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Jüdische Rundschau · 1933-11-03 · Heft 88 (3.11.1933) · p. Seite 763

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 88 (3.11.1933)
Date
1933-11-03
Page
Seite 763 (sequence 19)
Language
German
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1933 Nr 88, 3. XI. 1933 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 761 röchentauf sie, lieh. tnang. 1933. Ir. 10. dem ist 1s he'st na-Spiel, ng stein vird. da :lies ab•;men da inte und inte und rift heist icht nun Augen- :hulhefte ich das 1 Namen :ht. st er. :hau sie auch;re Pervon Dir!ei anzu• lie Ver. las wäre br schön licht er■ Du bald anz nett, lar. :ichnung. as abgetig nicht viel einen wird. bringen, ite. lum Aber nicht. r einmal en anzu- , gingen stina ngt auch wanderein neues der KKL :nden die kürzestet ien dieser 3 M. pro zu haben bestimmt, Kindern! ר־׳ ם ם םח Aus den Gemeinden Oppeln. Am 19. Okt. hatte die Oppelner Gemeinde zu einem Oemcindeabend in die Synagoge eingeladen, zu dem Rabbiner Dr. Leo Baeck als Redner gewonnen worden war. Aus anderen oberschlcsischen Gemeinden waren weit über 200 Oiiste erschienen. Dr. Baeck umriß in klaren und meisterhaft formulierten Worten unsere innere Situation und wies die Haltung, die diese Zeit vom jüdischen Menschen!ordert und die zugleich der ewige Refrain der jüdischen Geschichte ist; Sich nicht beugen. Am Schluß seiner Ausfuhrungen gedachte Dr. Baeck des 75. Geburtstages des Ehrenvorsitzenden der Oppelner Gemeinde, Herrn Sanitätsrat Dr. Schlesinger. Die Rede wurde von ausgezeichneten musikalischen Vorträgen der Sopranistin Frau Lotte Sclileskovv (Breslau), des Oberkantors der Oppelner Gemeinde, Herrn Joset Jospe, und des Organisten der Synagoge Prinzregentenstraße Berlin, Herrn Erwin jospe, umrahmt. A.J. Schlachau. Am 15. Oktober fand i!rt hiesigen ״Heim der Jüdischen Jugend“ eine Arbeitstagung der jüdischen Jugendvereine der Grenzmark statt. Es ־waren dazu etwa!00 Mitglieder gekommen, ln Vertretung des Vorsitzenden des Landesverbandes Grenzmark der jüdischen Jugendvereine, des Herrn Rabbiner Dr. Rosenzweig (Schneidemühl), leitete Alfred Werner (Schneidemühl) die Aussprachen. Es wurde insbesondere beschlossen, die in unserem Bezirk arbeitenden Chaluzim weitgehend in ideeller und materieller Hinsicht zu unterstützen. Zu diesem Zweck wird in erster Linie eine Kleidcrkammer, und zwar in Schneidemühl, eingerichtet. Ortsgruppen Chemnitz. Am 17. Nov. wird Herr Eipa Scharf 50 Jahre alt. In Kolomea geboren, aber seit 20 Jahren in Chemnitz lebend, gehörte er seit frühester Jugend der Zionistischen Organisation an. Für diese, besonders den Misrachi — für den er auch auf dem XIII. Kongreß Delevierter war — hat er sein Leben lang gearbeitet. In Chemnitz eine der führenden Persönlichkeiten der Z. O. G., ist er seit zehn Jahren Gemeindevertreter. An diesem seinem 50. Geburtstag, zu dem ihm alle seine zionistischen Freunde ein herzliches מזל טוב und יחי Zurufen, ist es ihm glücklicherweise beschieden, seine beiden Söhne in Erez Israel eingeordnet zu wissen. Und so wünschen wir, daß er selbst mit seiner ganzen Familie die Früchte seiner zionistischen Tätigkeit in unserem Heimatlande genießen