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Jüdische Rundschau · 1933-04-07 · Heft 28-29 (7.4.1933) · p. Seite 145

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 28-29 (7.4.1933)
Date
1933-04-07
Page
Seite 145 (sequence 9)
Language
German
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Nr, 28/29, 7. IV. 1933 JODfSCHE RUNDSCHAU Seite 145 Eine Kundgebung orthodoxer Rabbiner Wir werden um Abdruck nachstehenden Aufrufs ersucht: Die deutsche Judenheit sieht sich jäh vor Ereignisse und Tatsachen gestellt, die mit erdrückender Wucht zu unserem Herzen sprechen. Was uns als ein endlich errungener, glücklicher Besitz erschien, ist fraglich geworden. Wie ein schwerer Alpdruck lastet auf uns die Sorge um Brot und Existenz, Wer an einen Sinn in der jüdischen Geschichte überhaupt glaubt, kann in diesen schweren Prüfungen nicht einen Zufall erblicken. Nur eine höhere Fügung kann es gewesen sein, die in einer harten Sprache zu uns spricht, um durch Heldenmut in Leid und Kummer uns auf eine höhere Stufe sittlich-religiösen Menschentums emporzuheben. Die deutsche Judenheit, dies dürfen wir ohne Ueberheblichkeit sagen, war innerhalb unserer Glaubensgemein- Schaft geistig führend; durch Leistungen in Religion und Kultur in jüdischer und allgemeiner Wissenschaft, in Wohltätigkeit und Bruderliebe nat sie sich große Verdienste erworben. Um so klarer zeigt uns die Schwere der Gegenwartsereignisse daß die Vorsehung an uns einen doppelt hohen Maßstab legt. Denn wen Gott liebt, den weist Er zurecht. Sollten wir nicht diesen Fingerzeig Gottes beachten, der uns zu Selbsteinkehr und strengster Besinnung auf all unser Tun ladet? Müssen wir nicht in unserer Wehrlosigkeit, in dem Scheitern aller Versuche, das Verhängnis zu ändern, in der Schädlichkeit all der törichten Versuche, mit denen falsche Freunde unser Geschick meistern wollten, erkennen: ״Aut niemanden können wir uns verlassen als auf unseren Vater im Himmel.“ In zwei großen Linien glauben wir, daß der deutschen Judenheit Umkehr nottut. Seit einem Jahrhundert wird die Heiligung, des Sabbat aus Rücksicht auf die wirtschaftliche Existenz in ständig wachsendem Maße verletzt. Nun aber sehen wir, daß alle Sorge um unsere ökonomische Sicherheit und die Mißachtung des Religionsgesetzcs vergeblich gewesen. Als ersten Schritt legen wir daher der deutschen Judenheit das hohe Ideal des Sabbats ans Herz: Laßt den Sabbat wieder unser Leben beherrschen mit seiner Weihe der Arbeit, seiner Unterstellung alles Wirtschaftlichen unter Gottes Führung, seiner Menschen- und Bruderliebe! Heiliget den Sabbat! Und unsere zweite Schuld erblicken wir in der häufigen Vernachlässigung der unsere Häuser veredelnden und unser Triebleben heiligenden Speisegesetze des Judentums. Jetzt wird die Erfüllung dieser Gebote durch die Verbinderung der Schechita in vielen deutschen Ländern gefährdet. Den leiderprobten Juden wird jedoch auch der Verzicht auf Fleischgenuß. in seiner Gottestreue nicht wankend machen. Aber gerade diese Erkenntnis soll uns alle zu verdoppelter Gewissenhaftigkeit und zur Beachtung der Speisevorschriften führen. Beweisen vir, daß uns für die Ehre unserer Religion keine Entbehrung und kein Opfer zu schwer ist. Glaubensgenossen; Werdet nicht wankend! Schwere Leiden treffen uns, aber nach dem Prophetenwort sind es mes׳־ sianische Leiden und verbürgen das Heil der Zukunft. Ohne Murren wollen wir auch das Schwerste auf uns nehmen. Laßt den Mut nicht sinken! Bewahret die Freudigkeit der Seele, die aus dem Vertrauen auf Gott quillt. ״Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten.“ Seien wir unserem Gotte treu, dann wird Er uns Seine Hilfe nicht versagen. Nissan 5693 (April 1933), Die Vorstände der Vereinigungen der tradltlonell-gesetzestreuen und orthodoxen Rabbiner Deutschlands. Unn3 - Mannheim. Josef Horo vits-Frankfurt a. M. Carlebach- Altona. M erzbach- Darmstadt. Max Reinhardts Entfernung. Die Direktion Achaz-Neft des Deutschen Theaters hat nach einer Besprechung mit dem Kommissar z. b. V. Hinkel vom preußischer. Kultusministerium die Entscheidung getroffen, daß Max Reinh a r d t nichts mehr mit der künstlerischen Leitung des Deutschen Theaters zu tun hat und daß die Leitung des Deutschert Theaters künftig den Erfordernissen der deutschen Kultur Rechnung tragen wird. Dazu bemerkt die ״Voss. Ztg.“: ״Wenn die Direktion Achaz-Neft sich jetzt dafür verbürgt, daß das Deutsche Theater den Erfordernissen der deutschen Kultur künftig Rechnung tragen wird, so will sie mit di-11::־ Worten gewiß keinen Gegensatz zu Max Reinhardts bisherigem Berliner Wirken andeuten. Denn daß dieser Bühnenkünstler das Ansehen der deutschen Bühnen- Kunst in der ganzen Welt gefördert hat, ist unbestreitbar.“ — Die ״Voss. Ztg.“ irrt. Es ist kein Zweiiel, daß die in der Mitteilung gewählte Formel andeuten sollte, daß Max Reinhardt als Jude die Erfordernisse der deutschen Kultur nicht zu erfüllen vermag. Sie ist gewissermaßen das Aburteil über sein ganzes Lebenswerk. Razzia im Berliner Judenviertel. Am 4. April vormittags wurde unter Leitung des Oberstleutnants Wecke und des Kommissars Fähnrich von der Politischen Polizei eine große Razzia im Judenviertel beim Aiexänderplatz durchgeführt. Mit Unterstützung der Polizei-Motorrad-Staffel, eines großen Kommandos Kriminalpolizei und SS.-Hilfspolizei wurden die Grenadier- und Dragonerstraße zwischen Miinz- und Schinke- Straße besetzt. 14 Personen, zum größten Teil panische, russische und rumänische Juden, wurden verhaftet und nach dem Horst-Wessel-Haus gebracht. Die Funkstunde hat einen Reportage-Bericht der Polizei-Razzia aut Wacnsplatten aufgenommen. Der ״Volk. Beob.“, dessen Mitarbeiter an der Aktion teilnahm, entwirft in der Nummer vom 5. d. M, eine drastische Schilderung der Vorgänge. Zum Tode Alexander Schmullers. ln Amsterdam starb der russisch-jüdische, besonders in Holland sehr angesehene Violinist und Dirigent Alexander Schmuller. Er ist aus dem Kreise der ״Gesellschaft für russische Volksmusik“ in Rußland hervorgeganjjen und war ein enger Freund von Engel, Rosowsky, Gnessin usw., für deren Werke er zeitlebens eintrat. Er hat auch eine Zeitlang in Deutschland gelebt und am Sternschen Konservatorium eine Ausbildungsklasse geleitet. Damals hat er viel mit Max Reger zusammen Konzertiert. 