Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1933-05-30 · Heft 43-44 (30.5.1933) · p. Seite 236

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 43-44 (30.5.1933)
Date
1933-05-30
Page
Seite 236 (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2651273-2653725-2653772--23764-2686668
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

Seite 234 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 43/44. 30. V. 1933 Vermischtes Das Pallstina-Amt Berlin teilt mit: ZcrfifikatsbeVverber, deren Anträge beim Palästina-Amt vorliegen, werden dringend gebeten, keine Anfragen an das Palästina-Amt über Erledigung ihres Antrages, weder s hriftlich noch in lindlieh gelangen zu lassen. Die Palästina-Amts-Kommission berät die Anträge genau der Reihenfolge nach. Allen Antrags- Stellern, deren Antrag durch Bewilligung oder Ablehnung entschieden wurde, wird der Beschluß der Erledigung innerhalb von 24 Stunden mitgeteilt. Das Amt kann jedoch, wenn es die Durchführung seiner ordnungsgemäßen Arbeit nicht gefährden soll, auf keinen Fall einzelne Anfragen oeant- Worten. — Dem Palästina-Amt liegt eine große Anzahl von Zertifikatsanträgen solcher Bewerber vor, deren Angehörige in Palästina bei dem Immigrations-Departement der Jewish Agency Anträge auf Zertifikatserteiiung für ihre in Deutschland lebenden Verwandten gestellt haben. Das Palästina-Amt weist ausdrücklich darauf hin, daß bei diesen Anträgen die Antragsteller, ebenso wie jeder andere Antragsteller, ein Gesuch auf dem vorgeschriebenen Fragebogen an das Pa- Iästina-Amt richten muß. Die Beziehung durch die Jewish Agency bedeutet in allen Fällen nur eine Empfehlung an das Palästina-Amt, und die Genehmigung des Antrages unterliegt der Prüfung der Palästina-Amts-Kommission. Die Antragsteller dieser Kategorie müssen sich verpflichten, innerhalb von 6 Wochen nach Erteilung des Zertifikates ihre Ueberreise anzutreten und nachwcisen können, dal! sie die gesamten Reisemittel besitzen. Achtung, jüdische Jugend! Durch die Feiertage muß die ״Schule der jüdischen Jugend“ (Auguststr. 13) von Dienstag, den 30, V., bis Montag, den 5. VI. inkl., geschlossen bleiben. Dann wird Mordechai Ehrenkranz am Dienstag (0. V.) urn 8 Uhr seinen hebräischen Fortgcschrittenenkursus fortset/en, .Meir Rosenberg am Mittwoch (7. VI.) um fi Uhr seinen lubräischon Flementarkirrsus und am Donnerstag (8. VI.) um 6 Uhr seinen hebräischen Kursus für etwas Forsgcschrittene fortset/en. Außerdem wird Dr. S. Stein am Mittwoch (7, VI.) um 8 Uhr seine ,,erste Einführung in jüdisches Wissen“ fortset/en und Elie-er Liebenstein aus fcrez-Israel seinen Kursus über ״Palästinakunde'‘ am Donnerstag (8. VF) um 8 l hr beginnen. Am •Montag, dem 12. Juni, wird ׳die Vortragsreihe über die ״kulturelle und Wirtschaftliibc Lage der Juden“ fortgesetzt, Dr. Hanns Reißner wird über Fr,־inkreich sprechen. Neben diesem Vortrag wird Meir Roscnber•׳׳ am Montag, dem!2. VI., um 8 Uhr seinen Geschiehtskursiis: .,l 'ntergang des jüdischen Staates, Verbannimg des Volkes, Heimkehr nach Erez-Israef“ beginnen. Palästinakunde. Die Jüdische Schule Klopstockstraße veranstaltet für ihr Kollegium eine Reihe von zweistündigen Vorlesungen zur Pal:1־-tinakumle, die Herr Dr. Hans Lewv übernommen bat, und an denen auch Eltern und Freunde der Schule teünelimeii können. Beginn: Montag;, 12. Juni, 8.30 Uhr abeiids. im (iroßen Sitzungssaal der Synagoge F'asanensfraße. Näheres durch die Schuiieiterin, Frau Nathan, Klopstockstr. 