Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 98 (8.12.1933)
- Date
- 1933-12-08
- Page
- Seite 936 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 934 jomSCHE RÜNDSCHÄÖ Nr. 98, 8. XII. 1933 Vr 98י Kleine Nachrichten Ada*» Jisrocl Schulwerk (Realgymnasium, Obcrlyzeutn, Crond- *»d Volksschule). Aufnahme von Schülern und Schäferinnen für das neue Schul;;dir 1934 tätlich von 9 bis 1 .Uhr im Schalbüro (Sii-giiiutniöro! 11). — Das Patenschaftskomitee fßr da■ Adast-Schulwerk bemüht cid! weiterhin um Gewährung von Schuigeklstipcndien und um h.inrirlitiing von Freiplätzcn. (!«’suche um Schulgdd-Ermäßig־ung oder -Befreiung für m-u aufzunchmende Schüler sind sofort ■» das PaH'nsrhali-komit«', Siegmundshof 11, za richte■. Wetnbaum'schcr a capella-Chor. Pie Proben fÖT das erste Konzert haben 1 rammten. Einige musikalische Damen und Herren mit schonen Stimmen können noch «ufgenommen werden. Meldungen beim Hirigetiton Alexander Wcinbaum, W 30, Luitjoldstr. 41; Tel. B S. Barbarossa 4656. Am 14. Dezember vollendet Frau Balblne Linskcr ihr 74). Lebens- Jahr. Als Mitbegründern! und Vorsitzende des Kraucn-Wohlfahrts- Vereins Math! Id«• Caro und als Begründerin der im Jahre 1014 ins Lehen gerufenen Jüdischen Krankenfürsorge kann Frau Linsker auf vier Jahrzehnte;>nl11p(<-nnl«r Tätigkeit aurückblickcn. Möge der Jubilarin!)״eh ein reeht langer und heiterer Iatlxusahcnd im Kreise ihrer Angehörigen wie i!n Dienste des Judentums besehieden sein. I. A. beider Vereine: Frau S. Koebner. Synagogen - Nachrichten Jüdische Ocmeindc. Kr-iiag, den 8. 1 '■ «׳ ::!I:•«׳r. abends•: Synagogen mit altern Ritti, und Alt,rversorgimgsan-tabcn, sowie Neue Synagoge, :oge Lin!lenstrabe und I!•••:׳:. *• :•;:« i: 4 Uhr; Synagoge Lützow- Svtu strafiel 8 Ohr; Synagoge Kasanenstraßes 6.30 Uhr; Synagoge Lewtzowstraße und Schmargendorf: 7 Uhaj Synagoge Trin*regenten- Straße: 7.1S Uta. In den OrgelsynSgogen! Ansprache des Rabbiners. Synagoge Lfttzowstrfße: Jagmdfeier im Anschluß an den Hauptgottesdierist. Sonnabend, den 9. Dezember, morgens; Synagogen mit altem Ritas und AUerversorgungsKnstalteo: 9 Uhr; Frfihgottcsdienst: Synagoge Rykestraße and Kottbusser Ufer-Ahavraa Reim: 7 Uhr; Synagogen mit neaera Ritas: Haaptgottesdienst: 10 Uhr; Frühgöttesdienst s Synagoge Lmdrostraßc, iJevetaowstreße ■nd Prinzregentenstraße: 7.30 Uhr. Jngendgottesdienst 1 &30 Uhr: Alte Synagoge: Df« Freier; Synagoge Kottiatssef Ufer-Atafwas Reim: 1>. Jakobovits; Synagoge Münchener Straße: Dr. Arthur Leay. Synagoge Fasanen- Straße: Zwischen Mincha •nd Maariw: Lehrvortrag: Dr. Wiener. Sabbat-Ausgang: 4.42 Uhr. Sonnabend, den 9. Dezember, abends 8.30 Uhr: Synagoge Rykestraße: Vortrag von Rabbiner Dr. Salomonski: ״Vom jüdischen Leben kn heutigen und ältesten Berlin“ (Violine: Kurt Burchard). Gottesdienst Kn den Wochentagen: abends: Alte Synagoge: 4 Uhr; Site übrigen Synagogen: 4.30 Uhr; morgens: Synagogen irrk altem Ritus (außer Synagoge