Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 67 (25.8.1933)
- Date
- 1933-08-25
- Page
- Seite 455 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 67. 25 VIIT. 1m JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 453 Die ״Braune Messe" in Leipzig Wir berichteten bereits in der ״Jüdischen Rundschau“ vom 8. August über eine Bekanntmachung des Leipziger Messeamtes, die sich mit der Beteiligung jüdischer Kaufleute an der Leipziger Messe und mit der gleichzeitig veranstalteten ״Braunen Großmesse“ beschäftigt. Uebcr diese Sonderveranstaltung gibt das Messeamt lt. ״Frankfurter Zeitung“ vom 18. August nachfolgende Aufschlüsse: Von den Ausstellern der ״Braunen Messe“ ist der Nachweis zu führen״ daß es sich um Waren deutscher Herkunft handelt — zumindestens 80 ״/« aus deutschen Rohstoffen handelt — und um deutsche Firmen, deren Kapital überwiegend in deutschen Händen ist. Damit sollen zweifellos auch sogenannte ״nichtarisehe“ Firmen als Aussteller ausgeschlossen sein. Einkäufern aber solle ohne Rücksicht auf Nationalität und Rasse, Gelegenheit gegeben werden, ״sich von der Leistungsfähigkeit und den bodenständigen Eigenarten der deutschen Industrie und des deutschen Handwerks durch eigene Anschauung ein Bild zu machen“. Im übrigen sei die ״Braune Messe“ Mustermesse genau wie die übrigen Teile der Messe, d. h-, es werden an Hand der auf der Messe ausgestellten Muster Käufe zwischen Herstellern und Wieder- Verkäufern abgeschlossen. Einzelverkauf finde nicht statt: eine Beeinträchtigung des ortsansässigen Einzelhandels sei also nicht zu befürchten. Arierprinzip and! für Gemeinde-Ehrenheamte Der Reichsminister des Innern hat lt. ״Volk. Beob.“ vom 24. 8. am 8. 8. 1933 Richtlinien für den Nachweis der arischen Abstammung bei Einberufung in das Beamtenverhältnis sowie für den Nachweis arischer Abstammung der Ehefrau eines Beamten bei Eingehung einer Ehe erlassen. Diese Richtlinien gelten entsprechend für das Beamtenrecht der ■Gemeinden nndOemeindever■ bände. Nach Ziffer 2 Absatz 1 der Richtlinien und auf Grund eines besonderen Runderlasses ■des Preußischen Ministers des Innern an die nachgeordneten Behörden hat demgemäß, wer als Beamter der Gemeinden (Gemeindeverbände) berufen werden soll, nachzuweisen, daß die Person, mit der er die Ehe eingehen will, arischer Abstammung ist. Der Nachweis ist durch Vorlegung von Urkunden (Geburtsurkunde, Heiratsurkunde der Eitern) zu erbringen. Darüber hinaus sind Nachweise, insbesondere auch hinsichtlich Name, Konfession usw. der Großeltern nur beizubringen, wenn Zweifel an der arischen Abstammung bestehen. Der Nachweis der arischen Abstammung der Ehefrau ist ebenfalls grundsätzlich durch Vorlegung der in den Richtlinien vom S. 8. 