58. Der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden, Bcrlin-Gharlotteitburg, Kantstr. 158, richtet für männh he um! weibliche Studienräte, Studienassessoren und Studienrcferendare Kurse zur Erlangung der Befähigung;, jüdischen Religionsunterricht zu erteilen, ein. Anmeldungen zur Teilnahme sind sofort an den Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden zu richten. Beginn der Kurse: 8. Juni 1033. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Ein neuer Anfängerkursus für. Erwachsene im Westen beginnt am Dienstag, dem 6. Juni, um 8 Uhr abends, in der Schule Klopstockstr. 58 (am Balinhf. Tiergarten). Die Interessenten für diesen Kursus werden gebeten, sich die Kenntnis des Lesens anzueignen. — Fortgesch rittene können nach Rücksprache mit dem Schulleiter in den entsprechenden Stufen Aufnahme finden. — Das Schulgeld beträgt monatlich 1 M., für Unbemittelte ist der Unterricht unentgeltlich. — Der Unterricht nach den Schawuoth-Fcrien beginnt in den Klassen des Herrn Berggrün ab Dienstag, den' b. Juni, in den Klassen des Herrn Wcrba ab Donnerstag, den 8. Juni, in den Klassen der Herren Dr. Dörfler und Dr. Goldmann ab Montag, den 12. Juni. — Interessenten, die bis jetzt noch nicht einen ihnen zusagenden Kursus gefunden haben, werden gebeten, sich schriftlich unter genauer Angabe der Vorkenntnisse und ihrer speziellen Wunsche in bezug auf Zeit bei dem Unterzeichneten zu melden. Wir werden nach Möglichkeit dafür sorgen, daß sie in einem ihren Kenntnissen entsprechenden Kursus Aufnahme finden. -- Sprechzeit: Montag und Mittwoch, 18 — 181״ Uhr, in der Schule Gr. Hamburger Str. 27; Dienstag und Donnerstag, 18 -18׳ Uhr, in der Schule Klopstockstr. 58. — Nissan Rerggrun, Berlin- Grunewald, Trahencr Str. 2 (H 5, Brabant 501). Hebräische Kurse der Berliner Zionistischen Vereinigung. Für die hebräischen Sprachkurse liegen bereits über 350 Eintragurigen vor. 18 Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene haben bereits in den verschiedenen Stadtteilen begonnen. Im Laufe der nächsten Tage werden in den folgenden Bezirken neue Kurse eingerichtet: Churlottenburg, Bayerischer Platz, Neukölln, Moabit, Alexanderplat/, Schönhauser Allee, Weißensee, Osten. — Eintragungen für diese Kurse sind zum Teil notu möglich. — Die Kurse umfassen 12—14 Teilnehmer. Sie finden in Privatwohnungen statt. Preis 3 M. pro Monat, zweimal wöchentlich je US Stunden. Anmeldungen täglich zwischen 4 und 6 Uhr im Büro der Berliner Zionistischen Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Der Hebräische Schnellkursus im Norden und Zentrum Berlins errichtet neue Klassen für Anfänger. Anmeldungen (beim Leiter P. J. Schnpira): Dienstag und Donnerstag, 8 bis 10 Uhr abends. Knabenschule Kaiserstr. 29/30. Montag und Mittwoch, 8—10 Uhr abends, Mädchenschule Auguststr.'11/13. Fortgeschrittene finden noch in beschränkter Anzahl Aufnähme. Nach den Feiertagen wird im Westen ein Kursus eröffnet. Stellenangebot. Optischer Konstrukteur (Entwurf von Linsen, optischen Systemen und Apparaten) von englischer Gesellschaft (London) gesucht. Derselbe soll für den Aufbau von Apparaten, die auf neuartigen optischen Grundlagen basieren, verantwortlich sein und deshalb wird nur erstklassiger Fachmann mit ganz hervorragenden allseitigen theoretischen und praktischen Qualifikationen in Betracht kommen. — Bewerbungen leitet die ״Jüd. Rundschau“ weiter. Breslauer Zionistische Vereinigung. Die Sprechstunden zur Erteilung von Palästina-Informationen finden Montag, Mittwoch und Donnerstag von 11—13 Uhr im Palästinabüro, Breslau, Gartenstr. 