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Jüdische Rundschau · 1933-12-15 · Heft 100 (15.12.1933) · p. Seite 978

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 100 (15.12.1933)
Date
1933-12-15
Page
Seite 978 (sequence 16)
Language
German
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Seite 968 :JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 100, 15. XXL 1938 V. Chorlconierf nim Besten der Vereinigten jüdischen Wohllahrts- und Jugrndamtcr Charlotter.burg und Nordwest unter Leitung ■von Janot S. Roskin. Mitwirkende: Toni Türk, Toni Dasen, Oberlc&ntor Wilhelm Friedman׳!,, Sabenkv, Charlotte Rosen, Erna Klein, Roaen-Quartctt (Rosen, Klsner, Croncr, Zeclanclcr). Eintrittskarten KM. 2.—, 1,50, 1,—, 0,75 im Büro des Brüdervereins; bei Türk, Oliva 5393; Dasen, Bismarck 4170; Cassel, Tierg. 3511; Buchhand!. Oonzer, Oranienburger Str. 28, Weidend. 3004; Abendkasse. — Neue Sangeniügdieder werden jederreit aufgenommen. Anmeldung beim Dirigenten Janot S. Roskin (Oliva 6083) von 8—10 und 2—4 Uhr. Kflnstlerhllfe der Jüdischen Gemeinde. Konzert, Mittwoch, den 27. Dez., ahends 8 Uhr, Johannisstr. 16 (Synagoge). Mitwirkung: Paula Lindberg, Lola l'olnicwcr, Ilse Nathan, Trof. Leonid Kreutzer, Madiigalrlior unter Leitung von Dr. Misch. Eintrittskarten RM. 0,25, 0,50, 1,— Sind 2.— ab Freitag, den 15. Der.: Wirtschaftshilfe der Jüd. Gemeinde, Oranienhurger Str. 31 (Weidendamm D 2, 5131), kosenstr. 2/4, Hauswart, Synagoge Kaiserstr. 29/30, Kastellan, Johannisstr. 10, ״Bühne und Brettl‘‘, Joat 1 iru thaler Str. 13 (Bisinarck 6979), Synagoge Prinzregenten Jtr. 69,70, Kastellan. Bunter Abend. Dienstag, den 28. Dezember 1933, abends 8 Uhr, im Locensa.il. Kleis(str. 10, Bunter Abend. Mitwirkende Künstler: Erna klein (Klavier), NT nur i t s van den Berg (Violine), Rose Walter (Gesang), Go'üried Xee!at״t׳׳r (Cell״), Stella Ifav (Rezitation), Harry Haufitrunnn Hgcne nm,ikal1a:he Scherze am Flügel), Willy Träger. Numerierte ],hnfiutskar!''!! zu 2,50 und 1,50 RJd. bei Erna’ Klein, W 50, N.irl1-!>. ״ r. 8, Telephon B 4 iiavai ia 1953, beim Hauswart der Loge, Klei-Kir. 10, Telephon: J) 5 Barbarossa 8651 und 8852, Chanukkahfeier ries Vr-har,׳le$ Deutscher Z ionisten-Revisionisten, 18. 111■!,, abend•; 8.30 Für. irn Cafe Leon. Kurfürstendamm 155 (Lchniner l'i.!׳?.). Ka/tr n KM. 1,— im Büro, Kantstr. 156/157, I (Tel.: C 1, Steinplatz 7528) um! an der Abendkasse. richten an den Jüd. Arbeitsnachweis, Berlin SW 19, Lindenstr. 48/50, Abt. f. kaufm. Personal, Ireie Berufe, Hauspersonal; Tel.: Dönhoff 307/303. Kleine Nachrichten Die Frauen־Arbeitigemeinschaft für Palistina weist auf di« Sprachkur sc hin, die die Hebräische Sprachschule Klopstockslraße 58 für Anfänger feto Nachmittag zweimal wöchentlich von 5—6,30 Uhr Anfang Januar einrichtet. Gerade die Nachmittagszeit ist für Frauen besonders geeignet. Das geringe Schulgeld, das die Hebräische Sprachschule erhebt, wird die Teilnahme an den Kursen noch erleichtern. Meldungen sind zu richten an Herrn N. Rcxggriin, Bcrlin-Grunewald, Trabcncr Str. 2. Bücherspende der B. Z. V. an die Natlonalblbllothek In Jerusalem. Die Berliner Zionistische Vereinigung (W 15, Mcinekestr. 