Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1933-04-13 · Heft 30-31 (13.4.1933) · p. Seite 151

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 30-31 (13.4.1933)
Date
1933-04-13
Page
Seite 151 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2651273-2653725-2653760--23667-2686559
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Nr. 30/31, 13.1V. 1933 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 151 ln aller Kürze Die Palästina-Regierung hat der Exekutive der Jewlsh Agency . 1000 Einwandcrungszertilikate zur Verfügung gestellt, die an Juden aus Deutschland zwecks Ermöglichung ihrer Niederlassung in Palästina ausgegeben werden sollen. Die Zertifikate sollen in die nächste Einwanderungsschedule mit eingerechnet werden. Der englische Minister für die Kolonien, Sir Philip Cun- I i f f e - L i s t e r, hat sich im Flugzeug nach Palästina begeben. Sir Philip beabsichtigt, sich drei Wochen in den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens aufzuhalten. Vor seiner Abreise aus London eröffnete er die neue Telep ho n - Ve r b i n d u n g mit Palästina durch ein Gesprach mit dem High Commissioner Wauchope und mit dem palästinensischen Generalpostmelster. Direkte telephonische Verbindung ist von London aus nicht nur mit Jerusalem, sondern auch mit Haifa, Tel-Awiw und Gaza möglich. ״DAZ.“ meldet: Lord Reading hat das Amt eines Präsidenten der Deutsch-Englischen Vereinig u n g niedergelegt und ist aus der Vereinigung ausgeschicden. Er begründet diesen Schritt damit, daß er sich als Jude mit der Politik der deutschen Regierung gegenüber der jüdischen Bevölkerung nicht einverstanden erklären könne. Mitglieder des englischer Unterhauses haben ein Komitee gebildet, das sich die Aufgabe gestellt hat, die Entwicklung der Lage der Juden in Deutschland zu beobachten. Der Sekretär des Komitees ist der rechtsstehende Abgeordnete Commander Oliver Locker-Lampson. Das belgische Königspaar ist in Jerusalem eingetroffen und hat im Regierungsgebäude Wohnung genommen. Der König und die Königin von Belgien beabsichtigen, 14 Tage in Jerusalem zu bleiben. Zu ihren Ehren fand im Regierungsgebäude ein Diner statt, an dem auch Dr. Chaim W e i z m a n n teilnahm. Der bayerische Finanzminister Sichert hat verfügt, daß der noch nicht bezahlte Betrag der für den abgelaufenen Haushalt eingesetzten Summe für ״Israelitischen Kultus“ eingezogen wird. In Kiew starb am 8. April der jiddische Philologe Nachuir. Stiff plötzlich im Alter von 54 Jahren. Stiff, als Publizist unter dem Pseudonym Baal Dimjon bekannt, war in den letzten sieben Jahren Direktor der philologischen Abteilung am Institut für jüdische proletarische Kultur in Kiew und Redakteur der jiddisch-philologischen Zeitschrift ״Sprachfront“. 1922-1926 lebte Stiff in Berlin. Wie der Berliner städtische Nachrichtendienst meldet, hat die Direktion der Berliner Kraft- und Licht A.-O. auf Veranlassung der Staatskommissare Dr. Maretzky und Dr. Lippert auch dem Rest der nach den Entlassungen der letzten Wochen noch vorhandenen jüdischen Angestellten mit einer einzigen Ausnahme gekündigt. Damit sei einem dringenden Wunsch der 6300 Köpfe zählenden Belegschaft entsprochen und die ruhige und geordnete Fortftihrung des Unternehmens sichergestellt worden. ״Münchener Zeitung“ meldet aus Speyer: In Speyer wurde jüdischen Geschäftsleuten das Hissen von schwarz-weiß-roten Fahnen untersagt. Die bei dem Besuch des kommissarischen bayerischen Ministerpräsidenten General von Epp an jüdischen Häusern gezeigten schwarz-wciß-roten Fahnen mußten eingezogen werden. Palästina gegen antideutschen Boykott Tcl-Awiw, 9. April. (J. T. A.) Die Handelskammer von Tel-Awiw