Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 44 (31.5.1935)
- Date
- 1935-05-31
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Nr. 4*/ Jahrgang 40 Preis 25 Rpf. JÜDISCHE RUNDSCHAU 8chrlftloltxaisg,Verlag a. Anxeigenverwaltangi BerlInW15(MeInekestr.lO Ftrnrui: Samroel-Nr. J1 Bismarck 3181/82» 7165/70, 7240/42. *״ Bezugspreis je Monat RM 2.-» je Vierteljahr RM 5,75• ־* Postscheck ׳ Konten der Vertriebs Abteilung; Berlin 71573 (für Croß-Berlin), Berlin 17392 (für das übrige Reich). Auslands• bezug in jeweiliger Landeswährung. - Erscheint jaden Dienstag and Freitag. BERLIN כ״ו! אייר תרצ״ה FREITAG, 31. MAI 1935 AjBEelgenpreUliiite Nr. 2 gültig. Die I2Ro»p. ram-Zeilo 20Rpf, für Stellcngea. 10 Rpf, für familiennachrichten 15 Rpf. Kinzrelanzeigcn nur gegen Vorauszahlung am Schalter oder auf Postscheck-Konto Berlin71818 Montag bis PannorMap, 9-18 Uhr, Freitag 916־ Uhr. Annahmesrhluft lür dio Dienstag-Ausgabe Montag!0 Uhr, für die Freitag-Ausgabe Mittwoch 13 Phr (F»mibcnanzeigc־n hin!'Donnerstag 10 Uhr) Der Zionismus erstrebt für das )Udisclie Volk die Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. (Baseler Programm) ״Das Herz des Nahen Ostens“ Brennpunkt Palästina Viele tausende Juden in Berlin und eine Reihe an- 'derer jüdischer Gemeinden Deutschlands sehen in diesen Wochen einen F i 1 m, der vom Leben und von der jüdisehen Arbeit in Palästina berichtet. Es ist nicht allein Freude an den schönen Bildern und Interesse an irgendeinem spannenden Ereignis, das jeden von uns mit diesen Bildern verbindet, sondern etwas anderes, Tieferes klingt in uns an und setzt uns zu jenen Menschen und den Stätten in Beziehung, die uns vor Augen erscheinen. Nicht Interesse, sondern Erschütterung wird in uns ausgelöst, wenn wir Menschen unseres Volkes im Lande unserer Vergangenheit und einer erneuerten Gegenwart leben und arbeiten sehen. Und es ist nicht nur Rührung, die diesen oder jenen ergreifen mag, wenn er Söhne und Töchter über viele tausende Kilometer hinweg bei der Arbeit erblickt, sondern etwas mehr: Wir empfinden unsere Verbindung mit jenen Vorgängen als eine nationale Gemeinschaft, als Glieder eines Volkes, dessen Hoffnungen für seine Zukunft nicht ruhen, dessen Söhne mit der Kraft ihrer Hände an dieser Zukunft bauen. Sie alle sind heute nicht auf Rosen gebettet, die Wirklichkeit Palästinas ist voll schwerer Arbeit — aber in ihren Auswirkungen ist sie für uns Juden, die in der Diaspora leben, ein Strahl der Hoffnung und ein Antrieb seelischen Aufschwungs. Dieses Gefühl für die Verbundenheit mit dem Volke, für seinen Willen, auch in der Zukunft Früchte zu tragen, ist im Judentum Deutschlands niemals völlig erstorben gewesen. Wohl hat sich dieser Teil unseres Volkes besonders stark an die Umwelt assimiliert; viele von uns hatten sich in das Leben der Umgebung hineingestellt, sie waren in der deutschen Gesellschaft eingewurzelt, und gerade die besten Geister waren sehr oft mit aller Tiefe ihres Fühlens in den Gütern der deutschen Kultur beheimatet. Und doch! Wenn auch