1933 bezeichneten Urkünden zu erbringen. In der gleichen Weise ist der Nachweis arischer Abstammung des Beamten und der Ehefrau bei Ehren beamten der Gemeinden (Gemcindeverbände) zu führen. Das Rassenprinzip bei der Schutzpolizei Wie ״B. Z. am Mittag“ berichtet, hat der preußische Innenminister mehrere wichtige Erlasse über den Aufbau der Polizei herausgegeben. So ־wird es den Polizeiärzten und den Polizeioffizieren, die die Bewerber für die Schutzpolizei auf körperliche und geistige Tauglichkeit untersuchen, zur Pflicht gemacht, auf einwandfreie arische Abstamm ung das Augenmerk zu richten. Die lebenskundlichen Erhebungen bei den Eignungsuntersuchungen sollen sich auch auf Herkunft in eugtnischcr Hinsicht und auf die Rassenfrage erstrecken. Unberührt davon besteht die Pflicht der Amtsstellen, die arische Abstammung an Hand der Geburtsurkunden und der Heiratsurkunden der Eltern festzustellen. Als ungeeignet für den Dienst der Schutzpolizei sind Bewerber, die nichtarischer Abstammun g sind oder die kein arisches Aeußere haben, schon aus diesem Grunde abzulehnen. ״Deutscher Rechtsanwalt״ Im Anwaltsblatt, dem Nachrichtenorgan für die Mitglieder des deutschen Anwaltsvereins im Bund nationalsozialistischer deutscher Juristen, wurde folgende Anweisung gegeben: Den arischen Kollegen wird empfohlen, auf Schildern, Briefköpfen usw, die Bezeichnung ״deutscher Rechtsanwalt“ oder ״deutscher Rechtsanwalt und Notar“ zu führen, den Mitgliedern des B.N.S.D.E außerdem ein Hakenkreuz als Wasserzeichen in den Briefbogen. Arierparagraph für Sänger Wie der ״Berliner Lokal-Anzeiger“ vom 16. August meldet, dienen nach einer amtlichen Mitteilung des Vorsitzenden des Deutschen Sänger-Bundes, Rektor G. Brauner, für die Mitgliedschaft in den Vereinen als Grundlage die Be- Stimmungen der Reichsregierung über die Beschäftigung von Nichtariern in öffentlichen Aemtern. Demgemäß ist von den Bundesvereinen folgendes zu beachten: Nichtarische Amts- Walter, insbesondere Leitungsmitglieder und Dirigenten, müssen ihre Acmter unverzüglich niederlegen. Neuaufnahmen von Nicht-Ariern in die Bundesvereine sind nicht zulässig; denjenigen, die nach dem 1. August 1914 eingetreten sind, ist nahezulegen, ihre Mitgliedschaft baldigst aufzugeben. Bei Frontkämpfern wird weitgehende Rücksichtnahme empfohlen. Kleine Nactirlchlen Der Maristrat von Trebnitz i. Schlesien hat anf cordnet, daß Angehörigen der jüdischen Rasse die Benutzung es städtischen Schwimmbades nur Freitags von 10—12 Uhr gestattet, während der übrigen Badezeiten aber verboten ist. Die Stadt München hat laut ״Voss. Zeitung“ vom 18. Aug. Personen nichtarischer Abstammung den Besuch der städtisehen Badeanstalten untersagt. Von diesem Verbot ausgenommen sind Brause-, Wannen- und medizinische Einzelbäder. Laut einstimmigem Beschluß des Gemeinderats in Großgründlach in Franken wurde, wie die ״Fränkische Tageszeitung“ mitteilt, Juden der Zutritt zu dem Dorf verboten. Wie das ״Berliner Tageblatt“ meldet, wurde auf Grund des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums dem Professor Dr. Max Goldschmidt und dem Privatdozenten bei der Juristischen Fakultät der Universität Leipzig, Dr. Martin David, die Lehrbefugnis an der Universität entzogen. Dieser Maßnahme liegt eine Entschließung des Reidisstatthalters für Sachsen zugrunde. ln einer unter Ausschluß der Oeffentlichkeit durchgeführten Verhandlung verurteilte das Breslauer Sondergericht den in Hermsdorf wohnhaften 60jährigen Sprachlehrer Harry Dianuiit, einen rumänischen Staatsangehörigen, wegen