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Jüdische Rundschau · 1933-03-24 · Heft 24 (24.3.1933) · p. Seite 115

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 24 (24.3.1933)
Date
1933-03-24
Page
Seite 115 (sequence 1)
Language
German
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Der deutsch - palästinensische Mußenhandel Einzelnummer 0,2S Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jedenDienstagu. Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, .Vierteljährlich 5,75 Gold mark Auslandsihormements werden in Äex Währung der einzelnen Länder berechnet. Anzeigerapreis: 8 ßesp. NonparedWeile 0,50 G.-M• Stellengesuche 0,25 G<־M. Mummer 2 jf | Berlin, 24. III. 1933 Redaktion, Verlag und Anzeigen-Verwaltung: Jüdische Rundschau G. m.b. H., Berlin W15, Meinekestr.10. Telefon: J 1 Bismarck 716570־. AnseigenschluS: Dienstag and Freitag nachmittags 4 Uhr RedaktionsschluS Sonntag und Mittwoch nachmittag. Postscheck ־ Konten: Berlin 17392, Basel V 9355. Belgrad 68032, Brüssel 394 33. Budapest 596 93, Danzig 1973, Haag 140 470, Prag 59410. Riga 4155. Straßburg 164 >Ot Warschau 190 708, Wien 156 030. Bank-Konten: Dresdener Barak, Depositen * Kasse Berlin, Kurfürstendamm 52; Rumänische Kreditbank, Ccrnauti (Rumänien); Anglo Palestine Co• in Haifa, Jerusalem, Tel-Aviv. אדר תרצ״ג Par ZtoMsmqn erstrebt tflr das Jflttlscho Volle die Schaffung einer Öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm." 7 AnlagemöglidikeHen In der Zeitschrift ״Boustenai“ bespricht Mosche S rrt ilansky die Investitions-Möglichkeiten, die sich für Juden in Palästina heute ergeben. Wieder, wie schon in früheren Jahren, so schreibt er, zeige sich besonders gelegentlich der Touristensaison das Bedürfnis nach sicheren Kapitalanlagen, die mau Leuten offerieren kann. Der Verfasser erklärt, daß er kein Fachmann auf dem Gebiete von Industrie und Handel ist und daher über die Möglichkeiten auf diesem Gebiet nichts sagen will, obwohl die Erfahrung zeige, daß gerade in der Industrie von tüchtigen Leuten große Erfolge erzielt worden sind. Smilansky erklärt sich zuständig nur für das Gebiet der Landwirtschaft und insbesondere der Plantage 11 Wirtschaft. Auf diesem Gebiete gebe es eine ganze Reihe von unausgenützten Mögliclik eiten. Erstens die übliche Art der Hypotheken-Beleihung. Gemäß den Peststellungen des Pflanzerverbandes gibt es die Möglichkeit, eine halbe Million Pfund in ersten Hypotheken anzulegen, wobei ungefähr bis zur Hälfte des tatsächlichen Wertes der betreffenden Grundstücke belieben wird. Wenn man in Betracht zieht, daß bei den Banken für Depositeng older heute fast gar keine Zinsen gezahlt werden und auf der anderen Seite die Pflanzer für Kredite samt Neben- Spesen 11 — 15 Prozent zahlen müssen, dann ergibt sich, daß bei hypothekarischer Beleihung zu 6—7 Prozent beide Teile einen großen Vorteil hätten. Zweitens besteht ein Bedürfnis nach kurzfristigen Darlehen zum Betrieb der Pflanzungswirtschaftcn. Im kommenden Jahre werden wir sechs Millionen Kisten Orangen haben, und es wird nicht lange dauern bis zu 10 Millionen Kisten, davon mindestens 60 Prozent jüdisehe Produktion. Zwei Drittel von dieser Produktion ist angewiesen auf Kredit für Betriebskapital, zusammen eine halbe Million Pfund. Dieser Kredit, der für sieben Monate erforderlich ist, kommt heute den Pflanzer auf etwa 7—9 Pro- Antisemitismus und Erziehungsproblem _ Die ״Frankfurter Zeitung“ nimmt in ihrem Leitartikei vom 23. d. M. Stellung zu der Tatsache, daß viele sich jetzt über die Vorgänge in Deutschland aus ausl ändisc h c n Zeitungen unterrichten und kommt dabei auch auf die Reaktion gegen den deutschen Antisemitismus zu sprechen. Dabei schreibt das Blatt: .,Die Tatsache, daß der Nationalsozialismus in seiner Agitationsperiode sich einem schrankenlosen Antisemitismus hingegeben hat und der Umstand, daß die mit solcher Theorie verknüpfte politische Leidenschaft — wie die Geschichte zweier Jahrtausende lehrt — leicht in gefährlichste Explosionen ausartet, hatte den Zustand der deutschen Judenschaft nach dem