25 statt. Dresden. Auskünfte über Palästina erteilt Herr Lehrer Anschel Dienstag und Freitag von 10—12 Uhr im Gemeindeamt, Zeughausstr. 3, ferner nach vorheriger teleph. Anmeldung Herr Dr. med. Strauß (Tel. 27 399) und Herr Ing. Ts ehern off (Tel. 35 666). Frankfurt. Die Zionistische Vereinigung Frankfurt a. M. hat ein Amt für Stellenbeschaffung eingerichtet. Alle diejenigen, die Flachscharah-SteHcn handwerklicher, land- und hauswirtschaftlicher Art wissen, werden gebeten, sie an das Amt für Stcllenbeschaffung (Anschrift: Hans Münchhausen, Arndtstr. 3/1, Tel.: 74 130) umgehend milzuteilen. Mannheim. Die Palästinaberatung findet in Mannheim statt: Montag und Mittwoch von 18—19 Uhr, Freitag von 12—13 Uhr im Hause der Israelitischen Gemeinde: M. 6, 12. Die Sprechstunde wird abgchalten von Herrn Rabbiner Dr. Max Grünewald. Jüdisches Pensionat in Paris. Wie uns aus Strasbourg mitgeteilt wird, soll in Paris ein jiid. Pensionat gegründet werden, das Schulkinder und Studierende aus Deutschland aufnehmen soll. In diesem Pensionat, das auf gesetzestreuer Grundlage aufgebaut ist, sollen die Jugendlichen durch Hausunterricnt von französischen Fachlehrern in die französische Sprache und in den verlangten Lehrstoff eingeführt werden, so daß sie in kurzer Zeit in die entsprechenden Landesschulen eingeordnet werden können. Interessenten wollen sich direkt an Frau Dr. Judith Rosenbaum, Strasbourg, 11, Rue Oberlin, wenden. Anfrage: Wer kann Auskunft geben über die Weg verhältnisse von der bulgarischen Grenze über Istanbul, Ankara, Adana, Alexandrctte, Latakive nach Beirut und von dort nach Haifa, bei Fahrt mit Auto. Desgleichen über liebernachtungsmöglichkeiten. Kosten werden vergütet. — B. Jetter, Berlin ü 27, SchilKngstr. 14. Deutscher Makksbikrds 2-500 auf dem Grunewaldplatz Ein große* Ereignis und voller Erfolg! Der 28. Mai war zweifellos der gröllle Tag, den der unter so .schweren Kümpfen eriungenc Urtinewaldsportplate bisher erlebt hat. Am Tage des großen .Staffellauts Potsdam—Berlin, der in früheren Jahren die sportliche Vcrcin.sarheit krönte, wurde eine Veranstaltung durchgeführt, die diesmal zwar ausschließlich sportlichen Charakter hatte, alrcr in dieser Beziehung einen vollen Erfolg gebracht hat. Es '•!1 kein Tadel sein, muß aber unbedingt erwähnt werden, daß ein Abschluß in der Art der Makkabistundc de* Eröffnungssportfestes allgemein vermißt worden ist. Alle Besucher und Teilnehmer zusammm genommen, hatten sich bis zum Beginn der Hauptcrcignissc auf Rasen und Aschenbahn etwa 2500 Menschen eingefunden. Woraus sich ergibt, daß neben dem sportlichen auch ein finanzieller Erfolg zu verzeichnen ist. Und wenn vorher bisweilen die Befürchtung ausgesprochen wurde, daß die ganze Veranstaltung nichts als ein mehr oder weniger zureichender Ersatz für die unmöglich gewordene Teilnähme am P.-B.