Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1933-05-05 · Heft 36 (5.5.1933) · p. Seite 181

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 36 (5.5.1933)
Date
1933-05-05
Page
Seite 181 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2651273-2653725-2653765--23702-2686599
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. 36, 5. V. 1933 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 181 ״Heilig sollt ihr sein, denn heilig hin ich, der Herr, euer Gott... lind du sollst lieben deinen Nächsten — er ist wie du; ich bin der Herr ... Wenn ein Fremder bei dir weilt in eurem Lande, so sollt ihr ihn nicht bedrücken. Wie ein Ein» geborener aus eurer Mitte soll euch der Fremde, der bei euch weilt, gelten/ du sollst ihn lieben — er ist wie du. Denn Fremde wart ihr im Lande Aegypten/ ich bin der Herr, euer Gott." <111. Buch Moses, 19,2. 18. 33—34) Am dem TFochenabschnitt für Sabbath, 6. Mai. ״Siehe, Tage kommen, Spruch des Herrn ... Da führe ich zurück die Gefangenen meines Volkes Israel, and sie bauen wieder auf zerstörte Städte und wohnen darin, sie pflanzen Wein* berge und trinken ihren Wein, sie legen Gärten an und genießen ihre Frudit. Ich pflanze sie ein in ihr Land, daß sie aus dem Boden, den ich ihnen gegeben habe, nicht mehr herausgerissen werden können — spricht der Herr, dein Gott." <Amos 9, 13—15) Am der llaftara für Sabbath, 6. Mat. Unsere pädagogische Lage Von Maxa Harden. Wie eine Ringmauer steilen wir um uns den Willen zum Leben. Wir werden leben, sofern wir den Mut haben, aus dem Geist zu leben. Der Wille dazu darf in keinem undicht werden. Wir müssen das Tagesgeschrei bis zum Anruf hören, die undeutliche Geste bis zur Gestalt sehen, die ßodenlosigkeit des Schreckens atishalten, bis Roden da ist, auf dem wir stehen können, der unsre Kinder tragen kann, Boden für irdisches, menschliches Leben der Dauer. Wir können nicht auf die Einzelheiten der deutschen antisemitischen Bewegung antworten, fm Gegenteil: wir haben hier die ersten Aufgaben. Wir haben uns frei zu halten von der atmosphärischen Ansteckung. Haß ist ein kranker Affekt; er baut nichts auf. Erregung ist begreiflich. Aber wir müssen sie immer wieder von uns schieben. Wir müssen wissen, daß wir viel erlebt und zuviel erlitten haben. Wir sind dadurch empfindlich geworden. Das hat sein Gutes, aber auch die Gefahr, daß wir leicht erregbar sind. Wir müssen den Kern unseres Wesens der Erregung immer wieder entrücken. Das natürlich zu tun, ist schwer. Es ist nur möglich, wenn wir uns energisch zurückhalten und an einigen Punkten uns ganz stellen von Gestalt zu Gestalt. Gespenstertänze können wir uns nicht!eisten. Wir reagieren zu leicht und können für Aktivität und Produktivität halten, was Empfindlichkeit ist. Wir haben dann eine innere Stoffwechselstörung, wie der Diabetes eine ist, ungenützt werden wichtige Aufbaustoffe wieder hergegeben. Die Reaktion der Empfindlichkeit taugt sachlich nichts und beunruhigt den Menschen selbst noch mehr. Wir müssen die Leitung über die dafür vorgesehene Organisation wieder herstellen, und deshalb dürfen wir die falsche nicht benutzen. Leiden und Kämpfen auf die rechte Weise müssen wir wieder lernen. Beides zum Leben. Einen Ausweg haben wir nicht mehr. Der Mensch fällt nicht so sehr aus dem Weltganzen heraus, daß er nicht von allen kosmischen Kräften in sich hätte, in andrer Bildung, menschlicher, aber als menschliche Welt. Da, wo die vitale und vegetative Seite im Menschen ist, müssen wir uns hinrichten, da fehlt es uns. Die vegetative Organisation hat das Empfinden für Ewigkeit, Dauer, Stille, das verborgene Wachsen, den Sinn für Gleichmaß, Rhythmus; hierher kommen Lied, Märchen und Spiel. Es ist die Zone, in die geleitet werden muß, was nur in Versunkenheit wieder neu werden kann. Nur in dieser dunklen Erdwärme können wir leiden, ohne sinnlos zurück zu stoßen, ohne zu verkrampfen, ohne zu zerbrechen. Hier kann es uns gestalten wie eine Landschaft. Daß wir arm sein werden, kann uns helfen. Ich meine das im weiteren Sinn. Die