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Jüdische Rundschau · 1935-05-17 · Heft 40 (17.5.1935) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 40 (17.5.1935)
Date
1935-05-17
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Da der Erwerb des Schekels die Mitgliedschaft zur Zionistischen Organisation symbolisiert, 80 kann niemandem zugemutet werden, diese Mitgliedschaft zu erwerben, um dann ausgeschlossen zu werden. Diejenigen, die das A.-C. veranlaßt haben, einen solchen Beschluß aiizunehmen, haben dem Zionismus und wahrscheinlieh auch dem Gedanken der jüdischen Arbeit einen schlechten Dienst erwiesen. Die Vorstellung, daß man alle Lebensprobleme durch ״Resolutionen“ lösen kann, gehört zu den unzeitgemäßen Traditionen des A.-C. und der Kongresse; vergeblich wurde schon seit 15 Jahren von Einzelnen (z. B. in der ״Jüd- Rundschau“) auf diese völlige Verkennung des Sinns von Körperschaften und Beschlüssen lungewiesen. Die Art und Weise, wie in den Körperschaften im Zustand völliger Hebermiidung der Teilnehmer und unter dem Druck einer die Tat- Sachen vernebelnden Ueberreiztheii, wobei jeder Widerspruch als Zeichen eines Oesinnungsdefekts aufgenommen wird, Be- Schlüsse gefaßt werden, hat schon öfter zu grotesken Resultaten geführt. Ebenso scheint es diesmal zu sein. Das Pro- Wem der jüdischen Arbeit in Palästina ist sehr ernst, und mit Demonstrations-Beschlüssen ist ihm nicht beizukommen. Es sei hier zitiert, was die ausgezeichnet geleitete Wiener Zeitschrift ״Palästina“ anläßlich der Würdigung der letzten A.-C.- Sitzung über diesen Beschluß des A.-C. schrieb: ״Dies ist nach unserer Meinung keine Lösung des Probletns, sondern ein höchst bedenklicher Beschluß, der das Wesen der Sache verschiebt. Denn für die Außenwelt (und auch für große Teile der eigenen Welt) ist es nicht unbedingt deutlich, daß hiermit auf das fundamentale Erfordernis der Schaffung eines jüdischen Landvolkes hingcarbcitet werden soll. Für den Außenstehenden wird hier vielmehr der Eindruck erzeugt, als ob ein Boykott aller nRhtjüdischen Arbeiter erzwungen werden sollte. Die Beschäftigung auch nur eines Arabers wird als Sünde angekreidet, denn man fordert ״hundertprozentige“ jüdische Arbeit. Dies ist ein Wirtschaftliehet Chauvinismus, der weder unter palästinensischen Gesichtspunkten, noch unter dem Gesichtspunkt der jüdischen Lage in der Diaspora zu rechtfertigen ist. ln einer Zeit, wo 60 000 Julien einwandern und nach Angabe der Arbeiter- Organisation so absorbiert werden, daß weitere Tausende von Zertifikaten erforderlich sind, ist es unverständlich, daß ein solcher Kampf gegen den arabischen Arbeiter entfesselt wird. Wenn freilich aus dem Hauran und anderswoher ausländische Araber cinströmen, könnte man den Widerstand der Palästinenser verstehen, obwohl auch hier, wenn man an die Geschichte der jüdischen Wanderungen, die überall offene Türen verlangen, denkt, ein allzu rigoroser Maßstab nicht angelegt werden sollte. Aber der arabische Arbeiter Palästinas kann unseres Erachtens auf die Dauer nicht unter Boykott gestellt werden. Es ist vielmehr notwendig, auch diese Elemente in den Kreis der wirtschaftlichen Realitäten einzubeziehen. Schon darum, weil der arabische Arbeiter ohnedies vorhanden ist, und durch seine theoretische Bekämpfung nur Rassenhaß und politische Feindschaft erzeugt wird, während das praktische Resultat doch immer von den wirtschaftlichen Gegebenheiten abhängt.