Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 77 (26.9.1933)
- Date
- 1933-09-26
- Page
- Seite 585 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 77, 26. IX. 1933 JODISGHE RUNDSCHAU Seite 583 Vermischte* Verband Jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit. Die J ü - di sc he Haushaltungsschule Frankfurt a. M״ Königswarter Str. 20, teilt uns mit, daß der 1. Lehrgang für Mädchen, die sich für eine Arbeit in Palästina vorbereiten, beendet ist. Die Vorsitzende der Wizo-Gruppe Frankfurt nahm an der Prüfung teil und war befriedigt über das Ergebnis. Die Haushaltungsschule will nun einen neuen Kursus einrichten, der ain 19. Oktober beginnen wird und der wiederum vier Monate dauert. Folgende Fächer sollen gelehrt werden: Kochen (mit besonderer Berücksichtigung der fleischlosen Küche); Bügeln, Hausarbeit, Ausbessern; Nähen; Gartenbau. Ferner folgende theoretische Fächer; Nahrungsmittellehre (mit besonderer Berücksichtigung der Diätetik). Kranken- und Säuglingspflege, Hebräisch, hauswirtschaftliche Buchführung, w ohmingspflege. — Der Preis beträgt 100 M. monatlich. Meldungen sind unter Bezugnahme aut den Verband Jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit zu richten an die Jüdische Haushaltungsschule Frankfurt a. M., Königswarier Str. 20. Der Maler Eugen Spiro beginnt am 2. Oktober in seinem Atelier, Berlin-Charlottenburg, Reiciisstr. 106, den Unterricht im Malen und Zeichnen. Auch Anfänger sind zugelassen. Altersheim. Es ist von Gesinnungsgenossen die Errichtung eines Altersheims in der CSR. geplant. Personen, die für Unterbringung im Fieim Interesse haben, wollen ihre Adresse der Redaktion dieser Zeitung mitteilen. Hechaluz Berlin. Die Büroräume des Snif-Hechaluz, Berlin, werden am 1. Oktober vom Monbijouplatz 1 nach Sophien- Straße 20 21, part., rechts, verlegt. Von Donnerstag, den 28. Septbr., bis Dienstag, den 3. Okt., bleiben die Büroräume geschlossen. Vom 4. Oktober an finden täglich Autnahmen von 9—12 Uhr vorm, in der Sophienstraße statt. Wir bitten unsere Freunde, dein Berliner Snif, der jetzt 1800 Mitglieder zählt und täglich wächst, Bücher für seine Bibliothek und Möbel für Büro und Heini zur Verfügung zu stellen. Außerdem benötigen wir dringend eine Schreibmaschine. Bcnachrichtigung an; Dr, Esther Meyer, Monbijouplatz 1. Berichtigung. In der In Nummer 7S/76 erschienenen Bespreefuing des deutsch-hebräischen Wörterbuches von Dr. Herlitz ist in der Ueberschrift insofern ein Fehler unterlaufen, als es anstatt ein .,Deutsch-Hebräisches Wörterbuch für den praktischen Gebrauch“ ein ״Hebräisch-Deutsches Wörterbuch-‘ hieb. Kibbuz-Hanoar. Wir erhalten folgenden Bericht: Der Kibbuz-Hanoar ist nun beendet. Zum ersten Male hat die chaluzische Jugend der Schweiz den Versuch unternommen, selbständig ein Lager durchzufiihren. Trotzdem unsere Bewegung hier noch jung und klein ist, und wir viele Schwierigkeiten zu überwinden haben, ist es uns gelungen, 110 Menschen in unserem Lager zu vereinigen und mit ihnen während dreier Wochen ein Leben der Arbeit und der Gemeinschaft zu führen. Die Arbeit im Kibbuz war sehr intensiv. Für jede der drei Altersstufen wurden getrennte Kurse durchgeführt. Außerdem lernte das gesamte Lager in 6 verschiedenen Kursen Hebräisch. Mitteilung des K. J. V. Zertifikatsangelegenheiten. Jeden Montag von 18—19 Uhr mündliche Besprechung. Wir bitten im eigensten Interesse der Bundesbrüder, die Nummern, unter deneu die Anträge registriert worden sind, mitzuteilen. Wir behandeln nur die Anträge, die uns gemeldet worden sind. Ebenfalls bitten wir die Bundesbrüder, die bestätigt worden sind, uns das mitzuteiien und vor ihrer Abreise Legifiniationsschreiben für den Landesverband Erez Israel anzufofdern.’ Däs Präs i d i u m d e s K. J. V. Jüdischer Religionsverein Friedenau-Steglitz und Umgegend E. V. Am 15. September fand unter großer Beteiligung die feierliche Einweihung des neuen Betsaales in Friedenau, Stierstr. 21, statt. Als Vertreter der Oroßgemeinde waren die Herren Direktor Stahl und Ehrenreich erschienen. Nach dem Chorgesang wurden die Thora-Rollen in die heilige Lade gebracht. Darauf hielt Rabbiner Dr. Winter die Weiherede. Insbesondere rühmte er das unermüdliche Wirken An unsere AbonnentenI Die Abonnements-Gebühren für das 4. Kalenderquartal, bzw. für Monat Oktober, werden jetzt füllig. Wir werden uns deshalb erlauben, die Abonnements-Gebühren für die kommende Bezugszeit wie üblich in den nächsten Tagen durch Nachnahme einzuziehen. Wir wären für pünktliche Einlösung dankbar und weisen darauf hin, da& durch rechtzeitige Zahlung der Gebühren am besten eine Verzögerung in der Belieferung vermieden wird. Diejenigen unserer Abonnenten, die, auf ausdrückliehen Wunsch, keine Nachnahme zugestellt bekommen, ersuchen wir höfl, den Betrag auf unser Postscheckkonto Berlin 173 91 zu überweisen. Berlin, im September 1933. Verlas ,Jüdische Rundschau" Berlin W15, MelnekestraBe 10 des Vorsitzenden Herrn S. Gottschalk, dem es in erster Linie zu verdanken sei, wenn der Religionsverein jetzt einen so schönen und würdigen Betraum besitze. Nach dem Freitag-Abendgebet, von Herrn Kantor Grabowski vorgetragen, schloß die allen Besuchern zu Herzen gehende Feier. Holland. Wir geben bekannt, daß Herr E. Frey er, Amstcrdam-Z, Maasstr. 82, Inserate für die ״Jüdische Rundschau“ aufnimmt und aut schriftliche Aufforderung gern persönlich zur Verfügung steht. Brith Chaluzlm Dathiim. Donnerstag, den 28. September 1933, Silit, Rosenthalcr Str. 55, 8 Uhr. KALENDARIUM 1933 — 40. Wo die 5694 2 —־. Woche Mittwoch 27. September Donnerstag 28. ״ Freitag 29. ״ 7. Tischrl 8. .. ערב יום כפור ״ .9 Vorabend de« Versöhnungstages Geschäftliche Mitteilungen (Ohne Verantwortung der Redaktion.) Im Süden das bekannte Caf6 ״Zum Wiener“, Kommandanten- Straße. .44 a, F 7,0602,'.;bietet: angenehmen Aufenthalt- Eigerie Bäckerei ur.d' )vonditorci.’ י Ersit-Ia ssige Backwaren. Bitte, beachten Sie das heutige Inserat in dieser Zeitung. Wohlfeile Herbstkur gegen Rheuma, Ischias und Gicht. Der Kurort Bad Trentschin-Tepliti in den Karpathen, bekannt durch seine Hcilcifolge bei Rheuma, Ischias, Gicht und Neuralgien, veranstaltet ah 1. Oktober eine 21 tägige llerbstkur zum Gesamtpreis von 160 RM. Gewährt wird hierfür Unterkunft, Verpflegung. Trmkgcldablösung. Arzt, Kmmittel, Knrtrixenablüsung. Auskunft kostenlos durch Frau II. Archenhold, Breslau IS, Scharnhorst- Straße 17. Telephon 84 882. Wir weisen unsere Leser an! die bekannte Pension Steinthal, Charlottenburg, Bismarckstr. 102, Nähe Tiergarten—Zoo, hin, desgleichen sind dort auch gutmöbl. 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In dieser Umgebung sollen Kinder zu frohen und aufrechten Menschen erzogen, werden. Die Zahl der Schüler ist so klein, daß der Unterricht den Iledürtnissen der individuellen Bcrufsvorbereitung Rechnung tragen kann, durch Vorbereitung auf das Schweizer Abiturium, durch fremdsprachliche oder hausvirtschaftlich-techniscbe Ausbildung. Jede kirnstkriselte Begabung wird mit besonderer Freude gepflegt. Auch Rekonvaleszcuten, die untcrriehtÜch gefordert werden sollen, werden aufgenommen. Die ärztliche Aufsicht liegt in den Händen des Chefarztes des Merancr Krankenhauses, Dr. rmd. Frank. Zleuan* 1, «lasse 20. nna 21. Oktober pm. 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