Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1935-04-12 · Heft 30 (12.4.1935) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 30 (12.4.1935)
Date
1935-04-12
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2651273-2653827-2653857--26675-2688074
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seite 6 JODISCHE RUNDSCHAU Nr, 30, 12. IV. 1935 Mißbrauch der Gastfreundschaft Ein Mitglied der Kwuzah Daganja sendet uns eine Zuschrift, die wie ein Sotsehrei klingt und gewiß ihre Wirkung nicht verfehlen wird. Die V rberflutung der Kwuzoth mit Gästen ist ein L'eherhleihsel aus einer Zeit, wo die Judenheit Palästinas sehr klein war und die Verpflegung der gern gesehenen wenigen Wanderer nicht wesentlich ins Gewicht fiel. Auch damals schon, vor zirka zehn Jahren, wurde die l 'nsilte der selbstverständlichen Inanspruchnahme der damals materiell selnver ringenden Kwuzoth mm verschiedenen Seiten, z. Ii. auch in der „Jüdischen Rundschau", gerügt. Wir sind überzeugt, daß das Verhalten der meisten derartigen Gäste nur einer I 'nüherleglheil entspringt. Bei den heutigen \'erkehi-sverhällnissen Palästinas ist von jeder Siedlung eine gröfiere Stadl oder ein größeres Dorf leicht erreichbar, so daß es unnötig ist, sich in der Kwuzah, auch wenn man sie besucht, einztujuarlieren. Red, Pclnich ist die Zeit der Gastfreundschaft. Mit Freude empfanden alle in diesen Tagen ihre Gäste und sind gerne zu Ga^t. Jede Familie will?u Pcßach Gäste haben. Wie anders aber ist es in den Kwuzoth. Auch die Genossen der Kwii/oth bekommen Gaste, wollen Gäste bekommen, aber unser S'cliachfest verwandelt sieh zumeist inioige des l;nvergebens der Bevölkerung in ein wüstes Tohuwabohu, in einen. Markt ohne Ordnung und Harmonie. I.s war einmal eine Zeit, und es ist nicht einmal so lan^e her, da waren wir wenige im Lande. F.inige Punkte nur, die man leicht an den Fingern der Hand abgezählt hatte. 1),t> war no.h in der romantischen Zeit des Anfanges. Gamals «ini; man zu I'eliach von Ort zu Ort - und man ging d.nnaK /u Füll und wirklich mit einem Rucksack auf dem Rinken und man kehrte in den Kwuzoth zu Gaste ein und ai!.-» wir, wie es sein soll. I:i/wi»cb< ü a!>er «ind ans den wenigen SiedlunRspunkten viele gvu'oi.U'ii. inzwischen ist aus den paar Chaiuzim und den \\itl"ii Ti.tumern der damaligen Zeit eine große arbvüi-ull!<-V"lkenmg geworden und die Städte sind aufgeblüht. Man fährt jetzt mit Leichtigkeit von Ort zu Ort mit tniiiieii, bequemen Omnibussen. Das alles ist schön und in < Jrdnung. Ah«; wviiigir m < )rdnung ist das Verhalten der Wandernden zu den Genossen der Kwuzah. hrnn wenn es bei uns und genau so in den übrigen Kwiizüth geschehen kann, dal) nach dem F.ssen Und auch v h-p nh dt r Mahlzeiten Gruppen von fünfzehn bis zwanzig I ' e'ee unangemeldet im Speisezimmer erscheinen und i"it s, iNai.i .n.lli. iikeit ihre .Mahlzeiten, die manchmal in; )it v.'.vhr da -tnd. verlangen, so ist das nicht in Ord-;:'i'i.g I - be übt ile bestimmt auf U n w i s s e n h e i t, denn s'Mis' wnr.len .Wenseheil, die hier zu Lande für so vieles Vi elehen i;-Hi 1 üipüniieu haben, auch für diese Sache mehr Yc; i ben au t be uigeü. Wenn m e;n<r hbluen Kwuzah, wo nicht mehr als (.0 (le'ni -e-n sind, an einem Feiertagabein! unangemeldet fast 711 iieuele | eme ge e.