“ Das Problem der jüdischen Arbeit In den Kolonien wird immer wieder auf der Tagesordnung stehen und ist eines der wichtigsten, weil die Schaffung einer landwirtschaftlichen jüdisehen Bevölkerung das Fundament des Zionismus bildet. Aber wenn man mit so formalistischen Mitteln, wie Ausschluß aus der Zionistischen Organisation, an diese Sache herangeht, so nützt man wahrscheinlich dem Prinzip der jüdischen Arbeit wenig, schadet aber der Zionistischen Organisation. _ R. W, Zur Erhöhung der palästinensischen Kraftwagenzölle Aus Haifa wird uns geschrieben: Mitte April sind auf Grund einer Regierungsverordnung neue Zölle für Kraftwagen und Kraftwagenteile in Palästina in Kraft getreten, worauf mit allem Nachdruck hingewiesen werden muß, denn eine Reihe von Einwanderern aus Deutschland hat offenbar auch in Zukunft noch die Absicht, eigene gebrauchte Wagen hierher mitzubringen. Auf brund der bisner geltenden Zollsätze war dieses Mitbringen gebrauchter Wagen sehr oft wirtschaftlich empfehlenswert; freilich hing das auch von Art und Wert des Wagens ab. jetzt jedoch, nachdem der neue Gewichtszoll von £P 4 je Kilo in Kraft getreten ist, dürfte von dem Mitbringen solcher Wagen abzuraten sein, denn es ergehen sich neben den Transportspesen nunmehr Zollbetrage, die meistens in keinem Verhältnis zu dem Wert jfer gebrauchten Wagen stehen. Infolgedessen ist in den wüten Wochen eine ganze Reihe amerikanischer ״secondftatul“. Wagen, die von Händlern hierher eingeführt werden sollten und nicht mehr zu den alten Zollsätzen verzollt wer- [1,‘n konnten, wieder aus Haifa zurückgegangen, weil cs unlohnend gewesen wäre, die neuen Zollsätze hierfür zu zahlen. Der oben erwähnte Zoll gilt durchgehend für alle Wagen, also Personenwagen, Omnibusse und Lastwagen. Motorräder ־־־ auch Dreiräder — bezahlen 25 0/0 v. W. Für Omnibus- Karosserien, die einzeln importiert werden, also ohne Chassis. R'lt jetzt ein Zoll von CP 6 je 100 Kilo, für Chassis und Traktoren von £P 3 je 100 Kilo und für Einzel- und Ersatz- Mc ein solcher von £P 5 je 100 Kilo. A. M. N 0a1 10 p',Of 99 Gelobt seist DU NR. 40, 17, MAI 1935 ii Von Deutschland nach Nahalal In ״Dwar ha-Poelet“, der Monatsschrift der Arbeiterinnen, veröffentlicht Debora D a j a n, die zu dem engsten Kreis der Gründer und ersten Siedler von Nahalal gehört, kleine Skizzen aus dem Leben der Einwanderer aus Deutschland in Nahalal. Wir hätten nie geglaubt, heißt es, daß diese Menschen, die aus Lebensverhältnissen stammen, in denen sie verwöhnt wurden, sich mit einem solchen Ernst und mit so hartnäckiger Ausdauer einem Leben der Arbeit und der schweren Entbehrungen des Landarbeiters anpassen werden. Nun gab es allerdings nicht wenige Fälle, wo die Menschen sich nicht anpasseti konnten und uns verlassen haben. Aber diejenigen, die geblieben sind, hängen am ländlichen Leben und sind rieh- 11 g e Bauern geworden. Da ist der alte Mann, einer der ersten, die zu uns gekommen sind. Schwer kämpft er sicli den Weg durch den zähen, nassen Boden, und schleppt einen Petroleumbeliälter. Ich will ihm helfen: ״Nein, nein “, sagt er, ״ich selbst tue es, auch das heißt lernen.