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Jüdische Rundschau · 1935-06-04 · Heft 45 (4.6.1935) · page 10

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 45 (4.6.1935)
Date
1935-06-04
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 45, 4. VI. 1935 ׳*■ Ankündigungen Als Beweis dafür erwähne ich den Gottesdienst in der Neuen Synagoge am Freitagabend vor mehreren Wochen, als Rabl). Dr. Prinz amtierte. Sämtliche Räume waren überfüllt, und dichtgedrängt lauschte die andächtige Menge den Worten ihres Predigers, Wer dadurch nicht mit fortgerissen wurde, versteht meines Erachtens nichts von den Herzensstimmungen in dieser schweren und bedeutungsvollen Zeit. Ich möchte daher bitten, die Ausführungen eines solchen Mannes nicht zu unterbinden zum Wohlc vieler Tausender und ihn keineswegs durch Streitigkeiten zu vertreiben. Heinrich Stolz mann ♦ Der Jüdische Turn- und Sportklub ״Bar Kochba-Hakoah“ Berlin hat folgendes Schreiben an den Vorstand der Jüdisehen Gemeinde Berlin gerichtet: ״Wir haben mit dem größten Befremden von Ihrem Schritt gegen der! Rabbiner Herrn l)r. Joachim Prinz Kenntnis erhalten und verwahren uns auf schärfste gegen eine derartige Behandlung eines Mannes, der für weite Kreise des deutschen Judentums heute geistig eine zentrale Persönlichkcit bedeutet. Die Berliner Makkabi-Vercine protestieren gegen dieses Vorgehen und erwarten umgehend die Rehabilitierung des Herrn i )r. Prinz und die Wiedereinsetzung in seine alten Rechte.“ Eine Aeußerung der C.-V.- Zeitung Die ״C. - V, - Z e i t u ה r“ vom 30. Mai beschäftigt sich linier der Uehersehnft ״bin jüdischer Kan/elparagrapfi?“ mit <lie>er Angelegenheit. Das Blatt faßt seine Meinung in den folgenden Sätzen zusammen: ,/'mi.i.D v.-1! M;r in 11t'!11 n׳1׳י und unvrra1׳<i׳Tn׳r Ablehnung zu Tnr;׳ und Mul mh ׳■- -!״ן. hr <>:!!11 erle bliulter Meinung- H■ r. i;! :! ü:h nun über ein- Au!btUundun hal>eii, was di י A!(!h > ׳.;;ne- K.'d'b!:, ־׳!•■, >(!, -n!;«־n wir N'rrehnjti^, die: v-;r th־r!i I ,־ ׳ i: ׳. ■ r dr!־ Br!'m־.r ( h־!n1 .׳;,d<־> ׳n1 ^g^enbi nieht an. im v׳׳r::1;חי•׳! h 1 ,11! d׳1! \\!;•־; :! nai! ihm bm.ti!;H*r 1 ’cbrrpnitunü eines ,׳n ,tn'u.rh, dudi d׳׳ü du■ M!;:.!d,--!11A 111:u’ einest Raubinor.-s rnU Mi'!■ In dr:׳!< rnntb1 ז׳ MaUs׳ run■־׳ judi •eben S’elle vetiiinderl. Wt!dt. n - dl.“ 25 Jahre ״Münchner Schul“ Am letzten Sonntag beging die Synagoge in der Münchener Straße die Feier ihres 2!,jährigen Bestehens; dabei konnte man wieder feststellen, wie eng verbunden die (iemeindemitglicder mit diesem Mittelpunkt ihres geistigen Lebens sind. 111 seiner P'estprcdigt führte Rabbiner i)r, Arthur Levy, der selbst last von Anfang an die Synagoge geführt hat, aus, daß 25 Jahre für ein (i o t t e s ii a 11 s w enig .sind, aber für ein B e t h 11 a k n e s s c t h das Leben fast einer Generation umschließen, von der freilich ein großer Teil entweder schon verstorben oder alter ausgewandert ist. Ausgehend