Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 11 (5.2.1935)
- Date
- 1935-02-05
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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r, |Clr, L... I""J IL I Nr. M / Jahrgang 40 MiHfHaltBBK.Varlax ■. AnraigravMrwaltvBy B»rlto WlS.Umlnclr.1* ftrarai: SMmnel-Nr./l Blwn.rck 3181/82,7165/70,7240/4Z - B«u«»pr«w je Mob« JIM X-, i« Vierteljahr KM 5,75. - Poewcheck-Konten der V«itri«b« - Abteilung Bwllo 71573 (für GroB-Berlin), Berlin 17392 (für das übrige Reich). AuuHnd». beros «« jeweiliger UndeewShrung. - Er»*elnt Jeden Dienatag ui Freitag. Preis 25 Rpf« RUNDSCHAU BERLIN n"ü"in'« "2 DIENSTAG, 5. FEBRUAR 1935 AnxelgenpreUliate Nr. 1 gKUg. Die 12geiip. mm-Zeile 20 Rpf, für Steilem;««. 10 Rpf, für Familiennachrichten 15 Rpf- Einrelanteigen nur gegen Vorauszahlung am» Schalter oder auf Poatscheck-Konto Berlin 71618 Montag bis Donnerstag 9-18 Uhr Freitag 9-15 Uhr. Annahmeachluß für die Dienatag-Auagabe Montag 10 Uhr, für, die Freitag-Ausgabe Mittwoch 13 Uhr (Familienanzeigen bis Donnerstag 10 Uhr} Per Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schattung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) 15 Rolf Stellengajia^ ahlung an*. r-lSUlw, 0 Uhr. Hü <g lOUbf, ramm) Die mächtigsten RichterderWelt MS*ÄÄer Zum 4. Februar New York, Ende Januar Die Augen des ganzen Landes und der internationalen Finanzwelt sind erwartungsvoll auf Washington gerichtet, wo neun Männer ein cntscheidungsvolles Urteil zu fällen haben: Ist das Verlassen des Goldstandards, ist vor allem das Gesetz, künftig in Papierstatt in Golddollar die Bundesschulden zu zahlen, mit der Verfassung zu vereinbaren? Die Entscheidung soll am 4. Februar fallen. Verneint der Oberste Gerichtshof diese Frage, so bedeutete das nicht nur einen schweren Prcstigeverlust für Roosevelt; darüber hinaus wären äußerst umsichtige und rasche Entschlüsse erforderlich, um dem Lande schwerste Erschütterungen zu ersparen. Denn eine Verurteilung der Regierung, künftig ihre Zinsscheine mit Dollar 1,90 statt mit Dollar 1 einzulösen oder gar ein ähnlicher Zwang für den privaten Schuldner, würde kaum ausdenkbare Beunruhigungen auslösen. Wer ist nun dieses mächtige Forum? Und wer sind seine neun Mitglieder? Man wird sich kaum einer Uebertreibung schuldig machen, wenn man sie als die mächtigsten Richter der Welt bezeichnet. Diese Charakterisierung gründet sich nicht nur auf die Größe des Landes. Vergleicht man die amerikanischen Oberrichter etwa mit ihren fraglos bedeutenden englischen Kollegen, so ergibt sich das Einzigartige am klarsten: In England ist das Parlament die höchste Instanz, in Amerika schwebt über Kongreß und Präsidenten noch die Verfassung. Ihre Hüter und Deuter sind die Neun. In England kann der Richter, ähnlich wie in Deutschland, bei Erreichung der Altersgrenze abgesetzt werden. In Amerika entscheidet er allein über die Dauer seines Amtes. Die Einzigen, die einen Druck, aber nur einen moralischen, jn dieser Richtung auszuüben^, vermögen, sind die eigenen Kollegen. Tatsächlich kennt die Geschichte des Gerichtes unter den bisherigen 70 Mitgliedern (seit 1789!) Männer, die noch als Achtzig-, ja Neunzigjährige amtierten. Das Ansehen eines Justice df the United States Supreme Court ist unter diesen Umständen gewaltig. Der letzte Präsident des Gerichtes, William H. Taft, hat ein ziemlich allgemeines Gefühl