Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 57 (18.7.1933)
- Date
- 1933-07-18
- Page
- Seite 347 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 57, 18. VH 1933 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 349 Interessenvertretung der höheren jüdischen Schulen. Wir erhalten folgenden Bericht: Am vergangenen Sonntag trafen sich in Berlin die Direktoren fast aller höheren jüdischen Schulen Deutschlands zu einer Aussprache über die Lage ihrer Anstalten. Oberstudiendirektor Dr. Driesen-Frankfurt berichtete über seine Verhandlungen am Oberpräsidium in Kassel und am Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin, ln der anschließenden Aussprache wurde allgemein die Notwendigkeit anerkannt, unbeschadet des weltanschaulichen Eigenlebens der einzelnen Schulen die ständige Fühlungnahme der Anstaltsleiter untereinander zur einheitlichen Wahrnehmung gemeinsamer Interessen gegenüber jüdischen und nichtjüdischen Instanzen aufrecht zu erhalten und auszubauen. Der neu konstituierten ״Interessenvcrtretung der höheren jüdischen Schulen“ sind bisher sieben Anstalten in Berlin, Breslau, Frankfurt, Hamburg, Köln und Leipzig sowie die Schulverwaltung der Berliner Gemeinde beigetreten. Die Geschäftsstelle der J.-V. wird von Dir. Dr. Klibansky, Köln, St. Apernstr. 29/31, geleitet. Als Vertreter der angeschlossenen Schulen gegenüber jüdischen und staatlichen Stellen wurden bis auf weiteres die Herren Oberstudiendirektor Dr. Driesen-Frankfurt und Dr. Spier- Hamburg nominiert. Zuschriften werden an die Geschäftsstelle erbeten. Das Bflr» des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands ist von Berlin-Charlottcnburg, Bismarckstr. 11, nach Düsseldorf, Adolf Hitler-Str. 3, III, verlegt worden. Aus der Verbandsleitung ist Kurt London, Berlin, ausgeschieden. Die Leitung besteht nunmehr aus Dr. Julius Emst Herzfcld- Essen als 1. Vorsitzenden und Rabbiner Dr. Klein-Düsseldorf und Joe Israel-Hannover. Gesamtarchiv der deutschen J[uden. Die persönliche Sprechstunde des Archivleiters muß im Monat Juli ausfallen. Alle Anfragen sind schriftlich an das Gesamtarchiv, Oranienburger Str. 28/29, zu richten. Für den hebräischen Unterricht in den Chaluz-Gruppen in Berlin brauchen wir dringendst mehrere Exemplare des Tnach. Wir wären unseren Gesinnungsgenossen sehr zu Dank verpflichtet, wenn sie uns Tnachs aus ihren Privat-Bibliotheken für die Chaluz-Gruppen spenden würden. Berliner Zionistische Vereinigung, Meinekestr. 10. Palästina-Jurist, gegenwärtig ln Deutschland wellend, welcher die Rechtslage auf dem Gebiet des palästinensischen Gesellschaftsrechts genau kennt, wird gebeten, sich mit der Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“ in Verbindung zu setzen, da einer unserer Leser den Wunsch hat, mit einem solchen Herrn in Verbindung zu treten. Die Hitachduth Olej Germania, Tel-Awiw, schreibt uns: Wir weisen die Auswanderer nach Palästina in ihrem eigensten Interesse darauf hin, sich sofort nacli ihrer Ankunft im Lande mit der gemeinnützigen Organisation der deutschen Jti־ den Palästinas, Hitachduth Olej Germania, in Verbindung zu setzen. Die Hitachduth hat ihr zentrales Büro in Tel-Awiw, Lilienblumstr. 