möge. Darmstadt. Zu einem großen Erfolg für die zionistische Idee gestaltete sich der Vortragsabend der Zionistischen Vercinigung Darmstadt am 29. Oktober. Die Räume der Starkenburg-Loge w׳aren — wie bei allen zionistischen Veranstaltungen der letzten Zeit ־— überfüllt. Herr Dr. Hans Po meranz (Frankfurt a. M.) sprach in geistreicher und fesselnder Weise über das Thema: ״Der Lehrwert des Geschehens: Zionismus“. Er gab eine klare Analyse der Geschichte von 1789 bis zur Gegenwart in ihrer Beziehung zur europäischen Judenheit. Sehr begrüßt wurde es, daß sich der Redner zu den gegenwärtigen Aufgaben des Palästina-Aufbaus und den letzten Ereignissen im Lande äußerte. Die Anwesenden folgten den Ausführungen mit größter Aufmerksamkeit, Düsseldorf. Viele Hunderte von Einlaßheischenden, darunter eine große Zahl von Juden aus den Nachbarorten, konnten in dem überfüllten Börsensaal nicht mehr Platz finden, als am 29. Okt. ein Vortragsabend der Zionistischen Ortsgruppe stattfand. Einem vollendet vorgetragenen Beethoven-Trio folgten Ansprachen von Dr. Sindler und Benno Cohn (Berlin) ״für Aufbau und Frieden in Palästina“. Stiirmischen Beifall fanden auch die Ausführungen von E. Lieben stein (En Charod), der die Pionierjahre im Emek Jesreei schilderte. Eine Reihe schöner neuer Lichtbilder aus Palästina, zu denen Dr. E. Mechner (Berlin) Begleitworte sprach, schloß den Abend, der der Zionistischen Ortsgruppe eine große Zahl neuer Mitglieder zugeführt hat. Guben. Seit jeher war in Guben die jüdische Arbeit sehr schwach. Als Gründe waren vorhanden, daß es den Gemeindemitgliedern überwiegend relativ gut ging und die Mehrzahl für geistige Dinge nicht viel Interesse hatte. Jetzt ist das Interesse am Zionismus etwas getiegen. Besonders die Jugend hat Interesse. Bei den Erwachsenen ist das Interesse oft nur theoretisch. Trotzdem ist das Arbeiten der freilich an Zahl immer noch viel zu kleinen Zionistischen Ortsgruppe jetzt rege. Unter Leitung von Ref. Seidenberg wird Hebräisch gelernt und ein Schtilungskursus abgehalten. Ein allgemeiner Vortrag des Vorsitzenden Dr. Lichtwitz über ״Zionismus und Palästina“ war sehr gut besucht. Per- 11er berichtete Dr. Smoira über seine Palästinareise. Die Sammlungen für den KKL nehmen einen befriedigenden Verlauf. In einem der Ortsgruppe nur lose angegliederten Kreis zionistischer Jugend von 11—15 Jahren wird unter der Leitung von Herrn Hirschhorn fleißig vorgearbeitet. Jetzt wartet Ortsgruppe und Jugend gespannt auf die nur für die Mitglieder vorgesehene Lichtbildervorführung. Dr. L. Köln. Im Saal der Rheinland-Loge, der schon eine halbe Stunde vor Beginn wegen Ueberfüllung geschlossen werden mußte, fand am 30. Okt. ein Werbeabend der Zionistischen Vereinigung statt. Redner; Amtsgeriehtsrat Otto May, R.-A. Benno Cohn und Dr. E. Mechner (Berlin). Umrahmung eine ausgezeichnete neue Eichtbildserie aus Palästina. Sehr viele Anmeldungen zur K. Z, V., zur Uebernahrne der KKL- Büchse, zum ״Rundscl1au“-Abonnemcnt. Osnabrück steht noch ganz unter dem Eindruck der außerordentlich stark besuchten Veranstaltungen für den Palästina-Aufbau unter Teilnahme von Herrn Adolf Pollak. Am 25. Okt. sprach Herr Pollak zunächst im Kreise der Jugend. Hebräische Lieder von der J. P. D.