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Jüdische Rundschau · 1935-02-08 · Heft 12 (8.2.1935) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 12 (8.2.1935)
Date
1935-02-08
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr. 12, 8. II. 1935 JODISCHE RVNDSCHAÜ Seife 9 „Jaakobs Traum" im Kulturbund Die Premiere von Beer-Hofmanns „Jaakobs Traum" Im Kulturbund stand im Zeichen einer Festvorstellung zugunsten der Altersheime der Jüdischen Gemeinde Berlin. Die führenden Persönlichkeiten aller jüdischen Kreise Berlins waren anwesend. Die Vorstellung wurde eingeleitet durch einen dem speziellen Anlaß gewidmeten Prolog von Leo Hirsch, den Lieselotte Collin vortrug. Sodann folgte die Vorführung eines Adagio von Bach, wodurch die feierliche Stimmung für das biblische Drama hergestellt wurde. Ueber die Aufiiihrung berichtet unser Referent. Richard Bcer-Hofmann stammt aus der Bewegung der Wiener „Dekadenz", die in Wahrheit eine neue Romantik war, die der nun so tragisch verwitweten Kaiserstadt so ahnungsvoll zärtliche Sterbelieder gesungen hat. Sein Utemische.- Ruhm erhob sich mit der Erzählung „Der Tod Georgs". Das war über die Analyse eines Jünglingssterbens hinaus eine mit vieler Magie erfüllte Reise zu alten Seelenreichen, zu vergangenen Kulten und Kulturen, die mit ihren verstorbenen Schönheiten im Zeitlosen des Traumes wieder auftauchten. Sein anderer auch hier in Berlin durch Max Reinhardt bestätigter Erfolg war das Drama „Der Graf von Charolais" nach einem englischen Dichterpaar des 18. Jahrhunderts, das auch einer Art von dekadenter Bewegung angehört hatte. Hermann Bahr sagte einmal zu mir: „Ich habe wohl ein Jungösterreich zu schatten versucht und dabei unversehens Altösterreich gefunden. Aber warum haben meine jüdischen Freunde das mitgemacht? Die Aufgaben des Judentums sollten doch wohl woanders, sollten in der Zukunft und damit in einer auf die ganze Menschheit gerichteten Bewegung liegen." — Der Herr von Uebermorgen, wie man Bahr damals nannte, hatte wieder einmal recht gehabt, ohne zu wissen, daß einer seiner Freunde ihm in heimlicher Arbeit schon recht gegeben hatte. Richard ßeer-Hofmann, heimlich und langsam, wie es seine Art ist, hatte damals schon angefangen, an einer großen Trilogic zu schaffen, die er unserem König David widmen wollte. Der Dichter hatte in aller Stille seine jüdische Aufgabe gefunden, er war zum Bekenner der jüdischen Renaissance-Idee geworden, ihr erster poetischer Verkünder in deutscher Sprache, der mit einem großen auf Jahrzehnte berechneten Werk auch ein Vollender sein wollte. In einer Zeit, die trotz manchen antisemitischen Angriffen für das Judentum in Wien doch bequem und sicher schien, wollte er sein Volk, zum Leiden auscrwählt, auf sich selbst, auf seine unabdingbare Aufgabe zurückführen, und so zu einem neuen Tatsinn, zu einer aktiven Wiederaufnahme seiner Geschichte vorwärtsbringen. Poeta, Prophcta! Die große Trilogie erforderte ein Vorspiel „Jaakobs Traum", das Beer-Hofmann bereits im Jahre 1909 begann, und das er bis zur Vollendung des Ganzen ursprünglich zurückbehalten wollte. Man hat es ihm damals abgenötigt; das Stück wurde im Wiener Burgtheater, in Berlin erst von Max Reinhardt, dann hebräisch von der Habimah gespielt. Es war Ehrenpflicht des Kulturbunds, sein Repertoire, das nur allmählich an eine besonders jüdische Aufgabe heranwachsen kann, damit zu erhöhen, und es ist erfreulich, daß der Dichter immer wieder aufsteigende Bedenken diesmal zu unseren Gunsten überwunden hat. Biblische Stücke haben ihre besonderen Schicksale, und es wird kaum einen Dramatiker geben, der sich nicht die Hüfte verrenkthätte im hohen Wettstreit mit dem Buch der Bücher, das alles Erdenkbare schon enthält an Tragödien und auch an Komödien, und daß dies' alles mit ungeheurer Tatsächlichkeit schon bis zum letzten Grad«, fertig und unübertreffbar gemacht zu haben Scheint. Wenn Richard Beer-Hofmann sich gegen diese Vorlage selbständig halten konnte, so geschah es durch seine im Ursprung lyrische Veranlagung. Der Meisler von „Mirjams Schlaflied" ist ein