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Jüdische Rundschau · 1933-03-17 · Heft 22 (17.3.1933) · p. Seite 109

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 22 (17.3.1933)
Date
1933-03-17
Page
Seite 109 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 22, 17. IN. 1933 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 109 Nidiifuden über jüdische Musik und jüdische Musiker Friedrich Nietzsche: Die Juden haben in der Sphäre der Kunst das Genie gestreift, mit Heinrich Heine und Offenbach, diesem geistreichsten und übermütigsten Satyr, der als Musiker zur großen Tradition hält und für den, der nicht bloß Ohren hat, eine rechte Erlösung von den gefiihlsamen und im Grunde entarteten Musikern der deutschen Romantik ist. Franz Liszt: . . . Um ihn (Sulzer) zu hören, gingen wir zur Synagoge, deren musikalischer Leiter und Vorsänger er war. Selten haben wir eine so überwältigende Erschütterung aller Saiten der Gottesverehrung und des menschlichen Mitgefühls erlebt, als an diesem Abend, wo beim Schein der den Plafond gleich Sternen übersäenden Kerzen ein seitsamer Chor anhob von dumpfen gutturalen Stimmen, als wäre jede Brust eine Kcrkerzelle, aus deren Tiefen sie sich rangen, um dem Gotte der Bundcslade in Eiend und Gefangenschaft zu lobsingen, ihn mit festem Glauben anzurufen, voll der Gewißheit einstiger Erlösung aus endlos langer Sklaverei. . . . Man glaubte, die Psalmen wie Geister des Feuers über sich schweben zu sehen, die dem Fuß des Höchsten als dienende Stufen sich neigen! Maurice Ravel: . . . Als ich diese jüdischen Melodien bearbeitete, reizte mich die seltsame und geheimnisvolle Schönheit der hebräischen Musik. Ich hatte fast die Empfindüng, als ob ich in eine neue musikalische Welt versetzt worden wäre, als mir ein paar authentische hebräische Melodien zu Gesicht kamen. Die mystische Koloristik und der exotische Reiz dieser Melodien bezauberten mich derart, daß ich mich wochenlang nicht von ihnen befreien konnte. Meine Phantasie war entzündet, ich begann andere, der Struktur nach ähnliche Melodien zu konzipieren, jedoch solche, die aus mir selber entstanden waren. Schließlich brachte ich meine Einfälle zu Papier. Das Resultat waren meine ״Hebräischen Melodien“. Ich schrieb sie — wenn man so sagen darf —- unter einem rasenden Anfall von Inspiration. . . . . . . Für mich ist ״Der Prophet“ in Wirklichkeit das erste Musikdrama. Man bedenke, wieviel Jahre vor dem Rienzi es komponiert wurde! Ich bin ganz sicher — wenn er nicht ״Meyerbccr“ geheißen hätte, so wäre der Charakter der Wagnerseben Musik ganz anders geworden — so clnschneidend war der Einfluß dieses Juden auf den großen deutschen Komponisten! . . . Meiner Meinung nach ist Meyerbeer und nicht Mendelssohn der größte jüdische Komponist der Vergangenheit. . . . . . . Welcher aufrichtige Musiker könnte es bestreiten, daß der Jude die gewaltigste Gestalt in der moderne? Musik darstellt. Schönberg mit seinem ״Pierrot Lunaire, dem Gipfel abstrakter Polyphonie; Milhaud, einer der Begabtesten unter den jungen französischen Komponisten; Ernest Bloch in Amerika, eine machtvolle und leidenschaftliche Natur, eine der erlesensten Gestalten in der gegenwärtigen Musik — sie sind nur wenige von vielen Juden, die heute die Musik von morgen vorbereiten helfen. . . . Max Bruch: ... So lag denn auch das Studium hebräischer Nationalgesänge auf meinem Wege — Kol Nidre und einige andere Lieder habe ich in Berlin durch die mir befreundete Familie Lichtenstein kennengelernt. Obgleich ich Protestant bin, habe ich doch als Künstler die außerordentliehe Schönheit dieser Gesänge tief empfunden und sie deshalb durch meine Bearbeitungen gern verbreitet. . . . Heinrich Berl: ... Im chassidischen Lied ist die primäre Musikalität des jüdischen