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Jüdische Rundschau · 1935-04-17 · Heft 31-32 (17.4.1935) · page 45

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 31-32 (17.4.1935)
Date
1935-04-17
Page
– (sequence 45)
Language
German
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14,. 31/32, 17. IV. 1935 40 JAHRE JÜDISCHE RUNDSCHAU Saite 45 pge Berufung Im Kairoer Prozeß In den letzten Tagen waren in zahlreichen deutschen Zeitungen Artikel und ausführliche Berichte über den «oeenannten „Kairoer Judenprozeß" veröffentlicht. Wir Lben unsere Leser wiederholt darüber informiert, worum es rieh handelt: Ein jüdischer Angestellter hat in Kairo gegen den dortigen „Deutschen Verein" Klage erhoben, weil er sich als Jude durch eine von diesem Verein herausgegebene Broschüre beleidigt fühlte. Es wurde, den Bestimmungen des dortigen Strafrechtes entsprechend, eine Entschädigung von 101 Pfund verlangt (über hundert Pfund, damit der 7Prozeßveriu eine Berufung möglich mache). Das Gericht hat in erster Instanz im vorigen Jahre die Klage, wie wir glauben, mit Recht, abgewiesen, weil dem Kläger, der nicht persönlich beleidigt ist, keine aktive Klagelegitimation zustehe. wcnii der Klage stattgegeben würde, so hätte jeder einzelne Jude von dem „Deutschen Verein" in Kairo denselben Betrag fordern können. Auf Grund verschiedener rechtstheoretischer Erwägungen kam das Gericht zu dem Ergebnis, daß die Klage aus diesem formellen Grunde abzuweisen ist, ohne daß in die Materie selbst, d. b. in die Frage, ob die Broschüre des „Deutschen Vereins" in Kairo, das Judentum als solches beleidige bzw. ob sie den Antisemitismus als gerechtfertigt nachweise, eingegangen worden wäre. Auch bei der jetzigen Berufungsverhandlung im 11. April stand lediguch diese formelle Frage im Vordergrund. Dies geht ganz eindeutig aus dem großen Plädoyer des Vertreters des „Deutschen Vereins", Professors Otimm aus Essen, hervor. Prof. Grimm beschränkte sich streng auf die Frage der formellen Zulässigkeit der klage eines Einzelnen wegen Kollektivbeleidigung. Nach dem vom Deutschen Nachrichten-Büro ausgegebenen Bericht sagte er o. a.: „Wo würden wir hinkommen, wenn alle Deutschen, eine fi'ation und Rasse von mehr als 100 Millionen, eines Tages auf Üea Gedanken kämen, eine juvilreehtliche Schadenersatzklage gegen »lle Redakteure und Publizisten der Juden in Aegypten und anderwärts tu erheben, welche seit zwei Jahren alle Tage Artikel veröffentlichen, die die Ehre und das Ansehen der deutschen Nation herabsetzen. Das wäre die Iqgische Folgerung von der Zulässigkeit einer Klage, so wie die jüdischen Kläger sie in diesem Falle erhoben haben." Der jüdische Kläger beanspruche mit dieser Klage ein Privileg, das kein Gericht der ganzen Welt in der Rechtsprechung von Jahrhunderten jemals einem Klager zugebilligt hatte oder zubilligen konnte." Das Urteil in dem Prozeß wird für Ende des Monats erwartet. Es entspricht aber in keiner Weise der Sachlage, wenn manche deutschen Zeitungen es so hinstellen, als ob das Urteil erster Instanz, das die Klage abgewiesen hat, damit eine sachliche Entscheidung über die Berechtigung des Antisemitismus zum Ausdruck bringen wollte. Dies hat weh Prof. Grimm in einer deutschen juristischen Zeitschrift In Ausführungen, die wir im Vorjahre zitiert haben, ausdrücklich verneint. Noch unrichtiger ist es, wenn manche Zeitungen die Gelegenheit benützen, um die Juden zu verhöhnen, so i. B., wenn eine Zeitung den Bericht überschreibt: „Ehre für 101 Pfund", womit gesagt sein soll, daß einem Juden seine Ehre für einen Geldbetrag feil ist; obwohl uns der Kläger In diesem Prozeß ganz unbekannt ist, läßt sich doch objektiv feststellen, daß diese Beurteilung nicht zutrifft, da die Festletzung einer Schadenersatzsumme lediglich ein prozessuales Erfordernis ist Die Erörterung' von Rassefragen Nach einem Bericht der „Frankfurter Zeitung" vom 12. 