-Jugend zu Gehör gebracht, leiteten den Abend ein. Alfred Wertheim torderte fit seiner Begrüßungsansprache alle diejenigen, welche bis jetzt den Anschluß an die Zion. Ortsgruppe noch nicht gefunden haben und gewillt sind, aktiv an unserer Aufgabe mitzuarbeiten, auf, sich einzureihen. Dann nahm Herr Pollak das Wort und zeichnete in anschaulicher Form Zweck und Ziel des KKL. Die anschließende Aussprache war lebhaft una außer der im J.P. D. organisierten Jugend meldeten sich noch 18 junge Menschen, die int ״Zionistischen Jugendkreis“ praktische Arbeit leisten wollen. — Am Donnerstag¬ Nachmittag hatte man Gelegenheit, Herrn Pollak im Kreise der jüdischen Frauen über die ״Aufgabe und Arbeit der Frau in Palästina“ zu hören. Der Appell: ״ÜGrwollen die Frauen für ihr eigenes Geschick interessieren“, führte zu dem Beschluß, eine Wizo-Gruppe zu gründen. — Das Hauptreferat, ״Palästina als Einwanderungsland“, das am Abend in der Synagoge gehalten wurde, hatte auch auswärtige Gäste gelocktJ Alfred Wertheini eröffnete den Abend mit einer hebräischen und deutschen Ansprache. Darauf folgte das Thema von Herrn Pollak. Es war ein Genuß, seinen Schilderungen zu folgen und das Entstehen und den Fortschritt des Aufbaus mitzuerleben. Der J. P. D. sorgte für die musikalische Umrahmung des Abends. Im Anschluß an den Vortrag traf sich noch ein kleiner Kreis zum Gedanken-Austausch mit Herrn Pollak. L, G-n. (MiimiililliM IfflllllM Kundgebungen der Berliner Ztoidsllsffleii Vereinigung Für Aufbau u. Frieden in Palästina! Sonntag, den 5. November im Theater des Westens, Kantstrafte 11 Vorm. 12 Ohr p, lm letircrverelnsnans, Alexanderp». Vorm, ll Ohr Es sprechen: Rabbiner Dr. joaCMlII PrlOZ, Dr. E Serail, Dr. ntchael Traub Berliner Zionistische Vereinigung Aus der Jugend- und Ch&luzbewegimg Der Jüdische Jugendring Frankfurt a. M. bittet um Aufnähme folgenden Hinweises: Das Verlangen der jüdischen Jugend, sich mit den Gedankengängen des Zionismus auseinanderzusetzen und Palästinafragen kennenzulernen, ist in heutiger Zeit stärker denn je. Aus diesem Grunde wollen die zionistischen Jugendbiinde eine Bibliothek zusammenstellen, die vor allen Dingen Bücher und Broschüren der zionistischen Idee umfassen soll. Wir bitten daher alle Freunde der zionistischen Jugend, Bücher und Broschüren der oben genannten Art zur Verfügung zu stellen. Anschrift: Mosche Goldmann, Frankfurt a, M., Fichardstr. 43, b. Loeb. Palästina - Hinweise Mitteilung des Palästina-Amtes. Die Abteilung ״Allgemeine Beratung“ weist darauf hin, daß für die Zollbehandlung von Umzugsgut palästinensischer Einwanderer ab 27. 10. 33 eine einschneidende Aenderung eingetreten ist. Jeder Einwanderer hat innerhalb von 24 Stunden nach seiner Ankunft eine genaue Aufstellung seines nachkommenden Umzugsgutes einzureichen. Nach Abgabe dieser Erklärung und Aufnahme eines entsprechenden Vermerks Jm Paß des Einwanderers kann das In der Erklärung aufgefilhrte Umzugsgut Innerhalb einer Frist von 90 Tagen nach Ankunft des Einwanderers zollfrei eingeführt werden. Diese neue Vorschrift bedeutet insofern gegenüber dem bisherigen Verfahren eine Erschwerung, als nicht mehr innerhalb von 5 Tagen nach