-en haben, so können sich Außenstehende ]■ .a!1111 d. ii Rummel und die Unordnung vorstellen, die d'e-,e sgi,. j„ nnsei' Leben bringt. Kit sp;e. he hier nicht von Leuten, die in der Kwuzah Freunde haben (auch die sollten sieh anmelden!), aber ich wende inni] hier an jene, die das Land durchqueren, in grbiliereu Gruppen in den verschiedenen Kwuzoth und Kibbuzzim Liukehr halten und in den Speisezimmern die Mahlzeiten einnehmen. Ls ist nichts Frfrculieheres, als die Wanderbewegung um die l'eliaehzcit im Lande zu sehen. Fs zeugt von Pulsschlag <les Lebens und von I leitnatllebe, es spricht vom Aufbau des Landes und vom Anwachsen der Bevölkerung. Wir begrüßen mit Freude alle jene, die nach mit Arbeit ausgefüllten Wochentagen ihre Feiertage zum Wandern verwenden, ab.er wir müssen an alle appellieren, sich auch in unsere Situation zu versetzen und uns nicht durch übermäßige und unorganisierte Inanspruchnahme unserer Gasttrenndschait Schwierigkeiten zu verursachen, an die die (Liste selbst auf ihrer frohliehen Fahrt meist gar nicht denken. M i i i a m Sing e r - B e r k o w i t z (l)aganja) Die Regierungsfinanzen Ihe Regieiung veröffentlicht einen lleberblick über die Fiunahmeii und Ausgaben in den ersten neun Monaten des Fi!ia!t/|.ii.:e- 1'isS i'j (Januar-Dezember FLU) im Vergleich zur < :it gl e h<. mh'ii Periode lies vorhergehenden Finanzjahrs, u eb. i v|j, eine Steigerung der Finnabmen um IT l.o? .Mbiiuncn von i:p 0,79 auf '.i,S(> .Millionen ergibt. Neben <b. u Zolleiiinahnieii, die um KV 501 (KK) gestiegen sind, h iben vjgh vor allein die Lizenzen, Steuern usw. litti KV IjUidtl und Gebnhren um KP 17$ 1)00 erhöht, l'nter den Gebühren usw. sind in starkem Ausmaß erhöht die für l.aitdr eg ist r ier ung um .KP 02 221. Die erste hebräische Tagung der Einwanderer aus Deutschland Von unserem palästinensischen Korrespondenten gl. Tel-Awiw, 27. März 1935 Am 22. und 23. März trat in Tel-Awiw die erste hebräische Tagung der Einwanderer aus Deutsehland zusammen. Heber den Wert und Sinn einer solchen Veranstaltung berichteten wir bereits (siehe „Jüdische Rundschau", Nr. 17). Jetzt nach Abschluß der Tagung ist zu untersuchen, inwieweit die vorher ausgesprochenen Hoffnungen sich erfüllt haben. Wir hofften aut eine „Demonstration nach außen, die zeigen soll, dal) die deutschen Juden Hebräisch lernen und es bereits zu benutzen verstehen; auf eine Demonstration nach innen, bei der sich die Neupalästinenser selbst beweisen können, daß sie ein tüchtiges Stück Arbeit geleistet haben; LETZTER TAG: Anzeigen für die große Juiiläums-Ausgahe der „Jüdischen Rundschau" (17. Afaril) müssen nock heute disponiert werden JÜDISCHE RUNDSCHAU Anzeigen-Verwaltung, Berlin 15, Meinelestraße 10 Telefon: J 1 (BimarA) 3181 82, 7/65/70. 