Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 56 (14.7.1933)
- Date
- 1933-07-14
- Page
- Seite 336 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 334 _ JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 56, 14.־VH. 1933 Eingesandt Aut die in Nr. 54 (S. 316) abgedruckte Offene Anfrage *n die Jüdische Gemeinde wird uns seitens des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden mit־ geteilt: ״Die von dem Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden — nicht von der Berliner Jüdischen Gemeinde — eingerichteten Kurse, an denen nur Lehrkräfte mit einer bereits abgeschlossenen pädagogischen Ausbildung teilnehmen können, bezwecken einmal, die Anstellungsfähigkeit dieser Lehrkräfte dadurch zu erhöhen, daß sie zu ihren sonstigen Fakultäten auch die Befähigung zur Erteilung des Relifions- Unterrichts erwerben können. Daneben aber, und bei einem froßen Teil der Teilnehmer vorwiegend, soll durch die Kurse en Lehrkräften, die im jüdischen Schulwesen Verwendung zu finden hoffen, dasjenige elementare jüdische Wissen vermittelt werden, das heute von Lehrern an jüdischen Schulen, ganz gleich in welchen Fächern sie unterrichten, verlangt werden muß. — Die Dozenten, die berufen sind, die Kurse zu leiten und die Abschlußprüfung abzunehmen, bieten die Gewähr dafür, daß sie nur solchen Kursteilnehmern die Lehrbefähigung erteilen werden, die sic nach Vorbildung und Wissen verdient haben. Eine Konkurrenz für die Rabbiner oder akademisch ausgebildeten Religionshiirer ist im Gegensatz zu der Annahme des Herrn Dr. Flatow׳ keineswegs zu befürchten, weil cs sich nur um einen kleinen Kreis von Personen handelt, die zudem nicht als hauptamtliche Religionslehrer Beschäftigung finden dürften, sondern im Rahmen ihrer sonstigen unterrichtlichen Tätigkeit auch einige Stunden Religionsunterricht geben sollen.“ Herr Dr. Georg Flatow׳, Zehlendorf, bittet uns, mitzuteilen, daß er mit dem Unterzeichner der offenen Anfrage in Nr. 54 der ״Jüdischen Rundschau“ nicht identisch ist. Vermischte* ״Kulturbund Deutscher Juden.“ Wir erhalten folgende Mitteilung: Mit Genehmigung der Regierungsbehörden ist soeben in Berlin der ״Kulturbund Deutscher Juden“ unter Bet;:'.igung aller großen jüdischen Organisationen gegründet worden. Der Kulturbund Deutscher Juden hat sich die Pflege der künstlerischen und geistigen Bestrebungen der Juden in Deutschland zur Aufgabe gestellt. Diesem Ziel sollen eigene Veranstaltungen des Bundes: Theater (Schauspiel und Oper), Konzerte und Vorträge dienen. Ueber die Ziele und Wege des Kulturbundes wird ein Werbcabend unterrichten, der mit gleichem Programm zweimal, und zwar Montag, den 17. Juli, in der Synagoge Prinzregentenstraße, und Dienstag, den IS. Juli, in der Synagoge Oranienburger Straße, abends um 8'; Uhr, stattfindet. Es werden sprechen: Rabb. Dr. Leo Baeck, Rabb. Dr. Joachim Prinz, Dr. Kurt Singer (Gcscliältsführender Vorsitzender) und Julius Rah. F.ditli H e r r 11 s t a d t - O e 11 i n g c n rezitiert aus der Bibel. Die Veranstaltungen werden musikalisch durch Or- Chester und Orgel umrahmt. Der Eintritt ist frei. (Vgl. Inserat.) Mitteilungen des K. J. V. Ein Tierarzt und Chefbakteriologe wird für die Tropen gesucht. Es wird Wert auf Tropenerfahrung: und Erfahrung in Herstellung von Sera gelegt. Die Stellung ist eine Stellung im Regierungsdienst. Französische Spracbkenntnisse sind Bedingung. Die Rewer-; bungsschreiben sind mit Lebenslauf in deutscher und fran-; zösischer Sprache ־und'1 GehaKsansprüchcn an flas K. J. V.: zu richten. — Bis zum 15. Juli ist mit geringem