“ Während wir zusammen gehen, entwickelt siel! ein Gespräch. Sein Plan ist: Ansiedlung. Er hat nicht viel Geld, es wird gerade für eine kleine Wirtschaft reichen. Aber er hat Sohn und Tochter und beide sind in Hachscharah. Wir werden von der Wirtschaft leben können. Geflügel, eine Kuh, Gemüsegarten. ״Auch ich und meine Frau“, meint er, ״sind jetzt in Hachscharah. Wir lernen Hebräisch.“ Dann ist da die junge zarte Mutter, die ich bisweilen im Konsumladen treffe. Sie will mit mir hebräisch sprechen, Wechsel In der Leitung der National-Bibliothek Der Bibliothekar der Universität*- und Nationalbibliothek ln Jerusalem, Dr. Hugo Bergmann, hat, einer Ankiindlgung auf dem schwarzen Brett der Bibliothek zufolge, seine Stellung niedergelegt. Dr. Bergmann, der seinem Fach nach Philosoph ist und eine ganze Reihe bedeutender philosophischer Bücher verfaßt hat, die letzten in hebräischer Sprache (seinerzeit in der ״Indischen Rundschau“ besprochen), hat schon seit Jahren die Universitäts-Verwaltung dringend gebeten, ihn von der Last der Verwaltungsarbeiten eines Bibliothek-Direktors zu befreien und ihm so die Möglichkeit zu geben, siel! gänzlich seiner Arbeit als Professor der Philosophie an der Jerusalemer Universität zu widmen. Prof. Bergmann liest in Jerusalem über moderne Philosophie und ist gerade mit mehreren großen wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigt. Die Universitätsleitung hat sich jedoch geweigert, dem Ansuchen Bergmanns nach- /!!kommen, da kein vollwertiger Ersatz für den Posten des Bibliothek-Direktors zu finden war. Erst als es kürzlich gelungen ist, einen angesehenen Fachmann des Bibliothekwesens aus Deutschland für die Uebernahme dieses Postens zu gewinnen, wurde eine Neuregelung erzielt. Den der Universität nahestehenden Kreisen war dieses Arrangement längst bckannt. Die jetzt von der JTA. verbreitete Meldung, die den Rücktritt Bergmanns mit politischen Angelegenheiten oder gar mit dem kürzlich abgehaltenen lächerlichen Prozeß gegen eine revisionistische Zeitung in Zusammenhang bringt, entbehrt jeder Begründung. Dr. Bergmann war seit 1920 Direktor der National- Bibliothek, die sich unter seiner Leitung aus einem unscheinbaren Institut zu einer der zentralen Kulturstätten des Fandes entwickelt hat. Bergmann hat 1020 eine völlig ungeordncte Büchersammlung in einem kleinen unzureichenden Haus übernommen, den Bestand allmählich gesichtet und katalogisiert, die Büchersammhingen in aller Welt organisiert und so die allgemeine systematische Vergrößerung und Ausgestaltung der Bibliothek ermöglicht, die trotz chronischen Geldmangels, der eine Bücheranschaffung behinderte, einen gewaltigen, Werke aller Kulturvölker umfassenden Bestand LUZERN aber kann cs noch nicht und geht zum Deutschen über. Kürzlich sahen wir uns in der Schule, Die Kleinen hatten das erste Buch Mosis beendet und machten aus diesem Anlasse ein Fest. Da trat ein kleines Mädchen an den Tisch, die Tochter dieser Frau. Die Mutter war sichtlich aufgeregt. Wird das Kind nicht versagen? Aber das Mädchen tritt mutig vor und spricht mit sicherer Klarheit ihren hebräischen Text. Die Mutter kann ihre Rührung kaum bemeistern. Da ist das verwöhnte Muttersöhnchen, das alles hinter sich geworfen hat, mit dem einen Bestreben: ein guter Bauer zu werden. Die Anpassung ist schwer und seine Körperkräfte sind nicht groß. Aber der hartnäckige Wille bringt es fertig. Nach einem Jahre besuchen ihn seine Eltern aus Deutschland. Hat wirklich ihr Junge diesen Wirtschaftshof und diesen Gemüsegarten geschaffen? Ich bringe zur Bewirtung der Eitern einen großen Rettich aus dem Garten, dazu eine gelbe Rübe, Zwiebeln und grünen Laue!!. ״Dies hat euer Sohn mit eigenen Händen gezogen. Es fiel ihm nicht leicht. Viel hat er sieh bücken müssen und viele Wasserkübel mußte er schleppen.