Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 97 (5.12.1933)
- Date
- 1933-12-05
- Page
- Seite 911 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 97, 5. XII. 1933 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 909 as jüdische Berlin Die der Berufsberatung Die Frage: ״Was soli aus unseren Kindern werden?“ drangt sich gerade jetzt, ein Vierteljahr vor Schluß des Wintersemesters, vielen Hunderten von jüdischen Eltern auf. Aber nicht mir an sie tritt dieses Problem heran, sondern auch an die vielen anderen, die bereits in einem Berufe tätig oder in der Ausbildung waren. Es gibt heute keine jüdische Gruppe mehr, die von der Notwendigkeit der Bcrufsuinschichtu 11 g nicht überzeugt wäre. Es schien uns daher nicht unwichtig, einmal einen Blick In die Arbeit der Berufsberatuncsstelle bei der Berliner jüdischen G e m e i n de zu tun, um festzustellen, was nun eigentlich positiv in dieser wichtigen Sache geleistet wird. Es ist von Anfang an klar, daß nicht sämtliche Menschen, die die Beratung i!1 Anspruch nehmen, ihren Wünschen und Neigungen entsprechend befriedigt werden können. Aber das wäre bereits ein falscher Ausgangs- Punkt; die Frage kann vielmehr nur so lauten: Verläßt die Mehrzahl der Ratsuchenden den Raum mit dem Bewußtsein, durch die Beratung einem sinnvollen Lebensziel näher gcbracht worden zu sein? Wir haben auf Grund unserer Beobachtungen in mehreren Sprechstunden die Ucbcrzcugtinp gewonnen, daß tatsächlich die Mehrzahl sich innerlich gefördert fühlt und daß hier eine Menge fruchtbarer Arbeit geleistet wird. Schon allein die Zahl derer, die täglich zu beraten sind, zeugt davon, daß die Ratsuchenden Vcrtrauen zu den Beratern besitzen. Etwa 140 Personen, beiderlei Geschlechts, meist in jüngeren! Alter, füllen täglich die Wartezimmer. Und sie kommen nicht nur einmal, sondern sic kehren viele Male wieder, um immer von neuem ihre Lage zu besprechen und ihre Berufsmöglichkeiten zu erwägen. Wir erlebter! einen Fall, daß ein Mädchen bereits seit sieben Jahren in Verbindung mit der Stelle steht und von hier aus stets von neuem den Weg ins Leben findet (es handelt sich allerdings um einen psychisch besonders schwierig gelagerten Fall). Wir wollen versuchen, einen Querschnitt durch die ־Tätigkeit der Beratungsstelle zu geben, um zu zeigen, welche Anforderungen gestellt werden und wieweit ihnen entsprochen werden kann. Aus der Schilderung der einzelnen Fälle wird sich die Methode ergeben, nach der beraten wird. Es tritt ins Zimmer, an der Hand der Mutter, ein kleiner, schüchterner unentschlossener mul verträumter Junge. Er soll Ostern die Schule verlassen. ״Was soll er werden?“ fragt die Mutter. Der Berater unterhält sich mit dem Jungen eine Weile und sucht seine besonderen Interessen festzustellen. Aber das Kind ist seelisch noch nicht genügend aufgelockert, so daß zunächst kein Urteil zu fällen ist. Er wird noch oft wiederkommen müssen, bis ihm wirklich geraten werden kann. Das genaue Gegenteil folgt darauf: ein gleichaltriger Knabe, der schon äußerlich den Eindruck der Zielstrebigkeit und Intelligenz macht (und auch ohne Mutter kommt); er will den Bäckerberuf ergreifen. Im Gespräch nennt er seine Gründe hierfür, der Fall liegt klar, der