Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 14 (15.2.1935)
- Date
- 1935-02-15
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 12 JÜDISCHEfUNDSCHAÜ Nr. 14, 15. II. 1935 Ankündigungen Das jüdische Staatsideal Man kennt seit Plato eine Reihe von Staatsutopien; aber von einer biblisch-talmudischen ist außerhalb der Fachkreise kaum etwas bekannt. f:s war darum ein verdienstvolles Unternehmen des Talmud-Dozenten der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums, Dr. Ch. Albeck, im Rahmen der Montagsvorlesungcn in einem Vortrag über den „Idealen jüdischen Staat und seine Gesetzgebung" einmal das Materia! zusammenzutragen, das es hierüber gibt. Es ergab sich dabei eine solche Fülle von ethisch hochstehenden und politisch ausgezeichneten Ocsctzcsvorschriften. daß es sich geradezu lohnen würde, eine Utopie auf Grund dieses Materials zu schreiben. Gegenüber dem heidnischen Staatside.il, das grundsatzlich auf der Ungleichheit der Menschen aufgebaut ist, sind die Grundprinzipien der jüdischen Staatsauffassung: Friede und Gleichheit. Es ist bemerkenswert, daß in der gesamten Antike diese jüdische Auffassung allein dasteht. Die Stellung zum Gesetz ergibt sich naturgemäß aus der besonderen Stellung des Judentums zu Gott. Das jüdische Staatsideal ist darum theokratisch. Die Gesetze sind von Gott gegeben und jede Rechtsverletzung ist ein Frevel gegen Gott. Man findet auch keine Festlegung auf die Staatsform; sie zu bestimmen ist vielmehr der freien Entscheidung des Volkes vorbehalten. An den König werden Ansprüche gesteilt, die sich bei arideren Völkern nicht hätten denken lassen: er soll täglich die Thora studieren, keinen Reichtum aufhäufen, die Standcsiintcrschicde sollen möglichst nicht hervorgehoben werden u. dgl. mehr. Wenn der König vom Oesetz abfällt, so wird ein Prophet aufstehen, dessen Amt es ist, ihn zur Rückkehr zu ermahnen. Dagegen hat der Prophet kein Recht, Neues einzuführen oder Altes abzuschaffen. Die Volksvertretung ist bis in die Einzelheiten geregelt: es gibt die Aeltesten, die Vornehmen und die Schreiber: spater ergibt sich daraus eine Zusammenfassung zum Synhedrion. 'I'henso gibt es in jeder Stadt ein Gericht, dessen Richter ehrenamtlich tätig s-in müssen. Daneben gibt es besoldete Biantte zur Beaufsichtigung der Maße, des Marktes, Stadthüter, fa Minder usw. Dem Verkehr wird große Aufmerksamkeit gewidmet: genaue Vorschriften sind erlassen über die Instandhaltung der ViVge und die Reinhaltung der StinfSett der Städte. — Wichtig isl die Bedeutung, die der Arbeit beigemessen wird. Während bei Griechen und Römern die Arbeit keine Sache der freien war, gilt im Judentum der Arbeiter als freier Mann. Dem Sklaven, soweit man ihn überhaupt hat, werden wichtige Rechte eingeiäunit: besonders wichtig ist, dal! er Anspruch auf einen wöchentlichen Ruhetag (Schabbat) hat und auch an den übrigen Festen teilnehmen soll. Tin besonderes Kapitel ist das jüdische Bodenrecht, das ja bereits von der Bodrnreformhewegung