Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 42 (24.5.1935)
- Date
- 1935-05-24
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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S12 »♦’'׳ JODISCHi RUNDSCHAU Nr. 42, 24. V. 1935 Ankündigungen Eröffnungsfeier des Rambam-Lehrhauses Am 21. Mai, zu Lag h’onier, fand die Eröffnungsfeier des Rambam-Lehrhatiscs Berlin statt. Rabbiner Dr. Altmann gab seiner Freude Ausdruck, daß durch das Zusammengchen des Misrachi und des Vereins zur FThaFung des überlieferten Judentums dem thoratreuen Judentum die Möglichkeit geschaffen wurde, die Welt der Tradition den jüdischen Menschen der Gegenwart 711 erschließen. Als Vertreter des Misraehi sagte Rabbiner Dr. Harry L e v y, daß das Lehrhaus keine (ialutharbeit leisten will, sondern beste Hachscharah des (leistes. In Frez Israel versammelt man «ich am Lag b’omer am Grabe Schimon bar Jochais, dem Begründer der jüdischen Mystik; Maimonides, dessen Name das Lehrhaus ziert, ist der nüchternste Rationalist, den das Judentum kennt; zwei so verschiedene Naturen bezeugen die Lebenseinheit des gelebten traditionellen Judentums. 1111 Namen des Vereins zur Erhaltung des überlieterten ludentums sprach Dr. Fritz Cohn und wies u. a. auf die Bedeutung des L ag b'omer hin, an dem einst eine schwere Gefahr für den Bestand des jüdischen Thorastudiuins abgewandt wurde. Darauf begann die eigentliche l.ehrh.״1־snrbeit mit dem Vortrag von Oberrabbiner Dr. Joseph Ca rieb ach, Altona, über: ״Die Welt des Midrasch“. In lebendigster und anschaulichstcr Art erstand diese Welt vor uns. Dem Midrasch, der das Wort der Bibel ernst nimmt, wird <1 e Liehe zum Wort zu einer Quelle immer neuen Erkennen«, Die Sprache ist bei genialen Schöpfern, wie die der Bibel waren, Ausdruck komprimiertesten Gedankens und jedes Wort 11,1t seine Bedeutung. Der Midrasch ist keine willkürlich«-' Auslegung, sondern mit der. inneren Gesetzlichkeit religiöser Genialität erstehen in der Ausdeutung des Bibelwortes ()ffenbarungen neuer Gedanken. An einer Reibe von Bei-״ielen führte der Vortragende aus, wie die analytischen Fähigkeiten z. B. eines Rabbi Akiba die le'/ten Geheimnisse aus der Thora herausholen. Die Bibel nicht nur einfach nach dem gegebenen Inhalt, sondern hundert-, ja tausend fach zu verstehen, - «las gibt der Midrasch. Midrasch ist nicht eine Bihelkritik, die die Thora historisch betrachtet, sondern sie hebt das Bihelwort über die zufälligen Gegebenheilen hinaus und legt die Ewigkeitswerte der Bibel frei. Der Midrasch ist der Schlüssel za einer Zauber weit, einer Welt, in der jede Zeit heimisch werden kann. Das überzeitliche, gottverbundene jüdische Volk ist ein Gegenstück zum Midrasch, der über alles Zeitliche hinaus zu den Sternen greift und sich mit der Ewigkeit verbindet. Dr. Irmgard Schüler lieber die musikalische Umrahmung schreibt unser Musikreferent: Die musikalischen Darbietungen wurden vom verstärkten Chor der alten Synagoge unter Mitw irKung des Oberkantors H o f