von der Sidra ßamidbar, in der die Anordnungen für das Herumlagern der verschiedenen Volksteile um die Stiftslade getroffen werden, übertrug 1 )r. Lew diese Vorschriften ins moderne Denken. Die ״träger der Bumieslade1' sind heute die Rabbiner, die den Auftrag haben, die Lehre in die Gemeinschaft hineinzutragen. Sie können ihrer Verantwortung nur gerecht werden, wenn sie sich ihrer Sendung bewußt sind. Frei und uttabhängig, autoritär und traditionserhaltend sollen sie die Thora verkünden. Nicht zu predigen sind die Rabbiner berufen, sondern zu lehren. Dazu ist Bodenständigkeit vonnöten sowie das Vertrauen und die Anhänglichkeit der Genteinde. Der gerade in Berlin so übliche Wechsel des Rabbiners von Synagoge zu Synagoge sei .schädlich für die Gemeinde; und die Münchener Straße sei ein Beispiel dafür, wie sich Parochien bilden können. Die zweite Gruppe derer, die sich um die Thora ״lagern“, sind diejenigen, die Frieden und Würde des Gottesdienstes zu tiberwache!! haben: die S v!1 a g o g e!1 v o r s t ä!1 d e. Dr. Lew zeigte, daß dieses Amt keine bloße Dekoration sei, sondern von höchster Bedeutsamkeit für die organische Weiterentwicklung einer Gemeinde und deren Organisation. Organisation aber sei nur sinnvoll, wenn sie frei ist von.Aktenstaub. Lr dankte in diesem Zusammenhänge insbesondere dem Begrümler der Synagoge, J, Schweriner, dessen Tatkraft die hntStellung dieser Gemeinde /.uzuschreiben ist. Nächste Woche Büchsenleerung KEREN K&6METH LEJISRAEL (JOD. NATIONALFONDS E.v.) BERLIN W IS, MEINEKESTRASSE tO POSTSCHECK- KONTO NR. 28247 Die dritte, vielleicht wichtigste, Gruppe sind die Gem c i 11 d c in i t g i i e d e r, von deren Mitarbeit das Gelingen des (!:iii/cr! abii.mgt. Der Aufopferung dieser Gruppe sind die sozial eil Liiirichtimgen der Münchener Straße zu verdanken, insbesondere du־ Mittelstanilskuche. Für den Vorstand der Synagoge sprach Rechtsanwalt Max J a f i c, der ebenfalls seinen Dank an Herrn Schweriner abstattete und betonte, welch ein positives jüdisches Lehen in sozialer, wissenschaftlicher und ethischer Beziehung in dieser Gemeinde erwachsen sei. Namens des Vorstandes der Berliner Jüdischen Gemeinde hob Pr. Alfred Klee (der zu den Mitbegründern gehört), hervor, daß schon vor 25 Jahren in dieser Synagoge von Zion gepredigt worden ist, ohne daß es hier je zum Gegenstand des Streites wurde. Für die Repräscntatitenversammlung sprach Rechtsanwalt K o 7. 0 vv c r Worte des Dankes und der Anerkennung. Die stimmungsvolle Feier war umrahmt von musikalischen Vorträgen des Synagogenchors und des Chasans der Synagoge, Herrn Cantor. N. Der Komponist Jakob Dymont, dessen Freitagabendlifurgie in Berlin zu Gehör gebracht worden ist, hat jetzt eine Vertonung der Schabbatmorgenliturgie geschaffen. Die Uraufführung wird demnächst erfolgen. Einer Angestellten des Hauses Meinekestr. 