Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 14 (15.2.1935)
- Date
- 1935-02-15
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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MAX LIEBERMANN „Liebermann zeigte, daß das Wahre schön und das Schöne wahr sein kann. Weil Wahrheit und Schönheit in seinem Werke eins geworden sind, konnte er zwei Generationen von Künstlern Autorität sein. Er konnte das Gewicht einer Institution annehmen. Alle fühlten, daß hier ein Echter das Echte hütete und das Ranz selbstlos tat". Aus der Grabrede t o n Karl Schefflcr Liebermann im Kreise der Familie Eine der letzten Aufnahmen: Max Liebermann mit Gattin, Tochter und Enkelin In seinem Berliner Heim Liebermann malt den Reichspräsidenten von Ilindenburg Eins der letzten großen Bildnisse. Der erste bedeutende Porträt- Auftrag war das Bildnis des Bürgermeister Petersen im Jahre 1891 Die Judengasse in Amsterdam Der jüdische Dichter Bialik Gemälde von 1909. Dieses Thema hat Liebermann besonders Interessiert. Es gibt mehr als zwanzig Fassungen Radierung aus dem Jahre 1924 Bildnis Gerhart Hauptmann üelgemiilde von 1912 Reproduktion mit freundlldier Genehmigung der Verlage Bruno Casslrer, Paul Casslrer und des Kunstaukttonshauses Lepke, Berlin, tot.: Argusfot, A ss. Press, Wide World w^Tw^T^rw^ x.» * ■•* m Schreitender Bauer. Studie aus dem Jahre 1894 Handwerker und Hauern gehören stets zu den wichtigsten Bildthemen Liebermanns «v u •) ) ■ e rt 2 e< t s i 0 'S r e ei 9 ti ■4 S» t t 9 * 1 9 m * «• * j s 4 « t < i s<*ri i i Liehermann eröffnet eine Ausstellung in der Akademie der Künste, deren Präsident er von 1920-1933 war Zwei Reiter am Strande. Oclgemälde aus dem Jahre TQ1 Liebermann hat viele Strandbilder In Holland gemalt, wo er 1881 mit Jozcf Israels Freundschaft schloß. Das Pferd hat Ihn als künstlerisches Motiv oft beschäftigt