Volkes aufgestanden und hat so Echtes und Ursprüngliches gezeugt, wie es eben nur aus der Mitte eines Volkes hervorwachsen kann, das Leben und Herz in sich trägt. Es ist ein wichtiges Zeichen für die musikalische Anlage der Juden. . . . . . . Das Judentum hat also die Musik nicht zur Entartung geführt, sondern zur Erneuerung. Und gerade Mahler und Schönberg mögen noch so sehr als Entartete verschrien werden, sie sind Erneuerer im höchsten Maße. Der Jude kann unmöglich die Musik zur Entartung bringen, weil er der musikalische Typus kat’exoehen ist. . . . . . . (über Mahler) . . . Denken wir aber gar an das ״Lied von der Erde“, dieses echteste Manifest seines lateriten Judentums — wenn man nicht den Klageliederton in den ״Kindertoicnliedcrn“ für noch echter und unmittelbarer halten will! — so wird es uns vollkommen offenbar, welchen höchsten Triumph seine jüdische Geistigkeit gefeiert hat: in diesen beiden unmittelbar beieinanderliegenden Werken hat sein Judentum, seine asiatische Angehörigkeit restlos gesiegt, und damit die Seele über die Materie ... . . . Zwei jüdische Musiker treten aus der Fülle, die — zu ragenden Ecksteinen einer großen musikalischen Wende geworden sind: Gustav Mahler und Arnold Schön berg. Was sie getan haben, läßt sich ganz einfach formulieren: sie haben die Fragwürdigkeit unseres ganzen harmonischen Systems heraufgeführt — die Befreiung der Musik von der Harmonie des Dreiklangs — die Befreiung der Melodie von der harmonischen Beschwerung zur ungeheuren Entfaltung einer neuen Polyphonie. Sie sind die Schöpfer eines neuen melodisch-polyphonen Stils geworden. * Bei allem ״instinktmäßigen Widerwillen gegen das jüdische Wesen“, für den Richard Wagner in seiner Schrift: ״Das Judentum in der Musik“ die vielfältigsten Formulierungen sucht, konnte doch nicht verhindert werden, daß die jüdischen Synagogen- und Volksweisen ebenso wie die Kunstschöpfungen jüdischer Komponisten auch auf diejenigen nichtjüdischen Menschen ihren Eindruck nicht verfehlt haben, deren Meinung und Gefühl in puncto Judentum eindeutig feststeht. . . . Das interessanteste Exetnpel dieser Art ist wohl Franz Liszt, dessen geradezu dithyrambischen Ausdruck ich seiner Schrift: ״Die Zigeuner und ihre Musik in Ungarn“ entnommen habe. — Das Nietzsche-Zitat steht im ״Willen zur Macht“; das Bekenntnis des auch durch seine Cello-Uebertragung des ״Kol Nidre“. populär gewordcnen Komponisten Max Bruch findet sich in einem Brief an Eduard Birnbaum; die Aeußerungen Maurice Raveis, den man immer wieder zu Unrecht als Juden bezeichnet, entstammen einem Interview mit dem Komponisten, das die amerikanischzionistische Zeitung ״The Jewish Exponent“ unlängst veröffentlicht hat. — Heinrich Berls Sätze zitieren wir aus seinem Buch, dessen Titel er Wagners Werk entnommen hat. Eine geistvollere und radikalere Widerlegung der Wagnerschen Thesen als Berls ist mir auch von jüdischer Seite nirgends begegnet. Alice Jacob-Loewenson. Forderung der Siunde Schon heute läßt sich klar erkennen, daß die Uebertiahme der Macht durch die Rechtsparteien sich nicht in der politischen Machtergreifung erschöpft. Manche wollten — sehr zu Unrecht — im Nationalsozialismus nichts als eine politische Partei erblicken, während er in Wirklichkeit eine nationale Bewegung ist, die sich bemüht, alle Bezirke des Lebens gestaltend zu erfassen. Unnötig zu sagen, daß diese Tendenz, einmal an die Macht gelangt, zum ״totalen Staat“ führen muß. ln einem gesunden Volk pflegt eine Niederlage zu einer nationalen Erneuerung zu führen, zu einem Besinnen auf die Schöpfungen der eigenen Kultur und zu einer Betonung des Völkischen. Es mag genügen, als besonders eklatantes Beispiel aut das Preußen nach 1807 hinzuweisen. Eine parallele Erscheinung können wir heute beobachten. Dabei