Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 72 (8.9.1933)
- Date
- 1933-09-08
- Page
- Seite 504 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 502 jüdische Rundschau Nr 72. 8 IX. 1933 ballvercioc Rar Kochba-Hakoah, Berliner Sportgemeinschaft 1933 und Verein ehemaliger Schüler zunächst in Berlin. Die Entwicklung der Frage des jüdischen Sportes in Deutschland hat mehr denn je die Notwendigkeit ergehen, durch straffe Disziplin die jüdischen Kreise in ihrem bestreben, die körperliche Ertüchtigung der jagend zu fördem, näher zu bringen und einheitlich zu organisieren. Zunächst, ist die Regelung derartig gedacht, durch Einteilung in Klassen die verschi* denen Mannschaften Serienspiele austragen zu lassen. Wenn zunächst im Fußball der Anfang gemacht wurde, so wird auch in anderen Sportarten im Laufe der Zeit zwangsläufig von sich aus < ine entsprechende Organisation erforderlich werden. Die Voraus* K'iznngeu iür das Gelingen wird nicht zuletzt von der Anteilnahme abhängig 00־. die die pa-Mven Mitglieder der Vereine and Anhänger der grollen Idee bekunden, durch regen Besuch der Veranstaltungen, die jeweilig in den jüdischen Zeitungen bekanntgegehen werden. Für Jmere.-־־c1)!en geben wir die Anschriften der Vereine wie folgt bekannt. Rar Kochba-1 lakonh, Berlin W 15, Mcinekcstr. 10, Bismarek 1336; Berliner Sportgcnicinsdiaft 1933, Alfred Fester, NW 87, Siegmundshof 8, Ticigarten 9327; Verein chemaligCT Schüler, O.-kar Fiiedcnstcin, Nö) 55, UhrBthuryer Str. 41. — Die Vorbereitungen des Ausschusses sind soweit im Oangr, daß Dareits mit dem allgemeinen Spielhetneh am 1. Oktober begonnen werden kann. I, A.: Max CamniUcr, NO 55, Oreitswalder Str. 209, Xgsf. 752. Gottesdienste. Freitag, den 8. September, abends: Synagogen mit altem Ritus und Altervcrsorgungsanstalten: 0.45 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus und Syn. Sclunargrnd״rf (AJ'er-hcini): 7 Uhr; Sy». PrinzrcgentenMr.: 7.15 Uhr. Predigten: Syn. LiudvnAr.: Dr, Warschauer; Svn. Uitzowstr.: Dr. Prinz.: Syn. Famnen-Ur.: Dr. Sah׳- mon.sk!; Syn. l.ev(־;zow>tr.: I >r. Urv.knwitz; Svn. I'1 iedriiMrmpe!: Dr. Bergmann; Svn. Prinzregunten^tr.: Dr. S•* ar m-i>•kv; Svn. Srhmargend'rf• Dr. Galliner. Sonnabend. ■ Da 9. Scpteiaher, morgens: Alle S vnagtige und Svn. IV mOo/.i-t r.: 8.30 Uh!■: tiUlige Svnagugrn mit alten! K:t!1s und Akut v*.-r •orgung anmol*׳■n: 9 I i:r; Fn1h׳,.;<e!esdienst : Svn. Ryke-,tr. und K<׳:tlnm er l 'DrAha was R1־!m: 0.45 l’hr; Synngov'־־n mit neuem Ritus: Mannt ״ot! cmU■10 :!-׳!׳ Uhr; Früh׳׳ ■׳׳ dienst: Syn. Lindenstr., Uevetr.ows!r. und Prinzregcuienstr.: 7.30 Uhr. Predigten: Alte Synagoge: I >r, Freimann; Syn. Koi-,t־rOr.: Rabbiner Nobel; Syn. Rvkcstr.: Dr. Wcvl; Svn. Münehenru Sir.: l)r. A. Lew; Svn. Cinmewald; I.)r. C’ohn. — Jugend:.'־׳!»eMÜrast: 4 Uhr: Svn. Kaiscrstr.: Rabbincr Nobel; Syn. FestnlozzAtr.: Dr. Fh Levv; Syn. Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: Dr. JaknUwiu: 4.30 Uhr; Synagoge Mü nch vr.er Str.: Dr. A. Rovy. — Saliha!-Au>g,mg: 7.21 Uhr. Gottesdienst. an den Woehnitagen: abend״,: in alUn Svmig ׳gen 6.30 l’hr: morgens: Alte SvmiLg’ge. Svn. Kak-er.-ur. und Syn. Rvkmi r.: 6.30 Uhr; übrige Svnagogvri mit altem RPu•,.7 ־ Uhr; Svnng־>grn mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. -- ScrKnrgeri •ein.־ Srmn.hminuU m den Wob* (puDqeu uo$ jagne) paphn iauiijgei.ipumu!.)׳) ya.unj ן jap u.Oumt 10—-II Uhr vorm.; in dringlichen!Stilen nach vorherigem Anruf. Synagoge ״Beth Zion“* PrunnenMr. 