Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 3 (8.1.1935)
- Date
- 1935-01-08
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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H^P ■ " 1 ^*^^m^—- JODISCHE RUNDSCHAU Berliner Randschan NR. 3, 8. JANUAR 1935 Premiere im Kulturbund „Die verkaufte Braut" Mitder „Verkauften Braut" hat der Kulturbund eine sehr gute Wahl »vtroffcii. Siiietanus Werk hat ja eine seltene Lebinsnahe und Frische, einen elan vital, di/u eine Volkstümlichkeit (\ erl-iumlen mit hoher künstlerischer Qualität), die jeden unmittelbar anspricht. Smefatia j?j|t als Schöpfer der national-tschechischen Oper. Er hat als erster seine Heimat verherrlicht und den Duft ihrer Landschaft eingefallen, L'r hat die T.'in/e und Melodien des Landes in seine Werke verflochten. Lr liebt den Boden, auf dem er mit Selbstbewußtsein, steht und dem er sein Naturell verdankt. Es ist bemerkenswert: bei aller nationalen Haltung (mit der immer eine Liebe zur Vcrjjanijrii h e i t des Volkes, nun Historie:h-( icu ordciien, zum Traditioneilen verbunden ist), hat Smefaua seinen Blick in die Zukunft und über die (iren/en seines Landes geruhtet. Er gebort /u den kämpferischen Musikern der Zeit, ist Anhänger von l.is/t tin<l Wagner. Er ist uns, die wir an einer jüdischen Musikintvvickhmg Anteil nehmen, ein grelles Beispiel, wie man als Mensch eines national bcj;tcii/tei: kiiittirkreises lebet! und schaffen und sich Klfkh/eiiiir als Trauer seiner Zeit, die allen dieselben Probleme au!"::ibt, bilden kann. (Bei dieser (ieletrcuheit, ganz ohne Ziisamnunhnri;.; mit ,leni eben (i.s-igten, soll eine Kuriosität Erveahnihui finden: "mituim schnell auch sinfonische Dich tun- Ken; in „Mein Vitt--i;.i i". m dem Teil „Die Moldau", erscheint ein I h e m a, d a s ,i e;:i \ n f a n g s t e i I <l e r 11 a t i k w a h f a ,s t \v d r t H . h e n : p ii e Ii t; andere Analoga der zionistischen Ihiiiec ,,nt siavv wehen Melodien hat Idelsohn fc-st- Ü^UWt.) Die Aiifiühiiin.: der .A'erkaulten Biant" im Kulturbund u;n, wie inr.'V!, ein Sieg des I Jirigrnteu. Rosens> f •> v' k w tiriM ht >r;i sicher, auch einmal im Szenischen er- K'aii/t zu werden. Unter seinen getne^enen, knappen, vor Erregung K, strafften Lew gungen spielte das Orchi'ster mit virtuoser Exaktheit und vwmdei barer Beschwingtheit. Das Ranze tk>; In he» aal der Bahne erhielt seineu Autneb und iscin 1 eben allein < Im . h K'os ,aedi ick. Di" i'isir.;i in ii l'.utien waren, bei dein Mangel an Recigncfen Ki üe 11, sich-: saivu /u b.-set/en Es ist auch nur ein K'ompt.,ntj:i 'iistande u.kietimen Dali Paul Leber, der lv iisihe 'lem.r der Kuhn; bnndoper, die grobe Rolle des Hans nicht auslnlieii wurde, war vorauszusehen. Man muH über ihn immer wieder das-.,-;!,, sagen, so leid es einem tut: forciertes Singen, unsicherer Aüs.,1/, konv eiurnnHU-s Spiel, dabei doch Scliiiici/, der n uher sicher mehr zur (i -Itting gekommen war. Erilzi J i) k I war die „Verkauüe Biaut" Marie; sie sang, wie «•s von ihr nicht anders /,| erwarten war, mit feiner StiiiitnkuHur. ihre