10״ Tel.: Ilismarck 7165) nimmt Bücher und ganze Bibliotheken entgegen, läßt sie abholcn, erteilt Auskunft und Rat. Im Krankenhaus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Exerzierst?. 11a, ist die Untersuchung und ambulante Behandlung von allergisch Kranken (Asthma, Ileuficber Nesse!sucht u,, a.) neu eingerichtet worden. Frl. Dr. Else Lcvy, die Leiterin der Poliklinik für Hals*, Nasen- und Ohrenkrankc, die bereits in der Charit6 eine solche Abteilung geführt hat, hält am Dienstag und Donnerstag von 11.30 bis 12.30 Uhr Sprechstunden für allergische Krankheiten ah. Die Sprechzeiten für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten bleiben imverändert Montag bis Freitag von 12—1 Uhr. Achtung, Billardsport! Herren, die Interesse an der sportlichen Ausiibung des Biilarchpich haben (auch Anfänger), werden geixten, zwecks Gründung eines jüdischen Billardklubs ihre Adresse Herrn Werner Mannheim, Berlin N 20, Christianiastr. 115, anzugeben. Aus den Vereinen Gottesdienste zu Chanukkah Jüdischer Box-Klub ״Makkabi“ E. V. ('haaukkah-Fcicr, 19. Dez., im Ur«>ß n י'״,!./! T.ogrnh.uise-s, Klebtytr. 10. Festrede: Rabb, Dr. Maiiir־ d Swarvi.dv. Eint! Ittsprcis 0,50 RM, Saalöffnung 7.30 Uhr, }׳’‘.'sthuginn 8 Uhr. Lnd!:^3 Uhr. Karten sind in den Neuer Synagogenverein Rykestraßc gemeinsam mit dem Synagogen- Vorstand: 17. .!}׳'.׳zfinber, abund•» 19.30 Uhr, Chanukkah-Gottesdienst und Uh.1m:kk,>11-14 irr, Maanw-Uetx: t durch Oberkantor Ahlbcck mit dem vermarkten Svnag׳''gen־('lmr unter Leitung von Kurt Burchard. Predigt: Rabbiner 1 Ir. Wrvi, Im Anschluß an den Gottesdienst musikali<ch־dekl.una0>riccbe Darbietungen durch Ludwig Hordt, Wilhelm Säuler und (.)h׳׳rk;m!or Ahlbcck. Am 1 iormoniam: Hans Schwarz. ״,Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge‘*, 16. Dezember, abends 8 Uhr, R־־>sen9r. 2—4, Uhnnukkah-Feicr, Vortragt Rabbiner Dr. Wilhelm Lcwy. Lieder: Kantor Bernhard Frankel. Familien - Nachrichten Herr Israel Mayer •und F:au Sabine, ßel). Ilalpcm, Bundeszatsufer 5, feiern am 15. Dezember i hre Silberne Hochzeit. Frau Emma Michaelis, ״eb. I’ctzall, Pankow, Trcllcborger Str. 40, b. Oppenheimer, feiert am 18. Dezember ihren 85. Geburtstag. ■Rechtsanwalt und \׳״־ar Geheimer Justizrat Salomon, Berlin, begeht am 21. Dezember den 85. Geburtstag. Vom Stellen-Markt ' Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise. 1 er.: < >< oicbt werden für Berlin: Damenmäntelu ח ז, u '0 H״ rntr tgerndu־rinnen ck'; h'וזו: י;׳,!