Berater wird nun versuchen, ihm eine Lehrstelle zu verschaffen. (Leider stehen für jüdische Lehrlinge in manchen Berufen zu wenig Ausbildungssiätien zur Verfügung.) Ein junger Mensch, der bereits einige Zeit arbeitslos ist, möchte in einem Schnellkursus das Tischlergewerbe erlernen. Nur mit Mühe gelingt es, ihm klarzumachen, daß ein verkürzter Lehrgang für ihn keinen Wert hat. Nach langem Zureden resigniert er; um ihm über die Arbeitslosigkeit hinwegzulieifen, wird ihm sofort eine Stelle als Laufbursche nacligew iesen, in der er einige Mark verdient. Inzwischen gehen die Bemühungen um eine geeignete Tischlerwerkstiitte, in der er lernen kann, weiter. Ein Mädchen äußert den Wunsch, Schneiderin zu werden; sonst ist aus ihr nicht viel herauszuholen. Die Mutter meint, sie solle ,,etwas Besseres“ werden. (Auf diese veralteten Anschauungen stößt man in der Sprechstunde auf Schritt und Tritt!) Es folgt eine eingehende Belehrung des Mädchens über die Anforderungen des Berufes. Ergebnis: sie wird zunächst zum Arzt geschickt, um Klarheit über den Gesundheitszustand zu Laben. Vielleicht erhält sie zu Ostern eine Lehrstelle, Ein anderes Mädchen will ebenfalls Schneiderin werden; sie will es vor allem, um bei ihrem Vater im Mäntelnähen beschäftigt zu werden. Die Beraterin erkennt mit psychologischem Scharfblick, daß wesentliche Eigenschaften zur selbständigen Schneiderin dein Mädchen fehlen, daß sie aber zur Näherin durchaus geeignet sein wird. Auf dieser Grundlage werden die Pläne für die Zukunft besprochen. Dann kommt ein Mädchen, das offensichtlich aus besten bürgerlichen Kreisen stammt. Sie wollte Musik studieren, sieht aber die Zwecklosigkeit dieses Unternehmens. Es gibt noch Möglichkeiten: Musikalienhandel, Gymnastiklehreiin, Kinderhort.... Aber sie kann sich zu nichts entschließen. Jüdische Lehrerin oder vielleicht Organistin? Aber Vercmigungsfeier chaluzisdher Bünde Am 3. Dezember fand in Havcrlands-Festsälen anläßlich der Vereinigung der chaluzischen Jugendbünde H a b o n i m noar chalvizi — Hanoar Haowed eine Feier der gesamten Berliner Ortsgruppe des neu entstandenen Bundes statt. Nahezu 1000 Chawerim aller Alfersschichten füllten den großen Saal- Es war ein schöner Anblick, 1000 jüdische Jugendliche in einem zionistischen Jugendbunde 2usammcngescl1!ossen, gleichmäßig erfüllt von pulsierendem zionistischen Leben, vcreinigt zu sehen. — Nach einleitenden Liedern sprach zunächst Eliescr L i e b en st e i n, der die Feier int Namen des Hechaluz •und der arbeffenden Palästinenser begrüßte. Er ging davon aus, daß es genau zehn Jahre her sind, seit die ersten Ein- Wanderer des Brüh Haolim nach Palästina gekommen seien. Er erinnerte daran; wie damals diese ersten sechs Menschen, zusammen mit einigen palästinensischen Chawerim, in einer primitiven Hütte des Emck zusarnmeiisitzcnd, die ersten, Schritte zur Einordnung besprochen hätten. Damalr. war die chaluzisehe Jugendbewegung Deutschlands eine kleine, scheinbar unbedeutende Gruppe, deren Bedeutung jedoch darin bestand, daß sie die Basis für eine starke Chaluz.