Kapital ein Geschäft (Friseur- und Massagegeschäft) in Luxembourg zu übernehmen. Fachkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle erforderlichen Genehmigungen werden an Ort und Stelle besorgt. Es ist hier eine Möglichkeit vorhanden, eine Existenz zu finden. Das Präsidium des Kartells Jüdischer Verbindungen. The Palestine Land Development Co. Ltd. teilt mit, daß das Berliner Büro der PLDC. liquidiert wurde. Der bisherige Leiter des Büros, Herr Walter Roth, ist nach Haifa übergesiedelt und setzt seine Tätigkeit im liaifaer Büro der PLDC. fort. Fs wird gebeten, in allen Angelegenheiten der PLDC. mit dem Jerusalemer Büro, P. O. B. 45b, in Verbindung zu treten. Gesellschaftsreisen nach Palästina. Den gesteigerten Verkchrsaiisprtkhen nach Palästina entsprechend, haben sich die Vereinigten Italienischen Flotten entschlossen, ihre großen Schiffe Augustus (32nü« tons, das größte Motorschiff der Welt) und Roma (43 060 tons) in den Palästina-Verkehr ein- 711sctzcn. Auf diesen beiden Ozeanriesen werden auch die nächsten Gesellschaftsreisen nach Palästina veranstaltet; sie beginnen am 27. Juli resp. 10. September. Auskünfte und Anmeldungen beim Palestine &■ Orient Lloyd, Berlin N 24, Friedrichstr. 121, Tel. Norden 1) 1, 2455. Hebräischer Lehrer gesucht. Für eine bebr. Schule in einer süddeutschen Universitätsstadt wird ein Lehrer gesucht. Garantiertes Einkommen 200 M. sowie Einnahmen durch Privatunterricht in Höhe von 100 -150 M. Ausführliche Öfterten mit Referenzangaben zur Weiterleitung erbeten an die Z. V. f. D., Berlin \V 15, Meinekestr. 10. Breslau. Der langjährige Vorsitzende unserer Zionistischen Ortsgruppe, R.-A. Max Jacobsohn, iibcrsiedelt in diesen Tagen mit seiner Familie nach Palästina. Jacobsohns Name ist nicht nur mit dem Breslauer Zionismus eng verknüpft, sondern er ist auch in allen Kreisen der deutschen Zionisten als einer der bewährtesten Vorkämpfer unserer Sache hoch g*sc’1 ätzt Sein Scheiden hinterläßt ln der zionistischen Arbeit eutschiands eine fühlbare Lücke. Wir wünschen ihm, daß er in der neuen Heimat die Erfüllung und Krönung seines Zionistischer! Strebens findet. Frankfurt a. M. Die dem Jiid. Jugendring angeschlossenen Bünde veranstalten am Sonntag, dem 16• Juli, 16.30 IJhr, in der Frankfurt-Loge, Eschcrsh. Landstr. 27, eine Herzl-Feier. Hamburg. Der J. T.- u. Sp,-Verein Bar Kochba E. V. veranstaltet am 23. Juli d. I. auf seiner eigenen Sportplatzar.lage ein großes Sportfest, zu dem bereits der Bar Kochba-Hakoab Berlin und verschiedene andere auswärtige Makkabivereine ihr Erscheinen zugesagt haben. (Näheres siehe Makkabiteil.) Der Verein richtet an die jüdische Bevölkerung Hamburgs die Bitte, ihm für seine auswärtigen Gäste Quartiere für zwei Tage zur Verfügung zu stellen. Die Buchhandlung M. Poppelauer, Berlin C 2, Neue Friedrichstr. 59, bittet uns, mitzuteilen, daß Katalog 28 Bibliothek Judaica et Hebiaica, Buchstaben G bis Z soeben erschienen ist. Bei unregelmäßiger Zustellung der ״Jüdischen Rundschau" bitten wir gemäß Wunsch des Postzeitungsamtes, sich nicht an unsere Expedition, sondern zunächst beschwerdeführend an den Briefträger oder an die Zeitungsstelle de* zuständigen Postamtei zu wenden. Erst wenn das erfolglos geblieben Ist, bitten wir, unter Angäbe der bisher unternommenen Schritte an den Verlag zu schreiben. Administration der ״Jüdischen Rundschau“. Unsere Geschäftsstelle ist für die pmH&llelie Atifgab• von AaiilgM, Abholung von Offerten «MW* nur von 9 4% YYg•«■ (*u®er Sonnabend *JP -ArgSn u. Sonntag) geöffnet. Anzeigenschluß für die Dienstagnummer: Freitag Anzeigenschluß für die Freitagnummer! Dienstag JÜDISCHE RUNDSCHAU nter at en-Abteilung / Berlin W15, Meinelteatraße 10 NX/QLTV m BAND Deutscher Mskfcabikrels Makkabi-Kampf spiele In Cernauti 3.