Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 95 (28.11.1933)
- Date
- 1933-11-28
- Page
- Seite 865 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Film ״La Matcmellc* — die Schöpfung eines Juden EracbeiBt ]«dea Dienstag and Freitag. Bezugepreta bei der Expedition ca0na11 ich Z— RM, v ierteljährlich 5,75 RM. Bai Nichterscheinen infolge Streik« oder höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung ödes Bückeretattung der Bezugsgebühren. — /^uslandaabonnetnents werden in den Währung der einzelnen Linder berechnet. Ameigenpreia: Achtg«ep*lte«e Millimeter• *eile 030 RM. Stellengesuche 0,15 RM. Einzel •Anzeigen nur gegen Vorauazahlun^ Redaktion, Verlag und Anzeigen -Verwaltung: Jüdische Rundschau G. m. h. H., Berlin W15. Meinekestr. 10. Telefon: J1 Bismarck 7165-70. Anzeige» . Annahme: Montag bla Freitag ▼on 9 —3t/br. AnzeigemchluS: Dieoatag •Nummer: Freitag a*chmittaga 3Uhr Nummer 95 | Berlin, 28. XI. 1933 Redaktion »Schluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Einzelnummer RM 0,35 JÜDISCHE RUNDSCHAU Poincheck-Koaten: Abonnement»-Abt. (ettfier Groß-Berlin): Berlin 173 92, Ab©nneoaem*-Abt. für Bertir»: Berlin 71$ 73. Buchverlag: Berlin 715 76, Inseraten- Abteilung: Berlin 716 18, B»*el V 9355. Belgrad680 '32, Briis««! 39433, Budapest 596 93, Dan/ie 1973, Haag 140 470, Prar $9410. Riga 4155, Str*M»urg 164 30, Waruchiu 190708, Wien!56030. - Bank-Kon ten: Dresdner Bank, Dop.-Kasse 54 Berlin, KuHüratendamm 181; Humäniache Kredit bank Ornauti (R»*1*iinien): Anelo Palettine Ctw <n Haifa, letiiaafem. Tel Aviv; Eeati Pank, 7a(!m (I'stiand); The Jewiih Colonial *Irtiat (Jüd. Kolonialbank) Ltd. ßrookhome Walbrook London L.C. 4 כסיד חרצ״ד ו׳ I XXXV1IL Jahrg. Der Zionismus erstrebt für des indische Volk die Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. ״Baseler Programm." Jüdische Emigranten Die Diskussion über E m i g r a n t e», die in der deutschen 3effcntlichkeit nicht rum Stillstand kommt, ist für uns Juden ins dem Grunde von besonderer Bedeutung, ,weil unter den )ersonen, die ans Deutschland ausgewandert sind, und zum. wohl auch m Zukunft werden auswandern müssen, un-!!•stritten zahlreiche Juden sind. Es fehlt auch in der Publiistik, die sich mit dem Emigrantcn-Problem beschäftigt, seieil der Hinweis auf das ״jüdische" Emigrantentum, wobei jann häufig ohne Prüfung unversehens das Judentum für alles erantwortlich gemacht wird, was sich in Einigrantenkreisen bspieit. Dabei wird den Emigranten, oft kurzweg ״Juden‘־“ enannt, der Vorwurf gemacht, daß sie außenpolitisch gecu Deutschland arbeiten. So entstehen leicht Mißverstandisse, die sich stimmungsmäßig nachteilig gegen alle deutchcn Juden auswirken. Die ״Jüdische Rundschau“ hat viedcrholt gegen diese Verallgemeinerung Stellung genomum und darauf hingewiesen, daß es zwar unleugbar wie bei llen Revolutionen ein politisches Emigrantentum gibt, daß her gerade die spezifisch ״jüdische“ Emigration, das heißt;iiejenigen Personen, die nur wegen ihres Judeseins iiiswandern, nicht in jene Katfegorie einzureihen sind. Wir a'nen gelegentlich der Besprechung einer Rede des Reichs•;anzlers in Nr. 86 auch darauf hingewiesen, daß die Beeichnung ״Flüchtlinge“ gerade für viele auswandernd« 11 den nicht ׳zutrifft, weil diese nicht vor Bedrohungen, am Umvenigsten vor dem Staatsanwalt, auf der ״Flucht“ sind, ondcrn auswandern müssen, uin eine neue beruflich« :xistenz und Betätigung zu finden. Es ist erfreulich, jetzt n einer deutschen Zeitschrift ähnliche Gedanken- Inge zu finden. Die Zeitschrift ״Die Hilfe“ (Heraus• :eher Walter Goetz und Theodor Heuß) schreibt in ihrer ,ummer vom 18. November: Im Sommer g.,t! uns ein Aufsatz des ,,Eckart.