Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 59 (25.7.1933)
- Date
- 1933-07-25
- Page
- Seite 371 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 59, 25. VTI. 1933 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 369 Die Hitachduth OleJ Germania, Tel-Awiw, schreibt uns: Wir weisen die Auswanderer nach Palästina in ihrem eigensten Interesse darauf Irin, sich sofort nach ihrer Ankunft im Lande mit der gemeinnützigen Organisation der deutschen Jtiden Palästinas, Hitachduth Oiej Germania, in Verbindung zu setzen. Die Hitachduth hat ihr zentrales Rüro in Tel-Awiw, Lilienblumstr. 26 (Empfangszcit in Unterbringungsfragen von 3—-4.30 Uhr, in Arbeitsvcrmitflungsfragen nachm, von 4—6 Uhr). Die Hitachduth hat Zweigbüros in Haifa (Hadar Hakarmel, Beth Hachaluzoth) und in Jerusalem (Haus der PLDC. Ecke Eliescr heu Jehuda und Jaffastraßc). In Tel- Awiw und Haifa sind die Vertreter der Hitachduth im Hafen anwesend und stehen den Einwanderern mit jeder Hilfe und Auskunft zur Verfügung; in Tel-Awiw tragen sie die Armbinden der Stadtverwaltung (iriah Tel-Awiw). Mitteilungen des K. J. V. Es wird ein junger Are hitckt gesucht, der hier von einer Finna angelernt werden soll und der dann in einigen Monaten von dieser Firma als Leiter der dortigen Abteilung nach Palästina geschickt werden soll. Der Betreffende muli eine umfassende praktisch handwerkliche Ausbildung haben. Er muß imstande sein, körperlich mitzuarbeiten. Deutsche Staatsangehörigkeit ist Voraussetzung. Meldungen sind schnellstens an das Kartell Jüdischer Verbindungen, Chariortcnburg 2, Bleibtreustr. 50, C 1, Steinplatz 4736, zu richten, — Präsidium des Kartells Jüdischer Verbindungen. Professor D. Simonsen-Stlftung Bad Nauheim. Mit Unter- Stützung aus Mitteln der Professor D. Simonsen-Stiftung katin jüdischen Kranken, die einer Kur in Bad Nauheim bedürten, die Durchführung dieser Kur zu besonders ermäßigten Gebühre» ermöglicht werden. Die Gäste der Protessor D. Sinionsen-Gesellschaft e. V. erhalten Unterkuiift und rituelle Verpflegung in erstklassig geleiteten Kurhäusern (Einzelzimmer mit fließendem wannen und kalten Wasser, Veranden, Lift isl ltn Hause). Anfragen sind an den Syndikus der Professor D. Simonsen-Gesellscliaft e. V., Herrn Rechtsanwalt und Notar Dr. Selmar Spier, Frankfurt am Main, Taunusstr. 1, zu richten. Wo liegt die ״Jüdische Rundschau׳‘ aus? Ab 1. August 1933 beabsichtigen wir unter dieser Rubrik alle Hotels, Restaurants, Kaffees und sonstigen Gaststätten zu veröffentlichen, in denen die ״Rundschau“ regelmäßigt aufliegt. Die Veröffentlichung erfolgt einmal wöchentlich nach Orten in alphabetischer Reihenfolge gegen einen Zuschuß von M. 5,— zum Quartaisabonnement. Veröffentlicht werden lediglich die Namen und Adressen der betreffenden Gaststätten ohne jeden weiteren Zusatz. Wir bitten alle Gesinnungsgenossen, Freunde und Leser der ״Jüdischen Rundschau“ die in Betracht kommenden Gaststätten auf diese neue Einrichtung aufmerksam zu machen und dafür Sorge zu tragen, daß ein möglichst lückenloses Verzeichnis aller Lokale, in denen die ״Jüdische Rundschau“ aufliegt, regelmäßig erscheint. VERLAG ״JÜDISCHE RUNDSCHAU“ Berlin W 15, Meinekestr. 10. Kammermusik. Der zweite Karmnerniusikahend des ״neuen Streichquartetts“ hatte ein ebenso günstiges künstlerisches Ergebnis wie der erste. Man erfreute sich au der Einmütig:- keit des Spiels: die Unisoni des letzten Satzes des Schubertsehen I )-!noll-Quartefls gelangen so exakt nur durch den einen Willen, der alle vier Spider hat zusammenwarhsen lassen. Was tat es da, wenn hei Forte- und Sfor/atostcilcn der Klang der (leigen ein wenig zu ungedeckt war? — Die 1 jeder (mit Sfrcirhtrio) von I er> i.ewv haben Geeicht; der uns von Hugo Wolf gewiesene Weg scheint noch gangbar zu sein, — Temperamentvoll wurde auch, das gcüiltige op, 1 von H. Leichten tritt zunt Vortrag gebracht. Paula 1. i n d b c r g sei nicht vergessen: sie zeigte sich als Sängerin von Kultur und vornehmem Abstand. Haus S a t 11 a n. Das Palästina-Amt Berlin benötigt dringend Büroin ö b e 1 und sonstige ßüroutensilien und bittet Freunde tun möglichst kostenlose Bereitstellung. Palästina-Amt Berlin, Meinekestr. 10. Frankfurt a. M. Brifh-Hanoar sc hei Zcirc Misrachi. Am 9. Juli wurde für den gesamten Frankfurter Brith-Hanoar eine Bundesfeier veranstaltet. Nach Gedenk- Worten für Theodor Herd folgten Aufführungen. — Bekannt gegeben wurden folgende Neuerungen: 1. Einteilung des 13.-H. in einen älteren und jüngeren Zug. 2. Vorläufige Aufnahnicspcrre für Jungens und Mädels unter 11 Jahren. Anträgen betr. B.-Il. sind zu richten au: Günther Zunt/, Frankfurt a. M . Börnestr. 26. Geschäftliche Mitlellungen Photographischer AusbHdungskursus im Rheinland. Das Fotoairlitr Fv.i Am lei mann, W. - Fil>crJ olt!, BiiÜerxtr. 13, richtet, int Aupuv. einen dreiin'י vier!ח on;1! i i 0 1! e n l’hotolchi kursu» ein. (Nur hm vior Toilimhmer tür jo einen Khi-.u-O Diu Ausbildung erfolg inicr Lcthnm von Fr!, ririil/in-r, uinot be\vJ11rt<׳n iDrlinor Kraft, <110 bei dein Freiherr von Duticnbci«;, Hciliu, tätig war. % Ein neues Reiseland! J in Perlm seif kurwni beMohemi«' *.Kob! *Air 1 j;u!* 1oh■!.1.1! •־! D:h’ (׳!.׳״!l--!id!B-!d!1tl Dach Kj.1k.iH, der Dwm.did ü K! ■ ׳- *׳חח!.׳:int!Kr p״1!<־F< hon Kbnipv,;1׳.]^t*srhr ieh m. 130 I;«Int 1i־>ro;h l'Omt!3)׳׳' I*. 1 ■-!י KaPovi'z, -u d.Uu eu 11)״״I1■•]! 1 ׳o׳!i 1! ׳.!!«> 1 * ׳ nn!;;1 ׳•n l1;'׳h r! 1,! .־ ofi zu bo-stu'lüjz, AuOeniem ''',•likh! ׳ : Iw 101!r■d!! 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