Umschwung in d6r Tat als sehr bedrohlich erscheinen lassen. Die Stimmen im Ausland haben das sofort zum Ausdruck gebracht und es mehren sich jenseits der Grenzen Petitionen und Aktionen — durchaus nicht nur aus jüdischen, sondern auch aus christlichen Kreisen — man müsse den deutschen Juden aut internationalen Wegen zu Hilfe kommen. Liest man derartige Aeußerungen, so müßte man glauben, das Pogrom stehe aut der deutschen Tagesordnung. Wir würden unsere journalistische Pflicht versäumen, wollten wir nicht mit jedem Ernst feststellen, daß eine solche. Verallgemeinerung den deutschen Verhältnissen nicht entspricht. Wie seit der Machtübernahme die verantwortliehen Männer gegen die Disziplinlosigkeit im allgemeinen aufgetreten sind, so haben sie sich — wir sagen ausdrücklich die maßgebenden Männer — antisemitischer Reden und Verlautbarungen enthalten.“ Die ״Frankf. Ztg.“ verweist dann auf Goerings Erklärung an den C.-V. und meint, das Eingreifen nichtdeutscher Kreise sei ein überflüssiges Mißtrauensvotum gegen die deutsche Ocffentlichkeit und belaste die deutschen Juden. Die Zeitung führt dann die Aktionen zur Ausschaltung deutscher Juden aus dem Berufsleben an und schließt mit folgender Betrachtung des Antisemitismus als deutschen Er- Ziehungsproblems: ״Die Selbstbesinnung Deutschlands auf sich, eine Aufgabe, an der die Besten der Nation seit Jahrhunderten arbeiten, ist das grundlegende deutsche Erzichungsproblem, ein Problem innerlichster Art. Es wäre eine völlige Verkennung der Größen- Ordnung, wollte man angesichts dieses Problems die Auseinandersetzung mit dem Judentum zur Grundlage machen. ״'•ל .hm .;!s sei völlig davon abgesehen, was in diesem Zusammenhang das Ausland etwa vorzubringen hätte ... Es handelt sich lediglich um das Erziehungsproblem, um das es hier geht. Dieses Problem wird durch den Antisemitismus eine«ngt. Gesetzt, es wäre wirklich, wie diese umstrittenste aller assentheorien behauptet, den rassigen Gegebenheiten eine solche Realität beizumessen, wie das rein gefühlsmäßig ge- Schicht, so darf niemals vergessen werden, daß die Zugehörig. Reit zu einer Rasse ja kein persönliches Verdienst, sondern ein Schicksal bedeutet. Der meiste Antisemitismus aber, der so billig in Deutschland auf den Straßen zu haben ist, leitet aus der Rassenzugehörigkeit höchstens ein Recht, aber keine Pflicht her, weshalb aus dieser Fragestellung für die wenigsten der Ansporn kommt, an sich selber höhere Forderungen zu stellen. Die große deutsche Erziehungsaufgabe besteht aber darin, daß die Masse des Volkes das Ziel begreift, das der Reichskanzler selber vor kurzem noch aufstellte, als er von dem Wert der Persönlichkeitsbildung gesprachen hat. Eine solche Bildung erwächst nicht aus dem im Pflanzungswesen zent. Ke Anlage ist ganz sicher, da immer nur bis zur Höhe von 50 bis 60 Prozent vom Werte der Früchte geliehen wird. Drittens kommen die Hilfsi ndustrien für die Pflanzungswirtschaft in Betracht. Nach sachverständigem Gutachten können in Palästina aus Eukalyptus-Holz eine halbe Million Kisten jährlich angefertigt werden. Außerdem gibt es noch sehr viel geeigneten Platz zur Pflanzung von Eukalyptus (alle Sümpfe), Die Sachverständigen für diese Kistenindustrie, die früher nicht im Lande waren, sind jetzt (aus Polen) in großer Anzahl vorhanden. Es fehlt nur das notwendige Kapital. Die Kistenherstellung kann außerdem mit Hilfe von importiertem Rohmaterial erfolgen. Auch die Nagel- und Drahtindustrie benötigt eine große Zahl von Holzkisten. Ferner kommt in Betracht die Verwertung der beschädigten und nicht exportfähigen Früchte zur Herstellung von Marnielad e und Konserven, sowie die Herstellung von Apparaten zur Wassersprengung. Abgesehen von den erwähnten Alllagemöglichkeiten, die mit den bereits bestehenden Pflanzungen in Verbindung stehen, gibt es aber nach Smilansky heute eine ganz besonders wichtige Anlagemöglichkeit zur Schaffung neuer Siedlungsmöglichkeiten. Er denkt dabei vor allem an eine P a r z e 11 i e r u n g s g e se 11 s c h a f t, die in noch nicht erschlossenen Gegenden