und Jaffa hat einstimmig folgende Resolution gefaßt: Die Handelskammer von Tel-Awiw und Jaffa spricht sich entschieden gegen jede Form von Wirtschaftskrieg aus. In seiner gegenwärtigen unsicheren Lage benötigt Deutschland Frieden und Stärkung seiner internationalen Beziehungen; jede Aktlon, die diese Beziehungen ungünstig beeinflussen könnte, sollte vermieden werden. Deshalb legt die Handelskammer Wert darauf, daß die friedlichen Beziehungen mit Deutschland auf dem Gebiete von Handel und Industrie aufrechterhalten werden; sie betont nachdrücklich, daß weder sie noch irgendeine andere verantwortliche Institution in Palästina einem Boykott deutscher Waren ihre Unterstützung geliehen oder irgendeine gegen diese Waren gerichtete Boykottbewegung gutgeheißen haben. Die Handelskammer nimmt mit Befriedigungzur Kenntnis, daß der offizielle Boykott gegen Juden in Deutschland nicht fortgesetzt wurde und bringt die Hoffnung zum Ausdruck, daß er nicht erneuert werden wird. Sollte der offizielle Boykott neuerdings erklärt werden, oder sollten die deutschen Juden tatsächlich unter einen, wenn auch nicht offiziellen, Boykott gestellt werden, so wird die Handelskammer die Lage nochmals überprüfen und ihre Entscnüeßungen veröffentlichen. Die Handelskammer wurde seitens des Industricllenvcrbandes, der Vereinigung des Einzelhandels und des Vcrbandes des Kommissionshandels ermächtigt, zu erklären, daß diese Körperschaften sich der vorliegenden Resolution an- Schließen. Jüdisch ״transjordanische Zusammenkunft Jerusalem, 10. April. (J.T. A.) Am 9. April fand im Hotel King David in Jerusalem ein gemeinsames Frühstück der Mitglieder der Jewish Agency und des Waad Leumi tust einer Anzahl der bedeutendsten trans jordanischen Stammeshäuptlinge statt. An dem Frühstück nahm auch Dr. Cliairn Weizmarm teil, zu dessen Begrüßung die transjordanischen Führer, Mohammedaner, Christen und Zirkassier, gekommen waren. Den Vorsitz führte Dr. A r Io - s o r 0 f f. in den von beiden Seiten gehaltenen Reden — namens der Exekutive sprachen Dr. Arlosoroff und Eniartitel Neumann — wurde die Versicherung aufrichtigen Willens zu gegenseitiger Freundschaft und Zusammenarbeit zum Ausdruck gebracht. Tiefen Eindruck machte auf die Teilnehmer das von Dr. Weizmann gehaltene Schlußwort, in dem er erklärte, Juden und transjordanische Araber seien mm daran, von zwei Seiten aus einen Tunnel zu bohren. Er hoffe, daß der Tag nicht fern sei, an dem die Bohrungen yon beiden Seiten aufeinander stoßen und Juden und Araber in d'•־! ferti״gestellten Tunnel sich die Hände reichen. ״JÜDISCHE RUNDSCHAU•• Ins Goldene Buch Von der Leitung dee Keren Kajemeth wird mitgeteilt: Auf die in der vorigen Nummer veröffentlichte Aufforderung des Herrn Rabbiner Dr. Prinz und einiger anderer Zionisten, die ״Jüdische Rundschau" als Anerkennung für ihre vorbildlich würdige und jüdische Haltung in das ״Goldene Buch" einzutragen, sind mit Dankbriefen so viele Spenden eingegangen, daß die Eintragung bereits nach Jerusalem gemeldet werden kann. Viele Spenden kamen aus nichtzlonietlechen Kreisen. Weiter einlaufende Betröge werden für eine zweite Eintragung verwendet werden. Falsche S.A.-Leute Wie die Telegraphen-Union aus Chemnitz meldet, wurde der jüdische Rechtsanwalt D r. Weiner dort in der Nacht zum Dienstag von mehreren Männern, die SA.