Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 74 (15.9.1933)
- Date
- 1933-09-15
- Page
- Seite 528 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 534 jodische Rundschau Nr. 74, 15, IX. 1933 li Deutscher Makkabikreis Makkabl-Sporlf*«!*. Am Sonntag, dem 17. 9, 1933, finden iw« Makkabi-Sportfeste Matt, ein® in Leipzig, an dem die Vereine Berlin, Hamburg, Kassel, Dresden, Chemnitz teilnehroen, und ein »weites in Frankfurt a. M., ru dem Köln, Leipzig, Mannheim, Karlsruhe, N’iirnbcrg, 11amiovor und andere westdeutsche Vereine gemeldet haben. Bar Kochba-I’akoah, Berlin. Am Sonntag, dem 17. 9. 1633, findet auf dem Sportplatz am Bahnhof Orunewald ein Fußball-Klubkampf zwischen der Futiballabtcih des Bar Kochba-Ilakoah und 9er Berliner Sportgemeinschaft 1933 statt. An diesem Klubkampf beteiligen sich zwei Schüler-, eine Jugend-, drei Senioren- und eine Altherren-Mannsctmfe, Das Hauptspicl der 1, Mannschaften beginnt um 4 l'hr. Jubiläumssporlfest des Sportvereins Bar Kochba Frankfurt a. ftt. auf dem VV'aidsport|datz ,.Am Buchrainweiher", Oberrad {11altestelle der Linie 16, Buchrairestraße). Einer der Pioniere der jüdischen Sportbewegung in Süddeutsch land, der bestbekannte Sportverein Bar Kochba, Frankfurt, begeht in diesem Jahre die Feier des 20jährigen Bestehens. Seit drrn tlrihidungoahr 1913 als ,Jüdischer Turnverein“ hat gerade der Frankfurter Bar Kochba viel für unsere Jugend getan. Außer der sportlichere Ertüchtigung gelang es, bei den Mitgliedern ein bewußtes Gemeinschartsgefühl zu erwecken, daß man fühlte, man treibt nicht nur Sport wie in irgendeinem anderen Sportverein, sondern man arbeitet auch mit an der Regeneration des jüdischen Volkes. Die letzte 2eit hat uns gelehrt, wie richtig der Weg war, den Har Kochba in all den Jahren, oft bekämpft und doch unbeirrt, gegangen ist. Menschen dieser geistigen Schulung stehen nach der Umwälzung nicht hilflos ohne!״ebensziel da. Sie hallen eine Aufgabe: teilzuhaben an dein Aufbau Ern-Israels. Immer fanden sich Menschen, unter deren aufopfernder Führung der Frankfurter Bar Kochba jedes I Iindt'rnH uns dem V\V|7 räumte. Die Zeit. en de s Krie ppes —- audi vielt• I'׳ar 1־ v'o<'bJ'׳n:1cT sind unter 1] rn H efallencn — -, der Inflation und n!1rh di׳ '׳ I׳-fru1!־ Ha; 1 ri 11 res kor! v n ז רז ihm gesund ׳•n Makknhifiei'׳! PD'1'J ,ri'n!"׳:־1״ h די!in! Au׳'h heu(<! . Ho er d׳ t Fra nk Unter Par Kf ■; I ’ ■a 1 n s;v ' - bei u: H tunh'[l•׳ ־her i D n Dt ll< ־! vurr,1׳׳enel.;K. ״ו <!o h*:v ::־■״!;, i:n li od er Tu •sdh!׳-n :iia, ur v! it•;!' ,turh i:n rabl... 0 :■!u!■; wurdfi 1 sch■'!:!־ K1 ־ iol jc crtie] t.!)!׳■ 1'rank fur teJ Har R •■־.״!,! - ,mer u:1-l auf allen S! t('I 1 Litzen . im in- und AuTinde, f^rrn :•n. Das hl:m w eiih* Tr ikot mir 1 hm Ma|pn- David errang überall v< .ru hie ׳־;Sv in! Und ז ־7 ז *c י ani.t h dich ׳ ries 2C )i:\hrigen Pestehe:;י, ml: der i־d:!nk!'m1־ r Har 1 iü.di1 ha m ritieni groH-b •n J!!!)iLiuriis• Sj'urtfe׳- ',׳ .1!n knsi;; iicuniun S >r,nta ׳1> ::n 17 :ein! ־!er. auf. SelhUversUreihuh , muß jeHcr 1 ־'reünd der Makk ahim zum in׳ lest als Zuschauer an dem Fdnentag iiar K1 ־«־!il ja ts, Frankfurt, teilhn!x־n, um so mehr als palt au :^־uiopu!' e, spannend׳ f Kä nipfe iu erwarten sind. L r s c i. e i nt a 1 1 ■וי n M a s ׳; e n z 11 d c m Har K o <; h b a Spor! f r?.!. Y׳nf!;uו!:!;! 1י ׳ ist •״lg tUi'U- ■ ■; i’n,;׳ nn.p.fm : An 1 Jen leirh! :1111. - leiisdien K him:7fc!1 p*n n 1; 1i־׳r Spor :vcrei! 