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Jüdische Rundschau · 1933-04-13 · Heft 30-31 (13.4.1933) · p. Seite 148

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 30-31 (13.4.1933)
Date
1933-04-13
Page
Seite 148 (sequence 2)
Language
German
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Seite 148 JÖDISCHE RUNDSCHAU Nr. 30/31, 13. IV. 1933 gelangt sind. Jüdische Aerzte und jüdische Anwälte, denen ihre Weiterarbeit verboten oder verleidet wird, als hätten sie sie nicht ehrenvoll geführt, die als Stand und Gruppe in einem Teil der deutschen Presse pauschaliter diffamiert werden, erhielten spontane Vertrauenskundgebungen ihrer christlich-deutschen Klientel, die sich einer Dankesschuld gegenüber diesen Männern bewußt ist. Es handelt sich dabei keineswegs um parteimäßig abgegrenzte Kreise, sondern ausdrücklich wird nervorgehoben, daß aus Rechtskreisen, auch von Mitgliedern der nationalsozialistischen Partei, solche Kundgebungen zu verzeichnen sind. Diese ehrenvolle Chronik ist nirgends verzeichnet worden, wir halten es für eine Ehrenpflicht, sie zu bewahren. Die geschilderten Erfahmngen sind besonders wertvoll, weil die Menschen, die solches taten, nicht mehr unter dem Verdacht steilen, sie wüßten nicht, daß der Betreffende ein Jude ist. Nein, zum Juden als Juden ward heute gesprochen, und gerade darum kann diese Saat Früchte tragen. Und darum sind gerade wir, wir Juden, die nie ihr Judentum verborgen haben, die immer ganz, e Juden sein wollten, gerade wir sind berechtigt, in aller Offenheit unseren Dank auszusprechen. Wir danken diesen christlichen Mitbürgern nrctit mir für ihre freundlichen Gefühle gegenüber Einzelnen, nicht nur dafür, daß sie den Verzerrungen jüdisehen Wesens nicht geglaubt haben, sondern auch dafür, daß sie uns in schweren Tagen den Glauben an die Menschheit gerettet haben. Denn gerade wir nationalen Juden, die den konstitutiven Wert des Volkstums und des Blutes für Mensch und Volk bejahen, glauben auch an die höhere Einheit des Menschengeschlechtes, in der das Verbindende, das Menschliche, über alle Schranken und Klüfte hinweg die Menschen eine gemeinsame Sprache dessen, was Mensclienantiitz trägt, finden läßt. Aber wir können uns zu diesem Gedanken der menschlichen Einheit nur dann bekennen, wenn wir als Juden unser Selbst fest verwurzelt fühlen, nicht aber wenn wir unter dem Verdacht stehen, Menschheitsgedanken zu einem Intercssen-lnstrumcnt zu erniedrigen, weil wir in einer allgemeinen Verwaschenheit als wurzellose Individuen zu profitieren vermöchten. Nein, als freie, aufrechte Juden, die ihre Verpflichtung gegenüber der Geschichte kennen und jüdisches Schicksal zu tragen gewillt sind, reichen wir die Hand über den Abgrund, der sich jetzt aufgetan hat, hinweg, allen Freunden, die uns als Menschen ansprechen. Denn wir gestehen es offen, daß die Au seinandersetzung mit dem Deutschtum und dem deutschen Volk, die jetzt so abrupt vorgenommen wird, auch uns in schwere seelische Not stürzt. Wir Nationaljuden waren überzeugt, daß eine Auseinandersetzung einmal kommen muß, daß die Lage unhaltbar geworden war. Wir wußten, daß ,,die Judenfrage besteht“ und nicht dadurch besser wird, daß man den Kopf in den Sand steckt. Aber wir hatten uns diese Auseinandersetzung ehrenvoller gedacht. Wir hätten gewünscht, daß die Initiative rechtzeitig von den Juden ausgegangen wäre oder daß wenigstens in einem Stadium, wo die Zuspitzung der Lage bereits offenkundig war, die deutschen Juden das Wesen des Geschehens begriffen hätten. Es ist müßig, jetzt darüber zu trauern, daß in unserem Lager die Ahnungslosigkeit über die Einsicht, die Trägheit über die Entschlußkraft triurnpliierte. Aber schmerzlich ist es zu sehen, daß auch in diesem Augenblick noch die deutsche Judenheit sich nicht zu klarer Haltung aufzuraffen vermag. Als charakteristisch dafür, wie die geistige Auseinandersetzung sogar in den besten Fällen geführt wird, nehmen wir den Leitartikel, den das Organ des ״Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“ nach dem Boykott-Sonnabend veröffentlicht hat. Es geht uns hier wirklich nicht um innerjüdische Polemik; diese wollen wir um so mehr vermeiden, als in den wichtigsten Fragen der deutschen Juden heute ein solidarisches Auftreten aller unerläßlich ist. Aber wir müssen aussprechen, daß wir im Bekenntnis unserer Haltung zum deutschen Volk andere Töne wünschen. Irn Leitartikel der ״C.