wiedergegeben, als er diese Würde über diejenige des Bundespräsidenten stellte, die er vorher innegehabt hatte. Im allgemeinen wird das Staatsoberhaupt die Ernennung dieser Richter nach streng sachlichen Gesichtspunkten vornehmen, wenn auch die politische Einstellung berücksichtigt wird. Dementsprechend unterscheidet man auch zwischen einem mehr fortschrittlichen und einem mehr konservativen Flügel. Freilich, die Geschichte des Gerichtes zeigt, daß mancher wegen seines Liberalismus ausgewählte Richter konservativ wurde und umgekehrt. Das ist einer der Gründe, warum die politische Bundesleitung davor zurückschreckt, durch eine verfassungsmäßig an und für sich mögliche Vermehrung der Richterstellen, also durch eine Art Pairschub eine ihr genehme Majorität zu erreichen. Als der radikale Exponent im Gremium gilt der auch als Zionistenführer bekannte, aus Boston kommende Louis D. Brandeis, — fraglos einer der interessantesten Köpfe der Bundeshauptstadt, heute ein Mann von 79 Jahren, bekannt und gefürchtet als Gegner der großen Kapitalkombinationen und ihrer Uebergriffe. Der rangjüngste unter den Neunen, freilich auch schon ein Mann von 65 Jahren, ist ebenfalls ein Jude, der New-Yorker Benjamin Nathan Cardozo, einer alten Spaniolenfamilie entstammend. Dieser ungewöhnlich bescheidene Richter gilt bei manchen als der bedeutendste Jurist in diesem erlauchten Kreise. Es war bezeichnend, daß die ganze Fachwelt seine Wahl als die einzig mögliche betrachtet hatte; nur ein einziger Opponent fand sich gegen seine Ernennung. Das war er selbst, weil er sich ungern von seinem alten Wirkungskreis trennte und ungern in seinem Alter den Sessel des jüngsten Richters einnehmen wollte. Denn in diesem sonst so unformell-demokratischen Lande ist der Supreme Court umgeben von Feierlichkeit, strengen AncicnnitätSregeln und dergleichen mehr. Man sagt aber, daß der ausgezeichnete Vorsitzende des Gerichtes, Charles Evans Hughes, seinen Benjamin die Rolle nicht allzu sehr fühlen läßt. Denn er kennt die Bedeutung Cardozos. Ernst Kahn Palästina in der Presse Die „Oberlausitzer Tagespost", Görlitz, vom 31. Januar veröffentlicht einen Aufsatz, „Klarheit um Palästina", der sich mit dem jüdischen Aufbau beschäftigt. Das Blatt weist darauf hin, daß der deutsche Anteil am palästinensischen Export sehr erheblich ist, und behandelt die Zusammenhänge zwischen Kapital-Transfer und Export. Es wendet sich sodann gegen die Behauptung, daß der Rohstoffmangel Palästinas seine wirtschaftliche Entwicklung verhindern müsse. „Nicht das Land und seine Möglichkeiten bestimmen allein das Werden einer wirtschaftlichen Macht, sondern zuerst die Menschen und ihre Fähigkeiten, die dem Boden Lebensmöglichkeiten abringen", heißt es in diesem Zusammenhange. Und abschließend wird gesagt: „Die Fälligkeit zur Schaffung einer florierenden Wirtschaft kann abeT den Einwanderern Palästinas romeist, nicht abgesprochen werden, kommen sie doch schließlich auch zu einem erheblichen Teil aus der von ihnen intensiv besuchten Schule einer modernen Produktion, Verteilung und Organisation, nicht zuletzt aus Deutschland selbst. Außerdem kommt Palästina weit über den Rahmen seiner eigenen Wirtschaft die Bedeutung einer der politischen entsprechenden wirtschaftlichen Brückcnkopfstcllung zu. Der wachsende I-'xport palästinensischer Waren in die angrenzenden Länder Arabiens sowie nach Afrika und der Levante