Cliarin--. der sich bei lustigen wie bei traurigen Situationen gleich blieb, hatte durch eine mädchenhafte und bäuerliche Schlichtheit eisetzt werden müssen. Der Heiratsvermittler Kezal von Sicgiiicl Urias war wohl die beste Leistung des Abends: eine saftige Eigur, kein Schleieher wie sonst Leute seines Schlages, sondern ein gewalttätiger Betrüger, riesirr aufragend, mit borstigem Haarbiisch, — in den Händen immer einen roten, wollenen Regenschirm. Julius ' Kut h an war als schwachsinniger und stotternder Liebhaber "Wenzel sehr komiseh. etwa am Ende seiner ersten Arie, wo er «in Wort nicht aussprechen kann, immer wieder darüber stolpert, druckst und druckst, mit dem Fiili auf den Boden stampft, auf den Magen druckt, vor Autregung endlich von seinem flachsblonden ITaupte den Hut reißt und in das Schweigen hinein — das Orchester hat zu Ende gespielt — sein Wort spricht. Im zweiten Akt ist Kitthan stärker als in den folgenden. Die beiden Mütter Kathinka (Susanne Stein) und Agnes (Anna Lipin) waren schauspielerisch nicht beweglich genug. Susanne Stein hatte sich auf c i n e manierierte Haltung festgelegt; zu ihr passen mehr Rollen, die ihr erlauben, sich selbst zu spielen. Gerhard R e c h n e r als der Bauer Krttschina und Fritz L e c Ii n e r ahs der Grundbesitzer Micha hielten Niveau. In kleineren Rollen wären zu nennen: die Tänzerin Estneralda (Lieselotte Jacobi), ein kleines Mädchen mit gelösten Gliedern und weichem Gang, der Zirkusdirektor Springer (Herbert Grünbaum), der als Indianer verkleidete Komödiant Muff (Werner Hctrman n). Die Chöre waren ausgezeichnet Haus (Paul Feher) und Marie (trilzi Johl). Kezal (Siegfried Urias). Foto: J. Abraham von ßerthold Sander einstudiert. Die Tänze (Leitung: Rolph Ray), waren echt und vielfältig in der Bewegung; im Ensemble (Ruth Anselm, Ilse Groth, Lo Lange, Werner Her ritt an n), fielen besonders Nelly II i-r t h und Ray auf. Der Regisseur Kurt Bau mann hat auf Ateiierparoleti verzichtet und alles auf Naturalismus gestellt. Das war nicht zu verfehlen. Er hat sich bemüht, alles im Fiuli zu halten; überall Bewegung zu machen. Im ersten Akt etwa ist ihm das nicht ganz organisch gelungen; warum Personen von einer Seite der Bühne auf die andere hinüberwechseln, ist nicht immer ersichtlich. Es wäre dagegen gut gewesen, wenn er die langen lyrischen Teile (Marie und Hans) im ersten Akt nicht die ganze Zeit hätte ins Publikum singen lassen. Die Schauplätze waren räumlich nicht sehr günstig aufgeteilt. Einmal mitten im Dorf vor dem Wirtshaus: der freie Platz, auf dem sieb, das Treiben abspielen soll, hegt links im Hintergrund, wo nichts vor sich gehen kann; deswegen mulite sich das Volk (das immer nach typischem „Opernehor" aussah), vorne rechts zusammendrängen. Ein andermal im Wirtshaus: die beiden Ecken, in denen Zechbrüder sitzen, sind so weit voneinander entfernt, daß überhaupt eine (intime) Raumwirkung verloren geht. Heinz. Cor. dell schuf die bunten Bühnenbilder und Kostüme. Starker Beifall des Publikums vor allem nach der Ouvertüre, im zweiten Akt und vor dem dritten, aber auch am Schluß. Die Musik konnte ihre Wirkung nicht verfehlen. Dr. Hans N a t h a n. Juden lernen im Lehrhaus \ che!'