Greuel- Propaganda zu 2 Jahren Gefängnis mit nachfolgender Ver- Weisung aus dem Reich. Bride an die Redaktion Charlottenburg, den 12. August 1933. Jüdische Rundschau, Berlin W. Im Anschluß an die in Ihrer letzten Nummer wiedergegebenen Auszüge aus dem Buch Sombarts möchte ich Sie aut ein kleines Werk desselben Verfassers aufmerksam machen, ״Die Zukunft der Juden“, 1911 geschrieben. Hier finden wir schon die Themen Rasse, Blutsverbundenheit, Mischehe, Assimilation, Zionismus. Natürlich kurz behandelt. Nicht mit einer Parteianschauung gesehen. Sondern mit der objektiven Sachlichkeit des Wissenschaftlers behandelt. Aktuell, als wenn es heute erschienen wäre. Und wie eine Prophetie mutet uns manches an. Besonders, wenn der Verfasser den Taufjuden, die für ein Amt, eine Professur, ihre Religion, ihre Ueberzeugung opfern, folgenden Satz entgegenhält: ״Wie ich übrigens auch dafür kein Verständnis habe, daß derjenige Jude, der nun ein solches Amt mit der Preisgäbe seiner Ueberzeugung für sich oder seine Kinder erkauft hat, je eine ruhige Stunde erleben kann, da ihn doch fortwährend sein Gewissen peinigen muß und die Angst ihm im Nacken sitzt: Sein Judentum könne ihm doch noch einmal in unangenehme Erinnerung gebracht werden und alle Opfer an Mut und Gesinnung könnten zu guter Letzt doch vergeblich gewesen sein.“ 1911 geschrieben, 1933 hat sich diese Voraussage verwirklicht. Hochachtungsvoll Else Danziger. Ortsgruppen Darmstadt. Am Sonntag, dem 6. August, sprach in der Starkenburgloge Herr Jakob Herzberg (Frankfurt a. M.) in einem großangelegten Referat über das Lebenswerk Theodor Herzls vor großer Zuhörerschaft. Der Vortrag, der von musikalischen Darbietungen und deutschen und hebräischen Rezitationen umrahmt war, hinteriieß den stärksten Eindruck. Hannover. Snifabcnd Hechaluz Hannover, Mittwoch, den 30. August, 20.45 Uhr, in der Langelaube 46, Jugendheim, Mainz. In der letzten Woche verließen eine Anzahl bewährferGesinnungsfreunde unsereStadt, um nach Erez Israel überzusicdeln: Familie Tobjasch, Familie Mittelmann, Herr Lindau er, Herr Erich Hirsch mann und Frl. Hanna Flehinger. Am vergangenen Schabbath-Ahend kamen ihre Freunde noch einmal zu einer kurzen Abschicdsfeier zusammen. Herr Lazarus sen. dankte den Abreisenden namens der Z. O. G. für ihre treue Arbeit. Für den persönlichen Freundeskreis sprach Lehrer Emil Mannh e i m e r Worte des Abschieds. Nach dem Vortrag von ״Segen des Volks“ (Bialik) durch Frau Lilli Mann heimer dankien die Herren Tob lasch und Hirschmann. — Seit etwa 15 Wochen bestehen hier neuhebräische Kurse für Anfänger unter Leitung des Lehrers Emil Mannheimer. Es darf als ein Zeichen ernsten Interesses betrachtet werden, daß in dieser Woche der sechste Kursus seinen Anfang nimmt. Die Kurse sind von etwa 35 Erwachsenen und 20 Jugendlichen besucht. H. Oberhausen. Die Zionistische Ortsgruppe Oberhäuser! kommt regelmäßig jeden Montag abend im Gemeindezimmer zusammen. Neben aktuellen Referaten werden kurze Vorträge über die Entwicklung der zionistischen Bewegung gehalten. Dies erscheint, mit Rücksicht auf eine Anzahl von neuer! Mitgliedern, die die Ortsgruppe in letzter Zeit geworben hat, notwendig. Vor einigen Wochen wurde in der Synagoge eine Herzl• und A r I o so r o ff-Gedenkfeier veranstaltet, bei der Herr Rabbiner Dr. Philipp, Wuppertal, die Gedenkrede hielt. Am 14. August wurde der Vorstand neu gewählt, weil der bisherige Vorsitzende, Herr Rechtsanwalt Dr. Adolf R o - senberg, und die Schriftführerin und KKL.