Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 91 (14.11.1933)
- Date
- 1933-11-14
- Page
- Seite 806 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 804 J0DISCH E RUNDSCHAU Nr. 91, 14. XI. 19S3 Nr. Jüdischer Sport Sport im Reich Auch in der Provinz ist der saisonrnäßige Spielbetrieb in vollem Gange, Allerdings sind hier Schwierigkeiten mannigfach er Art 711 überwinden, uni den Mannschaften der jüdischen Vereine Wettkampfgelegenheit 711 verschaffen. Die Großstadt bietet vor allem durch das Vorhandensein mehrerer Vereine von vornherein bessere Möglichkeit, und wenn noch ein eigener jüdischer Sportplatz zur Verfügung steht, dann ist es verhältnismäßig leicht, einen regelmäßigen Spielbctrieb zu organisieren. Ungleich schwerer ist das in der Provinz. Meist ist nur ein größerer jüdischer Verein am Platz, und die leidige Platzfrage tut ein übriges. So bleibt nur eins übrig: Die Vereine müssen ihre Aktiven auf die Reise schicken. Trotz den bedeutenden finanziellen Opfern, die die oft sehr weife Reise erfordert, wird durch Energie und Opferfreudigkeit von Verein und Aktiven hierin schon viel geleistet. Während am 20. 10. die Makkabi-Vereine Bar Kochba Leipzig und Bar Kochba Hamburg in Berlin zu Gast waren, trafen sich am 5. 11. in Frankfurt und Düsseldorf die jüdischen Sportler Westdeutschlands. In Frankfurt waren die Makkabivereine Bar Kochba Kassel und Bar Kochba Mannheim zu Gast, ferner die ebenfalls dem Makkabi angescltiossenen Jugend bünde Hanau, Offenhach, Langenselbold sowie die RJF-Sportgruppe Wiesbaden. Im Fußball standen sich Rar Kochba Frankfurt und Bar Kochba Mannheim gegenüber. Die Mannheimer, die ein junger aufstrehetider Verein sind, gaben das Letzte her und konnten sich auch zweimal durchsetzen. Der Routine und dem guten Zusammenspiel der Frankfurter mußten sie aber weichen und sich 5:2 geschlagen geben. Auch in den Handballspielen blieb Bar Kochba Frankfurt unbesiegt, Die Elf des Bar Kochba Kassel, der die lange Rase noch merklich in den Gliedern lag, mußte trotz, tapferer Gegenwehr mit 9:2 Toren den Frankfurtern das Feld überlassen. Die Spiele der 1. und 2. Mannschaft des Bar Kochba Frankfurt gegen die Sportgruppe des RJF. Wiesbaden waren für die Frankfurter erfolgreich, die sich eifrig im Torschießen üben konnten, während die Elf des RJF. mit der Verteidigung beschäftigt war. Die Resultate (14:0 und 9:0) bewiesen die Ueberlegenheit der Makkabisporiler. Beim Makkabi Düsseldorf wurde ein Fußballblitzfurnier und ein Waldlauf über 5 km ausgetragen. Das Sportfest war sehr gut besucht. So hatten neben dem Veranstalter die Hakoah-Koln, Itus-Ditisburg, Hakoah-Essen sowie die RJF.