Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 18 (1.3.1935)
- Date
- 1935-03-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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PIWI^WlPflRPftWI BB& Nr. 18, 1. III. 1935 JODISCHE RUNDSCHAU Seriell SRpi „TELAWIW" Ein jüdischen Schiff IVeue Siedlung in Emek Cliefer \Tor etwa sieben Jahren erwarb der Keren Ka- * jemeth im Herzen des Scharon, gestützt auf das Versprechen der kanadischen Juden, hierfür eine Million Dollar aufzubringen, 44 000 Dunam Pflanzungsboden. Hiervon sind bisher etwa mehr als 30 000 Dunam auf den Namen des KKL eingetragen worden; ein Komplex von 1.000 bis 1200 Dunam befindet sich noch im Stadium der Uebertragung. Kaum eine größere Bodentransaktion ist in der Geschichte der palästinensischen Kolonisation von so vielen politischen, juristischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten begleitet gewesen, wie der Erwerb und Junger Arbeiter heim Hau tri der neuen l'llanzungs-Kolonie Oben: Die neue Generation, Siedlerkinder in der Spicischule Jüdische Matrosen nnd Schiffsjungen bei der Arbelt (ein großer Teil der Besatzung ist Jüdisch). Bild oben: Der irste Offizier gleichfalls ein Jude, r0u Sonnenfeld Beginn der Besiedlung von Wadi Chawaritn, die jetzt den historischen Namen „Emek Chefer" trägt. Jahrelang hielten Beduinenstämme einen erheblichen Teil des Gebietes besetzt. Erst im Spätherbst 1932 verließen sie den strittigen Boden, und um die gleiche Zeit konnte die erste Siedlungsarbeit eines aus Arbeitern bestehenden Irgun (Genossenschaft) beginnen. Nach umfassenden Sanierungsarbeiten des KKL sind nunmehr an einer Reihe von Punkten dieses Bodenkomplexes 460 Familien angesiedelt worden. Der Komplex von Wadi Chawarith wurde vom KKL nach einem genauen Siedlungs- und Entwicklungsplan in 1420 Wirtschaften für landwirtschaftliche Siedlerfamilien — Arbeitergruppen und Mittelstandsskdler mit eigenem Kapital — aufgeteilt. Die Ansiedlung des mittelständischen Elements mit eigenem Siedlerkapital ging bis vor einiger Zeit nur äußerst zögernd vor sich. Erst in den letzten Monaten und Wochen hat die Ansiedlung der Mittelständler einen Erstes Pflügen mit dem Traktor. - Oben: Leseraum in der Waschküche einer Siedlung. - Im Kreis: Lektüre auf dem Maultier, ein charakteristisches Bild aus jüdischen Siedlungen. Fotos: Kenn Hajessod neuen Auftrieb durch Gruppen deutscher Juden erfahren. Die nebenstehenden Bilder vermitteln eine Vorstellung von dem Leben, das in einigen Jahren Wadi Chawarith zu dem schönsten und reichsten Gebiet des Landes machen wird. Die Nähe des Meeres, des Alexander-Flusses, der Eisenbahn, der gute ebene Boden, der in seiner Beschaffenheit von keiner anderen Gegend des Landes übertroffen wird, die engen Beziehungen, die sich zwischen mittelständischem Siedlerelement und den dort angesiedelten landwirtschaftlichen Arbeitergruppen herausbilden werden, werden Wadi Chawarith zu einem auf rein jüdischer Arbeit ruhenden neuen lCern des nationalen Wirtschaftssektors machen. Dr. J.W. ■telleng«^ ■Mun« aoa -18 Ute* lUhr.fü» tWUW amm) >rs" trz ge« Wirt« 'reiche vordei» hängfig Vollst :r veren die hnung welche e titsch heuta u. a.a ihrer Jude rischei bt ist, nichts« irklärti ro\\Q mder» toraliiefüh! dem fstiegj -eiter, seneti lieses rtscher ■ntunt Jutrdet» jüdit alle; ische n en» fhör« «her* ern.f über;eiml sAUK -« t'urns des Gedep bei», aus n t;» der tdejt ideji ienrtiti ceirt hen von xer iter /er- ' Ver md auf laß enen, eise: tsen uteo pier nd :re oti" u- :n m er er r, A T n in i Die palästinensische ßildhauerin Ghana Orloff In ihrem Pariser Atelier. Fot ArRo»tbt' Eine Ausstellung ihrer Werke wurde vor kurzem im Museum in TeJ-Awiw eröffnet (Vergl. Jüd. Rundschau Nr. 14) *