“ Der alte Vater steht auf. Er sucht mit Muhe in seinen Erinnerungen. Wie war mir der Segcnssprncli, den er vor vielen, vielen Jahren im Hause der Großeltern in Breslau gehört hat? Endlich erinnert er sich und spricht den Segciissprurh über die Frucht der Arbeit seines Sohnes, .,(jelobst seist DU, der uns hat erleben lassen <iic.se Zeit.“ Von der Woche Die Nachricht von T o! tiefen Eindruck gemacht. Sonderausgaben, der Verbau! Tel-Awiw veranstaltete eine dem polnischen Konsul einen e P i 1 s!ui s k i s hat in Palästina Die Zeitungen veröffentlichen ’ der polnischen Einwanderer in rrauerversammlung und stattete Kondolenzbesuch ab. Fs werden von vielen Körperschaften IVaungotfe diencte Die Jcwish Agency richtete an viel! poln vorbereitet, sehen General- Konsul in Jerusalem ein K o n d o I e 111 s c ii r v i b e n anläßlich des Todes des Marschall PiLudskj. Der Schaden, den die Orangenpflanzungen in Palästina durch die letzte Hitzewelle erlitten haben, soll — nach einer JTA.-.Meldung aus Jerusalem — außerordentlich groß sein. Nach dem Urteil von Sachverständigen ist mit einem 50 ״nigen Ausfall hei der künftigen Ernte zu rechnen. Die Pflanzungen im Hügelgelände haben umgleich stärker gelitten als diejenigen in vier! Ebenen. Von den der Jewisli Agency übergebenen Zertifikaten der neuen Einwanderungs-Schedule sind 1865 Männer- und 2165 Frauen-Zertifikate ausschließlich für Einzel- Personen, die übrigen Zertifikate für Familienväter bestimmt. Es ist!las erste Mal, daß in einer Schedule Zertifikate ausdrücklich für unverheiratete Männer reserviert sind, während Zertifikate für alleinstehende Frauen und Mäddien schon in den früheren Schedulen ausgegeben wurden. Am vergangenen Mittwoch fand die Einweihung von Kfar Smuts (״Smuts-Dorf“), zu Ehren des südafrikanischen Staatsmanns benannt, in der Haifa Bay statt. Es waren Vertreter der fewish Agency, der nationalen Körperschaften lind der südafrikanischen Juden anwesend. In T el-Mond wurde der Grundstein für eine Schule der Arbeiterkinder in Tei-Mond und den umgehenden Siedlungen gelegt. Beim Jaffaer Bezirksgericht sind eine Reihe von Pro- /.essen im Gange, die im Zusammenhang mit den Tel-Awiwer Wahlen stellen. Die Untermieter klagen gegen die Wahlkommission, um eine grundsätzliche Entscheidung über ihr Wahlrecht berbeizufuhre». Ls handelt sich hierbei um etwa 5000 Wähler. len neuerdings 6000 Dunam Boden ireh der gesamte jüdische Besitz I hinan! nngewachsen ist. Es sind rte von E 70000 durch die Hista- Schiller Hotel Garn! Alle Zitnine mit Telefon und fließ. Wa*ser od. Red Zimmer ▼. Fr 4,50 an, Pension ab Fr , 1150. Autoboxen Aut dem Karmel vvun durch Juden gekauft, wodi auf dem Karmel auf 20 000 Häuserbau-Kontrakte im W! druth abgeschlossen worden. Wie aus Bagdad gemeldet wird, beginnt P e t r o I e u m g c s e I 1 s e h a f f im ()!.!ober mit einer parallelen Pipe-I ine von Kirt.uk nach II eine Störung der einen 1 i 11 ie vorzusorgen und die Irakder Anlage iif.1, um für für den