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Jüdische Rundschau · 1935-03-26 · Heft 25 (26.3.1935) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 25 (26.3.1935)
Date
1935-03-26
Page
– (sequence 9)
Language
German
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mm I i ■ . 31. JÜDISCHE RUNDSCHAU Berliner Rundschau NR. 25, 26. MAERZ 1935 :5 Rpfi " Bilanz zweier Jahre Abschied VOH den -Teilnehmern Dr. Prinz spricht in dar Philharmonie Der Sondervortrag, den der Kulturbund am Sonnabend angesetzt hatte, fand die Philharmonie dicht gefüllt von einer erwartungsvollen Menge, die Dr. Joachim Prinz über das Thema-J üdische Existenz — heute" sprechen hören wollte. Es war ein außerordentlich wirkungsvoller Vortrag, der mit stärkster Eindringlichkeit, von den Tatsachen ausgehend, den Menschen ihre heutige Situation, über die sie sich selbst keineswegs immer klar sind, klar vor Augen führte. Dr. Prinz stellte fest, daß unsere Situation heute noch schwieriger sei als vor zwei Jahren; zahlreiche neue Einschränkungen sind hinzugekommen und die Stellung der Regierung zur Judenfrage ist eine eindeutige. Welcher Bevölkeritngsteil Ist aber von der Ariergesetzgebung eigentlich betroffen worden? Bedenkt man dies, so wird tinein die jüdische Tragödie in ihrer ganzen Wucht verständlich. Diese Gesetzgebung hat tatsächlich zum größten Teil solche Juden betroffen, die innerlich keine oder beinahe keine Juden mehr waren. Bedenkt man ferner die soziale Lage des deutschen Judentums, den katastrophalen Geburtenrückgang und Sterbeüberschuß und die Abwanderung, so ergibt sich keine günstige Prognose. Wir leben heute wieder im Ghetto und unsere Probleme sind Probleme des Ghettos. Man braucht dabei unter Ghetto gar nicht den mittelalterlichen Zustand der Einzwängung in bestimmte Stadtviertel zu verstehen, sondern die Tatsache, daß wir in einem Lande leben, das unsere Existenz hier nicht wünscht, schafft bereits einen Ghetto-Tatbestand. Und der innere Zustand der deutschen Juden ist charakterisiert dadurch, daß sie in dem Gefühl leben müssen, keine Nachbarn zu haben, d. h. Menschen, die einem mit einem gewissen Wohlwollen gegeniibertreten. Diese Lage ist bekanntlich in den kleineren Städten besonders verschärft. Auf die Seele der Juden kann dieser Zustand nicht ohne Nachwirkung bleiben: das Land und die Menschen werden uns fremd. — Hinzu kommt, daß wir nicht mehr in der deutschen Kultur leben dürfen. Wir sind angewiesen auf die Bildungsgüter früherer Epochen, auf das, was wir in uns aufgespeichert haben, aber wir dürfen nicht teilnehmen am schöpferischen Leben der unmittelbaren Gegenwart. Die3 aber ist nötig für eine echte Kultur. Und von welcher Kultur wird unsere Jugend leben? Eine so schlechte Bilanz nach zwei Jahren ist nur deshalb möglich, weil nicht immer die innere Einsicht bei den Juden vorhanden war. An die Stelle seelischer Bewegtheit wurde eine sich fast überschlagende Betriebsamkeit gesetzt, unter der die wirklichen Fragen unseres Daseins verschüttet wurden. Die Kraftlosigkeit in den religiösen Entscheidungen innerhalb der letzten zwei Jahre ist ein beschämendes Dokument für die Haltung der deutschen Juden, die sich nicht zur Tat aufraffen können. # Die jüdischen Positionen in Deutschland