-Kommissarin Frl Frieda Fischbein nach Erez-Israel übersiedeln. Zum Vorsitzenden wurde Dr. Nüssenfeld, zum Schriftführer und Kassierer Josef Bifkower und zum KKL.-Kommissar B. Weinberg gewählt. Anschrift der Ortsgruppe: Zioru'stische Ortsgruppe Oberhausen 7. H. des Herrn Josef Bitko wer, Oberhausen, Friedrich-Karl-Str. 33. Vermischtes Jüdische Gemeinde. Eltern, die ihre Kinder wegen Ent- Ziehung der Schulgeldfreiheit oder wegen Verweisung von der Schule auf Grund der Prozentnormüberschreitung die öffentlichen höheren Schulen nicht mehr besuchen fassen können und den Wunsch haben, ihre Kinder einer jüdischen Volksschule zuzuführen, wollen Anmeldung unter Beifügung des letzten Schulzeugnisses nur schriftlich im Schulbüro, Berlin C 2, Rosenstr. 2/4, einreichen. Jüdische Schule Klopstock'tr. 58 (1 Min. v. Bahnhof Tiergarten). Anmeldungen von Knaben und Mädchen für samtliehe Klassen an allen Wochentagen von 12—13 Uhr bei der Schulieiterin Frau Nathan. (Tel. Tiergarten 2084). Gottesdienste anläßlich der hohen Feiertage. Die Beriiner Zionistische Vereinigung veranstaltet auch In diesem Jahre gemeinsam mit der Berliner Gruppe des MisTach! einen Gottesdienst in den Räumen der Zionistischen. Vereinigung für Deutschland, Meinekestr. 10. Karten sind im Büro der B. Z. V. ab 20. August zu haben. Die Bezirksgruppe fannowifzbrücke der B. Z. V. veranstaltet ebenfalls einen Gottesdienst in den Räumen des Instituts Connard, Brückenstr. 6. Karten zum Preise von 0,50—3 M. bei Herrn Alfred Ordo, Wallnertheaterstr. 40. Mitteilungen des K. J. V. Palästina reise des K.J.V.: W'ir verweisen auf das dieser Tage herausgegangene Rundschreiben. Es liegen bereits 25 feste Anmeldungen vor. Wir machen darauf aufmerksam, daß wir die Gruppe über eine Teilnehmcrzahl von 50 Personen nicht ausde'inen wollen. Wir bitten daher diejenigen, die noch teilnehmen wollen, sofort ihre Anmeldung abzugeben. Das Präsidium des K. J. V. An unsere Abonnenten! Wir bitten hierdurch, das Abonnement für den Monat September durch Ueberweisung des fälligen Betrages von2RM. zu erneuern. Denjenigen Abonnenten, die die Abonnementsgebühren durch Nachnahme entrichten, wird in den nächsten Tagen eine Nachnahme zugehen, um deren prompte Einlösunp wir ersuchen. Expedition der ״Jüdischen Rundschau“ Berlin W15, Melnekestr. 10 Postscheckkonto: Berlin Nr. 17 392 Hebräische Sprachkurse der Berliner Zionistischen Vereinigung. Im Laufe der nächsten Zeit beginnen neue Anfängerkurse in Charlottenhurg, Bayrischer Platz, Neukölln und Alexanderplatz. Die Kurse finden um 6 und 8 Uhr abends statt, und zwar zweimal wöchentlich je U/־ Stunden,_ Teilnehmerzahl 14—16, Preis 3 M. pro Monat. — Ferner ist die Aufnahme von Teilnehmern, die gewisse Vorkenntnisse besitzen, in einer Reihe von Kursen, die seit einiger Zeit lauten (in den verschiedensten Stadtteilen) noch möglich. Ferner ist die Einrichtung eines Kursus für Jugendliche im Alter von 14—17 Jahren in! Westen geplant. — Anmcldungcn im Büro der B. Z. V., Melnekestr, 10, Gtlis. 