-Lauf sei, so wurde durch die Stimmung unter Aktiven und Zuschauern bewiesen, daß dieses Fest der jüdischen Sportwelt Berlins mehr gab, als irgendeine allgemeine Veranstaltung ihr jemals hätte geben können. Als Einleitung fand ein Fußballspiel der Alte-Herrcn-Mannschaften von Bar Kochba-I.einzig und Hakoah-Bcrlin statt. Die Berliner siegten knapp 1 : 0, nachdem ihre ebenbürtigen Gegner die ganze zweite Halbzeit hindurch vergeblich gedrängt hatten. Es folgten dir Boxkämpfe des Jüdischer! Box-Club Maccabi, die vor den zumeist mit dem sportlichen Boxen nicht vertrauten Zuschauern vollen Anklang landen. Dann ehrte Dr. Rahmt für den Deutschen Kreis die Makkabirn, die noch am gleichen Abend die Reise nach Eicz Israel angerieten haben. Anschließend folgte eine Ansprache von Direktor Kareski. Noch vor dem Hauptspiel fanden die ersten Staffelläufe statt, die daun in der Halbzeit pause zu Ende geführt wurden. Es gab spannende, vielbejubrlte Kämpfe, die insgesamt etwa 150 Läufer und Läuferinnen auf die Beine brachten. Die Ergebnisse lauten: 3 mal 1000- Meter -8 taffel fiir Männer und Jugendliche (7 Mannschaften starten): 1. \V esten (Heinrich, Werrhen, Loschinskv) 8:40,6; 2. Osten, 3. Norden; 4 mal 100-Meter-Staffcl für Mädchen und Frauen (4 Mannschnüeni: 1. die Mannschaft Löwenberg, Huber, Mcdan, Lew-isohp >n 58 Sek.; 4 mal 100-Meter-Staffel für Knaben (5 Mannschaften).־ 1. Knabcnturn in 57 Sek., 2. Knabensport. 4 mal 100-Metcr-Staffel liir Jugend (3 Mannschaften): 1. die Mannschaft Türkfeld, Kikoler. Sfnkin, Sehaitmann in 49.8 Sek.; 4 mal 100-Mctcr-Siaffcl für Männer (4 Mannschaften): 1. Osten in 48 Sek., 2. Westen, 3. Norden; 20 mal lOö-Metei-Staffel Frauen und Mädchen gegen Knaben: 1. Knaben in 4:50,6, 2. Frauen; 15mal 200-Mctcr-Stalfcl für Männer uml Jugend (6 Mannschaften): 1. Westen in 6:49,2, 2. Osten, 3. Süden, 4. Norden, 5. Jugend I. Das Fußballspiel Hakoah I gegen Bar Kochba-I.cipzig I brachte bis zur Mitte der zweiten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich die Berliner leicht überlegen zeigten. Trotzdem erzäeltcn die Leipziger durch Fiwhs das erste Tor, das Berlin nur durch einen (zu Recht gegebenen) Elfmeter aufholcn konnten. Es stand noch immer 1:1, als in der 25. Minute!1er?.weiten Halbzeit unliebsame Zwischenfälle voriielrn, bei denen sich namentlich der Leipziger Kanner durch tadelnswerte Disziplinlosigkeit auszeichncte. Der sicheren Leitung des Schiedsrichters Knmnitzer und der Disziplin da übrigen Spieler gelang es, das Spiel doch noch ordentlich zu lende zu fuhren. Berlin siegte schließlich — alles in allem verdient — 3: 1. Die. Mannschaften: Hakoah-Bcrlin: Schaul; Iscnheim, Sperber; Kab, Weiß, Neurad; Fuß, Hilkov.-itz, Gelernter, Sattler, Ende. Bar Kochba-Leipzig: Wein stock, Zinger, Fuchs, Prager, J. Parnass; Landauer, Cyratzki, Schindler; R. Parnass, Kanner; Wojcwoda. Goctz. Aus der Berliner Gemeinde Direktor Stahl zum Vorsitzenden gewählt. Zum Vorsitzenden des Gemeindevorstandes ist Direktor Heinrich Stahl, der dem Vorstand seit zwei Jahren angehört, gewählt worden. Dir. Stahl bekleidete bisher das Amt des Vorsitzenden des Wohlfahrtsamts der Jüdischen Gemeinde. Dir. K I e e m a n n, der seit 1931 das Amt des Vorsitzenden bekleidet, hat sich mit Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand veranlaßt gesehen, sein Amt niederzulegen und aus dem Gemeindevorstand auszuscheiden. Neue Poliklinik, Linienstr. 