unterstreicht jedenfalls diese Bedeutung." Im „Reichsboten", Berlin, vom 3. Februar schreibt D. Ludwig Schneller über „Jüdische Einwanderer in Palästina". Er schildert die Entwicklung des Landes und das jüdisch-arabische Problem, allerdings in einer u. E. unzulänglichen Weise. Er behauptet dann, daß der K om m u n i s m u s in Palästina mit dem Eindringen des Judentums immer weiter vordringe. Die Regierung trete den kommunistischen Bestrebungen in keiner Weise entgegen. Die eine Behauptung ist ebenso falsch wie die andere, da die Juden vielfach vor dem Kommunismus in Rußland nach Palästina fliehen mußten und die Regierung Palästinas es an Entschlossenheit ba der Bekämpfung etwaiger kommunistischer Regungen nicht hat fehlen lassen. In dem Aufsatz wird dann den Zionisten vorgeworfen, daß sie „nichts von Religion" wissen wollen. Ihr Abgott sei das jüdische Volk. „Sie huldigen", wird gesagt, „der Ansicht, dah ein Volk sich selbst, sein Blut, seine Rasse, seine Geschichte und das Höchste in der Welt zu verehren hat". Wenn diese Ansieht in der Tat unter den Zionisten Allgemeingut wäre, könnte man sie gerade jetzt in einer deutschen Zeitung nicht gut bekämpfen in einer Zeit, in der auch große Teile beispielsweise des deutschen Volkes diesen Standpunkt einnehmen. Im übrigen muß Schneller selbst zugeben, daß das Schabbat-Gebot in Palästina beachtet wird. Es geht nicht an zu meinen, daß die religiöse Sphäre von der Tatsache der weitgehenden Einhaltung des Schabbat-Oebotes nicht berührt wird. Das „Fränkische Volksblatt", Würzburg, vom * Februar bringt einen Bericht über einen Vortragsabend in der Akademischen Bonifazius-Einigung von UmversitätsDrotessor D. Dr. Stummer über das Thema: „Wissenschaftliche und kulturelle Arbeit der deutschen Katholiken in Palästina". Der Redner sagt nach diesem Bericht u. a. folgendes: „Im Zionismus vereinigt sich ein religiöses Urgefühl der jüdischen Seele und das Wiedererwachen völkischen Empfindens zu politisch-wirtschaftlichem Ausdruck. F.s ist von der Bewegung trotz vieler Versager für die Kultivierung oder und versumpfter Landstriche in Palästina viel geleistet worden. Der Idealismus der echten Zionisten ist anzuerkennen; zu beklagen ist aber, daß nach dem Krieg Elemente ins Land gekommen sind, die religiös teilweise völlig abgestanden und bolschewistisch infiziert waren. Doch rr.arht sich auch hier eine religiöse Renaissance sehr kräftig bemerkbar." In diesem Urteil ist gewiß, was die Frage der religiösen Renaissance in Palästina betrifft, Richtiges enthalten; vielleicht kann diese Beobachtung dazu dienen, die in dem vorausgehenden Absatz wiedergegebene Beurteilung zu korrigieren. Dr. Julius Becker Genfer Vertreter der Jewish Agency London, f. Februar. Die Jewish Agency for Pal est ine teilt mit, daß sie zu Ihrem Vertreter beim Völkerbund als Nachfolger des vor einigen Monaten verstorbenen Dr. Victor Jacobson Herrn Dr. Julius Becker ernannt hat. Dr. Becker war vor dem Kriege in der zionistischen Bewegung Deutschlands aktiv tatig und leitete einige Jahre lang als Chefredakteur die „Jüdische Rundschau". Ende 1917 wurde er mit einer zionistischen Mission in der Türkei betraut, wo er eine Reihe von Unterredungen mit führenden türkischen Politikern über die Zukunft des Zionismus in Palästina hatte. (Wir haben In der „Jüd. Rundschau" vom 4. Dezember 1934 die Erklärung zitiert, die der damalige