Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 40 (17.5.1935)
- Date
- 1935-05-17
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 40, 17. V. 1935 StfrminfkuunMäitek Von I)r. M a x U r u n w a 111 (Baden b. Wien) Oie Wurzeln dieser Stammbäume sind auf dem alten Währinger Friedhof zu finden. Die Juden Wiens begruben dort in dem Jahrhundert vom Toieran/edikt, dem Morgenrot des LiberaliMmie, bis /!! seinem Untergang in der Aera Lueger. Die Trenmingsrnauer zwischen Jude und Christ begann zu bröckeln. Durch die Bresche brach die Sturmflut der Taufsucht. Ihre Opfer trennt jetzt von den jüdischen Ahnen die Friedhotsmauer. Die Cienealogie hält sie aber mit ihnen verburulen und reicht mit manchem Zweige weit über Oesterreich, besonders nach dem deutschen Norden, hinaus. Sie veranschaulicht die Pathologie des Abfalls in allen Stadien. Die Väter noch mit beiden Füllen wurzelfest im alten Judentum. Die Sohne, ohne Lhrfurcht vor dieser Tradition der Jahrtausende, wechseln mit dem Kleid die ״Konfession“. ״Israel Honig“ liest man auf einem dieser Wähiinper (irabstciiie. Lines Tages läßt ihn, den Kuttenplaner Tabaks- Pächter, Josef II. kommen. Das gesamte Tabakgeschäft will der Staat in eigene Regie übernehmen. Der Jude soll, sozusagen von heut auf morgen, dieses Projekt ausführen. Und er schafft wirklich fast im Handumdrehen das Monopol, das bis heute besteht. Zum Lohn wird er, der erste Jude im österreichischen Staatsdienst, Regierungsrat und geadelt. Fr und seine Nachfahren brauchen nicht mehr, wie noch seine Litern, vor der stündlichen (iefahr der Landesverweisung zu zittern, — Sein Nihil Wilhelm von II ö 11 i g s b c r g kämpft im Verein mit seiner Schwiegermutter S e 11 ö n d e I Dobrüsk a um die behoidliche Lrluubnis eines (iottesdienstes. (Diese Selm irgermutter ein Original, wie (iluckel Hameln oder jene nordafrikanisebe Jüdin, deren Ldelmiit einen א e l t e I b e e k zum Judenfieund bekehrt hat.) Wenige Monate spater ist W. v. II oit -- Katholik. Zu seiner Christliehen Familie zahlt der o-ten eichische Minister Leon B i I i 11 s k 1; zu seiner j 11!1 i s c ii e 11 der Kaleiidermann, später Mitglied des ainerikaniseken Staatskoin ents Isidor 15 11 sch, vor allein 1 . A. F r a 11 k i, der Freilieitsdiehter und Cicerone eines U ii! a 11 d, Uuf/knw, II 01 t ei und Richard Wagners, als er IS H in Wien über die Zukunft der Musik und die Musik der /ükimft \oitragen wollte. —!:in anderer christlieber /Wrig w aren die I I e 11 1 k s t e 1!1 s, bei denen R 11 e k c r t verki lut. und \11״ denen einer an der Spitze des österreiehisehen (icner.ilMabs stand. Die I) o b 1 ti s I. a s Juden vom alten Schlag. Ihr Sohn Moses si hicibt, zum Rabbiner bestimmt, einen hebräischen Kommentar zu einem ahmd!sehen Denker. Noch im selben Jahre ist er Katholik, geadelt, deutscher Dichter, dem Frankreid! als s״F, hen! m ben W 1 e i;1!1 d und (Heim das Burgerreell! der lö publik \ ei lt dien will. An seine Stelle tritt aber — Schiller. Ir seihst besteigt da< Schafott, In Paris hatte er ein gkiii/cU'.h ■. 