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Jüdische Rundschau · 1933-05-12 · Heft 38 (12.5.1933) · p. Seite 196

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 38 (12.5.1933)
Date
1933-05-12
Page
Seite 196 (sequence 8)
Language
German
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Seite 19 i JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 38. 12. V. 1933 Was wird aus den Juden? In eien let/ten Wochen sind Hunderte von Juden aus 1 ■:c1' h 1. eien Berufen a usgestoßen worden, ohne "-י•• ii:::c1 1־:c;:e Bcrufsmogiichkeiten in Deutschland offen Mt ncn. Die Situation dieser Manschen, denen jede Er- ' ■ r! < s in;! ״ I i c 11 k c i t verschlossen ist, obwohl sie <־!’ ihr'icher Arbeit bereit sind, ist fast hoffnungslos. Oft hat man Die f rage aufgeworfen, ob denn nicht auch im Reei :rung.-i'ager erkannt wird, daß eine derartige Methode der Di;׳•: ■!eng der Juden untragbar ist. Es scheint jedoch, daß man vorläufig mit wenig Verständnis rechnen kann. Im .,Völkischen Beobachter“ vom 6. Mai finden wir unter der Uebcrschriit ״Was aus ihnen wird“ einen längeren Artikel, der folgendermaßen beginnt: ״Als die Nationale Regierung mit ihrem Versprechen, die unerträgliche Bevormundung des deutschen Volkes durch die Juden zu beseitigen, sofort ernst zu machen begann, erhoben wehleidige Seelen im Ausland ein großes f,1.•schrei: Was soll denn aus den Leuten werden, die so plötzlich ihre bisherigen Verdienstplätze verlieren? Wir haben hier oft betont, daß die Leute, die so jammerten, sich niemals Gedanken darüber gemacht haben, was aus den Deutschen wurde, die seinerzeit von den Juden planmäßig verdrängt und um ihr Daseins- und Betätigungsrecht gebracht wurden.' Im übrigen war die Sorge recht unbegründet. Einem großen Teil der Herrschaften ist nichts weiter geschehen, als daß sie nach Nomadenart ihren Wohnsitz verlegt haben und nun anderwärts ihr Gewerbe betreiben, bis aucli dort die Völker erwachen werden.'* Der sich anschließende weitaus größere Teil des Artikels beschäftigt sich mit dem ehemaligen ״Vorwärts“-Redakteur Victor Schiff, der, in Paris geboren, sich jetzt in England aufhält und dort Redakteur des sozialistischen ״I י: i'v Herald“ ist. Der ״Völkische Beobachter“ sieht wirklieh falsch, wenn er meint, daß sich durch Hinweis auf diesen Eall die Frage, was aus den tausenden depossedicrten Juden in Deutschland wird, beantworten läßt. Gesetz gegen Sfeuerverweigernng Die Palästina-Regierung hat eine neue Verordnung erlassen und in einer Sonderausgabe des palästinensir sciien Amtsblattes veröffentlicht, durch die die Anstiftung zur Nichtzahlung oder zur Verzögerung der Z a h I 11 n g öftcnilicher Abgabe n unter s c h w c r e Strafsanktion gestellt wird. Welche Abgaben unter dem Schutz dieser neuen Verordnung stehen, soll jeweils im Amtsblatt bekanntgegeben werden. Als Anstiftung sollen entsprechende Aufforderungen durch Wort oder Schrift, ja selbst durch Zeichengebung verstanden werden. Die Bestimmungen des neuen Gesetzes sind so gefaßt, daß sie nicht nur bei ausdrücklicher Aufforderung zur Steu«־Verweigerung, sondern auch hei einer irgendwie irnplieite geschehenen Anstiftung zur Steuerverweigerung angewandt werden können. Als Strafe für Zuwiderhandelnde ist Gefängnis bis zu sechs Monaten oder eine Geldstrafe von 5—50 Pfund vorgesehen. Geld- und Gefängnisstrafen können auch gleichzeitig verhängt werden. In aller Kürze High Commissioner Wauchope hat sich nach London begeben, wo er sich etwa einen Monat aufzuhalten gedenkt. Vor seiner Abreise empfing er das Mitglied der Exekutive der Jewish Agency, Ernanuel Neu man, dem