10 sind Schlüssel und wertvolle persönliche Papiere, die für Dritte wertlos sind, abhanden gekommen. Rückgabe gegen Belohnung unter Kennwort ״KH“ am Anzeigenschalter der ״Jüdischen Rundschau“, Meinekestr. 10. Zionistische Veranstaltungen Frauen-Arbeitsgcmeinschaft für Palästina, Gruppc , Nord und Ost: Am 4. Juni, 8.30 Uhr, Heim der HZ,Y.f Rosenthaler Str. 44: Dr. Eva .Lübeck: ,AVas muß jeder von der Geographie Palästinas wissen?“ --- Uruppe Neukölln: 5. Juni, 8.30 Uhr, bei Frau Polaje wer, kopenieker Str. 123, Frau Dr. Schloßbcrg: ״Landwirtschaft* üche SialfungöoniK'ü in Palästina. Jüdischer Volksbund. Am 4. Juni, 8.30 Uhr, Synagoge Bcth Zion, Brunnemtr. 33. Kundgebung: ״Gegenwart und /׳!ukuntt. der Juden in Doutschli*ml*‘. Redner: R.-A. Dr. Alfred Klee. R.-A. Philipp Kozower, Kornleid. Simon Heiler. ־ - Am 5. Juni, 8.30 Uhr, C0f!c<>rdia-L<M>äle, Andtcav.tr. 64: ״Die Krne im deutschen Judentum‘‘. ILtiiier: Direktor Georg lvarcski, R.-A. Dr. Alfred Klee, Ing. J. L0';'0s, Simon Heller. Achtung! Mitglieder des Aktivkreises Zentrum-Nord! Die für den 5. Juni geplante Sti/.ung des AktivkreLes fällt aus. Die nächste Sitzung findet am 13. Juni stau. Lernt Hebräisch in den Kursen der BZV.! Demnächst neue Anfängerkur.M*: in der Meinekestr. 10 und in Weiht nsce, in dem Anfänger* kiirnis unter Leitung von Dr. Ma -ö und in dem Kursus für Fort* gCM.:hritte׳ne des Bezirks llarna unter Leitung von Herrn Biahnlotzki können noch Teilnehmer aufgenommen werden. — Dr. Bro-er l.v^ynnt denvnäcliM im Heim, Kanistr. 54, einen LinführungAursus in die Etymologie der hebräUrhcn Sprache, Hebräisch und Englisch Vorauoci/iiiig — 1 It-bräUeher Bibelkurs (Dr. B<>rodiun>ki): Sonnabends, 18.15 Uhr. im BZV.-Heim, Kantstr. 54. Es können noch Teilnehmer aufgenonimen werden. Au-kunft und Anmeldung in der Kullurabteilung der BZV., Meinekestr. 10 (Tel.: Bismarek 7165). Hygiene und Krankheitsverhütung in Palästina. Ein Kursus für Aus- Wanderer, veranstaltet von der Acrztegcsell-chaft für Palästina der BZV., am 4. Juni 1935: ,.Ansteckende Krankheiten in Palästina und ihre Verhütung“, Dr. Walter Hirsch. - Am 11. Juni: ״Frnährung der Erwachsenen in Palästina“, Dr. Frieda Janowitz. — Am 18. Juni: ״Ernährung des Säuglings und des kleinen Kindes in Palä־ stina‘־, Dr. Frieda Janowitz. - - Am 25• Juni: ,.Hygienische Unterhahung‘‘, Dr. Walter Hirsch, Anmeldungen im Büro der BZV., Meinekestr. 10. Zionistische Photogruppe T’munah. Am 4, Juni, 20.30 Uhr: Gruppenalxmd im Heim, Kantstr. 54; Vergrößern niitgcbraehter Bilder, Ein* tcilung vom Kursen. Donnerstag, den 13. Juni, 20,30 Uhr, Gr. Saal des Logenhauses, Kleiststr. 10 Dr. MICHAEL TRAUB ״Der XIX. Kongreß des jüdischen Volkes“ Krise und Bewährung / Juden als Staatsvoik / Oie Kreditwürdigkeit des Jüdischen Volkes / Wir verpfänden unsere Not / Im Taumel der Prosperity / Zionistische Realpolitik / Hule als Aufgabe / Ist eine Verständigung mit den Arabern möglich? Unser 5-Jahres-Plan. Berlinerzionistische Vereinigung Voranzeigen Jüdisches Lehrhaus. Die Offene Arbeitsgemeinschaft Bamborger-Epp- >u־in über Fragen jüdischer Bildung und. Erziehung beginnt statt am 6. an! 13. Juni. Vortragssaal Fasamn>ir. 79. Ausnahmen in die Sprach• und Hande!