11.111s genuin, -■eine Schwester mit C It a b o t, dem Macliiie-den 11a!h R o b e s p i e r r c, verheiratet. Da erliebt :•ich eines Tageim Konvent ein Sturm gegen beide, als Hochverräter. Im selbem Karren führte man sie zum Riehtheil, unter dem auch die Kopfe eines Bruders unseres Mose, seines Feinde', des von Friedrich d. (i r. verfolgten v. d. F r e n e k und che zweier Sohne des jüdischen Barons Cal wer fallen. ״Fe premier baron du vieux iesfamenf“, so nannte Fürst de Ligne den . gleichfalls in Währing beerdigten — Finanzmann Josef II. Freiherrn v. Arnstein. Seine Frau Fanny, Napoleons glühende Hasserin und Beraterin Speckha cliers, war ״die Recamier Luropas", ihr Haus der gestilseh,ältliche Mittelpunkt des tanzenden Kongresses. Ihr Bruder, der II e i 11 e - 11 i t z. i g, Freund C h a in i s s o s und E. T. A. Hoff tu a uns; ihr Kreis die <j o c 111 e - S c h w ii r - m e r i 11 n e n R;1 11 e I, die Schwestern Saling (Salomon), deren eine die .Mutter Patt! Ilevses wurde, die Schlegel, die Her /, die Vertraute der 11 u m b o I d t s und S c 11 1 e i e r - mac hers, Fititnvs Schwager Fi s k e I e s, die rechte Hand M c 11 e r 11 i c h s (׳vor R 111 11 s r 11 i! cl), seine Enkelin die Frau des Siegers von Traiitenau v. (iablenz; er selbst Verehrer B c e t h o v e 11 s, wie S o 11 u e n I e I s, die L p p i ti g e r, J e i - t e I e s und M ״ s c!1 c I e von denen auch mancher dieser (irabsteine mihlci, Arnstein-: Tochter Jette, die angebetete Freundin I hcod, K o r n e r s, man < 1 r i I I p a r / e r, M e n - d e I s - o h 11 - Fi a r t ii o I d v, f h o r w a! 11 s c n, R a d c t / k v gefeiert, verh.ciratet mit einem Pcrcira. aus der Familie d ’ A 2 n i I a r. mit dt r I) i s r a e I i verwandt war. erzieht ihre Kinder im (.hnMcntum und einige Fo 1! dcnliovcs zahb'11 zu ihren Nart1k״mmen. Ihre Mutter 1'a n n v rangiert noeii heute im M.i-kii Inn.!! 11er Winter pul. (iemeimle sogleich hinter I 1 t o 11 o r a W e t / | a r v. P I a!1 k e 11 s t e r n, u n 11 r thren 1 hu 11 M n / ,1 r 1 ( uotfreiiiidsehait genossen hat. Ni•■ In w! ii von;!inen ruhen Vater und Sohn Abraham aus t nu r 11:1 J.di! Itiimli rt lang;111 pretilüscheti und amleren (iciUseiieii Holen in holter (Hülst stehenden (>ra\ ettr Familie, deren Arieium einen kostbaren Bes.tz des Wiener kunsthistorisc 1011־ Museums bilden, 1 betiso der Juwelier Devid e 1 s, d< 'seit SHtwieg efsolm S c h;1 d o w I lirektor der Herliner Ktuistakademie. Sehi.j-iter bekanmei prenliiselter Hehlen- <lenKtuu;<׳!׳;;!!<.! der 1,5n;.:,1 auf dem Branden bürg er Tor wurde. So erzählen 1mdiese St.'imnihaumbHtter von geistigen Bezi! Innigen aus״!