Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 89 (7.11.1933)
- Date
- 1933-11-07
- Page
- Seite 769 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Zum politischen Problem in Palästina Einzelnummer RM 0,25 JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2.— RM, vierteljährlich 5,75 RM. Bei hJlchteracheinen iniolge Streiks oder höherer Gewalt besteh! kein Anspruch au! Nachlieferung oder Rückerstattung der Bezugsgebühren. — Auslandsabonnements werden in der Währung der einzelnen Länder berechnet. Anzeigenpreis: Acht Jespaltene Millimeterrede 0.25 RM. Stellengesuche 0,15 RM. Einzel-Anzeigen nur gegen Vorauszahlung Nummer 89 I Berlin, 7. XI. 1933 Redaktion, Verlag und Anzeigen -Verwaltung: Jüdische Rundschau G. m, b. H., Berlin W15* Meinekestr.lO. Telefon: 11 Bismarck 716570־. Anzeigen •Annahme: Mont•(! hin Freitag von 9 — 3 U h x, Anzeigenschluß: Dienstag - Nummer: Freitag nachmittags 3 Uhr Freitag ־ Nummer Dienstag nachmittags 3 Uhr. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Poatacheck-Kouten: Abonnements-Abt. (auftor Groß-Berlin): 173 92, Abonnements-Abt. für Berlin: Berlin 715 73. Buchverlag: Berlin 71576, Inseraten* Abteilung: Berlin 716 18, Basel V 9355. Belgrad 680 32, Brüssel 394 33, Budapest 59693. Danzig 1973, Haag 140 470, Prag 59410. Riga 4155, Stra&burg 164 30, Warschau 190708, Wien 156030. — Bank-Konten: Dresdner Bank, Dop.־K assp 54 Berlin, Kurfiirstendamm 181; Rumänische Kreditbank. Omauti (Rumänien); Anrlo Palestjfte Co- ווי Haifa, lerusalem. Tel Aviv: Eeeti Pank, Taliin (Estland); The Jewißh Colonial Trust (Jüd. Kolonialbank) Ltd. Brookhouse Walhrook London F.C.4 Jahr*. Dar Zionismus erstrebt fOr das jüdisch• Volk die Schäftung einer Öffentlich ■ rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm,“ Faschismus un d Judenfrage Schlußreden auf der Londoner Hilfskonferenz Wir haben bereits über den Abschluß der Londoner Hilfskonferenz und die gefaßten Beschlüsse in Nr. 88 der ,,Jüd. Rundschau“ berichtet. In der feierlichen Schlußsitzung der Konferenz wurden von den Delegationsführern eine Reihe von Reden gehalten. Besondere Aufmerksamkeit fand die Ansprache des Führers der italienischen Delegation, Oberrabbiner Sacerdoti (Rom). Oberrabbiner Sacerdoti ist eine eindrucksvolle hohe Gestalt mit dunkeln Augen und schwarzem Bart, der eine Versammlung zu fesseln verstellt. Fs ist bekannt, daß er zu Führern des faschistischen Italien gute persönliche Beziehungen hat und die faschistische Staatsform bejaht. Es war nun besonders interessant, von dem Redner zu hören, wie im Rahmen des faschistischen Italien, in dem die Juden volle Gleichberechtigung genieben, infolge des vom Faschismus besonders gutgepflegten historischen Gefühls und seiner konservativen Traditionswertung, eine neue Blüte des italienischen Judentums eingesetzt hat. Dr. Sacerdoti unterstrich, wie gemeldet wird, in seiner Rede die Bedeutung der Teilnahme einer italienischen Delegetien an der Konferenz. Unsere Anwesenheit hier, so sagte er, ist der klarste Beweis dafür, daß in dem Italien der nationalen Erneuerung kein Antisemitismus herrscht. Der italienische Faschismus hat, wie aus zahlreichen Erklärungen seines Schöpfers, Benito Mussolini, hervorgeht, niemals auch nur im mindesten antisemitische Tendenzen gezeigt. Der italienische Faschismus strebt nach Zusammenfassung aller Bürger im Staate. Er erstrebt harmonische Zusammenarbeit aller Glieder des Staates. Der Faschismus, erklärte Dr. Sacerdoti zum Schluß, hat durch die Wiederherstellung der geistigen und religiösen Werte uns italienischen Juden erst die Möglichkeit zur Erneuerung und Stärkung unseres Judentums durch großzügigen Neuaufbau unseres Gemeindelebens gegeben. Ueber die Schlußsitzung der Konferenz wird im übrigen noch berichtet: Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden Nevilie L a s k 1 hielt zuerst d’A v i g d 0 r G o 1 d s m i d, der Präsident des englischen Verteiiungskomitees, eine