singender Dichter. Im ersten Akt von „Jaakobs Traum", der wiederum ein Vorspiel im Vorspiel bedeutet, hält sich diese Bereitschaft zum Schmelzenden, zum fließend Melodischen noch zurück. Die Handlung gehört Rebekka, die eben dem Sohne Jaakob den väterlichen Segen zugewandt hat, und die sich als Mutter gegen den durch göttlichen Beschluß beraubten Edom verhärten muß. Der zweite Akt, der. Jaakob auf seiner Flucht ins Gebirge Juda einholt, bringt die Versöhnung mit Edom, die in ihrem Verlauf der biblischen Vorlage wohl am wenigsten widerspricht. Von Beer-Hofmann allein, und das mit einem sehr glücklichen Einfall, ist die Freilassung des alten phönikischen Sklaven Idnibaal durch seinen jungen Herrn eingeführt; die schön ausgeführte Zeremonie umschreibt das Genie, wenn wir so sagen dürfen, des Gesegneten, des zum erstenmal Segen Verbreitenden, des mit allen Leiden Fühlenden, die der Menschheit zugeteilt sind. Dann der Traum selbst, den wir wohl als ein vielstimmiges Oratorium bezeichnen können. Nachdem die Natur zu Jaakob gesprochen hat, die magische, zaubervolle seines Landes, durch die Stimmen der Quelle und durch die des Gesteins, erscheinen die .fünf Engel, die ihn prüfen, die Erzengel als Boten des Herrn und als ihr Gegenspieler Samael, der verstoßene Engel, der den Berufenen vor Leid und Schmach warnt, der das ewige Problem vom Ursprung des Bösen, von seiner Bestimmung in der göttlichen Weltordnung vorlegt. David erwacht als Jisroel, als der Kämpfer, der mit Gott gerungen hat Die ganze Figur Jaakobs, die vielseitigste und wohl anziehendste aller Ueberlieferung, läßt sich wohl überhaupt in kein Drama fassen, wenn daraus nicht wieder eine Trilogie werden sollte. Was war er nicht in der Verschlungenheit seiner irdischen und überirdischen Beziehungen? Kämpfer um Gott, Erneuerer des Bundes, Schöpfer des Begriffes Israel, Freier um Rahel, glücklicher Kaufmann, geschickter Herdenzüchter, listiger Unterhändler, viel verfolgt, von Menschenfurcht getrieben, vor der er sich in die Gottesfurcht rettet. Beer- Hofmann, der auswählen und sich entscheiden mußte, besteht rein auf der Idealität der Figur, geschmückt mit allem Glanz hervorbrechender Jugend. In der Bibel ist das alles ungeheuer einfach, jedes Bild sinnlich, naiv, überzeugend und gegen kein anderes in Widerspruch gesetzt. Zu Beth-El ist die Himmelsleiter errichtet, auf der die Engel auf- und absteigen. Und zu Pniel heißt es: da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. Der Dichter von heute konnte weder mit der alten legendären Naivität die Himmelsleiter aufrichten noch einen Ringkampf aufführen lassen; er muß sich auf das Wort verlassen, auf seinen Sinn, der überredet, auf den Klang, der bewegt. .Wenn man einen Beweis von dem Klang und der Schönheit dieser Verse geben wollte, so wäre man in Versuchung, dieses ganze vielstimmige Oratorium zu zitieren. Ein deutscher Dichter, der sich darauf verstand, weil er selbst daran gelitten hat, sagt einmal: Lyrische Schönheiten — dramatische Schwächen! Das Problem ist kaum zu lösen, oder sagen wir, daß es hier noch nicht gelöst werden mußte in einem Präludium, das sich vom Irdischen, Allzu-Irdischen lösen darf, in dem die Gottheit selbst mit der eigenen Stimme sich hören läßt, und das vor allem auf die große Tatsachcnfolge des eigentlichen Königsdramas stimmunggebend vorbereifen sollte. Stellen wir alle ästhetischen und technischen Bedenken zurück — das Publikum stand bei Jaakobs, 'des Ringers und Siegers Erwachen, unter einem einigenden starken Eindruck, wenn es hier überhaupt erlaubt ist, von einem „Publikum" zu sprechen und nicht vielmehr von der Vertreterschaft eines Volkes, das seine Geschichte, seinen Mythos als etwas ungeheuer Gegenwärtiges empfängt, das sich unter diesem Anruf aus unserer heiligen Ueberlieferung zu der alten Verbundenheit sammelt, zu derjenigen, die ihm heute die neue Aufgabe des wiederhergestellten Willens und der aufbauenden Tat vorschreibt. Jedes Drama, das zwischen Himmel und Erde seinen idealen Schauplatz sucht, bringt ins Theater seine Schwierigkeiten mit. Die