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Jüdische Rundschau · 1935-01-04 · Heft 2 (4.1.1935) · page 9

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JÜDISCHE RUNDSCHAU Literatur - Blatt NR. 2, 4. JANUAR 1935 MMHaMM Gang durdi drei Jahrhunderte Dokumente zur Geschichte der jüdischen Emanzipation Von Ernst Müller (Wien) Das Problem der Emanzipation des Judentums kann — so paradox dies klingen mag — von jüdischer Seite heute vielleicht ruhiger, effektloser betrachtet werden, weil und insofern es historisch aufgefaßt wird. Denn die Historie, nicht oder wenigstens nicht unmittelbar das Gegenwärtige berührend, zeigt nicht bloß, was gewesen ist, in der Vergangen- . heit sich gleichsam nach der immer relativen Zukunft hin entwickelt hat, sondern auch was als Vergangenheit gleichsam ^unvergänglich", das heißt unwiderrufliche Wirkung geworden ist. Ein neues Sammelbuch*), das nur sehr wenig bisher Unveröffentlichtes, das Ganze aber in einem äußerst lebendigen, fast dramatischen Zusammenhang hinstellt, enthält, fast lichtbildartig aneinandergereiht und durch geistvoll erfaßte Beziehungen verbunden, Briefe zwischen deutschen und jüdischen Persönlichkeiten, deren ein kleiner Teil noch in die letzte Zeit des „jüdischen Mittelalters" (17. und 18. Jahrhundert) zurückreicht, während der Hauptteil den großen Zeitraum vom Beginn der Emanzipation und Aufklärung — zwei Seiten derselben Orundströmung -- bis zum Tode Walther Rnfhenaus, zeitlich ungefähr den Anfängen der jüngsten schmerzhaften Umwälzungen umspannt. „Idyllische" Vorzeit Was dieser Aera in beziig auf briefliche Aeußerungen vorhergeht, macht mehr den Eindruck des Sporadischen und —- trotz des Druckes und der Unstetheit der äußeren Verhältnisse — beinahe Idyllischen. Einige der von Landau und Wachstein aufgefundenen Prager Briefe aus dem Jahre 1619 beleuchten das mitten im Wirbel des dreißigjährigen Krieges innerlich geschlossene Leben der jüdischen Welt. Doch sondern sich scharf von der sonstigen jüdischen Bevölkerung, welche Katastrophen wie der Wiener und der drohenden Prager Vertreibung ausgesetzt ist, einzelne „privilegierte" Persönlichkeiten wie die Hofjuden Samuel Oppenheimer, Samson Wertheimer und der „Jud Süß". Und zwischendurch bestehen verborgene Beziehungen zwischen einzelnen, sich gehoben fühlenden jüdischen Persönlichkeiten und christlichen Gelehrten, wie zwischen dem durch einen merkwürdigen hebräischen Brief vertretenen Henoch Frankel und dem christliche* Hebraisten Wagenseil. Berliner Aufklärung Während unter den Parolen der Toleranz und des Humanismus eine „äußere Befreiung" nur sehr langsam sieh vorbereitet — in dieser Richtung wirkt z. B. in Wien charaktcristischerweise der getaufte Freiherr von Sonnenfels an den josefinischen Reformen —, beginnt auf geistigem Boden ganz persönliche Verständigung nie mit einem Schlage, mit einem Höhepunkte: der Freundschaft Lcssin g—M e n d e 1 s - söhn. Diese historisch so bedeutsame Freundschaft hat freilich zur doppelten Voraussetzung einerseits den absoluten Humanismus des deutschen Dichters, andererseits das intime Verhältnis Mendelssohns zur deutschen Philosophie, das in dem Ostjuden Salomon M a i rn o n, dann bis zur produktiven Fortführung Kantischer Ideen sich steigert. Einen Brennpunkt dieser geistigen Emanzipation, die man doch wegen des Ueberwiegens der deutschen Komponente schwer mit dem Herausgeher der Briefe als eine deutsch-jüdische Wechselbeziehung empfinden kann, bilden die Berliner jüdischen Salons mit ihrer Ooethevcrehrung und alles, was sich um die geistsprühende, in ihrer Seelenartung und auch in ihren bedeutsamsten