1 I’hrb .nthrwj)tn, du; Makkal,i-V, d<׳rrine .Par K,׳ hhm Ia- 1!>ng tu■..! Mann iieim, und iiahirli!■!! der Jubilar vurein nii* 1h־ > teil V׳s r trefli: .1ז־)7;|■ Für die!1 hall- und!.״.: F uhbaliharr ,()fr- 1.1• ' sid; I Dir K־״־!,iu. i׳'r.1r,l k!'u r t, whrkiit ■li spi; bta rke Gepncr vur pdirhtr!. I m l: 1.30 Uhr -!,i, ■len H dir Kr rehha-! ■'uübadlh'lniler geyen die starke 1. Suhü lermarm. D-haf? des J.ld.11 ehe״ j;ugendbum ies, Offenbach. Um 10,30 U! ir tritt die dem S j*ort verein Har Kochba angeschlossene jüdische Firmen Fußballmannschaft Jacosco (Jacob Stern & Co.) geger, die 1. Aithcrronmannsrhaft des Bar Kochba, Leipzig, an. Die Leipziger spielen einen sehr schönen Fußball. 111 ihren Reihen sind erstklassige Deute, z. II. Fritz Rotter, der frühere Ligatorwart des V. f. ü. Leipzig, der auch Kir Mitteldeutschland repräsentativ spielte. Dm 1 Uhr stellt sich die 2. Handballmartnvhaft des Frankfurter Bar Kochba der 2. Mannschaft des Mannheimer Jtar Kochba. Um 2.30 Uhr beginnen die Hauptspiele. Die 1. Handballmannschaft des Bar Kochba, Frankfurt, trifft auf die 1. Mannschaft des Mannheimer 13ar Kochba. Mannheim hat durch das Neuhiniukommen guter Spieler, die seither in paritätischen Vereinen waren, stark an Durchschlagskraft gewonnen. Um 4 Uhr folgt dann das Spiel der X. Fußballmannschaften Bar Kochba, Leipzig, gegen die des Jubilars. Die Leipziger stellen wohl eine technisch ausgezeichnete Elf; aber der bekannte Kampfgeist der Frankfurter, die übrigens wieder mit dem »(״!«glichen Mittelläufer Max Girgusky und dem neuen Halbrechten Simon Mehl antreteri, läßt den Ausgang des Spieles offen cr-< heinen. Umrahmt werden vorgenannte Spiele von den b'ichtarrneric'hfn Kamelen. Bar-Kochba Mannheim. Handball: 1. Mannschaft Sportabteilurig des RJF. Darmstadt gegen Bar-Kochba Mannheim 9: 4, 2. Mannschaft 3:3. Einer Einladung der Sportabteilung des RJF. Dannstadt folgend spielte Bar-Kochba Mannheim am 3. September mit seiner 1. und 2. I Iaridb.illmannschaf t in Darmstadt. Wahrend das Spiel der 2. .Mannschaft mit 3:3 er,.dde, nachdem es noch bis kurz vor Schluß 3:2 für Bar-Kochba hieß, mußte die 1. Mannvom schaft die ersten Spi eigenen Sport Wir trafen da selzt war und lidcn und s Niederlage ni! eine e rn 1 > ’indli. Mo d.ilz!ig!;! n ׳'1.1 ,;nint kein ׳grier, ncr 1 irm : Nicdcrla 'Dn. daß unser ::gen und in Er np׳,niöm Tiai in allen 1• Msnm so einsteeken. Es muß Mannsehaften;:mg. hing eines hkt'iten haben, her! iH'smr be~ •n sehr gcfiihr- Wenn dm dem überragenden Können von Mtnn (Bar-Kochb•) M verdanken, der mR der Beete auf de» Feld« war. Die Spifle, welche beieita vormittag* aazgetragen wurden, vereinigten am Nachmittag nochmals alk Mann- «chaften za einem gemütlichen Beuazamenaeia, W, G. Ea iat eine der bedeutend■(•® Anigaben anataat Tage, aoeh im Geistigen netten jüdischen Lebensraua tu schaffen. Der Mannheimer Bar-Kochba hat in diesem Sinne einen Vereinsabend veranstaltet, bei dem auch eine große Anzahl Gäste anwesend waren. Rath Ascher, Bettina Kohl, Theo Ohrenstein and Heinrich Jeret erfreutes durch Vortrag and SpieL Bialik, Schalom Aleehem, Stephan Zweig kamen zu Gehör. Chassidische Weisen erklangen und verbanden Eigenes und Erworbenes zur ewigen Melodie, Fräulein Bertel Jeret sei für die Vorbereitung dieser Veranstaltung besonders gedankt. Efni. Fflr Inserenten aus Palästina. Wir geben bekannt, daß die Buchhandlung Leo B I u m s t e i n, Tel-Awiw, Nachlath- Benjamin Street 48, Inserate für die ״Jüdische Rundschau“ aufnimmt. Geschäftliche Mitteilungen Wir weisen unsere Leser darauf hin, daß Hcit Bruno Berger am Kurfürstendamm 96 eine koschere Schlächterei neu eröffnet hat. Es ist sein Bestreben, beste ,Qualitäten zu billigsten Preisen n liefern. Siehe Inserat, Unter der Firma ״Anzug und Schuh“ wurde am Kurfürstendämm 90 (Tel. Hochmeister 1801) eine Werkstatt eröffnet, die zu billigen Preisen Neuanfertigung und Reparaturen von Garderobe and Schuhen betreibt. Der Kundendienst — auf Anruf wird abgeholt und ins Hans gebracht — stellt eine große Bequemlichkeit dar. 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Bitte, beachten Sie das heutige Inserat. Die Firma M. W. Kaufmann, Verlagsbuchhandlung, Leipzig C 1, läßt die werten Rabbiner, Lehrer und Kantoren usw. ergebenst wissen, daß sie dieses Jahr wegen der vielen Adressenänderungen von der Versendung einer neuen RituaUcnpreisliste abgesehen hat. Alle eingehenden Bestellungen vor den Feiertagen werden auch jetzt wieder prompteste» und zu billigsten Preisen ausgeführt. Wir verweisen auf die bekannte jüdische Zahnprazis Karl Bern- Kein, Lutherstjaße 40, die schon seit ca. 30 Jahren auf einer» großen zufriedenen Pa! iontenkreis zurück sehen kann. Zahntechnische Arbeiten werden nach modernen Methoden im eigenen Laboratorium tu zeitgemäßere Preisen hergestellt. Siche heutiges Inserat. Za den Feiertagen nach Bad Harzburg. Unseren Lesern empficU.lt sich die bekannte rituelle Pension Tarlowsky-Rosenfeld. Das Haus bietet durch seine schöne Lage und die mit allem Komfort, ausgesUttetem Zimmer angenehmsten Aufenthalt. Die Firma Richard Blum, Potsdamer Str. 89, seit 20 Jahren als der Schneider der gut angezogenen Frau bestens bekannt, hat es verstanden, trotz engster Anpassung der Preise an die Forderengen der jetzigen Zeit, ihren durchaus individuellen, vornehmen Genre, der der persönlichen Note jeder Kundin Rechnung trägt, beäzubehalten. Wir verweisen auf das heutige Inserat. Der bekannte Verleger Leo S, Olschki, Florenz, kündigt für den 1, Oktober 1933 das Erscheinen des Katalogs der hebräischen Hand- Schriften der Ambrosiana in Mailand an. Derselbe wurde im Auftrage der Direktion dieser Bibliothek mit peinlichster Wissenschaftlieber und bibliographischer Genauigkeit von Professor Carlo Bernheimer verfaßt, der als Autor des grundlegenden, im selben Verlag erschienenen Werkes über die hebräische Paläographie rühmliehst bekannt ist. Bei einer Audienz, die Olschki anläßlich der Ueberreichuiifj einer neuen wichtigen Publikation seines Verlags beim Papst hatte, zeigte dieser im Gespräche über weitere zu erwartende Neuigkeiten des Hauses ein ganz besonderes Interesse für den attgekündigten Katalog der hebräischen Handschriften der Ambrosiana, deren Leiter er viele Jahre hindurch gewesen war. und nahm die Widmung desselben an. Da viele Handschriften dieser Sammlung, die allen Wissenszweigen angehn reit, fast und zum Teil ganz unbekann! und ihr er» Inhalt nach sogar Unika sind, dürfte die neue l’i 1' 1;!k n t iora nis hochbedeutender Beitrag zur Geschichte jüdischer Geielinainkcit großes Interesse erwecken. P alSsiina-Bnindfonds Keren Kaie880de.ll. PasUohaokkontof Bsrlln Nr.104951 Bankkonto: Dntdmr Bank, Daposltonkaasa KurfOratan dämm S2 *P-»0 Pros. Ersparnis Pal HAUS-UERIMALTUNBEIf EirjeabmH*verwalt j. Hohe Hand• warkerrabattal Keine Proviaionenl Legale Beaeltigang r»n Traneferechwierigkeiteo bei Abwanderungen. 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