Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 99 (12.12.1933)
- Date
- 1933-12-12
- Page
- Seite 949 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Wr. 99, 12. XII. 1933 JüDISCTTE RlfWOSCTf AfJ Seite 947 Das jüdische Berlin Abschluß des Blumenfeld״ Seminars Der dritte Abetid von Kurt Blunumfclds Seminar ״Grundgedanken des Zionismus“ war dem Thema gewidmet, wie eine jüdische Politik beschaffen sein muH, durch die wir tatsächlich Palästina zur Heimstätte des jüdischen Volkes machen können. Blunieufeld versteht es nicht nur, ein Zentralthcma von drei ganz verschiedenen Ebenen her lebendiß• werden zu lassen, sondern es auch wieder so zusammenzutassen, daß die Synthese eine Richtung für das zioiiislische Denken und Handeln gibt. Hatte der erste Vortrag die Grundlagen der nationalen Idee dargestellt und der zweite die geschichtliche Verbundenheit von Volk und Land herausgearbeitet, so war dieser dritte ein Kolleg voll Lebens- Weisheit, aufschlußreich für den neuen Zionisten, klärend und bestärkend für ältere Mitglieder. Gerade für den, der die zionistische üesehiehte kennt, ist ein solcher Vortrag Hinnienfclds ein besonderer Gewinn; in dem reichen Material wird immer wieder eine Tatsache, Beziehung oder Geschiehtstendenz neu beleuchtet und ins richtige Blickfeld gerückt. Der Redner zeigt den Widerstreit zwischen reinem Machtdrehen und weiser Beschränkung in unserer alten Geschichte, die Rolle, die die Propheten dabei spielten, und er erklärt auch an Beispielen aus der Geschichte anderer Völker den Unterschied zwischen den bloßen (i e s i n n u 11 g s p o 1 it i - kern und dem V e r a 111 w o r t u n g s p o 1 i t i k e r. Herzl kannte die Grundlage der Politik, ln der politischer! Aktion kommt es imnier zunächst auf die Ueberlcgung an, mit welchcirr Angebot eine Forderung verbunden werden kann. Seine politische Hoffnung hat Herzl in seinem Roman ausgedrückt, dort, wo er realpolitisch nicht gehemmt war, und in ein- /einen Aussprüchen. Seine Methode war aber immer nur die Erreichung des streng abgesteckten nächsten Zieles. Vom Zionismus nach Her/.ls Tode kann man sagen, daß in der Zeit vor dem Kriege die praktischen Zionisten in Wahrheit die politischen und die politischen die unpolitischen waren. Erst unsere Leistungen in Palästina waren eine Verhandlungsbasis und werden es auch in Zukunft immer sein. Die Vorstellung von Politik, die seit der Emanzipation unter den Juden lebt, daß man etwas zugesagt bekomme und den anderen bloß beim Wort zu nehmen brauche, ist falsch. Wie jeder politische Vertrag ist auch die Balfour-Dcklaration ein Vertrag zwischen zwei Kontrahenten. Die ungeheure Aufregung, die das Weißbuch von 1922 in der jüdischen Welt hervorrief, ging nur auf die Unkenntnis der wirklichen 7ion istischen Lage zurück. Unser politischer Grundgedanke war und ist, so schnell wie möglich den Jischuw wachsen zu lassen und gestützt auf Realitäten mit Forderungen hervorzutreten. Es gibt nur eine Möglichkeit: loyale Haltung gegenüber der Mandatarniacht, und nur eine Richtung der politischen Erziehung, nämlich auf die Zusammenballung der eigenen Kräfte und aut die größere eigene Leis 111 n g hin. Jedes Volk sucht seine spezifischen Werte als Machtmittel einzusetzen. Die Tatsache, daß wir in die politische Wirklichkeit eine neue Schöpfung, den jüdischen Arbeiter, hincingestellt haben, die Bewährung des jüdischen Menschen, die gemcinschaftsbildcndc Kraft