>kur>c können noch statuinden. Meldungen im Sekretai iat, Murburger Str. 5 HI (B 4 5587), 10—1 und 4.6״״ Uhr. Vereine Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, E. V., hak ihre die-jahrige Miigliedurvcrsainrnlung am 12. Juni, 20 Uiir, Neue Kompositionen jüdischer Komponisten. Im Rahmen der Veranstaltungen im Hause Weil kamen drei Werke lebender jüdischer Komponisten zur Uraufführung. Von den beiden Kompositionen Fritz Lissauers war das Trio für Flöte, Violine und Bratsche weit bedeutsamer als die Violinsonate, Während sich diese noch sehr stark in den schon zu lange begangenen Bahnen der romantischen Chroinatik bewegte, fesselte das Trio durch seine unbekümmerte, unbeschwerte musikantischc Haltung, in der, manchmal freilich etwas zu sorglos, musiziert wurde. Einfall reihte sich abwechslungsreich an Einfall, rhapsodisch, aber sehr unterhaltend. Als musikalische Unterlage einer tänzerischen Vorlage wäre das Werk, ein wenig gekürzt, ausgezeichnet. Das zweisätzige Streichquartett Jacob Schönbergs täuscht eine [*scudomodernität vor. Es fehlt die Prägnanz, das rhythmische Rückgrat in den Themen (hier war die ״Ouvertüre“ gelungener als die überlange ״Arie“) una das profilierte Eigenleben in der Stimmführung doch zu sehr, als daß der Hörer zu einer klaren Empfindung sich durehhören konnte. Die Wiedergabe der nicht leichten Werke durch das Quartett, Sc 11 echter, Rotstein, Croner und Kraus, den Flötjsten Schleier und den Pianisten Taubmann war ausgezeichnet, die Aufnahme durch das kleine, aber sachverständige Auditorium sehr beifällig. — In den schönen Räumen hatte die Bildhauerin und Aquarellzeichnerin Gertrud C 11a im, Berlin, die infolge schwerer Krankheit sich an der Ausstei- *lung nicht beteiligen konnte, Plastiken und Zeichnungen ausgestellt, von denen mir die Plastiken großen Eindruck machten, L)r. Oskar ü u 11 m a n n Jüdische österreich-ungarische Frontkämpfer. Wir wurden um Aufnahme folgender Notiz, ersucht: Oesterreich-ungarische Frontkämpfer und Kriegsteilnehmer erhalten vom Bundesministerium für Landesverteidigung in Wien die österreichische Kriegserinnerungsmedaille mit und ohne Schwerter gegen geringe Gebühren. Auskunft kostenlos gegen Rückporto durch Isidor Rosenstock, Mannheim, Luisen ring 60. Hcchaliiz-Hadafi. Wir erhalten folgenden Bericht: Die Arbeit, die in den letzten Monaten an Kräfteinangel gelitten hat, wird jetzt wieder mit verstärkter Intensität begonnen. Vor einigen Wochen fanden im Berliner Snif zwei Intensiv¬ Berlin W 62, Klcisistr. 