־',׳ icr *)’ k'1 hcmdf'übrtriel), Heimarbeiterin e:::1.->״r!׳׳ :coe Pu'ha verstricke rinnen, Schfiflevorrich- :'׳rin, ׳ת־׳יץ kre Friseuse. — Klcktrikcr mit Meister- ־ H־ r 11׳r < t *ו:!:־- Schneider und Zuschneider für H׳ ׳!׳•'::׳!.n:cra׳d,i t, ~ Uc-Tjcht werden für das 1־׳׳k:׳' ]).!:e-'f'kG-ifelcinpyri.ihcriiiricn mit besten Zeugüb;■.■!, er tkb ■igo M,t iUrhnriderin mit Zu«chncidcn, 1 ז (l * . 11 י afi׳ Hg! rberin nach S-־hin::M:tn־׳r׳nnen revch Uollaful, jüngere Pützmache!- <'> Smr'.׳'n, — rbrhvm nach Ulm. Fachmann für •hb '1י f!'!:!wurib') r!;H1 Spanien. I-'leiichcr (\Vur5tbfd,Grc׳■׳! ־1 ־p׳'!e;1bnk nach Casa Rlnnka, Handschuh- :t!-‘־'r 7ur Leiumg von Kursen (Metallverarbeitung) b r 1 r ז*! י׳ * nd A1 Ix t für gut empfohlene di״ t 1 Lehrbeihilfen erlin C 5 . 2/4, Tel.: Norden L) I, 6711. — Ge! oder (üirtnerin, Fachkraft für U’nterricUt gesucht; Fachmann für Fabrikation von Galati!l.warrn (Knüpfe), firm in Kalkulation und Musterei; Köchinnen, Stutzen, IlaiHgehiltinnen, Hauspflcgerinnen, — Wir suchen. Stellen für: Fehnxrsonal; Unterricht in Handelsfächem, Sprachen, Nachhilfe-Unterricht. — Milduugcn sind zu Jüdische Gemeinde. Freitag, 15. Dez. (Chanukkah), abends: Alle Svnagogcn: 3.45 Uhr, außerdem Syn, Prinzregentenstraße: II. Gottesdienst: 7.15 Uhr.!Predigten: Neue Synagoge: Dr. Warschauer; Syn. Lindenstraße: Dr. Wevl; Syn. Lützowstraße: Dr. Wiener; Syn. Fasanenstraße: Dr. Salomonski; Syn. Levetzowstraßc: Dr. Lewkowjtz; Syn. Fricdenstcrnpel: Dr. Prinz’, Syn. Sehmargendorf: Zirnct. Syn. Prinzregcntenstraße: I. Gottesdienst: (3.45 Uhr) Ansprache; II. Gottesdienst (7.15 Uhr): Predigt: Dr. Gallincr. — Sonnabend, 1. Dez. (Neuinondwcihe), morgens: Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungsanstalten: 9 Uhr; Frühgottesdienst: Syn. Rykestraßc und Kottbusser Ufcr-Ahawas Reim: 7 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: Ilauptgottcsdicnst: 10 Uhr; Frühgottesdienst: Syn. Lindenstraße, LcvctzowstTa ße und Prinzregentenstraße: 7.30 Uhr. Predigten: Alte Synagoge: Dr. Freier; Syn. Kaiserstraße: Dr. Freimann; Syn. Rykestraßc: Dr. Swarscnsky; Svn. Fcstalozzistraßc: Dr. K. Lcvy; Syn. Kottbusser Ufcr-Ahawas Reim: Dr. Jakobovits; Syn. Münchener Straße: Dr. A. Levy: Syn. Grunewald: Dr. Cohn. Jugcndgottcsdicnst: 3.30 Uhr; Syn. Kotibusser Ufcr-Ahawas Reim: Dr. Jakobovits; Syn. Münchener Straße: Dr. A, Levy; Syn. Prinzregenienstraße: Dr. Salomonski. Syn. Lützowstraße: Zwischen Mineha und Maariw־: Lchrvortrag Dr. Wiener. Sabbat-Ausgang: 4.42 Uhr. — Gottesdienst an den Wochentagen: abends: Ahe Synagoge: 4 Uhr, alle übrigen Svnagogen: 4.30 Uhr; morgens: Synagogen mit altem Ritus (außer Svn- Pestalozzistraße, Kottbusser Ufer und Münchener Straße): 7 Uhr; Syn. Pestalozzistraße und Münchener Straße: 7.15 Uhr; Syn. Kottbusser Ufer: 7.30 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. — Chanukkahfeiern am Sonntag, 17. Dez.: 3 Uhr: Syn, Kaiserstraße; 4 Uhr: Syn. Prinzregenienstraßc (Aaspräche: Graf); 5.30 Uhr: Syn. Lindcnstraßc: Dr, Blumcnthal; 7.30 Uhr: Syn. Rykestraßc: Dr. Wevl. Synagoge Fasanenstraße. Freitag, 3.45 Uhr, Gottesdienst für die Jugend. Anzünden der Lichte durch Jugendlich«. Synagoge ״Beth Zion“, Brunncnstr. 