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Jüdische Rundschau · 1933-10-27 · Heft 86 (27.10.1933) · p. Seite 725

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 86 (27.10.1933)
Date
1933-10-27
Page
Seite 725 (sequence 21)
Language
German
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Nr. 86, 27. X. 1933 jüdische Rundschau Seite 723 . 1933 ley *. il.i-, 15. ״Bild- .'empel. — er, abends il Cohn, t“ ochc לו לך »dien 9». er geboren reis Sportplatz ah, Berlin, a Bahn!׳״! a welchem la-IIakoah, beteiligen, der ״Jüd. kabim aus gung. Wir Urtieren in ekestr. 10, rtich. Der inntag mit >ie Durchvon fünt sämtliche ten Resul- Ia 8:0; i Ia — II a 6:1; . II b ~ ׳ KochbaaftsspicUn 1. Schüler hüler 8:0. alle im trten, daß ien Spielsämtliche Hasse Bar 2. Klasse: I, II und 1 Sonntag, I. Ila — E.S. Alte koah Ilb; rat die rot :her Tum- . M., Ce- 94, rum eit. Zweck rang eines ten innerorengegan-!lt zu be- Lsführender chtsharkeit it sie als ichaft, die trt a. M.). :nder Vorrg (Offen- Fußballmann; >1. r (Hanau), nann. Mit und haben Leichtnstadt der Siidwest- Köln und gelang es isen 20 zu errcnstaffel wurde von nd 800 m ׳anz Orgler nter Katz 3a“ belegte ein großer Idberg im :wann den n Kontur- Bar Koch- I. Marcus, iah Blarga Metzger in Makkabiah '. Weichsei im 400-m- : Makkabi in Kugelchüler. — Bar Koch- 1 zu Gast. «Verhältnis alten 4: 2 äste waren bezug auf;n schönen I a n n, der;er Manier mit einem er Sonder- 8:2״ ge- Spiele des des Sport- Frankfurt- »et Giften ftatt, su welchem auch, viele Nichtmitglieder erschienen waten. Da« Hallentraining sämtlicher Abteilungen hat bereits begonnen. Auskunft und Anmeldung auf der Geschlft*stelle Escheraheimer Land■ Straße 85, II, oder bei den Vereinsfunktionären. Dr. Friedenthal beim Bar Kochba Katael. Noch stehen wir unter dem Eindruck, den uns der Vortrag des Makkabi Dr. Friedenihal aus Berlin am 8. d. Bf. hinteriieß. Es war für alle Anwesenden, welche die großen Räume des Gemeindehauses in beängstigender Weise füllten, «in Erlebnis, dem Redner in seinen klare״ Worten zu lauschen. Und wer noch nicht von den Zielen des Zionismus und dem mit ihm wegverbundenen Makkabigcdanken und der Makkabitat. vertraut war, müßte sich nunmehr hier bald einordnen, um die gezeigten Ziele mit zu erkämpfen. Wenn der Redner auch einen Erfolg für seine Ermahnungen hatte, so ist es neben der Belebung des inneren jüdischen Menschen noch die Tatsache, daß wir einige Tage später vor! einem hiesigen jüdischen Fabrikbesitzer einen geräumigen Saal und zwei Nebenräum« unentgeltlich zur Verfügung erhielten, für dessen Ausstattung andere Gcmeindemitglieder sorgten. Jahresversammlung der Ruder-Abteilung des Bar Kochba, Ham- •arg- Am 20. September fand die Jahresversammlung der Ruder- Abteilung des Bar Kochba, Hamburg, statt. Es waren nahezu alle Mitglieder erschienen. Die Arbeit der Abteilung war im letzten Vereinsjahr außerordentlich gut und dürfte wohl das beste Jahr »eit Bestehen der Ruder-Abteilung gewesen sein. Neu aufgenommen wurden 8 Herren und 8 Damen. An Austritten waren 15 zu verzeichnen. 