Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 9 (29.1.1935)
- Date
- 1935-01-29
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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JODISCHE RUNDSCHAU Berliner Rundschau NR. 9, 29. JANUAR 1935 Riff— Chaluzim nehmen Abschied Am letzten Sonntag ist die größte Alijah-Gruppe aus Deutschland nach Paliistina gegangen, die jemals zusammen« gestellt wurde. Allein aus dem Berliner Hechaluz kamen 70 Chawerim zur Alijah. Aus Anlaß dieses Ereignisses veranstaltete der Hechaluz eine Abschiedsfeier für diese Olim im Heim in der Sophienstraße. Die Feier wurde eingeleitet durch einen KKL-Lichtbildstreifen: „Neue Wälder in Erez Israel", der das Wachstum des Baumbestandes in Palästina demonstrierte. Alsdann ergriff Marduk Senattn er das Wort zu einer sehr eindringlichen Ansprache an die Scheidenden, in der er sie vor die Gewissensfrage stellte, auf welche Seite in Palästina sie sich begeben werden: auf die Seite derer, für die das Land Erez Israel ist, oder derer, für die es „Palästina" ist, eine bloße Zufluchtsstätte. Es käme alles darauf an, daß die neue Alijah sich ihres Pioniertums bewußt sei, daß sie nicht den Verlockungen im Lande folge und den Weg des geringsten Widerstandes ginge. Auch dürfe es nicht zu der Gefahr einer landsmannschaftlichen Absperrung kommen, sondern alle Chaluzim müßten sich darüber klar sein, daß sie die Verantwortung für die nach ihnen Kommenden fragen. Die Antwort auf diese Ansprache gaben die Chawerim selbst durch ein selbstverfaßtes Stück, in dem die Schattenseiten der „Prosperity" zum Teil sehr drastisch dargestellt wurden, und das die Tendenz vertrat: zurück aufs Land. Für einen Teil der Berliner Olim fand in der Alten Synagoge nach dem Freitag-Gottesdienst eine vom Brlth Chaluzim Datiim veranstaltete Abschiedsfeier statt, bei der Rabhiner Dr. Freier eine tiefempfundene Ansprache hielt, in der er die Chawerim ermahnte, in Erez Israel die T h o r a zu verwirklichen, denn nur durch das gelebte Gesetz könne das jüdische Volk die Freiheit erlangen. Danach sprachen noch Rudi Herz in hebräischer Sprache und Arje Königshöfer als Vertreter der zur Alijah gehenden Chaluzim. Am Sonntagabend schlug die Stunde des Abschieds. 180 junge Menschen hatten sich in Berlin versammelt, um von hier aus gemeinsam die Fahrt zum Schiff anzutreten. Der war von Angehörigen und Freunauf den Zugangsstraßen zum Bahnein besonderes Ereignis stattfinde. Abschiedsszenen waren die Hierbleibenden schmerzlicher gestimmt als die Fortfahrenden. Die Stimmung unter den Olim war ausgezeichnet, und man hatte wirklich den Eindruck, daß hier Menschen mit Mut an eine neue Lebensaufgabe gehen. Auch die Jugendlichen unter dieser Alijah hielten sich prächtig. Lange noch, nachdem der Zug längst den Blicken entschwunden war, standen die Hierbleibenden beisammen und tauschten ihre Gedanken aus. Feier für Dr. Alfred Klee Anläßlich des 60. Geburtstages von R.