des Zionismus, ist unsere stärkste Position. Nicht das laute Geschrei überwältigt in der Politik; der jüdische Charakter in seiner Größe ist das stärkste Machtmittel, das wir einzusetzen haben. Es ist nicht möglich, die ganze Fülle der Hauptgedanken und der feinen Randbemerkungen dieses im besten Sinne spannenden Vortrages wiederzugeben. Der minutenlange Beiiah der Zuhörer war ein Beweis dafür, daß die Richtlinien der Biumcnfeldschen Realpolitik den stärksten Widerhall hei dem ungewöhnlich großen Auditorium gefunden haben. Die Berliner Zionistische Vereinigung hat allen Grund, Blunicrifeld herzlich zu danken. E.M. Abschiedsfeier des Hcdialuz Wir erhalten aus Kreisen des ״Hechaluz“ folgenden Berieht; Vor über 2000 Menschen fand am 10. Dezember im Lehrervereinshaus der Neschef Alijah des Hechaiuz Berlin Matt, der gleichzeitig eine Protestkundgebung gegen die Sperrung der Alijah war. Nach einem ״jiskor“ für Josef Trumpcldor begann ein Streifzug durch unsere Lage in der Welt. Diese neuartige Vorführung •war ebenso eindrucksvoll wie interessant. Dann sprach Elieser Liebenstein über die Drosselung der Alijah. Nicht durch Jeere Proteste werden wir etwas für Palästina erreichen, sondern nur durch ernste, vorbereitende Arbeit, Chaluziuth ist der einzige Weg, der den Protest zum Ausdruck bringt. Als nächster sprach Sereni. Er wandte sich in scharfen Worten gegen Strömungen innerhalb des Zionismus, die dem jüdischen Volk einreden wollen, daß es in seiner jetzigen ökonomischen Lage, also so, wie es ist, nach Palästina kommen kann. Die Feier war ein würdiger Abschied für die nach Erez Israel fahrenden Chawerim. Vorträge und Konzerte Freie jüdische Volkshochschule. Dr. W. Nußbaum, der Leiter der ״Arbeitsgemeinschaft für jüdische Erbforschung und Erbpflege“, hielt seine zweite Vorlesung über ״Die Juden im Leben der Völker“. Er behandelte die Frage der Zwiiiingserhebung, die auch für die Arbeit der jüdischen Erbforschung von großer Bedeutung ist. Auf der ganzen Erde seien bisher etwa 5000, in Deutschland über 1000 Zwillingspaare anthropologisch untersucht worden. Wenn erst die in Deutschland lebenden jüdischen Zwillinge, von denen die ״Arbeitsgemeinschaft“ bisher ca. 300 Paare erfaßt hat, anthropologisch erhoben sein werden, werde für die jüdische Welt grundlegendes Erbmaterial zur Verfügung stehen. Der Vortragende führte wieder ein ausgezeichnetes Bildmaterial vor. An Hand einer Weltkarte, auf der die einzelnen jüdischen .Menschentypen in ihrer Weltverteilung bildlich eingetragen waren, wurde die jüdische Wanderung und das Ineinanderströmen verschiedener Volksteile behandelt. Am Schlüsse sprach Dr. Nußbaum über den Altersaufbau der deutschen Juden. Hier sei seit dem vorigen Jahrhundert eine bedenkliehe Ueberalterung zu verzeichnen. Bei der jüdischen Be« völkerung k Palästina sei das Gegenteil der Fall. Dort nehme die Zahl der Kinder zu. Julius Walter. Die ״Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge“ veranstaltete am Sonnabend einen gut besuchten Vortrags« ibend, bei dem Rabbiner Dr. Moritz Freier über das Thema »Unser« Gottesdienste“ sprach. Der Vortrag war wo Ge« säugen des Kantors CSrabowski amc&hmt, lim Aufbau und Ziel der jüdischen Schule Der Verein für jüdische Geschichte und Literatur hatte für den 7. Dezember zu einem Ausspracheabend über die jüdis c 11 e S c h u 1 e eingeladen. Der Besuch der Versammlung entsprach aber trotz des aktuellen Themas