33. Frei!.eg abend 6.45 Ub.r; Sonnabend morgen 8.30 Uhr; Mincha 5 Uhr; Maarlvv 7.21 Uiir; Wochentags morgens 6.30 Uhr; Wochentags abends 6.30 Uhr. Berliner Kalender Oeffentllcbe Veranstaltungen. Berliner Zionistische Vereinigung. Bezirksgruppen Neukölln und Süd: Eröftnungskundgcbung zum neuen Arbeitsjahr, Mittwoch, den 13. September, abends 8.30 Uhr, in Kliems Festsälen. Hasenhyide 13-15, Rabbiner Dr. Joachim Prinz spricht über: ״Roden in Palästina für jüdische Jugend“. — Bezirksgruppen Savignyplatz und Wittenbergplatz! Donners!ag, den 14. September, abends 8.30 Uhr, im großen Saal des Logenhauses, Kleiststi. 10, Adolf Pollack spricht über: ״Boden in Palästina für jüdische Jugend“. Bilder vom Aufbau Palästinas, Begleitvortrag: Dr. Martin Bandmann. — Bezirksgruppe Hansa platz: Donnerstag, den 14. September, in der Synagoge Lessingstr. 19, Dr. Ernst Mcchncr, Dr. Enzo Sereni (Giwath Brenner) über: ״Boden in Palästina für jüdische Jugend“. Veranstaltungen, zu denen nur Mitglieder und geladene Gäste Zutritt haben. Bezirksgruppe Zentrum: Mittwoch, den 13. September, ah!׳nds 8.30 Uhr, im Ri staurnnt־; ( Urocht, Am Pk.jnicyiyrab’en, ] k. Licbcnstcin, Felix 1 saac: , ״n< xirn in V: il.istinrt iur j ildssdiC Itigond‘‘ ׳. — Bezirk׳,- ״ru:->r>e S c hr n a r n c ת d 0 rf: Mi 1 ' 1, (]<־n 13. S׳'pl ember, aheraks 8.30 1: hr, Oi ■1 wird not!1 bekam Um, Dr. Sa! tv la'v.in über: ,Judi M'i iC Go; ־chi!<hte vor 1 NOmMs '01.11 Id-s UrnV\ — B<׳zirk'P׳rupj);■' L e h!1 s n t r י I1 I 3 t 7.: ח?>!1ner ta eil 14. S(|4CI! jfn־־r, 8.30 U hr. im la:e Leo1 .1׳ Dr. H eintirl 1 Strauß 1;U‘r: J):\% Boden- ,,ob! um P :11.1 ■ ■ lill — .־1,): jt. ■7\ fix -xyn: e י ז ־ n [ a n 11 o 1 .7 .11 ־.׳.׳. ) r ii c k r: Uouner>:. <i£. d< •n 1.4. Sq.lom o r, aben׳ is‘ 8D 10 (dir, im In׳-?!;01 Goriaard, s. ־ר 3?■! H’rt ok I.b er; ״Gi! .! ra Ran m y!. nu^ in FaLi'fir. a Tel-Awlw. Touristen und Einwanderer aus Deutschland treffen sielt jeden Sonntag, ab 8 Uhr abends, im Garten- Cafe ״Talpioth“, Achad-Haam-Str. 52. Cesrifältliche MStteflnogea w ir verweisen auf das heutige Inserat des Kaufhauses am Savignyplatz, Grolmanstr. 27, das besonders günstige Angebote für die Alijah-Ausriistungslistc bringt. 1 0/0 Ihres Einkaufs wird an den r;11,!stma-Orund(on1!s Keren llajesscxl überwiesen. Die Firma M. W. Kaufmann, Vtrkigsbnrbbandliing. Leipzig C 1, läßt dir werten Rabbiner, Lehrer und Kantoren u-o.v. ergebenst wissen, daß sie dieses Jahr wegen der vielen Adressenänderungen von der Versendung einer neuen Ritualienpreidistc abgesehen hat. Alle eingehenden Bestellungen vor den Feiertagen werden auch jetzt wieder protnptestcns und zu billigsten l’icisen ausgeführt. Fiir die Anfertigung von Pelzmänteln usw. empfiehlt sieh unseren I.csem die I'imu Fritz Bieber, W 15. Kurfürstendamm 183/189. Israelltisch-Sephardischer Verein zu Berlin E. V. Wie uns mitgeteilt wird, veranstaltet der Israclitisch-Sephardische Verein zu Berlin zu den bevorstehenden Feiertagen Gottesdienste nach sephar- (liseh-paliistinensiselicr Aussprache und Ritus in seiner Synagoge Lützowstr. 111. Es sind noch einige Plätze frei. Näheres siehe I nserat. Unter Hinweis auf die bekannte jüdische Zahnpraxis Karl Bernstein, die schon seit ca. 30 Jahren auf einen großen zufricdenen l’iilientrr,kreis zurücksehen kann, verweisen wir auf das heutige Inserat. Zahnt rclmische Arbeiten werden nach modernen Met linden im (igenen Laboratorium zu zeitgemäßen Preisen 11ergestellt. Das CahS Carlton, Nürnberger l’laiz, bittet uns mitzuteilen, daß nn'Te Leser dort sehr gern gesehene Gäste sind. Jeden Nachmittag und Abend spielt die Kiinstlcrkapclle Swift. Die beliebte Wiener Kiiehe bietet jeden Freitag .Spezialgerichte, wie Schale u. 3. Wir verweisen auf das heutige veröffentlichte