Fall von 340 000 Bänvlen (1920 — 31 000) hat. Von größter Bedeutung war 1930 die Uebersiedlung in das neue stattliche Gebäude (David Wolff:ohn-Haus) auf dem Skopus, dessen Inneneinrichtung natürlicherweise außerordentliche Anforderungen an die Bibliotheks-Verwaltung gestellt hat. Besonders zu erwähnen ist die Begründung der bibliographischen Zeit- Schrift ״Kirjath Sefer“. Wenn Bergmann jetzt aus dem Institut scheidet, so kann er mit Recht darauf hinweisen, daß er seinem Nachfolger eine große, gut organisierte, geordnete Bibliothek übergibt, deren weiterer Ausbau auf den einmal geschaffenen bewährten Grundlagen weitergeführt werden kann. Die Oelvorkommen in Palästina Im Anschluß an die Debatte im englischen Unterhaus über die Oelfelder am Toter! Meer (s. ״Jüdische Rundschau“ Nr. 30) schreibt der palästinensische Korre- *pondent des ״Eildienst für Außenhandel und Auslands- Wirtschaft“, Berlin: Zum erstenmal wurde damit die Tatsache des Vorhandenseins von Oel in Palästina nicht mehr bestritten. Es ist durchaus verständlich, daß England derzeit an die Erschließung des Palästina-Oels nicht Herangehen will, dessen Ergiebigkeit gerüchtweise als den rumänischen Oelfeldern überlegen bezeichnet wird, ohne freilich an die Bedeutung des Oclgebiets im Irak und Iran heranzureichen. Solange sich die vielen Millionen nicht bezahlt gemacht und amortisiert haben, die das englische Kapital im Irak und in Persien investiert hat und von denen der gewaltige Bau der Irak- Oellcitung nach Haifa nur der zeitlich jüngste, nicht aber der bedeutendste Teil ist, kann England an der Erschließung des Palästina-Oels, das frachtlich und also auch preislich soviel günstiger liegt, kein Interesse haben und wird dieselbe auf spätere Jahrzehnte aufschieben“ O ״et 3. 31 E Sehr Fahrt ,,Das Kinderschiff“, ,prochen haben, hat ' 11 11 m s p r e i s das den erhalten. gerüstet zu sein, daß gioße Quantitäten Petroleum benötigt werden. Das Ruch von Karl wir in Nr. 23 vom 20. : a u s 1 a!1 <i s d e u t s c h e 11 Das Ruch beschreibt di! deutschen Kolonie in P nistenkindern nach Deut wir seinerzeit: berichtet nissen Palästinas und werk. eines er 'alu-ima mit ׳״hl.HHl; es!>׳-־׳. h i!iahen, mit den al insbesondere dem chrcrs aus einer Gruppe von Kolokiel sieh auch, wie!gemeinen Verhältjüdischen Aufbau- Klavierabend fn Tel-Awiw. Die erst vierzehnjährige Kla- Vierkünstlerin Shulamith S 11 a f i r legte bereits im vergangeneu Jahr gelegentlich eines Konzerts einen Talenthcweis ab. Inzwischen hat sich ihr Spiel wesentlich vertieft und hinterläßt einen starken Eindruck, nicht zuletzt hervorgerufen durch ihre ausgezeichnete Technik. Von den zehn Stücken des Programms, das völlig auswendig gespielt wurde, waren es besonders Schubert, Chopin, Debussv, eine hebräische Melodie von Rosowsky und eine ungarische Phantasie von Liszt (am zweiten Flügel der Lehrer der Künstlerin, Professor D. Schorr), die erfreuten. Shulamith Shalir geht jetzt nach London, tun ihr Studium zu vervollkommnen und mau darf aut ihre Entwicklung gespannt sein. Theatron Hadash (künstlerische Leitung: Alfred Wolf) zeigte nach den in Tel-Awiw und Jerusalem vorangegangenen Aufführungen ״Sof ha’massa“ (Mrs. Journeys End von Sherriff) auch in Haifa. I Basler Hof. Basel Das gut geführte Haus Zimmer ab Frs. 4.50

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