Ankunft, sondern innerhalb von 24 Stunden die vorerwähnte Erklärung abgegeben werden muß. Die Einwanderer werden in Ihrem eigenen Interesse darauf hingewiesen, bereits bei Ihrer Abreise eine entsprechende Aufnahme ihres Umzugsgutes vorzunehmen, damit sie in mehrfacher Ausfertigung dem Zollbeamten vorgelegt werden kann- ״Alijah“, neueste (4.) Auflage des vom Palästina-Amt der Jewlsh Agency herausgegebenen Informationsblattes. Sie finden in diesem Heft reichhaltiges Material über alles, was den Palästina-Wanderer angeht. Einwanderungs-Bedingungen, Paßvorschriften, Kapital-Transfer, Devisenfragen, Wirtschaftsfragen aller Art, Arbeitsmarkt, hygienische Fragen, Mitnähme von Kleidung, Ansiedlungsfragen. Lesen Sie diese Broschüre, bevor Sic sich an das Palästina-Amt oder an andere Auskunftsstellen wenden. Den größten Teil aller Fragen finden Sie in der ״Alijah“ beantwortet. Das Heft ist durch das Palästina-Amt, Berlin W15, Meinekestr. 10, und durch seine Provinz-Vertrauensleute zum Preise von 0,75 RM. zu beziehen. Aus der hebräischen Arbeit Hebräische Kurse der B. Z. V. In nächster Zeit beabsichtigen wir, in folgenden Stadtteilen neue Anfängerkurse einzurichten: Charlotten bürg, Halensee, Bayerischer Platz, Alexander-Platz. Die Kurse finden abends um 7 und 1;üOUhr statt, zweimal wöchentlich je U- Std. Der Preis pro Monat beträgt 3 RM. Für Teilnehmer, die schon einige Vorkenntnisse besitzen, ist die Aufnahme in Kursen, die ab Mai jeden Monat begonnen haben, möglich, und zwar in verschiedenen Stadtteilen. Auch Weitfortgeschrittene können sich einem bereits bestellenden Zirkel anschließen, Außerdem beabsichtigen wir, einen Kursus für Jugendliche im Alter von 1-1—18 Jahren im Westen einziirichten. ׳Jugendliche, die Vorkenntnisse haben, können in den vor zwei Monaten eingerichteten Kursus in der Bleibtreustr. 50 (K. J.V.) aiifgenoinmen werden. Anmcldiingen für sämtliche Kurse schriftlich unter Beifügung von 0,20 RM. Porto an die Berliner Zionistische Vereinigung, Kulturabteilung, Berlin W 15, Meinekestr. 10, 4. Stock, oder in der Sprechstunde nur zwischen 4 und 6 Uhr. — Wir sind in der Lage, erfahrene Lehrer für hebräischen Privat- Unterricht nachzuweisen. Berliner Zionistische Vereinigung, Kulturabteilung. Hebräischer Fernunterricht. Als Schüler des vor einigen Jahren von Herrn Dr. Max Mayer eingerichteten hebr. Fernunterrichts erkläre ich mich hierdurch dazu bereit, allen denjenigen, die an Orten wohnen, an denen es keine Möglichkeit zum Hcbräischlerntn unter Anleitung eines Lehrers gibt, unentgeltlich Fernunterricht lediglich gegen Erstattung der Portospesen zu erteilen. Ich bitte alle Interessenten, sich zwecks weiterer Information hei rnir zu melden: Dr. Saling er, Bonn, Baiunschulallee lSa. Esdiersheimerlandstr. 65 חוג עברי׳ פרנקפורט דמיין בפגישת החברים האחרונה הורצה של ,דרכי התעמולה העברית" ונקבעה העבודה לחורף הבא• בנשפים הבאים׳ המתפרסמים מעתה בקביעות בעתון זה ׳ תערכנה הרצאות ושיחות על נושאים שמים מעולמנו העברי בשימת לב מיוחדת אל המתרחש בארץ• 4) : הרצאת החבר. November) ביום א׳ הבא ׳ בערב בתשע ד״ר אברהם רבד׳ "תולדות מושב אחד" ד-ו א• רנד; א• סנרסק•?