Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 29 (9.4.1935)
- Date
- 1935-04-09
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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B WK JODISCHE RUNDSCHAU Berliner Rundschau NR. 29, 9. APRll 1935 Premiere im Kulturbund „Nabucco" von Giuseppe Verdi Wir wissen, daß Verdi die Bibel über alles geliebt hat. Aber nicht aus reiner literarischer Begeisterung Hat er sich an die Arbeit gemacht. Sondern sicher sah er in diesem Stoff, der die Gefangenschaft der Juden und ihre Rückkehr ins eigene Land enthält, ein Zeichen der Zeit. Sicher hat fr, als Exponent dieser Zeit, ihn als flammendes Beispiel für das erwachende Nationalbewußtsein, als ein Fanal für das gefesselte italienische Volk zu werten gewußt, sich 7ii erheben und zu befreien. Aber nicht das war es, was den Künstler anziehen konnte, den Text, der ihm zufällig in die Hände fiel, zu vertonen. Um der Dramatik willen schien es ihm lohnenswert, um des heißen Atems willen, der die Zuhörermasse anwehen und mitreißen sollte. Ein Vergleich des „Nabucco" mit der Bibel fördert wesentliche Abweichungen zutage und nicht nur in den Namen und in den Ereignissen. Das ist aber für die Beurteilung nicht entscheidend. Was bestehen bleibt, das ist der große weitschichtige biblische Hintergrund (wie es im Programmbuch heißt). Das sind die Schicksale der Völker, die gegeneinander stehen. Großartig die Chöre als Form der leidenden und handelnden Masse. Die Juden geben, bei aller klaren Ausprägung ihrer Geschichte, die Kulisse ab für das Drama, das Nebukadnezar heißt. Großartig und eindrucksvoll sind diese jüdischen Szenen. Im dramaturgischen Sinne verhältnismäßig „aktiv" ist der Anfang der Oper: die Einnahme Jerusalems durch Nabucco; die Szenen im Salomonischen Tempel, in den sich viele Juden geflüchtet haben. Dann das Ende des dritten Aktes: die Juden als Sklaven in Babylon, die an den Ufern des Euphrat voll Sehnsucht an ihre Heimat denken, und der Priester, der ihnen Mut zuspricht. Das Finale des vierten Aktes ist ein „Kehraus", der alle aut die Bühne treibt: die Juden erhalten ihre Freiheit zurück, nachdem sie Baal haben fallen und Nabucco sich m ihrem Glauben haben bekennen sehen. Diese Szene enthält ebensoviel an Statisterie, wie die (dramaturgisch überhaupt nicht zwingende) im zweiten Akt, die darstellt, wie Zacharias zu Gott betet („Gott hat mich gerufen, ein Wunder zu vollbringen"), und die Bekanntgabe, daß Nabuccos Tochter Jüdin geworden sei. (Hier muß etwas zu einer Stelle in der Uebersetzung von Schottländer, die sonst im ganzen recht verdienstvoll ist, gesagt werden: im Final des zweiten Aktes jurfen die zum Verständnis wichtigen Worte der Fenena hrea con lor morrö" -- „Als Jüdin will ich mit ihnen steril" - und „lo sono Ebrea" — „Ich bin Jüdin' — nicht die [neutrale Fassung erhalten: „Dann will auch ich dem Tod mich weihn" usw.) Juden erleben den Triumph ihres Gottes; Verdi stellt großartige, unvergeßliche Tablcaux auf die Buhne. Wichtiger noch als das Massenschicksal im Nabucco M das Schicksal und die Geschichte des Einzelnen, zunächst die von Nabucco selber, die