72/0/42 / Ttltirammt: JüJiicht Rundichau, Blrhn. und schließlich auf einen Rahmen für eine Diskussion, die sieh mit Fragen befassen soll, die heute viele im Jischuw beschäftigen und für deren Erörterung es bisher kein rechtes Forum gibt". Um es vorweg zu nehmen, in besonderem Maße hat sich Hoffnung aut den letzten Punkt erfüllt. Die Diskussion über Kultur- und F r z i c Ii u n g s f r a g c n, die sich in den beiden Tagen abrollte, war von einem ausgezeichneten Niveau und von großem Ernst und Kenntnis der Materie getragen. Besonderer Dank gebührt Jaakow Sandbank für seinen einleitenden Vortrag, der sowohl nach Form wie nach Inhalt ganz ungewöhnlich gelungen war. In der Flut von Vorträgen, die heute üblich geworden sind und die es vielfach weder mit Form noch mit Inhalt sehr genau nehmen, ist es eine Freude, einmal ein Referat zu hören, das bis ins kleinste gefeilt, sowohl der Sprache wie den behandelten Problemen den größten Ernst zuwendet. Die gesamte Frage unserer Kultureinstetltmg, der Anknüpfung an bestehende Werte und ihrer Fruchtbarmachung für die Gegenwart rollte sich in diesem Referat auf, so daß sich zusammen mit dem Vortrag von Nahum Kevin der Boden für eine gute Diskussion ergab. Die Heß denn auch bei den meisten Rednern weder Offenheit, noch Kenntnisse, weder Ernst, noch die Sorge um unsere geistige Haltung vermissen. Es sei besonders bemerkt, daß diejenigen, die auftraten, nicht nur hebräisch, sondern gut hebräisch sprachen, was in der heutigen Situation, wo man neben den Fremdsprachen wieder und wieder das barbarische „fließende" Hebräisch der Straße und oft auch der Versammlungen! — hört, ein wahrer Balsam für das Ohr ist. Freilich muß man hinzufügen, daß die wichtigsten Beiträge von Seiten alter Vorkämpfer der hebräischen Bewegung in Deutschland und Palastina kamen. Hier seien unter anderen Ernst Simo n und Max Mayer genannt, sowie der historische Vortrag von N. Ci I a t z e r. Fs ist auch zu hoffen, daß diese Tagung praktische Resultate zeitigen wird, denn es wurde ein Komitee für Erziehungsfragen gebildet, von dem man eine kontinuierliche Arbeit erhofft. Hier wird es klar, daß es bei der Behandlung dieser Themata sich nicht um eine Angelegenheit der deutschen Juden handeln kann. Daß sie gerade in diesem Kreise zur Sprache kamen, ist durch konkrete Anlässe bedingt; es ist geplant, dem Komitee Menschen aus anderen palästinensischen Kreisen beizugesellen. Was das Gelingen der „Demonstration" nach außen und innen anbetrifft, so muß es zu einem gewissen Grade br> zweifelt werden. Es war keine laute Propaganda für tjie Tagung gemacht worden, und die große Öffentlichkeit ebenso wie die Presse haben w enig Notiz davon genommen, i )as liegt wohi zu einem Teil an der mit Veranstaltungen überfüllten Zeit des Frühjahrs, zum Teil auch daran, daß es dcn" Veranstaltern mehr um Klärung brennender Fragen zu tun war als um Publizität. Jedoch zeigt sich auch in diesem mangelnden Interesse der Oeffentlichkeit etwas von jener Gleichgültigkeit den behandelten Fragenkomplexen gegenüber, die in der Tagung selbst gezeigt wurde. Es wäre zu wünschen, daß wenigstens die Vorträge und die wichtigsten Diskussionsreden im Druck zugänglich gemacht werden, da hier Probleme behandelt wurden, die von vitalem Interesse sind. Es werden sich vermutlich in den verschiedensten Kreisen des Jischuw Menschen finden, die sich mit Eifer den Bemühungen dieses Häufleins deutscher Juden um eine Klärung unserer kulturellen Fragen anschließen werden. „Ahawah" in Kirjath Bialik Wir veröffentlichten in der „Jüdischen Rundschau" Nr. 27 ein Bild von der Grundsteinlegung zum neuen Haus der „Ahawah" in Kirjath Bialik bei Ilaifa. Einem Berichte