-6. Anglist Bas Programm des Turn- und Sportfestes: Das Programm ist allen Vercinslfitnngen bekanntgegeben, ebenso die Aus- Schreibungen fiir die Wettkämpfe. Sie umfassen Wettkämpfe in!.eichtathlelik, Kußball, Handball, Korbball, Turnen,• Tennis, Boxen, Fecbteu, Ping-Pong. Der Kongreß des M.W.V. (1. u. 2. August) ist öffentlich und umfaßt folgende Referate: 1. Die künftige Organisnt ion des Makkabi-Wcltvcrbandcs; 2, Mukkabi und Keren Kajernelh (Kfar ITamakkiibi); 3. Makkabi und Palästina (planmäßige Makkabi-Alijah und Siedlung); 4. Ozar Uamakkabi; 5. Jugenderziehung im Makkabi und Makkabi Ilazah; 6. Die zweite Makkabiah; 7. Die technische Arbeit des Makkabi-Weltvcrbandes; 8. Finanzen. Octf ent liehe Veranstaltungen: 3. ,August, vormittags: Leichtathletische Kämpfe, Turnen, Tennis, Fußball, Handball, Korbball; nachmittags: Boxen, Fechten, Ping-Pong. 4. August: Fortsetzung der Wettkämpfe: abends: Jüdische Musik, ausgeführt vom Konzert-Orchester ״Makkabi׳‘, Chorgesänge. 5. August: Festzug der Teilnehmer. 6. August: Scblußkämpfe, -Massenireiübungen, Preisverteilung; abends: großes Gartenfest. Was kostet die Reise? Von Berlin aus kostet die Reise hin und zurück, einschließlich viertägigem Aufenthalt in Cernauti mit Verpflegung und Unterkunft 80 RM., von Leipzig mit einer Min. desttcilnehmerzahl von 12 Personen 80 RM., von Rreslau 60 RM. Es wird die Möglichkeit bestehen, auch einer kleinen Gruppe die kostenlose Unterbringung und Verpflegung zu verschaffen. Pässe: Das rumänische Einreisevisum wird für die Teilnehmer kostenlos erteilt werden. Wichtig ist die rechtzeitige Besorgung eine« Sichtvermerkes. Das polnische Durchreisevisum kostet 2,50 RM. Staatenlose können eine Einreise-Erlaubnis fiir Rumänien nicht erhalten. Abreise und Rückkehr: Die Alrei-c erfolgt bei starker Beteiligung in zwei Gruppen, und zwar am 31. Juli und am 1. August ati Berlin, Bahnhot FriedriolisfraO, 8.57 Uhr früh, ab Leipzig, 6.32 Uhr früh, ab Breslau, 14 Uhr. Ankunft in (lemauti am 1. bzw. 2. August, 7.10 Uhr früh. Die Rückkehr erfolgt gemeinsam am 7, August, ab Cernauti 7.40 Uhr. friil»,. Ankupft ..in Berlin, Bahnhot. Friedrichstraße, am 8. August, 7.19 Uhr früh. Bei verlängertem Auf• enthalt in Rumänien wird die Möglichkeit der verbilligten Rückreise bestehen und in Cernauti organisiert werden. Verbilligte Faliistinarciäcab Cernauti: Den Teilnehmern ist eine verbilligte Palästinareise geboten, mit, der Möglichkeit, die wirbligsten Städte zu besichtigen. 7. August ab Cernauti. Der Preis stellt sich als; Berlin—Cernauti 40 RM., Cernauti—Constanza 25,50 RM., zus. 65,50 RM. Schilf IH. Klasse, ohne Verpflegung, 103,70 RM., Schiff II. Klasse, m 1 t Verpflegung, 209,10 RM. Die Rückfahrt von Jaffa über Triest kostet bis Triest zirka 125 RM. Bei genügender Beteiligung werden weitere 20 00׳ Ermäßigung auf die Schiffskarte emtrefen. Das Palästina״ Visum muß jeder Teilnehnter selbst besorgen und wird nur dann erteilt, wenn die Hin- und Rückfahrt im Reisebüro Cook, Unter den Linden 22, bezahlt worden ist. Meldeschluß für alle Teilnehmer ist der 20, Juli 1833. Bar Kochba-Haknah, Berlin. Sonntag, den 16. Juli, finden auf dem Gruncwaldsportplatz die Mannschafts wett kämpfe des J. T. S. C. Bar Korhba-Hakoah statt. Fs beteiligen sich zirka 200 Aktive. Zu! Austragung gelangen Großstaffclläufc, 4X100 m-Stalictte für Jugend, Frauen, Männer und Alte