er versprach, neuerdings 200 Palästina-Visa für deutsche Juden, die als Einwanderer der ״Kapitalisten“-Kategorie nach Palästina zu kommen beabsichtigen, auf einmal zur Verfügung zu stellen. König Feisal von Irak wird im nächsten Monat als Gast König Georgs London besuchen. Es ist dies die erste Europareise des Königs seit der Unabhängigkeitserklärung des Irak. Der Londoner ,,Observer“ weist aus diesem Anlaß darauf hin, daß das moderne Irak und die Hauptstaclt Bagdad eine rapide Entwicklung nehmen, wobei sich eine starke Wendung zur westlichen Zivilisation geltend macht. ln Semach an der syrisch-palästinensischen Grenze wurden 16 Juden verhaftet, die versucht hatten, illegal nach Palästina einzuwandern. Die vor einiger Zeit in der Schweiz gegründete konservat ive Vereinigung ״Eidgenössische Front“ veröffentlicht eine Erklärung, in der sie von der von gewissen konservativen Kreisen der Schweiz seit einiger Zeit betriebenen ה n t i s e in i t i s c h e n P r o n a g a n d a entschieden abrückt und jede demagogische Judenhetze mißbilligt. in zahlreichen Ortschaften Ostgafi/icns, insbesondere in der Stanislauer Wojuodschaft, ist es zu Ausschreitimgen von Ukrainern gegen Juden gekommen. Man r.bnun an, daß die judenfeindliehcn Unruhen auf ausländische Einflüsse zimickzufuhren sind. Die holl ä n d i s c 11 e Q 11 ä k e r v e r e! n i g u n g hat dem geschäftsfiihrcnden Ausschuß des aschkenasischen Geineindebundes Hollands eine Erklärung übergeben, in der sie ihr Mitgefühl mit den deutschen Juden zum Ausdruck bringt und alles in ihrer Macht Stehende zu tun verspricht, um eine Ausbreitung des Antisemitismus in Holland zu verhindern. In der vor einiger Zeit in der Nähe von Tel Mond zur Erinnerung an den verstorbenen belgischen Zionistenfiihrer Jean Fischer gegründeten jüdischen Kolonie Kfar-Jona haben unbekannte Täter 500 junge Orangenbäume entwurzelt. Bei einer J a b o t i n s k y -,V e r s a m m 1 u n g in Mähriscli-Ostrau kam es zu einem Zwischenfall, da Jabotinsky während der Diskussionsreden linksstehender Zionisten den Saal verließ, worauf diese ihn hei seinem Schlußwort durch Gesänge störten. Der anwesende Regierungsvertreter löste schließlich die Versammlung auf. Jabotinsky macht eine Tournee durch die Tschzchr.-Iowakei, Rumänien und Polen. Vermischtes Ausstellung von Schülerarbeiten. Die Jüdische Schule Klopstockstr. 58 (1 Min. vom Bhf. Tiergarten) zeigt auch in diesem Jahre wieder an drei aufeinander folgenden Tagen in sämtlichen Klassenräumen Arbeiten, welche die Schüler und Schülerinnen im Laufe des vergangenen Jahres angefertigt haben: Zeichnungen, Werk- und Nadclarbeiten, freie Niederschriften, Statistiken, 'Unterrichtsprotokolle usw. Dieser Ausstellung ist erstmalig eine kleine Schau von eigenen Arbeiten der Lehrkräfte für die künstlerischen und kunsthandwerklichen Fächer angrgliedcrt. Die Ausstellung, zu der alle Angehörigen und Freunde unserer Schule hiermit herzlich cingcladen werden, ist am 13., 14. und 15. Mai von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt frei. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Es bestehen an der Hebräischen Lehranstalt folgende Anfängerkurs'e für Erwachsene: A. (Große Hamburger Sfr. 27): I, Montag und Mittwoch 17—180 Uhr, 2. Montag und Mittwoch IST,-—201/4 Uhr, 3. Montag und Mittwoch 20י■j—22 Uhr. B. (Klopstockstr. 58): 1. Dienstag und Donnerstag 16-181/4— 1י Uhr, 2. Dienstag und Donnerstag 17— 181. Uhr, 3. Dienstag und Donnerstag 1 SG—20V, Uhr. — Iri diese Klassen kann noch eine beschränkte Anzahl von Teilnehmern aufgenommen werden. Außerdem werden am 15. d, M. (resp. am 16.) zwei weitere Anfängerkurse für Erwachsene eröffnet: A. (Gr. Hamburger Str. 27): Montag und .Mittwoch 20 ~21(־׳ Uhr. B. (Klopstockstr. 