-Sportg ruppeti aus Köln und Bonn gemeldet. Von den kürzlich gegründeten Sportgruppen des jugendbundes nahm Grevenbroich teil. Einen spannenden Verlauf nahm das Fußbai’• blitzturnier. Hier gab es einem Sieg der jungen Sportgruppe Grevenbroich, die im Finale den Itus-Duisburg ausschaltete. An dritter Stelle placierte sich überraschenderweise die noch sehr junge Mannschaft der Hakoah-Köln, die hintereinander zwei Sport gruppen des RJF. schlug und durch ihr überaus faires und schnelles Spiel die Sympathien der Zuschauer gewann. Die favorisierte Mannschaft des RJF. Köln spielte keine Rolle. Die Wakllaufwetfbewerbe brachten in allen Klassen guten Kampf. In der Hauptklasse gab es ein erbittertes Finish zwisehen dem talentierten Loeb (Makkabi Düsseldorf), der wiederholt die 9-Min.-Grenze über 3 km unterboten hat, und dem besten jüdischen Sportler Westdeutschlands Orgler (Hakoah- Köln), für den die Strecke leider zu lang war. Orgler lag mit seiner Mannschaft sehr lange im Hintertreffen und bemühte sich, diese an die gleichmäßiger laufenden Düsseldorfer heranzubringen. Erst beiin vierten Kilometer machte er sich an die Verfolgung der weit vorn liegenden Düsseldorfer, die er nacheinander null ölte. Beim Einbiegen in die Kampfbahn des Stadions führte l.oeb noch mit 40 m vor Orgler. ln einem mitreißenden Endkampf rang Orgler unter dem Beifall der Zuschauer den tapfer kämpfenden Loeb in der letzten Runde nieder und gewann das überaus schwere Rennen für die Kölner Makkabim In der Mannschaftswertung siegte Makk a b i - D ü s s e I d o r f überl egen vor R J F. Köln, in dessen Mannschaft zwei nicht startberechtigte Läufer angetreten waren, in der Anfängerklasse sowie In der Jugendklasse siegte Makkabi-Diisseldorf durch sein gutes Durchschnittsmaterial. Als gilt veranlagter Läufer zeigte sich der jugendliche Makkabi Herberg (Hakoali-Köln), der 150 in vor den übrigen Jugendlichen das Ziel passierte. Ein Zusammensein in der Loge vereinte alle Teilnehmer. Dr. Siedler, der Vorsitzende des Makkabi-Düsseldorf, überreichte der Sport gruppe Grevenbroich als Pokalsieger den Preis. Der Führer der Mannschaft aus Grevenbroich erklärte unter froßem Beifall seinen sofortigen Eintritt In den Deutschen iakkabikreis. Makkabi - Leichtathletik - Rekordiiite (abgeschlossen Ende August 1933, herausgegeben vom Vorsitzenden des TUSA. Ing. Richard Pacofsky, Prag). 100-1n-Lauf: C. S. R. (Engel), 10,6 Sek. 200-m-Lauf: C. S. R. (Engel), 22,1 Sek. 400-m-Lauf: Oesterreich (König), 50,6 Sek. 800-m-Lauf: Deutschland (Bergmann), 1:55,5 Min. 150u-m-Lauf: Oesterreich (Blödy), 4:06,2 Min. 3000-m-Lauf: Deutschland (Katz), 8:35,2 Min. 3000-m-Hindernislauf: Deutschland (Katz), 9:43,8 Min. 5000-m-La11f: Deutschland (Katz), 15:04,0 Min. 10000-m-Lauf: C. S. R. (Heks), 33:34,4 Min. Marathon-Lauf: C. S. R. (Heks), 2:41 Stunden. UO-m-Hürdenlauf: Oesterreich (Ball), 16,4 Sek. 400-m-Hürdenlauf: Oesterreich (Deutscher), 60,2 Sek. Hochsprung: Amerika (Feiden), 1,83 m. Weitsprung: Deutschland (Herzstein), 6,92 m. Dreisprung: C.S. R. (Dr. Zander), 13,62 m. Stabhochsprung: Oesterreich (Dr. Friedmann), 3,40 m. Kugelstoßen: Amerika (Adelmann), 13,75 m. Diskuswerfen: Amerika (Snyder), 47,78 m, Speerwerfen: Amerika (Snyder), 48,68 m. Hammerwerfen: C. S. R, (Feher), 38,77 m. 4 X 100-m-Staffe! (Männer): Deutschland, 42,2 Sek. 4 X 200-1n-Staffel (Männer): Oesterreich, 1:36,7 Min. 