Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 69-70 (1.9.1933)
- Date
- 1933-09-01
- Page
- Seite 478 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 476 jüdische Rundschau Nr. 69/70, 1. IX. 1933 Zur gcfl. Beachtung! Im Einvernehmen mit der Hitachduth OleJ Germania in Tel-Awiw bitten wir in Zukunft alle Anfragen über palästinensische Verhältnisse, Lebensbedingungen, Existenzmög- Iichkeiten u. ä. nicht mehr an die Hitachduth Olej Germania zu richten, die in erster Reihe ihre Kräfte für die großen Aufgaben der Organisierung der deutschen Einwanderung freihalten muß, sondern an das Palästina-Amt, B er - I i n W 15, Meinekestr. 10. Diese Stelle kann einen großen Teil von Auskünften selbständig und in wesentlich kürzerer Frist als die Organisation in Tel-Awiw geben. Anderenfalls wird sie die für Auskunftserteilung in Betracht kommenden Stellen den Anfragern aufgeben. jeder Anfrage an das Palästina-Amt bitten wir als Beitrag für die beträchtlichen Ausgaben dieses Amtes außer dem Rückporto noch 1 M. in Briefmarken beizufügen. Zionistische Vereinigung für Deutschland. Ortsgruppen Frankfurt (Oder). Am 31. August verließ Rechtsanwalt Joseph Hirschberg mit seiner Familie Frankfurt, um nach Er z Israel zu gehen. Nicht nur die Z. O. G. verliert ihren Mittelpunkt, Freund und Helfer, sondern auch die Gemeinde entläßt «inen gerechten, gütigen Menschen, der ihr sehr fehlen wird. Frau Hirschberg war in selbstloser Aktiv!- tat überall dort zur Stelle, wo Hilfe und Anregung gebraucht wurden. Besonders die Jugend wird das Haus Hirschberg sehr vermissen. Harhurg-Wilhclmsburg. ln den letzten Wochen haben verschiedene Familien Harburg verlassen und sind nach Erez Israel gefahren; Familie Rotter, Familie Mandel, Familie Lustiger, Familie Wilczkowsky, Fräulein Lotte Stein. Die besten Wünsche begleiten sie alle. Vermischtes Gottesdienste anläßlich der hohen Feiertage. Die Berliner Zionistische Vereinigung veranstaltet auch in diesem Jahre gemeinsam mit der Berliner Gruppe des Misrachi einen Gottesdienst in den Räumen der Zionistischen ,Vereinigung für Deutschland, Meinekestr. 10. Karten sind im Büro der B. Z. V. ab 20. August zu haben. Die Bezirksgruppe Jannow:' brücke der B. Z. V. veranstaltet ebenfalls einen Gottesdienst in den Räumen des Instituts Contiard, Brückenstr. <j. Karten zum Preise von 0,50—3 M. bei Herrn Alfred Ordo, Waünerthcatersfr. 40. Die Rösch Haschanah-Sammlung. Die Leitung des Jüdisehen Nationalfonds bringt allen Verbänden und Institutionen den Beschluß in Erinnerung, daß für die Neujahrs-Kampagne ein Zeitabschnitt, von vier Wochen ausschließlich für den KKL Vorbehalten ist und daß wälirend dieser Zeit keinerlei andere Sammlungen vorgenommen werden dürfen. Rosch Haschanah ist am 21. September, als Sammelmonat des KKL gilt die Zeit vom 15■ September bis 15. Oktober. Jüdische Schule Klopstockstr. 58 (1 Min. v. Bahnhof TieTgarten). Anmeldungen von Knaben und Mädchen für samtliehe Klassen an allen Wochentagen von 12—13 Uhr bei der Schulleiterin Frau Nathan. (Tel. Tiergarten 2084). Deutsche Makkabimeisterschaften. Der Makkabi teilt mit: Anläßlich der Meisterschaften des Deutschen Makkabikreises am Sonntag, dem 10. September, auf dem Sportplatz der Jüdischen Gemeinde im Grunewald benötigen wir für unsere auswärtigen Gäste Quartiere mit und ohne Verpflegung. Wir bitten alle Zionisten Berlins, die uns darin helfen können, um Angabe an das Büro des Deutschen Makkabikreises, Meinekestr. 