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Jüdische Rundschau · 1933-06-09 · Heft 45-46 (9.6.1933) · p. Seite 246

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 45-46 (9.6.1933)
Date
1933-06-09
Page
Seite 246 (sequence 8)
Language
German
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Seite 244 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 45/46, 9. VI1933 Mitteilungen des Palästina^Amies Die Zahl der bereits jetzt vorliegenden Anträge auf Erteilung eines Zertifikates ist so groß, daß Antragsteiler, die erst jetzt ihre Zertifikatsbewerbungen einreichen, damit rechnen müssen, daß die Behandlung ihrer Anträge erst nach Abwicklung der schon vorliegenden Bewerbungen erfolgt, und daß im allgemeinen ein« Berücksichtlgung neuer Anträge erst für die bevorste- 11 ende Herbst-Afijah in Betracht kommt. Für Handwerker, die nach Palästina überzusiedeln wünschen: Unter Kategorie A3 der Einwanderungsbestimmungen können selbständige Handwerker, die über ein Kapital von £ 250 verfügen, und die Aussichten aut Arbeitsmöglichkeit in Palästina haben, die Einreiseerlaubnis erlangen. Das Palästina-Amt hat eine besondere Ausknnftsstelle für diese Einwanderungskategorie geschaffen. Auswanderer können sich direkt an das Palästina-Amt wenden, wo sic Fragebogen zur Ausfüllung anfordern können. — Im Rahmen des Palästina-Amtes ist eine Beratungssteile für landwirtschaftliche trnd Handwerkliehe Kolonisation eingerichtet worden. Interessenten können sich täglich zwischen 3—5 Uhr an das Palästina- Amt wenden. Die Zentrale der Industrie- und Verkehrskooperativen in Palästina teilt mit, daß die palästinensischen Kooperativen bereit wären, folgende jüdischen Handwerker und Facharbciter aus Deutschland als Mitglieder aufzunehinen: 1. 6 Schlosser, die über einen Betrag von £ 50 verfügen; 2. 6 Tischler, die über einen Betrag von £ 100—150 verfügen; 3. ■4 hochqualifizierte Schneider, die über einen Betrag von £ 50 verfügen; 4. 5 Schriftsetzer und Drucker mit einem Mindestbetrag von 0 25; 5. 15 gut ,'insgcbililete Chauffeure mit einem Betrag von £ 200-•350; 6. 1 Mechaniker für eine kooperative Kistenfabrik mit einem Miiuiestbetrag von L 150־ 7. 1 Vulkanisator, mit einein Mindestbetrag von £ 150; 8. 15 liodiqualifi/ierte Mechaniker, die die Arbeit in Garagen kennen. Außerdem ist Platz vorhanden für einige Traktorenführer und Gießer, Es bestellt auch die Möglichkeit für die Ncugriindung einer kooperativen Schuhmacherei, wenn man eine Gruppe von gut atisgebildeten Schuhmachern findet. Man befaßt sich mit der Vorbereitung für eine größere kooperative Weberei; dazu sind hoclu|ttalitizierte Spezialisten mit £ 100 - 200 pro Mann nötig. — Bewerbungen sind zu richten an das Palästina-Amt, Berlin W 15, Meinekestr. 