Zeit wird uns sehr entblößen. So nötig es ist, einzugreifen, daß die äußere Armut nicht lebenszerstörend wirkt, müssen wir doch den Sinn bedenken, in dem etwa christliche Orden Armut meinten. Wir haben zu vie! Stoff in unserer Zivilisation. Und zu viel Differenzierung in der Person, Der Gegensatz ist nicht das Kärgliche und das Grobe, sondern der luftige Raum, in dem weniges Einfaches und Standhaftes Platz hat, und der wieder Ursprungliehe Mensch mit seiner Kontur wie eine Frucht oder ein Berg. Es kommt auf weniges an, das viele lenkt ab. Was manche heut frösteln läßt, wird uns helfen. Aus der Vitalsphäre kommt die Kraft, recht zu kämpfen. Kampf hat gar nichts mit ״Feind” zu tun, sondern mit Lebensgestaltung. Es gibt wohl keinen Menschen, bei dem die Vitalsphäre nicht entzündet wäre, ganze Erdteile fiebern daran. Sie ist im Gang der menschlichen Entwick- Jung nicht mitgebildet worden. Sie wurde unterdrückt und bricht von Zeit zu Zeit zerstörend aus, mit viel zu viel Druck und verstockter Substanz, um dann wieder eingesperrt zu werden. Dem übrigen fehlt sie; er wird lebensfremd und lebensuntauglich. Eine Zeit kann er wohl eine gepolsterte pneumatische Kammer beziehen — drückt aber das Leben die Fenster ein, erkrankt er. Das ist die Lebensangst. In ihr klammert er sich an den letzten noch irgend zugänglichen Rest der anarchischen Vitalkräfte. Hier sitzt die Erdkraft des Menschen. Sie wird oft mit Gewalt verwechselt. Gewalt Ist ausschließlich, die gemeinte Kraft auf beiden Schalen ausgeglichen. Alle Erziehung muß wecken und bilden. Das Verkümmerte lebendig machen, wie man einen gelähmten Muskel bewegt. Bis die Stelle von ihrem Leben weiß und funktionieren kann, wenn man sie anruft. Hierbei hilft kein Bewußtsein. >Wir müssen oft genug still gewesen sein, beschaulich, geträumt haben, den Lauf der Natur durch uns durchgespürt haben, den beweglichen Frieden in uns gehabt haben. ■Wir müssen uns und der Jugend das verschaffen. Wir werden den Bildungsstoff danach zu richten haben, die Form unserer Jugendgemeinschaften. Wir werden auf manches drum verrichten müssen, aber Entscheidendes gewinnen. Denn hier *ind die ׳Wurzeln der Seele zu Haus, hier quellen die Lebensströme, die nicht versiegen, wie auch die Außenwelt sein Das Amphitheater auf dem Skopus 1הי1י0י1!mm ל• 'י -IllTir r -_' ■<' ‘ ' / * i E\ -w ־; j. ffl .*,׳ «dH־ ׳׳*»«• TlFsT .ÄiS Jerusalem, eine der ältesten Städte der Welt mit ihrer ununterbrochenen Geschichte von fast viertausend Jahren, lag viele Generationen im Damröschenschtaf unter der Ruhe des verträumten Orients. Das jüdische Werk des Aufbaus eines National-Heims hat auch die alte Hauptstadt, zu neuem I.ehcn erweckt. Lin Symbol dieser Auferstehung ist die Univcrsttil auf dem Skopus berge, mit dem herrlichen Bück über die Wüste Juda, das Tote Meer und das Gebirge Moab im Hintergrund. Hier ist neben den Gebäuden eine Freilichtbühne entstanden, deren Lage wohl in der Welt einzig dasieht. Die eben fertiegestellte Bühne des Freiluft-Amphitheater der Hehr ischen Universität, Jerusalem. lllll1n1lll|[tlllllllll1ntllllllllllMlllllllttlllllllllllllllllllllltlllllttllllllitlllllllllllllllllllllllltlltliltl'.IIIIIIIIIIHIIItllllllllllllllMII!llllttlllllll[ll|[|lllllllllllllllll(lltllllltllll((mttltll[illilllll|(|||||l(lll(l(l|[l(l!tllllltllll!tKII|[!tltlll[lllll[lll)m)illl[ill[,lll[lll)n1l1mt[|l[l1m1ll mag. Hier ist die größte Hemmung der Mangel an Gewöhnheit. Was auf Uebcrlreihtmg eingestellt ist, wird sich erst allmählich und mit Widerständen umstellen. Wir werden dafür sorgen, daß die Gemeinschaft den spezifischen Luftraum der Person, der dazu da ist, ihre Erschütterungen aiiszugleichen, nicht nur nicht verletzt, sondern auch sich bewußt ist, daß er heut beinah immer erst zu schaffen ist. Die Vitalität, den Urlant der Natur, zu wecken, braucht cs, bildlich gesagt, des richtigen Zuges. Sie versagt, wenn sie überlastet, wie wenn sie nicht angespannt wird. Nur angegriffen äußert sie sich als Lebenserhaltung, in der Ruhe als Wille, etwas zu verwirklichen