von privaten Kämpfen und Intrigen umspült wird. Und ebenso wichtig sind die Auseinandersetzungen der Handelnden miteinander, das Aufrollen der persönlichen A\acht- und Liebesaffären. Wunderbar ist die Ccklärtheit und aufrechte Haltung (die gar nicht die „non-resistance" des Priesters war) des Judenanführers Zacharias der dämonisch zerrissenen Gewaltsamkeit des Babylonierjkunigs Nabucco gegenübergestellt. Worauf es Verdi letzten Endes ankam, das waren die großen Szenen, die wirkungsvollen Auftritte, die seiner Musik Raum ließen. „Theater, Theater, Theater" könnte man nach der bekannten Ankündigung Ludwig Hardts über das Werk des frühen Verdi setzen. Dies strikte, offene Bekenntnis zum „effetto"» das gibt dem Nabucco die Schwungkraft. Dies Bekenntnis zur vollen Theatergeste könnte nicht nur ein italienisches Publikum zur Raserei bringen. Das Komödiantische im vitalsten und tragischsten Sinne (nicht das Arrogant- Scbmierenhafte, das unecht-anrüchige Mimentum ist gemeint). Effetto ohne den verächtlichen Beigeschmack, den das deutsche „Effekt" an sich hat. Die Steigerung, besser das Gesteigertsein, wie es Adolf Weißman meint, wenn er sagt: „Die Musik ist den Italienern eben eine Kunst der Grenzpunkte". Nabucco ist hierin einzigartig. Di« Reife, die Verdi später hat, ist, wie überhaupt im Vergleich das Wechseln vom Jüngling zum Mann, mehr ein Andersals ein Höhersein. Es gibt im Nabucco kaum eine Melodie, die einen nicht mitrisse, kein Ensemble, kein Finale, das einen nicht mit Gewalt forttrüge. Und stärker pulsiert der Rhythmus nicht als in dieser Oper. Aber sicher ist hier das Formale konventionell, in den Banden der Zeit, — das sollte man zugeben. Diese Starrheit jedoch, die von den „Nummern" Szenenbild aus der Oper „Nabucco" im Kulturbund. Kot. Abraham ausgeht, von den Arien, den Rezitativen, von der so üblichen Melodik und Harmonik — gerade das Lst es, was heute den Aktualitätswert des Nabucco ausmacht. Es ist kein Zufall, daß Strawinsky und die anderen Modernen den frühen Verdi so lieben. Die Einfachheit der Akkorde (wo aber jede kleine Veränderung um so stärker wirkt), die knappen Chorsätze, die häufig nur einstimmig sind, dies primitive Mitzeichnen in Terzen und Sexten der Vokallinie durch das Orchester, der zündende „Bolerorhythmus im Viervierteltakt", diese konzentrierte Melodik, die Floskeln nicht scheut, die Simplizität der Handlung, dieser ganze Verzicht auf jedes „Originellsein" — das muß im Prinzip der ähnlich gerichteten zeitbewußten Kunst nahestehen. Zur Premiere im Kulturbund und gleichzeitig zur deutschen Erstaufführung! Josef Kosen stock entfaltet seine immense Theatererfahrung. Hier ist ja Theater, wie ich schon sagte — erregende Schau und erregender Klang. Uno viel mehr Motorisches als Lyrisches, gemäß dem italienischen Temperament. Aber dabei kommt das Sinfonische, das Konzertante, die Musik an sich, wie bei allen Romanen, nicht zu kurz. Verdi verlangt jede Minute Höchstspannung, Ekstase, die sich nicht selbst verzehren darf, sondern die behalten wird und sich so zündend auf andere übertragen kann. Rosenstock hat die fanatische „Exaktheit", die er allen Spielern mitzuteilen weiß, und das Gefühl für den manchmal wie besessen dahinziehenden Rhythmus,.