33. Freitagabend, 3.45 Uhr; Sonnabendmorgen (Schabbath Chanukkah), 9 Uhr; Mineha 3.30 Uhr; Maariw 4.42 Uhr; Wochentags morgens 7 Uhr; Wochentags abends 4 Uhr. Synagogenverein Ahavas Zion, Freitag, 15. Dez., ab 3.45 Uhr, Schrifterklärung: Rabb. Dr. II. Lcvy. Sonnabend, 16. Dez., früh 7.15 Uhr, vorm. 0 Uhr. Predigt: P.ibb. Dr. Levy; nachm- 3.30 Uhr.־ Lehrvertrag des Rabbiners. An den Werktagen, morgens 7.15 Uhr, nachm 4 Uhr. Lehrvorträge: Sonnabend, vorm. 11.30 Uhr, So., früh 8—8.45 Uhr (Dr. Harry Lcvy). Jüdische Religionsgcmcinde Charlottenburg, Schulstt. 7־ Freitag Abend 3.45 Uhr; Sonnabend vormittags 9.30 Uhr, Neumondweihe, Predigt Dr. Salomon; Sonnabend nachmittags 3.30 Uhr. Israelitische Vereinigung Lichtenberg. Synagoge Frankfurter Allee 85, Beginn der Gottesdienste wie in Synagogen nach altem Ritus. Freitag abends nach dem Gottesdienst Vortragsreihe von Rabbiner Dr. Arthur Rosenthal über a 11'gewählte Stoffe der jüdischen Geschichte. Sonnabend Neumondsweihc. Sonntag, abends 7.30 Uhr, Chanukkah♦ fcstgottesdienst mit Weiherede von Rabb. I)r. Arthur Rosentlial. Synagoge PaMauer Straße 2. Frei(,1g Abend 3.45 Uhr; Schabbath Chanukkah früh 9 Uhr; Predigt Rabbiner Dr. Altmann; Neumondweihe, Mineha 3.55 Uhr; Lehrvortrag, Maariw 4.42 Uhr; Wochentag früh 7-15 Uhr, Abend 4 Uhr; Sonntag, 17- Dez., Abend 8 Uhr, Chamikkahfcier, Log«', Kkiststr. 10. Eintritt frei, Gäste willkommen. Synagoge Kaiserstraße. Jugendgottesdienst mit anschließender Cha* nukkfihfeier am 17. Dezember, 3 Uhr nachm. Knaben und Mädchen sämtlicher S« hulkh-scrt «־nd duz t tmgiiadm. — Einlaß nur mit Eintrittskarten, die gratis beim Kastellan Ahratnczik, Kaisers!r. 29, erhältlich sind. Erwachsene haben freien Zutritt zur Damen• Empore. Briefe an die Redaktion Breslau, 12. Dezember 1933. Redaktion der ״Jüdisclien Rundschau“, Berlin. Zwei Richtigstellungen: Emir! Pascha (nach dem noch heute eine Straße in Oppeln heißt) ist nicht ermordet worden, sondern er fand seinen Tod durch Sturz, aus einem Fenster. Professor Minkowsky in Breslau trat in seinen reifen Mannesjahren zum Katholizismus über. Ergebenst Carl Landsb erger. Brfelkaslen der Redaktion A. Löwenbaum, Mannheim. Sie schreiben uns, daß in den Sportgruppen des RjF. ausländische Juden zwar aufgenommen werden, daß sie dort aber auch jetzt keine Führer• Stellungen bekleiden dürfen. Wenn diese Annahme zutreffen sollte, so würde es sich um eine bedauerliche Entgleisung handeln, von der