4. machte auf einer Gautagung des nationalsozialistischen Lehrerbundes in Nürnberg der Leiter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP., Dr. Walter Groß, u. a. folgende Ausführungen: „Weil die gante Welt buchstäblich auf jede AeuGerung, die in Deutschland hinsichtlich der Rassenpolitik falle, lauere und tie am Hetze gegen Deutschland verwende, habe man bei der öffentlich« Auseinandersetzung mit rasaepolitischen Problemen grundsätzlich drei Dinge tu beachten: erstens dürfe nicht sachlicher Unsinn geredet werden, zweiten» reiche es nicht aus, daß die Dinge, die vorgetragen würden, sachlich richtig seien, sie müßten isch politisch und weltanschaulich richtig sein, und Urion« sei es notwendig, daß man bei jedem Wort sich frage, was ts für eine Auswirkung in der gesamtpolitischen Lage Dcutschilnds der Welt gegenüber habe. Die Lehrer, denen durch EriaS de« Reichaerziehungsministeri die Beschäftigung mit bevölkerungs- und rasaepolitischen Fragen im Unterricht ausdrücklich «Mgetchrieben sei, hatten das Problem keineswegs von seiner wissenichaftlichen Seite her aufzuwerfen, sondern von der »taatspolitäsch.weltanschaulichen Seite her. Man müsse die Nation wieder lehren, schicksalhaft zu leben, iL h. nach den großen Gesetzen einer göttlichen Ordnung des Lebens. Indem der Nationalsozialismus die Demut der Menschen vor den {öttlkhen Naturgesetzen wiederherstelle, lebte er zugleich auch eine »tiefst religiöse Aufgabe. Wer daher gegen ein Wollen und Wirken auf diesen Gebieten sei, sei auch gegen eine wahrhafte Religiosität und echte Frömmigkeit Zur Frage der Rassenmischung führte der Redner aus, W die Geschichte des deutschen Volkes dazu geführt habe, daß * t*ut« ein rassengemischtes Volk darstelle. Man habe dafür zu Wgea. daß diese rassenmäßige Zusammensetzung erhalten bleibe, *obei man sich mit aller Kraft dagegen wehren müsse, daß Hemdes Blut in dieses Volk hineingetragen werde. Die Deut- Khen selbst aber müßten sich dagegen wenden, wenn ein Deut- "te auf Grund der äußeren Erscheinung eines anderen Deutschen »Kh seinen inneren Wert oder Unwert beurteilen wolle." Die Feststellung, daß man sich hüten soll, den inneren wert eines Menschen auf Grund seiner äußeren Er- «ch einung zu beurteilen, gilt fraglos auch für Menschen in der er Kassen und Völker, zumal da ja auch die Ideale jußerer Erscheinung je nach Zeit, Ort und Volkstum variieren, pe Rassenscheidung, so wurde gerade von Dr. Groß wiederholt gesagt, muß nicht und soll nicht zur Verächtlichmachung gier Rasse fuhren. Wir glauben, daß gerade auf Grund des Prinzips der Scheidung rassebewußte Menschen verschickter Herkunft einander unbefangen begegnen könnten. Wieder Ritualmord-Märchen Es ist nichts Neues, daß in den Tagen vor Peßach das Ritualmord-Märchen wieder auftaucht. Fast alljährlich kommt es besonders in Osteuropa in irgendwelchen kleinen Orten unter der abergläubischen Bauernbevölkerung zu derartigen Bewegungen, die meist durch Agitatoren angezettelt werden. Auch jetzt wird gemeldet, daß z. B. in einigen Orten Litauens von gewissenlosen Elementen eine Ritualmord-Propaganda betrieben wird, obwohl die litauischen Behörden und die Polizei den Gerüchten, die sich an einen Kindermord geknüpft haben, mit