-Bin den und braune Mützen trugen, in seiner Wohnung aufgesucht und gewaltsam in einem Kraftwagen fortgeführt. Am Morgen fand man auf der Wiedenauer Flur bei Mittweida Dr. Weiner mit einem Kopfschuß tot auf. Das Kriminalamt des Chemnitzer Polizeipräsidiums teilt hierzu u. a. folgendes mit: ״Am Dienstag, 11. April, in der Frühe um 8«׳נ Uhr, wurde am Stidausgang von Wiederau bciRochlitz an der Böschung einer an der Straße gelegenen Sandgrube der Rechtsanwalt Dr. Weiner aus Chemnitz erschossen autgefunden. Es besteht kein Zweifel, daß er einem Verbrechen gemeiner Art zum Opfer gefallen ist, das offensichtlich von Feinden der nationalen Bewegung verübt wurde. Von den Tätern fehlt noch jede Spur/‘ Aus Breslau berichtet die ״Voss. Ztg.“: In Steinau a. O. kamen zwei Männer in SA.-Uniform kurz vor Geschäftsschluß zu einem jüdischen Kaufmann und erkundigten sich, ob er SA.-Uniformen zu verkaufen habe. Als er das verneinte, ließen sich die Leute Kletterwesten und ähnliche sportliche Ausrüstungsstücke vorlegen. Die Angestellten wurden von einem der Täter in den Hinterraum des Geschäfts gedrängt. Wahrend der Verhandlung bedrohten sie den Kaufmann. Sie nahmen dann eine größere Zahl von Gegenständen mit und ließen an Zahlungsstatt eine angeblich vom Braunen Haus in Breslau ausgestellte Quittung zurück. Die Täter entkamen in einem Kraftwagen. Man vermutet, daß es sich um die gleichen Leute handelt, die am Tage vorher in Wohlan bei einem Getreidehändler Erpressungen verübten und 2000 M. erbeuteten. Telephon Jerusalem ־ New York Jerusalem, 10. April. (J.T. A.) Am Vorabend des Peßachfcstes wurde die neue Telephon Verbindung zwischen Jerusalem und New York durch ein Gespräch Dr. Chaim Weizmanns mit dem Direktor der Jewish Telegraphie Agency in New York, Herrn Jakob Landau, eröffnet. Dr. Weizmann übermittelte der ameri- Ionischen' Judenheit Glückwünsche anläßlich des Peßachfestes und richtete an sie den Appell, alle Kräfte zum Aufbau Palästinas zu vereinigen. Palästina sei im Aufschwung begriffen, doch sei die palästinensische Judenheit betrübt infolge der tragischen Ereignisse in Deutschland und spreche der deutschen judenheit Hoffnung und Mut zu. Vermischtes Das Verbot des Hamburger ״Israelitischen Familienblatts“ ist wieder aufgehoben worden. Die Jüdische Gemeinde in Kopenhagen wird, wie uns von dort berichtet wird, atn 21. d. M. die 100-Jahrfeier der Synagoge unter großen Feierlichkeiten begehen. Der dänische König Christian X. hat sein Erscheinen zugesagt. Ebenso wird das Ministerium und andere Behörden vertreten sein. Oberrabbiner Dr. Friediger hält die Festrede. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Der Unterricht für Anfänger beginnt: in der Schule Große Hamburger Str. 27 (nahe Bhf. Börse) am Mittwoch, dem 19. April, 19•'״ Uhr; in der Schule Klopstockstr. 58 (am Bhf. Tiergarten) Donnerstag, den 20. April, 19•/״ Uhr. Der Stundenplan wird in der ersten Stunde festgesetzt. — N. Berggrün, Orunewald, Trabener Str. 2 (Tel.: H 5, Brabant 501, 8—9 Uhr morgens). Der Brlth Habonim teilt mit: Die Vereinigung der beiden Bünde Brüh Haolim und Kadirnah war gerade zur rechten Zeit gekommen. Zur Bewältigung der vielen neuen Aufgaben in dieser Zeit steht eine einheitliche Körperschaft da. Bei der Bundesleitung ist ein eigener ״Misrad Keren Kajemeth“ eingerichtet worden, der als erstes eine Sparwoche anordnete, deren z. T. ausgezeichnete Ergebnisse jetzt bekannt werden, leder Chawer war verpflichtet, von seinem Taschengeld in dieser Woche ein entsprechendes Opfer für den KKL zu bringen. An der Spitze steht bis jetzt der Danziger Bund mit 175 Gulden. Alle Mitglieder wurden ferner zur intensivsten Mitarbeit bei der Peßach-Sammlung des KKL verpflichtet und bei der Propagierung der ,,Jüdischer! Rundschau“. Für Lehrzwecke wird jetzt eine Fülle von Studienmaterial des KKL verbreitet, wie Palästina-Karten, die Neuaufjage des Statistischen Bilderbuchs (״Ercz. Israel in Zahlen“, Ussischkins Rede ״Der Ruf des Bodens“ und verschiedene Flugblätter). Ueber die Entwicklung auf anderen Arbeitsgebieten wird separat berichtet werden. Hagalil, eine Jüngerengruppe des ,,Habonim“ (früher Kadirnah), lädt alle Eltern und Bekannte zu einer Peßachfeier ein, die am Sonntag, 16. April, vorm. 11 Uhr, im Sitzungssaal, Fasanenstr. 