unseres Haifaer AB-Mitarheiters entnehmen wir nachstehende Daten über die Entstehung und Entwicklung dieser in Berlin beheimateten Institution, die noch in Berlin besteht, aber teilweise nach Palästina überführt wurde: Während des Krieges gründete die „Jüdischnationale Frauenvereinigung" in Berlin ein Flüchtliugsheim, das den Juden, die damals infolge der Kriegsercignisse und später nach dem Kriege aus dein Osten nach Berlin ziehen mußten, eine Zuflucht bot. Nachdem es bei dem damals bestehenden Mangel an Arbeitskräften gelungen war, die Erwachsenen und insbesondere die Mütter der Kinder mit Arbeit zu versorgen, wurde aus dem Flüchtliugsheim für die Kinder ein Erziehungsheim, das als „Ahawah" seit 1922 unter der Leitung der Schwester Oberin Beate Borger stand. Bald wurden ein Lehrlingsheim und ein Mädchenheim angegliedert. In den Jahren 1021 — 1934 wurden 677 Kinder aufgenommen. Das Heim wurde von vornherein im zionistischen Geiste geführt und die Zöglinge wurden auch in ihrem Beruf auf Palästina vorbereitet, so daß schon vor dem April 1933 zirka 70 Mitarbeiter und Jugendliche in Palästina waren, die jetzt beim Ausbau des Heims in Palästina wertvolle Hilfe leisten konnten. Im Frühjahr 1931 kamen nun, nachdem man beschlossen hatte, das Heim nach Palästina zu verlegen, die ersten 30 Zöglinge aus Berlin und bezogen provisorisch einige Mietshäuser in Neveh Shaanan, der judischen Wohnsiedlung auf einem Ausläufer des Karmels. Die Zahl der Schüler wuchs dann durch Anmeldung von Kindern deutscher Immigranten wie auch durch palästinensische Kinder bis auf 60 einschließlich der im Februar 1935 eingetroffenen neuen Jugend-Alijah aus Deutschland. Die Kinder besuchen die Schulen in Haifa oder in Neveh Shaanan, die ältere Jugend ist in Lehrstellen untergebracht. Die Niederlassung in Neveh Shaanan war von Anfang an als Proisorium gedacht; denn schon im Jahre 1933, als die Leiterin Beate Berger zur Vorbereitung der Uebersiedhmg in Palästina weilte, hatte der KKL 20 Dunam Boden in der Haifa-Bay in unmittelbarer Nähe der vorstädtischen und landwirtschaftlichen Siedlung Kirjath Biaük zugesagt. Auf diesem Boden soll nun eine gemischte Wirtschaft errichtet werden, die den Kindern die Möglichkeit gibt, eine erste Ausbildung in allen Landwirtschaftszweigen zu erhalten, auch Werkstätten für handwerkliche Ausbildung sind vorgesehen. Der von den Architekten Rattner und Wilenski entworfene Plan sieht eitlen größeren Mittelbau vor, der insbesondere als Gemcitischaftsraum dienen soll und, um ihn herum gruppiert, ein Verwaltungshaus, ein Jugendhaus und zwei Kinderhäuser, Oskar Fried dirigiert. S o also kann das vielgelästerie T e 1 - A w i w e r O r c b e s t e r klingen, wenn ein Dirigent ersten Ranges davorsteht. Diese Leuchtkraft des Orchesters, diese unzweifelhafte Imago des Werkes, diese eindeutige Klang-Mathematik -- all das ist immerhin jetzt schon möglich, trotz unzureichender Bläser und trotz eines noch immer unausgeglichenen Streichkörpers! Jedes Tempo — sitzt! Jedes Ritardando hat geradezu „absolute" Proportionen, jede Fermate hat "eine beinahe „errechnete" Dauer, Beethovens Fünfte steht wie aus Frz. gegossen da, mit letzter Entschlossenheit in ehe Realwelt hineingedacht, kalt wie das Schicksal, fühllos