aller Schärfe entgegengetreten sind. Unbegreiflicherweise haben auch einige deutsche Zeitungen die Meldung über diesen angeblichen „Ritualmord" In Litauen übernommen und zum Teil sogar in auffallender Form abgedruckt. Daß bestialische Menschen Kinder ermorden, kommt leider von Zeit zu Zeit immer wieder vor; die Täter sind keine Juden, und niemand denkt daran, irgendeine Gemeinschaft für solche Verbrechen verantwortlich zu " machen. Manchmal gelingt es auch, ein Ritualmord-Märchcn schnell in einer erfreulichen Weise aufzuklären; ein solcher Fall wird jetzt von polnischen Zeitungen gemeldet, die folgendes berichten: Das Verschwinden eines christlichen Kindes, das in einem jüdischen Hause in dem Dorf R u d a im Kreis Kattowitz wohnte, führte zu der Verbreitung des Gerüchtes, die Juden hätten das Kind getötet, um Blut für das Peßachfest zu bekommen. Die Dorfbevölkerung nahm gegen die in ihrer Mitte, wohnenden Juden eine drohende Haltung ein und dies« verlebten schrtckensvolle Stunden, bis der Vorfall seine Aufklärung fand. Nachdem das Haus von der Polizei vom Dachboden bis zum Keller ohne Ergebnis durchsucht worden war, traf die Meldung ein, daß das Kind in einem Nachbardorfe gefunden wurde, woliin es einen Spaziergang gemacht hatte. Der Vorfall ist für die durch eine skrupellose Uetze in den Dörfern hervorgerufene Stimmung bezeichnend. Der „judenfreie Markt" Rassenkunde als Wissenschaft Prof. Günther Berliner Ordinarius Der Jenaer Rasseforscher Prof. Hans Günther hat einen Ruf an die Berliner Universität erhalten. Er wird im kommenden Wintersemester als Ordentlicher Professor für Rassenkunde, Völkerbiologie und Soziologie des Bauerntums Vorlesungen halten. Prof. Günther ist auch in jüdischen Kreisen bekannt, denn er hat neben der „Rassenkunde des deutschen Volkes" eine sehr interessante ,,R a s s e n k u n d e des jüdischen Volkes" geschrieben. Prof. Günther steht auf dem Standpunkt einer strengen Rassentheorie, hat aber stets die Diffamierung der jüdischen Rasse als solche abgelehnt und gegenüber denjenigen Juden, die sich zu ihrer Rasse und ihrem Volkstum bekennen, eine verständnisvolle Haltung eingenommen. Werner Sombart über die Rassenfrage Wie die „Frankfurter Zeitung" berichtet, hielt Prof. Werner Sombart m der Lessing-Hochschule einen Vortrag über Soziologie. Er kam dabei auch auf die Rassen frage zu sprechen. Ein ewiger Bestandteil und die Voraussetzung aller gesellschaftlichen Tatsachen sei die Gleichheit der Menschen, so sagte er. Sie sei die Voraussetzung der menschlichen Rasse überhaupt, auf ihr beruhe das, was die Menschen erst zum Menschen macht: die Verbindung durch den Geist. Sie gehe durch alle Rassen, alle Nationen, alle Räume, alle Zeiten. Ueber der Erkenntnis ihrer Gleichheit dürfe man jedoch die Verschiedenheit der Menschen nicht vernachlässigen. Aus dem Zusammenwirken der Gleichheit und der Verschiedenheit werde die menschliche Oesellschaft gebildet. Die Kultur bestehe in der Zunahme der Verschiedenheiten, d. h. in der zunehmenden Differenzierung. Der Konflikt des heutigen Menschen liege in seiner doppelten Eigenschaft als Individuum und als Funktionär der Gesellschaft. Die Menschen seien nach Leib, Seele und Geist verschieden. Indem man innerhalb der Verschiedenen die unter sich Gleichen zusammenfaßt, komme man zu den großen Gruppen. Sombart unterscheidet die verschiedenen Kassebegriffe der Merkmals-, der Abstammungs- und der Qualitätsrasse. Wichtig sei jedoch die Lehre von den Verschiedenheiten für das gesellschaftliche Leben des Menschen erst in zweiter Linie. Fn der Frage: Mensch und Umwelt lehnte Sombart sowohl die extreme Milieuth eori e, die den Menschen lediglich als ein Produkt seiner Umwelt ansieht, ebenso ab, wie die extreme Blut- und Rassentheorie, die ausschließlich die in Blut und Rasse mitgege- HANDSCH Uli * LED ER , Ii! .»Il,n Sp.irlltl Bar ha lach, Berlin New Aiisl>a<fn>r Srnflo 9 Tel.: H S K.