10, Vermischtes Sterbefall. Man schreibt uns: Am 1. Juni ist plötzlich und unerwartet für alle ihre Freunde Trude Schreiber verstorben. Die jüdisch-soziale Arbeit verliert in ihr einen ihrer besten Menschen. Mehr als ein Jahrzehnt stand sie, aus der zionistischen Jugendbewegung kommend, im Dienste der jüdischcn Wohlfaiirt-nflege. Am Ziele der Erfüllung ihres Lebens, als sie Mutter werden sollte, verschied sie zusammen mit ihrem neugeborenen Kinde. Für die Vielen, denen sie Freunti und Hefter war, für den Kreis ihrer engeren Freunde, bedeutet ihr Ableben einen unersetzlichen Verlust. Feier der jüdischen Jugend. Die Jugendbünde Haboniin noar chaluzi, Makkabi Hazair, Werkleute, Bund jüdischer Jugend, J. P. D., Hanoar Haowed, Brith Hanoar, B. I. P., Esra und Haschomc-r Hazair veranstalten am Sonntag, dem 18. Juni, vorm. 11.15 Uhr, im Lehrervereinshaus, Alexanderplatz, eine Feier mit Tombola, deren Ertrag zur l :eherfiihrung deutscher jüdischer Kinder nach Palästina bestimmt ist. Hauptgewinn der Tombola eine P •a! ä s 11 n a r c i s e. Karten zum Preise von!5 Pf. für Jugend liehe und 30 Pf. für Erwachsene bei den Mitgliedern der Jngendbiinde. Ein Kartenverkauf an der Kasse findet voraussichtlich nicht statt. Die Feier beginnt pünktlich. Die Saaltüren werden zur angegebenen Zeit geschlossen und wahrend der Vorführung nicht mehr geöffnet. Los-Preis 10 Pf. Sprechstunde der BZV. Die BZV, bittet erneut alle ihre Mitglieder und Freunde auf die außerordentliche lieberlasiung ihres Büros Rücksicht zu nehmen und sich unbedingt an die festgesetzten Sprechstunden, zwischen -1—ö Uhr nachmittags, für Besuche irr! Büro zu halten. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde in Berlin. Ab M onta g, d c 11 12. I 11 n i, wird der Unterricht in allen Klassen wieder aufgenoninu'ii. — S p r ec 11 /. e i t: Montag und Mittwoch, IS -18.30 Uhr, Große Hamburger Str. 27; Dienstag und Donnerstag, 18—18.30 Uhr, Klopstockstr. 58, Jüdische Schule Klopstockstraße. Wer stiftet für die Jüdisclie Schule Klopstockstraße dringend benötigtes geeignetes Mobiliar (Tische, Stühle, Schränke, Regale usw.), passende Bücher für die Lehrer- und Schülcrbibliothek, erdkundliches, natuikundliches Material, ebenso Musik- und Zeichenuntcrrichtsmaterial, Instrumente für Physik und Chemie, auch bürotechnisches Gerät u. a. Meldungen werden dankend entgegengenonimen: Blcihtreu 0911 bei Dr. Kempinski. Hebräische Kurse der Berliner Zionistischen Vereinigung. Im Laufe der nächsten Tage werden in folgenden Bezirken neue Kurse eingerichtet: Charlottenburg, Bayerischer Platz, Hohenzollernplatz, Steglitz, Neukölln, Akxanderplatz, Weißensee, Schlesisches Tor. Aufnahmen in diese Kurse sind noch möglich. Jeder Kurs umfaßt 12—14 Teilnehmer. Die Kurse finden in Privatwohnungen statt. Preis 3 RM. pro Monat, zweimal wöchentlich je D'־ Stunden. Anmeldungen taglieh, zwischen 4—6 Uhr, im Büro der BZV., Berlin W 15, Meinekestr, 10. Palästinakunde. Die Jüdische Schule Klopstockstraße veranstaltet für ihr Kollegium eine Reihe von zweistündigen Vorlesungen zur Palästinakunde, die Herr Dr. Hans L e w y übernommen hat, und an denen auch Eltern und Freunde der Schule teilnehmcn können. Beginn: Montag, 12. Juni, 8.30 Uhr abends, im Großen Sitzungssaal der Synagoge Fasanenstraße. Näheres durch die Schulleiterin, Frau Nathan, Klopstockstr. 