-Bcwcguiig werden sollte. Ueber viele Vcreinig-ungcn hinweg■ sei der Bund zum stärksten zionistischen, zum bedeutendsten chaluzischen Jugendblinde Deutschlands emporgestiegen. Auch dieser khud sei nur sie stellt seit jeher jüdischen Dingen fern und hat erst in diesem Jahre erfahren, welcher Abstammung sie ist. Und nun das Unglaublichste: die Mutter ist gegen die Erlernung eines praktischen Berufes und möchte gern auf der Durchführung eines Studiums bestehen. Die. Beraterin gibt sich viele Miihe; aber durch dieses Dickicht der bürgerlichen Vorurteile ist schwer durchzudringen. Es wird noch längere Zeit bedürfen, um hier gemeinsam einen Ausweg zu finden. Einen ähnlichen, noch krasseren Fall erlebten wir in der Sprechstunde, die im Westen abgehalten wird. Ein Mädeben, das sehr tätig in der zionistischen Jugend ist, hat mit den Vorurteilen ihrer Familie schwer zu kämpfen. Ihre Eltern, sagt sie treffend, möchten aus ihr am liebsten ״ein Fräulein Doktor machen“. Sie will aber mit Recht nicht, da ihr dies in Palästina nichts nützt. Sie will vielleicht Krankenschwc ster werden. Es ist die nächste Aufgabe der Beratung, mit den Eltern zu sprechen und sie von der Notwendigkeit eines praktischen Berufs zu überzeugen. Man ist erschüttert, daß es heute noch Eltern gibt, die die Zeit gewissermaßen nicht wahr haben wollen und in ihren alten Anschauungen weiterleben, als ob nichts geschehen wäre. ln der gleichen Sprechstunde erlebten wir den nicht minder schwierigen Fall eines Mädchens, das an Kieptomanie leidet und daher in keiner Stellung lange bleiben kann. Mit große!• Geduld bemüht man sich um nie seit rnehreren Jahren. Es soll jetzt eine analytische Behandlung bcgönnen werden, um sie vielleicht auf diese Weise zu heilen. Es handelt sich keineswegs um einen verdorbenen, sondern um einen krankhaften, mit schweren Komplexen behafteten Menschen, der nach der Heilung ein wertvolles Glied der Gemeinschaft sein könnte. Und schließlich wählen wir noch folgendes Beispiel aus: ein Mädchen ist einige Zeit bei einer Schne;dcri!1 in der Lehre gewesen und hat sich als ungeeignet erwiesen. Nach eingehender Unterhaltung kommen die Beteiligten zu dem Entschluß, sie evtl, die Hauswirtschaft erlernen zu lassen, da sie aus mancherlei Gründen dafür besser geeignet sein mag. In jedem Fall darf sich weder die Beraterin noch die Ratsuchende von Fehlschlägen entmutigen lassen. — Dieser Ausschnitt aus der Arbeit der Berufsberatung zeigt, wie individuell die Arbeit vor sich gebt; wie versucht wird, jedem einzelnen gerecht zu werden und jedem den Beruf zu verschaffen, für den er am besten geeignet ist. Darüber hinaus Ist die Beratungsstelle zu einem Ort geworden, an dem vertrauliche Aussprachen sfattflnden können über seelische Fragen, für die die ältere Generation nicht Immer das rechte Verstandnis hat. Aber neben der rein psychischen Beratung ist in manchen zweifelhaften Fällen aic exakte psychotechnische Untersuchung nicht zu entbehren. Ein Psychologe, Dr. Kuhn, ist hierfür zuständig. Auch liier hatten wir Gelegenheit, das Laboratorium mit den sinnreich erdachten und vom Leiter selbst konstruierten Apparaten zu besichtigen sowie den Prüfungen beizuwohnen. Einige Beispiele (oder richtiger; Lebcnsscbicksale) mögen diese psychotechnische Arbeit beleuchten. Ein 3-ljähriger, verheirateter Mann, Frau Christin, will einen neuen Beruf ergreifen. Er ist