10, ob sie Quartier mit oder ohne Verpflegung (rituell oder nicht rituell) vom Sonnabend zum Sonntag zur Verfügung stellen können. (Näheres siehe in der Makkabispalte.) Mitteilung des K.J.V. H a c h s c 11 a r a h-S t e 11 e n. Es können noch einige erstklassige landwirtschaftliche Lehrstellen auf einem Gut in der Niederlausitz besetzt werden. Kosten 50 M. pro Monat. Antritt am 5. September. Näheres beim Präsidim•; des K. J. V., Berlin, BIcibtreustr. 50, Steinplatz 4736. Zweiter ״Bunter Abend“ der ״Künstlerhilfe der Jüd. Gemeinde“. Dienstag, den 5., und Sonnabend, den 9• September, veranstaltet die ״Künstlcrhilfe der Jüdischen Gemeinde“ (Abt. Schauspieler und Artisten, Leitung Herbert Fischer) im Logenhaus, Einser Str. 12, einen ״Bunten Abend“, der einigen der besten Kabarett- und Varieteekräfte wieder Gelegenheit geben soli, vor das Publikum zu treten. Es treten u. a. auf: Eva Böhm (Chansons), lila Felicia (Tänze), Alfons Fink (Humorist), Guido Gialdhü (Der Kunstpf cif er), Annemarie Hase (Parodien), Erwin Jospe (Flügel). Diese Aufführungen sind die Fortsetzung des im Juli begonnenen Zyklus. Der Ertrag des Abends fließt restlos erwerbslosen jüdischen Künstlern zu. Ein öffentlicher Kartenverkauf findet nicht statt, da es sich' um geschlossene Vorstellungen handelt. Keine Abendkasse. Nähere Auskunft im Westen: Fasanenstr. 79/80; im Norden: Oranienburger Str. 31, beim Pförtner. Telephonische Anfragen unter D2, Weidendamm 5131, ״Künstlerhilfe“. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Neue Anfängerklassen werden im Oktober eröffnet. 111 der Anfängerklasse für 12—13jährige Schüler können noch Aufnahmen erfolgen. Unterrichtszeit: Dienstag und Donnerstag, 18(4—193/1 Uhr, in der Schule, Klopstockstr. 58. Ebenso können Teilnehmer in den höheren Klassen autTcnomnien werden. Sprechzeit: Montag und Mittwoch, 18—18*4 Uhr, Gr. Hamburger Str. 27. — Dienstag und Donnerstag, 18—18(4 Uhr, Klopstockstr. 58. Der Zentralverband ostjüdischer Organisationen Berlins e. V. gibt auf Veranlassung des Generalkonsulats der Polnischen Republik folgendes bekannt: ״Itn Sinne des Art. 24 der Verordnung vom 23. 5. 1924 über die allgemeine Militärdienstpfücht und § 78 der Verordnung des Herrn Kriegsministers vom 16. 3. 1930 Dz. U. R. P. Nr. 31 poz. 270 werden sämtliche Männer, die im Jahre 1933 das 18. Lebensjahr bereits überschritten haben oder noch erreichen, aufgefordert, persönlich beim Generalkonsulat, Berlin W35, Kurfürstenstr. 137, während der Amtsstunden zwischen 9 und 13 Uhr im Zimmer 4 im Laufe des Monats September vorstellig zu werden. Es sind mitzubringen: Paß, üeburts- und Heimatsurkunde und Auszug aus dem Register für die zuständige Ortsbevölkerung. — Im Falle einer schriftlichen Anmeldung sind anzuführen: Vor- und Familienname, Datum und Ort der Geburt, Namen der Eitern und Mädchenname der Mutter, ob dieselben leben und ihren augenblicklichen Wohnort, den eigenen Aufenthaltsort, Nationalität, Konfession, Beruf oder Beschäftigung, Ausbildung, Familienstand, etwaige