10, ab. Prof. Dr. Isaac Heinemann, Breslau, wird über das Thema: ״Griechische Wissenschaft und jüdische Frörninigkei« bei Mairnynides“ sprechen. — Vereinigung jüdischer Frauen Groß-Berlin! (Gruppe des jüdischen Frauenbundes). Am 12. Juni: Zu-ammensein an der Krummen Lanke im Restaurant ״Alseugrurul“, 4 Uhr. Kleine Nachrichten Der Kurt Singer*che Chor (Berliner Acrzte-Chör) bereitet für dm Herbst ein Konzert vor, in dem Werke von Bach, Brahms und Mendelssohn zur Aufführung gelangen. Stimmbegabte Damen und Herreu, die an der Aufführung teiinchmen wollen, werden gebeten, sich Die Ost ag ab 8 Uhr zu einer Probe (Breitkopisaal, Steglitzer Str. 35) cinmstcilen oder sich schriftlich beim Dirigenten (Kncscbcckstr. 28) zu melden. — Die Jüdische Kinderhilfe hat ihre Kmder-Poliklinik und die Geschäftsstelle nach Blumenstr. 97 verlegt. Das Tagesheim für Säuglinge und Kleinkinder ist in der AuguMstr. 14-15 verblieben.-- Da* JHinjan de* Misrachi befindet sich jetzt AuguMslr. 46, Ecks Roscnthaler Straße, täglich Gottesdienste. Morgens um 7 Uhr, abends 7.30 Uhr, Schabbat vormittag 9.30 Uhr. Herr Rothstcin trägt an! Schabhat nachm. 4 Uhr und am Sonntag nach dem MinchageUt Germra und Midrasch vor. — Heiratsbeihilfen der Jüdischen Darlebmkasse. Der Geschält-ausschufS der Jüdischen Darlehenskasse, G.m. b.IL, Berlin, hat in .seiner letzten Sitzung beschlossen, Darlehen b.s zu 600.— RM. zur Begründung eines ehelichen Hausstands zu gewäliren. Antragsberechtigt sind Mitglieder der Jüdischen Gemeind׳’, welche die Ehe miteinander cingehen und ihren ehelichen Wohnsiu in Beiün begründen wollen, sobald ein standesamtliches Aufgebot vor. hegt. Wenigstens einer der beiden Eheleute muh kn letzten Jahr vor der Antragstellung in Berlin gewohnt halten. Entsprechende An. träge sind zu richten an die Jüdische Durlehnskassc, G.m.b.IL, Berlin C 2, Rosenstr. 2-4. — Die Jüdische Darlehnskas^e gibt Darlehen bis zu 1000.— RM. an in Groß-Berlin ansässige selbständige Juden 7u rein produktiven (geschäftlichen) Zwecken gegen entsprechende Sicherbeiten. — Stellenmarkt. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeite nacbwei.se, Berlin SW 19, Lindenstr. 48-50, Tel,: A 7 Dönh'M 307-308. Sprachunterricht: Englisch und Französisch für Anfänge! und Vorgerückte mit mehr oder weniger Vorkenntnissen. Konver. .'■a! ioiKszirke) und Handelskorrespondenz (kleine Zirkel). Aufnahme in!*stehende Kuise kann noch erfolgen. Beginn von neuen An. längerkurscn demnächst. — Fortbildungskurse in kaufmännischen Fächern: Stenographie, Maschine schreiben für Anfänger und Forigeschrittene, Debattenschritt. Buchtübrung, verschiedene Systeme, net Abschlüssen, kaufmännisches Rechnen. Devisen-, Zinsrechnung, zur Neueinfiihrung, Fortbildung und Wiederholung. Lohnbuchhaltung. Schönschreiben. —- Brit Chaluzim Datiim benötigt, zur Hinrichtung des Büros noch Tische, Stühle, Schränke, Regale und Garderoben־ Ständer. Adresse: Berlin-Charlottenburg 2, Kantstr. 6. Familien-Nachrichten Herr Leo E i c 11 c ת s t 0 i n, SO 36, Naunyiistr. 42, beging am 3t- Mai den 50. Geburtstag. Frau Lotte Lcsscr, geh. Itzig, Hospital der Jüdischen Gemeinde, Schub,tr. 78, begeht am 9. Juni ihren 80. Geburtstag. Herr Max Tichaucr und Frau Olga, geh. Steinmetz, C, Alexanderatr. 