f!11 a 11 n ausgefuhrt. Zu Beginn wurde ein in seiner marsr!!artigen Strammheit befremdender Psalm 21 in der Vertonung von l.ewatidowsky gesungen. Den Beschluß bildeten einige der von Jakob Dyimmt vertonten 13 Glauben,sichren des Maimonides, die in ihrer ursprünglichen Fassung noch nicht komponiert sind. Fs gibt daher auch keine überlieferte Melodik, sondern Dymont hat die Worte zwar in Anlehnung an das alte traditionelle Chasanuth, aber in der Erfindung doch ganz frei in Musik gesetzt. Ohne Zweifel ein interessanter Versuch. Der Chor unter Leitung seines Dirigenten Benno Spott litt unter einigen schrillen Knabenstimmen. Der C.hasan, Herr HoHmann, der die Hauptfunktion in diesen Vertonungen hat, traf die gewünschte Vortragsart und erzielte damit den beabsichtigten Eindruck. Dr. O. G. Nachwuchs. Wesentlicher als Lena Stein-Sehne}* ders füllige, sangbare und ehrliche Musik, die leichtwiegende Gedanken in kleinen Formen birgt - der Mischsche Madrigalchor setzte sich u. a. für sie ein — waren die jungen Mitwirkenden. In erster l.inie Erika Sturm. Vor einem Jahr horten wir sie iin Kulturbund. Seitdem scheint sie große ForUchnite gemacht zu haben. Sie hat ein wunderbares Timbre und oft glanzvolle Töne, die aufhorchen lassen. Wenn sie sich -o weiterentwkkelt, so können wir noch viel von ihr erwarten. Was ihr noch fehlt, das ist 11. a. das Gefühl für die Spannungen der melodischen Linie. Ls ist zunächst alles ik>׳T! Klang -- ohne sichere intellektuellc Basis. Heinrich Korn ist auch zu beachten; seine Tune sitzen nicht so te-t wie die der Storni, aber er hat gutes Material. Die Geigerin Lotte l'eckrr stellt dagegen am Anfang; sie hat noch viel zu lernen. Line Begabung zu weichem und vollem Ton läßt sich aber schon jetzt erkennen. Dr. H. N. Zionistische Veranstaltungen Hygiene und Krankh.iUv.rhiitung in Palästina. Ein Kursus für Aus- Wanderer, veranstaltet von der Amt ege Seilschaft für l’alä nina der f;/.V. an fünf r>i<*n«t3״:abenHen im Heim Hrr 1r/\.. Kitntstr. 54. 20.15 n,r. Am 2B. Mai: ,.I:;ntuh1un^\ Prof. Dr. I,. F. M<ycr: ,,Klima. Kiciduug und Körperpflege in PaÜKlina“. Dr. Frieda Jan nviiz. - Am 4. Juni: ..Ansteckende Krankheiten in Faüisfjna und ihre Verhütung“, Dr. Walter Hirsch. — Am 11. Juni: ,,Finalirung der Erwachsenen in Palästina‘4. Dr. Frieda Jnnowitz. ־ Am 18. Juni: ,.FriKiiiruüg de.» Säuglings und des kleinen Kindes in Palustsna“, I)r. Frieda Jnnowitz. -- Am 25, Juni: ״Hygienische Lntcrhaltung“, Dr, Walter Hir-eh. Anmeldungen schriftlich an das l'üio der B/.V., Meinckrsfr. 10, und beim ersten Vortrag an der Kasse. Fraucn-Arhciugemetrtschaft für Palästina. Gruppen West und B a v 0 r i :י c h 0 r Platz: 27. Mai, 4,30 Phr, t\\i6 Wittehoaeh, Bayerischer Platz 2: Kursus über Palihnnnkunde, FIm! Jacabus: Pala-hna, Recht und Verwaltung. -- Die Zionist hebe Organ:- sntion und ihre Gliederung. Private und nationale Fonds. - - Gruppe Westend: 28. Mai. 4.30 Uhr. Jüdische Schule. Kaiserdamm 78: ״Gesprochene Zeitung4‘; Palästina; Galuth; Kr/iehung; Soziale Fürsorge. *laste willkommen. ־-- Gruppe Grunewald: 29. Mai 4.30 l'hi, hei Frau Kate Lazarus. Dahlem. Auf dom Grat 15: Fdffiede Berge!