ehemaliger Bankbeamter, seit 1926 erwerbslos und leidet außerdem an schweren Hemmungen. Die Untersuchung ergibt, daß er zwar handwerksmäßig nicht überragend begabt, aber doch ühungsfähig ist, so daß eine Umschichtung vielleicht noch Sinn hat. Ein 21 jährig er Kaufmann war bereits in laridwirtschafllicher Hachscharah, ohne sich zu bewähren. Er ist maniieil sehr ungeschickt, so daß es nicht leicht sein wird, einen passenden Beruf für ihn zu finden. Ein 3fjjährig:er ehemaliger B a n k b u c (111 a 11 e r möchte jetzt Seifensieder werden. Die Untersuchung ergibt, daß er sehr schwerfällig reagiert und ziemlich ungeschickt ist. Aber für gröbere manuelle Arbeit ist er vielleicht brauchbar. Und zum Schluß das Seltsamste: ein jüdischer Exote. Ein 23Jahrirger, dessen Vater ein deutscher Jude und dessen Mutter eine Mestizin ist. Er bildet im Typ eine eigenartige Mischling zwischen Spanier und Neger. Er soll nun in seine südamerikanische Heimat zurück — aber zuvor ein Handwerk lernen. Er hat sich für Bäcker oder Friseur entschieden. Die Untersuchung zeigt, daß er geeignet ist und gute Anlagen für diese Berufe besitzt. So rollen sich täglich die I ebensschickr.ale vor den Beratern ab. ln vielen Fällen wird ein Weg gefunden, in anderen bedarf es manchen Experimentierens, um das Rechte m firden. Manches wird noch zu verbessern sein. Insbesondere scheint uns ein Vorschlag einleuchtend, vor der Umschichtung eine A r b e i t s s c!1111 u n g e i n 7, u - schalten, damit insbesondere die Aelteren nicht völlig ahnungslos ln die Lehre kommen und infolge ihrer Umvissenheit dem Spott ihrer Arbeitskollegen ausgesetzt sind. Dr. N. eine Etappe auf dem Wege zur Vereinigung der gesamten chaluzischen Jugend. — Hierauf sprach Georg Pape, der insbesondere betonte, daß je stärker der Bund werde, desto mehr seine Erziehungsaufgnbe wachse. Man solle sich nicht an Feiern und an großen Zahlen berauschen. Worauf es ankomme, sei eine starke Gemeinschaft, eine lebendige Beziehung von Mensch zu Mensch herzusiellen. Nicht von oben her organisiert, sondern organisch von unten her mirisen die Menschen zueinander finden- Auf jeden Einzelnen — Jüngeren, Mittleren, Aelteren — komme es an• — Gerschon Melber erinnerte daran, daß sich in diesen Tagen der Geburtstag Trumpeldors zum 53• Male jähre. Im Andenken an Josef Trumpeldor käme es nicht darauf an, viele Worte zu machen, sondern sich an dem Werke, das mit Trumpeldor verbunden ist, an dem Werke des arbeitenden Palästina, zu freuen und hieraus die Konsequenzen für das Handeln zu ziehen. Unter allgemeiner Zu- Stimmung wurde dann beschlossen, dem Namen der Berliner Agudah die Worte ״a 1 schein Jos sef Trumpeldor“ hiir/tiziifügcn. — Leo Steinberg konkretisierte die an den Bund gerichteten Forderungen: Hebräisch, Pünktlichkeit, Diszipün, Abwägen jeder kleinen Handlung. — Zum Schluß gedachte der Bund Cliaim Arlosoroffs und beschloß, sein Andenken dadurch zu ehren, daß man sich intensiv an der Sam»!