נדפו! ,נהלל) Vom Slellen-Markt Gesucht werden für B e r I i 11: Lederarbeiter (Heimarbeit), la Zuschneider für Herren maß, Schneider für Lederbekleidung. — Gesucht werden für das Ausland: (männb Personal): Bügler für Damenkleider nach Holland, Gärtner zur Leitung für Gartenbetrieb (Lehrlinge ausbilden, 8 Morgen großer Gemüse- und Blumengarten), Maschinenschlosser für Meisferstclle nach Lettland, Schneider für Damenkostüme und erstklassige Herrensachen für Vorort von Jerusalem, lediger Cheniigraph (mit Strich und Auto vertraut) nach Spanien gesucht. — Gesucht werden für Berlin: perfekte Regenschirmnäherinnen, perfekte Knopfmacherin, Anlcgerin für Tiegel- und Schnellpressen, perfekte Papierschirmkleberinnen, Kürschnermamsells für Hand und Maschine, tüchtige Mäntel- Stepperinnen, perfekte Mäntelmamsells für Hand und Maschine, perfekte Heimarbeiterinnen für Berufskittel, jüngere perfekte Zuschneiderin für Herrenpyjamas, geschickte Handschuhnäherin. — Gesucht werden für das Ausland: ledige, reichsdeutsche perf. Musternäherin f. Damenkonfektionskleider, rcicbsdeutsche perfekte Mäntelnäherinnen für Holland, Kordeleispezialmasehinenarbeiterin, reichsdeutsche perfekte Plätterin für Kleiderkonfektion in Holland. — Gemeldete offene Stellen: perfekter Zeichner für Damenkleider (Modellkonfektion), perfekter Zeichner für Plattstich und Ffohisaum, perfekter Tapisserie-Pauser fürs Ausland, Fachmann für Rauhfutter und Kartoffelgrollhandel, perfekte Gänseausschlachterin fürs Ausland. — Wir suchen Stellen für: eine perfekte Fleisch Verkäuferin (Aushauerin). — Arbeitsgemeinschaft der |üd. Arbeitsnachweise, Berlin C 2, Rosensfr. 2/4, Tel. Norden 6711. Hebräischer Lehrer gesucht. Für Universitätsstadt wird hebr. Lehrer (deutscher Staatsangehörigkeit) für die Leitung einer hebräischen Sprachschule gesucht. (Einkommen aus Kursus unterricht 250 M.) Ausführliche schriftliche Be- Werbungen zur Weiterleitung erbeten an die Z. V.f. D., Berlin W 15, Meinekestr. 10. Von den Unterridifsanstalten Internatschule für deutsch-jüdische Kinder in Schweden. Unser Stockholmer H. R.-K0rrespo!1dent schreibt uns: Eine Internatschule für jüdische Kinder gedenkt Dr. Ludwig Posen er in Schweden einzurichten unter der Voraussetzung, dal) er die Genehmigung der hiesigen Behörden erlangt. Es kommen ca. 40 Kinder im Alter von 12—16 Jahren hierfür in Frage. Auch einige jüdische schwedische Familien haben sich verpflichtet, junge Leute auf ihren hiesigen Gütern in der Landwirtschaft ausbilden zu lassen. Aus Kunst und Wissenschaft Bunter Abend. Am Sonntag, dem 5. Nov., abends 8 Uhr, findet im Logensaal, Kleiststr. 10, ein Bunter Abend mit neuem Programm statt. Erqa Klein (Klavier), Frida Weber-Fleßburg (Gesang), unter gütiger Mitwirkung von Wilhelm Guttm ann (MitgL d. Stadt. Oper), Willy Rosen, Heide Sachs (die Berliner Volksdichterin spricht eigene Verse), Joachim Julius Lieban (Tenor). Eintrittskarten zu 1,50 RM. bei Erna Klein W 50, Nachodstr. 8, Tel. Bavaria 1963, Frida Weber-Fleßburg, Halensee, Hektarstr. 3, Tel. J 7, 5870. ״Neues Streichquartett Berlin" (Quartett des Kulturbundes Deutscher Juden). Das Sekretariat des Quartetts befindet sich jetzt in der Schlüterstr. 