4 X 400-m-Staffel (Männer): Oesterreich, 3:26,8 Min. 4 X 800-1n-Staffel (Männer): Deutschland, 8:02,1 Min. 3xlOOO-m־Staffel (Männer): Deutschland, 7:55,4 Min. 4 X 1500-m-Staffe! (Männer): Oesterreich, 17:29 Min. Schwedenstaffel: Oesterreich, 2:00,1 Min, Olympiache Staffel: C.S, R., 3:34 Min. 4 x lOÖ-m-Staffel (Frauen): Polen, 53,2 Sek. Völkerverbindender Sport Wie wir erfahren, wird derMakkabl Erez Israel mit Genehmigung dei Präsidiums des Makkabi-Verbandes sowohl der Einladung zu den westaslatlschenolymplschen Spielen In New Delhi als auch zur Frauenolymplade ln London Folge leisten. Während die Beteiligung in London nur große sportliche Bedeutung hat, kommt der Beteiligung in New Delhi eine besondere politische Bedeutung zu. In New Delhi werden sämtliche großen arabischen Sportverbinde vertreten sein, und es ist ein erfreulicher Beweis für den völkerverbindenden Gedanken des Sportes, daß der Makkabi Erez Israel hierzu eingeladen wurde. Die zweite Makkabiah Wie von uns berichtet wurde, wird die Zweite Makk abiah im Frühjahr 1935 in Erez Israel abgehalten werden. Ueber das Programm erfahren wir folgende Einzelheiten: Es wird aus einem turnerischen und allgemeinen sporlliehen Teil bestehen. Für Leichtathletik sind vorgesehen: Läufe über 100 m. 200 m, 4,00 m, 800 m, 1500 m, 5000 m, 4x100 m, 4 x 400 m, 110 und 400 m Hürden, ein Straßenlauf über 10 km, ein Mannschaftslauf über 3 km, Weit-, Hoch-, Stabhoch- und Dreisprung, Kugelstoßen, Diskus-, Speer- und Hammerwerfen. — Frauenwettbewerbe: 60 m, 100 m, 80 m Hürden, 4x100 m, Weit- und Hoch- Sprung, Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen. — Als Mehrk a m p f Ist für Männer ein Fünf-, für Frauen ein Dreikampf vorgesehen. Im Schwimmen wird man sich an das olympische Programm halten. Radfahren: 100 km. Im Tennis werden Länder- und Einzelkämpfe stattfinden, Boxen und Ringen in allen Gewichtsklassen; Fechten: Säbei, FIorett und Degen für Männer und Frauen. Im Fußball werden sich die Mannschaften der Makkabi-Kreise gegenüberstehen, für Frauen ist ein Wettkampf im Korbball vorgesehen. Ein Tag auf dem jüdischen Sportplatz Schon Immer hatte ich die Absicht, an einem Sonntag einen Spaziergang zum Sportplatz der Jüdischen Gemeinde im Oritnewala zu machen, um mir das Treiben der jüdischen Jugend dort anzusehen. Was im Sommer nicht zustande kam, geschieht jetzt an einem schönen, aber kalten Herbsttag. Man läßt sich sagen, daß es auf dem Sportplatz einen gut geheizten Raum gibt, wo man auch eine Tasse Kaffee bekommen kann. Also denkt man, daß es kein Risiko Wäre, einmal hinauszupilgern. Schon auf dem Wege vom Bahnhot Grunewald zum Sportplatz gerät man ins Staunen. Kommt doch auf einmal eine Gruppe von Jungen im Sportdreß den Weg hlnaufgelaufen und verschwindet nach ein paar hundert Metern im Wald. Mein sportkundiger Begleiter erklärt mir, daß dies Waldlauf wäre, Leichtathleten, die im Winter regelmäßig Waldlauf machen, um ihre sportliche Form zu erhalten bzw. zu steigern. Kopfschüttelnd schlug ich meinen