1914 folgte Schmuller einem Ruf an das Amsterdam er Konservatorium und von dort aus propagierte er auf seinen Konzertreisen (u. a. nach Amerika und Rußland) und durch Vorträge moderne Musik. Eine besondere Schätzung genoß sein ausgezeichnetes Bachspiel. Schmuller hat unter Menzelberg gespielt und auch selber dirigiert. Für sein Wesen ist charakteristisch, daß er — obwohl er ein Wunderkind war — zu Beginn seiner Musikerlaufbahn zu Tolstoi mit der Frage kam, ob er wohl als Virtuose den Sinn des Lebens würde recht erfüllen können? Seine Freunde (zu denen auch David Koigen zählte) rühmten ihn als ungewöhnlich klugen, gütigen und intelligenten Menschen und besonders interessanten jüdischen Typ, A. J.-L Ulli An unsere Leser! Wir erhalten in diesen Tagen eine große Reibe von Zuarfiriften aus unserem Leserkreis, worin wir darauf aufmerksam gemacht werden, daß die ״JÜDISCHE RUNDSCHAU'־ ln diesen Wochen, in denen die Judenfrage Iw Vordergrund des Interesses bei Juden und Nid»!-׳ Juden steht, eine überaus starke Resonanz findet. Wir werden überflutet mit Anregungen, für eine weite Verbreitung der ״Jüdischen Rundschau“ zu sorgen, Insbesondere wird uns mitgeteilt, daß sehr viele christliche Mitbürger, besonders auch solche, die rechtsstehenden, die Regierung unterstützenden Parteien angeboren, von der Haltung der ״Jüdischen Rundschau" stark beeindruckt sind. Um den an uns ergangenen Anregungen nachkommen zu können, bitten wir alle unsere Leser, uns Adressen anzugeken, an die Probenummern der ״Jüdischen Rundschau" gesandt werden können. Insbesondere ist es Pflicfit aller unserer Freunde und Leser, unter den Juden Abonnenten zu werben. Wir stellen zu diesem Zweck gern Probenummern zur Verfügung. Wir haben die Erfahrung gemacht, daß eine Abonnentenwerbung in diesen Tagen überaus erfolgreich sein kann. Angaben von Adressen erbitten wir an die Expedition der ״JfldL sehen Rundschau", Berlin W 15, Meinekestr. 10. Die ״JÜDISCHE RUNDSCHAU״ muß von Hand zu Hand gehen!! Briete an die Redaktion An die Jüdische Rundschau, Berlin W15. Berlin, den 5. April 1933. Sehr geehrte Redaktion, die letzten Wochen und Tage bedeuteten für Jeden jüdischen Menschen Anspannung seiner höchsten Kralt und seines ganzen Verantwortungsgefühls. Rings um uns herum sah man innerhalb unserer jüdischen Gemeinschaft Verzweiflung, Sorge und Kleinmut. Zu all diesen Dingen geseilt sich eine Instinktlosigkeit des politischen Blickes und eine Lethargie ohnegleichen. In einer solchen Zeit gab es einen einzigen Lichtblick: Die ״Jüdische Rundschau“ hat es verstanden, tapfer, klug und stolz zu sein. Jeder, der rings um sich herum in Arbeit und Familie den Zusammenbruch des deutschen Judentums erlebt, muß in dieser Stunde der ״Rundschau“ Dank für all das wissen, was sie ihm durch das Beispiel gegeben hat. Wir fühlen das Bedürfnis, obwohl wir noch im Fluß der Ereignisse stehen und obwohl es noch nirgendwo zu einem Abschluß gckommen ist, der ״Rundschau“ unseren Dank abzustatten. Wir tun das durch eine Eintragung der ״Jüdischen Rundschau“ 1n das Goldene Buch des Keren Kajemeth. Wir richten auf diesem Wege an alle Leser, die so denken wie wir, die Aufforderung1, sich an dieser Ooldcnen-Buch-Eintragung durch Spenden für den Kcren Kajemeth zu beteiligen. Mit Zionsgruß Dr. Joachim Prinz. Max Tischler. R.