noch so verschüttet und nur in seltenen Augenblicken sichtbar, lebte in der Mehrzahl der Will e, Jude zu bleiben, und das Gefühl, daß dieses Judentum etwas bedeutet. Was, das wußte man nicht. Und mau machte sich auch kaum Vor- Stellungen, ob und wie in der Realität des Lebens dieses Jüdische hervortreten könne. Aber man ahnte irgendwie, daß man als Jude zusammengchöre und daß dies etwas mehr bedeute als nur einen Rückstand aus einer vergangenen Zeit, der mit dem Fortschritt der Aufklärung und dem Wegfall der noch bestehenden Hemmungen, die die Umwelt gegen uns errichtete, verschwinden würde. Dieses Gefühl, das wir mit dem Worte national bezeichnen, ist im Judentum Deutschlands aufgebrochen. Es hat in den letzten zwei Jahren die Schicht durchstoßen, die auf ihm lagerte und die Flamme zu ersticken drohte. Die Umwelt war es, die uns gesagt hat, daß wir Juden seien und als solche in dieser Weit leben müßten, die Umwelt hat uns in weiten Bezirken des Lebens abgelehnt und uns auf uns selbst verwiesen. Aber mehr als dies: Nicht allein, weil wir von außen auf uns gestoßen wurden, ist jüdisches Bewußtsein und Empfinden für das Schicksal unseres Volkes erwacht, auch die positive Leistung, die aus unserer eigenen Kraft entsteht, hat das nationale Gefühl in unserem Kreise gestärkt. Dies war in erster Linie die Funktion Palästinas. Dorthin, wo in Freiheit alle Kräfte des jüdischen Volkes sich regen und ein neues Geschlecht aufwächst, das — ganz auf sieh selbst gestellt — über sich hinaus wirkt und die Zukunft des ganzen Volkes mitzugestaltcn bestrebt ist, haben sich die Blicke der Juden Deutschlands gerichtet. Eine erhebliche Anzahl von ihnen ist ins Land gekommen und hat sich in den Prozeß des Aufbaus eingegliedert. Aber darüber hinaus wissen heute die meisten, daß die Verbindung, die wir mit Palästina haben, sich nicht allein in der Zahl der Menschen aus unserem Kreise ausdrückt, die dort Heimat und Arbeit gefunden haben. Man hat mehr und mehr erkannt, daß von Palästina Kräfte ausstrahlen, die auch für das jüdische Leben in den Ländern der Galuth von entscheidender Bedeutung sind. Niemand unterschätzt die Wichtigkeit der Arbeit, die in zahlreichen Bezirken des Lebens hier geleistet wird und getan werden muß. Aber diejenigen gehen fehl, die die Illusion nähren, daß diese Arbeit für die Dauer fortbestehen könne und die Kräfte von sieh aus entwickeln werde, die sie braucht. Nur das Wechselverhältnis zwischen den Menschen, die in jüdischer Arbeit in der Diaspora stehen, und dem Kraftzentrum Palästina kann ihren Fortbestand sichern. Im ״Westdeutschen Beobachter“, Köln, vom 27. Mai, finden wir einen Aufsatz von Rudolf Goltz, der bereits mehrfach durch Artikel über den Zionismus und Palästina bekannt geworden ist, zmn Thema: ״Die Boykott- 1 ticke Palästina“. Goltz weist in diesem Artikel darauf hin, daß Palästina sich in steigendem Maße der deutschen Ware öffnet. Deutschland rangiere 1934 bereits an zweiter Stelle im Palästina-Import. Das Transfer-Abkommen zur Lrleichtcrung der