“ die V'eran- ]assimg. ül>er die Gefahr zu sprechen,' daß sich in der ISelmndlrii»!; def limigramenfraije I11il>e11 und drülien von den Grenzen eine Art von ,,I’hartsikrtiim׳‘ ausbilde. Die Möglichkeit, besteht heute nocli, ja die Erörterung dieses Problems kann au Schärfe ztmehinen, wenn eine bestimm!« Einigrantenliteratur deutsches Schicksal h׳- eint hissen will. Nun hat die Welt im. Laufe der letzten anderthalb Jabreehnte eine große russische, eine nicht unbeträchtliche italienist'he und jugoslawische ,,Emigration‘‘ erlebt, und die politische Führung der!.ander bat lernen können, deren sachliches Gewicht richtig abzuschiitzen. Wir glauben also, daß viele Redner und Publizi.yten heute geneigt sind, den Einfluß deutscher Politiker ins Auslände auf die »Meinung fremder Regierungen viel höher zu veranschlagen, als er tutsächlieh ist; die weiden sich an die Berichte ihrer diplomatischen Vertretungen halten. Dalx־i ist es eine glatte Selbstverständlichkeit, daß die deutsche Rr iehsu'gierung ״™ und nicht sie allein — mit Nötehdruek und Leidenschaft gegen dir• Menschen und gegen die Versuche sich zur Wehr setzt, die sie nis Störung ihrer Politik empfindet. Aber die Verallgemeinerung, als oh ,.die: Emigranten‘' nur eben ein Haufen sei, (irr die ,,Flucht vor dem Staatsanwalt“ mit einem politischen .Märtyrertum verkleide, r u t z a h 1 1 o s e n M e n s c 11 e n e i n f a c h U n r e c 11 t. Wir sprechen das noch einmal aus, nicht aus Sentimentalität —, denn wir wissen, wie diese Zeit es ablehnt, über tragische oder traurige Linzelsrhicksale sich (iedanken zu machen, somlern einfach, dankt nicht ein schiefes llild entsteht» damit nicht ein llaßgcliih! die Dinge verstellt. Das würde dem deutschen Volk selber wenig nii \zlieh sein. Die Zahl der ,,politischen Flächtlingc:'' mag Verhältnismüßig gering sein. Die Tausende, die gegangen sind, haben nicht die ״Flucht“ ergriffen, sie sind auch nicht ״vertrieben“ worden — Emigrantenhillswerk und Palästina-Siedlung. England gegen Mitarbeit des Emigrantcnliochkommissars Wie der Genfer JTA.-Verfreter erfährt, bestehen Mci- HingsverschiedenheSlen zwischen dem vom Völkerbund einbesetzten Emigrantenhochkommissar James MacDona Id jpd der englischen Regierung in bezug auf die Heran-!ieliung Palästinas zur Unterbringung von Auswanderern His Deutschland. Die englische Regierung hatte an ihre Zuititnmung zur Errichtung des Amtes des Hochkommissars üa Bedingung geknüpft, daß Palästina nicht in den Tätigjeitsbereich des High Commissioner fallen soll. In einer jeheimsitzung hat die Völkerbundsversammlung diese Beüngung angenommen und dementsprechend auch den Paäslina betreffenden Passus der Resolution gestrichen. Nunnehr stellt sich der Hochkommissar auf den Standpunkt, laß der Ausschluß Palästinas aus seinem Tätigkeits- «reich die Möglichkeiten seiner Tätigkeit für die Emigranten insctirSnkt, und besteht darauf, daß ihm das Recht zu gelilligt werde, der britischen Regierung die Forderung 'ach Zulassung einer gewissen Zahl von *Wanderern aus Deutschland nach Paästina auf Grund einer besonderen Quote zu unter- »reiten. in zionistischen Kreisen begrüßt man die Absichten des flgh Commissioner, da man der Ansicht ist, daß die eng-;sehe Regierung mit ihrer Bedingung sich bloß gegen die rinmengung einer anderen internationalen Körperschaft!eben der Mandatskommission in die Angelegenheiten Paästinas schützen wollte, daß sie aber der Forderung des i>ßh Commissioner nach Festsetzung einer Separatquote!