5 der ausgetretenen Mitglieder gingen nach Erez Israel, 6 bereiten sich auf die Uebersiedlung nach Erez Israel vor und 4 verzogen nach auswärts. In der Berichtsperiode wurden von der Abteilung auf Wanderfahrten auf der Elbe bisher 658 km in 28 Fahrten geleistet und auf 127 Trainingsfahrten auf der Alster 581 km, insgesamt wurden in diesem Jahre also bereits 1239 Bootskilometer gefahren, etwas mehr als das Doppelte der jährlichen Leistungen der vorhergegangenen Jahre. Da die Saison jedoch nicht als abgeschlossen gilt, wird sich diese Leistung noch um einiges erhöhen. Am 10. September war die Abteilung Gast der Berliner ״Ivria“, wo sic herzlich aufgenommen wurde. Ks wurde eine Regatta gefahren, auf der der Hamburger Bar Kochba den 2. Platz hinter dein Vierer der Ivria mit Gottesmann auf Schlag und vor dem Vierer mit H. Levy auf Schlag, belegte, was einen schönet» Erfolg für die Abteilung darstellt. An diese Veranstaltung schloß sich eine gemeinsame Wanderfahrt auf dem Müggelsee mit 6 Booten. Für die Winterarbeit wurde der Ausbau des Alstertrainings vorgesehen, da sich dieses im letzten Jahre gut bewährte und der Wasserkasten in diesem Jahre leider nicht mehr zur Verfügung steht. Die Mitglieder der Abteilung werden sich jeden Sonntag am Bootssteg treffen und jeden «weiten Sonntag wird die Abteilung den ganzen Tag am Bootssteg verbringen, wo ein schönes geheiztes Zimmer zur Verfügung steht. Es kann dann jederzeit gefahren werden und es verbleibt auch genügend Zeit zur Ueberholung des Bootsmtterials. An diesen Tagen dürfte sieh ein harmonischer und geselliger Betrieb am Bootsplatz entwickeln. Für Anfänger, die jetzt wieder für die kommende Saison aufgenommen werden — es liegen bereits einige Anmeldungen vor —. wird an den Sonntagen ein besonderes Training durcligefiilirt. Von jetzt an wird jeden Mittwoch geturnt und Montags geschwommen. Ein hebräischer Sprachkursus wird von der Abteilung clurrbgeführt und die geselligen Veranstaltungen werden weiterhin gepflegt werden. Als erste wurde eine interne Simchas-Thora-Feier am Sonnabend, dem 14. Oktober, durchgeführt. — Für die Zeit, in der wegen Eises auf der Alster nicht gefahren werden kann, werden Ausflüge in die Umgebung von Hamburg veranstaltet. Hakosh-Kölit. Durch Uebersiedlung einiger unserer aktivsten Mitglieder nach Erez-Isracl sowie durch Auswanderung in andere Länder ist unsere Arbeit in den letzten Monaten gering gewesen. Durch das Fehlen von Turnhallen und Sportplätzen, durch die Schließung des hiesigen Jugendheimes auf einige Monate waren die Möglichkeiten einer geregelten Tätigkeit außerordentlich begrenzt. Nachdem vor einigen Wochen das Jugendheim wieder eröffnet worden ist und wir nunmehr auch durch ein« uns von Herrn Hans Blumenau-Köln zur Verfügung gestellte Fabrikhalie die Möglichkeit eines Hallentrainings besitzen, haben wir unsere Tätigkeit intensiv begonnen. Wir haben dank einer regen Propaganda viele neue Mensehen aus den paritätischen Vereinen gewonnen, die sich bei uns sehr schnell eingelebt haben. Ara 14. 9. nahmen wir unter Führung von Alfred Cali« und Dr. Bernhard Marz am Jubiläumssportfest des Bar Kochba-Frankfurt mit 10 Leuten teil. Im 100-m-Laufen belegten Klaus Dreyer einen guten 3. Platz in 11,7 Sek. In der gleichen Konkurrenz tiir Frauen plazierten sich Lilly Münzer und Miriam Leeser an 2. Und 3. Stelle. Das 200-m-Jugendlaufen gewann Orgler in 23,9 Sek. mit 15 m Vorsprung ganz überlegen. In der 4 x 100-ni- Staffel belegten wir in der Aufstellung Gassner, Dreyer, Lewinsohn, Orgler den 2. Platz. Brustbreite hinter B. K. Frankfurt. Unseren durch guten Lauf ־der ersten beiden Leute errungenen Vorsprung! konnte der Ersatzmann Lewinsohn nicht halten. Durch glänzenden Lauf unseres 800-m-Mannes Orgler, der diese Strecke in 2,03 Min. lief und einen Vorsprung von 80 m herausholte, gewannen wir überlegen die olvinpisrhe Staffel. Am 23. 9. fand eine Mitglicdcrvcrsammhing statt, bei der wir eine große Anzahl von neuen Leuten begrüßen konnten. Unser llallentraining wurde am 28. 