Bekenntnissen so entschieden jüdisch bestimmte Gestalt der Rahel gruppiert. In den gleichen Kreis gehören auch von der anderen Seite die zugleich romantischen und tief-menschlichen Judenerlebnisse der Bettina lind die märtyrerhafte Erscheinung einer Gräfin Cosel, der Geliebten Augusts des Starken, die ein halbes Jahrhundert im Kerker verlebte und aus freiem Herzenstriebe die Religion des Judentums annahm. In allen diesen Beziehungen, vor allem auch in der innigen Setienfreundschaft zwischen Jean Paul und dem Juden Emanuel Osmund steht das rein Menschliche im Mittelpunkt. Ja, es gehen von da z. B. über den Kreis M e n d e I s s o h n - B a r t h o I d y s Beziehungen bis /um intimsten künstlerischen Schaffen, wie in der Musik, und noch bei Riehard Wagner steht einem persönlich unmöglichen Verhalten zu Meyerbeer die feine Geste gegenüber, mit der er seinen Kapellmeister Hermann Lcvi zum Interpreten seines „Parsifal" macht. Freilich folgt der in enger Beziehung zum deutschen Klassizismus stehenden Mendelssohn-Periode eine solche der Ausartungen, Rückschläge und krampfhafter Unruhe. „Offene Salontüren" Der Wiener Kongreß, auf dem ein Wilhelm von Humboldt so warm für die Sache der Juden eingetreten war, leitet eine wenn auch vorübergehende Aera heftiger judenfeimllichcr Strömungen ein. Die nahen gesellschaftlichen Beziehungen zwischen führenden deutschen und jüdischen Persönlichkeiten erweisen sich als individuelle, wenig in die Tiefen des Völkeriebens dringende Erscheinungen. Der Titel: »Geschlossene Tore — offene Salontüren", mit dem der Herausgeber den Zeitabschnitt 1790—1814 bezeichnet, paßt auch für einen Teil des folgenden. Die Abkömmlinge der Mendclssohnschen Aufklärung gehen mit seiner Familie selbst der jüdischen Gemeinschaft vielfach durch die Taufe verloren. Aber die Problematik des Lebens führt nach innen und außen zu immer neuen Gärungen. Der schwache Versuch zur „Hebung des inneren Zustande« der Juden" durch einen „Kulttirverein", der Streit um die Reform des jüdischen Gottesdienstes, der in den entgegengesetzten Lagern scharf geprägte Persönlichkeiten auf den Plan ruft, die Begründung einer „Wissenschaft des Judentums" spiegeln sich in den Korrespondenzen zwischen Heine und Moser, Abraham Geiger, Zunz und *) Juden und Judentum in deutschen Briefen aus drei Jahrhunderten. Herausgegeben von Franz K o b 1 e r. Wien, Saturn-Verlag, 1935. Immanuel Wohlwill. Und es führen von hier aus mannigfache Fäden —- teilweise sogar familienhaftcr Art — einerseits zur Gestalt eines Heinrich Heine, deren heute immer deutlicher hervortretende Größe sich gerade auch in den Eindrücken artferner Persönlichkeifen wie Friedrich 11 e b b e 1 spiegelt, andererseits zu dem fortgesetzten Ringen um die Anerkennung der Bürgerrechte, das jetzt persönlich vielfach gar nicht mehr geschieden wird von dem Ringen um die deutsche Einheit und Freiheit, als deren Vorkämpfer sich zum Beispiel ein Gabriel Riesser empfindet und betätigt. Großen Errungenschaften und mehr noch realen, seelischen Annäherungen, deren Abglanz in unübersehbar vielen Einzelheiten der Briefliteratur erkennbar ist, folgen dann freilich von außen neue, tiefere Reaktionen und Enttäuschungen. Wie schmerzlich fühlt sich z. B. ein Berthold Auerbach, der mit seinem Vetter Jakob Auerbach, dem Frankfurter Religionslchrer, eine Jahrzehnte umspannende Korrespondenz führt, der Mann mit dem tiefjüdischen Gemüt, das sich so innig in das deutsche Volksleben einzufühlen vermochte, von den Anfängen der neuen antisemitischen Bewegung in den siebziger Jahren getroffen, die er im allgemeinen „Sinken der idealen