״stimmen werde. (lieber die Zusammensetzung des Verwaltungsiacs des Emigrantenkommissars siehe im Innern des Blattes.) sie selten nur. daß das Land, das sie Heimat nannten und meist weiter so nennen, ihnen keine iKTuilirhe Möglichkeit mehr gibt, ihren Kindern eine harmlose Jugend verwehrt. Wir denken hier an junge < '־״lehrte, J u d e n, II a 1 b j a d e 11, V i e r t e 1 s j u d e ti, an reine ,,Arier“, die ״niebtarisch־‘ verheiratet sind, junge Modiziner, Referendare — was sollen sie machen? Wir kennen einige solcher Schicksale von Menschen, deren Leidenschaft, und! Liehe der Krforschung tmd der Deutung deutscher ('»o$chu־h‘e galt; es ist־, mehr, .so, daß •de sich nun m London, it! Paris oder sonstwo eine leicht auswechselbare Heimat beschafft hatten, sie mußten nur erfahren, daß!)eutsehland für ihren Willen und ihr W issen — einen p.!r nicht |!uH!isrher1 Willen — keine VerveniUinp; hat und das ruhige Wachstum ihrer Kinder leiden muß. AL ec 1 )eutsehland verließen, hatten sie vor nichts so sehr Angst als vor der ,,Lmi״r;mten;)t mosphäre“; Deutschland darf selber nicht das Unrecht tun, sie hineinzutlrangen. Die Ueherschätzung des politischen Einflusses der Emigranten und der übersteigerte Haß gegen sie gehöret! offenbar zu den r e g e 1 tn ä li i g e n Begrieitcrschcinungen der Revolution; Jakob Burckhardt hat sie vor mehr als sechzig Jahren in seinen ״Weltgeschichtlichen Betraehlungen“ (Kap. ״Die geschieht’!.־hen Krisen“) schon mit Worten beschrieben, die durchaus für die heutigen Ereignisse zutreffen. Auch t)r. Flitz Klein, de־ frühere Chefredakteur der ״D. A. Z.“ und jetzige Hcrausgel er der Wochenschrift ״Deutsehe Zukunft“, wendet sich in seinem letzten Leitartikel vom 26. November gegen die Verallgemeinerung des Urteils über die Emigranten und gegen die Ucbcrschätzung ihres politisehen Einflusses. Es sei erwähnt, daß der Verfasser bei dieser Gelegenheit ein ritterliches Wort des Respektes vor der persönlichen Tragödie politischer Gegner findet und dabei den Namen Theodor Wolff nennt. Von der Eigenart gerade der jüdischen Emigration hat Dr. Klein freilich anscheinend keine ausreichende Vorstellung, Der einzige Satz, den Dr. Klein für die Juden findet, ist folgende unpräzis, fortnulierte Parenthese: ,.1t: revolutionären /:eilen gibt e? nielils anderes als auf seinem Platz zu stehen und ehrlich zu kämpfen. Auch für das Problem der deutschen Juden, so schwierig es ist, kann nur dies der erste Grundsatz 5: in.“ Gewiß sind auch wir der Meinung, daß die deutschen Juden um eine neue Rechtsstellung in Deutschland kämpfen müssen, aber mit einem so kurzen Hinweis läßt sich die Frage doch nicht erschöpfend erledigen. Die deutschen Juden haben heute keinen Anhaltspunkt dafür, daß auch maßgebende deutsche Kreise diese Sache als eine deutsche Frage anerkennen. Wir Juden haben das Recht, sie als jüdische Fragen zu betrachten. Es gibt eine psychische Situation, die!nehr von m o r a 1 i s c h e!1 als vor! materiellen Momenten bestimmt wird. Die Auswanderung von Juden aus Deutschland ist überhaupt anders zu bewerten als das gewöhnliche Emigrantentum. Auch wenn es den deutschen Juden — wie wir hoffen -. gelingt, ihre rechtliche und gesellschaftliche Position in Deutschland durch ,,ehrliches Kämpfen“ zu verbessern, werden dennoch wahrscheinlich große Teile besonders der jüngeren Generation zu einer völligen Lebens Umstellung »ind Auswatu! e rung gezwtmgen sein. In ein besonderes Kapitel gehört die Auswanderung nach Palästina. Die