-A. Benno Cohn. Dr. Gerhard Jacobsohn. Arpard E i s in g e r. Studium ln Zürich. Wir erhalten folgende Zuschrift: Gesinnungsgenossen, die zum Studium nach Zürich kommen, finden beim Akad. Zionistenverein ״Hechawer“, der Studierende beider Hochschulen (Universität und Polytechnikutn) umfaßt, Rat und Hilfe in allen Angelegenheiten, die das Studium und das Einleben in die neue Umgebung betreffen. Anfragen sind zu richten an: die Ferienleitung, per Adresse: stud. med. Hannah Weldler, Zürich, Raindörfl« 16, Tel. 54 237. Die jüdischen Zeitungen auch in anderen Ländern und Städten werden um Nachdruck dieser Mitteilung ersucht. Ausbildung landwirtschaftlicher Praktikanten. Die jüdische Arbeitcrkolonie Landwtrk Neuendorf bei Fürstenwalde ist bereit, zur Ausbildung in der Landwirtschaft auf ihrem 1400 Morgen umfassenden Out Praktikanten aufzunehmen. Landwerk Neuendorf ist als Lehrgut anerkannt. Nähere Auskünfte durch den Leiter des Landwerks Neuendorf bei Fürstenwalde a. d. Spree. Frankfurt a. M. Das Sekretariat der F. Z. V. ist für Auskilnfte für Palästinareisende Montag und Donnerstag von 6V2—7V» Uhr geöffnet. MAt^AÜI \x/ELTV|pQQAND Am 1. April 1933 wurde 'der Sit* ׳de* Präsidium» de* Makkabi- Weltverbandes und das Hauptsekretariat von Berlin nach London verlegt Die neue Adresse lautet! World Union Afaccabf, ffead Office, London E. C. 2, 165—167 Moorgate. — Die Arbeit wird vorläufig ln London wie folgt verteilt! Ehrenpräsident: Lord Melcfiett; Prlsldent: Dr. Lclcwer! Organisatlonssekretir! Siegfried Hermann; Ceneratsekretär* Dr. Kurt Jacobowita. — Das Büro in Berlin wurde am 1. April geschlossen. Die Zentralen des Oior Hamakkabl und des Kfar Hamakkabl gehen ebenfalls nach London Iber. Die Weltverbandstcllung wird von London aus hera!»gegeben werden. Der Sit* des Turn- und Sportlcchnischcn Ausschusses (TUSA) bleibt bis aui weiteres in Prag, p. A. Ing. Pacovsky, KHmentska 9. Jüdische Schule Klopstockstraße 58 (eine Minute vom Bahnhof Tiergarten). Oster-Anmeldungen von Schülern und Schülerinnen für sämtliche Klassen und für den hebräischen Kindergarten an allen Wochentagen von 12 bis 13 Uhr bei der Schulleiterin Frau Nathan. Kinder, die einen weiten Schulweg haben, können von den verschiedenen Samnielstellcn aus regelmäßig in Begleitung von Lehrerinnen hin- und zurückfahren. — Die Leiterin der Jüdischen Schule Klopstockstraße, Frau Nathan, ist während der Osterferien täglich — außer Schabbath und Sonntag und außer den vier Pessachtagen — von 9 bis 10 Uhr in ihrer Wohnung, Gmnewald, Salzbrunner Str. 24 I, r., persönlich oder telephonisch (Uhland 1955) zu erreichen. Gottesdienste. Freitag, den 7. April, abends: In den Synagogen mit altem Ritus, Neue Synagoge, Syn. Lindenstraß«, Friedenstcmpct, Köpenick und Alterversorgungsanstalten: 7 Uhr: Syn. Lützowstraße: 6 Uhr; Syn, Fasanenstraße und Lcvctzowstraßc: 6.30 Uhr; Syn. Prinzregentenstraße: 7.15 Uhr; Syn. Schmargendorf (Altersheimt; 7 Uhr. Predigten: Neue Synagoge: Dr. Blumcnthal; Syn. Prinzrcgenlemtraßc: Dr. Swarscnsh-y (jugcndansprache); Syn. Sehmatgendort (Altersheim): Dr. Galliner. In den übrigen Orgclsvnagngen: Ansprache des Rabbiners. Sonnabend, den 8. April, morgens: Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungsanstalten: 9 Uhr; Frühgoltesdimst: Syn. Rykcstraße und Kottbusser Uicr-Ahawas Reim: 6.45 Uhr; Svnagogcn mit neuem Ritus: Iiauptgottcsdicnst: 10 Uhr; Syn. Köpenick: 9.45 Uhr; Syn. Schmargendorf (Altersheim): 10 Uhr; Friihgotlesdienst: Syn. Lindenstraße, Lcvctzowstraßc und Prinz, regenrenstraße: 7.30' Uhr. Predigten: Syn. Rykcstraße: Dr. Wert: Svn. Friedcnstcmpcl: Dr. Prinz. TugrmlgoUcsdicnst: 3.30 Uhr! Syn. PcstidoKistraße: Dr. K. T.evy; '4 Uhr: Svn. Münchener Straße: Dr. A. I-cvy. Alte Svnag.oge: nadim. 