Auswanderung von Juden aus Deutschland nach Palästina wird in diesem Zusammenhänge behandelt. Aber auch unabhängig von der Tran-sferfrage werde das Boykott-Problem in Palästina anders betrachtet als anderswo. Bei der letzten Sitzung des zionistischen Aktions-Comitcs wurde ein Antrag, der eine indirekte Boykotterklärung forderte, durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt. Das Judentum der Diaspora sei boykottfreudig, weil es für seine eigene Position fürchte, während diese Nervosität in Palästina selbst nicht bestehe, ln diesem Zusammenhang sagt Goltz: ,,Der Aulbau sicht hu-r seit, drei Jahren im Xeirhen der l’ro'.jrenta!. die zwar den Juden in keiiiem 111! ׳C .0 ־ ,׳,׳׳ irgendeine Arbeil erspart und ,-ie duivlisehniltiieh!lieht viel;mwimien labi, aber anderer-eils jedem Arbeit und I.el>e!1s11n»eliel1keil gibt. Die Juden inve.rieren ihre Knereien hier nidi! in defensive und datier unfruelubaie Arbeil, sondern in einem |> o s i 1 i v e n Auttrau, de.sen l'iiiehfe sie hol täglich mi! Händen ereilen khimern mag die-er Auibau, im Hinblick auf die Z 11k »11 I I. auch in vieler Beziehung problematisch sein. Die Spannung mit den Ara- Einen interessanten Aufsatz über die Frage der Kolonisation in Palästina veröffentlichte Haus Seibt im ״Archiv für Bevölkenmgswisscnscliaft (Volkskunde) und Bevölkerungspolitik“, Jahrgang 193-1, lieft 6. Der Verfasser beschäftigt sich in diesem Aufsatz mit einem Vergleich der deutschen T e!11 p I e r - S i e d I u n g in P a 1 ä s t i >1 a und der jüdischen Kolonisation, in der Vorbemerkung der Schriftleitung der Zeitschrift wird darauf hingewiesen, daß diese Untersuchungen einen Beitrag zur Frage der s e e I i - s c 11 e 11 R a s s e 11 e i g e 11 s c h a f t e 11 darstelien. Ls w ird behauptet, daß die zionistische Siedlung nur dort Erfolg gehabt habe, wo sic siel) in der Betriebsforni der Farm mit liändlerisehein Einschlag vollzog, während alle Versuche der bäuerliehen Siedlung zun! Mißerfolg verurteilt waren. Die deutschen Siedler dagegen hätten sieh als Bauern durchgesetzt. Hierin zeigten sich die verschiedenen Rassenseclen. Das jüdische Volk sei seiner Rassenbeschaffenlicit entsprechend nomadenhaft (auch der Städter gehöre dem Nomadcutyp an), während die deutschen Siedler durch Blut und Tradition seßhaft seien. A11 diesem Beispiel erweise sicli die Feme zwischen den Rassen. Dem Beweis dieser These dient alsdann der Aufsatz selbst. Seiht schildert zunächst die Geschichte der Siedlungen der Templer in Palästina und beschäftigt sich mit vier jüdischen Kolonisation. Er behauptet, daß die deutsche Einwanderung mit instinktiver Sicherheit und Stetigkeit vor sich gegangen sei, während die jüdische Siedlungspolitik unmethodi.sch und sprunghaft wechselnd wäre.. Bei der Behandlung der jüdischen Arbeit glaubt der Verfasser, die Konzentrierung der Einwaiiderer in der P f I a ח z u 11 g s z o n e auf die geringe praktische Eignung der Juden zur bürgerlichen Arbeit zurückführen zu müssen, da große Verdienstmöglichkeiten bei wenig körperlicher