als Ideal gepriesen worden ist. Aus dem biblischen Grundsatz: „Der Boden ist mein, spricht der Herr", ergeben sich alle Bestimmungen über das Jobeljahr, das ürlaftj'ahr, die Pächterstellung des Rodeniuhabers u. a. Priester und Leviten waren übrigens vom Bodenerwerb ausgeschlossen, weil man den Staat gegen hierarchische Gelüste schützen wollte. Unmöglich, alle Bestimmungen über das Schulwesen, das Hrrreswesrn und das Ausländerrecht aufzuzählen: auch hier finden sich eine Menge wertvoller Grundsätze. Dr. Gerhardt Neumann Vortragsabende Ludwig Hardt» Jubiläum. Ludwig Hardt feierte sein 30jährigcs Jubiläum als Meister am Vortragspult mit einem heiteren Abend: Vom Humor der Juden. Die zahlreich erschienene Hardt-Gemeinde wollte am Sonntag im Gartensaal der Loge Kleiststralk', dem ersten der beiden Jubiläumsabende, nach dem „Gute Nacht", dem Schluß des herrlichen Tewje-Kapitels von Scholem Mechern, nicht fortgehen. Der erste Teil des Abends galt Heinrich Heine, und Hardt gab zwei bisher im Vortragssaal unbekannte herrliche Stucke: Die Geschichte vom lümpehen, jenem fast bettelarmen Juden, der gleichwohl am Schabbos zufrieden ist und der, wenn selbst Rothschild käme, als neuer Diogenes keinen andern Wunsch hätte als den: „Rothschild, putz mir die l ichte". Die zweite Geschichte aus Heines „Börne" ist die I egende von dem Messias mit den goldenen Ketten, «rzählt nach der Uebcrlieferiing des Rabbi Menachcm aus Krakau. Die goldenen Ketten seien niitig; denn sonst wurde Messias, wenn er horte, wie sein Volk leidet, es zornerfüllt womöglich zur Unzeit erlösen. Außer Heine las Ludwig Hardt Stucke von Peter Altenberg. R. M. Meinhart Maur-Abend. Am 13. Februar gab Meinhart Maur einen „Abend der Phautasiik und des Humors". Maur, der schon vor vielen Jahren erzieherisch wertvolle jüdische Programme durchführte, hat gewiß die Fähigkeit, einen Abend auch nach rein ästhetischen und künstlerischen Prinzipien zu pestalten. Auch hier zeichnet sich wieder sein formstrenger Stil in der Zusammenstellung der Vortragsstiicke aus — von den skurillcn F.. T. A. Iloffmann, L. A. Poe, Mevrink, der „Nacht der Schrecken" von Tschechow, überleitend über den Ssrkasmus eines Wilde, Shaw, Vcdekimi zu dem gelösten Humor von 1 waine, Busch, Mnlnar und schließlich zu Scholem Alejchem. Fin weiter Weg der künstlerischen und menschlichen Kapazität, den Mnur mit dramatischer Kraft und sprachlicher Disziplin, aber auch mit kultivierter Linfühlfabe bewältigte. Immer wieder schon, wie dieser männliche, erbe Sprecher fast zärtlich zu den kleinen Feinheiten eines Wortes oder einer Situation hinmoduliert. Das zahlreich erschienene Publikum dankte mit vielem BeifaB. -t. -1. Helfer der Jugend. Zu einem Einführungsabcnd ehren, amtlicher Helfer der jüdischen Jugendwohlfahrt'anläßlich eines Schulungskursus der Gemeinde lud das Jüdische Wohlfahrts¬ und Jugendamt ein. Dreihundert junge Menschhen hatten sich dazu gemeldet. Liedervorträge von überkantor John rahmten die Feier