-A. Dr. Alfred Klee veranstaltete der Jüdische V o 1 k s b u n d am 27. Jan. einen Empfang, bei dem führende Zionisten Berlins und Persönlichkeiten der Berliner Gemeinde anwesend waren. Ein Gesang, von Oberkantor Max Neu mann vorgetragen, leitete den offiziellen Teil der Feier ein. Dann kamen viele der Freunde und Mitstreiter Klees zu Wort. Es sprachen Dir. ficorg Kareski, Rabbiner Emil Bernhard-Cohn im iNamen der Rabbiner, Dr. Siegfried Moses für die Z.V. f.D. und die Zionistische Fraktion, Dr. Rabau für den Makkabi- Verband und den Berliner Bar Kochba-Hakoah, R.-A. K o - rower für die Fraktion des Jüdischen Volksblindes, deren Vorsitzender der Jubilar ist. Von den Oratulanten aus dem Freundeskreis sei Dr. Hildesheimer erwähnt, der durch ein selbstverfaßtes Couplet ebenso originelle wie herzliche Glückwünsche darbrachte. hwg. Der Präsident der Jewish Agcncy und der Zionistischen Organisation, Nahum Sokolow, hat eine Glückwunsch-Botschaft an Dr. Klee gesandt. Ferner hat die Reichs Vertretung der deutschen Juden an Dr. Klee ein Glückwunschschreiben gerichtet Anhalter Bahnhof den überfüllt, und schon hof bemerkte man, daß Wie immer bei solchen Der Berliner Zionismus tagt Die Stadtkonferenz der BZV. Am vergangenen Sonntag fand im Logenhatis Kleiststraße die 3. Stadtkonferenz der Berliner Zionistischen Vereinigung statt. Die Konferenz war von den Delegierten der Gruppen und den Vertretern aller an der zionistischen Arbeit in Berlin beteiligten Organisationen sehr stark beschickt. Als Gäste nahmen mehrere hundert Personen an ihr teil, die den Verhandlungen während des ganzen Tages mit großer Anteilnahme folgten. Als der Vorsitzende der B. Z. V., Rechtsanwalt Benno Cohn, die Versammlung begrüßte und hierbei insbesondere Prof. Warburg und Dr. Georg Landauer für ihr Erscheinen dankte, konnte er mit Recht feststellen, daß in der seit der 1. Stadtkonferenz im Jahre 1Q31 vergangenen Arbeitsperiode der Berliner Zionismus große Aufgaben gelöst und eine in jeder Weise erfolgreiche Arbeit bewältigt hat. Nach der Wahl des Konferenzpräsidiunis, das aus Rechtsanwalt Salli Hirsch als Vorsitzendem sowie Dr. Hugo N o t Ii m a n n und Dr. Alfred Sali ng er als Beisitzern bestand, ergriff Dr. Georg Landauer das Wort zu seinem Referat über: „Die gegenwärtige zionistische Situation". Dr. Landauer beschäftigte sich einleitend mit den Grundprinzipien der zionistischen Palästina-Politik, die darauf beruht, daß wir Juden selbst durch den Aufbau Palästinas zur Lösung der Judenfrage in der Welt beitragen und als Gegenleistung die Möglichkeit zu dieser Arbeit erhalten haben. Aus diesem Prinzip ergibt sich die Notwendigkeit der Kooperation mit der Mandatsregierung, mögen dabei auch Differenzen im einzelnen entstehen. Heute hat das Land eine Verwaltung mit festen Grundsätzen. Dies zeigte sieh insbesondere in der Frage der Immigration; in dieser haben wir als Basis unserer Rechtsposition in Palästina das Recht auf Einwanderung. Das Tempo für die Steigerung der Einwanderung hängt in erster Linie von unseren wirtschaftlichen Kräften ab. In diesem Zusammenhange ist die Erwerbung der