׳•!! Berlin und Wien, zu dessen Emigranten von 1(011 ja ait'lt die Vorlahren der M e v erbe e r, Lieberm a!1 11, R 11 t I! e 11 a 11 u. a, gehört haben. Ein w׳m Bildhauer Jacob PI e s s n c r stammendes Icbcnsgroßes Fron/e-RHie! von Paul N a t ii a n wurde, wie uns piitgeteilt wiid, auf Anunung von Hermann Struck und auf Initiative von Dir. Heinrich Stahl dem Technikum in H a i f a gestiftet, um dessen Lrriehfung sich Nathan so große vjerdienste erworben hat. Schach Bearbeitet von J. Mieses Die nachstehende Partie wurde im Meisterturnier zu Margate am 29. April gespielt. Indische Verteidigung Reshevsky Capabianca Weiß Schwarz 1. 4!)־■ 12) 16* ■8״ S 2. t:2 - u4 clc6 3. S hi* <■3 15>־* 17> 4. 5׳1. ul - l. S 1,8 7!>־ 5. u4Xd5 c6X(!5 6. 3־1 ־־2*1 F. 18■-c7 7. I. fl (13 0--0 8. I) <11 *c'2 c7.c5 9. Sgl-!3 r5 c4 10. F (13—f5 T 18 ■c8 u. 0 0 PFß6 12. F 15 1.3 S ,17 18 13. F 113 er8 T a8Xc8 14. 18>:5״ ,1 F 07X16 15. 1.2 1.3 D t18 ״ a5 11 Kr wäre, \\U' ('annhlanra selbst. nach der i’artic angab, a7üö ein i. H'-'-erur Zuj^ fn-wesen. 16. 113- 1.4 F) a5 -<18 17. 14־. 2־1 < 1 a?;16 18. 1.4 1,5 06 ־ 08 T 19. Tal hl T 08• 1.8 2 a T hl *1,2 T. 16 7■:>־ 21. 16, ׳* 5<1 T (’6Xa6 22. 1)114 v2 S 18 -06 23. T 11 ־ bl T 37—16־ 24. a4 - ״12: S 06 -07 25. S 13 c5 1)118 08 26. 12 (4 f7 16 27. 4״ 5־, S I) 08 <17 28. I12--I13 7״ - 8״ K 29. 2! 4״ s ]. 07— 33 30. '1' 1,2;12 36“ ׳13; G 31. S 12 ,11 16!5 32. S <3־ i>5 T 37 35 33. S h5Xf7 F 116X0'7 34. 3־1 11. S I) (17 06 34. 12 2־1(1 1,7 1.6 36.!)12 13 T 1,8 (18 37. T;12 h2 1) 0 6 07 33. T 1.2* 1,4 T <18 ■117 39. K 1״- hl . Fm ׳!!׳!!tlivuar; Gr Z11״, Hein kiänc liu-uiuiurc Al).*,i1׳ht zugrunde 39. F 07 *dB 40. 4״ —n2 י־ו SS f5Xg4 41. I,3v4״ D 07—d6 42. Khl gl 1. .18 ,7 43. K 12 - 1״ T 117- 17 44. 04 5״ Lc7.dB 45. K 12 ׳ c2 I, <!8Xg5 Pünli ilitoen Fchl/iig kommt Schwarz in entoheidenden Nachteil. hme gute, völlig ausrei- Chemie Fortsetzung i st statt, dc-.'en D d6 - c6, um mit F) c6׳ — 15 torlzufaliren. Ks droht dann smeohl 1, dBXgS, als auch I) (5 - <l3f. 46. T 114x116 Drl6 —a3 47. K c2.112 L g5 *״*׳ e7 48. 1 1,6- 1,7 T a5Xa4 49. IM3XÜ5! . Der f lowinn/ug. Sri,!*• 011t wäre 49. S 03X04, n «3 H3f, 50. K (12 Ol (K (12 •01? G 07 h4f u-׳״.), F 07 :13f , 51. 1׳* hl 112, 0 ■*•4־1 3 und Schwarz ״c wiiuit. 49. . T 3 4;15 50. I) (15X04 T 35 115 51. K 112 (13 1) 33 a8 5':> i)04 06 I) 38 -a3 53. T 1,7-117 T 1)5!5 54. I bl - -1,3 I) 33 al 55. T <17X07 D al- Ulf 56. K (13 (12 S e h 'v a r z gibt, auf Fane eigenartige, interessante Partie. Schachbericht aus Palästina Das Makkabiah-Schachturnier. Gebt man in Tcl Awiw in der Nähe <G> Meeres spazieren und blick?, in eins der zahlreichen J\,it!t.'cl1H11-scr, dann .sieh? man gewöhnlich ״in einen Tisch herum dii’ht ״t.־rlriin<1׳ eine größere Gruppe von Menschen. Km paar Schritte naher, und man sieh?, was hit r vor^cht: eine Sehaehparhe. Nieht 711 l'nrorht va*•! man hi «len Jüdrn eine besondere Vorliebe tu r das Schachern*! nach. Trotzdem mansche cs bis vor kurzem an jeglichem ojyanBatori'chen Zusammenschluß der Schachliehhaber, und so kam cs, abue.^hen von gelegentlichen (»ast>pk'Gn ausländischer Meister, sehen 7.11 sch ach liehen Veranstaltungen. In der letzten Zeit hat sie!