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Jüdische Rundschau · 1933-10-27 · Heft 86 (27.10.1933) · p. Seite 715

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 86 (27.10.1933)
Date
1933-10-27
Page
Seite 715 (sequence 11)
Language
German
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Nr. 86, 27. X, 19.33 jüdische Rundschau Seite 713 Briefe an die Redaktion Die Schulklassen da- }fldiidien Gemeinde Vorstand der Jftd. BerUn, den 25. Oktober 1933. Gemeinde. Redaktion der ״Jödischen Rundschau“I In Nr. 85 ihrer Zeitung vom 24. d. M. bringen Sie Nitteilungen Ober die Zahl aer von der iüdischen Gemeinde zu Beginn diese* Halbjahres neu eröffneten Klassen. Die Zahlenangaben sind irrig und wir bitten, sie demgemäß zu berichtigen. Tatsächlich sind neu eröffnet worden: 1. neun neue Klassen in der Mittelschule, 2. je 2, also zusammen 6 Klassen in den Räumen der lisnerigen drei Volksschulen, 3. 7 Parallelklassen zu diesen Volksschulen in den Räumen des Grundstücks Fasanenstraße, zusammen 22 Klassen. Die Zahl der ein geschulten Kinder beläuft sich, wie bereits angegeben, aut etwa UKK). Hochachtungsvoll Vorstand der Jüdischen Gemeinde. Dr. Breslauer, Verwaltungsdirektar. V Unter« Angaben der Klassenzahl itammten aus Schul• kreisen und beziehen sich also offenbar auf ein früheres Stadium. Zugleich werden wir darauf aufmerksam gemacht, daß die Unterbringung der Schulklassen der Gemeinde Schwierigkeiten macht und hunderte Kinder abgewiesen wurden, weil die Reformgemeinde bei Verteilung der Räume ungebührlich bevorzugt wird. (Red.) * Kritik an Emigranten Genf, den 23. 10. 1933. Sehr geehrte Redaktion! in der letzten Zeit ist in Ihrem geschäizfcn Blatt wiederholt das Verhalten gewisser Emigrantenkreise diskutiert vorden. Erlauben Sie bitte ein paar Worte zu diesem Thema. Wer sich seit längerer Zeit im Ausland aufhalt, kann sofort erkennen, welchen Kreisen diese Kritik mit Recht zu gelten hat Es sind im allgemeinen nicht die zionistischen Juden, sondern Leute, die, aus weichen Gründen immer, eine ernste Stellungnahme zu den Problemen des Judentums und den brennenden Fragen der Stunde vermissen lassen. Es hat sich fast ausnahmslos gezeigt, daß der Zionist dank seiner mehr oder weniger intensiven Schulung zu allen Fragen seiner nichtjüdischen Umgebung mit dem gebührenden Maß von Takt und Zurückhaltung Stellung nimmt, und daß es im allgemeinen nicht der Zionist ist. der den Typ des Raisonncurs und Kaffeehauskritikers stellt. Diese Beobachtung kann besonders an den Universitäten gemacht werden. Diese Kennzeichnung bedeutet keineswegs eine Diskriminierung ״Andersdenkender“ und auch keine moralische Erhöhung der Zionisten. Es muß jedoch einmal kltr der Tatbestand gegeben werden, im Interesse der individuellen Selbsterziehung und der kollektiven Disziplin. In ausgezeichneter Hochachtung Emanuel Weiner. * Noch nicht Sielsziger Magdeburg, den 25. Oktober 1933. An die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau״ Meinem Freund Hugo Rosenthal ist — in bester Absicht — ein bedauerlicher Irrtum unterlaufen: Ich werde erst in zwei Monaten 69 Jahre alt. Er hat mich offenbar mit dem Ehrenvorsitzenden des Lehrerverbandes, Herrn Rektor Feiner (Hamburg) verwechselt, der vor wenigen Tagen sein 70. Lebensjahr vollendet hat Ich bitte um eine Richtigstellung in der nächsten Nummer, da mir sonst unendlich viele Schreibereien erwachsen. Hochachtungsvoll M. Steinhardt. V Wir bedauern den Irrtum. Hugo Rosenthal ist sonst ein verläßlicher Mitarbeiter. Wir können also übers Jahr nochmal« gratulieren. (Red.) * Verwendung von Büchern Sehr geehrte Redaktion! In der ״Jüd. Rundschau" Nr. 83 wird der Vorschlag gemacht, die viel« Bücher zionlatiichen und iüdischen Inhalts, dfe durch Auflösung von Haushalten frei werden, an einer Stelle zu sammeln und der Jugend zugänglich zu machen. Der Hechaluz umfaßt heute in Berlin mehr als 2000 Chawerim und benötigt zu seiner Arbeit geeignetes Büchermaterial. Wir bitten deshalb nochmals, bei Auflösung von Bibliotheken und Haushalten uns die jüdischen Bücher zur Verfiigung zu stellen. Mil Zionsgruß Hechaluz, Snif Berlin. Geschäftliche MtKeUongen (Ohne Verantwortung der Redaktion.) Palüatlna-HcbrlUch. In dem Unterrichts-Inserate von Frl. Ina Naehmatm ist uns in der vorletzten Ausgabe Nr. 84 ein Irrtum unterlaufen. Der neue hebräische Anfängerkurs beginnt am 1, November um 7.30 Uhr (nicht um 8.30 Uhr). Unsere Leser seien besonders auf das Strumpf- und Wäschebau■ ״Lyi*“, Kurfürstendamm 218 und Tauentzienstr. 6, hingewiesen. Nicht nur an Qualität, sondern auch an Preisen wird dort Unerhörtes geboten. Eine Besichtigung der Auslagen, sowie ein unverbindücher Besuch der Geschäfte wird auch Sie bald zu der! Kunden der Firma Lysa eäblen. Zuvorkommende Bedienung und fachminaische Beratung sorgen dafür, dafi auch die Ansprüche der verw5hntesten Kunden zufrieden gestellt werden. Wir verweisen auf das Inserat der Firma Gebr. 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