauchope im September vorigen!Jahres in London war, wurde allgemein damit gerechnet, daß er die letzten Vollmachten zur Durchführung des Plans erhalten hat. Ls ist jedoch der Jewish Agency gelungen, eine neuerliche Verschiebung durchzusetzen. Die Araber, die 1922 (und auch später noch) die Betciligung an einem Legislative Council, der nicht wirklich Regierungsmacht hat, abgelehnt hatten, sind jetzt anscheinend b e r e i t, in den Rat einzutreten. Freilich dürfte, wie aucli die englische Zeitschrift ״The Near East“ bemerkt, die Uneinigkeit der arabi sehen Parteien praktisch Sch wierigkeiten machen. Dagegen hat sich die Haltung der Juden seit 1922 grundsätzlich gewandelt. Sämtliche jüdischen Gruppen Palästinas sind jetzt entschiedene Gegner des Projektes. Die (freilich nicht sehr maßgebliche) arabische Zeitung ״Meraat al Scliark“ charakterisiert die Lage Im großen ganzen richtig, wenn sie dieser Tage schreibt, daß Hie Araber jetzt bereit seien, dein Plan zuzustiimncn. Per ״Mailschliss“, (I. h. der Oberste Moslemische Rat mit dem Mufti an der Spitz,o, wünk: den Legislative Council!«•grüßen, ebensii diejenigen, die dic-en Plan seit Jahren unterstützt halten. Pie einzigen G eg 11 er -־■eien die Juden. ,,Es ist uns bekannt, daß es in Paliistina nicht einen einz.igeil Juden gibt — mit Ausnahme einer kleinen, nicht in lietracht kommenden Gruppe —• der dem Legis- Utive Council zustimnien würde. Alle Juden sind irr dieser Frage einig. Wird die Regierung den Legislative Council einführen können, wenn sich die Juden an ihm nicht beteiligen? Man muß {erstellen, daß die Juden zur Zeit der Verwirklichung des Projektes eine halbe Million Seelen zählen, also die Hallte der lievulkerung bilden werden. Was wird also die Kegierung tun, wenn die Juden den Legislative Council boykottieren werden? Wird das britische Parlament die Grundlagen eines palästinensisclien Legislative Council bestätigen, der von der Hälfte der lievulkerung boykottiert wird? Pies sind Hindernisse, die nicht leicht zu überwinden ,sein werden, da bekanntlich der Einfluß der Juden nicht nur aut die palästinensische Regierung, sondern auoh äuf das Ministerium in London groß ist. Genau so, wie die Juden das Projekt aufhalten konnten, ab es die Regierung verwirkliehen wollte, genau so werden sie jetzt seine Durchführung zu verhindern versuchen.“ Alljährlich anläßlich der Tagung der Mandatskommission ,und der im Spätsommer vorkommenden Urlaubsreise des High Commissioner nach London taucht das Projekt wieder auf und versetzt die interessierten Kreise in starke Nervosität. Dies scheint auch jetzt der Fall zu sein. Freilich könnte es sein, daß der englische Regierungswechsel neuerlich eine Verzog e r u 11 g zur Folge hat. Der neue Kolonienminister, Malcolm MacDonaltlj dürfte für die Schwierigkeiten, die sich dem Projekt in den Weg stellen, großes Verständnis haben, und es wäre begreiflich, daß er zumindest die Frage, die eine so große Verantwortung auch für ihn persönlich mit sich bringt, studieren will, bevor er die Vollmachten erteilt, die sein Vorgänger bereits zu geben bereit war. Keinesfalls ist eine Entscheidung vor dein Herbst (nach Wauchopes London-Reise) zu erwarten. Man muß aber befürchten, daß diese Frage wieder den Kongreß irretieren wird. In jüdischen Kreisen Palästinas und bei der Jewish Agency Ist man entschlossen, die Opposition gegen das Projekt, falls es jetzt wieder auftauclien sollte, mit aller Entschiedenheit weiterzuführen. Dabei wird freilich hier und dort die Besorgnis laut, daß durch einen solchen Widerstand die Be- Ziehungen zwischen den Juden und der Mandatarmacht sich verschlechtern könnten, gerade in einer Zeit, wo eine hoffnungsvolle Kooperation auf manchen Gebieten eingesetzt hat. Sollten die Juden den Gesetzgebenden Rat boykottieren und er trotzdem zustande kommen, dann würde die paradoxe Lage entstehen, daß in dem Obersten Organ des Landes lediglich die Regierung und die Araber vertreten sind, gewiß ein sehr unerwünschter Zustand im Lande des Jüdischen Nationalircims. Es ist zu befürchten, daß dje ruhige Entwicklung des Landes durch die politischen Kämpfe, die sich an diese Angelegenheit anknüpfen können, wieder gestört würde. Unter Das Neueste in Kürze Von u n 88 r»ויז palästinensischen gl.