ג das ״mndle<müd geändert. Das ständig u.ti h-ende Inlerc.ss״ Ihr d;10 Schu< ־h>pRl, das außer in Tel- Awiw bi'Srmder-. in Junis.dem zu spülen war, führte zur Gnindun״ eines .,T a! a - t i n c n s i s e h e 11 Sc h a c h b u n d e -s“. Vor einigen MonaU־!! wurde ein Turnier lim die Meisterschaft, von Jerusalem veiai,-iahet, in den! ("zerniak si(‘״tc. Idin Turnier um <he Meisterschau von Tel-Awiw i-t ׳dkr׳'nu art ig noch im Gange. Auch die iV -.-e hat sieh auf diesen Auf>ch wung den Schachfebens eingesteUt. Wal rin׳! Iruher nur der ..Dawar‘' eine wöchentliche St.־ha׳-hsp;dfe hatte, he-,i!zen jetzt las! alle Zciumgen ihre regelmäßigen Schachspalten und bringen auch Schachlnrrichle. Die II. Makk abiah bedeutete für den Schachhund die erwii rechte Gelegenheit, eine giölk're Veranstaltung zu organisieren: im Kähmen der Makkabiah wnnle ein internationales M c i >, t e r t u r n i e r durehgcüihrt, daerste aal pa!üstincn.si.s<:hc-1n }?eden. Zahlenmäßig war die an.-la ikIi-ehe Beteiligung!reilk'h infolge technischer S< hwierigkeiten gerinn. Qualitativ aber war sie bedeutend: die St hat h.-uktiחי־ der Wiener ,,Hakoah*‘, vielleicht, die stärkste jüdische Srh.u hgruppe der Well überlutupi, ent-andte ihre Spitzennn'Gicr (das und Ueutum. }׳'erner iiahnten teil: Blaß und Winz (Tel- A,a iw). Knoi-11, J')!!!!kin und Ocmiak (Jerusalem), Wed (Givath- Brenner) und Gterder ((,hcl/ibah -B< 11 ז Alpha). Zwei weitere Teil-!Khmer traten in der Mitte des Turniers zurück. Das Kndcrgehni.s i<l: 1. Prei-träger Blaß (7G. Punkte),!1. -111. Preisträger Knoch und ]׳*oerder (7 Punkt!)• IV. -V. ],rei-ttäger (das und Dobkin (fiG, ],unkte),!■'erner erzielten: Heutum, Winz und Gzernick 5 Punkte, Weil Punkte. Der Sieger Blaß, der dadurch den Titel .,Schaelumüstcr der II. Makkabiah“ erwarb, ist ein kühner AngriflSspieler und hat die num-teu seiner Konkurrenten in prachtvollen. Partien besiegt. .Kr ge hone hü her zu der polnischen Olyn'ipiade-Mannschaft, Knoch und l'Vterdrr hielten sich das ganze Turnier hindurch in der Spitzengruppe. (Gas, der Favorit, des Turniers, behauptete in der ersten Turnierhaltte ständig die Spitze, fiel aber dann ab. Dobkin, cm junger und wenig turnierorlahrencr Spieler, hat einen schönen Krfoig zu verzeichnen. Czerniak hat mit etwas Pech gekämpft. \Sr\nz gelang es ah einzigem, den I. Preisträger zu schlagen. Reu!,;!,^ Spiel enttäuschte .sehr. Weil fehlt vor allem die notige Turnier, eriahrung, II. Joseph Koerder, C'helzibah-IietU Alpha. Aus der Sdiachwelt Au» dem Internationalen Turnier zu Margate, das vom 24. Apr;! bis zum 3. Mai dauerte, ist S. K e s h e vk y (New York) in zender Webe als er.Oer Sieger hervorgegangen. Ihr hat. au״- r׳r1׳n!,artien 7*2 (!) Zahler gemacht, ohne eine einzige Paüie zu veriü:«ru Seinen Ilauptkonkuirenten ('apablaimn, der mit. 7 Z.ihhun an ovu1,!• Stelle endete, hat er in einer vortrrlflieh ge-pielten Partie hc-ä Dritter Prei-trager war Thomas mit 5 Zahlern. Dann folgen K! •. Reilly, Sergeant 4W, Kairhumi 4. M!hmr. Barrs’ 3'■^. \'cra Mtuificä Mie-es 2. -־- S. Ke-liev.