Werte" begründet glaubt. Unter den konkreten Problemen, die mit der Emanzipation zusammenhängen, taucht wiederholt das Motiv der Beziehung zum Christentum auf, in etwas grotesker Form bei David F r i e d I ä n d e r, der in seinem Schreiben an Probst Teller den Eintritt in die christliche Gemeinschaft ohne Glauben an das christliche Dogma anbietet, und sodann in der an drei entlegenen Zeitpunkten erfolgten Aufforderung zur Taufe: in den Aussprachen zwischen Lavatcr und Mendelssohn, zwischen Bimsen und Jakob Bern a y s, zwischen Trützschler-Falkenstein und Walther Rathenau, wobei die tiefste und offenste Antwort von Bernays gegeben wird. Von Heß zu Herzl Die Vertreter des heraufkommenden Sozialismus meiden die Beziehung zur jüdischen Gemeinschaft, und daß von Lassalle und Marx so wenig gebracht werden konnte, ist vielleicht gerade charakteristisch. Aber aus den gleichen Kreisen ist eine andere Persönlichkeit hervorgewachsen, welche, in Gegensatz und Fortführung des Gedankens der äußeren Emanzipation, eine Synthese herzustellen sticht zwischen den innersten Impulsen des europäischen Völkerlebens und einer Selbsterweckung des jüdischen Volkstums: es ist Moses Heß, der mit seinem in Briefform abgefaßten „Rom und Jerusalem" als der wichtigste Vorläufer der zionistischen Bewegung sich darstellt. Acußerlich trat ja auch der Judenstaatsgedanke hier nicht zum ersten Male auf. Die Sammlung enthält ein solches Schreiben, das von einem nichtjüdischen Anonymus an Mendelssohn gesendet wurde, der es, zwar mit Skepsis hinsichtlich der nationalen Voraussetzungen, aber doch mit bemerkenswertem Verständnis beantwortet — und ein zweites, des Fürsten von Eigne, der von dem Schicksal der Gräfin Cosel tief beeindruckt war. So fuhren merkwürdige Fäden bis zu Theodor Herz!, der von dem persönlichen Standpunkte des gänzlich emanzipierten Juden einer totalen Lösung des Judenprohlems die Basis schaffen wollte. Wenn wir heute in vieler Hinsicht die geniale Voraussicht Herzls erkennen, manche Verwirklichung derselben erleben können, so bieten uns einige der vorliegenden Briefe, die teilweise, bisher unveröffentlicht, aus dem neuen Herzl-Archiv stammen, einen Einblick in die starke Wirkung, welche von der menschlichen Größe dieses Mannes auf politisch bedeutende Persönlichkeiten ausging. Krise der Assimilation Als „Gegenspieler" Herzls u a u, der sich, bei aller Treue schaft, gänzlich als Deutscher erscheint W a 1 t h e r R a t h e - zur jüdischen Religionsgemeinbetrachtet. Neben Landauer und Georg Brandes erscheint er als Repräsentant eine-; Zeitalters, das durch die ,,Krise der A^-'imilalion" gekennzeichnet wird, dessen zusammenhängende Erfassung jedoch sich wohl eist aus dem geplanten zweiten Bande: „Briefe ans der Gegenwart" wird ergeben können. Im ganzen kann dieses Sammelbuch, trotz einzelner Lücken und Ueberflüssigkeiten — letzteres, wo etwa nur persönlichzufällige Verhältnisse besprochen sind - wie kaum eine geschichtliche Darstellung ein lebendiges und intimes Bild dic-er bedeutsamen, der Gegenwart unmittelbar vorangehenden Epoche vermitteln: durch eine last unübersehbare Fülle des in engen Rahmen gedrängten Materials, durch die dramatische Lebendigkeit der „Komposition" und die dem Gegenstände immanente historische Dialektik und Problematik. Kulturdenkmäler Palästinas Ein Führer durdi die Ausgrabungen Allen denen, die mit Interesse die palästinensischen Ausgrabungen verfolgen und sich einen sachverständigen Führer wünschen, wird nun das neue Buch von Professor Carl Watzinger (Denkmäler Palästinas, Hinrichs'sehe Buchhandlung, Leipzig 1933) eine willkommene Gabe sein. Der