58. Mitteilung an die zionistischen Lehrer, Die zionistischen Lehrer werden gebeten, Angaben über ihre bisherige Stellung, Ausbildung, augenblickliche Beschäftigung usw. umgehend der Z. V. f. D. mitzuteilen. Die genaue und schnelle Erlcdigung ist wichtig. — Z. V. f. D., Meinekestr. 10. Lehrer gesucht. Die Israelitische Religionsgemeinde Zwickau sucht unter sehr guten Bedingungen ($. Inserat) einen jungen Lehrer zur Erteilung des liebrniscnen Unterrichts. — Ferner werden Lehrer, möglichst Palästinenser, für den Bezirk Rheinland-Westfalen und für einen Platz in Nordwestdeutschland verlwfgt — Schriftliche Bewerbungen zur Weiterleitung erbeten an die Z. V. f. D., Berlin W 15, Meinekestr. 10. — Für eine Stadt in Westdeutschland wird ein hebr. Lehrer (möglichst orthodox) von der Gemeinde gesucht. Gehalt bei 15 Wochenstunden 150 M. Möglichkeit für Nebenverdienst durch Privatstunden in Hebräisch, Englisch und Französisch ist vorhanden. Bibliothek der B. Z. V. Die B. Z. V. wiederholt ihre bereits ausgesprochene Bitte um Bücherspenden für die zionistische Bibliothek. Es ist selbstverständliche Pflicht aller Zionisten, den neu zu uns kommenden Menschen den Weg zu zionistischen Erkenntnissen zu erleichtern. Die wichtige Aufgabe der Bibliothek sollte von keinem Zionisten verkannt werden. Wir bitten dringend um Bücherspenden. Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Zu der Donnerstag, den 29. Juni, nachmittags 5.30 Uhr, in der Aula der Hochschule, Artilleriestraße 11, stattfindenden ordent• liehen Generalversammlung werden die Wohltäter der Hochschule hierdurch eingeladen. Tagesordnung: 1. VerwalEungsbericht. 2. Bericht der Revisoren und Entlastung. 3. Wahlen, 4. Satzungsänderungen zu § 20. Verband Deutscher Zionlsten-Revisionisten. Die P a ־ lä st ina-Gesellsc haftsreise des Verbandes beginnt Mittwoch, den 21. Juni, in Berlin. Sie führt dann nach Marseille, wo am 23. Juni die Einschiffung auf dem 14 (»0 Tonnen großen Luxusdampfer ״Cliampollion“ stattfindet, mit dem auch die Rückreise am 23. Juli ab Jaffa erfolgt. Der Preis für die gesamte Reise, Bahn 3. KL, Schiff 2 B-Klasse, inkl. Visa, beträgt pro Person 348 RM. Weitere Auskünfte und Anmeldungen an das Büro, Bc-rlin-Charlottcnburg 2, Joachimsthaler Str. 3, II (Postscheckkonto Berlin 115 439). Die Tcilnehmerzahl ist beschränkt. — Die Ortsgruppen der Provinz, die bis jetzt von der Trennung innerhalb des deutschen Revisionismus Kenntnis bekommen haben, haben sich vorbehaltlos hinter den Verband Deutscher Zionisten-Revisionisten gestellt. Ztisliinmungserklärungen und Beitrittserklärungen bitten wir in Zukunft auch weiterhin an die Adresse des Verbands Deutscher Zionisten-Revisionisten, Bcrlin-Charlbg. 