Ansprache. Der Sinn und Wert der Konferenz wurde dann von Dr. Weizmann in eindrucksvoller Weise zusammengefaßt. Eine Ansprache Weizmann* Dr. Weizmann, lebhaft akklamiert, wies in seiner Rede darauf hin, daß diese Konferenz zum erstenmal in der Geschichte des Judentums ein vollständiges Spektrum der Judenheit vom äußersten Liberalismus bis zu der durch die Agudas Jisroei repräsentierten strengen Orthodoxie geboten habe. Wir sehen vor uns, sagte Dr. Wetzmann, jedes Lager, jede Richtung, jeden Teil der Judenheit. Es ist deshalb nicht zu verwundern, daß dieser erste Versuch eines Zusammen- Schlusses nicht vollständig zufricdcnstcllen konnte. Dennoch hat die Konferenz, den an sie gestellten Aufgaben würdig entsprochen. Es liegt nun an uns, die gefaßten Beschlüsse zu verwirklichen. In dem Geiste, der unsere Arbeit hier beseelt hat, in dem Geist, in dem die verschiedenen Organisationcn geschaffen wurden, werden wir auch manches in der Richtung vollbringen, die wir alle wünschen. Die verschiedencn Kommissionen, fuhr Dr. Weizmann fort, haben in ihrer Arbeit den höchsten Grad von Loyalität und Un- Parteilichkeit bewiesen; ihnen allen gebührt großer Dank für die schwere Arbeit, die sie so gewissenhaft geleistet haben. Doch ist dies nur ein erster Versuch. Ich hoffe aufrichtig, daß wir auf Fortschritte werden hi/nveisen können, sobald wir das nachstemal Zusammenkommen, Von den Punkten, die behandelt wurden, möchte ich drei hervorheben und mich mit ihnen kurz beschäftigen. Der erste Punkt — und der muß als Axiom gelten — stellt fest, daß die deutsche J udenlieit ihr Streben nach Gleichberechtigung nicht auf gibt. Der zweite Punkt betrifft Verhältnisse, aus denen wir alle eine harte Lehre ziehen mußten. Eine tausendjährige Kette von Ereignissen, in denen wir nicht aktiv Beteiligte, sondern passive Dulder waren, hat uns in eine besondere wirtschaftliche Struktur gepreßt. Wir wurden, wenn auch ohne eigene Schuld, Zwischen- Händler, Intellektuelle usw. und wurden losgelöst von denjenigen Berufen, auf denen eine norma'e Gesellschaft sich aufbaut. Ursprünglich waren wir ein Bauernvolk. Es war eine grausame Ironie der Geschichte, daß wir diese unsere natürliche Grundlage verloren haben. Heute!eben wir in einer Welt, in der sich mit großer Schnelligkeit Umwälzungen vollziehen und wir Juden sind die wirtschaftlichen Opfer dieser sich verändernden Welt. Uns wird ein Zustand zum Verhängnis, den wir nicht selbst gewählt, sondern der uns aufgezwungen worden ist. Deshalb heißt unser größtes Problem beute: Utnschu- 1 ung und Neuanpassung. Wenn z. B, in Rußland in unseren Tagen die soziale und ökonomische Lage von dem einen Extrem in das andere verändert wurde, so ist die Substanz des russischen Bauern doch unberührt geblieben. Der Bauer ist geblieben, was er ehedem war, er wurzelt auch weiterhin im Boden. Wir aber laufen Gefahr, in unserer Substanz getroffen zu werden. Diese Konferenz kam daher zur Uebcrzeitgung, daß eines der größten Probleme, die sie beschäftigte, das der Umschulung ries luden war, das Problem, ihn so uinzviformen, daß er im Boden Wurzel fassen kann. Die Bedeutung dieser Umwandlung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Darin liegt auch der Grund, warum die Chaluz-Bewegung zu einer großen physischen und moralischen Macht geworden ist. Auch deshalb blicken wir auf Palästina als den geeignetsten Boden, auf den die große Arbeit der Um- Schulung und Neuanpassung vollbracht werden kann, ln Paliistina ist die wirtschaftliche Gliederung der Juden eine normale. Und diese Tatsache macht Palästina so besonders wertvoll. — Der dritte Punkt, den ich hervorheben möchte, ist der, daß wir das Problem jetzt in ganz anderer Weise als jemals zuvor angehen. Philanthropie war früher stets das Stichwort jüdischer Arbeit, aber in dem vorliegenden Falle reicht Philanthropie nicht aus. Behandlung des Problems von Grund auf ist notwendig. Die Konferenz hat große