ein. Fritz. Lamm erklärte als stellvertretender Vorsitzender des jüdischen Wohlfabrts- und Jugendamtes, dal) das Jugendamt die Jugend immer mehr zur Mitarbeit heranziehen wolle. Rabbiner Dr. W. van der Zyl sprach über die Notwendigkeit, von der lugend her neu aufzubauen. Das Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde, Wilhelm Oraetz, bat um gegenseitiges Vertrauen der Generationen zueinander. II. A. Zionistische Veranstaltungen Frauen-Arbeitsgemelmchaft für Palästina. Zentrale Veramtaltung der weltlichen Gruppent Am 19. Febr., 4.30 Uhr pünktlich, Im Helm der BZV., KanUtr. 54, Au«»prach«-Nachmlttag Ober die Vortrage von Frau Paula Fucrst und Herrn Han» Gaertner, die beide noch einmal kurz ihre Vorträge zusammenlassen werden. — Gruppe Nord und Ost: Am 19. Febr., 8.30 Uhr. im Heim der BZV., Rosenthakr Straße 44, Dr. Freundlich berichtet über seine Palästina-Reife. Junggruppen der BZV. bayerischer Platz: 21. Febr., Synagoge, Münchener Str. 37, 20 Uhr. — Friedriih-hain: 20. Febr., Landsberger Str. 8T, 20 Uhr. — Jannowilrhruekr: 18. Febr., Brückenstraße 9. 20.30 Uhr. — Nord: 21. Febr.. Had-tr. 35-36, 20.30 Uhr. — Nordring! 21. Febr., Schönhauser Altec 25-26, 20.30 Uhr. — Savignyplatz: 18. Febr., Kant-tr. 64. 20.30 Uhr. — Süd: 19. Febr., OranieiiMr. 170. 20.30 Uhr. — Tiergarten: 21. Febr., Meinekestraße 10, 20.30 Uhr. — Wilmersdorf: 20. Febr., Mcinckcstr. 10, 20.30 Uhr. — Zentrum: 19. Febr., Kosenthaler Str. 44. Mitteilung dei KJV. Wir erinnern hierdurch nochmals alle Bundesbrüder an den am 18. Febr., 8 Uhr abends, stattfindenden Festkonvent anläßlich des 25jährigen Beutelten* des Jüdischen Ruderklubs Ivria und des Rudervereins Jüdischer Studenten. An dieser Veramtaltung nehmen nur Bundesbriidcr und speziell Wim Festkonvent eingeladene Gast« teil Der offizielle Gcscllschaftsabend beginnt um B.30 Uhr. •Olm». *13J JIM Rosenthakr Str. 44. Am 16. Febr., 8.30 Uhr, Pcrct-Smolenskin-Abend. Es sprechen Tennenbaum, Rosenthal u. Fink. Voranzeigen Ludwig Hardts zweiter (letzter) Jubtllumubend am Sonntag, dem 17. Febr., 8.30 Uhr, Loge Kleiststr. 10. — Näheres siehe die Anzeige! Rezitation»bend „Wir Juden". Die Künstkrhilfe veranstaltet am 17. Febr., 20 Uhr, im Synagogenverein Friedenau, Stierstr. 31, I, einen Rerilationsabcnd „Wir Juden", den Rabb. Dr. M. Winter einleitet. Fridcl Hall liest u, a. aus Werken jüdischer Dichter. Karten bei Hall, Wilmersdorf, Bonner Sir. 13 (Tel. Wagner 1849). Musikalische Einfuhrungskurse. Am 19. Febr., 8 Uhr, „Das Hohe Lied", von üossi. Ertte Berliner Aufführung bevorstehend. Dr. Margot Riess und Else Cohn-Prausnitz, LatuMiuter Str. 4. Anmeldung: H.irbarossa 3308. Vereine Sj nagogcnvcreln Friedcnstempet. 2. Marz, Fricdenstempel, Konzert der Jüdischen Sängerknaben (Leitung: Krwiti Jospc) und Oberkantor K. Nruinani!. — Jüdischer Ruderclub „Ivrla", Bootshaus: Hin.-Friedrichs) iigen, Hahns Mühle 18, Stadtadressc: Fritz Kogel, Bertin C, Molkenniarkr 12-13 (Telephon: F. 2 3702). Am 16. Febr. Feier des 2S;8hrigen Bestehens im BrOdervereinstiaus, Kurfürstenstr. 