bis hin zu dem künstlerischen freien spielhaften Schaffen, in dem Ucbcrwinden von Widerstanden verschmilzt mit der seinscrfüllten Bewegung. Wir Menschen einer alten Kultur, belastet mit einem unrhythmisehen Schicksal voller Katastrophen, müssen die Gefahr überwinden, daß wir die Geistigkeit immer wieder hinauf veredcln und in verbindungsloser Tiefe ein etwas an ungeformter Lebenssubstanz sitzen haben, auf das wir im Notfall unbewußt und erfolgreich zurückgreifen. Wir werden nicht nach dem Rezept des Prokrustes Vorgehen, er war der erste Barbar, der gestalten wollte. Sondern wir müssen die zerfallenen Teile aufeinander zu pflegen und entwickeln, bis ihre einheitliche durchlaufende Funktion ermöglicht ist. Auf der Geistseite müssen wir den Stoff auf das Wesentliche hin sieben und alle zur Realität herunterführen. Das ist nicht mißzuverstehen. Nicht soll alles auf praktische Wirksamkeit hin geprüft werden, weder nützlich soll es sein, noch Abbild dessen, was sich so vorfindet, noch materiell. Sondern alles Geistige soll auf durchaus seine Art zur ausdrücklichen Wirkung in dem Menschen und in seinem Leben kommen. Dazu ist nicht vieles geeignet, es muß Zeit haben, es muß nach dem Gesetz der Sache und dem Gesetz der Person wirken. Man hat das mit Erlebnispädagogik verwechselt und als verspönnen und verweichlichend abgetan. Mehr Erschlaffung vvollen wir wahrlieh nicht. Es handelt sich um etwas sehr'Ernstes und Verbindliches, das sich bestimmt und exakt auswirkt, nur kann man es nicht mit den üblichen Prüfungsmethoden erfragen. Leider finden wir die absoluten Forderungen heut meist an den falschen Stellen. Wir müssen betonen, was für die schöne Gestaltung des Lebens das Empfinden und der! Willen kräftigt, für seine Fülle und Größe und müssen diese Aufgabe in ihrem schweren Reiz immer wieder empfinden lassen. Das wirken und bewirken wird das allzu kompliziert Geteilte zurückformen in ein einheitliches Gefälle. — Ute vitale Urkraft des- Menschen ist entweder berücksichtigt worden, dann wurde sie meist als etwas feindliches angesehen und mit Härte gedrückt. Aber auch Systeme, die sie bejahten, begegneten ihr mit Druck, nicht nur um sie noch in der Gewalt zu behalten, sondern wegen dieser Eigenart, die wir nur damit vergleichen können, daß sie nur bei Spannung zum Klingen kommt. Das hat ebenso zu Gewaltmaßnahmen geführt wie der Wunsch, sie zu beseitigen, weil man merkte, die Vitalschicht reagiert. Wir haben hier eben die Grundzone des Seins und damit gegeben, daß sie auf die primitivsten Reize antworten kann. Stellen wir uns die Grundtatsachen der Persönlichkeit als Elemente vor, so bilden sie Elementketten entsprechend der Folge der Persönlichkeitsentwicklung. Da allein wünschenswert und gesund ist, daß dies eine Folge von Ganzheiten ist, müssen die Elemente auch eine Folge bilden. Und nun entstehen regelmäßig zwei Irrtümer: entweder: Gefühl und Einsicht gehen verloren, daß eine harmonische Fortbildung aller Teile erforderlich ist. Es wird mit robuster Gewalt angefaßt, die immer möglich war. Die Vitalkraft antwortet, sie läßt den Menschen wenigstens nicht mit seiner Lebensangst allein. Aber sie wird aus dem Gefüge herausgcrissen und gleichsam zu früh geboren. Die Einheit ist zerrissen, und das äußert sich immer in dem, was wir schlechte Nerven nennen. Dann will man instinktiv das Ganze ziiriickbilden auf jene ״gesunde” Frühstufe. Aber das gelingt nie wieder. Was einmal organisch da war, davon bleibt wenigstens ein anruhiges banges Nachzittern, der menschlichen Willkür sind hier Schranken gesetzt. Der zweite Fall: Man nimmt unbewußt an, daß mit der höheren Differenzierungsstufe ein Grund- Haben Sie schon Ihren Neu - Abonnenten In dieser Woche geworben? elemcnt weggefallen ist. Man rechnet nicht mehr damit, spricht es nicht mehr an, bildet cs nicht. Das gibt die Erscheinung der ״Decadence”, Beide Fehler erklären sich daher, daß es sehr schwer ist, die richtige Folge der Grundkräfte zu bilden. Vor der Aufgabe stehen wir aber heute, tmd wenn wir sie nicht