2, Joachimsthaler Str. 3 II, zu richten. Der Verband steht in dauerndem Konnex mit dem glänzend arbeitenden revisionistischen Wirtschafts-Informationshüro in Palästina und bittet, Anfragen an die Adresse des Verbands zur Weiterleitung zu richten. Brith Chaluzim Dathiim. Hierdurch teilen wir mit, daß wir die Hanhalah von unserem Lehrgute ״Gehringshof“ nach Berlin, Roscnthaler Str. 55, verlegt haben. Die Korrespondenz ist von jetzt ab nur an diese Adresse zu richten. Poliklinik der Jüdischen Kinderhilfe, e. V., Auguststraße 14/15. Sprechstunden: Allgemeine Krankheiten: taglieh von 2—3 Uhr; Ereitag von 1—2 Uhr. Augen-Krankheiten: Donnerstag von 12 1־ Uhr. Hals-, Nasen-, Ohren-Krankheiten; Montag und Freitag von 1—2 Uhr. Zahn-Krankheiten: Dienstag und Donnerstag von 12—1 Uhr. Orthopädie: Montag von 11—12 Uhr. Sprechstunde für nervöse Kinder: Donnerstag von 3—4 Uhr. Erzichungsbcrafungsstelle: Mittwoch von 4—5 Uhr. Außerdem findet eine Beratungs- Spree hstunde in Gesundheits-, Erziehungs- und Schul-Fragen jeden Dienstag, von 3—4 Uhr nachmittags, in der Münchener Straße 37 statt. Sonnabend und Sonntag finden keine Sprechstunden statt. Die Buchhandlung Steimatzky, Jerusalem, Jaffastreet, teilt uns mit, daß sie sich eine ständige Kunsthandlung und Bilderausstcllung angeglicdert hat und bereit ist, Bilder jüdischer Künstler aus Deutschland auszustellen. Interessenten mögen sich direkt an die oben genannte Adresse wenden. Kindergärtnerin gesucht. Für ein gutes Haus in einer landschaftlich schön gelegenen märkischen Kleinstadt wird ein junges Mädchen zur Betreuung von drei Kindern gesucht. Die Betreffende müßte auch einigen Erwachsenen an Hand eines Lehrbuches hebräische Anfangsgründe beibringeu. Meldüngen an die Z. V. f. D., Berlin W 15, Meinekestr. 10. Kiel. Unser Gemeinderabbiner Dr. A. Posner verläßt zu unserem großen Bedauern nach 9jähriger erfolgreicher Tätigkeit unsere Gemeinde, um sich im Auslande einen neuen Wirkungskreis zu schaffen. Es ist hier nicht der Ort für eine umfassende Darstellung, mit welcher unermüdlichen Energie und Schaffenslust er die bestehenden Einrichtungen ausgebaut und gefördert, den Vereinen durch Werbung und Vorträge über alle Gebiete jüdischen Lebens und Wissens neues Leben eingehaucht und mit selbstlosester Hingabe und Einsetzung seiner ganzen Persönlichkeit für das Wohl und Wehe unserer Gemeinde gearbeitet hat. Wir Zionisten müssen vor allem mit Dankbarkeit und Stolz den mustergültigen Ausbau und die umsichtige Leitung der Religionsschule hervorheben. Die gesamte Gemeinde sieht Herrn Rabbiner Dr. Posner, der einer der zuverlässigsten und opferbereitesten Zionisten ist, in dieser schweren und unruhigen Zeit besonders ungern scheiden. Breslau. (Hebräische Sprachschule ״Kirjath- Sepher“.) Im Monat Juni werden neue Anfängerkurse eröffnet werden. Alle diejenigen, die teilnehmen wollen, werden gebeten, Wallstraße 14, pt., Zimmer 4, sich anzumelden. In Hlndenburg wurde eine Unterstelle des Palästina- Amtes, Berlin, gegründet. Die Geschäftsräume befinden sich Dorotheenstr. 