115-116, 20 Uhr: FeMkorivent, 21.30 Uhr: O.esellschaftsalx-nd. — Jeden Montag um 21 Uhr: Rassinrudern im Bootshaus Favorit, Berlin-Stralau. Kynastotr. 18 (Bahnhof Ostkreuz), Mittwoch: Heimabende. Sonntag vorm. 10.30 Uhr: Waldlauf, und Handball-Training, Grunewald- Sportplatz. Synagogen - Nachrichten Jüdisch« Gemeinde. Freitag! Synagogen mit altem Ritus und Altervereorgungsanstalten, sowie Lindcnstraüe und Friedenstcnipel: S.30 Uhr. Neue Synagoge, Synagoge Liudenstraßc und Synagoge Fesanenitraße: 6 Uhr. Synagogen U'vetzowstraße und Schmargendorf: 7 Uhr. Synagoge Prinzrcgentciwtraße: 7.15 Uhr. Synagogen Lützowstraße und Fasarienstraße: Jugendfeier im Anschluß an den Ilauptgotiosdiensl. — Predigten (Aetidvrungen vorbehalten)« Sylt. Fticdcnstempcl: Dr. Lewkowitz. II. AI>eiidgottesdi<jnst: 7.15 Uhr: Dr. Sänger. Ansprachen: Syn. Lindenstraße: Dr. Salier; Syn. Lützowstraße: Dr. Vogclstcin; Syn. Fasanenstraßc: Dr. Wiener; Syn. Lcvetzowstraße: Graf; Syn, Prinrregentcnstraße: Dr. Galliner. — Sonnabendt Synagogen mit altem Ritas und Alterversorgungsanstalten: 9 Uhr. Frühgottesdienst! Synagogen Rvkestraßc und Kottbusser Ufer: 7 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus: Ilauptgottesdionst: 10 Uhr. Friihgottesdicnst: Synagogen Linden-traße, Lcvetzowstraße und i'rinzregentenstraße: 7.30 Uhr. Predigten: Alte Synagoge: Dr. Cohn; Syn. Kaiscrstrafie: Dr. Singermann; Syn. RykestiaiJe: Dr. Nußbaum; Syn. Münchener Straße: Dr. A. Lcvy; Neue Synagoge: Dt. Chcmtoche» und Medizinisches aus Bibel und Talmud. Hierüber sprach Edmund Berg im Verband jüdischer Internere und Chemiker. Einleitend streifte Berfj die Entstehungsgeschichte von Bibel und Talmud, zeigte auf, daß es weder in der Bibel noch im Talmud eine — modern ausgedrückt — zusammenhängende Chemie oder Medizin- Irhre gibt, daß sich aber sowohl hier wie dort eingestreut eine gan/e Menge wichtiger Erkenntnisse dieser Disziplinen finden. Der Arzt ist, wie allgemein im Altertum, so auch bei den Juden, sein eigener Apotheker. Die Diätetik spielte eine bedeutende Rolle. — Es finden sich Kuren mittels Sympathie und Suggestion sowie Anklänge an die moderne Homöopathie. Zum Schluß erwähnte der Redner noch die Fleischbeschau, die wertvolle allgemeine Kenntnisse vermittelte, gedachte des Beschncidutigsrituals und führte schließlich eine Anzahl Vorschriften für den Tierschutz an. Dr. T. Simon Opernstudio Im Konzertsaal. Ein Konzert der „Operngemeinschaft der Künstlerhilfe" brachte Fragmente aus „Der Barbier von Bagdad" von Peter Cornelius, ein Versuch, guten Operngesangskräften Gelegenheit zu produktivem Wirken zu geben. Ohne Kulisse und Kostüm, ohne den Rahmen der Bühne gestalteten und sangen diese Künstler mit ernstem Wollen, das sich zu einer allgemein anerkennenswerten Leistung rundete. Ueberragend der Baftbuffo des Kurt R a h m e r als Barbier, sowohl stimmlich wie darstellerisch. Rahmer beherrscht seine Stimmittel vollkommen, und