ist es von ausschlaggebender Bedeutung für uns, daß die deutschen Juden von der kulturellen Neugestaltung gänzlich ausgeschlossen sind, gleichgültig, ob sic sich als hundertprozentige Deutsche fühlen oder nicht. Es scheint mir aber ein vollständiger Irrtum zu sein, wenn man meint, der militante Antisemitismus der jetzigen Regierungsparteien sei die alleinige Ursache dafür. Ohne es zu merken, sind die deutsehen Juden aus der deutschen Kulturgemeinschaft ausgeschieden. Sie meinen, wenn sie Wassermann, Zweig, Feuchtwanger lesen, die moderne ״deutsche“ Literatur kennenzulernen, oder durch die Lektüre der liberalen Blätter oder der ״Weltbühne“ objektiv über die Vorgänge im deutschen Volk unterrichtet zu werden. Es ist ganz, frappant, daß Bücher, die in den gebildeten Kreisen des deutschen Bürgertums riesige Auflagen erlebt haben, irr den belesensten Schichten des deutschen Judentums kaum dem Namen nach, geschweige denn inhaltlich bekannt sind. Man mache einmal die Probe aufs Exempel und erkundige sich in seinem Bekanntenkreis, wer dort die Werke von Hans Grimm, Beumelbnrg, Wehn er, Schamvecker und wie sie alle heißen, kennt. Das deutsche Judentum in seinen breiten Schichten hat entweder nicht gemerkt, daß sieh eine neue geistige Bewegung ihren Weg bahnte oder sie hat sie in keiner Weise ernst genommen. Heute sind die deutschen Juden kulturell vollständig isoliert. Das Rundfunkprogramm, die Rechtspresse, die ״nationale“ Literatur, der Film und die sonstigen Erscheinungsformen des deutschen Faschismus sind ihnen größtenteils unverständlich, ln dieser historischen Situation ist es unsere Aufgabe, die Massen der deutschen luden zutn kulturellen Zusammenhang mit dem jüdischen Volk zu führen. Niemals waren die objektiven Voraussetzungen günstiger. Jeder aufrichtige Staatsbürger jüdischen Glaubens muß erkennen, daß er nur einen winzigen Teil hat an der deutschen Kultur unserer Tage, und in seiner sich notwendig daraus ergebenden inneren Unsicherheit und Leere können einzig wir ihm helfen. Es kommt nicht mehr darauf an, die Richtigkeit der zionistischen Idee zu ״beweisen“. Die Entwicklung der Dinge hat für jeden urteilsfähigen Menschen in von uns nicht geahnter, schrecklicher Weise die Wahrheit der zionistischen Grundthesen bewiesen׳. Der deutsche Jude sucht kulturelle Gemeinschaft. Wo anders als bei uns könnte er sie finden! Was folgt daraus? Wir müssen den deutschen Juden sagen, daß wir keine ״politische Partei“ sind, sondern die nationale Erneuerungsbewegung des jüdischen Volkes. Wir müssen in unseren Gruppen viel stärker als es bisher meist geschah kulturelle Werte vermitteln. Die Unkenntnis der deutschen Juden in dieser Beziehung ist fast trostlos, und aus ihr ist ein großer Teil des Assimilationswillens zu begreifen. Es gibt eine große Zahl aktiver, junger Juden, die froh wären, an einer positiven, Einsatz fordernden, jüdischen Aufgabe mitarbeiten zu können, denn weniger als je zuvor kann die negative Arbeit des sogenannten ״Abwehrkampfes“ mit seiner völligen Aussichtslosigkeit auf irgendwelchen Erfolg heute noch jugendliche Menschen anziehen oder gar befriedigen. Durch die ganze Welt geht eine Welle der nationalen Erhehung. Der deutsche Jude ist — wenn er einen Funken Selbstachtung hat — von der Neuordnung der Verhältnisse in Deutschland ausgeschlossen. Zeigen wir ihm seinen Platz in den Reihen des jüdischen Volks! Die alten Gruppierungen im deutschen Judentum haben durch den Gang der Ereignisse ihren Sinn verloren. Es muß möglich sein, mit allen Organisationen, die überhaupt eine Erhaltung des Judentums anstreben, zu einer für alle Beteiligten fruchtbringenden Zusammenarbeit zu gelangen. Die Erscheinungen des Antisemitismus treffen alle Juden in Deutschland, ganz gleich, welche Einstellung