Hule- Konzession ein wichtiger Sehritt vorwärts. Dazu kommt, daß die Anleihe der Jewish Agcncy ermöglicht, nach Abdeckung der alten aus der Kolonisation des Landes entstandenen Verpflichtungen neue Projekte in Angriff zu nehmen. Zu all diesen Leistungen der gegenwärtigen Exekutive kommt hinzu, daß Palästina sich als das wesentlichste Land der Seßhaftmacliung ausgewanderter deutscher J u d e u in den letzten beiden Jahren erwiesen hat, obwohl die dorthin gegangenen Hilfsgelder nur einen Bruchteil des Aufgebrachten betrugen. Die zionistische Palästina-Arbeit ist aber nur dann mit Erfolg möglich, wenn die Einheit der zionistischen Forderung nach außen gewahrt wird. Darum gilt unser Kampf den Gruppen, die Sonderaktionen durchführen und im Innern mit Herrschaftsansprüchen auftreten. Dr. Landauer schloß, nachdem er sich noch mit dem innerzionistischen Friedensabkommen beschäftigt hatte, mit einem Appell zur Stärkung der Zionistischen Organisation. An dieses lebhaft akklamierte Referat schloß sich eine Diskussion, in der Einzelheiten erörtert wurden, und ein Schlußwort des Referenten, das sich mit dem Zusammenhang zwischen politischer und praktischer Arbeit auseinandersetzte. Es wurden hierauf die Kommissionen zur Vorbereitung des neuen Statuts der BZV. und der Neuwahlen eingesetzt. Ankündigungen Zionistische Veranstaltungen Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palältina. Zentrale Veranstaltung für alle westlichen Gruppen t Am 29. Jan., 4.15 Uhr, Heim der BZV., Kantstr. 54, Vortrag Paula Fürst: „Eine Stunde praktische Erilehungsberatung". — Hans Gärtner: „Die Eingliederung der deutschen Kinder in PalHotina". - Neukölln: Am 30. Jan., 8.30 Uhr, bei Frau Dr. Schmalz, Neukölln, Kaiser.Rricdrioh-Str. 64, Arbeitsgemein, inhaft (Leitung: Dr. Holde): „Die Juden in Spanien-': Frau Dr. Kdith •ioldschmidt u. a. — Zu allen Veranstaltungen. Gä-te willkommen. — In der Zeit der Ptil i .tma-Woche (3. bis 10. Februar) finden keine Veranstaltungen statt. Misrachi-Frauengruppe. Am 29. Jan., 8.30 Uhr, Restaurant Kaufmann, Kleists«. 14, Frau Dr. Philippsohn, Hamburg: „Jugend und Erzieher''. Junggruppen der BZV. Bayerischer Plati: 31, Jan., 20 Uhr, Syn. Munchencr Str. 37. — Fricdrichähain: 31. Jan., 20 Uhr, Heim der BZV, Landsberger Str. 87. — Nord: 31. Jan., 20.30 Uhr, Dr. Arndt, Hrunnenstr. HB. — Nordring: 30. Jan., 20.15 Uhr, Oranienburger Slraße 31. — Süd: 31. Jan., 20.30 Uhr, Heim der BZV., OramenMr. 170. — Tiergarten: 31. Jan., 20.30 Uhr, Meinekestr. 10. — Wilmersdorf: 30. Jan., 20.30 Uhr. Meinekestr. 10. — Zentrum: 59. Jan., 20.30 Uhr, Heim der BZV., Roscntlialcr Str. 44. Hebräische Kurse der BZV. Bezirk Wilmersdorf. Ab 28. Jan., 20.30 Uhr, in der Wohnung von Inp. Fuchs, Südwestkorso 75 (Am Kaiser, piuz) neuer Anfängerkurs unter Leitung von Ben Ascher (einmal Der Nachmittag begann mit einer Stellungnahme der Permanenzkommission. Den Mittelpunkt dieses Teiles der Verhandlungen bildete das Referat von 3. Tschertok über „Die BZV. als Instrument der zionistischen Bewegung". Der