lösen, gehen wir unter. Es gibt Versuche, die ähnlich sind, etwa da, wo man den Körper zu bilden suchte oder wo man mehr musische Erziehung suchte, oder auch, wo inan den Willen stark mobilisieren wollte, (Antike, Motive aus höfischer Bildung, soldatischer). Aber im Grund ist unsre Aufgabe neu wie unsre Not einzigartig. Als erstes haben wir die Kraft auf sich selbst zu richten. Nur sie kann sich selbst ausrichten und wirksam bewegen. Das klingt wie eine unlösbare mathematische Aufgabe. Es ist die eigentliche aristokratische Grundposition, wenn man diesem Begriff die höchst unadelige Beziehung auf ״die andern” nimmt, die voll wache, unverminderte und restlos zum Dienst am Geist gebundene Lebenskraft. Antwortet nicht: durch die Gegebenheit Palästina seien solche Ueberlegimgen überflüssig. Sie sind es nicht. Not und Chance sind Stoff. Es kann sich der eine in Palästina befreien, durch Palästina allein wird er es nicht tun. Und sollte er sich durch günstigere Lage um seine innere Not herumdrücken können, so werden seine Kinder, seine Enkel, einen Knoten finden, den sie lösen müssen. Wir schwanken zwischen Verzweiflung und Optimismus hin und her, wo es um den Menschen, geht. Wir sind ein jämmerlich unphilosophisches Geschlecht, wenn Philosophie noch etwas anderes ist als Fachwissenschaft, nämlich das Maß an Umsicht und Besinnung, das die Schaukel der mißglückten Versuche stehen läßt. Wir tun Palästina keinen Gefallen, wenn wir annehmen, der Jude beträte dort den Boden und würfe sein Räckel ab und alles ist gut. Wir haben zu solchen Naivitäten gar kein Recht. Und wir haben unsrer Wanderschaft gegenüber denn doch auch eine Verantwortung. Was wir erlebt haben, haben wir ganz, zu erleben, ob in Deutschland oder in Palästina, aber ganz imd mit allen Kräften. Wir sind nicht in der Lage, heute Deutschland anzureden. Aber wir lassen uns die Freiheit nicht rauben, zu sehen, daß dort etwas ganz, ähnliches sich abspielt. Es wird die Zeit kommen, da man endlich den Jammer des Lebens, die Feigheit des Menschen, seine Lauheit, seinen Mangel an Herzenskraft, so ernst nehmen wird, wie den Tod. Auch er macht nicht alle Menschen gleich, die ihn erleben, aber er eint sie. Das Gericht über den Menschen dauert nicht die zwei Minuten, in denen er die Schritte aus dem Leben tut. Fs wird Zeit, daß wir dies Gericht, von dem wir pünktlich einmal im Jahr hören, ebenso ernst nehmen wie die anderen Sorgen. Was wir von dem schaffen, ist nicht unsere Sache. Verantworten müssen wir, was wir überliefern, zurücklassen. Das ist Arbeit am Lebensboden für uns und unsre Kinder. An dieser Aufgabe kann keiner uns hindern und keiner kann sie uns abnehmen, denn sie ist gebunden an den Geist. Was aber lohnte, wenn nicht endlich der Geist schöpferische und erneuende Macht würde. Kein Numerus clausus in der Tschechoslowakei Von unserem Korrespondenten. h. I. Prag, 1. Mai 1933. Der deutschnationale Abgeordnete im Prager Parlament, der sich sclirtn seit Jahren vergeblich bemüht, in der Tschechoslowakei einen Numerus clausus für jüdische Studenten z.u propagieren, hat neuerdings an den Schulminister ein Schreiben gerichtet, in dem er sich gegen die ״z u - nehmende Verjudung der Lciterstellen an den deutsehen Mittelschulen“ wendet. Dr. Schollich ist auch diesmal aut entschiedene Ablehnung seiner antijüdischen Forderung gestoßen. S c 11 111 in i n i s t e r Dr. Derer erkiärte in seinem Antwortschreiben, ״daß stell die Schulverwaltung ausschließlieh von jener! Grundsätzen leiten lasse, die die Grundlage eines demokratischen Staates bilden und daß daher bei der Besetzung von Stellen der Abstammung, der Rasse oder der Konfession wegen keine Unterschiede gemacht werden. Von diesem Standpunkt wird sich die Regierung auch in Hinkunft nicht abbringen lassen“. Im Monat März d. J. wurden in Palästina 2482 jüdische Neucinwan derer registriert. Unter diesen befinden sich 269 Touristen, die nachträglich die Erlaubnis zu dauernder Niederlassung erhalten haben.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.