9,1. Sprechzeiten: Mittwoch, 20—21 Uhr, Sonntag, 10—11 LIhr. Die Leitung liegt in den Händen der Herren Dr, Werner und Dr. Fischer. Frankfurt a. M. Stundenplan der Hebräischen Sprachkurse: 1. Schnellkursus für Anfänger (ohne Vorkenntnissc): Montag, Mittwoch und Sonnabend von 20V2 bis 2t יUhr; 2. Anfängerkursus (ohne Vorkenntnisse): Dienstag und Donnerstag von 21—22 Uhr: 3. Mittlere Stufe I: Donnerstag von 20! j—22> ( LIhr; 4. Mittlere Stufe I: Sonntag von 18—20 Uhr; 5. Mittlere Stufe II: Montag und Mittwoch von 21V4—22*/4 Uhr; 6. Mittlere Stufe H; Dienstag von 19>/! bis 201/4 Uhr und Donnerstag von 19'20—!׳"! Uhr. Sämtliche Kurse im Jüdischen Jugendheim, Eschersh. Ldstr. 65. Schulge!d für Kursus 1 (Schnellkursus) RM. 2,50 mtl., für die übrigen Kurse RM. 2,— mtl., für Erwerbslose RM. 1,— mtl. Anmeldungen im Sekretariat Dienstag und Donnerstag von 171/2—19 Ohr. Düsseldorf. Die Zionistische Ortsgruppe veranstaltete in den letzten Wochen eine Reihe von Vortragsabenden. Am 17, Mai sprach Herr R.-A. Dr. Gottlieb (Düsseldorf) über ,,Palästina 1933“, am 24. Mai referierte Herr Oberregierungsrat Dr. Marcus (Düsseldorf) über ״Nicderlassungsinöglichkeiten in Palästina“, ferner sprach am 7, Juni Fräulein Mine Meyer (Düsseldorf) über ״Die jüdische Frau in Palästina“. Sämtliche Vorträge waren sehr gut besucht, es waren auch zahlreiche auswärtige Zionisten anwesend. Dem Reformrealgymnasium ״Jawne" In KWn, St. Apernsdraße 29—31, ist eine Zentralstelle für jüdische Schul- und Bildungsfragen (ZjSch) angeglicdert worden, die allen jüdisehen Organisationen, Gemeinden und EinzelPersönlichkeiten mit Auskunft und Rat auf dem Gesamtgebiet jüdischer Schul- und Bildungsarbeit jederzeit zur Verfügung steht. Die ZjSch arbeitet ehrenamtlich. Bei Anfragen wird um Beifügung von Rückporto gebeten. Frankfurt a. M. Hier wurde ein politisch tendenziöser Verein ״Schwuss Jisroel“ gegründet mit dem Ziele, in Deutschland wohnenden orthodoxen Juden, die in Wirtschaftliehe Not geraten sind, die Ansiedlung in Palästina zu ermögliehen. Man wende sich bei Rückfragen an A4. Nomberg, Frankfurt a, M., Hölderlinstr. 16. Marlenbad. Die Zionistische Ortsgruppe rn Marienbad veranstaltet auch in diesem Jahre wiederum jeden Montag, 5 39 Uhr abends, im Hotel Walhalla ihre Zusammenkünfte. Die Gesinnungsgenossen werden gebeten, sich bei den Herren Max Stingl, Hotel Leipzig, oder Dr. med. Silvio Stößl zu melden. Arbeitsnachweis. Wir haben eine Stelle für eine perfekte Zuschneiderin für Trikotunterkleider nach Holland ,sowie Stellen für Näherinnen und für Wäschedirektricen für Berlin und die Provinz vorgemerkt. Ferner wird eine Friseurin, die gut Dauerwellen, Frisieren, Haararbeiten sowie Nagelpflege kann, nach Tilburg (Holland) verlangt. Wir bitten, geeignete Bewerberinnen, sich in unserer Sprechstunde, täglich, außer Mittwoch, von 9.30-12.30 Uhr, zu melden. — Wir suchen handwerkliche Lehr- und Voloritärstellen jeder Art. Arbeitsgemeinschaff der jüd. Arbeitsnachweise, Gewerbliche Abteilung und Abteilung für ungelernte Arbeiterinnen, Berlin C2, Rosenstr. 