-kv. ein Meister jüdi-cher Ab-tanim!! . ׳ Dt, obwohl er erst 23 Jahre alt i.st, der Schaehvei! doch schon ־-, . etwa 17 Jahren bekannt, (!!um er hat ־־■- ein xdiachhchtes IViiibm־:. kind --- schon im Alter von fünf bis acht. Jahten, mit. eine!״ ס1זמ<0חון reifend, in den!m־i-!׳m empa i-chen!hindern Yor-telh!: :.ך ■׳ im Simultanspiel gegeben. Guter anderem spielte er im Jahre r\n «üiiige ernste Paitien mit Sümbrh (die er!reilicli verlor} und;> in der Berliner Schachge-elkrha't eine S inuhanvor.steüung von f 25 glriehzei! ig geluhrten 1‘ai'tien. wobei er cim• an Mei-ier-m׳ heranrei< hende Sicherheit und Leichtigkeit des Spiels cntlaltete. 1:;ך Jahre 1921 ging er na* h den \'e1einigten Staaten und dort nah:!.,;, sich S, haehir* unde des hochbegabten Knaben an und sorgten d u daß ihm, unter Au-schluß schachli׳ her Betätigung, eine gedieg- Au-hiidung zuteil wurde, last im lahre 1932 trat er nach!ן,״״׳ zehnjain iger Paum — wieder in die SriuHmrcna als Teilnehmer internationalen Turnier zu Pasadena (Kahlo! nien), wo er, }!!;;:׳׳: Ab'cliin und Ka-hdan. mit Dake den dritten und vielten Preis m.G•, ln dic-em Turnier erregte seine Parti«‘ gegen Alcchin bcsfuith.!. Aul-t hen, denn erst nach beinahe 100 Zügen konnte der Weltnirbu r den Sieg erringen. - Ihnen großen Krfoig hatte Kcdievxkv im iGGo vorig!־!) Jidireim Turnier zu Swanme. für gewann dort den er ׳׳:s Preis!1111. einem Vorsprung von 21 _׳ Zählern vor!־'ine und Ka i;1־.;;:, Nun gilt, ja bekanntlich bei künstlerischen wie auch bei sporil; h Gci-tuiigtri der I'-itahrung-'-atz, daß nicht der e r י I e, sondern >:׳r zweite I'htolg maljgebend i-t. Und diesen hat Rcdiev-kv jet/1 :■י Ma־ gate in imponierender Webe «urungen. I>ie 'Feilneliiner am M־. ׳ -steitunii(1!־ .standen durchweg unter «1׳ n Kindruek, daß in Ke-iu,--־xV ein neuer Meuter aüeierOen Ranges cr-tanden ist. In der Zeit vom 15. hi- 31. Augu.o wird der ״Wid t sch;1! ä ־ b u 11 «I״ seinen dkc-jahngen K!u1greß zu Warschau ahhalmn, 0־,d es WtU'den, wit! «ewöhnluh, hei dies!•!י ־ ieU'geiiiK if, Kä 1ni:.u .׳!.י:. kample statt imden, an «lenen etwa zwanzig verschiedene Na!!■: ׳., j<־de dutch eine Mann-chal! von vi«־r Spielern v!׳rt reten. beu ilig! ר' -־ diiriten. Aus Palästina kommt, mm die Nachricht, daß man .■:ר׳ eine jiidi-ehc Mann-chatt n,uh M'ar-chau zu -enden beahdelitigt. A . Ibulnehmcr hiethei kommen in Bctiach!: I'oerder (tiüber Bu!0, Knoch (früher Berlin), Winz (trüber Berlin), Blaß, Dobkiu, ('z!n: ,,k, J. Mit.ws Aus jüdischen Schachvereinen Berlin. Schachabteilung des JTSC. Bar Kochba-Hakoah. k« interne Wimerturnier hat I«>!gendes Re-aitat gi'bradu: In der er u•:! Kla- -e wurde 1. Picbsiäger I.e\a ndrowit.-eh mit 9? b Punkt! 11:!!■׳;, zweiten Preis teilen Gharmatz und!,iepmann mit je 9 Punkten.! י h!!g(־n: Braun 8[^, Dr. Jaou-sei 7W,!׳'latow ßG^,, Dr. Hchtt if1׳ Scluneidler je 51’unkte. in der zweiten Kk1-:a׳!׳» ־hält Sladow-k\'!. 10 Punkten den 1. Pu b und Hederich mit 812 den 2. Preis: e.-,!1׳!;y! Adler und Sehwaih je 8,!־bau I'rank-Klein 71',׳, Gevy 5. R«>-en׳׳w. g 41 u, K'fppei 4, Stein 3bs Kewiuvihn und Zahler je 3, Halle 1. 