wir hoffen, daß sie möglichst bald abgestellt wird. Siegfried Rohrbacher, Göppingen. Wie Sie aus mehreren Einsendungen ersehen haben, sind die Klagen über die Vcrhältnisse auf der! Palästina-Schiffahrts-Limen nicht selten. Wir können nur der bestimmten Erwartung Ausdruck geben, daß die Schiffahrts-Linien dafür Sorge tragen werden, die Schiffslinien gründlich zu verbessern. Sie sagen mit Recht, daß man, wenn dies Verhältnisse in der zweiten Klasse so unvollkommen sind, wie Sie sie schildern, den Passagieren raten soll, dritter Klasse zu fahren, die zwar auch zu wünschen übrig läßt, dafür aber wenigstens nicht so viel Geld kostet. Wir haben Ihren Brief den mit der Bearbeitung der Palästina-Reisen beschäftigten Stellen zugeleitet. Das Protokoll der 6. Pegischah des Brith Chaluzim Dathiim ist erschienen. Es enthält Aufsätze über akute Probleme und über den Stand der religiösen Chaluziuth in Deutschland und in Ercz Israel. Es bringt u. a, folgende Referate: Moschü Unna: Die Wirklichkeit Erez. Israels und unsere Arbeit; Erich Rosenblütfi: Erziehungsarbeit irn Brith Chaluzim Dathiim; Schlomoh Ooldman-Bombach: Die Situation des Poel in Erez Israel. — Das Protokoll ist gegen Voreinsendung von RM. 0,20 zuziigl. Porto beim Büro des Brith Chaluzim Dathiim, Berlin N 54, Rosenthaler Str. 55, zu haben. Die Histadruth. Soeben erschien in der Schriftenreihe des Hechaluz ein Heft: Die Histadruth. Aus dem Inhalt: Ursprung und Quellen der zionistischen Arbeiterbewegung in Palästina; Die Histadruth und die Alija; Die ״Eroberung der Arbeit"; Um die Stellung der Arbeiterin; Die Organlsations- Prinzipien der Histadruth; Die Histadruth und die zionistisehe Kolonisation; Die wirtschaftlichen und sozialen Institutionen der Histadruth; Das Kulturwerk der Histadruth; Die Histadruth und der jüdische Mittelstand; Die jüdischen und die arabischen arbeitenden Menschen. Für jeden Zionisten und an Palästina interessierten Menschen unentbehrlich. Preis RM. 0,10, Palästina - Hinweise Mitteilung des Palästina-Amtes. Zolldeklaration des nachfolgenden Umzugsgutes. Es wird wieder holt darauf hitigewiesen •״- s. auch Nr. % der ״J. R.“ — daß die Zollerklärung über nachfolgendes Umzugsgut Vor Einwanderern nicht mehr innerhalb von 24 Stunden nach Ueberschreitung der palästinensischen Grenze abzugeben ist sondern daß dem Einwanderer nunmehr eine Frist v« sieben Tagen zur Verfügung stellt. Nur solches Umzugsgut das innerhalb dieser sieben Tage deklariert und spätesten: 90 Tage nach Einwanderung in Palästina eintrifft, genieß Zollbefreiung. Im übrigen wird den Einwanderern aurl weiterhin empfohlen, vor der Abreise eine listenrnäßige Auf Stellung ihres Unizugsgutes in dreifacher Ausfertigung zweck Vorlage bei den palästinensischen Zollbehörden verzuberciten —■ Mitnahme von Hausgehilfen. Gegenüber der viel fach