sind nach der Meinung von Prinz nicht zu halten; wir müssen uns darum darüber klar sein, daß der größte Teil der jüngeren Menschen zur Auswanderung gezwungen sein wird. Die Aufgabe der jüdischen Instanzen wird es sein, diese Auswanderung in systematische Bahnen zu leiten und auf etwa zehn bis fünfzehn Jahre zu verteilen. Nur wir selber vermögen uns zu helfen. Dazu aber ist nötig, daß der Bruderkrieg beendet wird, der ja in Wirklichkeit gar nicht mehr um echTe Entscheidungen geht. So kann es in dieser Zeit keinen Stfeft-MK-erfr Um Pal&sti n a geben, dessen Dasein für uns alle ein Glück bedeutet. Und es ist schließlich nötig, den jüdischen Menschen von Grumt auf zu ändern, wenn wir ein neues Leben beginnen wollen. Der Vortrag war für alle Zuhörer ein starkes Erlebnis. _ N. Jüdische Lebensform In der Vortragsreihe des Jüdischen Lehrhauses sprach Dr. Ludwig Strauß aus Frankfurt a. M. über das Thema „Jüdische Lebensform"; es war ein höchst wichtiger Beitrag zu dieser aktuellen Frage unseres heutigen Lebens. Lebensform ist nach Strauß Sichtbarkeit schlechtweg. Die Tatsache, daß wir überhaupt über sie reden müssen, zeigt, daß sie bei uns nicht in Ordnung ist. Prinzipiell ist jüdische Lebensform nicht wie die anderer Völker etwas Naturgegebenes, sondern der Ausdruck des jüdischen Schicksals. Was wir sind und wie wir sind, wird für uns zu einer Frage. Lebensform ist Gestalt, und wir fragen uns deshalb heute: Haben wir Gestalt? Der griechisch-platonische Begriff der Gestalt als des wirklich Vollendeten ist nicht der jüdische. Das Judentum ist im Gegensatz zum Griechentum „unsichtbar", deshalb ist es den Völkern oft so unverständlich. Und das Besondere, vor dem sich das jüdische Volk zu bewähren hat, ist das Gesetz. Die Lebensformen der Völker haben sich uns aufgedrückt, die Juden gaben sich ihnen völlig preis <*ler es erfolgte eine aktive Aufnahme und selbständige Ausprägung fremder Lebensformen, bis sie zur Selbstverständlichkeit im Judentum wurden (man denke an zahlreiche mittelalterliche Melodien, an die Bewahrung des Mittelhochdeutschen im Jiddischen, des Spanischen im Spaniolischen u. a. m.). Dennoch wirft uns das Schicksal immer wieder aut die Frage zurück: was ist das Gesetz? War es ein Selbstschutz! durch den sich die Juden erhalten haben, bis ihn die Emanzipation überflüssig machte? Eine Rückkehr?u den Formen der Vorfahren ist nicht mehr durchführbar, aber das jüdische Gesetz wächst lebendig in der Ueherluftrung und in der Auslegung; und mit jedem Gesetz fügt "ach dem Spruch eines alten Weisen Gott seinem Volke Zur feierlichen Verabschiedung und zur Verpflichtung der Makkabiah-Teilnehmer hatte der Deutsche Makkabi-Kreis in die „Alhambra" geladen. Keiner der Anwesenden konnte sich dem Eindruck verschließen, daß er eine Stunde miterlebte, deren Auswirkungen nicht im Leben des Alltags verloren gehen dürfen. Nach einer musikalischen Einleitung, die vom Orchester der Künstlerhilfe ausgeführt wurde, bildete ein Sprechchor den Auftakt für die eindrucksvolle Feier. Als sich dann aber der Vorhang teilte und die gesamte Makkabiah-.VI annschaft in ihrer schmucken Kleidung sichtbar wurde, erhob sich ein Sturm der Begeisterung, der sich in nicht endenwollendem Applaus entlud. Dr. T r i c