Anstrengungen nach dieser Richtung hin gemacht. Nicht durch Klagen, nicht durch Apologetik, nicht dadurch, daß wir der Welt sagen, wie viele Intellektuelle, wie viele Wissenschaftler wir besitzen, werden wir etwas erreichen, sondern nur durch eine große konstruktive Anstrengung, durch den Aufbau einer normalen jüdischen Gesellschaft. Nach mehreren weiteren Reden wies als Vertreter des Waad Leiuni, des jüdischen Nationalrats Palästinas, Beri Katze nelson aut die Leistungen Palästinas für die deutsehen Emigranten hin. Die palästinensische judenheit habe nicht nur 12 000 Pfund fiir das Hilfswerk aufgebracht, sondern sei auch in der Lage, den Auswanderern F.rwerbsmögliclikciten und ein ruhiges Heim zu bieten, Dinge, zu denen keine andere jüdische Gemeinschaft imstande sei. Es sprachen noch im Namen des Verbandes der jüdischen Gemeinden der Schweiz Präsident D r e y f 11 s - B r o d s k y, der französische Delegierte C orens. Dr. G o 111 i e h namens der polnischen Judenheit, das Mitglied des Präsidiums der Weltorganisation Agudas Jisroei Rabbi L e w i n, der Präsident der Bnei Brith Alfred M. Cohen, Frau Magda Schmolka (Tschechoslowakei) und Professor D. Cohen (Holland). IIIIMIIIIItlllll!lltlllllllltllllllllllllillliltl|[lllllllllll[lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll!lllltltltlltllllllllll|[tlll[|ltll>lllllllllllll|||llllllttlllllllllll|[|||lillllllllll!llllllllllltlllllllllll|ltllllll|ltllllllllllllllllHlllllllllllllllllllllllllllllllltlllilllHIIIIIII|l[lllt[ Anerkennung des Reichsausschusses der jüdischen Jugendverbände Der Reichsausschuß der jüdischen Jugendverbände gibt folgendes bekannt: Der Jugendführer des Deutschen Reiches hat unter dem 2. November an den Reichsausschuß der jüdischen Jugendverbände ein Schreiben gerichtet, nach dem er ״von nun ab lediglich den Reichsausschuß der jüdischen Jugendverbände als alleinige verantwortliche Zentralorganisation der iüdischen Jugend betrachtet. Für alle in Frage kommenden Verhandlungen ist künftighin nur der Reiciüsaiisschuß der jüdischen Jugendverbände zuständig“. Mit der hierdurch ausgesprochenen Anerkennung des Reichsausschtisscs der jüdischen Jugendverbände ״als allciniger verantwortlicher Zentralorganisation der jüdischen Jugend“ ist die Arbeit der jüdischen Jugcndbiinde im Rahmen der geltenden Bestimmungen gewährleistet. Die jüdischen Jtigendbünde können sich daher jetzt mit ganzer Kraft der ihnen gestellten großen Aufgabe der Erziehung der jüdischen Jugend zuwenden und sich ganz der Arbeit widmen, die der jungen jüdischen Generation in Deutschland durch die Forderungen der Gegenwart aufgegeben ist. Getragen von der ihm auferiegten Verantwortung fiir die gesamte jüdische Jugend, wird für den Reichsausschitß der indischen jugendverbände weiterhin der Grundsatz der Arbeit bleiben, die berechtigte Eigenart der Bünde zu achten, vor allem aber alle lebendigen Kräfte der jungen jüdischen Generation w i r k s a m z. u - samm e n?. u f a s s e n. Für die praktische Arbeit geben wir im Einverständnis mit der Jugendführung des Deutschen Reiches, Abt. Verbände, folgendes bekannt: 1. Es entspricht der Anordnung der Jtigcndfiihrung des Deutschen Reiches, daß alle die jüdische Jugend betreffenden Fragen über den Reichsausschuß der jüdischen Jugend verbände geleitet werden, so daß künftig Bii 11 de, Gruppen oder sonstige i ii d i s c 11 e Stellen n i c 111 unmittelbar an die Jugendf ii h r u n g des Deutschen Reiches lierantret e n. 2. Der Reichsausschuß der jüdischen Jugendvcrbände wird in allernächster Zeit den einzelnen Gruppen mittcilen, welchem Landes- oder Ortsausschuß sie angehören. 