wie die Ewigkeit und groß wie ein Fclsentempel. So — wie dieser Beethoven gemeint ist, in seiner nackten Einsamkeit hier erstanden ist so hat Mosche in Tafeln gebrannt, so hat Dürer in Holz geschnitten. — — In weitem Abstand („lehawdil") -■- das Tschaikowsky-Violinkonzert mit dem redlich bemühten Geiger S. Parness als Solisten. Der Weber am Anfang: bezwingendes Feuerwerk. Alice Jacob-Loewenson M BERTHOLD NEUMANN ■ Jg PIANOS-RADIO I iXT Kurfürstendamm 205 J 1 Bismarck 3716 jltS'HT ilirT f inT iü'i-ladrnrjcschAft ^^pjj^f Leo GrUnspohn I.^ipm:. h rW / A'I)-.n .2'OS <UN« T*'-: Ct SUinpl. $4 33 A^BbSCs Neu .scbrcibma<ch. Gebr.1 JwW&$tt E'9cnc "eparstufworkltltt *m-!WS*£jaaf Ptenwtrfp R«im(un( ing. Friedrich Rothholz Charlbg. 4, \X'.»l»i>(Wr. 18. Mtei. ,1... U.V. Jüdische Lehrerin, cr-ighic'. u. Iran- «'fiSiüth spri'ctfiri,!>iri*'t vi. h ab Reisebegleiterin *n ()!( U.C905 a.g.Aru .Abt.Mcinckcslr.M Junge Dame «lieht von. I'J.—27. Anri Erholungs - Aufenthalt ohne Vprpfl.) mir BpHin-r Um,»*b. Off. unt. C 939 an die An/.-Abt., MrinA-itr. 10. Peppmöller wäscht jegliche Art Hauswäüche schonend (Stöck- und PfundwäicW) Damptwischaref Karl peppmoiier B.m.ü.H. Berlin N 65, Neue Hochatr. 20 . D6 Wedding 1351 m» ftbholung unfl liereruns aut tuen iiioneiiM BLUHEN-CAPRI Berlin W SO, Splchernstr. 13 B4 Bavarla 0S74 Bekannt für geschmackvolle, preiswerte Balkon-u. TerrAteenbeptlnnzunoen ncs -v W2 Konditoreien Moritz Dobrin Zum bevorstehenden Pessachfeste empfehle ich m bekannter Güte und *tr#nj[ ritueller henwirtn — """Jnlffi Altdeutschen, Melonen * Feinste Torten In reldtiter Aniwehl * Makronen trens rituell' Ausführung meine nsttr 1 icht n Kuchenw»ri ff. Makronen, Mandelhornchen, Mandeln. BUknlt-Tortea, Kttalgrsknchea, ■ - , (mmsß* koofvkt, KIBmpchen, Ingbar, rand. \nanaa ßeaonders »mplehlen wir uoiere bitteren Pralinen u. Schokolade Zwieback für Magenn. Zuckerkranke Baumkuchen Banmkndien-Deasert mit Schokolade Felnete Frachtmakronen . Orangemakronea Nach außerhalb Poslvpnand — Aul Wunich erfolgt Zusendung tod Preiiltttcn — Zusendung von RM 1 — an frei Hau« Verkaufsstellen und österliche Caftiat Kurf firstendamm 202 und K5nlg«tr. 34-36 Eingang Neue Ftirdrichstra&e 81, nochpt. Telefonzentrale: Sammelnuminer El Berolina 5811 1 Staatslotterie Ziehung 1. Klasse , 26./2T. April V. Vi "i Doppel Lose :».— «.— Vi.—~24.— Mark Staad l.otti rii- - f iiiiirhiiH-r Leipziger. Berlin NW. 87 THrnurras^f 71 Ttlefon C 9, Tiergarten 9379 Postscheck 31155 Lotterie Glaser, RatiDor Preuß. Südd. Klassenlose NeuestraBe 14 Poiticheckkonto Brealan 128AS BERTA RATZ KLEIDER UND BLUSEN BERLIN W 30 Bnyerischer Platr U Fernsprecher: B 6 Cornelius 3155 Photo-Apparate •eltene Gelegenheiten, »ämtl. p*I<,t°' bedarf stün^.ijit Schlesinger, NO 18, Gr. Frankf. Str. 77. E9 Friedridnh. 1« zum Umzug JOd.WerKstätten tür Dekorationen, Politer-. Maler, und TIechlererbeiten Reparaturen / UmlUB««rli«H«n oeori, susjmann. Bln.Ul,PaHS8PStr.i8 Ruten Sie an. JZ Oli»« "|g_ F. Ehrenfeld Frankfurt a. M. Zell 104 Radio - Pl«>t<» Schallplatten Damptwäscherei Schmargendorf Breit« Str. ZI | M f «chmargd. e**l, lSjS] Gardinen / Oberhemden / Kragen Stückwlsche / Plättwäsche / PSundwäsche

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.