eine einwandfreie Technik gibt seiner Stimme in allen Lagen Volumen und Resonanz, ohne Einbuße an Leichtigkeit und Schmelz des Tones. Der Tenor Richard Dresdner bot als Nurcddin im Duett mit Rahmer einen wirksamen Gegensatz zu der trockenen Ironie des biederen Barbiers. Dresdners Vorzüge sind freie Tongebung und schöner Stimmklang, wenn auch einige Töne in der hohen Lage etwas flach klingen. Die weibliche Hauptrolle der Margiana vertrat Hildegard 1.1 n d t. Ihr Sopran ist gut durchgebildet und besitzt, was bei Sopranstimmen seltener Wey!. Jugendgotlesdienst: Jeden Sonnal>end, nachmittags 4 Ul>r; Syn. Müncheuer Straße: Dr. A. Lcvy; Syu. Kottbusser Ufer. Schab. hat-Ausgang: 8.01 Uhr. -- Gottesdienst an den Wochentagen: (17.! s 22. Februar), abends: Alte Synagoge wie atn vorhergehenden Frei, tag-Abend; übrige Synagogen: 5.30 Uhr; morgens: Synagogen mä: altem Ritus: 7 Uhr (Synagogen Mimchencr Straße und Kottbus-t-r Ufer: 7.15 Uhr; Syn. Pestalozzis! raße: 7.30 Uhr). Synagogen mit neuem Ritus; 7.30 Uhr. — Sonnabend, eleu 16. Februar 1036: Syn. Fasaneustraßc 79/80, al>ends 8.30 Uhr: Vortragszyklus des Herrn Rabbiner Dr. Sänger: „Der ewige Weg". 3. Vortrag: ^Menschen •- Mauern — Mächte". Gesang, Orgelspiel. K iiitritt frei. — Sonnabend, den 18. Februar 1935: Syn. Rvkestraßc 53, abends 8.30 Uhr: Vt,r. trag des Herrn Rabhiner Dr. Swarscnsky: „Jüdische Religion —. heute". Gesang. Eintritt frei. Varalnuynagogan Freitaj! Sonnabend Predigt Sonnabend nachmittag Wocheataji Jtd. Hcliftsaagcmtinde Cfcirlottcnbg., SchuJitr. 7 5.30 9.30 Dr, Hamburger Uppen tiui-TaaM-Srnai;., ColfnawttrsBe 12 5.15 6.45 5.15, Midraschvortrag 7 a. 5.15 Morgens und alsendt Gemoro-Sdiiur Sjuagogt B*ttVZIon, üruanenttrsQe 33 5.30 9 Dr. Landau 5 7n,4 Synagoge Gctandbranatn Ahawas Achim, Priutntll«« 87 5.J0 9 Dr. Alexander Mincha 5.15 Lehrvortrag üb. Mtachna R.bb. Dr. Alexander 7 «. 5.30 RfUdloniTtrtln Agndath Acht», Pankow, MfihUnitrsBt 24 5.30 9 Nach Mincha Lehrvortrag Rabb. Broch Sjrsagoge Pausa» St». 2 5.15 9 5.05 Lehrvortrai! Dr. Altai ann 7.15 u.4 Jldiseh. RttltflomTtTaln FrUdenaa-Stctfllts, StitratrtOe 21 530 9 Dr. Winter 5.10, Midraachvortrag Donnerstag. 8 Gemoro- Schiur Iiraelltlir.il. VereigiiaB* Llcht«nb«rj, Fraoklurter Allae 85 Dr. RosenthaJ Synaiiof »iiT«r*ia Abawas Scholaam a. Ma<t*n Dowid KL An{u»t«tr. 10 4 9 7u.4 Tägl. Lehrvortraji KalifiioniTCr«in Na«- Tamptlhol, Mus««hlstr,22 5,30 10 Rabb. eand. Wre- »jynakt Itraat. R«tl(laniK*mtlndc Liehterfclda-Lankwiu LorenzstraBa 69 Lichtcrlelde-Ost LangaitraB« 5-6 5.30 5.30 9.30 9.30 FHedeastampel (Woehentat«tynaf!of!