3. Der Reichsausschuß der jüdischen Jugendverbände wird ׳auf ihren Antrag den Führern der einzelnen Bünde und Gruppen Ausweise ausstellen, die sie gegenüber den Behörden legitimieren. R e i c h s a 11 s sc 1! u ß der jüdischen jugendvcrbände E. V. LudwigTietz. Ern st Stil lm ann. j LudwigTietz I Am Morgen des 4. November ist Dr. Ludwig Tietz, der in letzter Zeit in der Hilfs- und Wiederaufbauarbeit für das deutsche Judentum führend tätig war, im 37. Lebensjahre einem Blutsturz erlegen. Es ist ein empfindlicher Schlag für eine Gemeinschaff, wenn mitten in einer Notzeit, wo die Arbeit schier nicht zu bewältigen ist, in einer Zeit, wo der Zusammenhang der Mitarbeiter und das Bewußtsein der gemeinsamen Verantwortung besonders stark ist, einer der zentralen Träger dieser Arbeit dahinscheidet. Ein Mensch ist mitten aus seiner Bahn gerissen worden, von seinem Arbeitstisch wurde er abberufen, seine Pläne sind unvollendet, die tätige und verbindende Kraft seiner Person ist ausgelöscht. Das deutsche Judentum ist in tiefe Trauer versetzt. Wenn in der letzten Zeit immer wieder die Hoffnung ausgesprochen wurde, daß eine neue Fiihrergeneration aus der Jugend des deutschen Judentums hervorgehen und die Leitung der jüdischen Gemeinschaftsaufgaben übernehmen möge, so waren es nur wenige Gestalten, die die Voraussetzung mitbrachten, diese Hoffnung zu erfüllen. Zu ihnen gehörte Ludwig Tietz. Daß er von allen Kreisen der jüngeren Generation als eine repräsentative Figur betrachtet wurde und sonach nicht nur zum Führer der jüdischen Jugend, sondem auch zum Repräsentanten der Jugend innerhalb der Führung des deutschen Judentums berufen war, beweist seine Tätigkeit und Amtsführung an der Spitze des Reichsausschusses der jüdischen Jugendverbände, ln diesem Ausschuß wußte Tietz ein die verschiedenen Strömungen der deutsch-jüdischen Jugend einigendes Organ zu schaffen, und cs liegt eine eigentümliche Tragik darin, daß wir gleichzeitig mit der Nachricht vom Ableben Ludwig Tietz’ die von ihm noch Unterzeichnete letzte Kundgebung dieses Ausschusses veröffentlichen, worin die bedeutsame Mitteilung erfolgt, daß der Ausschuß von der zuständigen Stelle des Deutschen Reiches als die offizielle und alleinige Vertretung der jüdischen Jugend Deutschlands bestätigt wurde. Tietz. als Vorsitzender des Ausschusses ist an dem Tage gestorben, au dem er offiziell als Führer der jüdischen Jugend Deutschlands anerkannt wurde. Das Leben von Ludwig Tietz. ist in seiner Art charakteristisch für den idcenwandel des deutschen Judentums des letzten Jahrzehnts, Tietz stammt aus jenen Kreisen des deutsch-jüdischen Bürgertums, die ganz, und gar in assimilatorischen Anschauungen wurzelten, und er ist auch in diesen Anschaltungen aufgewachsen. Aber seine Generation ist durch das Erlebnis der Nachkriegsjahre grundlegend gewandelt worden, je näher er mit der jüdischen Wirklichkeit in Berührung kam, um so mehr erkannte er die Notwendigkeit des Umdenkens, und im Gegensatz zu der älteren Generation, die völlig erstarrt war in den alten Formeln der hergebrachten Parteiprogrammc, erkannte der Kreis um Tietz, daß es an der Zeit ist, sich von diesen Fesseln z.u befreien und aus den gegebenen Realitäten heraus sich ein Bild der jüdischen Wirklichkeit und der jüdischen Aufgaben zu machen. Immer mehr begriff dieser Kreis, daß die Judenfrage für uns alle primär ist, und daß daher ein öffentliches Wirkeil zunächst im jüdischen Kreise einsetz.cn muß. Der Geist der Selbstzufriedenheit, für die Väter noch charakteristisch, war bei den Söhnen einer sorgenden Unrast gewichen. Sie konnten sich mit dem Judentum wie es war, nicht zufrieden geben. Ein offener Sinn für Großes im Judentum war stärker als parteimäßige Vorurteile und als die hohigewordene Ueberlieferung des Assimilationsjudcntums. So vermochte der Kreis um Ludwig Tietz im Gegensatz zu der herrschenden Richtung der deutsch-jüdischen Organisationen, denen er zugehörtc, auch die Bedeutung des jüdischen Aufbauwerkes in Paliistina zu erfassen. Als Vertrauensmann der Jugend verstand er es unmittelbar, daß der Idealismus und die Tatkraft jugendlicher Menschen hier ihren Betätigungsraum finden, und daß so ein Neues itn Judentum entsteht. Es war nur eine Formalität, wenn Tietz den Weg