58): Dienstag und Donnerstag 20 -21 (6 Uhr. — bas Schulgeld beträgt monatlich 1 M.: der Unterricht ist für Unbemittelte unentgeltlich. Für Schüler im Alter von 12—13 Jahren wird ein Anfängerkursus im Westen (Klonstockst!58 .־) am Dienstag und Donnerstag 16' 2 bis 17•*, Uhr abgchalten. Vorausgesetzt wird nur Kenntnis des Lesens. In den Klassen für Fort ge sc 11 r i t - t e n e können Teilnehmer nur nach vorheriger Rücksprache mit dem Leiter der Anstalt Aufnahme finden. Wir machen hesonders aufmerksam auf einen Dienstags 20—21!2׳ Llir in der Klopstockstr. 58 stattfindenden Kursus, in welchem s e tu i - naristischc Ucbungcn über Bialik für Schüler mit umfassenden hebräischen Kenntnissen abgelultcn werden. — Sprechzeit: Gr. Hamburger Str. 27: Montag und Mittwoch IS— lSG Uhr; Klopstockstr. 58: Dienstag und Donnerstag 18— 1S1 י Uhr (Tel.: H 5, Brabant 501, 1 ,‘8 S Uhr morgens, außer Sonnabend). N. Berggrün, Gruncwald, Trabener Str. 2. Weitere hebräische Kurse der BZV. Für neue hebräische Kurse in Steglitz, Reinickendorf und im Nordosten (Friedrichsliain) fehlen noch einige Teilnehmer. Unverzügliche Meldungen an das Büro der Berliner Zionistischen Vereinigung, Mcinekestraßc 10. Die Geschäftsstelle des Zentralausschusses der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau befindet sich in Berlin-Charlottenburg 2, Kantstraße 158. Bankkonten: Reichsvertretung (Zentralausschiiß der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau) bei Gehr. Hevrnann, Berlin, Französische Straße 47, und A. E. Wassermann, Berlin \V 8, Wilhelmplatz 7. Postscheckkonto: Preirßisclier Landesverband juch Gein. Sonderlonta: Zentralausschiiß der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau, Berlin Nr. 70 577. Jüdischer Handwerkerverband. Unter dem Vorsitz von Louis Wolff fand in Berlin eine außerordentliche Mitglieder- Versammlung des Vereins selbständiger Handwerker jüdischen Glaubens statt, in der Referate über Wirtschaftsprobleme gehalten wurden. Der Direktor des Krcditvereins für Handel und Gewerbe, Alfred Jaulus, wies die dringende Notwendigkeit von Kreditgenossenschaften für den gewerblichen Mittelstand nach. Dr. Manfred Meyer beschäftilgte sich eingehend mit der Frage, wie jungen Juden Arbeitsmöglichkeiten in neuen produktiven Berufen gegeben werden könnten. Wilhelm Marcus warnte vor übereilten Entschlüssen der Auswanderung. Konzert jüdischer Musiker. Zur Musikpflege haben sich in Berlin erwerbslose Künstler zu einem Kammerorchester und einem Kammerchor zusammengeschlossen. Die ersten beiden Konzerte dieser Gemeinschaft finden unter Mitwirkung von Solisten am 22. und 20. M a i, abends 8 Uhr, in der Synagoge Prinzregentenstraße statt. Billets zu 1, 2 und 4 M. am Abend der Aufführung im Vorraum der Synagoge, sowie im Vorverkauf an folgenden Stellen: Rosenstr. 2'L Zimmer 15, Oranienburger Str. 31 (bei Herrn Dr. Schwarz), Kantstr. 15S, II, links, Lmser Str. 42, IV. Etage, Mcinekcstr. 10, II. Etage. Mitteilung an die zionistischen Lehrer. Die zionistischen Lehrer werden gebeten, Angaben über ihre bisherige Stellung, Ausbildung, augenblickliche Beschäftigung usw. umgehend der Z. V. f. D. mitzuteilen. Die genaue und schnelle Erledigung ist wichtig. — Z. V. f. D., Mcinekcstr. 