d e n t h a 1, der Präsident des Deutschen Makkabikreises, begrüßte die Ehrengäste, den Vertreter des Reichssportführers, den Vorsitzenden des Vorstands der Jüdischen Gemeinde, ferner die Vertreter der Reichsvertretung der deutschen Juden und des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten. Dann ergriff Dr. Plaut für die Reichsvertretung das Wort. Er wies darauf hin, daß man noch vor zwei Jahrzehnten die Chaluzim, die nach Palästina zogen, als Phantasien bezeichnet und diejenigen verlacht hatte, die damals jüdische Turnvereine gründeten. Heute aber sei das gesamte deutsche Judentum stolz auf die Sportler, die zur Teilnahme an der Makkabiah aufbrechen. Diese Tatsache beweise die notwendige Gemeinschaftsbildung der deutschen Juden. Mit der Mahnung, ernst, würdig und stolz zu sein, nahm Dr. Plaut Abschied von den Sportlern, Nach ihm ergriff Heinrich Stahl namens des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde das Wort. Er überbrachte die Wünsche der Gemeinde und erklärte, daß jeder Einzelne stolz sein werde aut die Leistungen unserer Sportler. Gerade bei seinem kürzlich erfolgten Besuch in Palästina habe er gesehen, daß die körperliche Ertüchtigung bereits hier, vor der Auswanderung, vor sich gehen müsse. Junge Sportler aus Deutschland stehen drüben beim Aufbau an erster Stelle. Der Redner forderte alle dazu auf, für einen gemeinsamen jüdischen Sport zu wirken, und versprach, daß die Gemeinde für dieses Ziel ihre Unterstützung gewähren werde. Für die Zionistische Vereinigung für Deutschland sprach Dr. Franz Meyer. Er gab der Gewißheit Ausdruck, daß das gesamte deutsche Judentum das feierliche, festliche Gefühl, das stolze Bewußtsein dieser Stunde mitempfinde. NacH 2000 Jahren könne wieder eine freie Makkabiah stattfinden. Die jüdischen Sportler aber, die zur Teilnahme an diesem Wettkatnpf hinausziehen, sollen wissen, daß sie die Verkündet einer Idee sind, der Botschaft, daß wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen müssen. Er forderte die Sportler auf, in Palästina zu berichten, was der deutsche Zionismus leistet. „Schon die Tatsache Eures Kommens beweist, daß unsere Arbeit fruchtbar ist", rief Dr. Meyer aus. „Ihr aber sollt uns bei Eurer Rückkehr den Glauben an unsere Kraft und Zukunft bringen!" Den Höhepunkt der Feier bildete die Ansprache des Präsidenten des Deutschen Makkabikreises, Dr. Frieden« t Ii a 1. Seine ersten Worte galten nicht denen, die voll freudiger Erwartung heute im Mittelpunkt der Feier stehen. Eine Ungerechtigkeit wollte Dr. Friedenthal beseitigen, indem er gerade vor der Ocffentlichkeit den unbekannten Sportlern und Funktionären dankte, die seit Jahrzehnten in treuer Pflichterfüllung den Aufbau des jüdischen Sports ermöglicht haben, und von deren unermüdlicher Arbeit die Ocffentlichkeit nichts weiß. Viele sind dabei, die seit fast vier Jahrzehnten ihre Kraft und Zeit für die Idee eingesetzt haben, die anfangs verlacht und bekämpft wurden. Er erinnerte die Makkabim daran, daß sie heiligen Boden betreten werden, daß sie Ehrfurcht empfinden müßten vor diesem Land. Die Makkabiah sei keine „Olympiade", keine internationale Veranstaltung, sondern ein nationales Fest. Zugleich ermahnte Dr. Friedenthal die Sportler, das Land nicht