Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 46-47 (6.6.1935)
- Date
- 1935-06-06
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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i. VI. 1935 b zurück DUISk HJ achrach cder in (Kirchenplatz) ihnen mea Aeufiere, Barvermo^en Pextilbranch«). rt auf wahr« Jfferten unter deioekeatr. 10 r 4105 luskanfto!an “> baaprochani 1 Neffen ute Eraebainunc Afldel zw. Heirat lögen erwunaeht Ostjüdia bevzgt an die Anzeigen keitr. 10 erbeteo Vermittl. zweck) , best Cbarakt. e repräsent. Krach• ן Da■• s«. Irat unter D 384 U Meinekestraße 10 Hi▼. Mann such! m eine tüchtig« Ihrtinl on gut, gepflegt ise). Habe keil ind. Nur eraatg t, Meinekettr. 1( heirat :He, staut Blond lg., rt. Erbschaft z.K., Irland. Paris gcs. Aviv, gute Ersch.?aläst.-Heirac gc& 1g Sonja ßaanlltea 1«"1י-“■! lastina 29 Jahre, 1 Jafei Mädel aus guten ügen. Oft uetei Meinekcslr. K r E in unabhängigen vürde sich wieder len ehrenwerten, Unn fände, de! weiß, eine ebenen. Nur direkt• m die Anzeige!»־ cestr. 10 erbeteo Heirat hübsch, vermag. Wegesande 16,1 ht kaufmännisch!*gebildeter Vollräsentable Kijjur, , arbeitffreudi»?, kretion. Offerten eijjen ■■ Abteilung, :estraöe 10 »chter blank, häusl. und 2*Zim. •Wohnung :büß v. KM 100.״ 1 Hann Olf. unt. D 379 L Meinekeslr. 10 e eger str.»7-»8 1 und 0965 :nthal Nr. 46 47, 6. VI. 1935 juu!01_nc KUNDSCHAU Jüdische Jugend aus Deutschland 1 bei der Arbeit Bilder von der Jugend-AI ij ah ־״*!״?<־ -w - ׳ - 1*י '' ‘^י:, *«£■*». r ' SK», 1 . s* -’ ' .«•״״ ־־ l'J0> **־־! Jr:^, '•״'..״ ־« -Auch Ktichenarbctt will gelernt sein Der Weg aufs Feld LandwirtschaflsscJiiUermnen in der Schule der Wizo in Nahalal Unter den Juden au« Deutschland, die in den letzten zwei Jahren nach Palästina gekommen sind, spielt eine(!nippe eine besondere Rolle: Es ist der Krolle Kreis von Jugendliehen, der in diesen Jahren nach Erez Israel eifigewandcrt ist und sich in das Lehen im l.ande eiuoulnet. Unter ihnen ist eine grobe Zahl von Kindern und I lallnvüchsigen, die zusamnien mit ihren Eltern naeli Palästina kamen und mm auf den Schulen, den anderen Unterrichts- und Rildungsanstaiten lernen oder auch in das Lehen der Arbeit cingeführt werden. Daneben fallen bei einer Reise durch das Land immer wieder Gruppen Jugendlicher auf, die kollektiv nach Palästina überführt worden sind: wir meinen die Gruppen der j!1 g e 11 d- A 1 i j a h. Die Jüdische Jugendhilfe, der die Organisation dieser Arbeit in ,Deutschland unterstellt, kann liier auf eine grolle Leistung zuriiekblicken. Palästina selbst und der Jischuvv haben die jungen Mensehen mit grober Freude aufgeuonuncii und tun alles, um ihnen das Einleben in den ländlichen Siedlungen, in denen sie untergebraclit sind, zu erleichtern und ihnen eine neue Heimat zu schaffen. Bisher sind 51 Kl junge Menschen auf diese Weise nach Palästina gekommen, davon in diesem Jahr 220, während in Vorbereituiigslageru in Deutschland 170 Jungen und Mädchen auf ihre Alijali warten. Daneben sind etwa PKK) Anmeldungen yprtatnde% die erst in späterer Zeit auf Berücksichtigung hoffen können. ■In 'Palästina sind bisher an 12 Orten Gruppen der Jugeiid-Alijah untergebracht worden, geführt von Pädagogen und Menschen aus der jüdischen Jugendbewegung, die zu einem grolle« Teil schon hier als Erzieher sieh bewährt haben. Aber nicht weniger bedeutsam ist die Einwirkung kultureller, gesellschaftlicher und beruflicher Art, die von den Siedlungen, in denen die Jugendliehen leben und mit denen sie zu einer Einheit verschmelzen sollen, ausgeht. In den zwei Jahren, die die Jugendlichen dort verbringen, können sie mit dem Leben Palästinas verwachsen, und sie werden, wie wir hoffen, ein wertvoller Teil der arbeitenden ländlichen Bevölkerung des Landes werden. In Palästina seihst hat mau die Bedeutung dieser Arbeit in vollern Umfange erkannt. Die Kreise, die sich um ihre Organisation und um ihre pädagogisdie Durchführung hemühen, in erster Linie Miß Szold, haben sich ein Bes Verdienst erworben, darf die ix'hu iengkeiten dieser Arbeit nicht unterschätzen. In fortdauernder Fühlungnahme mit den in Frage kommenden Instanzen in Deutschland wie auch mit den Jugendlichen ir. Palästina seihst, ihren Erziehen! und den Siedlungen, die die Gruppen aufgciiommcn haben, wird die pädagogische und menschliche Basis der Arbeit überprüft und gefestigt. Die Jugendlichen selbst empfindem die große Chance, die ihnen mit ihrer Ueberführung in das Arbeitsleben Palästinas geboten wird, sehr intensiv und bemühen sich mit allen Kräften, in die Arbeit und Sprache einzudringen. Wenn es auch selbstverständlich heute noch nicht möglich ist, ein endgültiges Urteil über das Gefingen dieses großen Versuches ab/ugeben, so darf man doch i‘W'’ :m Einzäunen ist in Palästina eine wtchlwe Arbeit *?-י$ gro- Man i» ■ Das Aulstapeln non Ziegeln ist eine Kunst Phot. Herbert Sonn«sfeld schon jetzt sagen, daß er zu den positivsten Ersch c i ■ nun gen der neuen Alijah gehört, und daß seine Bedeutung sowohl für die Juden in Deutschland wie auch für Palästina selbst gar nicht hoch genug angeschlagen werden kann. adfliac i!r. Umoumn« »Lt. H* 3*1* Zahlt den Schekel ־Werbt für ihn! tonitomamof hödists. 11,11•®