79/SO, stattfindet. Karten nur im Vorverkauf bei den Jüngeren der Westzüge. Der Verein selbst. Handwerker jüdischen Glaubens, e. V., Geschäftsstelle: NO 18, Gr. Frankfurter Str. 80/81; E 3, Königstadt 2190 (Wolff), übersendet das Mitgliederverzeichnis von Handwerkern aus allen Berufszweigen an Interessenten auf Wunsch kostenlos. Handwerker, die dem obigen Verein noch nicht angehören, melden sich umgehend unter enauer Angabe ihrer Berufsbezcichnung nur schriftich unter ״Handwerker“ beim Arbeitsnachweis, Berlin C2, Roscnstr. 2/4, Zimmer 22. Angehörige des selbständigen gewerblichen Mittelstandes werden ebenfalls gebeten, ihre Adresse umgehend unter genauer Angabe des Geschäftszweiges nur schriftlich unter ״Mittelstand“ dem Arbeitsnachweis, Berlin C 2, Rosenstr. 2/4, Zimmer 22, bekanntzugeben. Breslau. Hebräische Sprachschule ״Kirjath- S c p 11 e r“. Sommersemester 1933. Der Unterricht beginnt Donnerstag, den 20. April, und findet im Jüdisch- Theologischen Seminar, Wallstr. 14, pt., Zimmer 4, statt. Unterrichtszeiten: frühmorgens, nachmittags, abends. Für Fortgeschrittene: Spezielle Stunden für T’nach, Agada, Mischna (Anfänger), Grammatik, mittelalterliche und neuere Literatur, für Lektüre und Besprechung neu erscheinender iitcrarischer Werke und wichtiger Artikel aus den hebräischen Zeitschriften. Anfängerkurse nach Bcriitz-System für Kinder und Erwachsene. Eiikurse für Erwachsene nach Ber]itz־T>y;'.:m mit 4 Wochenstunden, 2 Kurse am Abend, 2 Kurse am Vormittag, Anmeldungen zu allen Kursen vom 20. April an Montag bis Donnerstag 19—20'/3 Uhr, Wallstr. 14. pt., Zimmer 4. Schriftliche Anmeldungen oder Anfragen sind an den Leiter der Schule, Herrn J. Reznicov, Breslau 6, Sprottauer Str. 1, zu richten. Die Ortsgruppe Hindenburg der Union der Zionisten- Revisionisten übersendet uns mit der Bitte um Veröffcntlichung ihren Beschluß, worin die illegale Machtergreifung durch Jahotinskv bedauert und der revisionistischen Exekutive Gefolgschaft zugesagt wird. Der Beschluß endet mit der Feststellung, daß seit dem Austritt der Revisionisten aus der Organisation ein ständiger Verfall des Revisionismus festzustellen sei. Dr. Kurt Loewenstein, Frankfurt a. M., bittet uns um die Mitteilung, daß er nicht identisch ist mit dem Loewcnstein, von dem in Nr. 28/29 der ,,Jüdischen Rundschau“ berichtet wurde, daß er wegen Verbreitung von Grcuelnachrichten zu Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Frankfurt a. M. Das Sekretariat der F.Z. V. ist für Auskünfte für Palästinareisende Montag und Donnerstag von 6•/4י7—״ Uhr geöffnet, Gottesdienste. Freitag, den 14. April, abends: In den Svnagogen mit altem Ritus tmd Altcrvervorgungsan Malten: 7.15 Uhr; in den Synagogen mit neuem Ritus (außer Syn. Prinzregcntermtraße) und Syn. Schmargendorf (Altersheim): 7 Uhr; Syn. Frinzregen'enstraße: 7.15 Uhr. Predigten: Nette Synagoge: I)r. Warschauer: Syn. I.ützowstraße: Dr. Levkowitz; Syn. Fa.ancnstratc: Dr. Wiener; Syn, T.evctzowdraßc: Dr. Prinz, ln den übrigen Orgelsynagogm: Ansprache des Rabbiners. — Sonnabend, den 15. April (Sahkut Chol hamoed), morgens; Synagogen mit alten! Ritus und Alter. Versorgungsanstalten: 8 Uhr; Frühgottesdienst: Syn. Rykestraße und Kottbusser Ufer — Ahawas Reim: 6.45 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus und Syn. Schmargendorf (Altersheim): 8.30 Uhr; Frühg rttesdienst: Svn. Lindenstraßc, Lcvetzowstraße und Prinzregentcnstraßei 7.30 Uhr. Predigt: Svn. Schmargendorf: Dr, Sacnger. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Alte Synagoge: Rabbiner Nobel; Syn. Pestalozzistraßc: Dr, E. Lew; 4.30 Uhr: Svn. Miinchcner Straße: Dr. A. Lew. Sabbat.Ausgang: 7.46 LThr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 7.30 Uhr; morgens: Alte Synagoge, Syn. Kaiserstraße und Rykestraße: 6.30 Uhr; übrige Syn* agogen mit altem Ritus: 7 Uhr: Svnagogen mit neuem Ritus; 7.36 Uhr. - י Gottesdienst am Pessachfest: Sonntag, den 16. April, abends: In allen Synagogen und Altcrversorgur.gsanstalten: 7.15Uhr: Predigt: Neue Synagoge: Dr. Weyl, — Montag, den 17. April, morgens: Synagogen mit s'tem Ritus und Altcrversorgungsanstaken: 8 Uhr; Frühgottcsdicnst: Syn. Rykestraße und Kottbusser Ufer — Ahawas Reim: 6.45 Uhr. Svnagogen mit neuen! Ritus und Syn. Schmargendorf (Altersheim): 8.30 Ulu׳; Frühgottesdienst: Svn. L:ndenstraße, Lcvrtzow.-yraßc und Prinzregentenstraße: 7.30 Uhr. Pro« digten: Svn. Kaiserstraße: Dr. Freier; Syn. Rykestraße: Dr. Swar. senskv; Syn. Kottbusser Ufer — Ahawas Reim: Dr. W. Le'vy; Syn. I.indenstraßc: Dr. Blumenthal; Syn. Lcvetzowstraße: Dr. Lewkowitz; Syn. Prinzregentenstraße; Dr. Wiener. — Montag, den 17. April, abends: In allen Svnagogen und Altrrversorgungsanstalten; 7.30 Uhr. In den Orgelsynngogen: Ansprache des Rabbiners zum Gedächtnis der Toten. — Dienstag, den 18. April, morgens: Gottesdienst mit Seelenfeier und Predigt: In den Synagogen mit altem Ritus und Ahcrversorgung-anstalten: 8 Uhr; in den Syaagogen mit neuem Ritus und Svn. Schmargendorf (Altersheim): 8.30 L hr. Fiiihgmtesdivnst: Syn. Rykestraße tmd Kottbusser Ufer —• Ahawas Reim: 6.45 Uhr; Svn. Lindenstraße, Lcvetzowstraße und Prinzregentenctraße: 7.30 Uhr. Predigten: Alte Svnajgnge: Dr. Freier: Svn. Knisfr-trafie: Dr. Freimann; Syn. Rykestraße; Dr. Weyl: Svn. PcMalozzi-traßv: Dr. K. Lcvy; Svn. Kmtbusser Uto.r —- Ahawas Reim: Dr. J.ikobovits; Syn. Münchener Straße; Dr. A. Lew; Svn. hnincwald: Dr. Lohn; Neue Synagoge: Dr. Blütner.- tha!; Svn. Lindenstraße: Dr. Warschauer; Syn. Liitzowstraßc: Dr. Baerk; Syn. Fasan-nMraßc: Dr. Wiener; Syn. Levetznvvstraßc: Dr. Bergmann; Syn, J'riedenste mpel: Dr. Prinz; Syn. I’rlnzregentenstraße: Dr. Galliner; Syn. Schmargendorf (Altersheim): Il)r. Samuel. I’cstausgang: 7.52 Uhr. Gottesdienst des Beth Hamidrasch, Rosenthaler Str. 55, begrün, det vom Misraehi, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Gemeindesynagogen mit altem Ritus. Geschäftliche Mitteilungen Unseren Lesern wird das Cafg Kutschers, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schillertheater, bestens emofohlen; sämtliche in- und ausländischen Zeitungen. Konzerte erster Künstler. * Das Jüdische Kurliospital Kolberg nimmt ab 15. Mai Erwachsene und Kinder zur Erholung auf. Das Heim ist neu renoviert und bietet bei billigen Preisen (Vierwochenkur für Kinder bis zu 14 Jahren 77 M., für Erwachsene 98 M. inkl. Solbäder und ärztl. Behandlung) und guter Verpflegung angenehmen Aufenthalt, Anfragen an die Oberin A. Kornn!, Berlin-Wilmersdorf, Kahlstr. 19. * Als einziges jüdisch geleitetes Kinderheim im Rier-ngcbirgc empfiehlt sich das Kinderheim von Fräulein Anna Levy in Hohenwiese hei Schmiedeberg, 550 m ii. M., in gesündester, sonniger Lage. Das Haus ist vollständig renoviert. Priv«!!unterricht im Hause, am Orte befinden sich Schulen bis Sekunda. Orthodoxe Kinder erhalten auf Wunsch fleischlose Kost, Kreditverein für Handel und Gewerbe e. G. m. b. H. Berlin N 24, Oranienburger Straße 3 (am Hackeschen Markt). Sammel-Nr.D 2 Weidendamm 0802 Dte Bank Bes indischen Mittelstandes

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.