Tübinger Professor Watzinger ist uns durch die gemeinsam mit dem verstorbenen Heinrich K o h I herausgegebenen „Antiken Synagogen in Galiläa" längst bekannt/Die 1916 erschienene Publikation hat die Synagogeuforschung nicht nur mit wichtigem neuen Material beschenkt, sr>ndcrn durch die Aufzeigtmg des Problemkreises wesentlich beeinflußt. Das neue Buch Watzingers kommt dem Bedürfnis weiter Kreise entgegen, indem es eine systematische Darstellung der palästinensischen Grabungstätigkeit, sowie eine chronologisch geordnete Darstellung der Grabungsfunde bietet. Der vorliegende Band umfaßt in seinen vier Kapiteln die Zeit von den Anfängen bis zum Ende der israelitischen Königszeit, während der sich in Vorbereitung befindende zweite Band bis zum Ausgang der Antike führen soll, also die von Prof. Watzinger selbst bearbeiteten Svnagogen behandeln wird. Die Einleitung gibt auf 15 Seiten einen Ueberblick über die historische Geographie des Landes, die durch eine Karte der Atisgrabungsstätten erläutert wird. Werke von Palästinareisenden aus dem 10. IS. Jahrhundert, sowie ältere Itinerarieu werden nachgewiesen, denen Berichte von Geographen der neuesten Zeit folgen. Edward Robinson wird als Begründer der biblischen Geographie gewürdigt. Es werden die kartographischen Aufnahmen des Palcstinc Exploration Fund aus den 80er Jahren besprochen, denen sich Vermessungen G. Schumachers im Auftrage des Deutschen Palästinavereiiis anschließen. Gleichzeitig setzte dir' archäologische Forschung ein. De Saulcy brachte jüdische Sarkophage in den I.ouvre, die französischen Dominikaner begannen ihre Arbeiten in ihrer Ecole pratique d'cttidcs bibliques im Kloster St. Etienne. Wilson und Warren, Bliss und Dickie unternahmen Vermessungen in Jerusalem. Einen besonderen Aufschwung nimmt die Grabungsarbeit unter Flinders P e t r i e, dessen Name für uns vor allem mit der 1895 entdeckten Israelstele des Menephtali verbunden ist. Der englische Archäologe stellt die Datierung der Bauschichten auf eine sichere Grundlage, indem er zu diesem Zweck die mit Zierat und gelegentlich mit Stempeln und Inschriften versehenen Tonscherbenfundc verwertete. Gezer, Beth-Schernesch, Megiddo, Taanaeh, Jericho, Sichern, Beth- Schean beschwören die Namen von M a c a l i s t e r, M a c k e n z i e, Graut, Fisher, G a r s t a n g, G u v, S c h u in aclicr, S e 11 i n, R o w e berauf, um nur einen Teil der Ausgraber und Erforscher zu nennen. Jerusalem wird von Vincent und Raymond Weil! in Angriff genommen. Wiegand und W a t z i n g e r graben in der Wüste südlich von Judäa. Die Dominikaner untersuchen die Synagoge En Duk, S u k e ni k gräbt die Synagoge in Ret Alpita aus, in Hebron ist wieder der dominikanische Pater Vincent tätig, die Dänen graben in Silo und das Papstliche Institut in der Gegend des Toten Meeres. Wenn man nun das Orieuta! Institute von Chicago, die Universität von Pennsylvania, die Pacific Schoo! of Religion der Universität California, die American School of Oricntal Research, die British Schoo! of Archaeology in Aegypten und Palästina, das britische Griental Department of Atttiquities, die Deutsche Orientgesellschaft und die Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft nennt, deren Leistungen in Palästina Watzinger unter vielen anderen würdigt, so hat man ein ungefähres Bild von der außerordentlich regen wissenschaftlichen Tätigkeit, die in Palästina auf dem Gebiete der Denkmalforschung in internationalem Maßstab entfaltet wird. Man wird einige wertvolle Ergänzungen über die Grabungen E. L. Silken iks und L. A. Mayers in Jerusalem im Auftrag der Hebräischen Universität und der