. i Dr \\ i \ i ,i ri im I I u i bin d II, , I ornunmue e »Iis I i t) 1111 L o r t s c t i ii \n I i , | ii i i Dil l'r, „- I nennen vvun.h ti K*l u || Ii 1 ' II e c b e P r ht ( )!;: < *lt H I Vi In r iii 1 s( , 1' n D i ) 1 - Ii l ' I Ii h i pl.l * I .« Ml\ I 1 HU 11 ,l> \, I II "I < 1 t II II Ii II I Kl IG 1 nisimis" sprach Rabbiner i < 1 > ' i r einem groben Auditon klarzumachen, inwiei i ii In .'iitiinis eine konsequente n ist, w ie er überhaupt tiu d ic einzig I e g i t i in c , i t i Ii c n Judentums ansieht, b l'i ii in.it beider Haltungen, i d .- „Kauaanisierung des .v ir h. u'.e Assimilation \ i1 I h mit der ( »ppositionso-gen die die Propheten w i i ti n 1 )ie Propheten sind im Anschauung Maybaums ■ che Judentum steht in A p o k a I v p t i k e r, ge n hichtlichen Bindung ■ v ei zweiflungsstimmimg erzeugi d i i sehe Judentum stets eine in. d. h. die Verwirkte i u m der Geschichte i \ >i itif der Geschichte nach ii \i-chattung recht gegeben. h n n zweig dieser Zuhörerschaft wenig bekannt ist. Dr. Aber zeigte, wie Rosenzweig insbesondere in den A n in e r k u n - gen seines Buches die ganze Tiefe der Halevvschen Gedankenwelt eingefangen hat und erläuterte die Begriffe Wahrheit, Seele, Tod und Sehabbat. Er kam dann auf die Zion stiebe Jehtida Halevys zu sprechen und zeigte, wie diese Haltung in seinem poetischen Werk ihren Niederschlag gefunden hat. --- Oberkantor Lewandowski trug Gedichte von Jchuda Hatevi in altchasonischer Art vor. All diese hier referierten Vorträge sind ein Ausschnitt aus drei Abenden. Man sieht, welche Fülle von jüdischem Stoff heute in Berlin vermittelt wird. Wer freilich von Anfang an diese Entwicklung des inuerjüdischen Lernbetriebes verfolgt hat, wird nicht umhin können, ein Fragezeichen zu machen: ob dieser Fülle des Gebotenen wirklich eine so vollkommene A u f n a h m e f ä h i g k e i t gegenübersteht, daß all die guten Gedanken nicht nutzlos in die Luft gesprochen worden sind? N. Im Kulturbund R e tn b r a ti d t welcher Nichtjude hätte jüdisches Wesen liefer erfaßt und meisterhafter wiedergegeben als dieser Mann? Wir haben allen Anlaß, mit Verehrung zu dieser Gestalt aufzublicken. End so erschien es geradezu selbstverständlich, daß das Berliner Theater dicht gefüllt war, um den Vortrag von Dr. Max Osborn über Rcmbrandts .Schaffen um! Persönlichkeit zu hören. Der Vortragende entwart ein packendes Bild von der Entwicklung des Meisters, von den Höhepunkten und Katastrophen seines Lebens, von seinen Beziehungen zu Juden (insbesondere zu Manasse ben Israel und anderen hervorragenden Bewohnern der Amsterdamer judengasse). seiner inneren Verwandtschaft mit der Bibel, mit dem mystischen jüdischen Schrifttum und von seiner Freude an den Judentvpen, die er in einer ungeheuren Anzahl von Bildern immer wieder cirtgefangen hat. An Hand zahlreicher Lichtbilder hell Dr. Osborn einen f inhlick in das Schaffen Rcmbrandts tun und riß seine Zuhörer zu