häusliche Auseinandersetzung nach des zweiten Stammvaters Segen, mit der es zwischen Rebekka und Edom anhebt, vollzieht sich noch hier unten mit allen Voraussetzungen einer bestimmten Wirklichkeit. Die Rebekka von Lilly Kann war stark in ihrer Verteidigung, und wäre vielleicht noch stärker gewesen, wenn man es mit einem weniger starken oder fast derben Weibe zu tun gehabt hätte. Ein guter Griff, daß man Herbert Grünbaum den Edom gab. Ich würde mir den wilderen und primitiven Sohn lieber in Mannesschönheit eines Jägers und Kriegers vorstellen, so daß man nicht sagen dürfte: die Mutter zieht eben wie gewöhnlich den schöneren und gefälligeren Jungen vor. Aber Grünbaum, der von ganz anderen Rollen kommt, war erstaunlich gut in seiner dumpfen Wildheit, zugleich in einer Art von bescheidener Naturhaftigkeit und Zutraulichkeit, der man durchaus glauben kann, daß sie sich vor der höheren Geistigkeit beugt, wenn man sie nicht beleidigt. Der Jaakob kam, wie zu erwarten, Walther Hertner zu; er besteht die lange Strecke, löst sich auch im Lyrischen nicht auf, er hat Inniges und Heldisches, Ausdauer der Kraft, die weich sein kann. Manches von seiner Rede geht noch im Sturm verloren; es wird einiger Zeit bedürfen, bis sie sich zur vollen Plastik rundet. Der plastische Sprecher, der jeden Vers auch zur Gebärde macht, war Sigmund N u n b e r g. Da wirkt noch die alte Reiuhardt-Schule. Die größte schauspielerische Gewalt kam von Fritz Wistens dunklem Engel Samael; das war Dämonie, aber nicht aufgetragen, sondern aus Leid entfaltet und dann wieder zusammengehalten und geschlossen. Die vier Erzengel von Martin Brandt, Ernst L e n n a r t, Berthold Bernd, Werner Herrmann standen gut und sprachen gut. Gegen das Ausströmen lyrischer Schönheit hätte ich gern einige Eindämmungen der Regie gewünscht. Die wundervollen Gedichte, die die Quelle (Rosowsky!) und der Stein unsichtbar sprechen, wird man nach Gebühr nur in der Lektüre würdigen können. Die kleinen mit Recht von Damen gespielten Engel, die Jaakob auf seinem Stein betten, hätte ich als abkömmlich gern zu ihren höheren Sphären zurückgeschickt; der Uebergang zur Erscheinung der Erzengel ließ sich auch ohne sie finden. Aber vielleicht wollte man einem Dichter von den Graden Heer-Hofmanns nichts schuldig bleiben. Die Gebirgslandschaft, aus der die großen Engel auftauchen, hätte ich mir von dem Regisseur Fritz J e ß n e r und dem Bildner Heinz Condeil etwas weniger ausgeführt gewünscht. Sie ist im Anfang richtig, wenn Edom mit dem Bogen, mit dem Jagdmesser gegen Jaakob heraufstürmt, sie ist zu richtig und zu sehr für sich selbst da, wenn die geflügelten Boten erscheinen, die nicht klettern müssen, und für die sie nur einen Sockel hätte abgeben dürfen. Wenn der Regisseur sich zu entscheiden hat, wird er wohl auf das Ende, auf den letzten großen Gesamteindruck voraussehend achten müssen. Arthur Eloess er In memoriam Salli Kirschstein Die Kunstsammlung Salli Kirschstein (über dessen Ableben wir an dieser Stelle bereits berichtet haben, Red.), war ein Begriff wie seinerzeit die Sammlung Albert Wolf in Dresden, die Sammlung S a s s o o n in London, die Sammlung Edmond de Rothschild in Paris. Kirschstein war eine Sammlernatur besonderen Schlages. Man spürte im Verkehr mit diesem Menschen bald die Besessenheit heraus, die eigenwillige und eigensinnige Beharrlichkeit, die seine Stärke und auch seine Schwächen erklärte. Wie so viele Sammler umgab er die Umstände, unter denen er seine Funde machte, mit geheimnisvollem Dunkel, darin David Sassoon sehr unähnlich, der mit Behagen seine Jagdabentcuer schildert, und über seine Reisen nach dem Orient, wo er hinter mancher seltenen Handschrift her war, spannend zu berichten weiß. Aber Kirschstein machte keine großen Reisen. Den Grundstock seiner Judaica-Samm- 1 u n g bildete die Sammlung Heinrich Fraubergers, des Düsseldorfer Museumdirektors, der im Auftrage Frankfurter Kunstliebhaber und Mäzene jüdische Altertümer erforschte. Wieso die Sammlung nicht von der auf Fraubergers Initiative hin gegründeten