verbreiteten Meinung, daß es möglich sei, auf ei! Palästina-Visum der Kategorie A I Hausgehilfen mitzunehmen muß darauf hingewiesen werden, daß ein Visum der Kate gorie AI lediglich fiir den Antragsteller, seine Ehcfrai und unverheiratete Kinder bis zu 18 Jahren gilt. — Cie meinsame Einreise der Familienangehörigen Den Einwanderern aller Kategorien ist dringend zu empfehlen gemeinsam mit den Familienangehörigen einzuräsen. Bei de gegenwärtigen Vcrwaltungspraxis bedeutet es zumeist ein Trennung der Familie auf viele Monate, wenn ein Familiennm glied voraus!ährt und die zurückbleibcndcn Familienmitglied(־ anfordern muß. — Mitnahme von O r i g i n a I 7. e u g nissen. Die Hitachduth Olej Germania macht darauf auf merksam, daß allen Einwanderern anzuraten ist, Original Zeugnisse und sonstige Belege über ihre frühere Tätig/ . mitzubringen, damit sie bei Bewerbungen gegebenenfalls vor gelegt werden können. — Ein Wanderer heim it Haifa. Die Hitachduth Olej Germania, Haifa, teilt mii daß ihr das Arbcitcrsanatoriurn der Kupath Cholim in Acht: ־ (Har Hakarmel) für die \Vintermonatc zur Verfügung gesteh worden ist. Es ist dort ein Einwandercrlieim errichtet wor den, das den deutschen Einwanderern, die nicht im Bet! Olim aufgenommen werden können, Unterkunft fiir die erste! 14 Tage bietet. Der Preis ist mit 4 Piastern pro Nach (in Atisnabmefällen 2 Piaster) sehr niedrig gehalten. ״Alijah"; ״Zolltarif Palästinas“; ״Chinuch“. Diese drei Broschüren informieren den Palästina-Auswanderer über di! wichtigsten Palästina-Fragen. Die ״A 1 i j a h" ist ein Infor mationsblatt des Palästina-Amtes der Jewish-Agencv, Berlin. Sie enthält Beiträge über: Eimvanderuiigsbestirnmungcn, Mit• nq.hme von Kapitalien aus Deutschland, Kapital-Transfer und Devisen-Fragcn, Mitnahme von Gepäck usw. Wirtschafts, fragen, Arbeitsinarkt und -löhne, Palästinensische Steuern, Lebenshaltungskosten, Hygienische Fragen, Landwirtschaft■ liehe Ansicdlungsmögliclikeiteii, Reiscvcrbindungcn, Verwal. tunp von Palästina und vieles andere. Auf der Uinschlagseits befindet sich eine Landkarte Palästinas. Der Preis der ßro schüre beträgt 0,75 RM. — Der ,,Zolltarif Palästina s“, der für Handel und Industrie besonders wichtig ist, enthält sämtliche Positionen alphabetisch, übersichtlich geordnet, so■ wie Import- und Export-Verbote und Beschränkungen^ und das palästinensisch-syrische Zollabkommen. Er ist auf Grund des im Juli 1933 veröffentlichten englischen Zolltarifs m deutscher Sprache heratisgegeben. Preis 1 RM. — ״Chi• n u c h" ist ein Merkblatt über die Lehrstäften in Palästina, Schüler und Studierende, die in Palästina ihre Ausbildung fortsetzen wollen, können sich über Aufnahmebedingungen und Lehrfächer der palästinensischen Universität und Selmlen informieren. Der Preis der Broschüre beträgt 0,50 RM. — Sämtliche Broschüren sind beim Palästina-Amt, Berlin W 15, Mcinekestr. 