-V.- Zeitung“ vom 7. April werden zum 1001. Male allerlei Verdienste hervorgehoben, die sich deutsche Juden in den letzten hundert Jahren durch Leistungen im deutsehen Leben erworben haben. Dies geschieht ausgerechnet zu Peßach, obwohl die Peßach-Geschichte lehren müßte, daß auch die Verdienste des Josef, der Aegypten vor dem Hungertode errettet hatte, vergessen wurden, als ״ein neuer König aufstand, der den Josef nicht kannte“. (In Parenthese: Man kann dabei auch des Schicksals Walther Rathenaus gedenken, den die deutsehen Juden mit jenem charakteristischen naiven und realitätsblinden Selbstgefühl den ״deutschen Josef" genannt haben, weil er durch seine Rohstoff-Planwirtschaft im Kriege Deutschland rettete, ״Da stand auf ein neuer König“, und die Gedenktafel in der Königsallee verschwand still und ohne Aufsehen von ihrem Platz, ohne daß auch nur eine Zeitungsnotiz dieser Veränderung gedacht hätte.) Der Leitartikel der ״C.-V.-Zeitung“ gelangt zu folgendem resignierten Schluß: ״Wir sind nun schon in eine Lage gedrängt, wo Goethes Spruch ,Wenn ich dich liebe, was geht’s dich Was lut die Jüdische Gemeinde? Wir stehen mitten in einem Prozeß der Umformung des gesamten öffentlichen Lebens. Es bedarf wohl keiner Argumente, um zu beweisen, daß auch die Stellung der Juden in Deutschland sich von Grund auf geändert hat. Innerhalb des jetzt entstehenden ständisch-organisierten Staates ist die Judenheit eine Gruppe für sich, die ihre Einordnung in das Ganze erstreben muß. Haben wir erkannt, was um uns vorgeht? Sind wir nur Objekt des Geschehens oder wollen wir selbst, wenigstens soweit unsere eigenen Angelegenhelfen auf dem Spiel stehen, handelnd und aktiv elngreifen? Diese Fragen bedrängen in diesen Tagen alle Juden, und aus der Fülle von Anregungen und Anfragen, die bei uns (und wahrscheinlich bei jeder jüdischen Zeitung und jüdischen Organisation) cingehen, kann man entnehmen, wie stark die innere Anteilnahme der deutschen Juden ist. In diesen Zeiten fragen wir uns: was tut eigentlich die einzige staatlich ancrkannte Organisation des Judentums, w a s 1111 d i e J ü d i s c h e Gemeinde? Was tun der jüdische Rcichsverband und die Landesverbände? Der jüdische Steuerzahler hat ein Anrecht, dies zu erfahren. Und so greift man mit Spannung zu dem neuesten Heft des Gemeindeblattes der Jüdischen Gemeinde Berlin, das allen Steuerzahlern in die Wohnung gesandt wird. Blättert man dieses Aprilheft durch, so ist man wahrhaft erschüttert. Man findet zunächst als Beilage eine Aufforderung zur Steuerzahlung, in der mitgeteilt wird, daß die Gemeinde ״jetzt alle diejenigen Aufgaben zurückstellen“ will, ,,die nicht der seelischen und materiellen Not der Stunde dienen“. Um so erwartungsvoller schlägt mail das Heft auf. An der Spitze steht unter der Ueberschrift ״Die Berliner jüdische Gemeinde im Kampfe gegen Greuelhetze und Boykottpropaganda“ der Brief, den der Geineindevorstaud zusammen mit der Reichsvertretung an den Herrn Reichs- Präsidenten und Herrn Reichskanzler und andere Stellen gesandt hat, und der bereits aus den Zeitungen bekannt ist. im Anschluß daran folgen die gleichfalls bereits bekannten Telegramme an jüdische Organisationen im Ausland mit der Aufforderung, jegliche Greuel- und Boykottpropaganda zu unterlassen, ferner die Ankündigung der Gründung der Zentralstelle für Wirtschaftshilfe. Und dann? Ein langer Aufsatz von Prof. Cassierer: ״Hermann Cohens Philosophie der Religion und ihr Verhältnis zum Judentum“. Dies und andere literarische Beiträge sind gewiß sehr wichtig und es liegt 1ms fern, ihren Wert herabsetzen zu wollen. Aber wie steht es mit den dringenderen Sorgen der