- hing für den Mif'al Arlosoroff beteiligt Vorträge und Konzerte Entwicklung der jüdischen Religion. In seinem fef/ten Vortrage im Kulturbund zog Rabb. Dr. Prinz in knappen Strichen die Entwicl-dungslinie der jüdischen Religion nach. Ausgangspunkt der Betrachtung ist die Grundthese, daß schönferischc Augenblicke im Leben eines Volkes nur dann möglich sind, wenn dieses sich seiner Volkheit bewußt ist. Auch die sehöpferi-vh-rehgUseii Kräfte sind national gchmden. .Mose mul die Propheten sind ohne das Volk, aus dem sie kommen, gar nicht zu denken. Die Anfänge der jüdischen Religion unterscheiden sich nicht von den Anfangsstadien aller primitiven Religionen, sie beruhen auf den Urbegriffen: Totem, Tabu und Animismus. Die eigentliche religiöse Leistung des jüdischen Volkes beginnt mit Mose, der das Volk aus dem Bereich des Zauberglaubcns in den Bereich des ״Gesetzes“ umpflanzt. Dies Gesetz gibt der weiteren Entwicklung ihre Prägung. Sowohl im eigenen Lande wie auch in der Zerstreuung bleibt das Gesetz zugleich rechtsverbindlich und gemeinschaltsverbindend. Von diesem Gesichtspunkt aus allein ist auch der Talmud zu verstehen, dessen ,,Rabulistik“ in Wahrheit keine andere Bedeutung hat, als das den: Buchstaben nach feststehende Gesetz dein fließenden leben an/upasnm. Diese ganze Welt des Talmud und des S-clnilcban Arisch beruht auf der Voraussetzung einer nationalen Autonomie: mit der Emanzipation muß sic zusaninit'iibrecben. Die Orthodoxie klammert sich darum an eine Fiktion, Aber auch die liberale Reform hat kc׳inc Lösung gebracht; sie hat (len jüdischen Gottesdienst ״protestantisiert“ aber das jüdische Leben nicht neu aufbauen können. Das Problem der Gestaltung jüdischen Lebens im Gallith ist mit dem Beginn der Emanzipation neu aufgerollt worden, ohne bis heute gelöst zu sein. Wir bedürfen heute mehr denn je dieser Antwort, die aus der europäischen Kultur stammen und zugleich eine jüdische Antwort sein muß. Jüdischer Liederabend. Unter Leitung von Boris Matu si$ fand am 30. November im großen Saal des Cafe Leon am Kurfursfendainm ein Konzert statt. Neben jüdischen Volksliedern umfaßte das Programm auch weltliche Musik. Oberkantor Karl Neu m a n n vom Eriedenstempel kam in den verschiedenartigen Gesängen zu voller Geltung. Oberkantor Leo Ci 01 lau in sagte im letzten Moment ab; für ihn sprang der von der Städtischen Oper wohlbekannte Jos. Lengyei ein. Er trug lustige Jargon-Lieder in vollendeter Kunst vor. Frau Rahe! Kaufmann sang ernste Lieder mit innigem Vortrag und schöner Stimme. Lotte Debora Reck er spielte Mendelsohn, Kreisler und Bloch in ausdrucksvoller Weise, Harry Litten brachte Rezitationen und las eine Prosadichtung von J. Perez. Die Klavierbegleitung besorgte Herr Boris Matusis mit künstlerischer Vollendung. Der jüdische M&mergesangverein Harmonie 1883 feierte am 2. Dezember sein 50jähriges Bestehen. Kernstücke des künstlerischen Festprogramms waren die a-capella-Chöre des Vereins selbst. U. a. wurde Arno Nadels Psalm 24 zu Gehör gebracht. Glänzend besetzt war die Solopartie durch Herrn Saberski. Unter der zuverlässigen Stabführung des Herrn Zwillenberg gelang dem Chor in Technik und Auffassung alles ausgezeichnet. — fnsfrumentnlsolist des Abends war Herr Musikdirektor Max Wachsmaiin, der eine neue, von ihm selbst bearbeitete Phantasie über hebräische■ Melodien nach Lcwandowski spielte. — Dora Bernstein-Börner sang Mozart, Puccini und als Zugabe ein stimmungsvolles jiddisches, Wiegenlied. .