keineswegs den Erwartungen der Veranstalter. Studienassessor Heinz Cohn gab in seinem Referat einen Ucberblick über das vorhandene jüdische Schulwcrk in Deutschland. Die bisher bestehenden jüdischen Schulen, Volksschulen sowohl wie höhere Schulen, reichen nicht aus, um die vielen jüdischen Kinder aufzunehmen, die gewillt sind, jüdische Schulen zu besuchen. Aufgabe der Reichsvertretung der deutschen Juden und insbesondere ihres Erzichungsausschusses sei es, für die Beschulung dieser Kinder Sorge zu tragen. Die Größe dieser Aufgabe wurde durch einige Zahlen illustriert. Von 60 000 jüdischen Schulkindern in Deutschland besuchen etwa 12 000 bis 15 000 jüdische Schulen, zu Ostern 1934 ist mit ca. 4500 jüdischen Schulanfängern zu rechnen, die wohl fast alle in jüdische Schulen eingeschult werden sollen. Die jüdische Schule der Zukunft wird die Volksschule sein, und zwar nicht gesondert für die verschiedenen innerjüdische« Richtungen, sondern die jüdische Einheitsschule. Abgeschlossen wird aber die Bildimgsarbcit am jungen Menschen nicht mit der Volksschule sein; jüdische Berufsschulen und andere kulturelle jüdische Einrichtungen müssen an der allgemeinen und jüdischen Erziehung des jüdischen Jugendlichen Anteil nehmen. Für das Gdingen der jüdischen Bildungsarbeit ist Voraussetzung eine geeignete jüdische Lehrerschaff; intensive Beschäftigung mit jüdischen Dingen ist für die Ausbildung des jüdischen Lehrers notwendig. Es wird bald erforderlich sein, besondere Ausbildungsstätten für den jüdisehen Lehrernachwuchs «zu errichten. Für viele Eltern sind die Forderungen der Ausgestaltung der jüdischen Schule ungewohnt, neue Notwendigkeiten erfordern aber neue Maßnahmen. Hier befinden wir uns in einer parallelen Entwicklung zum allgemeinen deutschen Schulwesen, in dem auch wesentliche Neuformungen stattfinden. Während Studienassessor Cohn mehr den äußeren Rahmen jüdischer Schularbeit in Deutschland abgesteckt hatte, ging Mittelschulrektor Dr. Heinrich Stern auf die innere Ausgcstaltung der jüdischen Erziehung ein. Das unmittelbarste Problem der Jugend sei jetzt das der Arbeit und des Berufs. Die theoretisch seit langem als notwendig erkannte Berufsumschichtung ist jetzt durch die Umstände mit einem Schlage erzwungen worden. Die Abwanderung von der höheren Schule ist der erste Schritt auf diesem Wege; in der Erziehung muß für ,praktisches Wi-se11 und Können das Fundament gelegt werden. Die jüdische St hule wird ihren Schülern das gleiche Maß allgemeiner Bildung wie die Staatssehule vermitteln, hinzutreten wird noch eine zusätzliche vertiefte jüdische Bildung. Einig sind alle in der Notwendigkeit einer Ve rti e f tt n g d es jüdischen Unterrichts, i lebräisch muß Haupt gegenstand in der jüdischen Schule sein. Die jüdische Einheitsschule ist noch ein Problem, da die innerjüdischen Spannungen voriumdeu sind und sich hier auswirken werden, [n einigen Groß- Städten mit genügender Kinder/ahl sind evtl, mehrere jüdische Schulen möglich, der Zwang der Verhältnisse wird aber alle Teile des deutschen Judentums zur Einheitsschule ((ihren. Die Beantwortung der Frage, wo sich das Schicksal des deutschen Judentums vollenden wird, ist wesentlich fnr die Au!Stellung eines jüdischen Ihidungside.uls. Große!eile des deutschen Judentums werden liier bleiben, wir müssen aber auch mit der I atsadie 1* a I a s t i 11 a rechnen. Damit ist nach Ansicht des Redners der Charakter der Erziehung festgelegt: Nicht die These sei anzuerkemicn, jüdische Jugend muß allein für Pa- Listina erzogen werden; aber unsere Jugend dürfe auch nicht nur für hier licrangebiklet werden. Die Formulierung dieses sich ein einheitliches Biidungsideal nicht ermitteln, wesentlich• sei deshalb die praktische Arbeit, ehe unsere Kinder in das Judentum hineinführt. —• Die Ausführungen des Refercnfeti waren insofern wichtig, als mau aus ihnen ersah, wie im Pädagogischen sich Zwangs• läufig eine Entwicklung durchsetzt, die zu dem Ziele einer ״w e s e n s i ü d i s c 11 en“ Schule hinführt. Stärker als veraltete Formulierung en ist eben die Macht der Tatsachen, die eine jüd- Schule nur dann lebensfähig erscheinen lassen, wenn sie einen wirklich mit dem lebendigen Judentum verbundenen Weg geht- Konzert der Kiinstlerhilfe. Im Hause kunstliebender Mensehen musizierte der Pianist Georg Bertram und die Sangerin Susanne L ands her g-Hol län d er, von Salvador L e y begleitet, zugunsten des Unterstützungsfonds der jiidischen Künstlerhilfe. Es waren erfreulich viele erschienen, die die Darbietungen mit reichem Beifall belohnten. Die Stimme und Vortragsart der Sängerin weist sie ohne Zweifel mehr auf das Gebiet der leichten Musik und des Chanson. Georg Bertram verniedlichte Mozart ein wenig, bot aber mit den Schumannschen Kinderszenen den künstlerischen Höhepunkt des Abends. Dr. Oscar Guttmann. Zionistische Veranstaltungen Bezlrksgruppe Kreuzberg-Tempclhof veranstalte! am Sonntag, dem 17. Dezember 1933, pünktlich 20 dir, im großen Saal der Schultheiß-Brauerei. Lichterfelder Str. 11 (am Kreuzberg), eine große Chanukkah-Feier mit einem erstick künstlerischem Programm. Ihre Mitwirkung haben zugesagt die Damen Ilse Intrator-DuvicLohn (Rz׳zitationeii), Lola Pulaiewer (Sr. Stadl. Öfter), Jx>1te Deborah Lecker und die Herren Jos. S. Lcngye! (fr. Stadt. Oper), Oberkantor Kar! Neurmuin vom Friedenstempel, Gustav Sabel (Klavier). Um 10.30 Uhr findet eine Vorfeier der zionist. Jugend im gleichen Saal statt. Lintriiukartcn für beide Veranstaltungen für RM. —•75 (Jugendliche RM. —.40) in der B.Z.V., Mcinekestr. 10, und frei W. Bernhard Nächtig., Bclle-Aliiance-Str. 105. Chanukkali-Feier der Gruppe Friedrichshain der B.V.Z. Karten im Vorverkauf telephonisch von 9 Iris 4 Uhr bei Uaulx-n-tork. Dönhoff 4360, und Wolfermann, Königstadt 5993. Der Weihnachtsfeiertage wegen erscheint am Freitag, dem 19. Dezember 1933 unsere Zeitung als Doppelnummer, für welche Anzeigenschlug am XX.Dezember 1933, mittags 3 Uhr ist. Die nächste Ausgabe (als erste Ausgabe für 1934) erscheint ebenfalls als Doppelnummer am Donnerstag, dem 4. Januar 1934. Anzeigen hierfür werden bis zum Z9.Dez., mittags3 Uhr angenommen. חנכה תרצ״ד Chanukkah״Felern Sonnabend, den 16. Dezember Gruppen 8B<1-Neak811n 1 Heim Oraniemtr. 170, 20yt Uhr Gruppen Hanaaplatz-Wittenbergplatz! Gartsmca! der Loge, KleiststraQi* 10, 21 Uhr Gruppe Frtedrtdhahaln x Uaionml«, Greifswilder Str. 221/23, Sonntag, den 17• Dezember Gruppe Tempelhof j SchultheUs, Lichterfelder Str. 11 12. 20 Uhr Gruppe Jetnnowitxbrllcke: Heim der Gruppe Süd. Orat straüe 170, Uhr Gruppe Bayerischer Platz 1 Garten•»*! der Loge Kleiststraüe 10, 2Q*/£ Uhr Dienstag, den 19• Dezember Gruppe Nord* Cafe Öteinecker, Müller- Ecke Seeair., 20J׳£ Uhr חנכה תרצ״ד Chanukkah ~ Kinderfeste Mittwoch, den 13. Desember, 4 Uhr B«chro»tt«g» ko Heim, Brückenstraß«» 6a Sonntag• den 17. Danmber, 4 Uhr nachm., hei Schaltheis«, Lichterleider StraÖe 11/12 Dienstag, den 19. Dezember* 4 Uhr nacht»•, im Garteasaai der Loge, Kleiststraße 10 GroBes Puppentheater ״Dl© Arrfl© N0£fcl»M Gesang Erzählungen Spiele Schokolade Berliner Zlonltflsdie Vereinigung Bezirksgruppe Hansaplatz der BZV.: Chanukkahfeier Sonnabend• 16. 