26 (Empfangszeit in Unterbringungsfragen von 3—4.30 Uhr, in Arbeitsvermirtiungsfragen nachm, von 4—6 Uhr). Die Hitachduth hat Zweigbüros in Haifa (Hadar Hakarmel, Beth Hachaluzoth) und in Jerusalem (Haus der PLDC. Ecke Eiieser ben Jehuda und Jaffastraße), in Tel- Awiw und Haifa sind die Vertreter der Hitachduth im Hafen anwesend und stehen den Einwanderern mit jeder Hilfe und Auskunft zur Verfügung; in Tel-Awiw tragen sie die Armbin־ den der Stadtverwaltung (Iriah Tel-Awiw). Arbeitsnachweis. Wir haben Stellen für: Plätterinnen, Putzmacherinnen, Putzdirektricen, Pelznäherinnen, Kiirschnermamsells, perfekte Kunststopferinnen, perfekte Damenwäschenäherinnen, Tapisseriewareneinrichterinnen für Berlin vorgemerkt, ferner nach dem Ausland für: perfekte Näherinnen für kunstseidene Damenwäsche, perfekte Konfektionsnäherinnen und Stepperinnen mit besten Zeugnissen, Schirmnäherinnen, Weißwarendirektricen und Filmkleberinnen. Wir bitten, geeignete Bewerberinnen sich täglich, außer Mittwoch, von 9.30 bis 12.30 Uhr bei uns zu melden, — Wir suchen handwerkliche Lehr- und Volontärstellen jeder Art. Arbeitsgemeinschaft der jüd. Arbeitsnachweise, Rosenstr. 2—4, Tel. Norden Dl, 6711. Aus Allenstein wird uns zur Kenntnisnahme für Interessenten geschrieben, daß sich dort ein jüdisches Gemeindehaus mit Restaurant in der Liebstr. 5, sowie ein Fremdenheim mit Mittagstisch bei Frau Martha Rieß, Zeppelinstr. 15, befinden. Frankfurt a. M. Die Gesellschaft für jüdische Volksbildung in Frankfurt a. M. veranstaltet Sonntag, den 23. Juli, 11 Ohr, eine Führung durch das neue Museum jüd. Altertümer, Fahgasse 1461. Herr Dr. Gundersheimer, der die Führung übernommen hat, hält anschließend daran einen Vortrag über ״Sinn und Aufgabe des jüdischen Museums“. — Sonntag, den 30. Juli, 9.30 Uhr, Führung durch den alten jüdischen Friedhof. Gemeinderabbiner Dr. Jakob Honvitz wird einen einleitenden Vortrag halten. Treffpunkt: Seiteneingang der Synagoge, Battonst. Für Montag, den 21. August, ist ein Vortrag des Herrn Ernst Kahn geplant: Mengenmäßige Verteilung und Altersaufbau der Juden innerhalb und außer* halb Deutschlands, und eine Deutung für Gegenwart und Zukunft, Montag, den 4. September: Konzert jüdischer Künstler, Programm wird noch bekanntgegeben. Frankfurt a. M. Hebräische Sprachkurse: Neuer Anfängerkursus Montag und Mittwoch von 19J/i—20•/« Uhr. Anmeldung: Sekretariat der Hebräischen Sprachgesellschaft, Eschcrsheimer Ldstr. 65, Zimmer 2, Dienstag und Donnerstag von 18,30 bis 19,30 Uhr. — Hachscharahstellenbeschatt ung: Neue Anschrift: Dr. Karl Guggenheim, Eschenheimer Anlage 30, II. H e b r ä isc h er Chor: Stimmbegabte Jugendliche können noch aufgenommen werden. An- Schrift: Fritz Saalberg, Ffm., Eppsteiner Str. 32. Guben. Herr Dr. Lichtwftz hat die Leitung der Pa* Iästina-Beratungsstelle für Guben, für den Bezirk Lausitz und Niederlausitz übernommen. Interessenten werden gebeten, sich telephonisch (Nr. 3475) mit Herrn Dr. Lichtwitz zwecks Verabredung einer Zeit in Verbindung zu setzen. Geschäftliche Mitteilungen Optik, Photo. Unseren Lesern empfiehlt: sich die Firma Max Riegel (Mitglied des jüd. Handwerker-Verein), Berlin W15, Pariser Straße 23-29, am Olivacr Platz. t Israelit. Erholungsheim Wolfratshausen. Gründung der Ortsgruppe München des jiid. Frauenbundes. 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Abrimeiyk Berlin, Katar alle• 55 BWr-AiM frieflricfi Katz HISlSfStraSSB 29 BtrhintiiMM Unser jfeliebterVster, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Hichel David ist heute abend 11 Uhr, kurz nadi Vollendung seines 80. Lebensjahres; sanft entschlafen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Rechtsanwalt Bernhard David Hamburg, den 12. Juli 1933 Schlüterstra&e 62 Rechisamuait oder Arzt mit ca. 10-15000 rm Kapital der neu« F.xiitcnz aufbauen will, kann «ich an guter V«* triabagasatlscbaft (G. m. b. H,•Mantel vorhin den) letel'• Ilgen, Mitarbeit möglich, jedoch nicht Bedingung, Großer Kundenkreis vorhanden. Offerten unter E 885 «5 di« Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinckeitra&e 10. GUTE EXISTENZ in Spanien geboten. Deutsches Unternehmen SUCht zum Ausbau ca. 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