Juden, die nach Palästina gehen, sind nicht als ״Emigranten“ zu werten, sondern als die Träger einer Idee und die Pioniere eines neuen Aufbaus. Wer die Paliist ina-blee wirklich verstanden hat, wird nicht der Mcimmg sein, daß Juden, weil es ihnen in diesem oder jenem Lande schlecht geht, für Palästina geeignet sind. Man könnte paradox sagen: gerade wenn es ihnen gut geht, sollen sie sich einem Werk anscliließen, das ein Zentrum jüdischen Volkslebens, freien und ehrenhaften Lebens, zu schaffen bezweckt. Auch vom deutschen Standpunkt wird man die nach Palästina gehenden Juden von allen anderen Emigranten genau zu unterscheiden haben. Für ein solches produktives und repräsentatives Werk der Judenheit seine Kräfte einzusetzen, etwas Bleibendes zu schaffen, ist die Hoffnung von Juden, die erkannt haben, daß sie als Juden außerhalb des jüdischen Volkes überall ein schwaches Rohr in Winde sind. Pas Recht des laaisciien uoiKes am seine Heimstätte in Palästina! Sonnlag, den 3. Dezember 1033 12 Uhr vormittags spricht Kurt Blumeniaid im Theater des Westens, Kantstraße 9-12 Kart•»! i 30 Pf., SO Pf. und 1,-- RM in dar B. Z. V. Am Tag* d. Veranstaltung an d. Theaterkasse ab 10 Uhr Berliner Zionistische Vereinigung Cunliffe~Li$ter kündigt die Schaffung des Legislative Council an London, 24. November. (J.T. A.) In der Abendsitzung des Unterhauses vom 23. Nov. gab der Minister für die Kolonien, Sir Philip Cunliffe-Lister, auf «ine Anfrage des Abgeordneten Oberst Josiah Wedgwood eine Erklärung über die Aufgaben des in Palästina geplanter! L eg i s 1 a t i v e Council ab und kündigte an, daß die Einsetzung dieser Körperschaft unmittelbar nach den! Inkrafttreten der palästinensischcn Gemeindeordnung erfolgen werde. Der Minister betonte nachdrücklich, daß die Politik der englischen Reßierung in Palästina und die Machtbefugnisse des High Commissioner von der Errichtung des Legislative Council völlig unberührt bleiben und daß den durch •die Annahme des Palästinamandats übernommenen V c r p 11 i c 11 f u n g e n von der Man datarmacht restlos enlsp rochen werden wird. Colonel Josiah Wedgwood fraple den Minister für die Kolonien, welche besonderen Ver.-precliuiigeii Minern Vorschlag, in Palästina eine verantwortliche Regierung zu schaffen, zugrunde lagen repräsentative 1!) er dessen das englische Bevölkerung (uler und sicher sei, daß der Wegfall der Kontrolle durch Parlament von allen Teilen der palästinensische gewünscht wird. ln Beantwortung dieser Anfrage erklärte der Minister, die Annahme des Abgeordneten Wedgwood, es sei irgendein Vorschlag gemacht \\ orden, in P a 1 ä s t i 11 ,1 e i n c s e I b - stand! g e R e g i e r u n g zu bilden, sei irr! Die Absicht der Regierung Seiner Majestät, in Palästina einen Legislative Council cin/usct/en, sei bereits in dem Statement of poiiev vom Oktober 1031) (i'assfield’sches Weißbuch) angekündigt worden. Dieser Absicht entsprechend habe der High Commissioner im November 1932־ der ständigen Mandatskommission des Völkerbundes initgeteilt, daß Schritte zur Verwirklichung des Gedankens des Legislative Council getan werden sollen, sobald die neue Gemeimleortlnung der Palästina-Rcgierung in Kraft gesetzt sein würde. ״Darf ich fragen“, wandte sich Colonel Wedgwood nochmals an Sir Philip, ״warum wir in Palästina nicht die in Cypern so erfolgreich befolgte Politik anwenden können, sondern statt dessen uns die Praxis des Indien-Amtes zu eigen machen, indem wir uns der Verantwortung gegenüber unseren Freunden entziehen und unsere Feinde zu besänftigen versuchen.