„i. 54V,. 1101 bene Urveranlagung des Menschen für seine Leistungen und für sein Schicksal verantwortlich macht. Vielmehr sei eine wechselweise Einwirkung der Natur auf den Menschen und des Menschen auf die Natur anzunehmen. Die Ausführungen Sombarts sind für uns Juden überaus interessant, weil gerade die jüdische Rasse infolge der Zerstreuung der Juden auch starke Einflüsse des Milieus erfahren hat. Die Auffassung einer vergangenen Epoche, daß nur das Milieu, an das man sieh assimiliert, für die Zurechnung des Menschen ausschlaggebend sei, ist heute wohl auch bei den Juden überwunden. Gerade aber, wenn wir Juden in immer höherem Maße uns zu unserem Volkstum bekennen, sollen wir den Fehler vermeiden, gegenüber den wichtigen Elementen unserer Bhitsverbundenheit die uns zweifellos anhaftenden, aus dem Milieu und aus der geistigen Entwicklung stammenden Verschiedenheiten sowie die Differenzierung nach menschlichen Qualitäten zu unterschätzen. Einer Meldung des Landespressedienstes des „Deutschen Nachrichtenbüros" aus Gießen ist Nachstehendes zu entnehmen: „Der im vergangenen Jahre erstmalig wieder nach mehrjährige« Unterbrechung in Lang-Göns abgehaltene traditionelle judenfreie Fasel- und Zuchtviehmarkt wird auch in diesem Jahre wieder, und zwar am 23. Mai, durchgeführt. Der judenfreie Markt in Lang- Göns wurde mit als erster Markt dir-scr Art in Hessen von dem Vorkämpfer der antisemitischen Bewegung. Dr. Bockel, ins Leben gerufen und erfreute sich Jahr für Jahr in bauerlichen Kreisen immer größeren Zuspruchs." Altes Testament und germanische Religion. Wie die „Frankfurter Zeitung" vom 12. 4. erfährt, werden in dem neuen Lehrplan der Stadt Leipzig über die Aufgaben des Religionsunterrichts folgende Grundsätze aufgestellt: „Der Religionslehrer muß sich immer dessen bewußt sein, daß die deutsche Jugend auf das Wissen um die religiösen und ethischen Anschauungen ihrer Vorfahren viel mehr Anspruch hat als auf die Kenntnis der Geschichten desAltenTestam e n t s. Deshalb hat er bei jeder sich bietenden Gelegenheit die germanische Religion zum Vergleich heranzuziehen und die Kinder mit dem altgermanischen Brauchturn bekanntzumachen. Auf der Oberstufe aber sind die germanische Religio« und das Eindringen des Christentums in die germanische Welt zu behandeln. Hierbei darf nicht verschwiegen werden, daß die Kirche ein gut Teil germanischen Freiheitsgeistes unterdrückt hat." Das Vermächtnis James Loeb. In der Hinterlassenschaft des 1933 verstorbenen jüdischen Millionärs und Mäzens James Loeb (Murnau, Oberbayern), die zum größten Teil an allgemeine soziale und wissenschaftliche Einrichtungen gefallen ist, befand sich auch eine berühmte Anlikensammluiig, die er dem Museum antiker Kleinkunst in München vermacht, hat. Dieses staatliche Museum hat die Sammlung James Loebs nun als Einheit zur Aufstellung gebracht, worüber der Direktor des Museums, Prof. Dr. J. S i e v c k i n g, in einem ausführlichen, mit vielen Photos versehenen Aufsatz, der Zeitschrift „Pantheon" (Brinkmann-Verlag, München), (Heft 2, 1935) berichtet. Professor Sieveking leitet die Beschreibung der einzelnen wertvollen und seltenen Plastiken, Vasen, Terrakotten. Schmuckstücke