Boden in großen Stücken aufkauft und dann einzelne Parzellen abgibt, wofür ein großes Bedürfnis besteht. Es würde sich dabei insbesondere um gemischt-wirtschaftliche Siedlungen außerhalb der Orangenzone handeln. Diese Art der Siedlung, die bisher nur den öffentlichen Institutionen (Keren Hajessod) vorbehalten war, könnte jetzt auch für Privatkapital erschlossen werden, wenn die Sache richtig organisiert wird. Smilansky meint, daß sowohl die Regierung als auch die arabische Bevölkerung solche Arbeiten gern sehen würden, vorausgesetzt, daß sie ohne chauvinistischen Tamtam in Szene gesetzt werden. Haß aut Andersgläubige. Sie wird nur erfüllt, wenn der einzelne begriffen hat, daß er selber ein starker und guter Mensch werden muß. Ke Erfahrung lehrt, es sei bis jetzt aus dem Antisemitismus kein Antrieb für den einzelnen gekommen, besser zu werden. Im Gegenteil, dieses Gefühl hat den Blick verstellt und die wahrhaft menschlichen Aufgaben, die jeder einzelne erfüllen kann, verschleiert. Ke wahrhaft menschlichen Aufgaben sind aber immer noch die echten nationalen Aufgaben gewesen; denn das Nationale und das Menschliche ist niemals ein Gegensatz. So ist der Nation zu wünschen, sie möge die große innere Erschütterung, die sie jetzt durchrüttelt, fruchtbar machen und in Kürze über das gefährlich ablenkende, weil unfruchtbare Problem des Antisemitismus zur Tagesordnung übergehen.“ * Wenn wir hier den wichtigen Artikel der ״Frankfurter Zeitung“ wiedergeben, so machen wir uns damit nicht alle Anschauungen der ״Frkf. Ztg.“ über den Antisemitismus und seine mögliche Ueberwindung zu eigen. Doch ist es bemerkenswert, daß sich ein Organ findet, das freimütig die Schäden, die der Antisemitismus politisch und vor allem geistig mit sich bringt, erörtert. Der ״Angriff“ von Donnerstag Abend zitiert Teile aus dem Artikel unter der Ueberschrift: ״Selbst die ״Frankfurter Zeitung“ weist die Oreuelhetze zurück“. Dabei werden freilich wesentliche Teile des Artikels der ״Frankf. Ztg.“ weggelassen, z. B. wird der ganze hier wiedergegebene Schlußteil überhaupt nicht erwähnt. In aller Kürze Dr. Weizmann hat sich nach Palästina begeben, wo er das Pessachfest verbringen wird. Vor seiner Einschiffung hat er sich, wie die Blätter melden, mehrere Tage in Italien autgehalten. Königin Wilhelmine von Holland ernannte das Mitglied des Obersten Gerichtes, Dr. L. E. Visser, zum Vizcprasidenten des Obersten Gerichts. Er ist der erste Jude, der dieses Amt bekleidet. Dr. Visser ist Präsident des holländisehen Keren Hajessod. Das rumänische Unterrichtsministerium hat der seit längerer Zeit von den jüdischen Lehranstalten erhobenen Forderung nach Errichtung eines Lehrerseminars zur Ausbildung von Lehrern für die jüdischen Schulen teilweise entsprochen, indem es die Abhaltung sechswöchiger Lehrerbildungskurse mit Oeffentlichkeitsrecht in Kischineff bewilligte. Vor dem Jaffaer Gcriclit wurde gegen 25 jüdische Bauarbeiter verhandelt, die beschuldigt waren, während eines Streikes in Petach Tikwah eine illegale Versammlung abgehalten zu haben. Sämtliche Angeklagte wurden je zu zwei Monaten Gefängnis und je zu 10 Pfund Geldbuße verurteilt. Der Prozeß war ein Nachhall deT scharfen Konflikte, die seinerzeit Ln Petach Tikwah zwischen streikenden Arbeitern und Strci! ' : echern stattgefunden haben. Das Budget der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde für das Jahr 1933 beträgt 6 134 975 Schilling auf der Ausgabe- und 5 725 040 Schilling auf der Einnahme- Seite, so daß sich ein Defizit von 409 930 Schilling ergibt, für das eine Deckung gesucht werden wird. Umschau Die Ökonomische Depossedierung der Juden — Zu Auslandsbcridiien des ״Völkischen Beobachters" Mit der Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes kann die revolutionäre Periode der deutschen staatlichen Umgestaltung als abgeschlossen gelten. Die ereignisreichen Wochen, die nun hinter uns liegen, haben tiefgreifende Veränderungen im deutschen Lehen mit sich gebracht. Auch wir Juden stehen vor neuen, ernsten Tat- Sachen. Die Bewegung, die die