verbüßte Strafen und besondere Kennzeichen, sowie Angabe, ob bereits Militärdienste geleistet worden sind. Wir machen darauf aufmerksam, daß das Nichtbeachten dieser Aufforderung unangenehme Folgen und unter Umständen den Verlust der Staatsangehörigkeit nach sich ziehen kann. Nähere Auskfinfte darüber erteilt der Zentralverband ostjüdischer Organisationen, Berlin N 54, Linienstr» •69, Telephon: D 1. Norden 5514,“ HebrSische Kurse der BZV. Für Jugendliche im Alter von 14—17 Jahren beginnt im Laufe der nächsten Woche in der Bleibtreustraße ein Kursus unter Leitung von Dr. Kalfiko. Für Erwachsene beginnen Anfängerkurse am Hansaplatz, Neukölln, Bayerischer Platz, Charlottenburg. Außerdem ist die Aufnahme von Teilnehmern mit einigen Vorkenntnissen in Kursen, die bereits in verschiedenen Stadtteilen stattfinden, noch möglich. Die Kurse finden zweimal wöchentlich je 1(4 Stunden, um 6 Uhr nachmittags und 8 Uhr abenas, statt. Preis 3 M. pro Monat. Anmeldungen täglich zwischen 9—1 Uhr im Büro, Meinekestr. 10, 4. Stock, Bismarck 7165. Der hebräische Jugendrat in Berlin nimmt seine Tätigkeit wieder auf, um in Zukunft mit gesteigerter Energie für die hebräische Bewegung und Kultur zu arbeiten. Es sind unterdessen in den verschiedenen, der Moazah angeschlossenen Verbindungen Veränderungen eingetreten, so daß erforderlich geworden ist, eine neue Uebersicht zu schaffen. Der Rahmen soll in Zukunft weiter gesteckt werden, so daß alle hebräischcn Kräfte erfaßt und vereint werden. Es werden alle hebräisch Sprechenden aufgefordert, Sonnabend, den 2. September, abends 8.30 Uhr, in den Räumen des Chaluz, Sophienstraße 20/21, zu einer Ssichah zu kommen, wo über den gegenwärtigen Stand der hebräischen Bewegung und über die Organisation der neuen Arbeit gesprochen wird. Auskünfte in Angelegenheit des hebräischen Rates erteilt Dr. Salomon, Cnarlottenburg, Niebuhrstr. 64. Das Palästina-Amt, Berlin W15, Meinekestr. 10, weist nochmals darauf hin, daß allen Anfragen, auch an die einzelnen Abteilungen des Palästina-Amtes, Rückporto bUigefügt werden muß. Bei Anfragen, die ausführliche Antwort verlangen, muß 1 RM. in Briefmarken beigelegt werden. Wir bitten alle Interessenten, unbedingt hierauf zu achten, da die! Spesen des Palästina-Amtes sonst ins Ungemessene wachsen. Ein unentbehrlicher Ratgeber für jeden, der sich für die Einwanderung nach Palästina interessiert, ist die Broschüre ״A 1 i j a h“, herausgegeben vom Palästina-Amt Berlin. Auf 24 Seiten erfährt der Leser alles Wissenswerte über Zoll, Devisen, Steuer, Transportfragen, Lebenshaltungskosten, Land- Wirtschaft, Reisekosten, Einwanderungsbestimmungen usw. Die Broschüre ״Alijah“, die alle amtlichen Informationen des Palästina-Amtes Berlin enthält, ist zum Preise von 0,75 RM. beim Palästina-Amt, Berlin W15, Meinekestr. 