usw. mit folgendem Satz ein: „Seit den Tagen Ludwigs I. und der Einverleibung der Sammlung Arndt im Jahre 1907 haben die Aittikensamuiiungen Münchens nicht mehr eine Bereicherung erfahren, die diesem Vermächtnis vergleichbar wäre, die Anziehungskraft des Museums griechisch-römischer Kleinkunst ist mit einem Schlage wieder einmal ganz gewaltig verstärkt worden." h. L Zionistische Arbeit in Ungarn Aus Budapest, Anfang April, wird uns geschrieben: In der Zeit zwischen dem 6. Januar und 27. Februar bereiste Prot. Julian Silberbusch, der Delegierte des KKL-Hauptbüros (Jerusalem) — der im Vorjahre die Ussischkin-Aktion in Budapest mit gutem Frfolg durchgeführt hat —, gemeinsam mit dem Leiter des Budapester KKL-Büros, Herrn Eduard Marion, die wichtigsten Städte der ungarischen Provinz. In Miskolc, Debreczin, Sopron, Särvär, Papa, Györ, Kispest, Gyöngyös, Kaposvär, Nyiregyhäza, Szdkesfehervär und Ujpest hielt Silberbusch Vorträge sowohl in öffentlichen Versammlungen, wie auch in verschiedenen Zirkeln. Es gelang in sämtlichen Städten für die aktive Mitarbeit im Interesse des KKL eine Reihe von verantwortlichen Menschen zu gewinnen. In den meisten Städten wurden spezielle Versammlungen für Frauen veranstaltet, in Debreczin, Sopron und Györ wurden neue Wizo-Oruppen gegründet. Prof. Silberbusch versuchte auch die Kultusgemeinden zur offiziellen Unterstützung des KKL in Form eines ständigen Jahresbeitrages für den KKL und zur Förderung der Tempelspenden zu gewinnen, was in den meisten Städten gelungen ist. Diese umfassende Reisetätigkeit bedeutet einen sehr wichtigen Schritt in bezug auf die Verbreitung und Vertiefung des Palästina-Gedankens in einem Lande, wo die Voraussetzungen der zionistischen Propaganda und Erziehung ungünstig sind und wo die Arbeit für Erez Israel vielen Anfeindungen seitens der offiziellen, jüdisch-assimilatorischem Kreise ausgesetzt ist. ANTWORTEN DER REDAKTION A. S., Berlin. Selbstverständlich tragen wir für juristische Ansichten, die ein Verfasser mit seinem vollen Namen vorträgt, nicht die Verantwortung. Wir verweisen Sie im übrigen auf die Einsendung von Konsul Femger, die wir in Nr. 28 abgedruckt haben. Wie die polnischen Behörden sich im Einzelfalle zur Frage der Wiedererlangung' der polnischen Staatsbürgerschaft stellen werden, können wir nicht beurteilen. K. L., Mannheim. Wir empfehlen Ihnen, sich an den Atitoklub 1927, Berlin-Charlottenburg, Hardenbergstr. 18, zu wenden. Frau Jettka Levy. Wir haben in Nr. 27 der ,.J. R.« einen Bericht über die Sitzung des Aktioits-Comites ven öffentlicht, in welchem von den Verdiensten von Miss Szold um die Organisierung der Jugend-Alijah in Palästina die Rede war. Sie machen uns darauf aufmerksam, daß dieses Werk in Deutschland von der „Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugend-Alijah in Berlin" organisiert wird, die auch für die Durchführung dieser Aktion finanziell verantwortlich ist. Obwohl wir annehmen, daß aus zahlreichen Veröffentlichungen unseren Lesern diese Tatsache bekannt ist, tragen wir diesen Hinweis gern nach. gSwarfga»»* ^\ r\ ............. — HH — Wfe Modao Omca gn kmtanto» and «tu» KivfvwpticMun« mt— iwm» rtülliliillt a« •*■ «mferaoUM WJi(nlrtm* SonmwiloHa*. Sla ktmm «am to Ruha prOt« w» «■ FW» mi OimIIMI gabota wird Vtrtand neck atiM Till«) DMt»chW> durch onwra VarwHl-AbMlung BurftnSW. 19, l«ip«lgw Str. 43/44 Michels hriin.kurfürstmdamm 257 Königs fraße4ljte.'Steg/ik ScMaßsfcfrBrcslau. ScfovdruhcrSk? 'Berlin StU7& Le/pz/& er Sf/vße 43/44 i ääm

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