-Gronemann: ״Rriseeindrüeke in Palästina‘4. Hebräischer Vortrag. Dr. Boro!Fanski spricht am 25. Mai. 21 Uhr, im Heim, Kantstr. 54, über: ..Lag h’mner in der jüdischen Literatur‘*. חוג עברי צגטיום• RownthaltT Str. 44. Am 25. Mai, 9 Uhr, Der hebr. Dichter. M. Muhr liest aus eigenen Werken. Voranzeigen Vortrag Dr. Max Nußbaum. Am 26. Mai, 20.30 Uhr, in den Muslker-Lestsä!en, Kal.cr-Wllhelm-Str. 31, spricht in einer Veranstaltung der Wohltätlgkeitsvcrelne Rode( Zcdukoh, Ahawath Reim und Ausseh Tauwaus. Rabb. Dr. Max Nußbaum. Anschließend Auffßhrung de» Büd.treilen. ״Nahalal“. Rezitation (Josel ülowinski). Neuzeitliche Hagadah (Adolf Groß). Offene Singstunde der Jugendbünde Die Jüdische Gemeinde veranstaltete atn letzten Sonntag eine offene Singstunde für Jugendliche, die unter Leitung von Dir, Karl Adler, Stuttgart, stand. Adler gelingt es leicht, votrt Podium aus Verbindung zu der aufgeregten Schar junger Menschen zu finden. Er fordert die Gruppe, die schon vorher hebräische Lieder hat erklingen lassen, auf, ungehindert fortzufahren. Er muß von der Situation ausgehen, d, h, von der Art, wie die verschiedenen Bünde, die hier friedlich zusammensit/en, in ziemlich geschlossen en Kreisen Platz, genommen haben. Nach dieser ersten Gruppe läßt er also eine andere ihr Lied singen und dann noch eine. Auf diese Weise hat er wenigstens in Etappen den Saal zu tätiger Anteilnahme gezwungen. Ja, aktives Musizieren will Adler. Aber es genügt ihm nicht allein. Er erklärt, daß man ein Lied nicht nur gradheraus singen solle, zum bloßen Spiel, mit roher Stimme, sondern daß es sehr darauf ankärne, es mit Bewußtsein und Intensität zu singen und es dadurch zu einem Mittelpunkt zu machen, der eine ״Gemeinschaft speisen“ könne, wie er es nach einem Buberschen Wort formuliert. Man müsse att die Musik denk c n, an die Sprache, vom Klang der Vokale aus bewußt die Musik formen. _ Wir lernen dann aUe das Lied Schalom alechetn, das schon einigen aus früheren Singstunden Adlers bekannt ist. Adler regelt mit Dirigierbewegungen unser Tempo, unsere Lautstärke und unsere Vortragsart. Unmerklich geht er vom einstimmigen Lied zum Kanon dadurch über, daß er so nebenbei der einen Seite des Saales später das Einsatzzeichen gibt als der anderen. Alle sind erstaunt und erfreut, wie schön der eigene Gesang klingen kann. Mit diesem Liede lernen wir, wie es Adler ausdrückt, Musik als wichtige Lebensäußer ting zu nehmen, als etwas, das — wenn wir es treiben —• im Mittelpunkt unseres Seins zu stellen hat, Adler geht zu einem anderen Liede über, zu einem alten englischen Volkslied mit deutschem Text. Während wir an dem ersten Liede etwas von Vortragsart erfuhren, so lernen wir an diesem, was es mit dem Rhythmus auf sielt hat. Adler setzt immer das musikalische Erlebnis voran und geht mit Erklärungen, die, wie er sagte, nicht ״Theorie“ sein sollen, hinterher. Auf Noten und überhaupt auf musikalische Kenntnisse verzichtet er gern. Alles läßt er von seiner eigenen lebendigen und jugendlichen Persönlichkeit ausgehen. Mit diesem englischen Volkslied will er uns fällig machen, rhythmisch beweglich zu werden, ein festes Tempogleis mit Leichtigkeit zu sprengen und schnell in ein anderes hiniiberzmvechscln. Bald folgen wir alle willig den Rambam-Lehrhau■• In der Woche vom 27. bis 31. Mai beginnen folgende Arbeit»ge11»«inschaftcn: Montag; Dr. M*•*. Lcvy: Grund, ztige de* jüdischen Fami!ien!׳cchtcs. K -tt. 6.!lei#! des Misrachü — Mittwoch: Dr. Alexander Alt mann: Die Scnclsclntoilr-n des Rainbain. Loge, Kleistslr. 10. — Rabbiner Li Broch: Die jüdischer, L'e-te. •Sylt. Münchener Straße. Beginn 20.30 Uhr. Bel der hebrllschen Erstautfßhrung de. Bo.sl.chen Chorwerke» ״Da-, Hohe Lied“ am 27. Mai in der Philharmonie wirken als Solisten mit Rute Walter und Hermann Schey; im vorangehenden ״Psalmus Hot!, garicu.s“ von Kodaly .sing! Oberkantor Karl Neumann das Tcnoräoln. Orchester: Verstärktes Kultuibundorchc.tcr, Gesamtlcitung: Abxamftr Wcinbaum. Eine Trauerkundgebung für Pil.ud.kl veranstalten die in Berlin weit- »enden Juden polnischer Staatsbürgerschaft am 25. Mai, 9 Uhr, in den Musiker-Fest Stilen, Kaiscr-Wilhclm-ßtr. 31. Redner: Verbands- Vorsitzender Isaak Kornfeld, Konsul Dr. Fettiger, Dr. Michael Traub. Der Winawer-Chor singt Trauerpsalmen. Damen-Gymnaitlk-Abteilung West de. Bar Kochba-Hakoah. Am 27. Mai, 20.15 Uhr, Sonderveranstaltung in der Halle, Ilalensev. Kurfür-ternlamni 118. Filmvorführung ״Frauenarbeit in Palästina‘', Vortrag Frl. Dr. Lübeck. Anschließend Vortührungcn der Abteilung. An dl• Berliner Mitarbeiter der Schekelaktion Die bis Freitag, dem 24. Mal, nicht abgelieferten Schekelblocks werden am Sonntag, dem 26. Mal, durch die Mitglieder der BZV-Junggruppen abgeholt, Bitte legen Sie die Blocks und die verelnnahmten Beträge zur Abholung bereit. Vergessen Sie bitte nicht, dem Block Schokallm für sich selbst und Ihre Angehörigen zu entnehmen. BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG dauernd wechselnden Bewegungen seiner Hände. Aber so leicht war das zuerst nicht. Die Beharrung bei einem An• fangszeitmaß ist stark, und es fehlt überhaupt noch allen an Fähigkeit, sich auf Adler zu konzentrieren. Adler nimmt das körperliche Mitgehen seiner Sänger auf und benutzt es ab Mittel, sich die Aufmerksamkeit zu erzwingen. Alle infis seit mit ihm mitklatschen, und wenn er anhäit oder den Rhythmus ändert, so müssen wir es mitmachen. Das gelingt bald, mul auf diese Weise hat Adler gleichzeitig das rhythmische Ge• fühl der jungen und Mädel etwas gefestigt. Auch dieses Lied singen wir im Kanon (sogar im vierstimmigen), einmal schnell, einmal langsam, auch jm erregenden (punktierten) Tanz• rhythnuis, ganz wie seine Hände es uns weisen. Wir lernet! auch dabei,, welche Rolle das Atmen für das Singen spielt und daß man nach Sinngruppen neu einsetzen müsse. Adler