Pestalozzistraße, Kottbasser Ufer ynd Münchener Straße): 7 Ulir; Synagoge Pestalozzistraße und Münchener Straße: 7.15 Uhr; Synagoge Kottbusser Ufer: 7.30 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. Gottesdienst Hm Chanukkah: Dienstag, den 12. Dezember, nachm.: Alte Synagoge: 4 Uhr; alle übrigen Synagogen: 4.30 Uhr. Predigten: Alte Synagoge: Dr. Freimatm; Syn. Kaiserstr.: Dr. Freier; Syn. Pestalozzistr.: Dr. E. Levy! Synagoge Kottbusser Ufer-Ahawas Reim; Dr. Jakobovits; Synagoge Münchener Straße: Dr'. A. levy; Synagoge Gronewald: Dr. Cohn: Neue Synagoge: Dr. Swarsensky; Synagoge Lindenstraße: Dr. Warschauer; Synagoge Lützowstraße: Dr. Salornonski; Synagoge Fasanenstraße: Dr. Gallincr; Synagoge Lcvetzowsuaße: Dr. Prinz; Synagoge Friedenstempcl: Dr. Sänger; Synagoge Prinzregentenstraße: Dr, Wiener; Synagoge Schmargendorf: Dr. Lcwkowitz. Jüdische Religionsgemeinde Charlottenlmrg, Schulstr. 7, Freitag abend 4 Uhr, Sonnabend vormittags 9.30 Uhr, S.ihba'aasgang ♦•42 Uli, Chanukkah: Dienstag, 12. Dezember, abends 7 Uhr, Predigt, Dt, Salomon. Synagoge Pa»sauer Str, 2. Freitag abend 3.5S Uhr. Midrasch, Vortrag, Rabbiner Dr, Altmann, Sonnabend früh 9 Uh», Mincha, 3.55 Uhr, I-chrvortrag, Maariw 4.42 Uhr, Dienstag, den 12, Dezembei, L Chatvutkkah- Abend um 4 Uhr. Synagoge ״Bett: Zion“, Brunnen str. 33, Freitag abend 4.00 Uhr, Sonnabend morgen 9.00 Uhr, Mincha 3.30 Uhr, Maariw 4.48 Uhr. (Zwischen Bfincha and Maariw Lehrvort*ag4 Wochentags morgens 7.00 Uhr, Wochentags abends 4.00 Uhr. Israelitische Vereinigung Lichtenberg. Synagoge Frankfurter Allee 85. Beginn der Gottesdienste wie in Synagogen nach altem Ritus. Freitag abends nach dem Gottesdienst Vortragsreilie von Rabbiner Dt Arthur Rosenthal über Susgewählte Stoffe der jüdischen Geschichte. Sonnabend vormittags Ansprache von Rabbiner Dt. Rosenthal. Will Be Synagoge Kaiserstraße Jugendgottesdienst mit anschließender Chanukkah!«kr. Ansprache Rabbiner Df. Willi. Lewy. Sonntag, den 17. Dezember, pünktlich 3 Uhr, Knaben und Mädchen sämtlicher Schulklassen sind eingeladcn. Eintrittskarten gratis beim Kastellan Abramczik. Irrrscndet |la GBn ia Dos« jGklnieS G> Sn •ei [Gänse; Ahawat Zion, Schönhauser Alle« 4. Freitag, den 8. Dezember, ab 4 Uhr: Schrifterklärung: Rabb. l)r. Harry la-vy. Sonnabend, den 9. Dezember, früh 7 Uhr, vorm. 9 Uhr, nachm. 3.30 Uhr: Lehrvortrag: Rahb. H. Levy. An den Werktagen morgens 7.15 Uhr, nachm. 4 Uhr: Lchrvorträge des Rabbiners. Sonnabend vorm. 11.30 Uhr: Gcnoso in der Wohnung des Vortragenden; vorm. 8 Uhr: in der Synagoge. iGiose, Ei [Artikel, fc l«berv 1 hladtwu׳*! lioißch®, S4 | Leber-, L fcmne Wi'iri Icke WursI Jüdisches Lehen im Reich (Von unser» Berichterstattern) Bamberg Auch hier ist es gelungen, einen hebräischen Sprachkurs ins Lehen zu rufen, zu dem sich 80 Oemeindemitglieder, vorwiegend luecndliche, angemeldet haben. Die jü-dischc Jugend veranstaltet auf Initiative der Gemeindevorstände wöchentlich einen