-Korrespondan ten Wirtschaft Die Chaussee von G e J e r a nach Gaza wird asphaltiert. Dadurch wird ein durchgehender Asphaltweg von Jaffa nach dem Süden geschaffen. Die Direktion der Hypothekenbank hat beschlossen, die Aktionäre um die Vollmacht zu ersuchen, ihr Kapital stufenweise bis auf eine Million Pfund zu erhöhen. Das Laiidwirtschaftsdepartemerit der Palästina-Regierung berichtet über guten Stand des Wintergetreides in fast allen Gegenden Palästinas. Die Wirtschaften der Ebene Jcsrecl schätzen die diesjährige Traube 11 ernte auf 50 000 Kisten (im Vorjahre 42 00(1), den Ertrag anderer trockener Obstpflanzungen auf 4000 Kisten. Die Wirtschaften bemühen sich zusammen mit ״Tnuvah“, ihrer Verkaufskooperative, um Regulierung der Marktpreise und die Einführung von Traubensaft als Getränk auf dem lokalen Markte. Politik und Gesellschaft Die bürgerliche Mehrheit des Stadtrats in Tel-Awiw beschloß, die Wahlen für die neue Stadtverwaltung bis zum Oktober zu verschieben. Die Arbeiterfraktion verlangte die Durchführung der Waiden, sobald die Wahlkomnüssion ihre Arbeit beendet haben wird, also ungefähr in einem Monat. Der Antrag wurde nicht angenommen. Colonel Salomo!!, der Leiter des Boden- und Vermessungsdepartements, ist in den Beirat der Palästina- Regierung kooptiert worden. In dieser Körperschaft sitzen die Mitglieder des Executive Council, die Leiter der Regicrungsabteilungen und die Distriktskommissare für Jerusalem, Jaffa und Haifa. Aus Städten und Kolonien In Jerusalem herrscht seit fast drei Wochen eine ungewöhnliche Hitzewelle, die von starker Trockenheit begleitet ist. Die Mittagstc1npcr.it ur beträgt gewöhnlich 35° C. In der Küstcncbcue ist die Hitzewelle nicht zu spüren. In Jerusalem und Haifa herrscht starker Eismangel, so daß sich au den Verkaufsstellen lange ״Eisschlangen‘‘ bilden. Die Händler verlangen zum Teil exorbitante Preise für ihre Warm. 111 Haifa versucht die Munizipalität Standard• preise eiimiführen. Bei den Prüfungen für d 1 e T e 1 - A w i w e r P o 1 i z e i wurden 26 Kandidaten (von 30) als tauglich anerkannt. Ein arabischer Ladenbesitzer aus Jaffa gewann durch ein Los im Derby £ 15 01)0. Die von der Munizipalität angestellten Sehutzwachen gegen Ertrinkungrgefahr am Strande von Tel-Awiw drohen mit Streik, wenn die Stadt ihre Forderungen auf entsprechende Bezahlung und feste Anstellung nicht erfüllt. In R a m a t - G a 11 (bei Tel-Awiw) wurde ein offen tlieber Park eröffnet. Der Park trägt den Namen des englischen König:,. Bei der Eröffnung war der District Commissioner anwesend. Im Kfar Witkin (Fmek CInder) veranstaltete die Wizo eine G e m ü s e - A ti s s t e I 1 u n g, an der die umliegenden Siedlungen teilnahmcn. Ein jüdischer S c e f 0 n d s zur Unterstützung der sich entwickelnden jüdischen Schiffahrt wurde von Pafisagieren au Bord der ״Har Zion“ gegründet. Die Millionen-Anleihe für die Stadt Tel-Awiw Von unserem palästinensischen Korrespondenten. gl. Tel-Awiw, 13. Juni 1935 Die Verhandlungen zwischen der Stadtverwaltung in Tel- Au ׳iw und der Londoner Versicherungsgesellschaft ״Prüdential Assurancc Company“ über eine Anleihe von einer Million Pfund für fünfundzwanzig