sie zu den Vorgängen hier haben. Sie bilden eine — von vielen ungewollte — Schicksaisgenieinschaft. Der Zionismus, der das gesamte jüdische Volk umfassen will, darf nicht an den Problemen in den Galuthländern gleichgültig vorübergehen. Der grimmigste Anfizionist (selbst die Antisemiten) muß die iiidische Aufbauarbeit in Erez Israel anerkennen. Die Berechtigung der jüdischen Schule muß heute auch von Assimil,inten zugegeben werden. Auf der anderen Seite wird kein Zionist die Bedeutung der Sozialarbeit oder des Kampfes um unsere staatsbürgerlichen Rechte in Zweifel ziehen. Aussprachen mit den uns bisher mehr oder minder feindlieh gegenüberstehenden Gruppen müssen allen Teilnehmern diese Lage der Dinge klar vor Augen führen. Und der Erkenntnis wird die Tat folgen: unser Schicksal nach Kräften selbst zu gestalten. An uns ist es, die Initiative zu haben, denn wir stehen den Einwirkungen einer feindlichen Umwelt innerlieh gerüstet gegenüber. Aktivität und Initiative sind noch stets zionistische Tugenden gewesen. Erich Kwiiecki. Das Berliner Palästina-Amt teilt mit, daß die Sprechstunden zur Erteilung von Palästina-Informationen täglich nur von 9—11 Uhr im Büro, Meinekestr. 10, stattfinden. In Jaffa wurde ein aus Buenos Aires nach Bethlehem zurückkehrender Araber verhaftet, in dessen Gepäck man drei Revolver und Munition gefunden hatte. H E C H A L UZ Die zweite Eigenwirtschaft des Hechaluz Kurze Zeit, nachdem der Hechaluz seine erste Eigen- Wirtschaft in Belzig (Mark) begonnen hatte (es arbeiten heute 10 Chawerim und 4 Chaweroth dort), begann er mit dem Ausbau einer zweiten Gartenwirtschaft auf gepachteten! Boden in der Nähe von Breslau. In Kleinsilsterwitz am Zobten haben wir durch das Entgegenkommen von Gesinnungsgenossen etwa 10 Morgen unbebautes Land gepachtet. Eine Gärtnerwohnung und einige Räume eines netten Sommerhäuschens stehen der Gruppe als Wohn- und Schlafräume zur Verfügung. Auf dem Gelände stehen mehrere Obstbäume, und das Haus ist von gärtnerischen Anlagen umgeben. Das Gelände wird auf der einen Seite von. Wald, auf der anderen Seite von einem Gebirgsbach umgrenzt und liegt am Ende des Ortes. Es wird viel Arbeitsenergien kosten, um aus dem bisher unbestellten Boden einen gärtnerischen Betrieb zu machen, der mit seinem Ertrag die Ernährung der Gruppe weitgehend sichern muß. Außer dem Anbau von Kartoffeln und verschiedenen Gemiisearten (Spinat, Möhren, Kohl, Zwnebeln, Rettich, Radieschen usw.) werden auch Erdbeeren und Blumen gezogen. Den Winter über waren drei Chawerim und eine Chawerah mit den Vorarbeiten der Bestellung beschäftigt. In diesen Tagen wird sich die Gruppe erweitern, da die Witterung jetzt schon eine intensivere Bestellungsarbsit notwendig macht. Geplant ist eine kleine Geflügel- und Entenhaltung, sowie die Anschaffung einiger Ziegen. — Alle Investierungen müssen durch Anschaffung von Arbeitsgeräten, Samen, Dünger und anderen gärtnerischen Anlagen ergänzt werden (Mistbcetkästen usw.). Für die Ausstattung der Wohnung, Beschaffung der Küchen Utensilien usw׳. haben die Breslauer Gesinnungsgenossen hilfreich gesorgt. Der Lebensunterhalt der Gruppe ist bisher ans Naturalienspenden aus Breslau, sowie durch. Zuwendungen des Hechaluz und der Breslauer Chaluzhilfe sichergestellt worden. Ohme die vorbildliche Hilfe der Breslauer Chaluzhilfe wäre die Entwicklung dieses Kibbuz (Gruppe) nicht 'möglieh gewesen. Der Hechaluz hofft, daß die erweiterte Gruppe der Mittelpunkt eines Zentrums werden wird, und daß es gelingt, Volontär- und Lehrstellen bei Gärtnern und Landwirten in der nächsten Umgebung zu erhalten. Die Tarbutli-(Kultur-)-Arbeit wird durch einen hebräisehen Lehrer, der wöchentlich zum Unterricht von Breslau nach Silsterwitz kommt, erweitert. Außer der hebräischen Arbeit