Jttgemlaheml, an welchen aktuelle Themen behandelt werden. Jm Monat November sprachen: Alfred Adelsdorf er über ״Religion und Schicksal“, Hans Hirschhdmer über ״Umbruch und Aufbruch“. Veranstaltungen stehen unter der Leitung von Kantor Stern, ln der letzten Zusammenkunft verabschiedete sich Werner Schwarz vom Jugendbund mit einem Vortrag über: ״HerzI und die Gegenwart“. Mit großer Freude wurden die Briefe zweier Chaluzim aufgenommen, die von hier im September nach Erez Israel gegangen sind. Ankündigungen Mannheim Darmstadt Die Arbeitsgemeinschaft jüdischer Jugend in Darmstadt hatte die Pianistin Erna Mann zu einem Klavierabend gewonnen. Fräulein Mann batte ein vielseitiges Programm gewählt. Die Phantasie C-Moll von Bach und die Sonate Es-Dur op. 27,! von Beethoven wurden großzügig erfaßt. Mit dem Carnavai von Schumann hatte sich Erna Mann eine höchst schwierige Aufgabe gestellt, die sie restlos erfüllte. Di« Vielseitigkeit ihrer Begabung erwies sie noch an vier kleinen Stücken alter Meister. Die Zuhörer dankte« stürmisch. E. R. Frankfurt a. Main Die dr dischc Volk bot, erfüllt H Veranstaltungen, welche die ״Gesellschaft für jüsbikfuinj“ im Monat November der Oeffentlichkeit en holte* künstlerische Ansprüche. Ein Rezitationsabend Otto Bernsteins war ganz auf den jüdischen Stoffkreis eingestellt. Bruchstücke aus Dichtungen Max Brods, Beer- Hofmanns und Stefan Zweigs ließen die schicksalhafte Sendung des jüdischen Volke•: vor dem Hörer erstehen. Zwei prominente Frankfurter Künstler vereinigtet] sich zu einem Sonatenabend : die (ieigerin Amt ie S t 1• i g e r - P e t z a k und der Pianist Hans Wilhelm Stein b e r g, der bisherige musikalische Führer unserer Oper. Das Programm enthielt neben Meisterwerken Handels, Mozarts und Beethovens auch einige kleinere Stücke des nts-Bcb-judischen Komponisten S. Prokofieff. — Das gemeiiiseliaftliche Konzert der Damen Ruth Kisch - Arndt und Heida Hermanns bewegte, sich im Rahmen der deutschen Klassik und Romantik. Die •Sängerin ließ den geistlichen Lie- Innerhalb des Zyklus der von der Claus-Stiftung veranstalteten Vorträge sprach am 2. Dezember im überfüllten Logensaale Rabb. Dr. Lauer über ״Palästina-Reisen im Mittelalter“. Der Vortragende zeigte an geschichtlichen Vorbildern, wie die Sehnsucht nach Palästina auch in den Zeiten, in denen Palästina fast unerreichbar war, häufige Reisen veranlaßt hat. — Auf Einladung des Vorsitzenden der Zionistisehen Ortsgruppe Mannheim, Dr. Steinfeld, fanden sich die Vertreter sämtlicher Richtungen zu einer zwanglosen Ausspräche über die Frag« der jüdischen Schule zusammen. Die Frage liegt in Baden rechtlich besonders schwierig, weil die Simultanschule in der badischen Verfassung verankert ist. Die Vertreter aller Richtungen waren sich darüber einig, daß ohne weitere Verzögerung jetzt authentisch festgestellt werden muß, ob die Rechtsgrundlagen für eine jüdische Schule, deren Einrichtung allgemein verlangt