Jahre sind (wie bereits kurz gemeldet — A. d. R.) zu einem positiven Abschluß gelangt. Die Abmachungen bedürfen noch der Bestätigung des Colonial Office in London, aber diese wird in Kürze erwartet und es ist wahrscheinlich, daß ihr keine Hindernisse im Wege stehen. Die Anleihe von Tel-Awiw ist also bereits als ein Faktum zu betrachten. Man muß den Abschluß der Anleihe von zwei Gesichtspunkten aus anseheu, um sich ihre ganze Bedeutung klar zu machen. Daß Tel-Awiw, vor noch nicht drei Jahrzehnten eine Reihe kleiner Häuser in einer desolaten Diincngegend, eine Anleihe von einer Million Pfund braucht, daß cs sie erhält und fähig ist, die dafür nötigen Sicherungen zu bieten, sind der schlagendste Beweis für den steigenden Reichtum und die wachsende Stabilität der jüdischen Wirtschaft im Lande, von der Tel-Awiw mehr als ein gutes Drittel darstellt. Daß diese Gelder von außen kommen, und zw׳ar von der Londotier City, die finanziell ebenso potent wie vorsichtig ist, zeigt andererseits, daß man in Geschäftskreisen das junge Palästina bereits als einen ernsthaften Partner zu betrachten beginnt. Der erste Beweis dieser Art wurde durch die Anleihe an die Jewish Agency erbracht, die man noch vor wenigen Jahren als eine Utopie befrachtet hätte. Die Tel- Awiwer Anleihe ist eine zweite und noch stärkere Bestätigimg. Man muß bei der Beurteilung •der Lage selbstverständlich im Auge behalten, daß auch das Bedürfnis der Kapitalien, sich Anlagemöglichkeiten zu suchen, eine Rolle spielt. Die Konjunktur Palästinas und die Wirtschaftsschwierigkeiten Europas kommen hier zu-oimincn, uni dem Aufbau nach und nach die nötigen Kapitalien für öffentliche Zwecke zu beschaffen. Für die Stadt Td-Awiw ist die Bereitstellung großzügiger Mittel für öffentliche Arbeiten von entscheidender Wichtigkeit. Nur mit allergrößter Mühe konnte bisher der öffentliche Apparat den neuen, dauernd steigenden Anforderungen der sich entwickelnden und ihre Ansprüche steigernden Einwohnerschaft gerecht werden. Es gab immer wieder Stockungen in den verschiedenen Abteilungen der Stadtverwaltung, die Wasserversorgung hinkte häuf!״ genug hinter dem Wachstum der Stadt her, es bestand die Notwendigkeit, in großem Ausmaße neue Straßen zu bauen, es fehlte an K a 11 a I i s a ti 0 11, es fehlte an Schulgebäuden. Durch die Anleihe, die im Laufe von zwei Jahren von der Munizipalität übernommen werden soll, ist letzt emliieh die Möglichkeit gegeben, an alle diese für die Wohlfahrt und Gesundheit der Stadt wichtigen Aufgaben mit genügenden Mitteln heianzugelicii. Die Anleihe ist in allen Kreisen der Bevölkerung mit Genugtuung begnilit worden. Jedoch bringt der ״Dawar“, das Blatt der Arbeiter, neben seiner Anerkennung auch ein Bedenken, das sieh nicht leicht von der Hand weisen läßt. Die Zeitung weist darauf hin, daß die Aufnahme betrachtlieber Summen vom Auslände nicht nur den Burgern der Stadt gewisse Lasten anferlegt — sie zahlen nicht nur die Anleihe an die Stadt Tel-Awiw, sondern werden auch ihren Anteil an der Anleihe zu tragen haben, die die Palästinaregierung vor kurzem für die Ausführung öffentlicher Arbeiten kontrahiert hat — sondern daß hier eine Gelegenheit verpaßt wird, palästinensischen Kapitalisten eine neue und grolle Möglichkeit zu eröffnen. Wer die Verhältnisse im Lande kennt, wird an diesen Bemerkungen nicht einfach vorübergehen können. Es liegen immer noch sehr beträchtliche Summen in den palästinensischen Banken, die entweder eine Betätigung suchen oder zum mindesten sie nicht ztiriickweiseii wurden, wenn sie sicher und attraktiv genug erschiene. Die Konjunktur liat zwei Tatsachen geschaffen, die einander ergänzen: einerseits zog sie große Kapitalien ins Land, die in Vorkonjimktiir/etten