2—4, Tel.; Norden Dl, 6711. Brille gefunden. Der Besitzer des Gasthauses zur Schleuse, Malz, Post Friedrichsthal, Kr. Niederbarnim, teilt uns freundlicherweise mit, daß er in der Nähe seines Gasthauses eine Brille im Lcderctui mit der Adresse der ,,Jüdischen Rundschau“ gefunden hat. Der Verlierer wende sich direkt dahin. Deutscher Makkabikreis Makkabi-Kampfspiele CemauH 3.-6. August 1933. Gesellschsftstalirt des Deutschen Makkabikreisei nach Cernauti (Rumänien). Näheres durch das Sekretariat, Meinekestr-10, Bism. 7165. Die Fußbaltabtciiung des Bar Kochba-Hakoah trägt am Sonntag, dem 11. Juni, die Rückspiele mit der 1. Senioren- und. AHen-Herrcnmannschaft in Leipzig aus. Schlachtenbummler können sich noch bei Ringel, Chodowicckisir. 14 (Kölligstadt 5221), melden. Frankfurt/M. Einer Einladung des Sportvereins ״Schild“, Frankfurt, folgend, bestritt der Rar Kochba, Frankfurt, am 28. Mai einen Klub, kampf mit vier Mannschaften. Bar Kochba gewann mit 3 : 1 Siegen und 6 : 2 Punkten. Das Hauptspiel des Tages, das Zusammentreffen der beiderseitigen I. Fußballmannschaften, gestaltete sieh zu einem großen Erfolge. Die Mannschaft des Bar Kochba schlug den favorisierten Gegner klar mit 6 : 2 Toren. Die Blauweißen lieferten eine ausgezeichnete Partie und waren ihrem Gegner in jeder Phase des Kampfes überlegen. Bedauerlicherweise erging sich der ״Schild“ in unsachlichen Beleidigungen des Bar Kochba, die es uns unmöglich erscheinen lassen, daß bewußtjüdische Vereine noch Wert darauf legen, mit dem ״Schild'‘, Frankfurt, Spiele auszutragen, Berliner Kniender Eintritt zu allen Veranstaltungen nur für Mitglieder und geladene Gäste. Berliner Zionistische Vereinigung. Palästinakur sc. Letzter Vortrag dos Kurses Montag, den 12. Juni, abends 8(4 Uhr, im Sitzungssaal der / V. 1. IMeinekestr. 10, Herr R.-A. Benno Colin spricht über: ״Die zionistische Bewegung als Schöpferin des jüdischen Palästinas“. •— Bayerischer Platz: 14. Juni, 20'/, Uhr, in der Synagoge Münchener Str. 37. Dr. Siegfried Kanowit«: ״Deutsche Juden in Palästina“. — Orunewald: 15. Juni, 20</j Uhr, in der Wohnung von Herrn James Lissauer, Königsallee 21a, Ecke Erdcner Straße. Dr. Georg Lubinski: ״Was tun die dcutsehen Juden?“ — Neukölln: 15. Juni, 20>'j Uhr, Ort, wird noch bekanntgogeben, Dr. Georg Herlitz: ״Die Forderung der Stunde — Jüdi s che Schul c!“ — N o r d ri ng- P a n ko w: 13. Juni, 20i'2 Uhr, Ort wird noch bekanntgegebrn. Dr. Heinrich Strauß: ״Deutsches Judentum und Zionismus“. — Savigny- [)lat z, gemeinsam mit W i t t 0 n b e r g p 1 a t z: 13. Juni, 20■/* Uhr, im großen Saal des Logenhauses, Klcist.sir. 10. Dr. Georg Lanclau er: ״Deutsche' Juden‘rage und Palüstina-'iedlung“. — Srhmär. gendorf: 15. Juni, 20'« Uhr, bei Wolfgang Levy, Stubenrauch, straße 15, Eingang Rothdnrnslraßc. Dr. Ales Bein: ״Das 19. Jahrhundert im Leben der Juden“. — Steglitz: 13. Juni, 20: j Uhr, bei Krcsc.hower, Schlotistr. 67. R.-A. I)r. Hans Prinz: ״Die Forderung der Stunde — Jüdische Schule!