stürmischem Beifall hin. Im Verein In der Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge sprach Rabbiner Dr. Aber, Bremen, über „Gedankenschatze aus I tanz Rosenzweigs Jehtida lla- Icvy-Werk". Dicht gedrängt sitzen hier die Menschen einer Ranz anderen Schicht als im Lehrhaus und Kulturbund nebeneinander. Menschen, die aus einem ursprünglicheren jüdischen Milieu, meist aus dem Osten, stammen. Hier brauchen keine Grundhegriffe mehr erläutert zu werden. Hier kann man weitere jüdische Bildung voraussetzen. Und so kann es der Vortragende wagen, über Jehtida Halevy in der Interpretation von Franz Rosenzweig zu sprechen, wobei wiederum die Voraussetzung zu machen ist, daß Franz Rosen- Ejn Dawar. Das am 20. Dezember bei dem Gesellschaftsabend des Bezirks Hansa der B Z V. aufgeführte Palästinaspiel „Ejn Dawar" erwies sich als eine geistvolle Persiflage. Die Autoren: Alfred Scherek und Dr. Falkenstein ironisierten in vier Bildern die Situationen des Palästina-Amts, Besucher einer Kwuzah, eine arabische Beschwerdedclegation beim High Commissioncr, Gäste eines Cafehauses in Tel-Awivv. Mit gleichem Witz, und gleicher Verve wurde gespielt. Das Ensemble setzte sich lediglich aus Mitgiedern des Bezirks Hansa zusammen (Fritz und Elli Schindler, Sulamith und Ilse Finkel, Herr und Frau Schuck, Liese! Pick, Richard Momnaiin, Lasar Holländer, Manasse, Jungmatin). Die Regie führte einfallsreich Dr. Leo Scherek. Das Schlußlicd „Iwrith pauken wir bei Tag und Nacht'" hat tatsächlich das Zeug zu einem Schlager in sich und mulite mehrmals wiederholt werden. II. F. Bunter Abend. Am Sonnabend fand im Heim Landsberger Straße ein Bunter Abend des Bezirks Friedi ichshain der KZV. statt. Mehr als hundert Menschen mußten umkehren, weil sie keinen Einlaß mehr fanden. Simon Berkowitz sang mit ausgezeichnetem Vortrag jiddische und hebräische Lieder, das I lakoah-Studio spielte voller Humor eine Szene von Scholem-Alejchem und eine Szene, die einen der jungen Spieler selbst, Feit, zum Autor hatte, die großen Beifall fand. Zum Schluß sang und tanzte Else Dubion in ihrer faszinierenden Weise ostjüdische Lieder. Familien - Nachrichten Frau Nanny Krisch, geh. Huer, NO 55, Esmarehsir. 2 (früher Tremes-«!)), Iiegehl am 15. Januar den 80. Gehurt-tag. Frau Elina S a lom o n sn Ii ii, geb. I loch stein. N 58, Wcißenburger Straße 36 II, begeht am 15. Januar den 70. Geburtstag. SptecUshtHdcH dvi ScUüfiieituHfr; nur Dienstag nachm. von 15'4, bis 17'., Uhr und Freitag vormittags von 10 bis 12 Uhr. Neue Bilder von Eugen Spiro Zurückgekehrt von Spanien und Südfrankreich, zeigte Eugen Spiro kürzlich in seiner Atelierausstellung die Ergebnisse dieser Reise. In seinem großen, stimmungsvollen Atelier in Westend stehen die monumentalen großen Gemälde von Bassermann und Gerhart Hauptmann und ringsum und an den Wänden die neuen Landschaften aus dem Süden. Wir sind von Spiros Gemälden schon lange eine ruhige Meisterschaft gewöhnt. In diesen neuen Bildern scheint er beschwingter, das tiefe Blau des Meeres ist schwer von der Wärme und dem üppigen Zauber des