Arbeit der jüdischen Geistesart entsprechen. Im Anschluß hieran schildert er die Gefahren der jüdischen Ptlan/.ungswirtschaft, die in ihren Bedürfnissen von anderen Volksschichten Palästinas abhängig seien. Seiht sieht gewiß manches kritisch richtig, wenn er sich mit den Problemen der jüdischen Arbeit und der Verteilung Es gibt Einzelne unter uns, die meinen, ein jüdischer nationaler Gedanke sei existenzfähig, der sich auf die Galuth beschränkt und von der zentralen Bedeutung Palästinas für das ganze jüdische Volk absieht. Welch eine tragische Illusion! Man kennt leider in diesen Kreisen nicht genügend die Ge* schichte der vergangenen Jahrzehnte; würde man sie studieren, dann würde man den tragischen Zusammenbrach ähnlicher Hoffnungen erkennen, der in den Laudern des Ostens erfolgt ist (obwohl dort die Voraus- Setzungen für ein nationales Leben der Juden in ihren Wohniändern weit eher gegeben waren!). Der Irrtum beruht auf einer ganz einfachen Tatsache: Die Geschichte der Völker kann nicht als etwas Ruhendes betrachtet werden, das mechanisch teilbar ist und wo ein Teil mit dem anderen nur wenig zu tun hat. Sie ist vielmehr in jedem Augenblick ein lebendiger Pro- I) r ז n ׳!!ה]!; , lnj1 <kr JnA du .:4׳«.• in!km 1ו ns £־r4!־ui i^F-rt S:in1r zu tu:!. Sir ii.ijji vH'h'M'iü tu!;־!;;tu!ח־ ■י j > ׳! h : t'|1:u׳<(ku״r tm<i .-1 ■ ז 1 ׳ i! *י׳!!׳. r <1 ז •)!;;׳ :< n/>j,; ־ mu:!yj .;1■ <■!י ־>!׳,',!;• in riet־ ה!׳■<]■־■. - } >t• r -oh!:! 11 c (int. /!!׳hin h.üvH tj.<• J u< 1t 4ז hti;!;• tim«!1 <135 W;1 r h ,1 II 111 i i) 1! / ,1 h! UH:! ihn :!ו ihr w ׳ u -1 (: .1 ■ 1i! ■! I־■ t ’ ■hur- I‘ LH D! 1 .' i! <Ih111111*1׳ * 1׳ M a, i 1 01׳ 11 ) :1 ׳ S'I Slip <14-. .׳■uh im Al]f4£ den And:;! n;.H־nui k 1 n;< I!! .יי! h!!: a A!! c r 1 <׳ n h v w ti 1.) t ־ o C i!1 4 Ü i.’V!! . S׳> kmn.ii,P t׳n dal'»!1׳-׳/. AU■!• A n ■! r;;.״׳׳ ״!!! ו•׳ und \\1׳ mi<־!ip, Ikulrnn am j m »j >!; i .11 l’ai-don k-!4■!.! und'n »I<t ii 1!« << י da;ske in! 1 ׳a ■4 ׳;:!״t-n->t in 11 All״!,׳; du A < A K: ,!k'i!!! in u n ~־> 11! יm { m!4:u.1« ׳׳:t:־׳i11. Wj. :u!■_1!,׳- A׳nu ׳׳.k . ,1! . -1; dm k׳vk׳m in;׳uT, k'U./rbt! it It'ii d,! . LU'-411)11■ »> ׳ n j:t!1 ■ h< ־!n:ca ■C au: -uh. Auch die Akt 4 Hi 1 U r 11 4׳ . I (i / ('! C! i; i! 4 a i r ׳׳.' I I ’ 1 ׳!- i U k I < ‘ ( k־- k4 11( 1< ■s) Uil/irhl dl in I I 1 ■ 11 ׳ r - י UH uiner .-'־>׳/ au P U k ■v k>>!! aid 1' )11 ”('!.;111־ ein t':n/c!iM־o kund vsri k!au." Abschließend meint Goltz, daß dieser Sachverhalt für Deutschland außerordentlich wichtig sei. Der Transfer ermögliche Deutschland nicht mir das Halten, sondern auch den Ausbau des palästinensischen Marktes. Wichtig und entscheidend sei, daß Palästina und der Vordere Orient an die deutsche Ware gewöhnt werden. Palästina sei das Herz des Nahen Ost e 11s, was auch von den anderen Mächten erkannt werde. Es bestehe für I )eutsehland Grund genug, die Vorgänge im Vorderen Orient und besonders in Palästina sorgfältig zu beachten, Wie die Dinge liegen, sei ihm ein guter Start gegeben. der Juden auf die verschiedenen Wirtschaftszweige in Palästina beschäftigt. Es ist jedoch ein Irrtum, wenn er annimmt, daß es sieli hierbei 11111 Tatbestände handelt, die r a s s e 11 m ä ß i g zu begründen seien. I )io Pilan/img-wirtschaft scheint vielmehr für gewisse 14411.