- für das Vorwärtshasten der Allegros. Diese Musik, wie sie die meisten Opernitaliener bringen, mit Oberstimme und einfacher mandolinenartiger Begleitung, ist für den Dirigenten viel schwerer zum „Federn" zu bringen als polyphonere. Rosenstock brachte einen lichten Klang zustande. Das Orchester (wieder etwas schwach in den Bläsern) war so leicht, <Iaß es jederzeit in die dramatische Atmosphäre geworfen werden konnte. Die schlagkräftigen, von Berthold Sander gut einstudierten Chöre waren Rosenstock eine wesentliche Stütze. Im ganzen bleibt als Gesamteindruck, daß der Impuls zum Ablauf, zur dramatischen Gestaltungwerdung von ihm jmsg'ng. Die größte Rolle harte wohl Ruth Wolffreim als Abigail, als vermeintliche Tochter Nabuccos. Auch die gesanglich und darstellerisch schwierigste. Es scheint, daß sie sich immer mehr entwickelt. Sie arbeitet sich jedenfalls sorgsam und "konzentriert in ihre Rollen ein. Das eröffnet Perspektiven. Sie ist lebendig und scheint den Mut zu haben, im Ausdruck zum Aeußcrsten zu gehen, -- wenn ihr das auch restlos heute noch nicht gelingen will. Sic kehrt immer dramatische Schärfe hervor und diese bösartige Wendigkeit, die Abigail besitzt. Gut ausgespielt war die Szene und Arie am Anfang des zweiten Aktes. Ihr mildes Timbre hindert immer noch ein letztes Zuspitzen zum „Gefährlichen". Siegfried Urias spielte mit großer Theatersicherheit den Nabucco. Er stellte eine mächtige Gestalt von heidnischem Ungestüm aut die Bühne. Er ist scharf umrissen (nicht ganz so einheitlich wie früher als Pizzaro und Kezal) in seinen großen Affekten, in seiner Vermessenheit dem Himmel gegenüber una den Menschen, — in seinem Wahnsinn, in seinen Wut- und Rachearien. Der Hohepriester Zacharias war von Fritz Lechner stimmlich ausgefeilt. Das war die beste gesangliche Leistung des Abends. Besonders schön die Preghiera, von Celli begleitet, im zweiten Akt, — ein bezauberndes Stück. Im ganzen für einen Priester etwas zu hell im Klang, aber richtig mit der milden Ruhe des AHers. Fenena, die Tochter Nabuccos, war Anna 1 i p i n. Stimmlich nicht ganz klar, vielleicht nicht disponiert. Mit guten Momenten. Feh er als Ismael hat Bravour und Rampenstellung; der typisierte Liebhaber, wie man sich ihn immer vorstellt. In kleineren Rollen: Olitzki als geheimnisvoller Baalspriester, Alexander als babylonischer Hauptmann, ein getreuer Untertan Nabuccos, Fritzi Jokl als Rahe!, Schwester des Zacharias, Alles in allem war die Aufführung eine befeuerte Enscmhleleishing -- auch mit Versprechungen für die Zukunft. Und das ist das wichtigste. Nach der Pause wurde Rosenstock mit besonders starken? Beifall empfangen. Sonst die üblichen Premiercnhervorrufe, die alle Beteiligten auf die Bühne brachten. Dr. Hans N a t h a n. Ein paar Tage vor der Premiere fand im Kulturbund ein Vortrag über Nabucco von Stefan Kaiser statt. Statt einer instruktiven Einleitung in das Werk selbst erhielt man Umschreibungen, die jedoch wirkungsvoll stilisiert und gesprochen wurden. Dr. H. N. Regie und Technisches Die Oper