wurde, gegeben sind. Dr. O. S. An «fieser Stelle werden Vorankündigungen fQr jüdische Veranstaltungen an dem einzelnen Orten gebracht. Wir bitten die Organisationen, uns die erforderlichen Unterlagen hierfür zugehen zu lassen. Insbesondere sollen die zionistischen Veranstaltungen hier angeküredigt werden; die Zionistischen Ortsgruppen werden daher gebeten, uns alle Veranstaltungsankündigimgen rechtzeitig zu Übersenden. Bochum Zionistische Ortsgruppe und Snil Hechaluz. 16. Dezember, abends 8.30 Uhr, in der Loge, Krcutzstr. 10 (Blumenhaus): Makkabäerfeier. Stetan-Frenkel-Trio. Btontag, den 11. Synagoge. Dezember, abends 8.30 Uhr, Essen Euskirchen (Rhld.] Recklinghausen Der Jüdische jugendverein trägt der Zcrt Rechnung, indem er die Jugend an jedem Sonntagnachmittag in seinen Räumen Zusammenkommen läßt. Die umliegenden Vereine, wie Gelsenkirchen, Herne, Essen, Buer haben mit Freude diese Einrichtung wahrgenommen. Dadurch wird ein stärkerer Konnex hcrbeigefühH. — Am 23. November sprach hier Rabbiner Dr. Steinthal (Münster) über das Thema ״Glaube, Liebe, Hoffnung“. Frankfurt a.M. Verden Gelsenkirchen dem (nach ־rt) von Beethoven und einigen Gesängen aus Schubert■; ,.AViiiterreise“ die ihr eigene Größe der Gestaltung zuteil werden. Frau Hermanns, eine junge, seht begabte Pianistin, konnte ihre blendende Technik in Werken Handels, Bachs Sr tberfs und Chopins zur Schau stellen. Lilli S c 11 w rt r 7 - A1 a v e r h 0 f e r begleitete angemessen. — Ein künstlerischer Abend außerhalb der ״offiziellen“ Reibe brachte in bunter Folge Rezitationen und Musik. Gesanglich betätigten sich die Kräfte H. Assenheim, ileinr. Bornstein und Käthe Ettlinger; Dr. W. Salomon wirkte solistisch und begleitend am Klavier, Franz Massarek lind Sofie Seligmann deklamierten. Dr. E. Unsere aus etwa 25 Familien bestehende Klemgemeinde weist einen starken Lebenswillen auf. Der Jugendbund veranstaltet einen Heimabend wöchentlich, der von einer Arbeitsgemeinschaft über jüdische Geschichte sowie von einem Pressereferat ausgefüllt wird. Drei Arbeitsgemeinschaften dienen dem hebräischen Unterricht. Am Simchath Thorah veranstaltet« der Jugendbund eine gelungene Feier. Der J.P. D. veranstaltete am 3. Dezember einen Eltern-Nachmittag, der durch hebräische Lieder, Aufführungen usw. als Chanukkahfeier ausgestaltet wurde. Er errang damit einen ideellen Erfolg für sich und einen materiellen für den KKL. Der Gottesdienst wird seit einigen Wochen durch einen mit dem Schabbat- Mincha-Gebet verknüpften Sidravortrag und Jugendgottesdienst bereichert. Hamburg Harburg ״ Wilhelmsburg Zionistische Ortsgruppe. 16. Gemeindehaus: Chanukkahfeier. Hindenburg O.-S. Holzminden Wuppertal Am 3. 