nur durch die rosige Brille des Optimismus zu sehen. Wold herrscht gegenwärtig eine ungeahnte Wirtschaftshilfe, die aber nicht für die Ewigkeit gesichert sei. Ein Leben in Palästina bedeute einen Umbau des jüdischen Menschen im zionistischen Sinn«. Es folgte die feierliche Verpflichtung der Mannschaft: „Wir geloben, in Erez Israel als faire Sportsleute zu kämpfen. Wir sind uns bewußt, daß es gilt, das Ansehen des Deutschen Makkabikreises und die Ehre des jüdischen Volkes zu vertreten." Mit dem Absingen der Hatikwah schloß die eindrucksvolle Feiet, S. A s c h ee Heiligkeit zu. Viele der jüdischen Gesetze gelten überhaupt nur für luden, z. B. die Opfergesetze. Und wenn in Gebeten um die Wiederherstellung des Opfers und des Tempels gebetet wird, so beweist dies nach Strauß, daß das jüdische Gesetz messianischer Natur ist. Somit ist auch die jüdische Gestalt messianisch. Das Gesetz ist zudem flicht individuell, sondern Ausdruck einer Gemeinschaft. Es greift in alle Einzelheiten unseres Lebens ein und ist nicht immer leicht, weil es eben nicht vom Einzelnen ausgeht. So ist nach Strauß das Gesetz die dem Juden gemäße Lebensform. Wir müssenheute wieder das Gesetz lernen. Der Zusammenprall zwischen dem jüdischen Gesetz und dem europäischen Geist kann sich als fruchtbar erweisen. Es gibt im Judentum nicht die apokalyptische Umkehr wie im Christentum, wo ein plötzliches Erlebnis über die Bekehrung entscheidet, sondern nur ein langsames Lernen, das sich über die Geschlechter erstreckt. In diesem Zusammenhang wandte sich der Redner auch dcil Lebensformen des jungen Palästina zu und wandte sich gegen die Hoffnung, daß aus Blut und Boden drüben neue jüdische Lebensformen von selbst wachsen würden; das sei eine Biologis i e r u n g der Probleme. Von der Stellung zum Gesetz werde die Zukunft des Jischuw abhängen. N. Lehrstätte Ch. N. Bialik der BZV. Itfim der BZV., Kants». 54, Rabbiner, Reaktionen". Karlen können nicht mehj Am 3. April, 20.30 Uhr, Dr. Joachim Piinz: „Die ausgegeben werden. In folgenden Arbciugfmenv-i'haUen können ik-.k Teilnehmer aufgenommen werden: 1 lebrai < Iht KiMkur.-, Leiter: Dr. Borodianski, Sonnabends 18.15 Uhr, im Heim der BZV., Kant tr. 54. — Eitv, (iihrung in die hebrai-che Literatur ('Iwrith), Leiter: Dr. Kaleka, Dienstags 20.15 Uhr im ileim der BZV., Kantstr. 54. Voranzeigen Ankündigungen Zionistische Veranstaltungen Fraucn-Arbeitogemelnschatt Iflr Palästina. Zentrale Veranstaltung für :t 1 1 e Gruppen: 2. April, 20.30 Uhr, Logenhaus, Kleinst?. 10, Vortrag von Frau Jetlka T.cvy-Stein: „Wir Frauen und Palästina". Ausstellung d« in der Nähstubc ht-rgcstclltcn Sachen: Auariiitung einer Chaluzah. — Gruppe Neukölln: 27. Murz, 20.30 Uhr, 1'a^age-ReMauiaiit, BergMr. 151/2, Vortrag von J'rau Margarete Mose»: „Vom Sinn der jüdischen Gemeinschaft". — Gruppe Grunewald: 28. März, 16.30 Uhr. bei Frau Zuckermann, Dahlem, Schweinfurthbtr. 5, Vortrag von lleirn Adolf Pollak-jerusalem: „Palästina-Aufbau und Frauen-Arbeit''. — Zentrale Veranstaltung für alle Gruppen: 27. März, 16.30 Uhr, Heim der BZV., Kantstr. 54, Diskussionsnachmittag über den Vertrag von Dr. Siegfried Kanowitz: „Mutter und Kind in Palästina". Einleitendes Referat: Frau Edith Hir>ch, — 5. Nachmittag im Zykiu* „Das jüdische Haus — seine Feste, sein Alltag"; Referent: Herr Ernst Hamburger, 1. April, 16.30 Uhr, Heim der BZW, KanUtr. 