10, zu beziehen (gegen Voreinsendung des Betrages) oder durch die Zionistisehen Ortsgruppen, Palästina-Beratungsstellen der Provinz und die jüdischen Buchhändler. Der Hechalu* teilt mit: Bis Anfang Oktober verlassen 300 Chaluzim und Chaluzoth Deutschland, um zur Alijah zu kommen. Diese Menschen stammen fast alle aus völlig unbemitten Kreiser! und es fehlt ihnen oft das Notwendigste an Kleidungsstücken. Der Hechaluz hat deshalb schon seit längercr Zeit eine Kieiderkammer eingerichtet, durch die wenigstens der dringendste Bedarf gedeckt werden soll. Durch die letzte Alijah ist die Kieiderkammer bereits äußerst in Ansprach genommen worden, so daß fast keine Kleidungsstücke mehr vorhanden sind. Um unserer Aufgabe gerecht zu werden, richten wir an alle jüdischen Kreise die dringende Bitte, uns Kleidungsgegenstände, wie Stiefel, Anzüge, Wäsc(1e usw. zur Verfügung zu stellen. Uns sind sowohl neue Sachen, wie auch alte in gut erhaltenem Zustande willkommen. Alle Sendüngen werden erbpten an den Hechaluz, Berlin W15, Meinekestr. 10, Abteil. Alijah. Das Beth-Hamidrasch .,Moria“, begründet vom Misrachi, Berlin N 54, Rosenthaler Str. 55, veranstaltet auch in diesem Jahre an den Hohen Feiertagen einen Gottesdienst in seinen Räumen. — Kartenbestellung im Mrsrachi-Zentralbüro, N 54, Rosenthaler Str. 55, Tel.: Norden 1159. Synagogen-Vereln Weißensee E. V. Die Vermietung der Betsaalplätze zu den Hohen Feiertagen im ״Albrechtshof“, Parkstr. 16, erfolgt bei Herrn Leo 1. e 8, Berliner Allee 234, während der Geschäftsstunden, und zwar für diejenigen Gottesdienstbesucher, welche ihre vorjährigen Plätze wieder einnehmen wollen, vom 1. bis 6. September, für freihändige Vermietung vom 7, bis 14. September. — Beginn der Gottesdienste wie in den Synagogen mit neuem Ritus. Der Vorstand. Nächste Abfahrten nach Palästina. 6. September: Dampfer Italia ab Triest; ö. September: Dampfer Eridan ab Marseille; 7. September: Dampfer Pilsna ab Triest; 8. September: Dampfer Champollion ab Marseille; 9. September: Dampfer Roma ab Genua; 11. September: Dampfer Roma ab Neapel; 13. September: Dampfer Martha Washington ab Triest; 14. September: Dampfer Mariette Pacha ab Marseille; 16. September: Dampfer Ausonia ab Venedig; 20. September: Dampfer Italia ab Triest; 23. September: Dampfer Esperia ab Genua; 29. September: Dampfer Champollion ab Marseille. Alle Dampfer sind sehr gut besetzt und Palästinareisende werden daher gebeten, sich sofort au den Palestine & Qrienf Lloyd, Berlin N 24, Friedrichstr. 121, Tel.: Norden — Dl — 2455/56, zu melden. Professor D. Simonsen-Stfftung Bad Nauheim. Mit Unter- Stützung aus Mitteln der Professor D. Simonsen-Stiftung kann jüdischen Kranken, die einet. Kur in Bad Nauheim bedürfen, die Durchführung dieser Kur zu besonders ermäßigten Gebühren ermöglicht werden. Die Gäste der Professor D. Simonsen-Gesellschaft e. V. erhalten Unterkunft und rituelle Verpflegung ln erstklassig geleiteten Kurhäusern (Einzelzimmer mit fließendem wannen und kalten Wasser, Veranden, Lift ist im Hause). Anfragen sind an den Syndikus der Professor D. Simonsen-Gesellschaft e. V., Herrn Rechtsanwalt und Notar Dr. Selmar Spier, Frankfurt am Main, Taunusstr. 1, zu richten. Keramisches Unternehmen in Palästina sucht erstklassige Facharbeiter. Meldungen mit genauen Angaben der Berufskenntnisse, des Ausbildungsganges und der finanziellen Verhältnisse sind an die Palästina-Wirtschaftsstelle, Berlin W15, Meinekestr. 