Südens. Sehr interessant der Blick auf die Bucht und den Strand und die alte Stadt, umgeben von der Festungsmaner und dem Turm. Eins der schönsten, ein kleineres, klares Bild: Oliven in Feldern, mit einem sehr hellen, weiß und blau schimmernden Himmel. Ueberhaupt ist der Himmel, der blaue, wolkenlose des Südens und der an dieser spanischen Nordecke oft bedeckte Wolkenhimmel ein Prüfstein für die stetige Meisterschaft des Landschaftsmalers. Seine vielen weißen Häuser, besonders schön das Pensionshaus mit blauer lichtglänzender Treppe, und die Straßen, die eine mit Brunnen und kleinen Lädchen, die andere eine steinige Dorfstraße, sind voller Erlebnis des Südens. Besonderes Interesse haben für uns die von Sniro oft gemalten Motive aus der Rothschildbesitzung in Südfrankreich. Der Park mit Eukalyptusbätimen, der Parkeingang malerisch am Meer, eine baumdunkle Allee... Das Porträt der jungen Rothschildtochter, der 13jährigen frühreifen, die aussieht wie eine junge Dame von 17, mit sprühender Eleganz gemalt vor dem Hintergrund der Landschaft von Le Vaisseau, ist nun in Berliner Privatbesitz. Ganz, neu ist das Porträt des Geheimrats Sänger. Hoher, schmaler, intelligenter Kopf, hohe Stirn, prüfende Augen (nicht Arzt, wie man glaubt, sondern der ehemals erste Gesandte in Prag). Ein neues Selbstbildnis von Spiro, im Profil, kleines Format, ist ein neuer Beweis einer intuitiv schaffenden Kunst, die so klug abgemessen wirkt und doch schöpferisch inspiriert ist. Man denke nur an seine Baskenfischer neben den Spitzzelten oder den alten Bootshafen: geheimnisvoll grünes Wasser neben einem braunen steilen Berg. R. M, Ankündigunsren Zionistische Veranstaltungen Sondcrvcranstaltung der Lehrstätte Ch. N. Bialik. Dr. Emst Simon spricht vor seiner Rückkehr nach Palästina am 16. Januar, 20.30 Uhr, im Großen Saal des Logenhauses, Uber: „Die Judentums-Auffassungcn des Zionismus". Uebcr den unter seiner Leitung vorgesehenen Kur» „Jüdische Geschichte, Zyklus 3*' ergeht in der Freitag-Nummer Mitteilung. „Jüdische Haltung 1935 — eine Gerichtsverhandlung". 17. Jan., 1.<>e,eiih.ui~, Klcbtstr. 10. Westliche bezirke der BZV. Beiirk Charlottenburg! 19. Jan.: „Sehabbat bei den Chassidim". Rabb. Dr. Max Nußbaum. Oberkantor Neumann, Winawer-Clior. Logenhaus, KIciststT. 10, 20.30 Ehr. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Gruppen Lichtcrfclde ond Nordwest: Am 8. Jan., 4 Ihr. bei Frau Dr. Grosser. KJopst ortest raße 19: Arbeitsgemeinschaft: Sprüche der Väter. — Westendr. Am 8. Jan., 4.30 Uhr, Jüdische Schule, Frau Lesclinik: Herzls Kongreßreden. Neue hebräische Kurse der BZV. Bezirk Lianna. Beginn 8. Jan, 20 Chr. Anlängerkurs, Kurs für Fortgeschrittene 21.30 Ehr. Bride Kurse in der Konditorei Hansa, Flensburger Str. 19. Leiter: Gabriel Dawido- «it.ih. Gruppe Oper: Anfängerkurs. Boginn 7. Jan., 20.30 Uhr, Heim der BZV., Kirntstr. 54. Leiter: Svmchcs. Bezirk Wilmersdorf: Anfängerkurs: Am 9. Jan., 20.30 Dir, Meinekestr. 