Referent führte u. a. aus: Jedes Jahr haben wir Zionisten für das entscheidende gehalten, aber wir haben nicht übertrieben. Jedes Jahr war wirklich entscheidend, und der Zionismus hat in diesen Jahren viele Möglichkeiten versäumt. Heute stehen wir wieder vor ungeahnten Möglichkeiten. Das Wort Weizmanns vom Jahre 1925: „Jüdisches Volk, wo bist du geblieben?" darf sich nicht wiederholen. Die ganze Galuth muß zur Werkstatte des Palästina-Aufbaus werden. Die Aufgabe der BZV. ist, die Juden Berlins erfassen. Es gibt keine lebenswichtige Erscheinung im jüdischen Volk, die mit dem Zionismus nichts zu tun hatte. Es ist in unseren Reihen unbestritten, daß die Galuth ein Zustand der Anormalität ist, deshalb gibt es kein Programm, das die jüdischen Dinge letztlich in Deutschland regeln könnte. Aufgabe eines Galuth-Programms ist es, die lokalen Ortsgruppen der ZVfD. zu den Repräsentanten der zionistischen Bewegung zu erheben. Das sagt nicht, daß Bünde anderer Institutionen sekundär sind, aber durch ciie Koordinierung der gesamten zionistischen Arbeit würde eine einheitliche Wirkung nach außen erzielt werden. Schon oft sind solche Versuche gemacht worden. Aber die letzten beiden Jahre zionistischer Arbeit in Berlin haben der BZV. die Möglichkeit gegeben, Rcpnisenuiitin der zionistischen Bewegung in Berlin zu werden. Wir müssen nicht nur zusammenarbeiten, sondern zusammenleben. Eine tragende Schicht von führenden Zionisten zu schaffen, ist die vorherrschende Aufgabe der Schulung. Es muH eine Instanz da sein, in der sich das Anwachsen der zionistischen Bewegung ausdrückt. Die Zionistische Organisation hat die Bedeutung der Gemeinde im jüdischen Leben unterschätzt; das ist aus der Furcht geschehen, nicht mehr genug palästino/eiitrisch zu sein. Heute umfaßt der Komplex "der'Gemeinde fast alle lebenswichtigen Aufgaben. Die zionistische Gemeindepolitik muß in Zukunft von der Zionistischen Organisation geführt werden. Die BZV. ist Sammelplatz, für alle Zionisten und alle zionistischen Aufgaben. In der Diskussion sprachen Dr. Traub über die Stellung der nationalen Fonds in der Arbeit der BZV. Amtsperichtsrai i. R. Kurt Tue hl er äußerte Bedenken gegen die Durchführung der Wahlen und die Annahme des Statuts, Erwin Pollak beschäftigte sich mit den Kritikern an der BZV.. Arbeit. Es sprachen weiter Alexander Adler, Werner Borchardt, Helmut Simon. Nach einer Aussprache über die Statuten wurde das Statut im ganzen einstimmig angenommen, ebenso der Antrag zur Koordinierung der zionistischen Arbeit in Berlin. In den Hauptvorstand der BZV. einstimmig gewählt wurden: Vorsitzender: R.-A. Benno Cohn, Stellvertreter der Vorsitzender: R.-A. Kurt Lewinsohn. Ferner: S, Tschertok, Dr. Michael Trau b, Adolf Michaelis, Dr, Leo Scherek, Hugo Wolfermann, Adolf Locker, Dr. Alfred Rabau. R.-A. Cohn wies in seinem Schlußwort auf die neuen großen Aufgaben hin, die der Berliner Zionismus zu erfüllen hat. Mit dem Gesang der Hatikwah und Techesaknah schloß die Tagung. wöchentlich). Betirk Zentrum-Nord. Neue Anfängerkurse: Sonntags, 10.30 Uhr, Dienstags, 20.30 Uhr, Mittwochs, 20.30 Uhr. Alle Kurse im BZV.