Jüdischen Gesellschaft zur Erforschung Palästinas in dem ausgezeichneten Artikel von Paul Kraus: „Ausgrabungen und Funde" im dritten Baude der Encyclopaedia Judaica finden. Unter privaten Mäzenen, die die Ausgrabungen finanziert haben, nennt Watzinger Jakob Schiff und Edmond de Rothschild. Der Name James Simon fehlt im Buch, soweit ich sehe. Wahrscheinlich ist diese Lücke auf die außerordentliche Bescheidenheit Simons zurückzuführen, der es zeitlebens zu verhindern wußte, daß man seine Verdienste würdigte. Möglicherweise hat der Spender die Anonymität seiner Beteiligung zur Bedingung gestellt. Er war Mitbegründer der Deutschen Orientgesellschaft und hat die Grabungen in Mesopotamien, Babylon, Assur, Aegypten (darunter II- Amarna), in Kleinasien' (Boghazkoi) und auch in Palästina (Jericho und die Synagogengrabungen in Galiläa) unterstützt. Es ist schwer, aus der Fülle des im Buche Watzingers auf nur 117 Seiten Gebotenen einzelnes herauszugreifen, jedoch möchte ich noch auf den Rekonstruktionsversuch des Salomonischen Tempels hinweisen, der die neuesten ArchiteUturforschungen berücksichtigt. Unter den öS Abbildungen sieht man die so berühmt gewordenen Elfcubcinplättchen aus Samaria. R a h e 1 W i s c h n i t / e r - B e r n s t e i n. Palästina im „Baedeker". Der schienene Baedeker-Band „Mittehuecr' tigt sieh zum ersten Male mit der j I u Ii h Palästinas. Die Darstellung tiv, wenn auch recht dürftig, was aber haupt etwas summarischen Charakter u Ist s. vielle dies 1 ' ht liegt. Behandelt werden von Orten neuen j Jerusalem, Haifa, Te!-Awiw („zionistische K Baiuharakter ist unter dem Druck der Spei-, uneinheitlich geblieben, die Straßen sind ,v Häuser meist Betonbauten mit dünnen Mauern u erwähnt weiden die Siedlungen Ramath Gau, IV Rischon-Ie-Zion, Rechowoth, Natanja, Kirj.tth A Balfouria. Vom Emek wird nur gesagt, daß d( jüdische Neusiedlungen" lägen. Ein Ersatz für < von Preß-Hcrrmaim ist der Baedeker also genügt nicht einmal für den Touristen, der si drei Tage in Palastina aufzuhalten gedenkt. Da; auf der Fahrt nach Palästina gute Dienste kasuelle der Hafenplatze und bei 1 .andaiisfhigcn aus. — Ausführlich behandelt werden Marokko, Tunesien. Von gewohnter Vorzüglichkeit ist rial, wie denn überhaupt nach wie vor die km Auflage er- VI), beschäfl lies i cdi und objekn dem überunniclbandcs dien Lebens iabtadt. Der 'in durchaus maltiert, die id Wanden"), hach Tikwah, lawim, Moza, ort „zahlreiche das Handbuch keinesfalls. Er ich länger als gegen wird er teil beim Bevom Schiffe Algerien und das Kartenmatedeutsche Kartographie unerreicht sein dürfte. Merkwürdig ist in diesem Bande die Gepflogenheit, ehe Straßen ausländischer Städte auf den Karten deutsch zu benennen, z. B. „König Georg- Straße" <Hlcr „Prophetensti aße" in Jerusalem, so auch auf den Plänen von Jaffa, Tcl-Awiw und Athen. Wurde denn jemand vom Konkordienplatz in Paris oder der Alten Bonustraße in London sprechen? <>. c. Ucber „das Wirtschaftsleben Palästinas und seine Bedeutung für den deutschen Außenhandel" ist eine Dissertation an der Universität Köln von Diplom-Kaufmann Isi E e u e r - stein, Herne, vorgelegt worden, die jetzt im Druck erschienen ist. Die Arbeit schildert die wirtschaftlichen Verhältnisse Palästinas, den deutschen Wirtschaftsverkehr mit Paliistina und die Möglichkeiten zur Hebung des deutschen Außenhandels dorthin, sowie die zukünftige Stellung Palästinas im Weltwirtschaftsvcrkehr. P alBstina-ßrundfonds Keren Haiessod e.U. Postscheckkonto: Barlin Nr. 104 951 Bankkonto: Dresdner Bank, Depositsnkasse Kurfürstendamm 181

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