deutsche Revolution trägt, hat stets die Ausschaltung der Juden als eines ihrer Hauptpostulate verkündet. Die maßgebenden Männer <1 er jetzigen Reichsregiernng haben nie ein Hehl daraus gemacht, daß sic dieses Postulat unterstützen, und die Praxis der letzten Wochen hat gezeigt, daß auf vielen Gebieten die Durchführung kurzerhand in Angriff genommen wurde. Man hat jüdische Aer/te, darunter auch sehr berühmte, entlassen und ihnen das Betreten der Spitäler untersagt, man hat jüdische Richter ohne Prüfang der Qualifikation nur wegen ihres Judeseins versetzt oder an der Ausübung ihres Amtes verhindert, iiidischen Rechtsanwälten an mehreren Orten das Betreten des Gerichtsgebäudes verboten, jüdische Theatermänner und Schauspieler wurden auf die Straße gesetzt, ja weitbekannte Musiker wie (der übrigens getaufte) Bruno Walter können keine Konzerte dirigieren. Aber auch in den rein kommerziellen Verbänden und Betrieben hat die Ausschaltung der Juden begonnen. Dabei wird — wie z. B. von dem Verband des Einzelhandels in Gera -- versichert, daß für diese Maßnahmen nicht der Wunsch nach Beseitigung der Konkurrenz, sondern lediglich die Wahrung deutscher Wesensart ausschlaggebend sei. Die deutschen Juden sehen heute in weitestem Umfang ihre ökonomische Existenz gefährdet. Wenn diesem Prozeß der Depossedierung nicht Einhalt geboten wird, dann wird in Deutschland ein überaus ernstes und schweres ökonomisches Judenproblem entstehen, für das auch die Regierung nicht blind sein kann. Die jüdischen Verbände und Organisationen dürfen die ökonomischen Folgen dieser Entwicklung nicht unbeachtet lassen. Die deutsche Judenheit steht vor einer grundlegenden ökonomischen und soziale n Umschichtung. Dieser Vorgang wird zweifellos für viele mit großen Härten verbunden sein, und es ist die Aufgabe der jüdischen Solidarität, diese zu mildern, beifend einzugreifen, neue Wege zu weisen. Vor allem gilt dies auch für die Berufsergreifung der Heranwachsenden Jugend. Es zeigt sich augenfällig, daß die Chancen in akademischen Berufen gering sind und es ist eine wirbtige Aufgabe, die jungen Menschen für andersgeartete Berufe vorzubereiten. Wenn nicht eine bessere Einsicht der gegenwärtigen Ausstoßungspolitik Einhalt gebietet, dann wird auch das bereits heute aktuelle Problem jiidischer Auswanderung noch mehr in den Vordergrund rücken. Auch hierfür muß die jüdische Oeffentlichkeit gerüstet sein. Die zionistische B e w e qu n g war, schon mit Rücksicht auf die Erfordernisse Palästinas, seit langem bestrebt, die jüdische Jugend in landwirtschaftliche und handwerkliche Berufe überzuführen, und tatsächlich können so ausgebildete Leute auch in arideren Ländern leichter Lebensmöglichkeiten finden. Jn erster Linie steht liier natürlich Palästina, das heute eine Hoffnung auch für viele Juden, die noch vor kurzem nichts davon wissen wollten, geworden Dt. * Die ersten stürmischen Wochen der Regierung Hitler haben naturgemäß überall in der Welt ein lebhaftes hoho gefunden. Die ausländische Presse läßt sich bei ihrer Stellungnahme zu den Vorgängen in Deutschland von ihren eigenen politischen und weltanschaulichen Grundsätzen leiten. Leider hat die Berichterstat•־ t u n g aus Deutschland in dieser Zeit viel zu wünschen übrig gelassen. Es wird mit Recht auch in der deutschen Regierungspresse beklagt, daß sehr viele Meldungen in ausländischen Zeitungen nicht aus Deutschland stammen, sondern aus Nachbarländern; häufig stützen sich die Bcrichte auf bloße Gerüchte oder auf Erzählungen von privaten Reisenden, die natürlich ihre Darstellung anszuschmücken pflegen, und es ist nicht zu verwundern, daß viele Berichte dadurch übertrieben und unrichtig werden. Auf dem Gebiet, das gerade uns näher interessiert, minilieh der jüdischen Angelegenheiten, konnten wir feststellen, daß auch von jüdischen Zeitungen des Auslandes so manche falsche Nachricht aus anderen Zeitungen oder sonstigen Quellen übernommen wurde. Wir haben bereits mehrmals auf diese Unzuträglichkeit hingewiesen, die uns

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