-Heim, Ko.^ciithaler Str. 44. Bezirk Neukölln: Anfanger. kurs: Montags und Mittwochs, 20—21.30 Uhr, bei Schwalb, Hermannstraße 46. Lehrstätte Ch. N. Bialik der BZV. Am 30. Januar, 20.30 Uhr, Heim der BZV., Landsberger Str. 87, Kurs V. „Wirtschaftsgeschichte der Juden in Deutsehland". Dr. Felix A. Thcilhaber: „Juden in der Wirtsehalt-kri*". — In den Arbeitsgeniein schalten von Dr. Borodi:inski: ,,Hebräischer Bibelkurs" (Sonnabend, 18.15 Uhr. Heim der BZV., Kantstr. 84) und von Dr. Kalcko: „r'.äiführung in die neue hebräische Literatur'" für Hebräisch-Sprechende (Dienstags, 20,15 Uhr, Heim der BZV., Kantstr. 54) können noch Teilnehmer aufgenommen werden. — Neue Arbeltijjemeinecha.it t Rabb. Dr. Altmann > „Theologische Grundbegriffe des Judentums", am 12., 19. und 26. Febr., Kantstr. 54. Anmeldungen In der Kulturabtellurtg der BZV., Meinekestr. 10 (Tel.: Bismarck 7165, App. 44). Am 14. Febr. beginnt im Heim der BZV'., Kantstr. 54, der 3. Zyklus de» Kuriui „Jüdische Geschichte" (Mittelalter); Dnicnti Rabb. Dr. Max Nußbaum. — Wegen der ^vorstehenden Palästina-Woche findet der angekündigt^ Kurs von Dr. Traub später statt. Näher«* wird noch bekanntgegeben. Voranzeigen Jüdische« Lehrhaus. Donnerstags-Vortragsreihe: „Tradition und Leben". Arnold Metzger: Verminii, Glaube und Tradition: Liberalismus. 81. Jan., Singakademie. — Im Februar heginnen (olgende Arbeitsgemeinschaften: Martin Buber: Bil>ellerngcnieinschaft (4. Febr. in II). — Hans Joachim Schoeps: Der Dichter Franz Kafka (11. Febr. in VII). -— S. Adler-Rudel: Jüdische Arbeit in Palastina (5. Febr. in II). — Dr. Arnold Metzger: Religion und Vernunft (12. Febr, in IVj. — Dr. I. Mcttlis-Lco Hirsch: Ostjiidische Literatur (5. Febr. in V). — Dr. Hans Nathan: Zeitgenössische Musik (Igor Strawinsky) (5. Febr. in III). — Dr. Manfred Swarsenski: Gerechtigkeit als religiöse und soziale Idee des Judentum» (12. Febr. in VII). —• Ismar Elbogen: Frühgeschichte des deutschen Judentums (ö. Febr. in II). — Gurtfcld, Herz: Juden und Handarbeit (6. Februar in V), — fielen Rosenau: Kult und Bau Her Synagoge (6. Febr, in IV). —Krich Simon: Werlc-toli, Werk/eng find \\'etkgestaltting (7. Febr. in IV). — In der Bibellerngcmeinschaft von Prof. Buber wird die Abrahainsgcchichte behandelt. Ort: Loge KleistMraßc. Anmeldungen nur im Sekretariat. Liii/ow-ir. 16. nicht an der Abend, kasse. — Die Monlaßs-Einführungsvorltsungeri von Dr. B;vnbergor und Dr. Eppstein werden, um l"eher-.-hm^hingen zu vernxiden, am 4., 11. und 18. Febr. au-ge-etz! und beginnen am?.5. Febr. wieder. —* Die Arbeitsgemeinschaft von Prof. Baumgardt begann am 28. Jan., wird jedoch für die folgenden Stunden au! enen andmen Alvnd verlegt. — Die ArheiUgcmeitiM'hait von Ptol. Elbogen ist auf Mittwoch verlegt wwdcn. Beginn: 6. Febr. in III. Jüdische Schule Kaiserdamm. Für die (Ktem t'135 in die unteren Klassen angemeldeten Kinder werden Transporte zur Srhnle eingerichtet. Kitern, die dafür Interesse haben. wer.H-n um baldige Anmeldungen gebeten. Sprerre-tunrlen der Leitetin; Montag bis hrritag von 11 bis 12 Uhr, Kniserdamm 78, Westend 2094. Frey-Quartett. Erstaiiiführung Khvierquinictf von Tmest Y.Wh unter Mitwirkung von Jn-eph Rosen-tock am 2!). J inu:e. Loge, K'fi'tstr. 10. Joseph und Boris Schwarz veranstalten am 31. Jan., 8 Uhr, ein Hauskonzert in den Räumen von (iu-tav Levi. Sc'sUitvr.