6.30 Uhr: ILilachischer Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Freimann. Sabbat.Ausgang: 7.33 Uhr. 9. \put. 6^0 Ilr, 1 1 \ י "bl, nioipti 11^ •י' ißc: Dr. F Ufer-A! Straße: Dr. A. Lew; Syn. Gruncwalcl: Dr. Cohn; Neue Synagoge: Dr. Warschauer; Svn. ].!ndcmtraSe: Dr. Salomonski; Syn. Lüuow. Straße: Dr. Baerk; Syn. Fasanerntraße: Dr. Bergmann; Syn. Levetzowstraße: Dr. Lcwkowitz; Svn. Friedenstempel: Dr. Prinz; Syn. Prinzregentenstraße: Dr. Wiener: Syn. Schmargendorf (Altersheim): Dienstag, den 11. April, abends: in allen Synagogen und. Alterversorgungsanstalten: 7.15 Uhr. Mittwoch, den 12. April, morgeris: Synagogen mit altern Ritus: 8 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus und Alterversorgungsanstalten und Svn. Schmargendorf (Altersheim): 8.30 Uhr. F'riihgottcsdienst! Syn. Rykcstraße und Kottbusser Ufer: 6.45 Uhr; Syn. Lindcnstraße, Levetzowstraße und Prinzregentenstraße: 7.30 Uhr. Predigt: Syn. Schmargendorf: Dr. Prinz. Festausgang: 7.40 Uhr. Gottesdien*» 'des Beth Hamidrasch, Rosenthaler Str. 55, begründet vom Misrachi, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Gemeindesynagogen mit altera Ritus. Geschäftliche Mitteilungen Unseren Lesern wird das Ca!6 Kutschera, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schilfcrtheafer, bestens empfohlen; sämtliche ln- und ausländischen Zeitungen. Konzerte erster Künstler. AL einziges jüdisch geleitetes Kinderheim im Riescn״eb׳'rge empfiehlt sich das Kinderheim von Fräulein Anna Levy in Hohen- Wiese bei Schmiedeberg, 550 m ü. M., in gcDn.lcoer, sonniger Lage Das Haus Lt vollständig renoviert. Am Orte befinden sich Schulen bis Sekunda. Orthodoxe Kinder erhalten auf Wunsch fleischlose Kost Billige Griechenland- und Konsiantinopcl-Reise! Die 3, Hamburg- Süd Miliclmcerfahrt mit Motorsobilt ״Monte Rom׳‘, welche als Hauptenthrdts in Athen ycählieh ' (;Uegcr!l!ci1, die Akropolis und . die sowie Delphi, die Orakclsta.it des Altertums, besucht. Große Begeiätenin״ erweckt bei den Reifenden auch stets die bei Tage er- Höhepunkt dieser Refsc. Auf der Rückfahrt werden die Passaauf asiatischen Boden zu setzen, als dritten Erdteil Afrika durch das Anlaufen von Tunis (Hafen itizertc) kennenternen. Von Tunis aus wird auch ein Ausflug ״ach der alten Trümmerstätte von Karthngo unternommen. Zum ersten Male geht die ״Monte Rosa“ vor der wunderschönen Insel Capri vor Anker, um sämtlichen Pa 1• gieren den Besuch dieser Insel und der Blauen Grotte zu ermöglichen. Die Ausflugsmöglichkeiten von Neapel sind erweitert worden. Neben dem interessanten Pompeji wirkt Paestum mit seinem fast vollständig erhaltenen Poseidon-Tempel sowie• auch Amaifi neuerdings verstärkte Anziehungskraft aus. Von Neapel aus bietet sich die Möglichkeit, auch einen eintägigen Ausflug nach Rom zu unternehmen. Dauer der Reise vom 24. April bis 13. Mai. Niedrigster Fahrpreis einschl. voller Verpflegung ab 230 RM. Touristenreise nach Palästina mit Damplar *aitaaia (2400• t) 18. Mal ab Neapel Preis 3. Klasse <1411 _ DM hin und zurück m> IW■ ״»■VI Bahnkarte Berlin-Hafen 45.19 RH Auf Wunsch rituelle Verpflegung Platzbestellungen sofort beim PALESTIHE S ORIENT LLOYD wm 11«. FNMrlCMlnB« UL MM Dl 24SI

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