deutschen Judenschaft? Hat die Gemeinde dazu nichts zu sagen? Wissen die Führer der Gemeinde nichts davon, wie sehr jeder jüdische Mensch, jedes jüdische Herz, jetzt auf ein Wort der Führung, der würdigen Re- Präsentation nach innen und nach außen, vor allem aber nach Rat darüber, was zu tun ist, verlangt? Kann sich die jüdische Gemeinde hilfloser und unzeitgemäßer erweisen, als es durch diese Gemeindezeitung geschieht? Und was von Berlin gilt, gilt auch von fast allen Gemcindebiättern des Reiches, die uns zu Gesicht kamen. Die neugeschaffene Lage hat doch gewisse Konsequenzen. Wo bleibt, um nur eine der wichtigsten Fragen hervorzuheben, ein Wort über die jüdische Schule? Ist sich die Gemeinde nicht bewußt, daß eine Revolution stattgefunden hat und daß es nun schnell handeln heißt? Noch vor einein halben Jahr hatte man die größten Schwierigkeiten, um durchzusetzen, daß in den wenigen Schulen, die bisher der Gemeinde unterstehen, nicht die Neuaufnahme jüdischer Kinder gesperrt wird. Der herrschenden Richtung in der Gemeinde war die Idee einer jüdischen Schule unsympathisch, obwohl, wer Augen im Kopfe hatte, längst sehen mußte, daß eine Errichtung jüdischer Schulen bereits seit Jahren ein Gebot der Stunde war, nicht nur im Jnteresse der jüdischen Kinder, sondern auch im Interesse einer Milderung der Judenfrage. Heute aber sind doch alle derartigen Diskussionen völlig veraltet. Juden wollen und werden nicht darauf verzichten, ihren Kindern höhere Bildung zu geben; immer noch haben Juden für diesen Zweck die größten materiellen Opfer gebracht. Die Gemeinde steht vor der Aufgabe, ein großes jüdisches Schulwerk zu organisieren. Nocii schwerer dürfte die Aufgabe des preußischen und der anderen Landesverbände sein, Unterricht für Kinder in kleinen Gemeinden zu beschaffen. Wir wissen nicht, ob der neue Staat grundsätzlich alle jüdischen Kinder aus der deutschen Schule ausschließen wird, wie es z. B. der Münchener Kommissar für das Schulwesen in Aussicht stellte. Wir könnten uns sehr gut vorstellen, daß gerade dann, wenn in der Judenfrage volle Klarheit der Verhältnisse besteht, auch die Teilnahme an nichtjüdischen Schulen offenstehen könnte. Aber die jüdische Schule wird in jedem Falle einen wichtigen Platz einnehmen. Auch ist es unbedingt notwendig, gerade in dieser Zeit, wo die judenfeindliche Propaganda auch auf jüdische Gemüter zu wirken droht, wo bei Kindern Minderwertigkeitsgefühle und seelische Depressionen entstehen können, dafür zu sorgen, daß in ausreichender und würdiger Weise jüdischer Unterricht erteilt wird. Der bisherige Rcligions-Unterricht in den Schulen, über dessen Unzulänglichkeit wohl kaum Meinungsverschiedenheiten bestehen, muß unter den Scherben dieser Revolution begraben werden. Die besten Lehrer und Lehrkräfte dürfen von nun an fit־׳ den jüdischen Unterricht gerade gut genug sein. ln dieser Stunde gilt es, die jüdischen Kinder, junge aufnahmebereite Seelen, mit Begeisterung für ihr Judentum zu erfüllen und ihnen die sittliche Verpflichtung einzupflanzen, für die Reinheit des Judentums und für die Ehre des jüdischen Namens in der Weit zu leben. Nur stolze, aufrechte Juden werden auch zur nichtjüdischen Welt ein gutes und ehrliches Verhältnis finden, ein Verhältnis, das wir herbeiwünschen müssen, denn die Tage des gegenwärtigen Sturmes werden vorübergehen und die Mehrheit der deutschen Juden wird voraussichtlich auch in Zukunft, wenn auch unter veränderten Bedingungen, mit dem deutschen Volk Zusammenleben; wir sind überzeugt, daß ein solches Zusammenleben möglich ist, zumal da keine störende Vermischung droht, sobald einmal das Judescin eine Selbst- Verständlichkeit und keine Schande geworden ist, — — zuerst und zunächst im Bewußtsein des Juden selbst. Viele jüdische Eitern wissen nicht, was sie mit ihren Kindern anfangen sollen. Viele jüdische Lehrer sind jetzt stellungslos geworden. Sie müßten, wenn sie für jüdische Schulen geeignet sein sollten, freilich zum großen Teil erst noch jüdisch instruiert werden, man müßte sofort entsprechende Kurse einrichten. DieSchaffungderjüdischen Schuleistein elementares und dringendes Bedürfnis. Mit größter Unruhe empfindet man, daß die Jüdische Gemeinde davon nichts zu wissen scheint. Wenn dies aber so ist, dann müssen andere Instanzen und Körperschaften an die Stelle der Gemeinde treten. Revolutionäre Zeiten sind auch in dieser Hinsicht entscheidungsvoll. Die jüdische Oeffentlichkeit und der Steuerzahler haben ein Recht, mehr davon zu erfahren, was die Gemeinde heute plant und denkt, als in diesem Aprilheft des jüdischen Gemeindeblattes enthalten ist. an?