«) Minjan Mcndcliohn 5.30 9 Amolski 5.20 Lahr vortrat SynaJoS« Ahawalh Zion, Schönhauser Allee 4 5J0 7.15a.9 Dr. H. Levy 4.30 Lahrvortrad Dr. H. Levy Familien - Nachrichten HetT Arthur Bud, Friedenau, Offenbacher Str. 31, begeht um 20. Februar den 60. Geburutag. Herr Julius Pulvcrruann, Altersheim, Große Hamburger Straßf, beging iuu 13. Februar den 75. Geburtstag. Bar Mizwah-Termine Am 16. Februar — 13. Adar: Edgar Kauf, Sohn von Georg" Kau!, Charlottenburg, Richard-Wagner-Str. 10. Persönliches. Herr Oscar Israel, Leiter des Jüdischen Lchrliiigshcims in Pankow, be^inrj atn 2. Februar den 60. Geburtstag und dag 30jährige Jubiläum als Leiter der Anstalt. der Fall ist, in seiner warmen Klangfarbe persönlichen Reiz, Dazu ist Lindt eine äußerst versierte und gewandte Sängerin und Darstellerin. Edgar L i ß n e r, Bernhard Chrzelitzcr, Rolf Nilbers und Marianne S c h o s I a n d - L o s c h bewährten sich im Enseinblcsingen, in dem weiterhin der Bariton von Willy Aronson angenehm, der Dr. Fritz Salonion s k i s weniger angenehm auffiel. Mit guter Eignung ersetzte Paul Lichtenstern am Flügel das Orchester. Der musikalische Leiter Ernst Ewald Gebert nahm am Schluß den wohlverdienten Beifall für sich und sein Ensemble entgegen. —ig. Wie man sich ein Haus In Palästina sichert. Die Fimvanderung na h Palästina steigt dauernd und selbst regM« Uatiiiüigkcit kann den ständig wachenden Wohnung-lx-darf niilit befriedigen. Die er.-te Sorge des Auswanderers ist deshalb, eine - geeignete Wohnung zu cr.-K'hwinglirhcii Preisen zu finden. Ks i,t daher sehr zu bcgrüBui, «laß es gelungen ist, ein exportfähiges bausystem zu schatten, welches die Liderung von Bau-tulien und 1 lau-lx'.-.tandteilen in einca so erliebüchem Umfange aus Deutschland gestaltet, daß solche ungefähr für 60 Prozent der Baukosten des schlüsselfertigen Ilau-e» aus Deutschland Iwzotren werden können. Diese Bauteil, die sogenannten Böhler-Massiv. Häuser, sind in Deutschland seit vielen Jahren für Bauten oller Art erprobt. Es sind Stahlskelettbauten, welche mit hoehisolierenden Biimbeton-Platten verkkaiet werden. Wegen des hohen deutschen Materialanieils und des hindurch ermögliehtcn zusätzlichen Kxtx)rts für die deutachen lmlustiicn haben die Devisenstellen die allgemeine Genehmigung erteilt, daß Auswanderer, ohne Anrechnung auf ihre Devisenzuteilung (Vorzeigegeid), Bestellungen auf Hiihter-lLiuser für Palüstitia aufgeben wt den deutsehen Lieferanten in Reichsmark be/alilen können. Es i >- steht lediglich die Verj.'flichiung, der Auswandererbcratungs. und <l'r Devisenstelle von der erfolgten Bühlerhaus-Bestellung bei üebergahe der Auswanderungsanträge Kenntnis zu geben. Amkünfte erteilt dia Ex(X)rt Bau- und Handels-Gesellschaft mit beschränkter . llaiioiig, Berlin W 50, Taucntzienstra-ße 12 a. RUNDFUNK Hermann Rahmer & Co. Kurlürirendamm 54 5$ - B * 57?6 f ft«,iKtvrlr ZaMungtbr-dinijviigett, u/ivr.ibinttl Voituhrung V**e ehtt» vorher mmin Anc«. bot pinf«holt >ii haben. JULIUS CLASS B « r 11 a C 25, AlumnderitraSe 17 ».rnro!: E 2 BtroUcu 2m V'tlrili, iiviiiihl murne Familien- Aniemen tfeMren in die Jfldlsene Bnndschan /iL IIRTHOLD NiUMANN M Jm PIANOS-RADIO I T * T KurlOratendamm SOS j 1 Bismarck 3710 ■ COROSEC EAU DE COLOGNE'PARFÜM«PUDER IN AllEN ÜNSCHIABI6EN GESCHÄFTEN EHHAITUCH Mi muHu» IHRE AUSSTEUER STEHT BEREIT! 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