54. — Zu allen Veranstaltungen Gäste willkommen. Miirachi-Gruppe. 27. März, 20.30 Uhr, Synagoge Lessingstr. 19: „Volk, Thora, Land". Rabb. Dr. M. Freier, Li Ewier. -- 1. April, 20.30 Uhr, Logenhaus, Kleiststr. 10: Neues Judentum im alten Lande". Seminarrabb. Dr. ]. Rabin, Breslau, Rabb. Dr. Harry Levy, R.-A. Dr. Paul Sulzberger. — 2. April, 20.30 Uhr, gemeinsam mit dem Synagogenverein Kai-er>tra!Je, Aula der Knabensehule, Kaiscrs'.raße: „Gesetz und Religion", Rabb. Broch; „Der religiöse Aufbau Erez Israels,", Alexander Adler. Fotogruppe T'munah. Am 27. März, 20.30 Uhr, Meinekestr. 10. Besprechung von Palä'tinabildern. Jüdisches Lehrhaus. Donnerstag-Vortragreihe: Brüdervereinr-haus, Kur* fürstenstr. 115-116. Am 28. März Schlußvortrag: „Jüdische Gcgerx wart, Tradition und Leben", Dr. Paul Eppstein. Am 31. Marz, 20 Uhr, Neue Synagoge, Oranienburger Str. 30. Feier zum 800. Geburtstag von Mairnonides, in Gemeinschaft mit der Judischen Gemeindc Berlin. Karten k»-.t«.til<« im Sekretariat des Jüdischen Lehr* hause*, Lützowstr. 16, III, und im Werbebureau der Jüdischen Co. meinde, Oranienburger Str. 30. Buchhaltungskursus (ür Anfänger. Leitung: Rudolf Cohn, Mittwodj abends 19.30 bis 21 Uhr, Lützowstr. 16, III. Zur zweiten Stunde, 27. März, können noch einige Teilnehmer aufgenommen werden. KUnatlcrabend zum Besten der alten und notleidenden Taubstummem, Am 28. März, 20.30 Uhr, l-ogenl.aus, Klei-,tstr. 10. Mitwirkende: Rabbiner Dr. Max Wey!, Edith tlfrrnslsdt-thiringen, Helene Lach« manski-Schaiil, Prof. Adolf Wittenberjf. Alice Gciscnherg, Jacque» Burg, Paul l'luinenfeld, Max Gundersheim. Dela Llpinikaja. 28. Marz, 8.15 Uhr, Bachra!. Vereine Verein ehemaliger Z«glinge der israelitischen Taubslummen-An»talt Bcrlln-Weißensee. Alle ehemaligrn Schüler werden gebeten, ihre Adressen einzuj.eii.len, »dl <n, /.ii.-ammetis.-hiu3 aller Kameraden wichtig ist Vorsitzender: Richard Meyer, Berlin-Wilmersdorf, Badensch« Straße 14, Orths. — Verein der Fllehner. 27. März. Cafe: Leo». Referenten: Herr Dr. Wollt und Dr. Arn.'. Herzherg. — SchSneberger Synagogen-Verein, Mimrhener Str. 37. Täglich Lehrvorträge aus, dem Schrifttum Mosch«' ben Maimons, bis auf weiteres vor dem Abendgottesdienst. Dozenten: Rabb. B. P, ■■ er, Rabb. Dr. I. Ksinski, R.-A. Dr. Loch, Rabb. Dr. Rosenwasscr. Familien - Nachrichten Herr Sanitätsrat Dr. Hermann Hirsch Feld begeht am 26. Marl den 75. GchurWag. Herr C. Rosenheck und Frau Emma, geb. Knoblauch, Lothringer; Straße 88, begehen am 27. Marz ihre silberne Hochzeit. Bar Mizwah - Termine Am 30. März — 25. Adar IT: Ari, Sohn von Rabb. Dr. Harry Lery, Berlin N 54, Lothringer Str. 80. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der B. Z.V. Dienstag, 26. März 20.30 Uhr Mittwoch. 21. MSri 20.30 Uhr Mittwoch, 27. Mira 20.30 Uhr Mittwoch, 27. Mär« 20.30 Uhr D°»nwitifc28.Mln 20,30 Uhr Dorae"t jaMärz 20.JO Uhr Doar,tr,ta(j,28.Mirz » 30 Üb, s"t"i«h«nd, 30, Man 20.30 Uhr SoMihmd. 