3 Tr. von 9—1 (aucl! tel. Bismarck 7165, Apparat 32). Das Paiästina-Amt, Berlin V1 % Mcinekcstr. 10, weist nochmals darauf hin, daß allen Anfragen, auch an die einzelnen Abteilungen des Palästina-Amtes, Rückporto beigefügt werden muß. Bei Anfragen, die ausführliche Antwort verlangen, muß 1 RM. in Briefmarken bcigelcgt werden. Wir bitten alle Interessenten, unbedingt hierauf zu achten, da die Spesen des Palästina-Amtes sonst ins Ungemessene wachsen. Jugend-Sommerlager. Jugendbund ״H a h o n i m noar c h a 1 u z i“ veranstaltete vom 6.—!3. August sein dlfsjähriges Sommerlager im Jüdischen Jugend- und Sportheini am Keilberg. Das Lager nahm unter der I ritung von Xirl Federmann und Salo Scharf einen guten Verlaut. F־ wurden Heimabende mit den Jüngeren veranstaltet, ferner , tu Sportfest durchgeführt. Am Freitagabend fand eine eindrucksvolle Feier statt. Rabbiner Dr. Weiß aus Teplitz richtete am Sonntag bei der Schlußfeier, bei der auch Dr. Ignaz Zoils c h a 11, Tepütz, anwesend war, einige Worte an die Teilnehmen Den Herren Rabb. Dr. Weiß und Fracnkel. Teplitz, Frau S i g a 11, Leipzig, der I ieimleiiung, sowie all (Jenen, die zum Gelingen des Lagt •rs miwehoif un haben, so! an dieser Stelle nochmals der hrtvli ehrte Dank :!>.!-■■ f./r-prr»cnn1. Die Küche hat unter ck•! ’ Leitung von Bella fv e! n c r und :Marthel F e d e r m a n 1! Vor/iicdk ■!!es gclcrttc b S i 1; m u n tl T i t t in a n ת , Chcmniu. Der ,.ORT"-Verband t ler Gesell- ׳.riinficn /tiri ■üuionm^ von Handwerk, Industrie und I.andv i: et -< ha:t 1:11:!■ r (kn Juden benötigt für seine i chrwe rksfäUen folgende er־־ -Kh־\lau l ״kirn! leute: Schneidet in (perfekte Z.itsdmeiilei!11), neluici<Irr, Ilirrcnkk'idung (perfekter Zuschneider!, Pni/ina, keriii, Meist: rin für Korscttar.fcrtigung, Friseuse, (perfekt in Ondulation}, Friseur (perfekt in Ondulation), Radiotechnik(*!■, Fiflg’-otechniker, ,Meister für mechanische Färberei und chemische Reinigung. Schriftliche Bewerbungen unter Rei’eeimg von Zeugin-seit oder mündliche Vorstellung erbittet üescllscliatt ״ORT“, Berlin W 57, Bülowstr. 00. Der Hechaluz in Berlin (Monbijoupi. 1) utiifulSt beute mehr als 1000 Menschen in Berlin. Diesen Menschen das Wissen vom Zionismus bei/ubringcii. ist eine Aufgabe, die duren Heimabende und Vorträge allein nicht zu!!Ösen ist. Wir müssen unseren Menschen zionistisches ßüchcrmaterial zur Verfügung steilen, durch das sie sich bc-onderes Wissen erwerben können. Wir bitten alle Gesinnungsgenossen und Freunde, uns zionistische Literatur zur Gründung einer eigenett Bibliothek zur Verfügung zu stellen. Wir ::,-rechen bei dieser Gelegenheit allen denen, die uns bei diversen A1־- lassen Spenden zukommen ließen, unseren Dank aus. Smf- Hechaluz, Berlin. Stellenangebot. Für die Errichtung einer Gaststätte in Bcrlin mit Konzert, Tanz und Kabarett wird ein jüdischer Geschäftsführer JGcmeindemitglied,) mit einer