niemals hierhergekommen wären und andererseits schuf sie in steigen-dem Maße diesen Kapitalien die Möglichkeit der Investition. Diese Möglichkeiten entsprechen jedoch vielfach auch heute noch nicht der Nachfrage des suchenden Kapitals. Mail hat in letzter Zeit immer wieder gesehen, daß neuherausgegebene Papiere (zum Beispiel die der Hypothekeitbank oder der P. L. D. C.) sofort vom palästinensischen Markte mitgenommen wurden und daß man das Geld nicht zu suchen hatte, sondern d iß es sich eifrig selbst meldete. Dennoch sind die großen Gesellschaften (wie zum Beispiel die Flektrizitätscompany von Rothenberg) ins Ausland auf die Suche nach neuem Aktienkapital gegangen. Schon da- Urals haben sich in Palästina Kreise geregt und art dieser Art der Kapitalbeschaffung ihre Kritik geübt. Warum soll schließlich Palästina, das heute genügend Geld hat, nicht selber die Kapitalien für die l:\na 11־iou seiner Gesellschaften aufbringeu und nicht selbst die Zinsen und Gewinne ge-!ließen! Was für Iiidustriegesellschaften gilt, stimmt in noch größerem Maße für eine solche Körperschaft, wie die Stadt- Verwaltung von Tel-Awiw. Es scheint, als müßte sieh die gesamte Palästina«irtschaft erst einmal klar darüber werden, daß sie bereits so weil sieh entwickelt, daß ihr die Fähigkeit erwächst, ihre Geldbedurfnisse zu einem guten Teil auf dem inneren Markte zu befriedigen. Sobald von dieser Möglichkeit in größerem Umfange Gebrauch gemacht wird, ergibt sich eine neue Invcstiüonsmögliciikeii für ,׳utiagesucltetule Kapitalien und die Sicherung der Zinsen fur die einheimische Wirtschaft. diesem Gesichtspunkt muß man der neuen Atifrollung dieses Problems mit Besorgnis entgegenscdieii. Zugleich aber müssen wir uns darüber klar sein, daß es sich hier nur um «in Teilgebiet eines umfassenderen Problems des jüdischarabischen Ausgleichs, der eine groß-wcstasiatische Konzeption voraussetzt, handelt. Es ist fraglich, ob die Zeit hierfür bereits reif ist. Kongreßwähler, Achtung! Die Wahlkommission für den iXlX. Kongreß in Palästina bittet uns, folgendes mitzuteilen: 1. Die neuen Einwanderer, welche noch nicht ihren Schekel bezahlt haben, können ihn in Palästina an allen Stellen bis 30. Juni bezahlen. 2. Die Einwanderer, die ihren Schekel im Ausland bezahlt haben, müssen ihn bei der Ortsschckelkomroission ihres Wohnortes zum Zwecke der Sicherung ihres Wahlrechtes registrieren lassen. Die Radio-Station in Palästina Jerusalem. (Palcor.) Der Hau der palästinensischen Radio-Station schreitet vorwärts; bereits in einigen Monaten wird man mit den ersten Versuchen beginnen können. Man baut zwei Enipfangstürmc in llölie von 100—150 Metern. Die Station wird sich nicht weit von Ramallah befinden. Ein Transformator sowie die erforderlichen Maschinen und Netze wurden bereits importiert. 111 Kürze treffen Fachleute der Marconi-Gesellschaft ein, um die Maschinen aufzustellen. Der Sender,■tum der Radio-Station wird sich im zentralen Postgebäude befinden, das gegenwärtig in Jerusalem gebaut wird. Bis zur Fertigstellung des Postgebäudes wird sich die Radio-Sendestelle in einem Mietsliause befinden, in dem heute schon einige staatliche Einrichtungen vorhanden sind. Möglicherweise wird die Radio-Station mit ihrer Tätigkeit bereits im Monat September beginnen. Die Regierung hat an Künstler Einladungen zu ihrer Beteiligung versandt. LUZERN Schiller Hotel GarnI Alle Zimmer mit Ttieion uad fließ. Weiser od, Btd Zimmer ▼ Fr 4,50*11. Pension ab Fr ,1150. Autoboxen Wie Palcor erfährt, wird der Jerusalemer Stadtrat den Kontrakt für den Bau eines zweiten Wasscrreservoirs außerhalb der Stadt im Werte von 14 000 Pfund an den Misrad Kablani der Histadruth vergeben. * ÜG>5 1fb€*rt?5,׳ür WOl>£ HASSt* I