10, zu richten. (0,50 RM. in Briefmarken beifügen.) Neues Trio. Der Dresdner Pianist und Komponist Walter Gold mann gründete mit Alfred Wittenberg (Violine) und Paul Blumenfeld (Cello), beide in Berlin, ein Trio. Anschrift der Vereinigung: Walter Ooldmann, Dresden-A. 16, Lipsiusstraße 10. Frankfurt a. M. Gesellschaft für jüdische Volksbildung E. V. Die vorgesehene Feierstunde findet Montag, den 11. Sept., 20 Uhr pünktlich, im großen Saale der Frankfurt-Loge, Eschersheimer Landstr. 27, statt. Aus dem Programm: Kammerchor des Herrn Dr. N. Ehrenreich: Vertonungen Davidischer Psalmen von Schubert, Liszt, Mendelssohn und Brahms; Ansprache von Gemeinderabbiner Dr. Salzberger. Numerierte Karten zu 1 M. und 0.50 M. erhältlich Drogerie Schneemann, Schillerstr. 4, Konditorei Freimark, Baumweg 1, Delikatessengeschäft M. Gcrlich, Grüneburg■ weg 8, beim Kastellan der Frankfurt-Loge und an der Abendkasse. Todesfall. InSchuls-Tarasp (Schweiz) verstarb Herr Hirsch Rubin stein, der in weiten Kreisen des schweizerischen und des deutschen Judentums großes Ansehen genoß. Insbesondere verbanden ihn mit seiner Vaterstadt Frankfurt a. M. enge. Beziehungen. , Deutscher Makkabikreis Deutsche Makkabi-Meliterschalten. Am Sonntag, dem 10. September, finden auf dem Sportplatz der Jüdischen Gemeinde Berlin, im Grunewald, die diesjährigen Makkabi-Meisterschaften statt. Ucber den Rahmen der Makkabi-Meisterschaften hinaus wird ein offenes Kreissportfest veranstaltet, zu dem der größte Teil der bestehenden jüdischen Sportorganisationen Deutschlands eingcladcn wurden. Die Makkabi-Meisterschaften umfassen leichtathletische Wettkämpfe für Männer, Frauen und Jugend. Es ist zu erwarten, daß bei diesem ersten Reichssportfest zahlreiche Meldungen abgegeben werden, und daß durch das Zusammentreffen der besten Leichtathleten spannende Kämpfe zu erwarten sind. (Weitere Nachrichten folgen in der ״Jüdischen Rundschau“ am 8. September.) Im Anschluß an die Deutschen Makkabi-Meisterschaften veranstaltet der Makkabi Hazair Berlin bei Einbruch der Dunkelheit aut dem Sportplatz eine Makkabäer-Feier, bei der ein Sprechchor von ca. 200 Leuten mitwirkt. Achtung! Wir brauchen für die auswärtigen Gäste, die sich an den Deutschen Makkabi-Meisterschaften beteiligen, Quartiere und bitten alle, die uns Quartiere mit oder ohne Verpflegung stellen können, um Angabe ihrer Adresse im Büro des Deutschen Makkabi- Kreises, Meinekestr. XO. Klubkampf Bar Kochba Hakoah — I. T. S. C. 1905. Sonntag, den 3. September, 2,30 Uhr, treffen die Leichtathleten und Handballer beider Vereine auf dem Grunewald-Sportplatz zum erstenmal aufeinander. Beide Vereine haben einen starken Zuwachs aus ׳den paritätischen Vereinen erhalten, so der Bar Kochba Hakoah insbesondere bei den Herren, während der I. T. S. C. 1905 bei den Damen stärker sein soll- Die Blauweißen treten u. a. mit Herzstein, Aufrichtig, Bergmann, Lesser, Werthen, Loczmsky, Heinrich, Wasser, Nöcker u. a. an. Beim I. T. S. C. sind besonders die ehemalige Deutsche Meisterin Frl. Henoch, sowie Frl. Finkdstein zu erwähnen. Das Handballspiel verspricht besonders interessant zu werden, da beide Mannschaften ungefähr gleich stark sein sollten. Frankfurt. Handball: Mit Freundschaftsspielen gegen Hie Sportabteilung des R. j. F. Darmstadt cröfinete die Handballsektion des Frankfurter ״Bar Kochba“ die Spielsaison. Die 1. Handballmannschaft konnte trotz mehrerer Ersatzleute für die nach Ercz-Israel übersiedclten Spieler den