-tr. 44. Karten, bestellunjren unter 11 9 (Schmargendorf) 14 HS. Jack Hylton und sein Orchester geben am 31. Januar, 23 Ulir, ein, populäres Konzert, in der Philharmonie. Familien-Nachrichten Herr Moritz Putter und Frau, geb. Wallner, Wilmersdorf, O-tstei. ner Str. 13 (früher Eydtkuhnen) begehen am 3. Februar die goldene 1 lochzeit. Herr Jacob Hirsch, N 54, Augustjtr. 49 a, begeht am 5. Febr. den 65. Geburtstag. Bar Mi zwar. - Termine Am 2. Februar — 29. Srhwatt Hellmui Freund, Sohn von Walther Freund, Charlottenburg 4, Bismarcks r. 46. Am 2, Februar — 29. Schwat: Alexander Weinberg, Sohn von Arnold Weinberg, Ilohenzollerndamm 82. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der B. Z.V. DonnerMag, 3t. J.n. 20.30 Uhr Sonnabend,! Febr, 20.30 Uhr Sonnabend, 2. Febr. 20.30 Uhr Sonnabend, 2. Febr. 20.30 Uhr Em»cr-Fe»taale, Em«cr Straße 12-13 BZV-Heim, Oranttnttraßc 170 PaiieSe-KeeLale Bergatrafle 151/153 Heim dar BZV, KantitraSc 54 Walter Tempel t Konjunktur — KrlaaT Wlrtaehaftapolitlacha Aufgab» PalHiMnae 1. tcomm.nden Jahr Onof Schabbat. One* Schabbat. 'n ruw (N&heret in dar Freitag-Nummer) Gruppe FehrbelUnar Fl. I Betirk Sfldoit Gruppe Hcrmennplala Kulturati tetlung der BZV Rudolf Kehn Barlln N«S, ■talnlckantforfar Str. 1 : 0 S 1046 10 Jahn bettahand ^rtendet gegen Nachnahme, Täglich friache Auaechlaehtungen Garant, reinst GHnacnehmalz. Pfd. RM 1.50 Sonata• Angebot in Doaen 5 u. 9 Pfd. « _n reine Ganaelleeen (Flomen) . RM (•(maahawt dick, kern.? . RM 1-40 . Nw daa Beate Tom Bellen! Päckchen werden nicht wt tandt. von nur unjrarieeh. Stopf. Glaus BrieimarHensammiungen sowie einzelne Marken via RauIettig«»UCeit# Angebot* aehrilrlicn oder In unaarem Geechlftaloka! 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Stg. auch 4.30 Uhr Bill AI I Berfrmaan- Der luatige Kriminalfilm III VULI Stratte 1.1 aalt HMs Mutet, Cnarlatre tun Woch«tte.S.l«/Socnt.9J« m .SIR UND DIB DREI* MARMORHAUS aa FERN R U Pt Jl BISMARCK 1580 lfm Hallo, Marie! ellengaai düng agna ■18 Uhr, Uhr. m 10 Uhr) imm) Tlglioh 4.90, 6.4», 9.1 B Uhr ts" rz ge. /■•i-rtreiche ordä» tänrig Volks* r verirr die tnung welche :utscb heut« U. «.'S ihrer Jude risch» it ist.,, nichts» rklärti '.ol.M ndef» orali- »efühl dem* fstieg} eitet, jenem iiesea ttsche ntutrt Ju,-i trder» jüdit alla ischo n eiv Morscher* ern,1'4 über :?emrj .■jjAtKtM*«»1 turaritKij! des Ge» ' , i defp. i iben» aus n t;- t der uderi uderl denartin kein rhen von tieer äter ver- " Wer und aul daß 1enjen, Jrelrse: iftsnen eut- Leo apilrer und ere so- >n" zitiert lau iter ner ter, ich ter in riantcn tuen ie-; hr Hu ias irilen ' •e- »g,