Mantelkragen hoch, denn ich begann schon bei dem Gedanken zu frieren, jetzt so leicht bekleidet zu laufen. Nach kurzem Weg liegt der Sportplatz vor uns. Ich mußte zugeben, daß ich das nicht erwartet hatte! Wir befanden uns aut einem großen, gut gepflegten Platz mit drei tcrrassenartig angelegten Spielfeldern, auf denen starker Betrieb herrschte. Während auf einem Platz die Fußballer ein Spiel austrugen, trainierte auf einem anderen der Trainer mit den H a n dballspielern, die flink in ihrem bunten Dreß über den Platz liefen. Sie machten es aber dem Trainer scheinbar nicht leicht, denn sie mußten immer wieder dasselbe üben, bis es endlich klappte. Wo man auch hinsieht, überall ist Betrieb. Jedes freie Plätzchen wird ausgenutzt. Dort stehen die Hockeyspieler tind warten, daß die Freiübungen aufhören, damit sie mit ihrem Training beginnen können. Dort spielen die Knaben mit großer Begeisterung Völkerball und dort, . . . ich glaube, ich sehe nicht richtig, dort spielen Männer in meinem Alter, 40- bis 50-Jährige, kämpfen gemeinsam mit den Jungen um jeden Fußballpunkt. Doch lange komme ich nicht zürn Zusehen. Durch den Eingang laufen die uns schon bekannten Waldläufer und machen auf der Aschenbahn eine Abschlußrunde. Schon sammeln sich die Damen, die eben mit der G y mnastik fertig sind, unter Führung eines Trainers ebenfalls zum Waldlauf. — Etwas abseits sitzen Gruppen eines Jugendb und es, die mit großem Appetit ihr Frühstück verzehren, um dann zu einer Wanderung durch den Grunewald aufzubrechen. Nach einem kurzen Blick in die Umkleideräume schließe ich mich einer kleinem Gruppe an, die gerade den Heimweg antritt. Dabei bekomme ich noch einmal einen Eindruck von der Frische unserer Jugend! und nahm mir vor, jetzt öfter den Sportplatz zu besuchen. Erst als ich den überheizten Stadtbahnzug betrat, fiel mir ein, ■daß ich weder eine Tasse Kaffee getrunken noch mich in den geheizten Räumen erwärmt hatte. hn. Kundgebung des J.T.S.C. Bar Kodtba-Hakoah, Berlin Am Mittwoch, den 15. November 1933 spricht Rabk Dr, Swtnemky aber ״Das jnacnfain im Wandel unserer zell** um 8 Uhr im L0(eal1us, Klelatatr. 10. Olita sind herrlich einjeladen. Erscheinen staatlicher Mitglieder ist Pflicht ......-..■..-.. Jüdische Boxer In der Weltranglifte Die in jedem Jahr von der amerikanischen Boxsportbehörde veröffentlichte Weltrangliste weist in der Schwergewichtsklasse die Namen zweier jüdischer Boxer auf. An 2. Stelle wird Max Baer, der Bezwinger Schmelings, geführt und an 4. Stelle ist der jüdische Boxer Bartling Le• vinsky anzutreffen. L e v i 11 s k y, der eigentlich Harry Krakow heißt und von Beruf Fischhändler ist — deshalb führt er auch in Boxkreisen den Namen ״kingfish“ (Fischkönig) — machte bereits im Jahre 1931 viel von sich reden, als er den ehe• maligen Weltmeister Tommy Loughren in 10 Runden besiegte, wobei er seinen Gegner mehrmals auf die Bretter schickte. Man nannte ihn damals schon einen zweiten Max Baer. 1932 schlug Levinsky sogar Paolini, verlor jedoch gegen Max