Kampf glatt mit 6: 3 Toren gewinnen. Auch die 2. Mannschaft konnte ihr Spiel mit 3:2 Toren, sicherer als das Endergebnis cs ausdrückt, gewinnen. Fußball: Einen bcachtenswerten Erfolg konnte, die 1. Fußballmannschaft des ״Bar Kochba“ im Spiel mit der sehr spielstarken 1. Mannschaft der D. J. K. Höchst, deren Gast sie vergangenen Sonntag war, verzeichnen. Es gelang ihr, aus dem schnellen und wcchsclvollen Spiele, das die Höchster in der 2. Halbzeit mit 3:1 in Führung sah, im Endspurt als knapper, aber verdienter 4:3-Sieger hervorzugehen. Die Fußbalischüler hatten weniger Glück mit ihren Aktionen und verloren ihr Spiel gegen die körperlich stärkeren Schüler desselben Vereins mit 3:5. Boxen: Das Training der neugegründeten Boxabteilung wird von jetzt ab regelmäßig unter Leitung des Makkabi H. Tennenbaum jeden Dienstagabend, 7,45 Uhr, in der Turnhalle der S. R. Hirsch-Schule, Am Tiergarten, abgehalten werden. Kommenden Sonntag, den 3. September, findet im Bar Kochba-Heim, Eschersheimer Landstr. 65, abends 8 Uhr, die Freisverteilung und Siegerehrung der interner! Jubiiäums-Vereinsmeisterschaften der Schülerabteiiung statt. ״Eska“. Gottesdienste. Freitag, 'den 1. September» abends: Alle Synagogen (außer Synagoge PrinzregentensSiaße), Alterversorgungsanstalten und Synagoge Schmargendorf (Altersheim): 7 Uhr; Synagoge Prinzregentenstraße: 7.15 LThr, Predigten: Synagoge Friedenstempel: Dr. Swarsensky; Synagoge Prinzregentenstraße: Dr. Wiener; Synagoge Sch'margendorf: Dr. Prinz. In den übrigen Orgelsynagogen: Ansprache des Rabbiners. Sonnabend, den 2. September, morgens: Alte Synagoge und Synagoge Pestalozzistraße: 8.30 Uhr; übrige Synagogen mit altem Ritus: 9 Uhr; Frühgottesdienst: Synagoge Rykestraße und Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: 6.45 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus: Hauptgottesdienst: 10 Uhr; Frühgottesdienst: Synagoge Linden- Straße, Levetzowstraße und Prinzregentenstraße: 7.30 Uhr. predigten: Synagoge Rykestraße: Dr. Cohn: Synagoge Lindenstraße: Dr. Blumenthai. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Synagoge Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: Dr. Singermann; 4.30 Uhr: Synagoge Münchener Straße: Dr. A, Levy. Sabbat-Ausgang: 7.39 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 7 Uhr; morgens: Alte Synagoge, Synagogen Kaiserstraßc und Rykestraße: 6.30 Uhr; übrige Synagogen mit altem Ritus: 7 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. Seclsorgerische Sprechstunde in den Wohnungen der Herren Gemeinderabbiner täglich (außer Sonnabend) 10—IX Uhr vormittags; in dringlichen Fällen nach vorherigem Anruf. Gottesdienst des Beth Hamidrasch, Rosenthaler Str. 55, begründet vom Misrachi, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Gemeindesynagogen mit altem Ritus. Das Jüdische Museum, Berlin, Oranienburger Str. 31, bleibt im Monat September geschlossen. Wiedereröffnung am 1. Oktober. aHni-fimdionds Kere1maiessode.il. Postschackkonto; Berlin Nr.10495! Bankkonto: Dresdmr Btnk, Depot itankasse Kurfürstendamm 52 dp שדkau1en sie p6e11 & mm u. billigst i. Hause Max Weissler, Ktei§t$fr.l2 Eig. Herstellung, neueste modeile. größte Auswahl! 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