10. Leiter: Krankel, lieziik Zentrum-Nord: Aniaiigerkurse: Sonntags, 10.30 Uhr vorm., Mittwoch, 20.30 Uhr, Beginn 9. Jan., Kurs für Fortgeschrittene, Beginn 8. Jan., 20.30 Chr. Heim der BZV.. Roscnthaler Sir. 44. Bezirk Neukölln: Anfängerkurs: Montag und Mittwoch, 19.30—21 I hr, bei Schwalb. Ilermamislr. 46. laitcr: Dr. HrOscr. Beginn am 14. Januar. ■— Teilnehmer können noeh aufgenommen werden. Auskunft und Anmeldung: Kulturahtcilung der BZV., Meinekestr. 10, Tel. HiMiiarck 7165, App. 44. "□lin3SA ,"135?n Win. jeden Sonnabend, 20.30 Uhr, Heim der BZV., Ko-enihaler Sir. 44. Lehrstätte Ch. N. Bialik der BZV. 8. Jan., 20.30 L'hr. Heim der BZV., Lands». Str. 87, Kurs VI II. Die jüd".!>i;i-]K>ra. Amt.-ger.-Rat i. R. Kurt Tuchler: „Die Rechtsstellung der Juden in 1 Hml«Wand". — Am 10. Jan., 20.30 Uhr, Heim der BZV., KanMr. 54, Kurs I. Jüdische Geschichte. Rabbiner Dr. Max Wiener: „l'rojihe'eii und Gesetz". — Der Vortrag von Dr. Wisehnitzcr: „Der Friihkapilalismus und die Juden" (Kurs V. Wirtschaftsgeschichte der Juden in Deutschland) wird vom 9. auf 16. Jan. verlegt. Der zweite Vortrag von Dr. Nathan (Kurs XV. Jüdische MiiMk) findet nicht am 8., sondern am 21. Jan. statt. --- Am 26. Jan. Sondervcranitaltung: Prof. Buber über: „Theokratie und Theopolitik im biblischen Israel". Beginn und Ort des Vorverkaufs werden demnächst bekanntgegeben. In den Arbeitsgemeinschaften „Hebräischer Bibclkurs" und „Einführung in die neue hebräische Literatur" (iwrith) können noch Teilnehmer aufgenommen werden. — Dr. Michael Traub liest im Rahmen der Lehrstühle. Ch. N. Bialik der BZV. einen Kurs über Jüdi-ehe Wirt <chaiU[K>litik im HZV'.-Heim, Kanlstr. 54, und zwar am 24. Januar: „Jüdische Wander- und Wirt schaftsprobletne in «h-r Golah" und am 31. Januar: „Jüdische Wirtschaftspolitik in Palast ina". Voranzeigen Miimonidcs-Vorträge der Lehranstalt. Die Vortragsreihe beginnt am 14. Jan, mit einem Vortrag von Prof. Dr. I, Elbogen über: Leben und Leistung. -— Es folgen am 28. Januar: Dr. L. Baeck: Der Kampf um die Idee. 11. Februar: Dr. Ch. Albeck: Der ideale jüdische Staat und seine Gesetzgebung. 25. Februar: Dr. Max Wiener: Das Ringen um (las System. 4. Marz: Dr. Fritz Bamberger: Die Wirkung in die 'Zukunft. — Die Vorträge finden in der Lehranstalt für die Wissen-a-haft des Judentums, N 24, Artilleriesir. 14, statu Beginn 8 L'hr abends. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Unterrieht-bcgiiin in der Schule Klop,tockstr. 58 am 8. Jan., in der Gr. Hamburger Sir. 27 am 9. Jan. Unterrichtszeit in der neuen Anfängerklasse Klopsiockstr. 68 Dienstags und Donnerstags von 17 bis 18.30 Uhr. Gastvorstellung im Kulturbund. Am 14. und 15. Jan. im Berliner Thealer (^astvorstclhmgen des Jüdischen Kulturbundes Rhein- Ruhr; es gelangt Julius VVolffsoiuis „Joseph ben Matthias" zur Aufführung. Kammermusik-Abend im Hause Weil, Schlüterstr. 37, am 19. Jan., 8 L'hr. Mit wirkendo: Dr. Hans- Nathan (Klavier), Maurits v. d. Berg (Violine), F.wel Sicgman (Cello). Programm: Trios von Jean Philipp Rameau. Alexandre Tansmann, Anton Dvorak. — Karten bei Weil, Bismarck (J 1) 3508, Buchhandlungen: Kusenbaum, Meinekestr. 10, Kedem, Dahlraannstr. 8.