Herren, 300.m.Mann5chaftslaufen, Diskuswerfen, Hochspringen, Kugelstoßen, Handballspiele usw. Anschließend findet ein F'ußba]!Wettspiel der I. Mannschaft des V. E. S. und des Bar Kochba.Hakoah statt. Es starten in der Leichtathletik die besten jüdischen Sportler Beriins, vor ailen Dingen die jetzt aus den paritätischen Vereinen zu uns gestoßenen jüdischen Spitzenkönnet. Beginn 2.30 Uhr. Eintritt: 0,30 RM. Erwachsene, 0,15 RM. Jugendliche und Erwerbslose. Hamburg. Zu dem großen Sportfest, welches der Bar Kochba, Hamburg, am 23. Juli auf seiner eigenen Sportplatzanlage veranstaltet, haben inzwischen Bar Köeliba-IIakoah, Berlin (mit einer Hockcymannschaft und Leichtathleten) und Bar Kochba, Leipzig (mit einer Handballmannsulraft und Leichtathleten) ihre Beteiligung zugcsugt. Ferner wird auch die jüdische Sicdterschule Wilhelminenhöhe bei Blankenese an der Elbe und ein Kibuz des Hechaluz, der in Rissen auf laudwirtschaftl. Ifachscharah ist, mit. einigen Sportlern an den Kämpfen teilnehmen. Es wird noch mit der Teilnahme weiterer auswärtiger Makkabi-Vereinc gerechnet. Itn Anschluß an das Sportfest beabsichtigt der■ Bar Kochba, Hamburg, im jüdischen Landjugendheim Wilhclminenhöhc bei Blankenese an der Llbc ein Jugendlager für die Mitglieder sämtlicher Makkabi-Hazair-Veieimgungen zu veranstalten. Die Lage in den Badeorten Wir werden neuerlich durch verschiedene Zuschriften darauf aufmerksam gemacht, daß bei einem Teil des jüdischen Publikums ganz falscher Anschauungen über die Lage in den deutschen Badeorten besteht. Manche haben Bedenken, daß sie als Juden in Badeorten vielleicht nicht freundlich aufgenommen würden oder daß sie sich persönlichen Belästigungen aussetzen. Diese Auffassung ist, wie uns allgemein versichert wird, vollständig irrig. Durch das Ausbleiben der jüdischen Badegäste sind insbesondere die jüdischen Hotels und Gaststätten, aber auch die jüdischen Badeärzte in eine sehr schwere Notlage geraten. Die jüdischen Badeärzte sind, wie die Dinge heute liegen, fast ausschließlich auf den Besuch des jüdischen Publikums angewiesen, und wenn dieses Publikum ausbleibt, dann ist dies eine überaus schwere wirtschaftliche Schädigung. Wir werden daher gebeten, Pafienten, Erholungsbedürftige, sowie Aerzte in den Großstädten, die ihre Patienten in dk Bäder schicker!, darauf hinzuweisen, daß irgendwelche Bedenken der oben angeführten Art nicht bestehen und daß im Interesse der jüdischen Badeärzte, sowie der Hotels und anderer auf jüdische Kundschaft angewieeenen Betriebe die Neigung, Badeorte zu meiden, nicht unterstützt werden sollte. Eintritt *u aüen Veranstaltungen nur für Mitglieder und geladene Gäste. Berliner Zionistische Vereinigung. Dienstag, den 18. Juli, 20.30 Uhr, Her*4• Gedenk feier im Bachsaal. — Mittwoch, den 19. Juli, 20.30 Uhr, II crzl-Gedenkfeier im Lehrervereinshaus. Frauen - Arbeitsgemeinschaft für Palästina, Gruppen West, Nord wc st, VVcstcnd: Dienstag, 18. Juli, nar tun. 4.30 Uhr, Herr Adolf Pollak spricht über: Theodor Hcrzl. Im K.J.V., Bleibtrcustr. 50. Miarachi-Berlifi. Montag, den 17. Juli, abends 8.15 Uhr, spricht im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10, Herr Alexander Adler über: ״Religiöses Judentum in Ercz Israel und Deutsch. Und“, Gottesdienste. Freitag, den 14. Juli, abends! Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungsanstalten: 7.30 Uhr; Synagoge Prinzregentenstraße: 7.15 l)br; übrige Synagogen mit neuem Ritus und Synagoge Schmargendorf (Altersheim): 7 Uhr. Predigten: Svn. I.indenstraßc: Dr. Warschauer; Syn. Lützowstraße: Z.imet; Syn. Fasanenstraße; Dr. Melder; Syn. Fricdenstcmpcl: Dr. Bergmann; Syn. Prinzregentein. Straße: Dr. Hirsclifierg; Syn. Schmargendorf: Brasch. In der Neuen Synagoge: Ansprache des Rabbiners. Sonnabend, den 15. Juli, morgens: Alte Synagoge und Synagoge Pestalozzistraßc: 8.30 Uhr; übrige Synagogen mit altern Ritus und Altervcrsorgiingsanstalten: 9 Uhr; Frühgottesdienst! Synagogen Rykestraßc und Kottbusser Ufer-Aha was Reim: 6.45 Uhr, Synagogen mit neuem Ritus: Hauptgottesdienst: 10 Uhr; Friihgottrsdienst: Svnagogen Lindenstraße, Levctzowstr. und Prinzregcntenstratte: 7.30 Uhr. Sabbat-Ausgang; 9.21 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 7.30 Uhr; morgens: Alte Synagoge, Synagogen Kaiserstraße und Rykestraßc; 6.30 Uhr; übrige Synagogen mit altem Ritus: 7 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. Seelsorgerisrhe Sprechstunde in den fVolinungen der Herren Gemeinderabhiner, täglich (außer Sonnabend) 10—11 Uhr: in dringlichen Fällen nach vorherigem Anruf. Synagoginvcrein Gesundbrunnen Ahawas Achim, Prinzen.Allee 87, Freilag, den 14. Juli, abends 7.30 Uhr, Sonnabend, den 15. Juli, morgens 9 Uhr, 00. Geburtstagsfeier unseres Ehrenmitgliedes Herrn Meyer Hecht. Ansprache von Rabbiner Dr. Alexander. Mineha 8.45 Uhr. Sabbat-Ausgang 9.21 Uhr. Werktags, morgens 7 Uhr, abends 7.30 Uhr. Geschiftltcfie Mitteilungen Die Firma Herer & Co., Pianos, Flügel, Berlin, Kleiststraße 11—12, empfiehlt sich unseren Lesern. Besondere Gelegenheiten stets am Lager. * Da« Kindererholungshelm 'der Zionloge U. O. B. B. auf Norderney teilt mit: fm Ferienmonat Juli ist das Heim vollkommen besetzt Anmeldungen fiir den Monat August — namentlich der Kinder aus Rheinland, Westfalen und Siiddeutschland — bitten wir sofort vorzunehmen. Die für Monat August auf 4 RM. ermäßigten Pflegesätze verstehen sieh einschließlich regelmäßigem gymnastischen Unterricht. Alle Anfragen sind zu richten an die Verwaltung des Kinderheims der Zionloge, Hannover, Körnerstr. 5. * Modcaulschwung in Deutschland. Das ״Deutsche Modeamt“ zur Förderung deutscher Modeschöpfungen beabsichtigt, Wettkämpfe dcuischer Moden zu veranstalten, bei denen laut Bericht 319 der ״Vossi- •schW Zeitung“ Such jüdischen Firmen "dkl;•Mitarbeit nicht *krwehrt werden soll. Da der neuen Modericht ung weitgehendste Ausdehnungsmögliehkeiten gegeben sind, so ist gründliche Kenntnis des Modezeichneus und Entwerfen, für die niodcbeüissenen Kreise von großem Interesse. Die Modozeichcnabteihing der Schule Knollcr zu Berlin, die in weitesten Kreisen bestens bekannt ist und auch während der Sommermonate geöffnet ist, hat in der Ausbildung von Modczeichcnkrüftcn jeden Alters und beiderlei Geschlechts erste Erfolge aufzuweisen. Eine Ausstellung ist von der Schulleitung in Aussicht genommeii. aiasfina-firnnmonds Keren H8jessode.v. Postscheckkonto: Berlin Nr. 104951 Bankkonto: Dresdner Bank, Depesftankasse Kurfürttindimm 82 Ein typisches Großstadtbild... wie man »1 ״— besonders an warmen Tagen — nur allzu häufig sieht I Geht es Ihnen ebenso! Knicken Ihre FOtse beim Gehen leicht um? Bildet sich Hornhaut an der Fußsohle? Brennen und schmerzen Ihre Füsse bei längerem Stehen und Gehen? — Wenn ja, dann Ist es hächste Zeit, MEDICUS, den orthopädischen Getufldheitsschuh, zu tragen. Seine bis ins kleinste au «gearbeitete Form und seine doppelseitige Geleitkstutze lassen den Fuss in Ihm behaglich ruhen und verhindern Gehmödigkeit und Fussbesdwerden. Aeusserlich ist der MEDICUS• Schuh von einem eleganten Schuh nicht zu unterscheiden. Für Damen und Herren jetzt schon von 12,SO an CD * Idfeiser