beschäftigt sich die Gruppe mit allen Fragen der zionistischen Bewegung und des Palästinaaufbaues. Das Material dazu und regelmäßige Zeitungssendungen erhält sie vom Merkas des Hechaluz. Die Eigenwirtschaften sind nach den Erfahrungen, die wir mit ihnen gemacht haben, die besten Hachscharah- (Ausbildungs-)Stätteii. Sie gewinnen immer mehr an Beden* tung, auch schon aus dem äußerlichen Grunde, daß es immer schwerer wird, Hachscharahplätze überhaupt zu beschaffen. Vermischtes Frauenarbeilsgemeinschaft für Palästina. Studienzirkc! Charlottenburg. Am 21. März, nachm. 4.30 Uhr, Referat von Frau Jacobus. Bei Frau Battsek, Dahlmannstr. 1, Portal 1. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Das Sommersemester 1933 beginnt am 19. April. Neuaufnahmen für die Anfängerklassen und für die Kurse für Fortgeschrittene werden entgegengenommen. Der Purim-Kostümball der Turnabt. des Bar Koehba- Hakoah, der für den 11. März im Kaiser-Hotel angesetzt war, mußte im letzten Augenblick abgesagt werden, weil es nicht möglich war, eine Verlängerung der Polizeistunde zu erwirken. Das Geld für die im Vorverkauf gelösten Eintrittskarten wird zurückerstattet. Zum 1. Jahrestag der Makkabiah 1932! Die Turnabteihingen des Bar Kochba-Hakoah veranstalten am Sonntag, dem 26. März, um 8״.'י Uhr, in der Zentralturnhalle, Prinzenstraße 70/71, ein Schauturnen. Programm: Gemeinsame Frei- Übungen, Geräteturnen, neue Formen der Bewegung, Staffeln, Spiele usw. — Wir bitten um zahlreichen Besuch. Verbindungen: U-Bahn Moritzplatz; Straßenbahn 1, 6, 41; Autobus 30. Die Wohnräume Frankfurt a. M., Bäckerweg 26, vermieten an Frauen und Mädchen auch tageweise Zimmer mit und ohne Verpflegung (rituell). Preis pro Tag mit Frühstück 1,50 M., für volle Pension 3,50 M. Gottesdienste, Frei*;!״, den 17. M.ir/, abend*: Synagogen mit altem Ritu-s, Xeue Synagoge, Syn. Lindco.traße, Friedcn-tempel, Köpenick und Alterveryorfningcum-talten: 6.15 Uhr; Syn. Liiu.wstraße: 6 I’lir; Svn, Fasaiwnstraßo und i ׳ '׳.׳.י ׳ n ׳r.nt : 6.30 Uhr; Syn. Prinzregenleii.l ruße: 7.15 Ihr; Syn. Schmargendorf (Altersheim): 7 Uhr. Predigten: Xcne Synagoge: Dr, Warschauer: Syn. I.indenstraße: Dr. Saloinon-ki: Svn. F.iit ,-owstraße: Dr. Wiener; Syn. F'a־anens!1׳a£Je: Dr. Bergmann; Svn. Level zowstraße: Dr. Prinz. Svn. Friedenstempel und Prinzregent.■[!׳straße: .Ansprache des Rabbiners. — Sonnabend, der! 18. März, morgens; Synagogen mit altem Ritus und Aliervcrsorgungumstallen: 9 Uhr; Friihgottcsdien־t: Syn. Rykestraßc und Kottbuser Ufer — Ahawas Reim: 6.45 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: llauptgottcsdirnst: 10 Uhr; Svn. Köpenick: 9.45 Uhr; Syn. Schmargendorf (.Altersheim): 10 Uhr; Frühgottesdienst: Syn. Lindenstraße, Lcvetzowstraße und Prinz• rcgentenslraße: 7.30 Uhr. Predigten: Syn. Rykestraßc: Rabbiner Nobel: Jugendgottesdienst:: 12—1 Uhr: Gemeindesrhule Bochumor Straße 8c, Leiter! Lehrer J. Wachsmann; 3.20 Uhr: Syn. Pesta- Iozzistraße: Dr, E. Lcvy; 4 Uhr: Syn. Münchener Straße: Dr. A. Levv: 4.30 Uhr: Syn. Prinzregentenstraße (kleiner Tiet-aum): Gottesdienst der Jugendgemeinschaft. Sabbat-Ausgang: 6.55 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Svnagogen 6 Uhr; morgens: Synagogen mit altem Ritus (außer Syn. Münchener Straße): 7 Uhr; Syn. Münchener Straße und Synagogen mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. Gottesdienst des Bcth Hamidrasch, Ro.wnthaler Str. 55, begründet vom Misrachi, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Gemeindesynagogen mit altem Ritus. falte Neu aufgenommen כשר על פסח . Die י" Markender Tangermühder Schokoladenfabrik Alleinvertrieb durch die Firma <1. Anton Alexander• Berlin N018, Landsberger Straße 91. Neu auf genommen כשר על פסח

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