Einlage von 2000 RM, gesucht, ln Betracht kommen nur Herren, die in der Lage sind, einen derartigen Betrieb zugkräftig auszugestalten und die gesamte künstlerische und organisatorische Leitung zu übernehmen. Bewerber mit dem erforderlichen Kapital sowie erstklassigen Faclikenntnissen und Referenzen wollen sich unter Beifügung des Lebenslaufs sofort sehn4• lieh wenden an die Wirtschaftsstelle der Jüdischen Genie..!de, Berlin N 24, Oranienburger Str. 31. Professor D. Simonsen-Stiftung Bad Nauheim. Mit Unter- Stützung aus Mitteln der Professor D. Simonsen-Stiftung kann jüdischen Kranken, die einer Kur in Bad Nauheim bedürfen, die Durchführung dieser Kur zu besonders ermäßigten Gebühren ermöglicht werden. Die Gäste der Professor D, Sitnonsen-Gcsellschaft־ e. V. erhalten Un'erkunft und rituelle Verpflegung in erstklassig geleitetet! Kurhäusern (Einzelzimmer mit fließendem warmen und kalten Wasser, Veranden, Lift ist im Hause). Anfragen sind an den Syndikus der Professor D. Simonsen-Oesellschaft e. V., Herrn Rechtsanwalt und Notar Dr. Selmar Spier, Frankfurt am Main, Taunusstr. 1, zu richten. Gottesdienste. Freitag, den 25. August, abends: Svnagogen mit altem Ritus, Alterveo-orrninyoirkkiltrn und Syn. p,;״/rrgen'■ n '!.!!’׳.״: 7.15 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus (außer Syn. l’iin.■!ך,■.־. r:•■ r,. straße) und Syn. Schmargendorf (Altersheim): 7 Uhr. l’iedigieu: Syn. I.iiizow-straße; Dr. Wiener: Syn. Fakiikem-fraße: Dr. Ca!!׳!•..-r; Syn. Prinz.regentenstraßc: I)r. Salcm!>!1׳־ki; Syn. Seim'.,11 ך■ cd;*r1: Brasch. In den Svnagnr.cn!1.;! ח! .'ס l.״vr■;■w׳ :'■ und Fredcnstempel: Ansprache des Rabbiner־. — Sonnabend, den CD A׳!־g., morgen?: Alte Synagoge und Sy!1. Pcstrtozzistratk30 8 :׳ Uhr, 1!!׳: ■■׳;c Synagogen mit altem Ritus und Ait<*r־ver‘׳׳>rgung-.)h ta'.t.n: 0 kör; Frühgottcsdiemt: Syn. Rykeatraße und Ivoftbu53cr Ufer — Ah.1v :!> Keim: 6.45 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: Hauptg 10 Uhr; Friihgottesjienst: Syn. I.indcnstraßc, Levelrowdia 15c und Prinzregentenstraße: 7.30 Uhr. Predigten: Syn. Ryk>'s!ak״: Dr, Swarscnsky! Neue Synagoge: Dr. Blumenthal: Jugendgntre-dknHs 4 Uhr: Syn. Kofthusser Ufer —. Aliaveas Reim: Dr. Jakob wi;3; 4.30 Uhr: Syn. Münchener Straße: Dr. A. Lcvy. Sabb.it-Au-g.ing: 7.55 Uhr, — Gottesdienst an den Wochentagen: abend!: in öl!. Synagogen: 7 Uhr; morgens: Alte Synagoge, Syn. Kaiser-,־.ruße, Rykestraße: 6,30 Uhr; übrige Synagogen mit altem Ritus: 7 l'hrj Synagogen mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. — Scrlsorgerisehc Sprcehstunde in den Wohnungen der Herren Gemeinderabbiner täglich (außer Sonnabend) 10—11 Uhr; in dringlichen Fällen nach vorherigem Anruf. Gottesdienst de» Beth Hamidrasch, Rosenthaler Str. 55, begründet vom Misrachi, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Gemeindesynagogen mit altem Ritus. pCI 7t■ kaufan sie am I E■ L■«■ Ei billigsten I. Hause Hax Weissler, Kleiststr. 12 Eis. Herstellung, neueste Modelle, größte Auswahl! aiasima-Brundfonds Keren Haiessode.il. Postscheckkonto: Berlin Nr. 104951 Bankkonto; Dresdner Bank, De p 0 s i t e n ka s s e Kurfürstendamni 52