37 (Weil), Tel. Bismarck 3508. Dresdener Trio-Vereinigung. Die Herren Goldmann, Wittenberg und Blumenfeld (Dresdener Trio-Vereinigung), die, wie mitgeteilt wird, erst kürzlich mit außerordentliebem Erfolge in Dresden konzertiert haben, begeben sich auf eine Konzertreise nach Schlesien, wo sie verschiedene Synagogen-Konzerte veranstalten werden, und zwar am 4. November in Gleiwitz, am 5. in Beuthen, am 6. in Ratibor, am 7. in Oppeln, am 9. in Görlitz, und außerdem am 8. November im Mozartsaal in Breslau. Ludwig Hardt» der geniale Mittler deutscher und jüdischer Poesie, liebevoller Sammler und Erwecker ostjüdischer Literatur, wird im Rahmen von zwei Veranstaltungen des jüdischen Kulturbundes Rhein-Ruhr in der ersten Novemberwoche sprechen. Familien <׳ Nachrichten Frau Rudolph Greif Wwc., geh. Jourdan, Mainz, feierte am 19. Oktober ihren 30. Geburtstag. Im Krankenhaus der jüdischen Gemeinde Berlin ist die Stelle des Prosektors zu besetzen. Gesucht werden Be- Werber mit guten anatomischen Kenntnissen und Erfahrungen aut detn Gebiete der Bakteriologie. Meldungen an die Direktion des Krankenhauses, Exer/ierstr. 11a. Vermischtes Sportfest des Jüdischen Turn- und Sport- Club Bar Kochba-Hakoah am 5. November 1933 auf dem Sportplatz am Bahnhof Grünew a I d. Der J. T. S. C. Bar Kochba-Hakoah veranstaltet am Sonntag, dem 5. November, auf dem Sportplatz am Bahnfiof Grunewald ein Sportfest, an welchem sich die Bar Kochba-Vereine Berlin, Hamburg und Leipzig beteiligen. Während die Hackeyspiele bereits vormittags um 10 Uhr beginnen, das Hauptspiel der ersten Mannschaften ist um 12,30 Uhr, findet aas Fußballspiel gegen Bar Kochba Leipzig um 2.15 Uhr statt. Neben diesen beiden Sportarten wird noch Handball für Damen und Herren zwischen Berlin und Hambürg gespielt. Die Eintrittspreise sind volkstümlich niedrig gehalten, damit jedem Interessenten Gelegenheit gegeben ist, am 5. November den Sportplatz: zu besuchen. Am Sonnabend- Abend, dem 4. November, treffen sich alle Klubmitglieder des Bar Kochba-Hakoah mit ihren Gästen im K. J. V.-Heim, Bleibtreustraße 50, zu einem Begrüßungsabend für die auswärtigen Teilnehmer. Der Rekhsbund für jüdische Siedlung in Deutschland bittet um Veröffentlichung folgender Mitteilung: Es ist vielfach der Meinung Ausdruck gegeben worden, daß der Reichsbund für jüdische Siedlung in Deutschland c. V. sich mit Siedlungen im Auslände, insbesondere in Frankreich, bcschäftigt. Diese Ansicht ist irrig. Der Reichsbund für jüdische Siedlung in Deutschland kann lediglich Hinweise auf bestehende Siedlungspläne geben. Die Siedlungen selbst werden von privaten Gesellschaften betrieben, mit denen der Reichsbünd für jüdische Siedlung in Deutschland nichts zu tun hat. Der ״Verein Neue Synagoge“ veranstaltete am 30. Okt. einen Vortragsabend, und zwar sprach Herr Rabbiner Dr. B I u in e n 111 a I über ,,Religiöse Gebräuche in der Häuslichkeit“. Herr Oberkantor Gollaniu ergänzte diesen Vortragdurch einige Gesänge. Es war eine in jeder Beziehung gelungene Veranstaltung. Der Abend erreichte den Höhepunkt mit den Smiraus-Gesängen. K. Br, Der Habolim bittet um Möbel für seine Heime (Tische, Stühle, Bänke usw.). Zuschriften an Habonim, Berlin, Meinekc- I straße 10. ^^/1$-...+/::^^01^///+.^^0++../^4.+//:+^ 5323232323535353

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