10. Dr. Elias Auerbach bittet uns folgendes mitzuteilen: Die Beratung von Palästina-Wanderern, die ich bisher nach besten Kräften durchgeführt habe, nimmt jetzt einen so erheblichen Teil meiner kargen Arbeitszeit in Anspruch, daß ich;׳?nötigt bin, f;1r sie die Gebühr einer ärztlichen Konsultation (RM. 5) festzusetzen. Vorherige telephonische Anmeldung (El S, Wag- 11er 1252, von 3—5 Uhr) ist unbedingt erforderlich. Der Verein jüdischer Hotelbesitzer und Restaurateure e. V. weist seine Mitglieder nochmals auf die bereits .durch Einlad.:־׳■; bekanntgegebene Versammlung hin. Beginn: Montag, 22. Mai, 0 Uhr morgens, im Hotel Löwenstein, Bad Ems. Tagesordnung: Die Lage unseres Gewerbes nach Inkraft- Setzung des Schächtges ■1/es: 2. Propaganda. Weitere Punkte der Tagesordnung werden auf der Versammlung bekanntgegeben. Der Vorstand. Maria Rapp-Janowskaia, die bekannte Konzertsängerin, die sich besonders die Pflege jüdischer Musik zur Aufgabe gemacht hat, begibt sich in diesen Tagen nach Palästina, um dort weiter auf diesem Gebiet tätig zu sein. Verband Jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit. Wir geben folgendes bekannt: Die Jüdische Haushaltungsschule Frankfurt a. M., Königswartcr Str. 20, teilt uns mit, daß sie bereit wäre, einen Lehrgang einzurichten, der für solche Mädchen bestimmt ist, die nach Palästina gehen wollen. Die Kursusdauer soll vier Monate betragen. Folgende Fächer sollen gelehrt werden: Kochen (mit besonderer Berücksichtigung der fleischlosen Küche); Bügeln, Hausarbeit, Ausbessern, Nähen, Gartenbau. Ferner folgende theoretische Fächer: Nahrungsmittellehre (mit besonderer Berücksichtigung der Diätetik), Kranken- und Säuglingspflege, Hebräisch, hauswirtschaftliche Buchführung, Wohnungspflege. — Wir bitten Interessenten, sich möglichst schnell bei uns zu melden (Büro des Verbandes Jüd. Frauen für Palästina-Arbeit, Herlin W, Meinekestr. 10), da der Kursus nur dann durchgeführt werden kann, wenn sich mindestens 8 Teilnehmerinnen finden. Der Lehrgang müßte spätestens am 25. Mai beginnen, um vor den Herbstfeiertagen beendet zu sein. — Preis für Pension und Schulgeld 100 M. monatlich. Jüdische Frauen als Druckerinnen. Im Verlage von Rubin Maß, Berlin-Charlottenburg, Pestalozzistr. 15, ist soeben eine Monographie von A. M. Habermann: ״Jüdische Frauen als Druckerinnen, Set/eriunen usw.“ in hebräischer Sprache erschienen. Die Arbeit beginnt mit der ersten jüdischen Setzerin Esteilina Conat (Mantua, ca. 1477) und zählt 51 jüdische Frauen und außerdem 7 christliche Frauen auf. Dabei werden interessante Einzelheiten erwähnt. Frankfurt a. M. Hier ist ein Snif Hcchaluz gegründet worden. Zusammenkünfte jeden Dienstagabend, 8־';י Uhr pünktlich, Unterlindaii 21, I. (Einführung in Palästinakunde und Zionismus) und Berufsberatung jeden Dienstagabend von 7—8(2 Uhr im Büro, Unterlindaii 21. Frankfurt a. M. Des großen Andranges wegen wird eine weitere Sprechstunde für Palastinareisciule eingelegt, so daß also Montag, Dienstag und Donnerstag von 6(71/2■—«׳ Uhr abends Auskünfte erteilt werden. Wir bitten die Besucher von auswärts, sich vorher anzumelden. — Frankfurter Zionistische Vereinigung, U!1fvr!indau 21. Gottesdienste. Frei lag, den 12. Mai, abends: Synagogen mit allem Ritus und A'n■!v ז .■n: 7.30 Uhr; Syn. I’rinzregemcns! rolle: 7.15 Uhr, übrige .Synagogen mit neuem Ritus und Syn. Schmargendorf (Altersheim): 7 Uhr. Predigten: Neue Synagoge: Dr. .Biumenl hal: Svn. Lbtoow^traüe: Dr. Salomonski; Syn. Friedensternpcl: Dr. Prinz. In den übrigen Orgelsynagogen: Ansprache des Rabbiners. — Sonnabend, den 13. Mai, morgens: Alte Synagoge und Syn. Pestalozszistratle: 8,30 Uhr; übrige Synagogen mit. altem Ritus und Alterversorgungsansiallen: 9 Uhr: FrtihgoUcsdienSl: Syn. Rykestraße und Kottbusser Ller-Ahawas Reim: 6.45 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus: Hauptgolle-divnsl: 10 Uhr; Svn. Kopcniek: 9.45 Uhr; Svn. Schmargendorf (Alter-heim): 10 Uhr; Frühgottcydienrt : Syn. I inherebaße, J.evetzoyy,trabe und Prinzregentenstraße: 7.30 Uhr. Neue Synagoge; Im Anschluß an den < bei,1■■-׳aenי!: Madchen-Kin- -■egnung: Dr. Wcyl. Jugvndgotle;dienst: 4 Uhr: Syn. Kaiseistraße (mit Jugendleier): I >r. W'. I.cvvv; Syn. Pestalozzistraße: Dr. F. Levy; Svn. Kottbusser Uler-Ahawa, Reim: Dr. Sitigertnanu: 4.30 Uhr: Syn. Münchener Siraße: Dr. A. I.evy. Sabbat-Ausgang: 8.41 Uhr. — Uottesdicust an den W arhenugen: abends in allen Synagogen: 7.30 Ihr; morgen-: Alte Synagoge, Syn. Kaiserstraße mul Rvkcstraßc: 6 30 Uhr, übrige Synagogen mit altem Ritus: 7 Uhr; Synagogen mit nettem Ritus: 7.30 Uhr. In den Synagogen mit allem Ritus linden währ, ml der Sephirazcit Lehrvorträge eine halbe Stunde vor flintritt 11er Nacht statt. Seelsorgeriselie Sprechstunde der Gemoinderabbiner: fiigheb (außer Sonnabend): 9.30—10.30 Uhr vorm.: Oranienburger Str. 29, Zimmer 55, und Svn. Fasanenstra lie, Rabbinerzimmer. Gottesdienst des Beth Hamidrasch, Rosenthaler Str. 55, begründet vom Misrachi, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Gemeindesynagogen mit altem Ritus. Synagogec.-Vcrein Gesundbrunnen Ahawas Achim, PrinzenaHce 87. Fioitag, (len 12. Mai, abends 7.30 Uhr, Sonnabend, den 13. Mai, morgens 9 Uhr, Einsegnung des Hermann Heinz Fr'inkcl, Sohn des Herrn Isaak Kränke!, sowie Ansprache durch Rabb. Dr. Alexander. Mincha 0, Uhr, .werktags morgens 7 Uhr, abends 7 Uhr. Deutscher Makkabikreis Berlin. Der Tenni-klub Bar K (Plätze Karlsruher Straße nahe Rahnhot Halcnscc) nimmt, noch Mitglieder auf. Au-knnft au$ den FH1?ert oder bei I)r. Rabau (Bismarck 1418h Berliner Kalender Zutritt zu allen Veranstaltungen nur für Mitglieder und «Ungeladene Gäste. Berliner Zionistische Vereinigung. Steglitz, am 16. Mai, 20.30 Uhr, hei Ilb ■rg, Steglitz, Albrechtstr. 115, R.-A. Benno Cohn, ״Zi. nismu.s und deutsches Judentum“. Klub Junger Zionisten. Am 16. Mai, 20.45 Uhr, Meinckc- Straße 10, ״Die Autgabea des deutschen Zionismus“. Geschäftliche Mitteilungen T '-Awiw-Pension Karpin. Wie wir erfahren, hat das langjährige Mitglied der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Herr Karpin, der die letzten zehn Jahre als Delegierter des Hauptbüros des Kcren-Ilajossod für Erez-Israel erfolgreich gearbeitet hat, sieh in Tcl-Awiw, gegenüber dem Meere (Jnrkonstr. 58), eine elegante Pension in einem für diesen Zweck errichteten Neubau eröffne:. Die Pension fst technisch modern eingerichtet (fließendes Wasser in den Zimmern usw.), ebenso die Möblierung. Da Herr Karpin vor dem Kriege viele Jahre ein großes Hotel in Wiesbaden geführt. haf, so bietet er die Gewähr, daß auch sein Hotcluntcrnehmen in Tel- Awiw fachmännisch geleitet werden wird. Wir wünschen unserem Gg.cHerrn Karpin alles Glück zu seinem Unternehmen in Iirez-Israel. ♦ Wir verweisen auf das Inserat des Kiiidororholuiipy.heims auf Norderney. Die Anstalt ist seit Jahrzehnten wegen ihrer Einrichtung und Leistungen bestens bekannt, wofür der starke Andrang in früheren wie auch in der diesjährigen Saison der beste Beweis ist. Schnellste Anmeldung ist erforderlich. 09t)U<lC, streng relijpös, »eit 1929 in Palästina an •ge s i e d ei t, wünscht Heirat mit reüjf״ hübschen tüchtigen Made! mit kä Vermöy^n Ausführt. Bildoff. unt. E 3H9 an di* Jiid Rundschau. Berlin W 15. Mrinekostraße 10 Nähe Bellevue-Park (Stadthalm) möbliert o. leer, B Zimmer mit Küche billig zu vermieten. Anruf (außer Sonnabend)•. C 5, Hanse 3497. 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