“ Sir Phflip Cunliffe-Lister antwortete: ״fch glaube nicht, jemals einen unrichtigeren Vorschlag in einer Erßiinzungsfrage gehört zu haben, als den soeben gemachten. Wir entziehen uns keiner unserer Verpflichtungen. Unsere Pflichten und unsere Verantwortung in Palästina werden unverändert weiterbest dien, ob mm •ein Legislative Council eingesetzt wird oder nicht.“ ״Welcher Zweck wird damit verfolgt“, fragte Colonel AV e d g w o o d weiter, ״dal! ein repräsentativer Rat ein• gesetzt wird, wenn wir weiterhin die gleiche Verantwortung tragen?“ ״Fs geschieht dies 711 (fern Philip, ״daß die verschiedenen Oftfentliehkeit (iclegcnheit I1;!be:1 repräsentativen Körperschaft zum Abgeordneter W e d g w 0 o d fr haus in der Frage der Litiscl/un ausgeschaltet werden solle oder ob Gelegenheit gehen werde, zu die neh men. Der M i n i s t e r für d i e K o Angelegenheit sei dem Parlament her Malen vorgelegt und von ihm behandelt der englischen Regierung betr. Palästii letzten zehn Jahre festgelegt worden. 1״: sagte Sir Philip, ״die uneingvsclir.'ii’.kte daß die Befuyni-.se der britischen Revier und des lligh Commissioner bei der Dm des Mandates, auch wenn dir Council genau so streng aufrechtcrhrilf eil und trnclitigt bleiben werden, wie sie es h׳. Der Abgeordnete Barnett J a n :1 e r Minister, wie es sieh mit ■der Einwa Arabern aus 7' r a n s j 0 r d a n i e n n .־ Zwecke Teile de , ihre M Auolitick zu sodann man ,011 o n d. , ,'inhvorfcfe Sir palästinensischen iuiiiigen in einer bringen.“ , oh das Unter• - lalii e Uoüiudl lause nochmals in Stellung■ 7:11 twortefe, diese 1 wiedcrholte-fi c!1. Die Politik im Laufe der ■!1 1,at!r, (!־.an / iisiehenmt:!mg, des f'nt 1 iiiulr.iing di eingesetzt sc \ ollsjfimlig uti.• sind.“ fragte nunmehr den :1 d e r 1t n g v o tl c 11 P a 1 ä s i i!1 3 1 lause geben, .■!׳lianscs r Politik in wird, tmbeeiitverhalte. Sir Philip erwiderte, diese Linwandming könne nie 11t gehindert werden. Aul eine weitere Frage des Abgeordneter! Jänner, ob auch Juden aus Palästina migebindert 11a«:h Transjordanien rinwandern können, wurde keine Antwort erteilt. London, 24. November. (J.T. A.) ln Beantwortung der vom Abgeordneten Barnett Jänner im Unlcrhaus gestellten Frage betreffend die E i!1 w a ndrr u n g au s Trans; 0 ז - danien nach Palästina erklärte der Minister für die Kolonien Sir Philip Cunliffe-Lister, daß in den neuesten offjzielten Berichten der Zuwachs de paifistrineusischen Bevölkerung iniolge Einwanderung aus Syrien um 1 Transjordanion im Laute der Jahre 1922 bis 1631 nicht größer ist ais -UW Seelen. Der Abgeordnete Peter Mac Dona kl fragte, ob cs Statistiken über die Zahl der in den letzten Monaten nach Palästina eingewanderten Juden und den Umfang der!111- Wanderung aus Transjordanien in derselben Zeit gebe. Her Minister antwortete, Ziffern übe! die Limvamlurmig ans Transjordanien nach Palästina in letzter Zeit läget! nicht vor. London, 2-1. November. (J. T, A.) Im .Anschluß an die Sitzung des Unterhauses, in der die Einsetzung des Legislative Council angekündigt wurde, fand eine B e sp r e e h 11 n g 11 0 r proarabischen Pari a in e 11 f a r i er 111 i t V e r t r e - t e r n der palästinensischen Araber statt. Zu der im Parlamentsgebäude abgehaltenen Besprechung waren zwar zahlreiche arabische Politiker, jedoch von <11• n eingeladenrn Parlamentariern nur drei Mitglieder des Oberhauses und drei Mitglieder des Unterhauses erschienen. Daraufhin zog sich der Führer der proarabischen Parlanicritsvcreiiiigung, Lord w in t c r 10n, von der Bfcspreclmng mit der Erklärung zurück.