19. Innere Abteilung, taglieh von 8—10 Uhr (dirigierender Arzt Prof. Dr. Citron), Chirurg. Abteilung, täglich von 11—1 Uhr (dirigierender Arzt Prof. Dr. Picard). Spezialärztliche Sprechstunden für Augenleiden: Mittwoch, 1—2 Uhr; Beinleiden: Dienstag und Freitag, 11—12 Uhr; Frauenleiden: Montag und Donnerstag, 11—12 Uhr; Hals-, Nasen- und Ohrenleiden: Dienstag und Freitag, 8—9 Uhr; Hautleidcn: Freitag, 11—12 Uhr; Nervenleiden: Dienstag, 9—10 Uhr; Zahnleiden: Montag und Donnerstag, 8—10 Uhr. 1500 Worte Hebräisch. Man schreibt uns: Die erste Aufläge der Tabellen ist bereits vergriffen. Die zweite (besonders im Druck) verbesserte Auflage erscheint in ca. 10 Tagen, so daß die in den letzten Tagen cingclaufenen Bestellungen erst nach dieser Frist ausgeführt werden können. Es wird gebeten, die Verzögerung zu entschuldigen. — Die Tabellen 1500״ Worte Hebräisch“ sind kein Lehrbuch und nicht für den Selbstunterricht berechnet. Es handelt sich vielmehr um ein Hilfsmittel (Vokabeln, Grammatik und Uebungsstolf) für Eilkurse (S. Inserat.) Gottesdienste. An den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 7.30 Uhr; morgens: Alte Synagoge, Syn. Kaiserstraße und Rykcstraße: 6.30 Uhr, übrige Synagogen mit altem Ritus: 7 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. — ln den Synagogen mit altem Ritus finden während der Scphirazcit Lehrvorträge eine halbe Stunde vor Eintritt der Nacht statt. — Scclsorgcrisrhe Sprechstunden der Gemoindernhbiner: täglich (außer Sonnabend) 9.30—10.30 Uhr vorm., Oranienburger Str. 29 (Zimmer 55), und Syn. Fasancnstr. (Zimmer 3). — Gottesdienst am Schawuothfest: Dienstag, den 30. Mai, abends: Synagogen mit altem Ritus und Altervcrsorgimgsanstalten: 8.45 Uhr; Synagogen mit neuern Ritus und .Syn. Schmargendorf (Altersheim): 8 Uhr. Mittwoch, den 31. Mai, morgens: Alte Syn., Syn. Pestalozzistraßc und Kottbusser Ufer — Ahawa.s Reim: 8.30 Uhr, übrige Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungsanstalten: 9 Uhr, Frühguttesdienxt: Syn. Rykcstraße und Kottbusser Ufer — Aliawas Reim: 6.45 Uhr, Synagogen mit neuem Ritus und Syn. Schmargendorf (Altersheim): lluuptgoltesdienst: 10 Uhr, Frühgotlesdienst: Syn. Limlcnstraßc, Levetzowstraße und Prinzregcntenstraße: 7.30 (dir. Predigten: Alte Synagoge: Dr. Freier; Syn. Kaiserslraße: Dr. W. Lewv; Syn. Rykcstraße: Rabbiner Nobel; Syn. Pestalozzi- Straße: Dr. E. L-vy; Syn. Kottbusser Ufer •— Aliawas Reim: Dr. Frankfurter; Syn. Münchener Straße: Dr. A. Le.vy; Syn. Grunewald: Dr. Cohn; Neue Synagoge: Dr. Wcyl; Syn. Limlcnstraßc: Dr. Blumcnthal; Syn. Lützowstraßc: Dr. Salomonski; Syn. Fasanenstraße: Dr. Lewkowitz; Syn. Levetzowstraße: Dr. Prinz; Syn. Fricdcnslcmpcl: Dr. Bergmann; Syn. Prinzrcgcntcnstraßc: Dr. Galliner; Syn. Schmargendorf: Dr. Wiener. Mittwoch, den 31. Mai, abends: Synagogen mit altem Ritus und Altcrversorgungsanstahcn: 9 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus und Syn. Schmargendorf (Altersheim): 8 Uhr. In den Synagogen Friedenstempel und Prinzregentenstraße: Gebet und An• spräche des Rabbiners zum Gedächtnis der Toten. Donnerstag, den 1. Juni, morgens: Gottesdienst mit Seclenfcter und Predigt: Alte Synagoge, Neue Synagoge, Syn. Kaiserstr., Rykcstraße, Lindenstraße, Lütrowslraße, Fasanenstraße, Levetzowstraße, l'ricdcnstempel, PrtfVzregentenstraße, Schmargendorf (Altersheim): 10 Uhr. Svn. Kottbusser Ufer — Aha was Reim und Pestalozzistraßc: 8.30 Uhr; Syn. Münchcncr Straße und Grunewald: 9 Uhr. Die Einnahme der Sitzplätze ist den Karteninhabern Vorbehalten. Sonstiger Zutritt nur, soweit Plätze verfügbar sind. Predigten: Alte Synagoge: Dr. Freimann; Syn. Kaiserstraße: Dr. W. Lewv; Syn. Rvkestraße: Dr. Swarscnskv; Syn. Pestalozzistraße: Dr. E. Levy; Syn. Kottbusser Ufer — Ahawa.s Reim: Pr. Jakobovits; Syn. Münebener Straße: Dr. A. Levy; Syn. Grunewald: Dr. Cohn; Neue Synagoge: Dr. Salomon-ki; Svn. Lindenstraße: Dr. Wcyl; Syn. Liitzow- Straße: Pr. Bacck; Syn. Fasanenstraße: Dr. Bergmann; Syn. Levetzowstraßc: Dr. Lewkowitz; Syn. Friedenstempel: Dr. Prinz; Syn. Prinzregentenstraße: Dr. Wiener; Syn. Schmargendorf: Dr. Samuel. Außerdem I. Gottesdienst mit Seelenfeier: 7.30 Uhr: Alte Synagoge, Syn. Kaiserstraße, Rykcstraße, Lindenstraße und Fasanenstraßc. Festausgang: 9.1.5 Uhr. Synaßogenverein Ahawas Achim, Prinzenallce 87. Freitag, den 2. Juni, abends 7.30, Sonnabend, den 3. Juni, morgens 9 Uhr, Mincha 8.30, Sabbatausgang 9.18, Lehrvortrag Rabbiner Dr. Alexander, Werktags morgens 7 Uhr, abends 7 Uhr. Gottesdienst des Beth Hamidrasch, Rosenthaler Str. 55, begründet vom Misrachi, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Gemcindcsynagogcn mit altem Ritus. Geschäftliche Mitteilungen Einen idealen Aufenthalt an der Ostsee bietet für Akademiker da! vor zwei Jahren eröffnete Erholungsheim Villa Hausmann in Arendsee. Der schloßartige Bau befindet, sich in einem großen Herrliehen Park, unmittelbar an der Meeresküste gelegen. Die zugehörige Wohnvilla ist mit allem Komfort der Neuzeit ausgestattet. Ein sehr mäßiger Pensionspreis schließt vier Mahlzeiten ein. Die Küche wird rituell geführt. Anfragen sind an das Sekretariat der Akadcmischen Gesellschaft 1 lausmann-St iftimg, Arendsee i. M., zu richten. Palästina-Reisende wird interessieren, daß der Lloyd Triestino beschlossen hat, den großen Ozean-Dampfer ״Martha Washington“ im Dienste der direkten wöchentlichen Palästina-Linie ab Triest zu belassen, so daß diese Linie ab 21. Juni abwechselnd von den Dampfern ״Martha Washington“ und ״Italia“ Ircfahren werden wird. Mit der weheren Indienststellung der ״Martha Washington“ ist eine Platzbelegung bei rechtzeitiger Anmeldung auch bei großer Nachfrage gesichert. Weitere Auskünfte sowie Platzbestellungen durch die Generalagentur des Lloyd Triestino, Berlin NW 7, Unter den Linden 47, Telefon A 1 Jäger 0415. c Glaela Kandel Nürnberg ב״ה Verlobt« Mare«■ Certtel Kiel D r Alice Ruth Cohn Dr. Elieser Lubrany Verlobte Berlm-UcM<־rf*lcl« Haifa Ringsir. 6$ Mount Carne1 Zu Hau«!: Sonntag, de« 11. Juni 1933 Renö Loeweason Eva Loeweason geb. Sternberg Vermahlt« B e r litt* des 30. Mai 1933 J r Erwin Aschheim Lette Aschbeint Dwlnatzki Vermahlt• Berlin* im Mai 1933 t TA. auf Reiwo Mein geliebter guter Mann, anitr treuaorgeeder Vater Hermann Singermann Oberkantor i. R. ist am 24. Mai einem Hirnscfciag erlegen. ln tiefstem Sehmer* Margarete Singermann geb, Kosminaky Am 23. Mai entschlief für uns unerwartet unsere geliebte Frau und Mutter Lina Wittkowski Berlin Adolph Wittkowski Erwin und Ruth Wittkowski Martin und Hanni Bandmann Alfred Wittkowski Schnelle Ausbildung in SctiüisiiBltspftege Beseitigung v. Unregelmäßig' keiten des Teints, Runzeln, Warzen usw. Frau or. «aucftweiw Sächsische Straße 75 Telefon: J2 Oliva 6847 Junge« xi&nist. Ehepaar in Amsterdam (Akademiker, Frau Deutsche) nimmt zum t. Juli einen auf. Erteilung von firöndl. neuhebr. u. holländischen Unterricht, Off .unter E 462 an die Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinekestr, 10

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.