12. Anschließend gemütliches Beisammensein. Beginn pünktlich 21 Uhr im Gartensaal der Loge, Kleiststr. 10. Zionistisches Seminar der B.Z.V. ,,Die judenfrage“, 13. Dezember, Dr, Georg Lubinskl, ״Soziologische Tatsachen“, Palästinakunde, 14. Dezember, L. Schkolnik, ״Die palästinensische Landwirtschaft“. Der Beginn des Kursus ״Grundprobleme des Palästina־Aufbaus־* muß aus technischen Gründen verschoben werden. Neuer Termin wird bekanntgegeber. JMakhclath hanoar hachaluH. Probe zum ('borsin״vn der zionisttsclw'n. Jugend Herlins. 18. Dez., abends 8 l'hr, klopsioekstr. 58. (Donnerstag und Sonnabend Vormittag). Hebräischer Chor. (’luhu'Kkalilcier der Mnkhel.it haruur Machaluzi unter Leitung: von Ben l.'ri am 16. Dezember, Klopstofkstr. 58. Einlaß 8—3.30 Ehr ab-״«L. JVn.;r,tn;m : II ■ ,riz- .״tak Kih ״-Revue fiel Plugath Nachschon im Jüdischen Pfadfinderbund Deutschlands! 18. Dezember. 8 l/hr abends, in der Krhulaul.i K.memiraßo. Cba- Hebräische Kurse der B. Z. V. In der m!ei!0ni Zeit werden Au* ■ilnchmei Beifügung von 0.20 KM. I'orto a £ung, KulUm1ht׳׳i!1!nL0 Berlin \V in der Sprechstunde zwischen 4 hebräischen Privatunterricht werde i!r. Erfahrene ״Lehrer für Ankündigungen Künntlerhilfe der Jüdischen Gemeinde•!'•;••יי!::. .־ K!27 .׳. Pt1• Zrmber, abends 8 Uhr, Johnnn1v.tr. 16 (Synagoge). M 11 wir kung: Paula Limibcig (Alt). Ilse Nathan (Harte). Wilhelm GuUniann (Bariton), Professor Leonid Kreutzer (Klavier) sowie der neue Madrigalehor unter Leitung von Pr, Misch. Karten 0,25, 0,50 und 1. — KM.: (Wciciendamm 5131), Huhne und Brettl. Juaehini-rlialer Str. 13 (11 bis 1 Uhr und 7.30 bis 8.30 Uhr, Hi-.rr1.11rk־ G079), k’oriiMr. 2-4, 11 auswart, Synagoge Kuiicrstr. 29-30 (Kastellan), sowie im Büro Jöhannisstr. 36. Kulturbund Deutscher Juden. Pas Orchester steht für den Monat Dezember wieder für Koiizcrtzweekc zur Verfügung־, während das Theater dein Schauspiel gewidmet ist. (״Othello‘־ von Shakespeare). Als Dirigenten der Konzerte werden fungierenr der ständige Konzertdirigent, Michael Taulre, sowie Gencnilmudkdirektor Joseph Kosenstock. Als Gastdirigenten wurden eingeladen: 11.ms Heim ich Pcyser und Fritz Goldschmidt. Pie solislische Mitwirkung bestreiten die Damen: Anni Bctzak (Violine), Mildred Cahle (Gesang), Rose Etkin (Klavier), Else Jansen (Gesang), Paula Lindberg (Gesang), lfcde Türk (Gesang); ferner die Pianisten: Georg Bertram und Josef Schwarz. Hauskonzert am 15. Dezember, 20 Uhr, im Hause Weil, Sehiiiter- Straße 37. Programm: Wiederholung des vom Neuer! Streichquartett urautge führten Streichquartetts Op. 26 von Bcrth• Golds(:!!midi, Linleitender Vortrag von Dr. Hans Nathan, Streichquartett D-Moll von Mozart. Eintrittskarten 1,20 RM. nur nach Voranmeldung: Bis« marck 3508. Hauskonzert Bm 18. Dezember, abends 8.30 Uhr, bei dem Komponisten Edgar Cleve, Berlin-Wilmersdorf, Kaiscrallec 172, I. Mit• wirkende: Berta Feige (Gesang), Senta Pinette (Violine), Max Mansfeld (Gesang), Edgar Clevre (Klavier). Aus dem Programm: Liede! von Schubert, Schumann (Dichteiliebe), Strauß, Giere, Mendelssoho (Violinkonzert). Beethoven (MoedachcinsooaU‘). Eintritt 1^0 Mk. fcMxsrrdkasäeJ,