Baer, Camera und andere Spitzenhirne. Seinen fetzten großen Erfolg erzielte er vor wenigen Wochen, als er den Exweltmeister Sharkey ganz überlegen abfertigte und dadurch wieder in die erste Linie der Schwergewichte rückte. Sharkey, der von allen Fachleuten als sicherer Sieger bezeichnet wurde, hatte vor dem Kampf erklärt, ״er werde dem Heringshändler eine Lektion im Boxen erteilen“. Levinsky aber drehte den Spieß um. Als Kuriosum sei noch von Levinsky berichtet, daß er zu seinem Manager seine eigene Schwester bestimmt hat. Aut diese Weise bleibt die Börse, die sonst der Manager erhält, in der Familie. Fräulein Levinsky richtete vor kurzem an Max Schmeling ein Angebot, Ln dem sie ihn zu einem Kampf gegen ihren Bruder herausforderte und Schmeling dabei eine Einnahme von 150 000 M. garantierte. Maxie Rosenbloom konnte dieser Tage seinen Titel erfolgreich gegen den Exweltmeister Mickey Walker verteidigen. Er schlug ihn in einem Kampf über 15 Runden hoch nach Punkten. Skisport im Hakkaki Auf den Bergen ist der erste Schnee gefallen, und aller Orten beginnt man mit dem Wintersport. Schon in den letzten Jahren wurden vom Bar Kochba Berlin Wintersportfahrten veranstaltet und gerade der Deutsche Makkabi-Kreis half, das Jüdische Sportheini im Erzgebirge zu schaffen. Dieses Heim bietet der sportliebenden jüdischen Jugend einen Idealen Aufenthaltsort unter hervorragenden sportlichen Bedingungen. Nirgends werden wohl die Vorbedingungen zum Abhalten eines Wintersporttreffens für Bünde und Sportgrupsuchen, an diesem Ort sich wohtfühlen. Der Deutsche Maf kabi-Kreis hat eine Winterspoitgruppe eröffnet und bittet alle Interessenten um Meldung im Büro in Berlin W 15, Mei* nekestraße 10, Bism. 7165. Eine gemeinsame Fahrt Ende Dezember ist in Vorbereitung. Rechtzeitige Anmeldung *rforderlich. Deirisdter flakhabihreis iniinniniiniiiiiimminnMiiiiiiiiiiiiniiiimmiiMiiiiiHHiiiiräiNiHiiiiitimiiiiiiminNMiiiiiiMMMHi Makkabi-Relse von Dr. Rabiu. Der Präsident des Deutschen Makksbi-Krelses, Dr. Altred Rabiu, tritt ■Ine Mskkabi- Propagandareise an. Ueber das Thema ״Jüdischer Sport“ spricht er am Dienstag, dem H. November, In Karlsruhe, am Mittwoch, dem 15. November, in Stuttgart, am Donnerstag, dem 16. November, In Heilbronn, am Sonnabend, dem 18, November, ln Frankfurt a. M. Schulungskurs des Bar Kochba-Hakoah, Berlin. Vom 23. bis 23. Oktober 1933 veranstaltete der Har Kochba-Hakoah, Berlin, einen Schulungskurs für die Funktionäre seiner Abteilungen. Dieser Kursus beiweckte, den für die zionistische Arbeit verantwortlichen Mensehen der einzelnen Abteilungen des Bar Kochba-Hakoah tiefergehende Kenntnisse von der zionistischen Bewegung, zionistischen Organisation, Fragen des Paiästina-Aufbaiis, von der Mukkabi-Bewegung usw, zu vermitteln, um sie so in die Lage zu setzen, in ihren Abteilungeil die zionistische Erziehungsarbeit zu leisten, was besonders in Anbetracht des ungeheuren Zustroms neuer Mitglieder von großer Bedeutung ist. Es referierten am 1. Abend: Dr. Jakoby über die