9. durch ein Anturnen eröffnet, bei dem der Vorsitzende unseres Klubs, Fritz Lewiniohn. die neuen Mitglieder begrüßte. Er richtete an sie den Appell, durch Treue, Bescheidenheit und Disziplin zu beweisen, daß sie würdig sind, Mitglied einer Makkabi-Gemeinschaft zu sein. Das in vorbildlicher Weise von Klaus Dreyer geleitete Training hinterließ bei den zahlreich anwesenden Gästen einen ausgezeichneten Eindruck. Bereits am ersten Abend traten 28 neue Mitglieder unserer Makkabi-Gruppe bei. Am 1. 10. startete unsere Kampfmaiinschait mit 19 I.culcn zu einen» Klubkampf gegen den Sfakkabi-DiUseldorf iru dortigen Rheinstadion. Bis zur letzten Konkurrenz wurde erbittert um den Endsieg gerungen, den wir schließlich mit 85:94 errangen. In 11 Männer-, 3 Jugend- und 3 Altcn-Herrcn-Konkurrenzcn hatte jeder Klub zwei Vertreter zu stellen. Die besten Leistungen zeigten Orgler (Köln), der die 400 m verhalten mit 15 m Vorsprung in 52 Sek. gewann, sowie Dreyer (Köln), der Diskuswerfen und Kugelstoßen gewann. Als vielseitiger Könner entpuppte sich Scligmann (Dösseldorf), der in der guten Zeit von 11,2 Sek. das 100-ni-Laufen vor Kmanucl und Dreyer (Köln) gewann und außerdem in» Speerwerfen siegte und zwei zweite Plätze im Weitsprung und Kugelstoßer» belegte. Die Staffeln bildeten den Höhepunkt des ausgezeichnet organi. sterten Klubkampfcs. In der 4 X 100-m-Staffcl gab es einer» Brust-an. Brust-Kampf vom Start bis ins Ziel. In der Aufstellung G,»־>ner, Dreyer I, Dreyer I, Orgler siegte Hakoah-Köln in 46.8 Sek, Makkabi-Diisseldorf 46,9 Sek. Auch die 10 mal ciuc-halbc-Runden- Staffel brachte hochinteressante Momente. Gassner brachte Köln knapp in Führung, die von den nächsten fünf Läufern jedoch verloren wurde. Beim 8. Läufer führte Düsseldorf bereits mit 35 m, als Orgp ler (Köln) in prachtvollem Stil 40 m holte. Der Vorsprung ging jedoch durch den 7, Mann wieder verloren. Lewinsohn (Köln) hielt seiner» Düsseldorfer Gegner nocl» sicher, die letzten Düsseldorfer I.äu. fer holten jedoch noch einen Vorsprung hieraus, den Dreyer H (Köln) nur bis auf 5 m amholen konnte. Eine ausgezeichnet« Leistung bot Carl Cahn (Köln), der seit vier Jahren zum ersten Male wieder startete ttnd alle drei Konkurrenzen für alte Herren ülx-rlegen gewann. U. n. lief er die 100 m in der Zeit von 12,8 Sek. Im Kugelsfolici» erreichte׳ er mit 9.28 m eine bessere Lei-tuei; als die Männer. In den Jugendkonktirrenzcn war Dii-,-;eldnrf durch Hack 11 und J.cvy klar überlegen. Hier konnten die Ivilivr nur dir׳ letzten Plätze belegen. 3)er in vorbildlich faüer Vei-e verlaufene Klutsi.anipt iand in einem Zusammensein beider M.inn'ci mtl er! sein״״ A1• -<! duß. Namens der Aktiven dankte Lewinsohn (K<iin) für die gute Aufnahme ttnd gal) tler Ilolfrmng Aualrnck, daß riet M akkam-] tu ■se lünrt au! h bald in geistiger Hinsicht die Tendenz des Deutschen IMnkkabi-Krcisea tragen wird. Für der» Makkabi-Düssehion sprach Max; Locwy. — Ir» einem dem Klubkampf vorati'gegangcncn Fnübalispiri siegte Makkabi- Düsseldorf gegen Ilnkoah-Köln 8:0 (2:0) nach vüllig überlegenen» Spiel in der zweiten Halbzeit. 1 PALÄSTINA-ANZEIGEN llJIlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllill oteI Talpioth mit QBrt«n, Cafi und Rasta■■ rant Telfturtw. Achaa-Haam-StraBe 62 Das europäisch geführte Haus im Zentrum der Stadt / Baste Lage für Informationsreisende Große luftige Zimmer mit fließendem Wasser Schattiger Garten mit L|ege?tOh,|en Wiener Köche. נשר / Aufmerksame Bedienung Treffpunkt der Touristen und Einwanderer aus Deutschland I sua Oesterreich 1 des U. 0. B. 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