‘ fast die einzige Rettung des deutschen Juden ist, der weder seine Selbstachtung verlieren mag, noch den Sinn seiner Arbeit, deutsche Arbeit und Wirken für Deutschland zu sein, ohne inneren Zwiespalt aufgeben kann.“ Wir sagen: nein, und tausendmal nein. Dies die ״einzige Rettung“? Unsere einzige Rettung ist unser jüdi sch äs Sein, und von diesem Boden aus sagen wir: Wenn ich dich liebe, dann geht es dich an. Das deutsche Volk soll wissen: Geschichtliche Verbundenheit von Jahrhunderten ist nicht so einfach zu lösen. Unser Bekenntnis zum jüdischen Volkstum hat nie bedeutet, daß wir etwas wieder hergeben, oder hergeben könnten, was deutscher Geist uns geschenkt hat. Wir sind an ihm erzogen und wissen, was wir ihm zu danken haben. Das nationale Judentum hat — neben seinen jüdischen Quellen und Schätzen — aus deutschen Schriften gelernt, was Charakter und Freiheit heißt. Judentum und Deutschtum begegneten sich in der Geschichte. Schon einmal haben Juden, als sie aus Deutschland vertrieben wurden, deutsches Sprachgut mit sich genommen und ihm durch Jahrhunderte die Treue gewahrt. Wer erinnert sich nicht, daß deutsche Kriegsteilnehmer überrascht waren, in fernen slawischen Ländern des Ostens alte deutsche Laute zu hören; damals, als in jedem Dorf deutsche Offiziere in jüdischen Häusern wohnen wollten, weil sie die saubersten und angenehmsten waren. Und ein Jahrhundert lang blickten Juden der ganzen Welt verehrend nach Deutschland. Heute wirft man uns vor, daß wir Juden die deutschen Klassiker Die nächste Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ erscheint wegen der Feiertage am Freitag» dem 21, April 1933. schänden; vielleicht denkt man dabei an die Produkte irgendwelcher Karikaturisten, die sicher weder weltgcschichtliche, noch literargeschichtliche Bedeutung haben. Aber wie war es doch? Die Verbundenheit mit deutscher Sprache führte dazu, daß seit hundert Jahren deutsche Dichter nicht etwa nur in Deutschland gefeiert wurden, daß Schiller der Lieblingsdichter der Juden nicht nur in Deutschland war, sondern daß bis tief in die zaristisch-russische Steppe hinein jüdische Herzen erzitterten, wenn seine Verse zu ihnen drangen: Der Mensch Ist mehr als Sie von ihm gehalten, Des langen Schlummers Bande wird er brechen Und wiederfordern sein geheiligt Recht. Diese Anhänglichkeit von Millionen Juden für den deutschen Geist, ungeachtet der Verlockungen anderer großer europäischer Kulturen, ist ein weltgeschichtliches Faktum, das schwerer wiegt als irgendwelche etwa von Juden stammende, aber von aufrechten Juden niemals anerkannte Pamphlete. Heute stehen wir wieder an einer Wende. Tausende deutscher Juden, in deutscher Bildung erzogen, müssen das Land verlassen, das ihnen keine Lebensmöglichkeit mehr bieten will. Emigranten-Sc 11 icksal ist nicht leicht zu tragen. Aber Jahre und Jahrzehnte werden vergehen und wir wissen, daß noch Generationen dem treu bleibSn werden, was sie vom deutschen Geist empfangen haben. Dies ist es, glauben wir, was wir unseren deutschen Mitbürgern sagen können; denen, die uns hören wollen, und denen, die uns nicht hören wollen. Gerade w i r können es sagen, wir ganzen Juden, die als Juden, ohne Maske und Tarnung, zu ihnen sprechen; die nicht aus Opportunismus und nicht aus Sentimentalität uns ihnen nähern, sondern um geistiger Bekundung willen in einem einzigartigen Augenblick aussprechen, was ist.

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