10, gegen Voreinsendung des Betrages zuzüglich 0,10 RM. Porto zu beziehen. Bei Bestellungen der ,,Alija!1“, des ״Chinuch" oder des Zolltarifs bediene man sich des im Anzeigenteil des Blattes befindlichen Bestellscheins. Nächste Abfahrten nach Palästina (mitgeteilt vom Palestine & Orient Lloyd, Berlin NW. 7, Friedrichstr. 400). Martha Washington Theophile Gautier Vienna Carnaro Polonia Sphinx Martha Washington Helouati Italia Polonia Patria Carnaro Tevere Mariette Pacha Italia Polonia Sphinx 20. 12. ab Triest 21. 12. ab Marseille 21. 12. ab Genua 27. 12. ab Triest 27. 12. ab Konstanza 29. 12. ab Marseille 3. 1. ab Triest 4. 1. ab Genua 10. 1. ab Triest 10. 1. ab Konstanza 12. 1. ab Marseille 17. 1. ab Triest 18. 1. ab Genua 19. 1. ab Marseille 24. 1. ab Triest 24. 1. ab Konstanza 26. 1. ab Marseille 31. 1. ab Triest Martha Washington Nähere Auskünfte und Platzbestellungen durch Palestine tt Orient Lloyd, Berlin NW 7, Friedrichstr. ICO (direkt am Bahnhol Friedrichstraße), Telephon: A 6 Merkur 2915. Frühfahrsreisen mit Spezialdampfera 12. Februar: Aquitania (47 000 Tons) ab Villefrauche (Nizza) nach Haifa. 22. Februar: Roma (33 000 Tons) ab Neapel über Athen, Istanbul, Rhodos nach Haifa. 22. Februar; Contc di Savoia (49 (WO Tons) ab Genua. 24. Februar: Conte di Savoia ab Neapel nach Haifa. 23. Februar: Porthos (18 500 Tons) ab Marseille nach Jaffa■ 18. März: Aquitania (47 000 Tons) ab Villefranche über Pi• raus, Istanbul, Rhodos nach Haifa. 20. März: Vulcania (32 000 Tons) ab Cannes. 21. März: Vulcania ab Neapel über Palermo nach Haifa. 23. März: D’Artagnan (20 000 Tons) ab Marseille nach Jaffa. 5. April: Roma (33 000 Tons) ab Genua. 7, April: Roma ab Neapel über Messina—Malta nach Haifa■ Hachscharah in Jugoslawien. Mit Hilfe der Zionistische» Organisation Jugoslawiens ist es dem ,,Hechaluz“ gelungen, auf einem großen gepachteten Gut in der Nähe der ungari׳ sehen Grenze 35 Chaluzim unterzubringen. Die deutsch*/״ Chaluzim arbeiten dort mit einer kleinen Anzahl Jugoslawf scher Chaluzim zusammen. Im Monat Januar werden ««׳ tere 25 Chawerim des Hechaluz dorthin gehen. Man ist im‘ noch einem jüdischen Pächter in <l,er Nähe von Agram z»»' Abschluß von Verhandlungen gekommen. Auf diesem G»1 werden wiederum 25 deutsche Chaluzim beschäftigt werde»■ Jugoslawien bietet noch weitere Möglichkeiten für die Hach• scharah. Der Israelitische Gemeimdeverband Jugoslawiens 1111“ das Hilfskomitü in Agram haben beschlossen, um eine Reg:1' lierung in der Durchführung der deutschen Hachscharah vcL nehmen zu können, den Hechaluz, Deutscher Lai:־ des verband als die einzige Stelle anzuerkc»־ nen, die befugt ist, Menschen für die Hach‘ scharah. in Jugoslawien zu bestimmen. E.L. «0 3

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