“ — Tempel hof: 12. Juni, 201C. Uhr, bei Eppen-acm, Kaiserkorso 151. Dr. Hubert Pollak: ״Deutschtum, Judentum. Zionismus“. — Wilmersdarf: 15. Juni, 201׳s Uhr, im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinckestraße 10. Dr. Martirr Band mann: ״Abkehr von der Assimilation“. — W i 11 e n b c r g - P I a t z, gemeinsam mit S a v i g n y ־ PI a t z: 13. Juni, in der Loge, Kleiststr. 10. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Sttidicnrirkcl Neu. k ö 11 n, unter Leitung von F'rau Dr. Hertha Heinrich: 15. Juni, abends 8.15 Uhr, bei Frau I.andowski, Waldematstt. 68. Thema; Josef Trumpeldor. Klub Junger Zionisten. Dienstag, den 13. Juni, 8.45 Uhr, Meinekestr. 10, ״Lebendige Geschichte“. Die Historie der spanischen Juden als Spiegel der Gegenwart. Rcferenr: Hans Rosenkranz. — Brith Chaluzim Dathiim, Snil Berlin. Sonntag, den 11. d. M., £18 Uhr. Rosenstr. 2/4: Besprechung aller Chawerim, zu der jeder unbedingt erscheinen muß. Gottesdienste. Freitag, den 9. Juni, abends: Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungsanstalten: 7.30 Uhr; Syn. Prinzregentenstraße: 7.15 Uhr; übrige Synagogen mit neuem Ritus und Synagoge Schmargendorf (Altersheim): 7 Uhr. Predigten: Syn. Lindenstraßc: Dr. Wcylj Syn. Levetzowstraße: Dr. Prinz, In den iibrigen Orgclsynagogcn Ansprache des Rabbiners. Sonnabend, den 10. Juni, morgens: Alte Syn. und Syn. Pcstalozzistraßc: 8.30 Uhr; übrige Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungsanstalten: 9 Uhr; Friihgottcsdicnst: Syn Rvkcstraße und Kottbusser U!er-Aliaswas Reim: 0,45 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus: llauptgottesdiensl: 10 Uhr; Frihgottcsdienst: Syn. Lindenstraßc, Levetzowstraße, PrinzregentenstraSc: 8 30 Uhr; Syn. Schmargendorf: 10 Uhr. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Syn. Pestalozzistraße: Dr. E. Levy; Svn. Kottbunser Ufcr-Ahawas Reim: Dr. Singermann; 4.30 Uhr: Syn. Münrhener Straße: Dr. A. Levy. Sonnabend, den 10. Juni: Feier, stunde: Syn. Liitzowstraßc, zwischen Mincha und Maariw: Dr. Wiener; Syn, Fasanenstraße: 7.30 Uhr: I)r. Salomonski: ״Von der ältesten Berliner Gemeind c“. (Sologesang, Orgelspifl.) Sabbat.Ausgang: 9.27 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen; 7.30 Uhr; morgens: Alte Synagoge, Syn. Kaiserstraße und Rvkcstraße; 6.30 Uhr; übrige Synagogen mit altem Ritus: 7 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. See!sorgerische Sprechstunde der Gemeinderabbiner: täglich (außer Sonnabend); 9.30 bis 10.30 Uhr vorm., Oranienburger Straße 29 (Zimmer 55), und Syn. Fasanrnstraße (Zimmer 3). Gottesdienst des Beth Hamidrasch, Roscnthaler Str. 55, begründet vom Misrachi, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie In den Gcmcindcsynagogcn mit altem Ritus. Synagoge ״Beth Zion", Brunnenstr. 33. Freitagabend 7.30 Uhr; Sonnabendnvorgen 8.30 Uhr; Mincha 8.30 Uhr. Lehrvertrag: Rabl). Dr I.anlau. Wochentags morgens 6.30 Uhr; Wochentags abends 7.30 Uhr,

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