52, begehen um 8. Juni die Silberhochzeit, Bar Mizwah - Termine Am 15. Juni — 14. Siwan: Fritz Burin, Sohn von Erich Burin, W 8, ('harlottenstr. 54. Am 15. Juni — 14. Siwan: Walter Jacks, Sohn von Julius Ja^ks, M'iluK-rMorf, Helmstedter Str. 12. Am 22. Juni — 21. Siwan: Manfred Ehrlich, Sohn von iHnj Ehrlich, Säd1Msehe Str. 75. j Aus der Geschäftswelt Bilder ton der!panischen Maimonldw-Feier. Die in unserer Xtim• Hier 30 veröffentlichten Bilder von der staatlichen Maimomdcs!>::! in Cordoba, sowie eine Reihe anderer Aufnahmen von diesen 1 ז י. יlichkt'iten können, wie uns mitgcteilt wird, auch einzeln im 1’1ח1!״> von 18:18, auf Karton aufgezogen, für einen l’rcis von 3,50 KM. pro Stück bezogen werden von Acfcima de Cliapiro, Madrid, Cs-aJo ilel Alesal 18. arbeitstage statt. Am ersten Tag sprach H. Stern über ״Dath-Wcawoda“. Darauf folgte ein Referat von Jakob Blaufcld. An beide Referate schloß sich eine Disktis-i״» an. Am zweiten Tage wurde ein Schiur über Newiint gegeben, dann folgte ein Referat über ״Fragen des Lebens int Lichte der Thora“ (H. Stern). Die rege Beteiligung bei der fntensivtagung ztjgtc, wie notwendig diese VeranMa!- tung war. Durch den Weggang verschiedener Chawerim zur Hachscharah und zur Alijah zählt der Snif in Frankfurt am Main augenblicklich nur wenige Menschen. Es ist zu hoffen, daß im Laufe des Sommerhalbjahrs auch dort intensiv gearbeitet wird. Von Frankfurt aus soll auch die Ihn• gebting mitbearbeitet werden. Die erste Alijahgruppe, ehe 14 Menschen zählt, wird im Laufe der kommenden Woche abreisen. Nach einigen Monaten soll eine zweite Gruppe folgen. Außerdem werden Chawerim des tschechischen ״Dalli- Weawoda“ und des ungarischen ״Hanoar Hadati“ ihre Mmsehen bald zur Alijah schicken, um gemeinsam einen Kibbuz aitizubauen. Der Hachscharahkibbuz, in Blankenese zahlt 25 Chawerim und ist vollkommen besetzt. Freunde der Universität Jerusalem. Anläßlich des zehnjährigen Bestehens der Hebräischen Universität Jerusalem ist in Breslau ein Arbeitsausschuß der Freunde der U!uversität Jerusalem gegründet worden, der sich aus Vertrcfern, der führenden Richtungen der Synagogen-Gemcinde zusainmensetzt. Der Arbeitsausschuß besteht aus den Herren: Stud.-Rat i. R. Alfred Cohn, Prof. Dr. S. Fischer, Philipp Lachs, Stadtrat a. D. Less, Dozent Dr. Lewkowitz, T lu'0 Pinczower, Rabbiner Dr. Simonsohn, Dozent Dr. Speyer, Gemcindc-Rahbiner Dr. Vogelstein. Der Arbeitsausschuß wendet sich mit einem Aufruf an die Mitglieder der Breslauer Gemeinde und fordert zum Beitritt auf. Der Mitgliedsbeitrag beträgt mindestens 1 RM. pro Monat. Um Verzögerungen zu vermeiden, bitten wir dringend, Manuskripte und Einsendungen, die für die Redaktion bestimmt sind, nicht an Einzelpersonen, sondern an die Redaktion zu adressieren. Zahlt den Schekel Werht flir Ihn!

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