Bild des Instituts fiir Mund- und Zahnkranke Ignatz Lewin, Bayreuther Str. 17, irr web bein sich die prominentesten Künstler des Films und der Bühne behandelt! lassen. ״Der Jüdische Führer durch Berlin", der in wenigen Wochen in einer garantierten Auflage von 20 000 Exemplaren gratis verteilt wird, wird ein reichhaltiges nach Branchen geordnetes Bezugs- <!1h dlemcgbter enthalten, lla die Aufnahme in dieses Register in aller Kürze jc-schlosscn wird, empfiehlt es sich für den lateressenten. sich umgehend mit dem Verlag E. Vcis, Charlottenburg 9, Meckleributgallee 22a (Tel.: 1.9, Heerstraße 1143) in Verbindung zu setzen. Wir weisen unsere Leser darauf hin. daß die altbekannte ״Olivaer Drogerie", Olivaer Platz 2. in den Besitz des Herrn Apotheker Flitz Beier übergegangen ist. Nach erfolgter moderner Umgestaltung stellt Herr Beier seine langjährigen Erfahrungen in den Dienst der Kunden. Ein reichhaltiges Lager sorgt dafür, daß die Ansprüche auch des verwöhntesten Publikums bei äußerster Preisgestaltung voll befriedigt werden. Wir weisen auf die besonders gute Einkaufsgelegenheit fiir Ihren gesamten Lebensmittclbedarf in dem Lebensmittelgeschäft Reichs- Straße 100, Tel.: 1.9 Heerstraße 1840. hin. Besonders zu bemerken ist, daß die Preise nicht höher als in anderen Lebensmittelgeschäften sind. Lieferung erfolgt frei Hau; bereitwilligst, selbst bei kleinsten Aufträgen. Die Firma ist bemüht, ihre Kundschaft auf das Beste zufricdenzustcllen. Verehrte Hausfrauen! Denken Sie daran, auch bei dem kommenden Fest Ihren Bedarf in diesem Geschäft einzudecken. Beachten Sie bitte das heutige Inserat, Wie die Buchhandlung ״Kedem", Berlin-Charlottenburg, Dahlmannstr. 8, uns mitteilt, erscheint in ihrem Verlage Ende September das billigste deutsch-hebräische Wörterbuch, Eerausgegeben von Dr. G. Herlitz, in bester Ausstattung, holzfreies Papier, Leinen gebanden, zum Preise von 2,85 M. Ein großer Teil unserer Leser hat längst in den Jüdischen Kinderspielen der Kunstgcwcrbeschule Freudenthal ' ein pädagogisches Hilfsmittel erkannt und begrüßt jede Neuerscheinung des Verlages 1r.it lebhaftem Interesse. Diesmal ist es ein neuer Wunschbogen,־ er löst in ansprechendster Weise die Aufgabe, das jüdische Kind mit den vier Festen des Tischri vertraut zu machen. In den Rahmen eines Davidsterns ist ein Knabe gezeichnet, der sich im Schofarblascn iibt, während sein Schwesterchen Esrog und Lulav trägt. Das ernste Vori-ölmungstrs! ist durch ein Jahrzeitlicht angedeutet, und lustige Fähnchen weisen auf Simchas-Thora hin. — Die originelle Zeichnung vor! Graphiker Artur Schwarz, Breslau, ist in hübschen, frischen Farheil au.-geführt. Wir wünschen von Herzen, dies schöne Glückwunsch- Matt möge am Neujahrsabcnd in manches sorgenerfüllte Elternhaus ein wenig Freude und Fcststimmting tragen. Gottesdienst an den hohen Feiertagen im Kurhaus KonradshBI bei Berlin-Tegel, Nußhäherstr. 47 (für Kurgäste unentgeltlich), ve!runden mit einer Erholung in herrlich an Wald und Wasser g legener Villa. Das Kurhaus umfaßt 23 Zimmer mit allem Komfo! 4 Gesellschaftsräum t, Terrasse und Wintergarten und biet einen behaglichen Aufenthalt mit seinem eigenen naturschön! 6000 qm großen idyllischen Park, Rosengarten und Badestran Die Küche (rituell, auch Diät) und Keller sorgen aufs beste. D Kurhaus ist von Berlin aus in etwa 40 Minuten mit der Straße bahn 28 bequem zu erreichen. Die Preise sind der heutigen Z< angemessen als niedrig zu bezeichnen. Um beschleunigte Belegung v< Plätzen wird gebeten. Telephon: Tegel 307. P lästina-IMMs Keren Halessöde.! 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