- Beide Solisten wurden von Herrn. Schwarz am Klavier begleitet. C. j. Zionistische Veranstaltungen Bezirksgruppe Schmargendorf-Steglitz der B.Z.V.: Mittwoch, den 6. Dezember, ulvnsb: 2030 Ehr, Vircula-(210111־, Wilmersdorf. Wilhclmsaue U׳b ״Pa!.׳: .!in:! jl: Wirklichkeit"; Referent: Adolf 1’olUk. Bczirksgruppe Hans.iplatz der B.Z.V.t Mitt ׳{->״׳״!, <!.-n 6. Drzemher, VVr.1!Mallung findet 1,:cl!! aa:1. Ni! U-ie Mitglicdazu rammen• kuufr Mittw ״eh, d 11 13. 1 hon!!:!>. r. ßetlrksgruppc Wilmersdorf tief B.Z.V.: Domcr-tag: d 7 רזי. T>e• zc naher, abends 20.30!ihr, L0״cnh;1us, Emsei Str. 1213־. ,.Rci.se durch das jüdisch«’ I’alfotina“, RiMhrricht, Begleit vor trag Dr. Mühlbau r. — Mi1twoc!1-S!a1mn:i';'h v >m 8. I)czvmbcr ab im Ycrcinszimrncr der Kcndi'or׳’! Atrium, K.iEcrallec 43. Arbeitsgemeinschaft Iwria: Dienstag, den 5. Dezember, abend•! 20,30 Uhr. König von Portug.1I, ISurgstr, 16, Bi!dlierieht ״Reise durch das jüdische Palä-tina“. BcgUitvort ran Hans R otLschild. Voranzeige! Mittwoch, den 20. Dezcmlxtr, E'hanukkah.Veranstalturig der Berliner Zionistischen Vereinigung int Logunhaus. Kleiststraße 10. M« inhard M.iur bringt hebräische und deutsch(' Dichturjgen zum Vortrag, Ausführliches Programm wird bckannigegelicn. Zionistisches Seminar: Dienstag, den 5. Dczemlxtr. Kurt Blumenfeie), ,,Grundgedanken des Zionismus“. — Mittwoch, den 0. Drzemher, Dr. Georg I •ubinski, ..Die Jndenfr.ige‘‘, ״Demographie der Juden‘'. — Donnerstag, den 7. Dozcmficr, J’aLsUnakimde. In Abänderung des Programms spricht an diesem Allend Dr. Georg Strauß über ״Industrie und Handel“, Der Vortrag über ■.Landwirts■ hat,“ findet erst, am 14. Dezember stall. Sämtliche Vorträge abends 8,35 Uhr, im Logenhaus, Kleiststr. 10. Habontm noar chaluzi — Hanoar Haowed (aj schein Josse{ Trumpeldor). Sonntag, den 17. Dezember, vorm. 11 Uhr, anläßlich des Iehud: ,.Feier der jüdischen Jugend“. Eintrittskarten: riiuhuheim. Berlin N, Kaiser-Wilhelm-Str. 32, bei Kohl, Büro des IGhonim, Berlin W 15, Meinekcstr. 10, und bei den Chawerim des Bundes. Nähere Einzelheiten werden noch bekannigegoben. Alle zi :>nht:s. ■htn Organisationen werden gebeten, diese Zeit freizuhaltcn. Eltern-Abend der Gruppe Werfen (G'dud Brenner) der Jüdischen Jugendgemcinschalt Habontm noat chaluzi. Sonnairend, den 9. D< abends 8 l'lir, im Logonhaus, Kleiststr. 10. Alle Eltern und Freunde des Bundes sind herzliehst cingeladen. Programm: Hebräische Lieder; Vorführung des Filixis von unserer Fahrt nach Dänemark; Referat Leo Steinberg: ,,Ziel und Weg des Bundes“; Referat Ifans Gärtner: ״Schule, Bund und Elternhaus“. Wintersport Im Makkabi. Mittwoch, den 6. Dc-etnber, GrOndungsvcrsammtung der Wintersport gruppe des Makkabi um 8.30 Uhr im Sitzungssaal, Meinekcstr. 10. Interessenten sind eingeUiden. 2. Hebräische Sichah ■Es I Icrha'uz und des Clitig iwri Sonnabend, 9, Dezmnbor, pünktlich Um 8.30 Uhr, im Heim Sophien- Straße 20-21, über ,,Aufgaben und Methoden des hebräischen Aufanfisunterrichts. Dieser zweite Abend, der von Alexander H a r :׳ c h Und Mosche KainfEon g.■lebet wir!!, wird sich mit ■dem Th ■ina' ,,Einführung des Dikättk in dm Anfänger-Unterricht‘• l>•s« h.'i tigen. Voriir spricht l'r.iu Kiupnik über landwiit siiiaitlichc Erziehung in Lffrez Israel.