Großwesir Tallat dem Dr. Becker Ubergeben hat. Red.) Seit der Errichtung des Völkerbundes i. J. 1920 hat Dr. Becker als Vertreter führender Zeitungen an fast allen Tagungen des Völkerbundsrates und der Völkerbundsversammlung, sowie an Konferenzen in Genf, Paris, London, Rom usw. teilgenommen. Mit Dr. Jacobson war er Jahrelang durch enge Freundschaft verbunden und war mit dessen Arbeit in Genf zum Teil sehr vertraut. Dr. Becker wird sein neues Amt nach der Rückkehr von einer längeren Ostasienreise Anfang Februar in Genf übernehmen. Beginn der Palästina-Woche Am Sonntag, dem 3. Februar, begann in Berlin, Leipzig und Hannover die zentrale Palastina-Woche der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Berichte über die durchweg überfüllten Eröffnungsveranstaltungen finden unsere Leser ün Innern des Blattes« Ringellöckchen sich schrriun-. über» Ohr hauen wollte. Vor., n solche Geschäfte, die üb«. Der „Westdeutsche Beobachter", Köln, berichtet,; daß verschiedene Leser ihn angefragt haben, woran man; ein deutsches Geschäft erkenne. Es sei gerade in diesen Tagen des Inventurverkaufs notwendig, einige grundsätzliche Worte zu dieser Anfrage zu sagen. Das Blatt fährt dann fort: „Ohne weiteres kann man alle L.inVn aufsuchen, die den bekannten Aushang ,!>eut>rhes Ciev>!.ift* fuhren. F.s ist verständlich, daß deutsche Volk-geno-.sen, die niemals /.um Juden gehen würden, sich ärgern, wenn sie in ein pidi-ches Geschält geraten, ohne es zu wissen. Ans der Sorge heraus, vielleicht unbewußt den Juden zu unterstützen, der die d<ut sehen Volksgenossen nach den Gesetzen des Talmud betrügen muß, erfolgen die Anfragen. Wir körnen mir warnen und aufklaren. Die meisten deutschen Geschäfte zeigen frank und frei ihre Firmiormg am Schauten..tor oder sonstwo an der I lau.-wand durch Transparent oder andere Art der Beschriftung. Aufmerken muß man in Köln, wenn eine allgemein unverbiixHiche Bezeichnung, z. Ii. .Zur billigen Ilaustrau'... ohne Namensnennung Inhalscrs gewählt wurde. Wir haben mehrmals die Erfahrung gemacht, dali im Inneren des t-ndens der Mann, mit den platten Füßen und den zelnd die Hände rieb, und den Goi sieht ist auch gellten vor Eintritt hatipt keinen Namen und keine Firma angeben, die aber im Schaufenster geschmaeklo-e Reklame mit deutschen Erzeugnissen machen. Ein Volksgenosse, dem es ohrlich darum zu tun ist, nicht beim Juden zu kaufen, wird sicher die kleine Mühe nicht scheuen, im Zweifclstall sich bei zustandigen Stellen zu erkundigen, ob das Geschäft, das er auf-uehen will, ein deutsches ist, oder ob es Juden gehört. Der Gau-WiiNchaftsIx-rater, die Handelskammer, der Ortsgrnppenleiter der NSDAP, des Iwtreffcnden Bezirks, die NS-11AGO oder der WB werden immer gern lx»rcit sein, schnell Auskunft zi* geben." An die Leitung des Kölner Verkehrsvereins waren, wie die Zeitungen berichten, in der letzten Zeit zahlreiche Anfragen gerichtet worden, wieso es komme, daß der Kölner Verkehrsverein, der eine halbamtliche Stelle sei und -unter nationalsozialistischer Führung stehe, auch nicht« arische Firmen als Mitglieder aufnehme. Bürgermeister Ebel nahm in der Hauptversammlung des Kölner Verkehrsveretns zu diesen Anfragen Stellung und erklärte, daß die Angelegenheit in den Kreisen der für den heutigen Fremdenverkehr verantwortlichen Männer eingehend erörtert worden sei. Man sei zu der Ueberzeugung gekommen, daß es ein Unrecht