geht zu einem dritten Lied über, zu einem deutschen Maiiied. Dabei erklärt er es für geschmacklos, z. B. ein Herbsflied im Frühling zu singen und so die überaus wichtige Verbindung von Musik und Leben zu millachtett. Singen dürfe nie l’art pour l'art werden. An diesem Lied zeigt Adler, wie Musik gebaut ist; er läßt uns das Formschön! des Liedes herausfinden, das wohl fast allen unbekannt ist. Auch den Sinn für Tonhöhen versucht er bei uns zu wecken, indem er die Linien der Melodie in der Luft uns mitzeichnen heißt. Adler versteht es, mit großem Verständnis für junge Menschen, mit humorvoller Strenge, zum Singen attzuregen, zu Konzentration und persönlichem intensiven Erleben,( zu führen, latente musikalische Begabungsqualitäten zu wecke/! und dabei Elemente der Musik finden zu lassen und Grundbegriffe aufzuzeigen. Das lebendige Musikleben aller Jugendbünde kann durch ihn differenziert und veredelt werden; es ist durch diese eine Singstunde, sicher schon ein gutes Stück vorwärtsgestoßen worden. Dr. Hans Nathan. Jubiläum einer Buchhandlung. Zum 75. Male jährle sielt am 23. M ti der Tag, an dem Dr. Moritz 1’ 11|!ן ס• I a 11 r r in der Neuen Km "!• riehst ruße 61 seine Buchhandlung begründete. Nur wenige der hatte 1,ebenden können -ich n<>!h des beseheitlenen, in seinem Fache;biß■!.: beschlagenen Mannes erinnern, der es verstand, seinen unsrheinh m;1 Fadert zu einem Sammelplatz. führender Juden, svie Michael St Leopold Zun/, Steinsehmider u. a.. zu machen. 1894 ulrcm-ihin Jacob Saengcr die Firma; er konnte im vorigen Jahre das Jubiläum der 40jährigen Inbaber.-ehaft In'gehen. Dtireh den Ank.'it grober Bibliotheken im In- und Au-land, deren lies'ändc in ׳::!!'׳ reichen, wissenschaftlich korrekten Katalogen zur Kenntnis des gi ■iß n Krei-es der lmere-wtnten gebracht wurden, gelangte die Firma "1 Weltruf. Unter den vielen Erwerbungen seien besonders huorgehoben die Inkutiabelsammlung des (baten Manzimi in Rom. die Bibliothek des Rabbi Kohn-Zedek in London. Br. KARL STIINCR •roB-Osragen NeatoratraBs Halensee, Nestorstraße 39-46 länsrihoren; Samm.tp’.U׳ ״ Tankit.ä.n ' Zunriand LicMüirnst Trehni.rhr Brr.tunv ko.t.nlm Auto bi* U PS, tmmertiö viertürig, *icuerltci, ui Pnvathand, gegen Kasit,!••ndit. OH. u D 31 7 *. d Anx.־Abt , Meinekeitr. 10 I Fahrschule Münchou! Wilmersdorf. Kolaorsll•• «7 H 7 6793 Gewissenhafteste, *tarUich. Ausbildg. Priuat-Autos ’•stn ,w• Auto-Kurse FAHRSCHULE IDEAL DroyaenstraR« 4 * J6 BlaiMreu 1578 Aiiio-1 Gelegenheiten in allen Preislagen »uch ateuarfrsl Kabriol. und Llmoua. von 6 - 100 PS TARNOWskl BERLIN-CHARLOTTENBURQ OahlmannstraBe 14 J< >«M Eleg. Kraftwagen vsrmistst iufirrit biltijf F 8, 8457. Schimm«! Auaaohteoht-Autos kauft ■יי K. W. Thürm.r 4 Ci., NI.-lcMn.w. Obsp. 4556 Verlangen •I« Anzeigen Tarif Auto- Fahrschul• Mitri. <1. jo«1. G.m. Leo». Maler M,tr1.d. r.j.f Erjrioian.»-Kur*״• ab RM 25,- . Voll-Kurtu• ab SH SO, Salt 1913 einzig |0dlsch. Fahrlehrer. 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