Frankfurter Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler erworben wurde und nach Berlin bzw. nach Nikolassee wanderte, wo Kirschstein sie in seinem Garten in einer umgebauten Garage aufstellte, ist nicht bekannt. Seitdem wuchs seine Sammlung zusehends und Antiquitätenhändler trugen ihm Merkwürdigkeiten von überall zu. Er nahm jede Spur auf, verfolgte sie, unterhalt Beziehungen zu vielen Sammlern, bekam viel Material zur Ansicht, schärfte sein Auge durch den Vergleich. Sein Verhältnis zu den Kutistforsehern war, wie bei den meisten Sammlern, nicht durchaus frei und vorurteilslos. Man erinnert sich des Wiener Sammlers Albert F i g d o r, der seine Schätze den ihn besuchenden Forschern gerne zeigte, sie aber die Ucbcrlegenheit des Praktikers fühlen ließ. Kirscbsteiu hatte Respekt vor der Wissenschaft und deren unbestechlichem Gewissen, und er war überaus glücklich, wenn ihm seine Ahnungen und inneren Gewißheiten bestätigt wurden. Er litt aber auch sehr, wenn seinen Entdeckungen Zweifel entgegengebracht wurden, und suchte ungünstigen Expertisen womöglich entgegengesetzte gegenüberzustellen. Rahel Wisc h nitzer-Bern stein Bernhard Wachstem Mit Bernhard Wachstein verschwindet eine markante Persönlichkeit aus dem jüdischen Leben Wiens und aus der gesamten jüdischen Gelehrtenwelt. Nicht gewöhnlich war die geistige Entwicklung dieser aufrechten, jeder Pose abholden Persönlichkeit. In dem kleinen Städtchen Tluste in Galizien war er am 19. Januar 1S6S geboren, wuchs ganz in altjüdischem Geiste heran, bis er im H>. Lebensjahre jenen typischen Wendepunkt erlebte, der in Salomon Maimon sein Vorbild hatte, zur Aufklärung, die mit dem Erlernen der deutschen Sprache begann, und zur europäischen Wissenschaft. Der 190'J erfolgte Eintritt des Nahhinatskandidaten in die damals von Bernhard Münz geleitete Bibliothek der Israelitischen Kulttisgcmcinde bedeutete für sein berufliches und wissenschaftliches Leben eine Wendung. Die letztere ist insbesondere durch zwei nicht lange vor dem Weltkrieg beendete Werke charakterisiert: die zwei wissenschaftlichen Kataloge über die Salo Cohn'schcn Schenkungen (von denen der eine die Bibliothek des Sadagorer Wunderrabbis Nachum Beer Friedmann, der andere die Bücher des bekannten Bibliographen Halberstam beschreibt) und die „Inschriften des alten Judenfriedhofs" in der Seegasse. Damit betritt Wachstein, in der Form subtiler Quellenforschung, das Gebiet der Historie. Zunächst bringt es ja der Gegenstand mit sich, daß diese vor allem für die Details der Biographik und Familiengeschichte die fernsten Zusammenhänge aufspürt. Doch ist hinter solcher, dem Außenstehenden zunächst schwer verständlicher, höchst minutiöser und opfervoller Arbeit der große Aspekt des Kulturgeschichtlichen erkennbar, die Tendenz, das Allgemein- Jüdische, und Allgemein-Menschliche im Jüdischen bis in das vergessene Einzelleben der Millionen Unbekannter zu verfolgen. Deshalb strahlt auch von diesem Ausgangspunkte der Inschriftenforschung das Interesse des Forschers vielseitig aus: zur Folkbristik, zur Befassung mit den „Gedächtnis- und Trauervorträgen" (I lespedini), zur Kunstgeschichte und vor allem zur Kulturgeschichte im weitesten Sinne. Von unschätzbarem Werte ist schon das Fnihwerk: die 1911 mit Alfred Landau zusammen herausgegebenen „Jüdischen Privatbriefe aus dem Jahre 1619", eine Sammlung vtm in Prag an einem Tage aufgegebenen und abgefangenen Briefen. Wie sich aber das Kulturleben in der jüdischen Gemeinde entfaltet, ist an einem klassischen Beispiel in dem 1922.......1'I2() erschienenen grollen Urkundenwerk über die burgenländische Gemeinde Eisenstadt (im Rahmen der von Sandor Wolf herausgegebenen Eisenstädter Forschungen) dargestellt. Auch zu dem Sammelwerke „Die Juden und Judengeineinden von Mähren" hat Wachstein zahlreiche Beiträge geliefert. Hierzu kommt noch eine Fülle bibliographischer Arbeiten. Dazu gehört nebst zahlreichen Einzelbiographien (Gcrson Wolf, Güdemann usw.) namentlich die KW von ihm herausgegebene „Hebräische Publizistik in Wien". Ernst Müller

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