und überhaupt die Musik ist zum Rückgrat des Kulturbunds geworden. Wir haben den Glücksfall Rosenstock, mit dem sich das Verdienst von Kurt Singer verkettet. Höher als einzelne Erfolge — die Oper hatte noch keine Niete — schätze ich die Gemeinschaftsarbeit, in die sich noch der Bühnenbildner Condell einfugt, ihr an dem gesamten Ensemble vollbrachtes Werk der Erziehung. Alle richtunggebenden Theatermänner — sei es zwischen den äußersten legcnsärzen von Otto Brahm und Gustav Mahler — haben sich vor allein als Erzieher beglaubigt Für den Kulturbund ließ sich das zwiefache Resultat feststellen, daß die Anfänger nicht lange Anfänger und daß die Prominenten nicht Prominente bjeiben. # Verdis Jugendwerk ist zwiespältig, ein Uebergvingswerfc, noch mit halbepischer Gebundenheit des Oratoriums, und schon mit Vorwegnahme des Musikdramas. Der eine Held, der überpersönliche, ist das jüdische Volk; der Gegenspieler, der im tragischen Kampf verliert und gewinnt, ist Nebukadnezar, eine Figur von ungeheurer Spannweite, in der wir Andeutungen von Hebbels Holofernes wie von Shakespeares Lear entdecken mögen. Der Dirigent, dessen Leistung hier schon gewürdigt, hat immerhin seine Partitur, der Regisseur findet bei mangelnder Tradition -— in Deutschland pah Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der B. Z.V. Dienste', 9. April 20.30 Uhr Dleastaf, 9. April 20.30 Uhr Di««it«i!, 9. April 20.30 Uhr Di«»«t»|j, 9. April 20.10 Uhr Uitn,t»f, 9. April 20.30 Uhr Mittwoch, 10. April 20.30 Uhr iwoosritaj, 11. April 20.45 Uhr Sowubitnd, 13. April 20.30 Uhr »muhend, 13. April 20.30 Uhr toinibend, 13. April 20.30 Uhr Witubend, 11. April 20 30 Uhr McinekeetraBc 10 Hilm dtr BZV KantetreSe 54 Gif« Witt.Ubicb Bayerischer Flatz 2 König tob Portugal Burgstrafle 16 Heim det BZV Oranienstraüe 170 Hein der BZV Landsberger Str. 87 Philharmonie Bernburf er Straße 22« Heim der BZV BtfickenatraBe 9 Mein der BZV OranienstraQe HO Heim der PZV KanUtraUe 54 Heim der BZV Landsberger Sir. IT .Zwei Völker — ein Laad* — Jaden and Araber am runden Tiaeh Vorführen« des Schmalfilme „Erei Urael*. ein Reisebericht am Paliitlna. Be(leitrorUag! Dr. Adolph W. Müller Dr. Georg loblnekl: .Die Zukunft onenr Kinder" Dr. Hat» Friedenthal: .Die 3. Makkablah — dai Ziel de« geeinten jüdischen Sport«?" Dr. David ScbloBberg: „DeuUehe Jaden Im Aufbau Palästinas" .Palistina — Wirklichkeit und Aufgabe* Vorinhnir,' des Schmalfilms .Erez Israel* Beüleitvortrag Dr. R. Abraham täSZÄ^iEüSZ Ausverkauft/ Oneg Schabbat Oneg Schabbat Maimonidee - Gedenkleier für Schaler der hebräischen Kurse Oneg Schabbat Beiirk Wittenbergplatz GruppenHalenstc und Westend Gruppe Bsrbirojsaplati Schulungignppe Iwria Bezirk Südost Beiirk Friedrich shain Gruppe Jannowitibrficke Gruppe Kottbasser Tor Kn'turabteiland der BZV Heiirk Friedrichshain Spende jüdischer Künstler für Bodenkauf in Palästina Das Konzert am 11. April in der Philharmonie ist cuAMetkcuAJft! BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG 1 KULTURBUND DEUTSCHER JUDEN < Sonder-Veranstaltungen Nor für MilyHeder, Aboanrnten und AbwedMwr Sonnabend, [Ta] BERLINER THEATER EHRLICH Kl.EINKUNST-ABEND neuem Programm MAX Weitere Mitwirkende: Stelle Hey. Fritui Jokl, Liselotte Jacobi, Paul Feher, Julius Küthes Gutscheine eur Verleeuori RM. 1,S0 Sonntag, 21. Xus BEETHOVEN-SAAL LIEDER- «od ARIEN¬ ABEND »<i AKibNif i nmif 6 ALEXANDER KlrJNlll Letatea Auftraten! vor Miliar Abresliy w praiM A„ ntmHriHtco Pigtee; Londoner Seasea RM 1,50, 2,50, 3.