13. Ma; fand die atm dem WinUuturmer statt, Iku w־׳b : ׳■r Dr. F. A. Theilhaher eine Ansprache hielt. Ansi.-hließeixi?■})׳eite der neue Kluhmebter Gexan<ln»sv!\LW'h gegen 12 Partner Simuhan, g(-. wann in knapp 2G, Stunden elf Partien und mache eine Km ,, R« ,gelmäßige Spiela benrle: Montag und Donncraag, ab 20['j G \r, l.and>berger Str. 87, vorn III (nahe Alesanderplatz). legren ewes Stadions.., ln der vorigen Woche haben die W i I n a e r R a b b i n e n einen Fasttag angeset/t, der itn Kalender nicht vorgcselnt! ist. Der Anlaß ist darin zu finden, daß der Wilnaer Magi-tnt — eilten Sportplatz schaffen will. Es soll ein Slaöton werden, das für alle Arten des Sports geeignet ist, es m׳ü also auch ein Schwimmbassin enthalten, und darum kann cs nicht an irgendeiner beliebigen Stelle errichtet werdiu Das sehen auch die Wilnaer Juden ein. Aber daß der alte berühmte Wilnaer Friedhof vernichtet werden soll, 1:7! dem Stadion Platz zu machen, das hat in der jüdischen Bf• völkerung tiefe Beunruhigung hervorgerufen. Man muß wissen, daß der Friedhof einer der ältr-V.n von Litauen ist, daß der (iaon von Wilna dort begral’U' liegt und vor allem der Oer Zcdck, zu dessen ürab -'t Jahr und Tag gepilgert wird. Der Oer Zedek war cm Graf Potocki, der zum Judentum iibergetreten und als!ml'■־ scher Märtyrer gestorben ist. Der Friedhof ist 1487 errichtet und IS'il geschlossen worden. Die Wilnaer Jüdische Gemeinde, die auf dem Standpu! ikt steht, daß der Friedhof nicht ihr Eigentum, sondern gevt-w:־ maßen ein historisch unschätzbares Denkmal der gesamten Judenheit ist, hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um 0u: Vernichtung zu verhindern. Aber während der Stadt['!׳■am־ dent ebenfalls der Meinung ist, daß der Friedhof ein 1!חverletzliches Eigentum sein müsse, hat der Vi/eprä'׳׳'h'11r. den Vorschlag gemacht, die Juden sollten, uni ihren mitten in der Stadt befindlichen Friedhof zu retten, eine gch׳>nße Summe Oeldes aufbringen, wofür die Stadt von ein׳’!" Privateigentümer einen anderen Platz für das Stadion er• werben könnte. Die Sache ist noch nicht entschieden. EAU DE COIOGNE JCDt GEWÜNSCHTE PREISLAGE IST VORGf- SEHF.N1 CORO BRUT RARFDM PUDER EAU DE COLOGNE PARFÜM COROT Berlin — Paris ORATtS• VOtFOHRUNG Universite de Beaute Cedib, Paris L«o Qrilntpohn! Anettes lua. FacngueMtt in Berlin. Stets honder- Anßcb. Charloltenstr. 28 Lcip?jg.Eck.;A7 Dönh, 2608. Generalvertret. Bin., Rankestr. 35. Tel. B 4 Bav. 7521 ISchönhaifspftege nach neuesten Methoden. Original franxgrischa p,räPa.ro*®• Endgültige Haarentfernung durch Kurzwellen-Diathermi*. Neue Jchlanfeheitskuren, auch für einzelne Körperteile. r 1 - י«״«״*׳■״ vii, “»«’ IWI [ZBI!0118, Allaln barachtlgtas Ausblldungsinsfitut nach darMathoda C*dlb. Anternung zur Herslettung von kosmetischen Präparaten. Manlcure. — Varlangais Sla Prospekt Klavierstimmer PEREI 2 (SteKlitl) 1920 Polnische Rechtsangelegenhelten durch Dr. Jur. 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