12. fand eine von der gesamten jüdischen Jugend besuchte und auch von Vertretern der benachbarten Städte Höxter und Stadtoldendorf beschickte Veranstaltung des Hechaluz statt, auf der Herr Hein (Hannover) die Ziele und die Organisation des Hechaluz darlegte. Sprachkurse in Neuhebräisch und Englisch wurden eingerichtet und finden regen Zuspruch. Die sportlich Interessierten nehmen an den Turnabenden des Makkahi-Turnvereins in Stadtoldendorf teil, wo ein geeigneter Turnraum zur Verfügung steht. Karlsruhe Am 9. Dezember begebt Frau Gebeirnrat Marie Mayer die Feier ihres 70. Geburtstages. Vor allem soll ihr Lebenswerk, das sie gemeinsam mit ihrem verewigten Gatten schuf, das F r i e d r i c 11 -1,11 i s c n - H o s p i z in Bad Dürrheim, für sie sprechen. Seit 1912 haben Tausende von Kindern in der Anstalt Stärkung und Heilung gefunden. Dem hiesigen Israelitischen Frauenverein gehört sie seit 1881 an, 1911 wurde sie in den Vorstand berufen und seit 1918 hat sie der! Vorsitz tarne. Auch bei der Israelitischen Kinderkrankenkasse bekleidet Frau Geheimrat Mayer den Vorsitz. Landab erg (Warthe) Der Jüdische Jugendbund hat seine Mitglieder zur inteniivsten Kulturarbeit verpflichtet und ein festes Arbeitspro- Eramm zu verwirklichen begonnen. Unter Leitung von Rabb. ►r. Guttmann finden zwei hebräische Kurse statt für Anfänger und Fortgeschrittene, ferner ein Kursus für Jüdische Geichichte. Salomon Stanger, der Leiter des hiesigem Snif Hechatue, gibt Palästinakunde. Die Teilnahme an allen Arbeitstagimg«1 ist den Mitgliedern zur Pflicht gemacht Die geselligen Das Leben in der hiesigen Gemeinde ist sehr rege. Georg Pape vom ״Hechaluz“ sprach über die geistig-seelische Haltung des Chaluz. Die Elberfelder Gemeinde veranstaltet« einen Jugendabend über die Frage ״Was ist uns unser Judentum?“. Die Ausspracheabende werden in z.wangloser Folge fortgesetzt. Der nächste Abend wird das Thema: ״Die jüdische Religion“ zum Gegenstand haben. Die Gemeinden Elberfeld und Barmen veranstalten monatlich am Samstagabend Lehrvorträge, die von den Gemeinderabbinern gehalten werden. In Barmen sprach Rabb. Dr. Lubasch über: ״Die Unsterblichkeit der Seele“, in Elberfeld Rabb. Dr, Norden über: ״Bereschith“, Es wurden die ersten vier Kapitel eingehend erläutert. Es folgt am Schabbat Chanukkah ein Lehrvortrag von Rabb. Dr. Philipp über: ״Der Kampf der Makkabäer“'. Die Kurse in den verschiedenen Organisationen nehmen unter lebhafter Teilnahme ihren Fortgang. Die Elber• fehler Gemeinde richtet am Schahbat Nachmittag einen zu• sätzlichen Religionsunterricht ein, der in drei Gruppen erteilt wird: sein Ziel ist es, die Jugend in den Geist der hebräischen Sprache und das Verständnis des Gottesdienstes sowie der Bibel einzuführen. Der Jüdische Kulturbund hat seine Tätigkeit mit einer Rezitationsveranstaltung, die Ludwig Hardt bestritt, begonnen und mit einem außerordentlich gelungenen Vortrag von Rabb. Dr. Max Wietier (Berlin) fortgesetzt. Der Jüdische Frauenbund veranstaltete als Vorbereitung zu Chanukkah einen ausgezeichnet en Nachmittag mit Darstellung biblischer Szenen und Vortrag hebräischer Lieder durch ein« Jugendgruppe sowie Rezitationen aus den Werken von Else Lasker-Schüler. Handarbeiten