־ Palästina-, die der jüdisehen Arbeit zugänglich waren, wirtschaftlich besonders geeignet zu sein. An anderen Stellen des 1.amles haben Juden mit Erfolg bäuerliche WirtsJial'ten errichtet, und sie haben ihre Befähigung hierzu und zu seliw erster körperlicher Arbeit bewiesen, Es trifft auch nicht zu, wenn der Verfasser von einem ״unverantwortlichen Siehgeheiilassei! der jüdischen Siedler und ihrer Frauen“ und eitler ״Beschränkung der Arbeit auf das Notwendigste" spricht. Gewiß!rat es Periorlen ge■ gehen, in denen man auf diesen Gebieten Lehrgeld zahlen mußte; 11 ie Gewöhnung einer vorwiegend städtischen Bevölkerutig an Landarbeit ist ja keine leicht 1' Aufgabe. Wer aber heute die jüdischen Siedlungen besucht, wird wissen, wie großen Wert man auf die!׳liege von f laus, Hof und Geräieii legt. Wir begrüßen es gewiß, wenn auch von nichtjüdischer Seite unsere Arbeit im Lande mit kritischen Augen betrachtet wird, und wir sind bereit, jede Kritik gelten zu lassen und uns mit ihr auseinander zu setzen. Wogegen wir 1111wenden müssen, ist der Ver-iich. Dinge miteinander in Verbindung zu bringen, die nichts miteinander zu tun halten. Die scelisclien Unterschiede zwischen den judi-chei! und den deutscheu Siedlern in Palästina sind gewiß groll genug, alter man braucht sie nicht auf Gebieten zu suchen, mit denen sie nichts zu tun halten. Auch die Templer haben Vorzügliches in der Ptlanzungswirtschaft geleistet und halten es verstanden, aus der infolge der jüdischen Einwanderung anfsteigenden Konjunktur Palästinas Nutzen zu ziehen, der relativ wahrscheitilieh nicht geringer ist als die Gewinne, die jüdische Kreise im Lande in dieser Zeit gehabt haben. Man sollte daher Tatbestände, die nur aus den wirtschaftlichen Bedingungen des Landes selbst oder aus der sozialen Herkunft der Einwatiderergruppcn zu erklären sind, nicht zu Konstruktionen benutzen, die zumindest willkürlich anmuten. zeß materieller und seelischer Art, bei dem alle Teile des Geschehens als Kräfte aufeinander einwirken. Für den, der gestaltend an diesem Vorgang teilhaben will, kommt es darauf an, die Bedeutung der verschiedenen Kräfte für Gegenwart und Zukunft richtig einzuseliätzcn. Es ist merkwürdig, wenn nun Kreise auf einen von Palästina mehr oder weniger abgelösten Nationalismus Hoffnungen setzen, die sich bis in die jüngste Vergangenheit hinein heftig dagegen gewehrt haben, das j u d c n 111 m der Diaspora als natio 11 a 1 e Gein e i 11 s c h a f t a n 7. uerkc n n e 11. Es ist noch gar nicht lange her, daß man dies sogar für Palästina bestritt und die dortige Arbeit als eine ,,philanthropische“ Kolonisation bezcichnetc. Etwas später mußte man für Palästina gewiß das Bestehen eines lebendigen jüdischen Volkes anerkennen. Aber dann leugnete man cs doch Kolonisation und Rasse