bedeuten würde, wenn mani nichtarische Firmen in den Kölner Verkehrsverein nicht aufnähme. Bei der Ablehnung einer solchen Aufnahme würden auch nichtarische Firmen aus der Arbeit des Kölner Verkehrsvereins Nutzen ziehen; sie würden alle Vorteile genießen, ohne zu den Kosten herangezogen zu werden. Die Frage der Aufnahme nichtarischer Firmen in den Bund deutscher Verkehrsverbände und Bäder ist von dem Präsidenten des Bundes, Staatsminister Esser, im Jahre 1933 in bejahendem Sinne beantwortet worden. Hilfsaktion des „Joint" in Frankreich Eine Unterredung mit Dr. Bernhard Kahn F. Q. Paris, Ende Januar Dr. Bernhard Kahn, der europäische Direktor des „Joint" (Amerikanisch-jüdisches Hilfskomitee), der seit zwei Tagen von einer längeren Reise nach New York zurück ist, machte Ihrem Mitarbeiter folgende Ausführungen über eine neue konstruktive Hilfsaktion, die der „Joint" für die in Frankreich befindlichen jüdischen Auswanderer aus Deutschland in die Wege leitet: Der „Joint" ist der Auffassung, daß jetzt endlieh, nachdem die reine Untcrstützuugsaktion Schiffbruch erlitten hat, eine konstruktive Hilfsaktion einsetzen muß, die wirklich produktive Arbeit und Aufbau ermöglicht. Wir werden eine Darlehnskasse ins Leben rufen, die jüdischen Menschen in gewissen Berufen und Industrien, in denen eine Ueberproduktion nicht vorhanden ist, die Möglichkeit bieten wird, festen Fuß zu fassen. Es soll sich aber nicht bei dieser Kasse um eine reine Darlehnsangclegenheit handeln, bei der der pünktliche Eingang der Zinsen die Hauptsache ist, sondern auch um eine menschliche Betreuung und Beratung, um den Einzelnen aus seiner Isoliertheit zu lösen und ihm frischen Lebensmut zu geben. Wir wollen Kooperativ-Gcsellschaften, die schon bestehen, unterstützen und die Entwicklung beeinflussen und daneben Ausbildungsmöglichkciten und Berufsumschichtungen ins Leben rufen. Wir werden auch die Jugendlichen, deren Schicksal ein besonders schwieriges Problem darstellt, in den Kreis unserer Betreuung hineinziehen und, wie dies schon jetzt der „Hechaluz" und das „Comite agriculture et artisanet" mit Erfolg tun, die zweckentv sprechende Ausbildung und Einordnung der jungen jüdischen Menschen zu unserer Aufgabe machen. Wir hoffen, daß die guten Erfolge, die die Darlehnskasse in London bei der Betreuung der Auswanderer gehabt hat — Erfolge, die besonders dadurch zu so guten Resultaten haben führen können, weil die hervorragendsten englischen Juden mit Liebe und Feuereifer sich dieser Hilfsaktion widmen —, auch auf die französischen Juden aneifernd wirken werden. Denn so eine Aktion können wir natürlich nur in Zusammenarbeit mit den großen jüdischen Organisationen und Persönlichkeiten Frankreichs mit Erfolg durchführen. U ers* urz ge< Wirtigreichs worden jhängigj Volks.- ler vergen die* chnung welche deutsch ' heute u. s.s i ihrer r Jude Arischa ebt ist.,. nichts erklärt! Volkjj;onders> morali- Qefühl m dem ufstiegf ereitety esenen dieses :utsche lentun» s J UT vurdent s jüdi- :ht alle tdischo m e« lufhör« tischen* Ikcrn^ t über Feind) .•f.ijAu^-Hrf-«*! >rturaY-.'*r>.s| t des d Ge» < dtf'. üben* e aus en t;- g> der Juden Juden uden- Aartiit , keim sehen r von Meer Väter . ver- " Wer i und auj , daß udenagen, Freiörse: läfts- :mcn deut- Leo <apiihrer und itere soon" zuiden Gau tnter ilner st er, nach nter in >ziaenthen lau-' £ett 3 c-. ahr ichu ddast oreili'eni Be- '*g.