und Handfertifzkeitserzeugniss« des Kindergartens lind -Horts wurden gezeigt, Chanukkah• spiele, hebräisches Lotto, jüdische Bücher waren ausgestellt. — In allernächster Zeit ist die Gründung einer Makkabigruppc zu erwarten. Köln Jüdische Kulturbundbühne Rhein-Ruhr. eigenem Ensemble unter Ix׳itun4׳ von Ober,- in lu Unbestechliche“ von Iloftnannsthal. Leipzig Mannheim Mayen. * Zionistische Arbeits gemeinschaft, 10. Dr. Hans Capell, Düsseldorf. Wuppertal Rind S K . Loew rn Spe; Tafe 15, Meii Hechaluz. Leiter: Haus Abraham. Beginn der Snifarbcit in drei Gruppen: Montags um 21 Uhr und Samstags um 20.30 Uhr; ferner am ersten Samstag jedes Monats Zusammenkunft des gesamten Snif. Sprechstunde Dienstag, 19—20.30 Uhr, im Gemeindehaus. rs Sehen ׳ochwuri cr.erwurs nwurt icnerie «clflcisct jlesalzcne (armiel Zionistische Ortsgruppe und Hechaluz. Makkabäerfeier am 17. Dezember, abends 8 Uhr, im Getncindezimmcr. Reichhaltiges Programm. Lichtbildervortra'g: ״Tel-Awiw und die Orangenküste“. (Ich; INClrnbe la 11 leise Cliug Ivvri, Kschersheimcr Landstr. 65. Sonntag, (len 10. Dezember, abends 9 Uhr, hebräischer Vortrag von Alexander Ko 11 ei., Ohaifa, über das ״Lebe» in der Kw-uzah Daiith“. I)r. Abraham R a n d, Ahron T w e r s k u jcnzige. UV0I1 Stefam-Frenkel-Trio. Sonntag, den 10. Dezember, abends 8.30 Uhr, Synagoge. Ge SO, I Zionhtische Vereinigung. Rabbiner Pr. Prinz, Berlin, spricht am Sonntag, dem 17. Dcaemlx-r, alx-nds 20.30 Uhr (Großer Saal des Curio-Ilauses), im Rahmen einer gemeinsamen Chantikkah-Fcicr der H.Z.V., dos Rar Kochba und der Wir», (Näheres heutiges Inserat.) Dezember, abends 8.30 Uhr, im iipr.htei J10H0Ü Ithungen |har!ott LSI Zionistische Ortsgruppe. Die als Grundlage für die wöchentlichen Zusammenkünfte geplanten Kurse in der Ortsgruppe fallen zunächst noch aus. da sie ganz oder teilweise im Rahmen einer Volkshoch• schule Verwendung finden sollen. —־ Die. Chanukkahfeier findet am 18. Dezember, abends 20.30 Uhr, in den Räumen de! Loge statt. |>ese1 IM גי I *Ü* Nev iRii 1911 Spiclpkmc!Öffnung mit licilciter Fraenkel-Froon der Tragikomödie ״Sonkin und der Haupttreffer“ von Semen rhkewilsch. Weiterhin geplant: ,.Stella.“ von Goethe und ״Der i h Zionistische Vereinigung. Dienstag, den 12. Dcrembcr, abends 8.30 Uhr, im Städtischen Kaufhaus, Eingang Kupfcrgatse! Oeffentliehe Versammlung. Referent: Dr. Michael Traub. Thema: Juden und Araber in Palästina. Reservierte Karten ab 10. Dezember Im Bür« der Zionistischen Vereinigung, Leipzig, Kcilstr. 4; Tel. 10 211. Ti fr Ein Mitind. P | horten ft *rtldunv Au *onbaui Die chaluzischen Bünde in Maut.1t. int veranstalten am 14. Dez. im oberen Logonsanle eine gemeinsame Chanukkahfeier. Programm- Wiederholung im Rahmen einer öffentlichen Chanukkahfeier des Sportvereins Bar Kochba am 18. Dezember im gleichen. Saale. ' Wäsc Dezember: Vortra'g von Stefan-Frenkel-Trio. Samgiag, den S. Dezember, abends 8.15 Uta, Gesellschafts• Verein.