- Mai ^\*KKsS^a« V<&v-:*v ^*$<* Anzeigen-Texte nicht im Brief eondero etets eu I aaparaiem Zettel erbeten. Nur deutliche Schrift Itarentiert tahlerifese md ante Wiedergab« und damit Erfolg Gate Trianon Bayerischer PL * B 8 OB 35 Heut«, Dienstag, 4'su. 8HUhr Gr. Wäschea.Modensohaa ProUrltMl u4 Tanirn-Wattbemerb Tischbeittllmaien erbttt» Sonnabend, I *• I 20.1s BACH-SAAL Rabbiner DR. JOACHIM PRINZ spricht über da» Tb«ma: Wob haUt: Jüdische Erneuerung Gu'sdtene sur Verlosung! RM. 1,20 VORVERKAUF! Gutscheine and Orisinalk«rten: Berliner Theater, Mitgliedcrburo Lindenetr. 74 und bekennte Zahlstellen. — Abendkasse. aaääi Rae s> ■ aea. aa* saA eae BENGALI B Ja) 1 aw BS R SB n,t Gary Cooper 5, 7 u. 9» Charl, KnnUtr. 130b. und das ijuto BeipruHramna KINO-SPIELPLAN VON DIENSTAG BIS OONNEBSTAG ant- Lichtspiele,Chart., Kantatr.54 Wo. eb 5 Uhr. So. «b 3 Uhr. Das leuchtende ziel nit Gr.-ice Moore Jugendfrei 1 Ol II AI | Bergmann- Harry Plel in seinem 1UU. Kitoi rllVULI Straß. S-7 M N f I C * B II Wochentjrs. 5.30/Sonnt. S.SO aWKIIallaeal Olivaer - Blutsbrüder 0liva«rPL7. 5, 7, 9' Uhr mit Brigitte Home», Attila Hörbiges Bevorzugen Sis bitte die ■Ich bei um empfehlenden Kinos Pianos / Flügel Kauf vertäut . ffiieta HERER & Co. BERLIN W6I, Kleiststran* 11;« Dienetag, den 9. April 1935, 20.30 Uhr Musiker-Festeäle, Kaiser-Wllhelm-Str. 31 „Die 3. Heimkehr" Redner: Seminar-Dox. Dr. S, Grünberg tat Eisner BERLINER MISRACHI-QRUPPE RlSlDmZ-FtStSi", Ul««»»re«r«r.J1 Einmaliges Gastspiel WILLY ROSEH im Osten Barline Sonnabend. 11. April, ».so Uhr Dos neueite Repertoire Mitwirkende: Wirt» Pr»ttr, Htae), Pell, aanttter, Bauer, Frlti Prager, itolieere, Kmtritt von RM O.50-1.S0 Vonrerk.t Reeidtna.t-estsele', Zirarreahaus Lubreinschilc, Neue Konigstr. 69: Burjthandlunr Roeenherw, Grenadierstrafte 38 Telephon, Bestelluasren «nd TlschreservieruBfen E 3, 2294. Spenden d. Partum»«», Ctrot, Reriln-Piris Gesrhloasen* Veranstaltung t« amaaaaTJai Kfinfttlerhllfe der Jüdischen Gemeinde Montag, IS. April, abend» 8.1S Uhr Bingakadamle, Am FeMstanajegraban 2 JULIUS CAESAR Oper von Georg Friedrich Handel (Konrertlatsunß) Dirigent: Ernat Ewald Gabart Opernf>melnachaft and Kamraerorch unter der Kdnatlathllfa llJilhnlm Rllttmann Hilda«erd Lindl, Marianne Schotland- WIIIIOIIII faHllllllfllllle Losch, Richard Dresdner, Kurt Rahmer, Alfred Glan. An 2 Ceml.ali: Gertrud Werthelm und Dr. V. E. Voll! , zum Preise ron Mk. 0,80 bis 2,50 sind zu haben : Oranienburger IVarXen straH* 2« [llau«w.l. Fesencnstr.TO-aOiKaetell.), Buchbandl. Kadern, nahlmanmtr.8, Wölfl, Praller Pl 4. Schildber«er, Fleasburger Str. (Bhf. Geller.), Philo, Pariser Str. 44, Kecord. .SehAneb. Hauptstr. 54, R. Hcpoer, Inaelstr. 3a. R.Mali Pastalouielr. 15, Kuastlsrhille. Keatutr. 1S8 (Biam 1066) sowie an derAbradk.