30.M»rr 20.30 Uhr Heim der BZV BrUckerutraBt 9 Konditorei Trumpf Kaiserplatz 12 Il.lra der BZV Landsberger StraO« 87 Heim der BZV Rosenthaler StraEe 44 Cafe Wittelsbach Bayerischer Platz 2 Tempelhof|Schulenbur{- rfnj 2, b. Eppenttein Heim der BZV KanhtraBc 54 Heim dtr BZV BrBckenstraBe 9 Uiieli-Festslle l.an|hansitratJe 106 Em» Stein: „Illuatrierte Hagadoth" (LichtbildervoHra-) Rabb. Dr. Harrt Levyr „Relljl6a«a Judentum «. PalaaUneaufbau", S. Goldichmldt: „Eorifratioo und AIi|eh" Ado» PolUk: „Palästina von haute«. „Mein Wef mm Zionismus" — Vier zlonittiache Generationen: Adolf Pellak, R.-A. Kart Lewinecbo, Erich KwiUeki. Dr. Kurt Ball Or. Abrahtmi .Aktuelle Problem« der xionietiscbea Bewegung" Dr. J. Weiss: .Jiidiecbea Volk - Volk ohne Raa»? Ooeg Sehabbet Dr. Hanl Frledenthali .Das deutsch« Judentum an der Weida" Gruppe JannowttzbrQck« Grupp« Kaiicrplali Bezirk Fricdrichshaitr Gruppen Roaeutli Plate und Mitte Gruppe Barbaroasapleta Beairk Krtuabf.- Tempelhol Gruppe Waataae! Bezirk Südsit Gruppe Weiflense» ■»*■ KONZ.-DIR. L.TAUBE, RUF: B6,17 75 mm LIPINSKAJA PTH BACH-SAAL I april I *- (Letztes) Gastspiel 1 •aaaaaa*eaall *** W. rat«. Kartan in far «bandkassa l( aptan Kl«««*«; Kadern, Dahlma-nstrafte 6; rval lOlle e. Wotrt, Proger W»ti 4; t-chm-nn, ajasajaj Bayerischer Platr 14 und an dar Abendkasse aaajaaj KINO-SPIELPLAN VON DIENSTAG BIS DONNERSTAG »ISIBEHI mm Ro"Mlt *"* MMINM aee aaV ■ aap Bja araj aal mjt Schmitz, Roberts, H«rbif«t 5, 7 u. 9» Cherl., Kantstr. 130b. a.Am«uscrleupneBeiprogramm Ollvatr - Warum tagt Früuiein Kfltt? 0li*aer PI. 7. » 5,7,9 Uhr ' Baum beeid. pfleherrevisor F 8 Obern. MBl (Storch) TMerung entfernt garantiert. Ausk. ae«. RUckporto CnOlcr, Berlin, Neu« Koniaetr. 78 (AlexandrrplaUX Pianos / Flügel Kill! miete HERER & CO. BERLIN W<2, Klolst8tr»Be11 12 ■ei AllMcttlaeht-Autos kauft I K. W. TMrmtr fc Cla, Nd.-tahonaw. Obep. 4SS6 Auto-Vermlet."cM1TX iit Dolly Haas DI Hfl! I Bergmann- Magda Schneider, Wolf Albach-Rety in "*.n",^ Winternachtstraum Kant* per alte u. der lunoe KDnlo U<*|ipUU,Charl.,Kantatr.54 »••»"»"••»"»"• "»"W Wo. «b s uhr. So. .b 2« uhr. in. Emil Jawtlngs (Jugendfrei) iiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiim Neue Programme am Freitag lllllillllHIIIIIIIIIIIIiilll^ Sicllcnfiea^ .Zahlung ara 9-18 Uhr, JO Uhr. Ha tag 10 Uhir) iramm) lers u kitrz ge* , Wirtank'reiche : worden .abhängig;n Volkseder verlegen die Rechnung 1 welche deutsch er" heut« rt u. a.-a ien ihrer der Jude ts Arische; strebt ist., cn nichts» us erklärt e Volk«; besonders demoralie Gefühl ttum dem eraufstiegj bereitet, 'ewesenert ngt dieses deutsche Judentum) das J u« 1s wurdet» des jüdinicht alle»; jüdische o m m e rtw unaufhör» rassischer* Völkern." reibt über :ner Feind antt „Aur. Arierturris gkdt des r und Ge* . olitik dqp. die übeiw , die aus e v e n t:- egungt der die Juden /on Juden ic Juden« er Martin 101S, kein deutschen idung von das Meer und Väter essen ver* hat. Wer ehnen und urück auj dlich, daß ine Judenr Plagen, and, Freihe Börse: Geschäftse Themen oder deuteiter Leo :hcn Kapiuernfuhrer \tusik und ch weitere verden soitt Z i o n" : noch mdic Juden n im Gau iciat unter )as Kölner rksmeister, rteile nach Krcisleiter -ichtet, in ionalsozia- 'esen ente arischen sere Gauen Tagen allen Ge-, ls Gefahr I." Beobaclfi Hand" se in das imeii wordurch. teilfeschjicheni führt. Beisten, Tag ¥ ni

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