zionistische Bewegung, Dr. Ernst Marcus, Zionistische Organisation: am 2. Abend: Dr. Kaleko über Hehr. Kultur und Sprache: am 3. Abend: Dr. Mechner, Palastina-Aufbau und KKL.; am 4.Abend: Dr. Konr. Jakoby, Lage der Juden, Dr. Blum über Makkabi-Bcwegung. Alle vier Abende waren gut besucht. Die Teilnehmer folgten den Vorträgen mit größtem Interesse und beteiligten sich rege an den anschließenden Aussprachen. Es ist nur zu bedauern, daß Infolge der kurzen Zeit, die einzelnen Gebiete nicht erschöpfender behandelt werden konnten, und es wurde deshalb überall der Wunsch nach einer Fortsetzung, evtl, in Form einer 14lägigen Arbeitsgemeiaschaft laut. Schachabteilung des I.T.S.C. Bar Kochba-Hakoah, Berlin. Die Schachabteilung des I.T.S.C Bar Kochba-Hakoah spielt jeden Dienstag pünktlich um 8.30 Uhr im K-J-V.-Heim, Bleibtreustr. 50. Gäste sind zu jedem Spielabend herzl. willkommen. Fußbailabteilung des I.T.S.C. Bar Kochba-Hakoah, Berlin. Die Sitzungen der FulSballabteiiung finden an jedem Donnerstag bei Hermann, Jägcrstr. 18, statt. Neben der Erledigung technischer Fragen, wie Mannschaftsaufstellungen usw., findet an jedem Sitzung!- tag ein Vortrag Uber aktuelle Fragen statt. Beginn 9 Uhr. Hschneakirch-JOchen. Trotz größter Schwierigkeiten hat sich hier vor zwei Monaten eine jüdische Sportgruppe gebildet, die sieh zunächst dem ,Jüdischen Jugendbund Grevenbroich“ anschloß. Die beiden ersten Fußballspiele gegen den T.־ und Sp, ״Makkabi", Düsseldorf, gingen zwar knapp verloren, jedoch wuchs das Interesse bei Spielern und den bisher Fernstehenden zusehends, So gelang es dann auch der Mannschaft, gelegentlich des vom Makkabi Düsseidarf veranstalteten Fußball-Blitzturniers, den ״Wanderpokal der Jfldlsehen Sammlung 1933“ zu erringen, obwohl elf der stärksten jiJdisehen Sportvereine Westdeutschland» um den Sieg kämpften. Die Worte, die der Düsseldorfer Makkabi-Kührer, Dr. Sindler, bet der Siegesverklindung sprach, ließen In der Vcreinsleltung den Ent- Schluß reifen, dem Deutschen Makkabi-Kreis unter dem Namen ״J. T.- und Sp. ״Makkabi“ Hodineukirch-Jüchen״ beizutreten. Der Verein will seine Mitglieder unter der rührigen Leitung von Richard Falkenstein (Hochncukircb) nicht nur körperlich ertüchtigen, sonder 1 auch zu aufrechten und selbstbewußten Juden erziehen. J Ge vofh“, einige Na druck des Arl den ist Land sch öi präse schm sich hi Grün d waldet, schart; Von d Villen, der Be einen bodens der C11 der ne überall modert kabl-Sp kürzlicl kenkasi Stärke reller I abseits ähnlich Synagc beschei Aut dt Jemen! völlig י Da Fonds nach a der h! nach 5 tiedlun braung Rechox was jü geleist! gibt u die Ja führt t bei. Ui Elnfacl doch i und w zentrie der ga mit Ri man a einige Perlph Schcht landw Se hlerhei besang eine t deutsci der ti komm es aui die Sf Maßsi kein >, Jahren sparni! a sehen ter un vor, d ratet. Klasse Bevöll auch < gerlsst A geht Inn« sehr 1 sieht ich hl macht nis dt Erlatil desha mit 1 Verbt spieli! A Dr. K kum Redn! samm ortes Zuhö gezol m kt Schlu Bann, zen Genu gen;